Wenn Katzen älter werden - So begleiten Halter ihre Samtpfoten gut durch die Seniorenjahre.

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Agria Tierversicherung und Tierärztin Dr. med. vet. Romina Pankow, geben Tipps für ein gesundes und zufriedenes Katzenleben im Alter.

Wird das Fell um die Nase langsam grau und verbringt die Katze mehr Zeit im Lieblingskörbchen, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Ab etwa 10 bis 12 Jahren gilt eine Katze als Senior, ab 15 Jahren als alt - je nach individueller Konstitution kann diese Einteilung leicht variieren. Mit den Jahren verändern sich Routinen und oft auch das Aktivitätslevel. Seniorenkatzen genießen mehr Ruhe, schlafen länger und brauchen manchmal etwas Unterstützung, um fit und zufrieden zu bleiben.

 

 „Mit dem Alter steigt zwar das Risiko für bestimmte Erkrankungen, aber gleichzeitig können Halter viel tun, damit ihre Katze die goldenen Jahre in vollen Zügen genießen kann“, sagt Dr. med. vet. Romina Pankow, die das deutsche Tierärzte-Team der digitalen tierärztlichen Beratung bei Agria leitet. Die auf Schmerz- und Palliativmedizin spezialisierte Tierärztin ist überzeugt: “Gerade in dieser Lebensphase können schon kleine Anpassungen im Alter einen ganz großen Unterschied machen”.

 

Ein Tipp für die kontinuierliche Gesundheitsvorsorge im Alter

Regelmäßig wiegen. Schon ein kleiner Gewichtsverlust kann ein Hinweis auf eine Erkrankung sein. Bei einer 4-Kilo-Katze bedeuten 400 Gramm weniger so viel wie sieben Kilo bei einem 70-Kilo-Menschen.

Im Alter steigt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Laut Agria Statistik treten bei älteren Katzen bestimmte Erkrankungen besonders häufig auf:

  • Schilddrüsenüberfunktion: Führt oft zu Gewichtsverlust trotz gutem Appetit, vermehrtem Durst und auch Unruhe.
  • Nierenerkrankungen: Erste Anzeichen können Appetitmangel, Erbrechen, Gewichtsverlust oder ein reduziertes Allgemeinbefinden sein. Manche Katzen trinken auch mehr und setzen vermehrt Urin ab.
  • Diabetes: Besonders bei übergewichtigen, älteren Katzen (wobei kastrierte Kater Studien zufolge das höchste Risiko haben); typisches Zeichen ist vermehrter Durst.
  • Erbrechen und Durchfall: Diese Symptome können viele Ursachen haben und sollten bei älteren Katzen immer zeitnah tierärztlich abgeklärt werden. Senior-Katzen verlieren schneller Flüssigkeit und haben dadurch ein höheres Risiko für Dehydrierung, was den Allgemeinzustand rasch verschlechtern kann.
  • Harnwegserkrankungen: Häufig wiederkehrende Blasenentzündungen, aber auch Harnsteine oder Tumore können dahinterstecken.
  • Tumore: Auffälligkeiten, wie Knoten oder Schwellungen, sollten früh tierärztlich untersucht werden. Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose.
  • Biss- oder Sturzverletzungen: Auch ältere Katzen können draußen in Gefahr geraten. Im höheren Alter lassen manchmal Gleichgewicht und Koordination etwas nach - so kann es selbst bei Wohnungskatzen zu Stürzen kommen, etwa von Balkon oder Fensterbrett.

So machen Halter die Seniorzeit zur Wohlfühlzeit:

Seniorenkatzen freuen sich über kleine Anpassungen im Alltag, die ihr Leben leichter und angenehmer machen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt - inklusive Zahnkontrollen - helfen, Veränderungen früh zu erkennen.

Sanfte Spiele und Beschäftigung, angepasst an Beweglichkeit und Lust, bringen Abwechslung und halten Körper und Geist aktiv.

Lieblingsplätze sollten leicht erreichbar bleiben  – etwa mit Rampen oder Stufen, wenn die Sprungkraft nachlässt.

Frisches Wasser und hochwertiges, gut verträgliches Seniorenfutter gehören ebenso dazu, wie bewusst eingeplante Kuschel- und Ruhezeiten.

Wer die Möglichkeit hat, kann einen Balkon oder Garten katzensicher gestalten, um sichere Frischluftmomente zu ermöglichen.

Auch die Ausstattung sollte regelmäßig überprüft werden: Hohe Katzentoiletten können im Alter zur Hürde werden, daher sind Modelle mit niedrigem Einstieg oft angenehmer. Ebenso helfen Kratzmöglichkeiten sowie Versteck- und Schlafmöglichkeiten, die ohne Klettern erreichbar sind.

„Das Wichtigste ist, die Katze gut zu beobachten und jegliche Veränderungen ernst zu nehmen – aber auch zu wissen, dass man selbst viel zu einer langen und glücklichen Seniorenzeit beitragen kann“, so Dr. Pankow.

Gut versorgt, auch im Seniorenalter

Mit einer Tierkrankenversicherung von Agria sind Katzenhalter auch in den Seniorenjahren ihrer Samtpfote finanziell und medizinisch gut abgesichert.

Der Agria Vet Guide bietet von 7 bis 24 Uhr digitale tierärztliche Beratung per App. So lassen sich akute Sorgen bequem von zuhause aus mit einem Tierarzt besprechen. Das ist besonders angenehm für ältere Katzen, die nicht bei jedem Verdacht einen stressigen Praxisbesuch auf sich nehmen müssen.

Wer seine Katze für die Seniorenzeit absichern möchte, kann jederzeit einsteigen: Agria Tierversicherung versichert Katzen in jedem Alter - vom Kitten bis zur Seniorkatze.

Mehr Informationen: www.agriatierversicherung.de

Über Agria Tierversicherung

Agria wurde 1890 von Tierbesitzern in Schweden gegründet und ist heute mit einem Marktanteil von 60 % in Schweden der führende Anbieter von Tierversicherungen. Agria ist in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Irland tätig. Neben der Tierversicherung bietet Agria eine kostenlose digitale tierärztliche Beratung über die Agria App an. Agria beschäftigt 650 Mitarbeiter und erzielte 2024 Prämieneinnahmen in Höhe von 600 Millionen Euro.

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Pressekontakt


Sarah Wollenweber

Klaus-Bungert-Str. 5, 40468 Düsseldorf

E-Mail: sarah.wollenweber@agriatierversicherung.de

 

 

 

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