Sea Shepherd hilft Gabun bei Festsetzung zweier illegaler Schleppnetzschiffe

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18 Juli 2017

Bereits eine Woche nach der Ankündigung von OPERATION ALBACORE II, einer gemeinsamen Kampagne von Sea Shepherd und der gabunischen Regierung im Kampf gegen illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) in Zentralwestafrika, hat die Crew des Sea Shepherd-Schiffes BOB BARKER den gabunischen Behörden bei der Festsetzung von zwei illegalen Schleppnetzschiffen geholfen.

Die beiden in China gemeldeten Schleppnetzschiffe HAIXIN 23 und HAIXIN 28 wurden abgefangen, nachdem über Radar beobachtet wurde, wie 5 Fischereischiffe die Grenze zwischen Gabun und der Republik Kongo im Schutz der Dunkelheit überquerten. Sie wurden mit aktiv eingesetzter Fischereiausrüstung entdeckt.

Bewaffnete gabunische Marinesoldaten enterten und sicherten die beiden Schleppnetzschiffe ohne Verletzungen oder andere Zwischenfälle, während Aufseher der Fischereibehörde (ANPA) die Schiffe untersuchten. Die drei weiteren Schleppnetzschiffe flohen über die Grenze in kongolesische Gewässer.

Während der Inspektion wurde entdeckt, dass keines der Schiffe eine Lizenz für das Fischen in gabunischen Gewässern vorweisen konnte. Eines der Schiffe hatte nicht einmal eine Lizenz für kongolesische Gewässer.

Nach 30-stündiger Überführung in Begleitung der BOB BARKER wurden die Schiffe an die lokalen Behörden in Port Gentil zur weiteren Untersuchung und nötigen rechtlichen Schritten übergeben.

Bei den beiden 45 m langen Schleppnetzschiffen, mit einer Crew bestehend aus chinesischen und kongolesischen Besatzungsmitgliedern, handelt es sich um die ersten Festsetzungen im Rahmen von OPERATION ALBACORE II.

„Die Festsetzung dieser beiden Schiffe am Anfang der Kampagne zeigt die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Regierungen und NGOs, um die Meere vor Wilderern zu schützen. Wir sind extrem stolz auf unsere Zusammenarbeit mit der gabunischen Regierung, welche zu diesem frühen Sieg von Gesetz und Ordnung geführt hat“, so Kampagnenleiter Captain Peter Hammarstedt.

Über OPERATION ALBACORE

Für OPERATION ALBACORE schloss sich Sea Shepherd im Jahr 2016 mit der Regierung von Gabun zusammen. Infolgedessen gab es über 40 Inspektionen von Fischereischiffen auf See. Die Überprüfungen führten zur Festsetzung von drei kongolesischen IUU-Schleppnetzschiffen und einem spanischen Langleinenschiff. OPERATION ALBACORE startete am 5. Juli 2017 erneut mit der Ankunft der BOB BARKER in Gabun.

Ziel der Kampagne ist es, bereits bestehende Überwachungen und Kontrollen auszuweiten, um IUU-Fischerei zu entdecken und zu stoppen und die Einhaltung von Vorschriften lizenzierter Fischer zu überwachen. Während der Thunfischfangsaison 2017 werden Marinesoldaten und Beamte der ANPA auf der BOB BARKER stationiert sein, um zusammen mit der Sea Shepherd Crew Gabuns Hoheitsgewässer zu patrouillieren. Admiral Giuseppe de Giorgi, früherer Leiter der italienischen Marine, ist ebenfalls Teil der Sea Shepherd Crew der BOB BARKER, um mit seiner Erfahrung und seinem Können die Durchsetzung von Gesetzen auf hoher See zu unterstützen.

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FOTOS:

Gabunische Marinesoldaten sichern das illegale Schleppnetzschiff. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Gabunische Fischereiaufseher beobachten das Einholen eines illegalen Schleppnetzes. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Gabunische Marinesoldaten und Fischereiaufseher untersuchen das festgesetzte Schleppnetzschiff. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Gabunische Marinesoldaten entern und sichern das illegale Schleppnetzschiff. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Gabunische Marinesoldaten setzen illegales Schleppnetzschiff fest. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Die festgesetzte HAIXIN 28 und HAIXIN 23 samt Crew. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Admiral Giuseppe de Giorgi navigiert ein Schlauchboot von Sea Shepherd. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Die BOB BARKER hilft den gabunischen Behörden bei der Festsetzung. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Admiral Giuseppe de Giorgi navigiert ein Schlauchboot von Sea Shepherd mit einem gabunischen Marinesoldaten. Foto: Michael Rauch/Sea Shepherd

Weitere Informationen, Fotos und Interviewanfragen unter:

Heather Stimmler, Sea Shepherd Global Media Director
E-Mail: heather@seashepherdglobal.org
Tel: +339 7719 7742

OPERATION ALBACORE II:  https://www.seashepherdglobal.org/our-campaigns/operation-albacore/

Über Sea Shepherd Global:

Sea Shepherd ist eine internationale, gemeinnützige Meeresschutzbewegung und wendet innovative Taktiken in Form von Direkten Aktionen an, um die Meere und deren Bewohner zu verteidigen, zu schützen und zu erhalten. 1977 von Captain Paul Watson gegründet, ist Sea Shepherd heute eine weltweite Bewegung mit unabhängigen nationalen und regionalen Gruppen in über 20 Ländern. Mit Ausnahme der Sea Shepherd Conservation Society in den USA (SSCS), haben sie eine gemeinsame Mission, die von Sea Shepherd Global in Amsterdam geleitet wird. Dort wird die Kommunikation, Logistik und eine Flotte von fünf Schiffen für Kampagnen rund um den Globus koordiniert. Sea Shepherd untersucht und dokumentiert die Verletzungen internationaler und nationaler Naturschutzgesetze und erzwingt Naturschutzmaßnahmen dort, wo entsprechende Gesetze bestehen.

Weitere Informationen auf  www.seashepherdglobal.org  und  www.sea-shepherd.de 

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Über uns

Sea Shepherd, gegründet 1977, ist eine internationale, gemeinnützige Naturschutzorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten von Wildtieren in den Weltmeeren zu beenden, um Ökosysteme und Arten zu schützen und zu erhalten. Sea Shepherd wendet innovative Taktiken der Direkten Aktion an, um zu ermitteln, zu dokumentieren und wenn nötig einzugreifen, um illegale Aktivitäten auf hoher See aufzudecken und ihnen entgegenzutreten. Durch den Schutz der Artenvielfalt unserer fein ausbalancierten marinen Ökosysteme trägt Sea Shepherd dazu bei, dass sie für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Weitere Informationen auf http://www.seashepherdglobal.org und www.sea-shepherd.de

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