Johanna Maria Fritz gewinnt Deutschen Friedenspreis für Fotografie.

Berliner Fotografin setzt sich gegen internationale Konkurrenz durch.

Am Samstagabend wurde der erstmals ausgelobte „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ an Johanna Maria Fritz verliehen. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert überreichte der Berliner Fotografin die Urkunde zusammen mit dem Preisträgerscheck über 10.000 €.  Fritz konnte sich gegen eine international hochkarätige Konkurrenz aus 43 Ländern mit ihrer Arbeit „Like a bird“ durch. Der Preis wurde gemeinsam von der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group ausgelobt. Die Siegerserie wie auch die Arbeiten der Nominierten werden in einer Ausstellung vom 20. Oktober 2019 bis zum 08. März 2020 im Museumsquartier Osnabrück einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Die Siegerin des 1. Deutschen Friedenspreises für Fotografie, Johanna Maria Fritz (2. v. li.), mit Hans-Christoph Gallenkamp, CEO der Felix Schoeller Group, Moderatorin Anja Backhaus, Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und dem Juryvorsitzenden Michael Dannenmann (v. li.).

Der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Wolfgang Griesert, begrüßte das große Engagement der Fotografinnen und Fotografen beim Deutschen Friedenspreis für Fotografie, der Einreichungen aus 43 Ländern verzeichnen konnte: „Der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ ist eine großartige Chance, die Idee des Friedens auch in unruhigen Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren.“ Er hob zudem die Verbindung zur Friedensstadt Osnabrück mit ihren vielfältigen Friedensaktivitäten hervor. „In Deutschland gibt es bisher keinen vergleichbaren Kunstpreis. Mit dem Deutschen Friedenspreis für Fotografie haben wir ein besonderes Format für die Auseinandersetzung mit dem Thema Frieden geschaffen“, sagte Griesert. 

Neuer Kulturpreis als Bekenntnis zur Friedensstadt 

Dass ein neuer Friedens-Kulturpreis aus Osnabrück kommt, ist kein Zufall. Die Initiatoren haben den Deutschen Friedenspreis für Fotografie aus der besonderen Geschichte der Stadt heraus ins Leben gerufen. Als Ort des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 versteht die Stadt Osnabrück ihre Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement. Das gilt auch für die kulturellen Angebote, die die Stadt entwickelt – über regionale Grenzen hinaus.

Ausstellung „Deutscher Friedenspreis für Fotografie“ vom 20.10.2019 – 08. März 2020.

Die Fotoserien der Gewinnerin und der Nominierten zeigt das Museumsquartier Osnabrück in einer Ausstellung vom 20. Oktober 2019 bis zum 08. März 2020. Die ausgestellten Arbeiten wurden auf Felix Schoeller Fotopapier gedruckt, darunter Exponate bis zur Formatgröße 120 x 100 cm. Die Ausstellung des Friedenspreises geht zudem neue Wege in den öffentlichen Raum: In den Wartehäuschen der Buslinien im Innenstadtbereich Osnabrücks werden die Fotos der Preisträger und Nominierten einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Über uns

Der Felix Schoeller Photo Award ist einer der höchstdotierten Fotowettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Der Preis ehrt Arbeiten, die Liebe zur Fotografie und höchste Ansprüche an die Qualität der Bilder erkennen lassen. Als Hersteller von Spezialpapieren für größtmögliche Ausdrucke möchten wir mit dem Preis Fotografen auszeichnen und unterstützen, die unsere Leidenschaft für kompromisslos gute Bilder teilen. Der Felix Schoeller Photo Award wird alle zwei Jahre vergeben. Jeder, der die Fotografie liebt oder zeitgemäßes Foto-Design schätzt und sich beruflich damit auseinandersetzt, ist herzlich eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen: Berufsfotografen, Fotodesigner und Fotokünstler, national und international, sowie der fotografische Nachwuchs. Also Fotografen im Studium, in der Berufsausbildung oder im Praktikum. Was zählt, ist allein das Bild. Wir möchten allen Teilnehmern die Möglichkeit geben, ihre Arbeit einem internationalen Publikum zu präsentieren – und erstklassige Arbeiten mit einer Auszeichnung fördern. Und wir möchten hoffnungsvolle Nachwuchstalente entdecken, die wir mit einem eigenen Nachwuchsförderpreis auf ihrem Weg in der Fotografie unterstützen wollen.