Forsa-Umfrage zeigt: Privatschulen erfüllen Anforderungen der Eltern an gute Schulen

Berlin, 20. Juni 2011 –  82 Prozent der Eltern in Deutschland wünschen sich mehr Verantwortung für Schulleiter, besonders bei der Personalauswahl und der Budgetverwaltung. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor, die über 700 Eltern befragt hat. Nach Ansicht des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) sind die Ergebnisse der Befragung eine klare Bestätigung für die Arbeit von Schulen in freier Trägerschaft.

Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft zeichnen sich seit jeher durch ihre Personal- und Budgethoheit aus. „Freie Schulen können gezielt die Lehrkräfte einstellen, die am besten zu ihrem pädagogischen Konzept passen. Das wirkt sich positiv auf die Qualität des Unterrichts aus. Die Lehrer sind motiviert und engagiert und tragen maßgeblich zu einem positiven Lernklima bei. Davon profitieren die Schüler“, erklärt Anja Eckert, Bundesgeschäftsführerin des VDP. Die Budgethoheit an freien Schulen mache es zudem möglich, unbürokratisch und schnell auf Erfordernisse aus der Schülerschaft zu reagieren. So kann beispielsweise bei Bedarf kurzfristig ein zusätzlicher Förderkurs eingerichtet werden. „Dass diese Grundpfeiler des freien Schulwesens von der überwiegenden Mehrheit der Eltern für alle Schulen eingefordert werden, bestätigt einmal mehr die Vorreiterrolle freier Schulen“, so Eckert weiter.

Die Vorbildfunktion freier Bildungseinrichtungen zeige sich gerade auch bei den Kriterien, die Eltern laut Forsa-Umfrage von einer guten Schule erfüllt sehen wollen: Für 70 Prozent der Mütter und Väter zeichnet sich eine gute Schule durch die individuelle Förderung der Schüler aus, für 82 Prozent hat ein positives Lernklima einen sehr hohen Stellenwert. Dass unter anderem das Schulklima an freien Schulen überdurchschnittlich gut ist, belegen unter anderem die PISA-Resultate aus dem Jahr 2010. Auch vor dem Hintergrund dieser Umfrage-Ergebnisse ist der restriktive Umgang mit freien Schulen in einigen Bundesländern für Eckert nicht nachvollziehbar: „Freie Schulen bieten genau das, was sich sehr viele Eltern für ihre Kinder wünschen. Statt alle Schulen, unabhängig von ihrer Trägerschaft, zugunsten des gesamten Bildungswesens zu unterstützen und zu fördern, ignorieren einige Landesregierungen den Elternwillen und schränken durch Gesetze und Verwaltungshandeln das freie Schulwesen deutlich ein.“ Wenn es nach den Willen von rund 80 Prozent der Eltern ginge, erhielten gute Schulen mehr Anerkennung.

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Florian Becker
Pressesprecher
 
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Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft
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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.

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