‚CRISPR/Was?!?‘ – Informationen zur Genom-Editierung am 30. Oktober

CEPLAS-Veranstaltungsreihe „An der Wurzel gepackt“

16.10.2018 – Die im Jahr 2012 zum ersten Mal beschriebene „Genschere“ – oder korrekter, die Methode zur Genom-Editierung „CRISPR/Cas“ – hat die Lebenswissenschaften in den letzten Jahren revolutioniert und die Forscherinnen und Forscher elektrisiert. Doch was steckt dahinter? Welche Chancen und Perspektiven bietet diese Technik und was sind mögliche Risiken? Diese Fragen werden am 30. Oktober bei einem Informationsabend in Düsseldorf vom Exzellenzcluster CEPLAS an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) aufgeworfen. Die Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit.

CRISPR/Cas („Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats / CRISPR associated“) macht es so einfach wie nie, das Genom von Lebewesen – egal ob von Pflanze, Tier oder Mensch – zu analysieren und zu verändern. Mit der Methode kann man schädliche Genpassagen ausschalten und inaktive positive Erbinformationen aktivieren. Die Möglichkeiten sowohl für die Therapie von Krankheiten als auch für die Entwicklung etwa einer neue Nutzpflanzensorte, die resistenter gegen Krankheitserreger und widerstandsfähiger ist, sind enorm.

Doch die Genom-Editierung ist durchaus umstritten, häufig wird befürchtet, dass von genveränderte Lebewesen möglicherweise besondere Risiken ausgehen. In der Veranstaltung „CRISPR/Was?!?“ kommen am 30. Oktober Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Medien zu Wort. Sie werden unterschiedliche Gesichtspunkte des Themenfeldes vorstellen und diese miteinander diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Tim Neumann vom hochschulradio Düsseldorf.

Unter www.ceplas.eu gibt es die Möglichkeit, bereits im Vorfeld Fragen und Statements zum Thema einzureichen.

Weitere Informationen und vollständiges Programm:  https://www.ceplas.eu/de/entdecken/oeffentliche-veranstaltungen/an-der-wurzel-gepackt/crispr-was/

Wann und wo?

Die Veranstaltung findet am 30. Oktober ab 18:00 Uhr in der „Sturmfreien Bude“ in der Georg-Glock-Straße 3, 40474 Düsseldorf statt. Der Eintritt ist frei!

Interessierte melden sich über diesen Link an; aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden Anmeldungen entsprechend dem Eingang berücksichtigt.

Veranstaltungsreihe „An der Wurzel gepackt“

Mit diesem Veranstaltungsformat will der Exzellenzcluster CEPLAS in Düsseldorf alle Interessierten über aktuelle Themen der Pflanzenwissenschaften umfassend informieren und dabei helfen, Debatten auf eine sachliche Grundlage zu stellen. Die nächste Veranstaltung in der Reihe wird die Kontroverse um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat aufgreifen.

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.:   49 211 81-10896
Fax:   49 211 81-15279
arne.claussen@hhu.de
www.hhu.de

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt. Die HHU begreift sich als Bürgeruniversität, die ihr Wissen kontinuierlich mit der Gesellschaft im Großraum Düsseldorf teilt. Ihre Verankerung in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist ebenso profilgebend wie ihre Ausrichtung als interdisziplinär wirkende deutsche Volluniversität.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 35.000 Studierende. Im Fokus der Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften, ergänzt unter anderem durch Schwerpunkte wie Wettbewerbsforschung, Internet und Demokratie, Algebra und Geometrie sowie Sprache – Wissen – Kognition. 2018 wurde das seit 2012 bestehende HHU-Exzellenzcluster CEPLAS, das die künftige Welternährung durch Nutzpflanzen erforscht, im Rahmen der „Exzellenzstrategie“ von Bund und Ländern bestätigt.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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Über uns

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 31.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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