LTE Report: Wo in Österreich gibt’s das schnellste 4G-Netz?

tarife.at Analyse zeigt: Steigende Anzahl an LTE-Nutzern führte im Jahresvergleich zu Geschwindigkeitsverlusten

Wien, am 04. April 2017. Vergleicht man die Durchschnittsgeschwindigkeiten, ist Ernsthofen in Niederösterreich die schnellste 4G-Gemeinde Österreichs. Mit 90 Mbit/s im Durchschnitt hat Ernsthofen das schnellste mobile Internet des Landes. tarife.at hat die LTE-Geschwindigkeiten in Österreich im Detail analysiert und empfiehlt Nutzern, die sich über die reale Geschwindigkeit ihrer mobilen Internetverbindung informieren möchten, regelmäßig selbst Speedtests auf betreiberunabhängigen Plattformen, wie tarife.at oder bei dem RTR-Netztest der Regulierungsbehörde, durchzuführen.

Das durchschnittlich langsamste 4G-Netz Österreichs haben die Orte Söchau, Übersbach, Neuried und weitere im Postleitzahlenbereich 8362 in der Steiermark. Hier lag die jemals gemessene Höchstgeschwindigkeit bei 83,4 Mbit/s, die durchschnittliche (Median) allerdings bei lediglich 5,2 Mbit/s. tarife.at hat 150.000 Messungen von LTE-Nutzern, die auf tarife.at (https://www.tarife.at/speedtest) sowie bei der RTR (https://www.netztest.at/de/) mit GPS Ortsinformationen durchgeführt wurden, im Detail analysiert und empfiehlt Kunden, bei der Tarifauswahl nicht nur den Preis zu berücksichtigen. „Die Netzqualität ist ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium, sollen Enttäuschung und Frust bei der Nutzung des Internets verhindert werden“, erklärt Maximilian Schirmer, Gründer und Geschäftsführer von tarife.at. „Wir raten allen Kunden, sich vor einer Tarifauswahl über die Geschwindigkeiten, die andere Kunden in der Region tatsächlich erreicht haben, zu informieren. Dienste wie unsere SpeedMap , die deshalb auch direkt in unsere Tarifvergleiche eingebunden ist, geben Auskunft und helfen bei der Entscheidungsfindung.“



81 Gemeinden mit Spitzengeschwindigkeit von zumindest 150 Mbit/s

Von den 1.682 Gemeinden, in denen ausreichend Messungen durchgeführt wurden, erreichten 81 (4,8 %) auch Spitzengeschwindigkeiten von mindestens 150 Mbit/s. Dazu gehören vor allem die größeren Städte. Geschwindigkeiten von zumindest 100 Mbit/s wurden in 790 Gemeinden (46,96 %) gemessen. 1.114 Gemeinden (66,2 %) weisen eine durchschnittliche Geschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s auf.

Grenzregionen schlechter versorgt

Die Messungen zeigen, dass die österreichischen Grenzregionen deutlich schlechter versorgt sind als die zentraler gelegenen Ortschaften. Vor allem in den Grenzgebieten Richtung Tschechien und Italien werden üblicherweise geringe Geschwindigkeiten erreicht. Dagegen verfügen die Grenzräume Richtung Lichtenstein und Schweiz über eine außerordentlich hohe Netzqualität.

Sonntags und in der Prime Time geringere Geschwindigkeiten

Während die durchschnittlichen Geschwindigkeiten über alle Anbieter hinweg unter der Woche sehr stabil sind (Schwankungen von +- 5 %), erreichen Kunden am Samstag im Schnitt um 10 % weniger Leistung als am Montag. Am Sonntag sind es sogar 17,7 % weniger als montags. In Kärnten fällt das „Sonntagsphänomen“ mit nur -7,17 % am schwächsten aus. Am stärksten fallen sonntags die Geschwindigkeiten in Oberösterreich (22,5 % weniger) ab. Wien liegt mit 14 % leicht unter dem Durchschnitt.

Die höchste durchschnittliche Geschwindigkeit ist tagesunabhängig gegen fünf Uhr morgens zu erreichen. Ab dann sinkt sie kontinuierlich ab, bis sie gegen 21:00 Uhr ihren niedrigsten Stand erreicht: Um diese Uhrzeit werden durchschnittlich 44 % niedrigere Geschwindigkeiten gemessen als am frühen Morgen. Die stärksten Prime Time Verluste verzeichnen Oberösterreich und Wien.

Im Jahresvergleich: Mehr Nutzer, geringere Durchschnittsgeschwindigkeiten

Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich, dass die Zahl der LTE-Nutzer in Österreich stetig steigt. Damit einher geht eine wachsende Anzahl an LTE-Messungen. Aktuell werden 83,69 % aller mobilen Messungen bereits über LTE-Netze durchgeführt (2015: 49,45 %; 2016: 72,55 %). Die durch die größere Nutzeranzahl höhere Netzauslastung hat dazu geführt, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit 2016 in etwas mehr als der Hälfte der Gemeinden (50,6 %) um bis zu 33,3 % gesunken ist, wohingegen sie sich in 49,4 % verbessert hat. Schirmer: „Der Wettbewerb um das beste Netz zwischen den Anbietern ist stark; die Mobilfunknetze entwickeln sich permanent weiter. Die Auslastungen verändern sich ebenfalls. Daher ist es wichtig, die Entwicklung im Auge zu behalten, vor allem, wenn eine Tarifentscheidung ansteht.“



Bild:

Übersicht der durchschnittlich (Berechnungsmethode: Median) gemessenen LTE-Geschwindigkeiten nach Gemeinde. Bei weißen Flecken liegen nicht ausreichend hochwertige Daten vor. Eine hoch aufgelöste Version ist unter https://www.tarife.at/downloads/pr/2017-03-LTE-speedmap/lte-speedmap.png verfügbar.

Copyright: tarife.at  



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Über tarife.at

Das Startup mit Sitz in Wien ist Österreichs größtes Vergleichsportal für Mobilfunk und Telekommunikation. Getreu dem Motto „tarife.at findet den besten Tarif für dich“ bietet das Unternehmen seit 2012 objektive, anbieterunabhängige Vergleichsdienste, die sich durch eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten auszeichnen. Sämtliche Services sind für den Besucher absolut kostenfrei; das Unternehmen finanziert sich durch Werbeeinnahmen und Vermittlungsprovisionen.

Dabei arbeitet tarife.at hoch transparent und erfüllt die Transparenzkriterien für Preisvergleiche, die von der Europäischen Kommission empfohlen werden (EAHC/FWC/2013 85 07). Das Vergleichsportal, das sich ausschließlich auf den Telekom- und Mobilfunkbereich spezialisiert hat, bietet neben einer persönlichen Tarifberatung auch das automatisierte Erstellen von Kündigungen und verfügt dank der tarife.at SpeedMap mit über einer Million Messungen über tiefgreifende Informationen zu den Netzen der Anbieter. Monatlich verzeichnet tarife.at rund 300.000 Besucher.


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