Neues Denken schafft neue Chancen

Auswege aus der Angst- Stress- und Burnoutfalle Führt die visionslose Gesellschaft, erstarrt im Schock der Krise vermehrt zu Ängsten, Stress, Depressionen und Burnout? Ist die rasante Zunahme der psychischen Erkrankungen unvermeidlich, fragen die Business Doctors? Im Rahmen einer Ursachenanalyse in unserer Arbeitswelt sind sie fündig geworden, haben neue Ansätze gefunden, gegenzusteuern und Methoden entwickelt, nachhaltig vorzubeugen.

Im Schweiße Deines Angesichts… „Im Schweiße Deines Angesichts sollst Du Dein täglich Brot verdienen.“ Ein Bibelzitat, dass unsere abendländische Kultur sowie unsere Zugänge zur Arbeitwelt in den letzten Jahrhunderten nachhaltig beeinflusst hat und dies heute noch zu tun scheint. Geprägt und dogmatisch indoktriniert durch die christliche Soziallehre haben wir es offensichtlich verinnerlicht, dass unser Schaffen und Arbeiten nur dann gottgefällig ist, wenn wir dabei leiden. Da laut aktuellen Studien in den Industrienationen bis zu 67% innerlich gekündigt haben und bis zu 89% mit ihrem Job unzufrieden sind – Tendenzen durchwegs steigend – scheint sich das Leiden und der Leidensdruck am Arbeitsplatz scheinbar zu bestätigen und wird offensichtlich vielfach noch durch geringe Arbeitsplatzqualität und sozial unverträgliche Arbeitsplätze getoppt. Verfolgen wir nun diese Gedanken weiter, können wir offensichtlich also nur unter eher trostlosen Rahmenbedingungen unser gottgefälliges Pensum erfüllen. Freude und Spaß an der Arbeit laufen also dieser tradierten Geisteshaltung diametral entgegen. Hier sehen die Business Doctors ebenso eine der Ursachen der ständig ansteigenden Stress- und Burnouterkrankungen. Tempo, Stress und Burnout Ein zweiter, wesentlich stärker wirkender stress- und burnoutauslösender Faktor ist das ständig zunehmende Tempo in unserer Arbeitswelt, bedingt und begleitet von der permanenten globalen Erreichbarkeit. Möglichkeiten abzuschalten, werden somit sowohl von außen als auch durch selbst auferlegte Zwänge wie Erfolgs- und Konsumdruck geringer. Die kontinuierlich steigende Geschwindigkeit lässt uns scheinbar keine Zeitfenster zum Innehalten und Nachdenken offen. Wir sind zu Getriebenen geworden, haben uns aber auch zu einem hohen Prozentsatz selbst dazu gemacht. Unsere Arbeitswelt mit einer Galeere zu vergleichen drängt sich hier nahezu auf. Wir sitzen also auf einer deprimierend schmucklosen Ruderbank im trostlosen Bauch einer Galeere. Der Trommler erhöht die Schlagzahl und wir wollen da eigentlich raus, haben jedoch Angst, den Haifischen vorgeworfen zu werden , ziehen aber trotz aller Negativa den Verbleib auf der Galeere vor (siehe die berufsgruppenspezifischen Burnoutstudien der Business Doctors, die eindeutig beweisen, dass bei zu geringer Wertschätzung, Sklaventreiberei, mangelnder Kommunikation und zu wenig Rekreationsmöglichkeiten Ängste, Stress und Burnoutfälle steigen, Produktivität, Wertschöpfung und Mitarbeiterzufriedenheit aber sinken). Das wird vielfach fälschlich als Zustimmung interpretiert, die Schlagzahl wird weiter erhöht und letztlich fällt der so ausgepowerte Mitarbeiter erst recht mit einem Burnout von der Ruderbank. Ängste, Stress und Burnout, ein beträchtlicher Kostenfaktor Hier fängt sich nun die Kostenspirale für alle Betroffenen zu drehen an. Haben sich doch alleine in Österreich die curativen Kosten von 4,8 Milliarden Euro bedingt durch Stress und Burnout im Jahr 2007 auf 7 Milliarden Euro im Jahr 2009 gesteigert. Im gleichen Zeitraum hat sich die Anzahl der irreparablen Burnoutfälle verdoppelt. Die gesamte EU-Zone wird bereits mit 300 Milliarden durch diese Fehlentwicklung belastet. Neues Denken schafft neue Chancen Spätestens hier sollte man beginnen nachzudenken und sich die Frage stellen, ob es nicht höchst an der Zeit wäre, neu zu denken, neue Wege zu gehen und zu versuchen, die Arbeitswelten den technologischen Entwicklungen anzupassen. Chill out – komm runter und kreiere Dich neu wäre ein grundlegender Ansatz. Recreation Areas, Entschleunigung statt Beschleunigung wären die Denkansätze für neue Arbeitswelten. Aufgaben lösen ,statt Arbeit verrichten Vor allem, um von dem Leidensprinzip der Arbeit wegzukommen, sollten wir, als Vision den negativ besetzten Begriff Arbeit auch in seiner Bedeutung durch den positiv besetzten Begriff Aufgabe ersetzen. Damit erreichen wir schnell neue und positive Positionierungen. Die Wertschätzung steigt und damit die Mitarbeiterzufriedenheit. Statt bei der Arbeit mit Wut gegen den „Trommler“ zu leiden, löse ich mit dem Team Aufgaben und fördere damit Produktivität und Wertschöpfung. Vertrauensarbeitszeit und neue Arbeitszeitmodelle, sind erste Schritte in die richtige Richtung. Vision oder gangbare Veränderung Die Business Doctors haben basierend auf ihren berufsgruppenspezifischen Stress- und Burnoutstudien neue Programme und Maßnahmepackages wie das erfolgreiche Change to Success Programm und das EPF (Economic Fitness Programm) entwickelt und können im Day to Day-Business beweisen, dass aus Visionen entwickelt, realisierbare Changeprozesse nachhaltige Veränderungen bewirken. Weitere Informationen zu den Studien wie auch zu den Programmen finden Sie unter www.business-doctors.at. Hilfestellungen und einen Begleiter durch den täglichen Wahnsinn von Stress und Burnout können Sie als kostenfreien Vorabdruck unter dem Titel Don’t Panic: Du bist nicht allein unter http://www.business-doctors.at/panic/index.html abrufen.