Förderung der Alternsforschung an der HHU

Neurobiologie

04.07.2019 – Die Ilselore-Luckow-Stiftung fördert ein Forschungsprojekt zum Thema „Altern, Gesundheit und Gehirn“ am Institut für Neurobiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Ziel ist es, die zellulären Ursachen von Hirnschädigungen bei mangelnder Energieversorgung besser zu verstehen.

Prof. Dr. Christine Rose, Leiterin des Instituts, betont die Bedeutung der Fragestellung: „Es geht um den Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und konkreten, klinisch relevanten Fragen bei erkrankten Menschen.“ Das Projekt befasst sich mit Vorgängen, die zur Schädigung von Nervenzellen bei einem Schlaganfall führen. Ein solcher Schlaganfall ist der Grund für oft dramatische Funktionsausfälle, die zu starken Behinderungen bis hin zum Tod der Patienten führen können.

Insbesondere betrifft diese Problematik ältere Patienten jenseits des 65. Lebensjahres; rund 80% aller Betroffenen erleiden ihren Schlaganfall in diesem Altersabschnitt. In dem auf insgesamt sechs Jahre angelegten und finanzierten Forschungsprojekt soll deshalb untersucht werden, was die altersabhängigen Unterschiede in der Anfälligkeit von Gehirnzellen bei Energiemangel verursacht.

Die Ilselore-Luckow-Stiftung fördert seit vielen Jahren die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Unter anderem unterstützte die Stiftung die Restaurierung des Roy-Lichtenstein-Werks „Brushstrokes“ im Hörsaalgebäude der Vorklinik. Das Projekt „Altern, Gesundheit und Gehirn“ wird seit Ende 2018 gefördert. Kürzlich besuchten Stiftungsvertreterinnen und -vertreter das Institut für Neurobiologie, wo ihnen im Labor Experimente an Nerven- und Gliazellen vorgeführt wurden.

Redaktion / Dr.rer.nat. Arne Claussen
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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt. Die HHU begreift sich als Bürgeruniversität, die ihr Wissen kontinuierlich mit der Gesellschaft im Großraum Düsseldorf teilt. Ihre Verankerung in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist ebenso profilgebend wie ihre Ausrichtung als interdisziplinär agierende deutsche Volluniversität.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 35.000 Studierende. Im Fokus der Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften, ergänzt unter anderem durch Schwerpunkte wie Wettbewerbsforschung, Internet und Demokratie, Algebra und Geometrie sowie Sprache – Wissen – Kognition. 2018 wurde der seit 2012 bestehende HHU-Exzellenzcluster CEPLAS, der die künftige Welternährung durch Nutzpflanzen erforscht, im Rahmen der „Exzellenzstrategie“ von Bund und Ländern bestätigt.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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