Henrik von Eckermann: “Warum das Ego im Reitsport keinen Platz hat”

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Für den Springreiter und Weltranglistenersten Henrik von Eckermann steht die Gesundheit seiner Pferde an erster Stelle. Im Laufe seiner Karriere hat Henrik sich eine Grundphilosophie erarbeitet, welche die Basis für seine gesunden und leistungsstarken Pferde bildet und ihm letztendlich den Weg an die Spitze des Pferdesports ermöglicht hat. Wie Pferdebesitzer die Grundsäulen seiner Philosophie auch für sich nutzen können, verrät er Agria in diesem Artikel.

 

 

  

Henrik von Eckermann ist ein herausragender schwedischer Springreiter, der seit 2022 die Weltrangliste anführt. Geboren im März 1981, hat er sich durch sein hervorragendes Gespür für seine Pferde einen Platz an der Spitze des internationalen Reitsports erarbeitet. Eckermanns Karriere nahm eine entscheidende Wendung, als er 2003 begann, für den deutschen Springreiter Ludger Beerbaum zu arbeiten. Während der fast zwölf Jahre, die er in Beerbaums Stall verbrachte, entwickelte er sich nicht nur als Reiter weiter, sondern sammelte auch wertvolle Erfahrungen im Pferdemanagement und der Ausbildung von Spitzenpferden.

 

„Mein Reitstil hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Wenn ich zurückblicke, sehe ich, dass ich vor zehn Jahren ganz anders geritten bin als heute. Aber ich habe mich immer an die individuellen Bedürfnisse der Pferde angepasst. Jedes Pferd ist einzigartig – das zu erkennen und zu berücksichtigen, war und ist meine Stärke. Der rote Faden ist vorhanden, aber immer angepasst an das jeweilige Pferd.“

 

 

Henrik von Eckermann: Drei Säulen für Erfolg im Reitport

 

  1. Pferdetraining: Ein zentraler Aspekt in Henrik von Eckermanns Philosophie ist die richtige Aufwärmphase: „Das Aufwärmen ist entscheidend – in den ersten 15 bis 20 Minuten fordere ich nichts vom Pferd. Schritt, Trab und Galopp im leichten Sitz, um den Körper aufzuwärmen und das Pferd zu entspannen.“

 

  1. Pferdehaltung: Auch im Stall und bei der Gestaltung des Auslaufs achtet Henrik von Eckermann darauf, die Bedingungen an jedes Pferd anzupassen. „Nicht alle Pferde kommen miteinander aus. Besonders bei Hengsten ist Vorsicht geboten, aber auch Stuten und Wallache harmonieren nicht immer. Pferde brauchen Kontakt, jedoch auf sichere Weise.” Es geht nicht nur um Verletzungsgefahr, sondern auch um Stressvermeidung. “Man muss seine Pferde kennen” sagt Henrik von Eckermann. “Manche Pferde fühlen sich in der Mitte des Stalls wohl, andere bevorzugen eine Ecke.”

 

 

  1. Das Ego zurückstellen: Viele Pferdebesitzer haben Vorstellungen davon, wie ihr Leben mit dem Pferd aussehen sollte. Doch nicht jedes Pferd kann und will die Leistung erbringen, die der Mensch sich wünscht. „Mit meinen Pferden habe ich oft das Gefühl, dass sie echte Initiative im Training und bei Turnieren zeigen. Sie wirken motiviert für ihre Aufgaben.


Aber es gibt auch Pferde, die nicht den gleichen Willen zeigen. Das muss man akzeptieren“, erklärt von Eckermann weiter: „Es geht nicht immer darum, dass das Pferd nicht will, sondern dass man auf dem falschen Niveau unterwegs ist. Manchmal genügt es, mit dem Pferd in niedrigeren Klassen zu starten und einfachere Parcours zu reiten, damit es motiviert bleibt. Pferde in Klassen einzusetzen, die nicht zu ihnen passen, erzeugt Widerwillen. Nicht alle Pferde sind dafür gemacht, in den höchsten Klassen zu starten oder überhaupt Turniere zu gehen.“

 

Es kann auch sein, dass der Reiter nicht zu dem Pferd passt.

„Es ist nicht immer so, dass der eine Reiter besser ist als der andere, sondern es geht oft um die Teamharmonie. Es gibt viele Fälle, in denen ein sehr guter Reiter ein Pferd geritten hat, das später bei einem weniger erfahrenen Reiter zu einem hervorragenden Turnierpferd wurde – einfach weil sie besser harmonierten.“

 

So schlussfolgert Henrik von Eckermann: „Das eigene Ego hat im Reitsport keinen Platz. Man muss akzeptieren, dass nicht alle Pferde zum eigenen Reitstil passen. Stattdessen sollte man versuchen, das Beste für Pferd und Reiter zu erreichen.“

 

 

Agria & Henrik von Eckermann: Gemeinsam für mehr Pferdegesundheit

 

Henrik von Eckermann, der weltbeste Springreiter, ist der erste internationale Profilreiter, mit dem Agria zusammenarbeitet und der eine langfristige Kooperation mit Agria eingangen ist.

 

Durch die Zusammenarbeit mit Henrik von Eckermann möchte Agria das Wissen rund um die Pferdegesundheit bei Reitern aller Leistungsklassen und Reitdisziplinen in Europa fördern und ausbauen. Henrik von Eckermann ist in verschiedenen Kontexten zusammen mit Agria in allen fünf Ländern zu sehen, die Reiter und ihre Pferde versichern.

 

Über Agria Djurförsäkring

Agria wurde 1890 von Tierbesitzern in Schweden gegründet und ist heute mit einem Marktanteil von 60% in Schweden der führende Anbieter von Tierversicherungen. Agria ist in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Irland tätig. Neben der Tierversicherung bietet Agria eine kostenlose digitale tierärztliche Beratung über die Agria App an. Agria beschäftigt 650 Mitarbeiter und erzielte 2024 Prämieneinnahmen in Höhe von 600 Millionen Euro.

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Pressekontakt:

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E-Mail: sarah.wollenweber@agriatierversicherung.de

 

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