Ministerin Kampmann trifft sich mit  Vertretern des Expertennetzwerks Social Media OWL.

Düsseldorf/Ostwestfalen. Christina Kampmann, NRW Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport traf sich am Donnerstag mit Vertretern des Wirtschafts- und Kompetenzwerkes Social Media OWL e. V. und diskutierte über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im digitalen Zeitalter. 

Die digitale Transformation und der digitaler Wandel sind wesentliche Herausforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung und das Arbeitsumfeld von Morgen und betreffen somit breite Teile unserer Gesellschaft. Welche Weichen müssen von Politik und Unternehmen gestellt werden, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen? Wie greifen Familie und Beruf zukünftig ineinander und welche Chancen und Risiken liegen in der Digitalisierung von Arbeitsplätzen? Unter dieser Fragestellung traf sich Ministerin Christina Kampmann mit Vertretern des Expertennetzwerkes Social Media OWL e. V. (www.smowl.de), die Unternehmen, Verbände und Institutionen bundesweit bei Themen rund um den digitalen Wandel beraten und begleiten.

Anhand von vier Beispielen aus der Praxis informierten die Experten aus Ostwestfalen die Ministerin über aktuelle Entwicklungen und Projekte aus der Wirtschaft. Hierbei wurden Ansätze aus den Bereichen Home-Office, Co-Working und vernetztes Arbeiten vorgestellt. „Kitas in Betrieben sind ein Anfang, aber keine befriedigende Lösung, wenn wir über die Arbeit von Morgen sprechen“ , erklärte Thorsten Ising (1. Vorsitzender SMOWL). „Wir müssen deutlich weiterdenken,  denn Kinder brauchen auch während der Schulzeit Betreuung und Unterstützung. Das kann man in vielen Fällen betrieblich organisieren. Gleichzeitig sind wir gefordert und müssen für Alleinerziehende und Berufsrückkehrer Freiräume und Strukturen schaffen um deren wirtschaftliches Auskommen sichern zu können“, führte er weiter aus.“

Ein schnelles, flächendeckendes Netz sahen alle Teilnehmer als Grundvoraussetzung für das Arbeiten der Zukunft an, denn nur so lassen sich familiäre Interessen und Engagement im Beruf dauerhaft miteinander verbinden. Der ländliche Raum, so die Auffassung der Experten, habe dabei  eine besondere Bedeutung. „Nur mit schnellen, leistungsstarken Netzen funktioniert dezentrales Arbeiten. Viele Arbeiten lassen sich von zuhause aus konzentrierter und effektiver ausführen, man spart Wege und damit Zeit, die der Familie zugute kommen kann. Das braucht Vertrauen und eine klares Regelwerk“, ist sich Frank Michna (2. Vorsitzender, SMOWL) sicher.

 Die Politik ist aus Sicht der Experten gefordert die Themen Familie und Beruf „neu zu denken“. Hierbei seien die technischen Voraussetzungen durchaus gegeben, es fehle jedoch oft noch das „Umdenken im Kopf“ in den Unternehmen und eine pragmatische Herangehensweise, die die Gemeinsamkeit von Familie und Beruf nachhaltig fördert. Anreize zur Neugestaltung von Arbeitsumfeld und -bedingungen brauchen Vertrauen auf beiden Seiten. „Gerade die KMUs in Ostwestfalen sind Veränderungen gegenüber sehr aufgeschlossen und sehen in der Förderung und Entwicklung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch einen Ansatz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, von dem insbesondere die ländlicheren Regionen stärker betroffen sind“, erklärte Michael Kemkes (2. Vorsitzender SMOWL).

Christina Kampmann zeigt sich von den Themen und aktuellen Beispielen beeindruckt und bedankte sich für den intensiven fachlichen Austausch. „Wir schätzen den engen Kontakt mit Experten und das Gespräch auf Augenhöhe. Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Verbände sind gleichermaßen gefordert Lösungen aufzuzeigen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv zu fördern. Dazu haben sie sich in einer gemeinsamen Erklärung nach dem Familiengipfel im Januar bekannt. Heute habe ich von Social Media OWL wertvolle Impulse bekommen“, erklärte Ministerin Kampmann am Ende des Gespräches.

Das Expertennetzwerk und die Ministerin werden sich auch in Zukunft über aktuelle Themen austauschen und den Diskurs fortsetzen. Darüber hinaus steht das Kompetenznetzwerk allen Interessierten zu den Themen digitaler Wandel und digitale Transformation für Vorträge, Workshops und Gespräche zur Verfügung.

(Bildinformationen: Quelle: SMWOL e. V. / Text:  v.l.n.r. Michael Kemkes, Thorsten Ising, Christina Kampmann, Frank Michna)

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SMOWL e. V. (Social Media Ostwestfalen-Lippe e. V.) Das 2011 gegründete Wirtschafts- und Kompetenznetzwerk berät und begleitet Unternehmen, Verbände und Institutionen bei vielen Fragen rund um die Themen Digitalisierung, digitaler Wandel , Online-Kommunikation und Social Media. Die Mitglieder sind als Referenten, Berater und Autoren tätig und informieren immer wieder auf öffentlichen Veranstaltungen, Messen und Kongressen über Fachthemen und aktuelle Trends und Entwicklungen. Der Vereinssitz ist in Paderborn.

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Über Christina Kampmann:

Als Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ist Christina Kampmann für eine Vielzahl von Themen verantwortlich, auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – und damit in einem Bereich, der den Alltag von vielen Familien ganz besonders prägt. Aus diesem Grund steht dieser ganz oben auf der Agenda der Landesregierung. Zusätzlich hat die Ministerin die Bildung einer Arbeitsgruppe „familie.digital“ initiiert. Diese soll konkrete Ideen erarbeiten, wie im Rahmen der Digitalisierung die bestehenden Arbeitszeitmodelle – Telearbeit oder Homeoffice – in der Praxis weiter ausgebaut werden können, damit mehr räumliche und zeitliche Unabhängigkeit für die Familie geschaffen werden kann.

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