Synergieeffekte von Stora Enso größer als erwartet

SYNERGIEEFFEKTE VON STORA ENSO GRÖßER ALS ERWARTET Stora Enso hat ihre im Juni veröffentlichte Einschätzung bezüglich der von der Fusion zu erwartenden Synergieeffekte, deren Realisierungszeitplan und einmaligen Restrukturierungskosten präzisiert. Neusten Berechnungen zufolge, die sich auf weitergehenden Analysen der einzelnen Sparten stützen, werden sich die Synergieeffekte im Jahr 2002 auf 300 Millionen Euro belaufen. Das sind etwa 40 Prozent mehr als ursprünglich geschätzt. Die bedeutendsten Vorteile entstehen vorwiegend durch Rationalisierung der Produktion sowie im Einkauf, in der Logistik, im Marketing und in der Verwaltung. Zur Verbesserung der zu erwartenden Synergieeffekte tragen vor allem die Rationalisierung der Produktion und die Logistik bei. Mit den größten Synergieeffekten wird im Feinpapierbereich, bei Verpackungskarton und in der Faserstoffversorgung gerechnet. Die Synergieeffekte werden sich 1999 auf mehr als 50 Millionen Euro belaufen und im Jahr 2000 auf rund 170 Millionen Euro steigen. Für 2001 werden Synergieeffekte in Höhe von 240 Millionen Euro erwartet. Die direkt der Fusion zuzuschreibenden Kosten belaufen sich auf zirka 210 Millionen Euro. Davon entfallen 60 Millionen Euro auf Abschreibungen vom Anlagevermögen und 150 Millionen Euro auf Rückstellungen für Restrukturierungskosten, Beratungshonorare und Abfindungen. Neben den unmittelbar fusionsbedingten Abschreibungen und Rückstellungen hat das Unternehmen entschieden, in den Jahresabschluß 1998 weitere Rückstellungen und Wertminderungen in Höhe von 245 Millionen Euro zu verbuchen. Die fraglichen Posten beziehen sich größtenteils auf mögliche, in naher Zukunft zu implementierende strukturelle Veränderungen. Zur Deckung der Auswirkungen dieser Veränderungen werden Rückstellungen in Höhe von 45 Millionen Euro und 110 Millionen Euro als Abschreibungen auf Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung verbucht. Die restlichen 90 Millionen Euro entfallen auf außerordentliche Abschreibungen auf den Geschäftswert von Produktionsstätten mit unzureichender Rentabilität. Durch diese zu verbuchenden Abschreibungen werden die planmäßigen Abschreibungen um etwa 10 Millionen Euro pro Jahr zurückgehen. In den Jahren 1999-2002 wird der Personalstand voraussichtlich um etwa 2000 reduziert. Der Personalabbaubedarf im Bereich der Verwaltung, des Verkaufs und Marketings wird, wie bereits früher mitgeteilt, bei 400-500 Mitarbeitern liegen. Der Unterschied zu den bisherigen Einschätzungen ist auf den in anderen Teilen des Konzerns aufgetretenen Restrukturierungsbedarf zurückzuführen, der durch Vergleich der Unternehmen in bezug auf ihre Effizienz und die besten Handlungsmodelle ermittelt wurde. Zusammenfassung Die Rückstellungen werden sich vor Steuern auf 455 Millionen und nach Steuern auf 370 Millionen Euro belaufen. Etwa 185 Millionen Euro werden davon kassenwirksam sein und in den kommenden zwei Jahren realisiert. Durch die Rückstellungen wird sich der Verschuldungsgrad des Konzerns von 1,05 am 30. September 1998 auf 1,13 erhöhen. Der Zielwert liegt bei unter 1,0. Durch die Synergieeffekte wird sich das Betriebsergebnis von Stora Enso im Jahre 2002 um 300 Millionen Euro erhöhen. STORA ENSO OYJ Nähere Informationen: - Jukka Härmälä, CEO, tel. +358 2046 21404 - Björn Hägglund, Deputy CEO, tel. +46 70 528 2785 - Esko Mäkeläinen, Senior Executive Vice President, Accounting and Legal, tel. +358 2046 21450 - Ingvar Petersson, Senior Executive Vice President, Finance and IT, tel. +46 70 595 7605 - Kari Vainio, Executive Vice President, Communications and Investor Relations, tel. +358 2046 21393, +358 40 500 1063 ------------------------------------------------------------ Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bit.se Für folgende Dateien besteht die Möglichkeit eines Download: http://www.bit.se/bitonline/1999/01/27/19990127BIT00030/bit0001.doc http://www.bit.se/bitonline/1999/01/27/19990127BIT00030/bit0002.pdf

Abonnieren