Albert-Mangelsdorff-Preis 2017: Preisverleihung an Angelika Niescier im Haus der Berliner Festspiele

+++ Kölner Saxofonistin und Komponistin Angelika Niescier erhält Preis im Haus der Berliner Festspiele
+++ Rund 500 Besucher feiern Konzert der Preisträgerin mit Tyshawn Sorey und Chris Tordini
+++ Union Deutscher Jazzmusiker dankt den Stiftern und den Berliner Festspielen

Im Rahmen des am Sonntag zu Ende gegangenen Jazzfest Berlin hat die Union Deutscher Jazzmusiker zum 13. Mal den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) verliehen. Der Preis, der als wichtigste Auszeichnung für Jazz im deutschsprachigen Raum gilt, wurde am Freitagabend im Haus der Berliner Festspiele überreicht.

Nach Grußworten von Richard Williams, dem künstlerischen Leiter des Jazzfests, Gebhard Ullmann und Silke Eberhard (UDJ-Vorstand), Dr. Jürgen Brandhorst (GEMA Stifung) und Rolf Becker (GVL) hielt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, die Laudatio auf die Preisträgerin: „Angelika Niescier gehört zu einer Generation passionierter Jazzmusikerinnen, die das Genre zugleich feminisiert, professionalisiert und geschlechtergerechter aufgestellt haben. Heute führt an den prägenden Frauen des zeitgenössischen Jazz kein Weg mehr vorbei.“

Nach einem furiosen und von den rund 500 Besuchern umjubelten Preisträgerkonzert mit dem „Angelika Niescier NYC Trio“ mit Chris Tordini und Tyshawn Sorey, der als Artist in Residence mehrere Auftritte auf dem Jazzfest hatte, trafen sich Gäste, Musiker, Presse und Funktionäre zum festlichen Empfang der Union Deutscher Jazzmusiker im Foyer des Festspielhauses.

Mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis zeichnet die Union Deutscher Jazzmusiker im zweijährigen Turnus Persönlichkeiten aus, die mit hervorragenden musikalischen Leistungen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Jazz in Deutschland spielen. Ausgezeichnet werden kann sowohl ein Lebenswerk, als auch ein von einer unabhängigen Jury ausgewählter Künstler bzw. eine Künstlerin von großem aktuellen Einfluss. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird von der GEMA-Stiftung, der GVL, dem Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes und dem Förderkreis Jazz gestiftet.

Die Union Deutscher Jazzmusiker dankt an dieser Stelle den Stiftern des Preises sowie den Berliner Festspielen mit ihrem Intendanten Dr. Thomas Oberender und seinem ganzen Team für die Gastfreundschaft und große Unterstützung sowie für ein wundervolles Jazzfest 2017.

Weitere Informationen sowie die vollständige Laudation: www.albert-mangelsdorff-preis.de

Pressekontakt
Jens Bosch
(0151) 224 204 90
(0221) 778 756 66
E-Mail: jens.bosch@perfectstorm.de

(Bildmaterial unter Copyright-Angabe zur honorarfreien Verwendung)

Die  Union Deutscher Jazzmusiker  (UDJ) wurde 1973 von renommierten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene ins Leben gerufen und versteht sich seither als Sprachrohr der Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker in Deutschland. Als Fach- und Interessenvertretung auf Bundesebene tritt die UDJ für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Jazzbereich ein und engagiert sich für eine verbesserte Präsenz und Wahrnehmung des Jazz in und aus Deutschland. Sie hat sich als einer der wichtigen bundeskulturpolitischen Ansprechpartner etabliert. 

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Die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) wurde 1973 von renommierten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene ins Leben gerufen und versteht sich seither als Sprachrohr der Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker in Deutschland. Als Fach- und Interessenvertretung auf Bundesebene tritt die UDJ für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Jazzbereich ein und engagiert sich für eine verbesserte Präsenz und Wahrnehmung des Jazz in und aus Deutschland. Sie hat sich als einer der wichtigen bundeskulturpolitischen Ansprechpartner etabliert.  Als wichtigste Auszeichnung für Jazz im deutschsprachigen Raum wird der Albert-Mangelsdorff-Preis alle zwei Jahre von der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) an eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Jazzszene verliehen und wird von der GEMA-Stiftung, der GVL, dem Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes und dem Förderkreis Jazz mit 15.000 Euro dotiert.

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