Zum ersten Mal Ergebnis eines Maturaprojektes  markenrechtlich geschützt

Für die Wirtschaftsschulen Bezau ist das laut Fachlehrer Mario Hammerer ein historisches Ereignis. Drei Schülerinnen, Abteilung Tourismus, haben es geschafft, dass ihre „Geps-o-flex“  markenrechtlich geschützt wurde.  Geps-o-flex ist das Resultat ihrer Projektarbeit „Wir l(i)eben Käse – die Optimierung des Käseangebots in der Hotellerie„.

Drei Maturantinnen der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Bezau im Bregenzerwald - Elena Walch, Verena Marinelli, Magdalena Greussing - haben es geschafft: Ihr Produkt Geps-o-flex wurde ins Markenregister aufgenommen und ist somit geschützt. Bei diesem Maturaprojekt wurden die drei Damen von wirtschaftlicher Seite unterstützt und begleitet von einem, der zu den innovativsten Landwirten in Vorarlberg zählt, nämlich von Ingo Metzler vom GenussBauernhof naturhautnah in Egg. Ihm war es wichtig, dass die Schülerinnen nicht nur eine Idee kreieren, sondern ein zum Verkauf taugliches Produkt schaffen, das in der Praxis besteht. Entstanden ist die Geps-o-flex und sie wird bereits verkauft.

Geps-o-flex

Gepse ist ein Bregenzerwälder Ausdruck für ein Holzgebinde, das zur Herstellung von Käse verwendet wird. Sie diente den Maturantinnen als Basis für ihre Geps-o-flex. Für die Präsentation der verschiedenen Käsesorten wurde ein Drehteller konzipiert, der in die Gepse integriert wird. Die Gepse dient als Standfuß. In weiterer Folge kann sie als Schutz bzw. Abdeckung der dargebotenen Käsesorten verwendet werden. Der Handlings-Aufwand für die Präsentation und auch das Verpackungsmaterial wird minimiert.

Schule – Ausbildung - Karriere

Mario Hammerer - Fachlehrer an den Bezauer Wirtschaftsschulen – hat die Mädchen während der Projektarbeit schulisch begleitet. Er freut sich natürlich über den Erfolg: „ Für unsere Schule ist es ein historisches Ereignis. Es ist das erste Mal, dass es im Rahmen der Ausbildung zur Markenregistrierung kommt.“ Die begleitenden Fachlehrer und Fachlehrerinnen legen großen Wert im Fach „Unternehmensführung“ , um die Schüler und Schülerinnen fürs Unternehmertum zu animieren und heranzuführen. Um den Unterricht so praxisnah wie möglich zu gestalten, sind Partner aus der Wirtschaft notwendig. Einer der für dieses Anliegen immer ein offenes Ohr hat, ist Ingo Metzler. „Für die weitere berufliche Karriere der Schüler ist es wichtig, dass ihre Arbeit auch in der Wirtschaft anerkannt und die Produkte verwendet bzw. gekauft werden„, ist Hammerer überzeugt.

Heimische Gastronomie begeistert

Die Küchenchefs der heimischen Gastronomie sind begeistert. In einigen Lokalen ist die Geps-o-flex bereits im Einsatz, andere warten sehnsüchtig auf die Lieferung. Bestellt werden können diese Gepsen bei Familie Metzler - GenussBauernhof naturhautnah in Egg.

http://www.bws.ac.at/ Bezauer Wirtschaftsschulen

http://www.molkeprodukte.com

Bilder: honorarfrei - weitere Bilder stehen zur Verfügung.

Pressekontakt: Sieglinde Götze

götze consulting

Tel: 43 5572 21592

presse@goetze-pr.at

Die Bezauer Wirtschaftsschulen bauen auf fünf Säulen:

Handelsakademie, Handelsschule, Höhere Lehranstalt für Tourismus, Hotel Fachschule, Wirtschaftsfachschule

Absolventen aller Zweige sind durch ihre sehr praxisnahe Ausbildung bei den Unternehmen sehr beliebt.

www.bws.ac.at

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Zitate

Diese Registrierung ist für unsere Schule ein historisches Ereignis. Noch nie wurde während der Ausbildung ein Marturaprojekt markenrechtlich geschützt.
Fachlehrer Mario Hammerer
Bei der Begleitung solcher Projekte ist es mir sehr wichtig, dass die Schüler Produkte entwickeln, die auf dem Markt eine Chance haben.
Ingo Metzler