Bunte Blätter, dunkle Wege: 7 Sicherheitstipps für Hunde im Herbst

Report this content

Wenn die Blätter fallen, die Luft frisch und klar wird und Spaziergänge durch Wald und Wiesen besonders schön sind, beginnt für viele Hundehalter die liebste Jahreszeit. Doch so bunt und idyllisch der Herbst auch ist, er birgt für Hunde einige Gefahren. Die Agria Tierversicherung gibt sieben Tipps, wie Vierbeiner gesund und sicher durch den Herbst kommen.

 

Bild: Agria

 

1. Sicherheit bei Dunkelheit

Im Herbst sind viele Gassirunden von Nieselregen und Dunkelheit begleitet. Die Sicht ist schlecht, Straßen rutschig und Fußwege oft unbeleuchtet. Umso wichtiger ist es, dass Mensch und Hund gesehen werden. Hundebesitzer sollten Reflektoren an Jacken und Schuhen tragen, beim Hund sind reflektierende Geschirre oder Halsbänder sowie Leuchthalsbänder sinnvoll. Auch eine kleine Taschenlampe sorgt für bessere Sichtbarkeit und mehr Sicherheit auf allen Wegen.

2. Vorsicht bei Frostschutzmitteln

Im Herbst beginnen viele Menschen mit den Vorbereitungen für den Winter. Dazu gehört auch das Nachfüllen von Frostschutz im Auto. Der süßlich schmeckende Stoff ist für Hunde jedoch hochgiftig. Schon geringe Mengen können zu lebensbedrohlichem Nierenversagen führen. Wichtig ist daher, Kanister stets sicher zu lagern und verschüttete Tropfen sofort aufzuwischen.

3. Mäuse- und Rattengift ist gefährlich

Mit sinkenden Temperaturen suchen Mäuse und Ratten nach Unterschlupf. Häufig werden Gifte ausgelegt, die für Hunde hochgefährlich sind. Schon das Aufnehmen kleinster Mengen kann schwere innere Blutungen oder neurologische Störungen auslösen. Tierhalter sollten darauf achten, dass Hunde keinen Zugang zu solchen Präparaten haben.

4. Pilzsaison: Nicht alles, was wächst, ist harmlos

Im Herbst schießen Pilze aus dem Boden. Viele sind giftig und können bei Hunden zu schweren Vergiftungen führen. Da selbst Experten nicht immer ungiftige von giftigen Arten unterscheiden können, gilt: Hunde sollten unterwegs nichts vom Boden aufnehmen.

Wichtig: Sobald der Verdacht besteht, dass ein Hund Pilze gefressen hat, sollte sofort gehandelt werden. Am besten ein Stück sichern oder ein Foto des Pilzes machen und direkt die Giftnotrufzentrale sowie die Tierarztpraxis informieren.

5. Eicheln, Kastanien und Bucheckern

Sie gehören zum Herbst dazu, können aber für Hunde gefährlich werden. Eicheln enthalten Gerbstoffe, die zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Kastanien oder Bucheckern können einen Darmverschluss verursachen. Für viele ist es ein schönes Spiel, dem Hund eine Kastanie zu werfen und zurückbringen zu lassen. Doch dabei besteht die Gefahr, dass der Hund sie verschluckt – und das kann schnell lebensbedrohlich werden. Hundebesitzer sollten Spaziergänge aufmerksam begleiten und Hunde davon abhalten, diese Herbstfrüchte zu fressen oder als Spielzeug zu nutzen.

6. Zecken und Herbstgrasmilben

Nicht nur im Frühjahr, auch im Herbst sind Parasiten aktiv. Zecken können bis in den November hinein Krankheiten übertragen, Herbstgrasmilben verursachen starken Juckreiz. Eine konsequente Parasitenprophylaxe und gründliches Absuchen nach dem Spaziergang sind daher auch in der kühleren Jahreszeit wichtig.

7. Schutz vor Kälte und Nässe

Nasses Fell und kalter Wind können Hunden zusetzen. Besonders Welpen, Senioren und kurzhaarige Rassen sollten vor Auskühlung geschützt werden. Ein Hundemantel, gründliches Abtrocknen nach dem Spaziergang und ein warmer, zugfreier Liegeplatz sorgen dafür, dass der Vierbeiner gesund bleibt.

Gemeinsam gesund durch den Herbst

Der Herbst ist eine wunderbare Zeit für Mensch und Hund. Damit er für alle ein unbeschwerter Genuss bleibt, ist es wichtig, typische Gefahren zu kennen und vorzubeugen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Tierhalter ihren Hund sicher durch die Saison begleiten.

Weitere Informationen rund um die Gesundheit von Hunden und Tipps für jede Jahreszeit finden Sie auf der Webseite www.agriatierversicherung.de

Über Agria Djurförsäkring

Agria wurde 1890 von Tierbesitzern in Schweden gegründet und ist heute mit einem Marktanteil von 60 % in Schweden der führende Anbieter von Tierversicherungen. Agria ist in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Irland tätig. Neben der Tierversicherung bietet Agria eine kostenlose digitale tierärztliche Beratung über die Agria App an. Agria beschäftigt 650 Mitarbeiter und erzielte 2024 Prämieneinnahmen in Höhe von 600 Millionen Euro.

Folgen Sie Agria Tierversicherung im Web!

Website | Facebook | LinkedIn | Instagram | YouTube

Pressekontakt


Sarah Wollenweber

Klaus-Bungert-Str. 5, 40468 Düsseldorf

E-Mail: sarah.wollenweber@agriatierversicherung.de

 

 

 

Abonnieren

Medien

Medien