Ist Ihr Kaninchen bereit für den Winter?

Die Außenhaltung ist die mit Abstand artgerechteste Haltungsform für Kaninchen. Viele Kaninchenfreunde fragen sich jedoch, ob Sie Ihre pelzigen Freunde auch im tiefen Winter draußen halten können. Hasen und Kaninchen sind robuster, als es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag. Dennoch gilt es einige Dinge zu beachten, wenn Sie Ihr Kaninchen dieses Jahr draußen überwintern lassen wollen. Wir haben daher gemeinsam mit den Kleintier-Experten von Animalhouseshop sieben wichtige Tipps für Sie zusammengestellt:

1. Fitness Check

Ein gesundes Kaninchen kann auch die kalten Wintertemperaturen gut überstehen. Allerdings sind manche Kaninchenrassen von Natur aus besser gegen die Kälte gewappnet als andere. Vor allem die gezüchteten Langhaarkaninchen wie z.B. Rexkaninchen oder Angorakaninchen haben eine weniger dichte Deckhaarschicht und können oft nicht genug Winterfell aufbauen. Kaninchen dieser Rassen sollte man im Winter entweder nach drinnen holen, oder bei einer Außenhaltung besonders gut im Auge behalten. Auch durch Krankheit geschwächte, schwangere oder sehr alte Tiere sollte man am besten nicht den winterlichen Temperaturen aussetzen. Nur eines Ihrer Kaninchen ist nicht winterfit? Damit es in den Wintermonaten nicht einsam wird, sollten Sie trotzdem noch ein weiteres Kaninchen in die warme Stube holen!

 2. Rechtzeitig nach draußen

Um auch bei Minusgraden gegen die Kälte gefeit zu sein, wächst den Kaninchen für die kalte Jahreszeit ein extra dickes Winterfell. Aber aufgepasst: Ausschließlich in der Wohnung gehaltene Kaninchen entwickeln kein Winterfell und haben somit keinen ausreichenden Kälteschutz. Es ist daher wichtig, die kleinen Nager bereits Ende August in das Außengehege ziehen zu lassen. So gewöhnen sich die Nager rechtzeitig an Kälte und Wind und bilden ein dichtes Winterfell aus.

 3. Ein Freund hält warm

Dass Kaninchen ohne einen Spielkameraden schnell einsam werden, ist gemeinhin bekannt. Wenn Kaninchen den Winter im Außengehege verbringen, gibt es aber noch einen anderen Grund, warum immer mindestens zwei Tiere im Kaninchenstall gehalten werden sollten: Die Kaninchen können sich aneinander kuscheln und so gegenseitig warm halten.

 4. Bewegungsfreiheit im Winter

Wenn glaubt, dass sich Kaninchen den ganzen Winter über nur im windgeschützten Stall verkriechen, liegt falsch. Denn gegen Kälte hilft bekanntlich Bewegung. Das wissen auch die Kaninchen und hoppeln sich daher im Winter regelmäßig warm. Daher ist es wichtig, dass es im Außengehege genug Bewegungsfreiheit gibt.

 5. Richtig füttern

Schon im Herbst müssen Kaninchen damit beginnen, sich einen ordentlichen Winterspeck anzufressen. Als Halter müssen Sie in dieser Zeit dafür sorgen, dass immer genug frisches und energiereiches Futter zur Verfügung steht. Saatmischungen, Maiskolben und Obst schmecken den kleinen Nagern gut und bereitet sie gut auf die kalte Jahreszeit vor. Im Winter selbst sollten Sie in erster Linie trockene Futterkomponenten wie Heu oder Saaten anbieten. Bei Frischfutter müssen Sie darauf achten, dass das Obst und Gemüse frostfest. Insbesondere Kohl und Zuckerrüben sind hier eine gute Wahl.

 6. Frostgefahr beim Trinkwasser

Natürlich müssen Sie Ihre Kaninchen auch im Winter regelmäßig mit frischem Trinkwasser versorgen. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt laufen Sie jedoch Gefahr, dass das Wasser einfriert und die Tiere daher nicht ausreichend trinken können. Generell gilt: Je größer die Trinkschale, desto langsamer gefriert das Wasser. Wenn man zusätzlich zwei Tischtennisbälle auf der Wasseroberfläche schwimmen lässt, kann durch die ständige Bewegung der Bälle bei leichtem Frost ein Einfrieren verhindert werden. Bei Trinkflaschen hilft eine dicke Wollsocke, das Gefrieren des Wassers hinauszuzögern. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann sich auch einen beheizbaren Trinknapf oder einen elektronischen Tränkenwärmer anschaffen.

 7. Winterfestes Zuhause

Ein guter Kaninchenstall schützt die kleinen Hoppler im Winter gut vor Kälte, Wind und Niederschlägen. Hierfür muss der Stall überdacht und an mehreren Seiten verkleidet sein. Um den Kaninchenstall extra winterfest zu machen, können Sie die Tiere mit Plexiglasscheiben vor dem eiskalten Winterwind schützen. Außerdem sollte das Holz des Kaninchenstalls mit einer passenden Holzlasur behandelt werden, sodass der Stall regen- und wetterfest bleibt und keine Feuchtigkeit ins Innere eindringt.

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