Hitzesommer, Überschwemmungen und Co. – Vor welchen Herausforderungen steht die Pflanzenzüchtung der Zukunft?

CEPLAS-Veranstaltungsreihe „An der Wurzel gepackt“

13.11.2019 – Die vergangenen beiden Extremsommer haben die Landwirtschaft schwer getroffen, die Ernteerträge sind vielerorts erheblich eingebrochen. Doch dies sind nur Vorboten für die Herausforderungen, vor die der Klimawandel die Landwirte und auch die Pflanzenforscherinnen und -forscher stellt. Der Exzellenzcluster CEPLAS an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) veranstaltet am 20. November einen Diskussionsabend, bei dem es um diese Herausforderungen und Lösungsansätze der Forschung geht. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Spätestens mit dem Aufkommen der „Fridays for Future“-Bewegung wird die in der Wissenschaft schon lange geführte Diskussion um die Folgen des Klimawandels auch in der Öffentlichkeit und den Medien ausgetragen. Als die häufigsten Auswirkungen werden dabei meist das Schmelzen des Polareises und der damit verbundene Meerespiegelanstieg sowie eine Häufung extremer Wetterereignisse genannt. Ein wichtiger Aspekt wird jedoch meist vernachlässigt: die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Nutzpflanzen und damit die Sicherstellung unserer Ernährung.

(Nutz-)Pflanzen stellen die Grundlage unserer Ernährung dar. Schon kleine Temperaturunterschiede können sich extrem auf die Gesundheit und den Ernteertrag unserer Nahrungspflanzen auswirken. Wie also sollen Weizen, Mais und Co. in Zukunft mit den sich verändernden Klimabedingungen klar kommen? Was kann und muss die Pflanzenforschung und -züchtung tun, um die Versorgung mit pflanzenbasierten Rohstoffen auch zukünftig zu gewährleisten? Welche Lösungsansätze gibt es bereits?

Hierzu nehmen drei Forscher von der HHU Stellung und stellen sich den Fragen des Publikums:

  • Prof. Dr. Michael Schmitt (Physikalische Chemie und Organisator der Ringvorlesung „Klimawandel und Ich“)
  • Prof. Dr. Benjamin Stich (Quantitative Genetik und Genomik der Pflanzen)
  • Prof. Dr. Andreas Weber (Sprecher des Exzellenzclusters CEPLAS)

Die Diskussion moderiert Tim Neumann vom Hochschulradio Düsseldorf.

Wann und wo?

Die Veranstaltung ‚Hitzesommer, Überschwemmungen und Co. – Vor welchen Herausforderungen steht die Pflanzenzüchtung der Zukunft?‘ findet am 20. November 2019 ab 18:00 Uhr im Goethemuseum, Jacobistraße 2 in Düsseldorf statt. Der Eintritt ist frei!

Interessierte melden sich über diese Webadresse an; aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden Anmeldungen entsprechend dem Eingang berücksichtigt.

Veranstaltungsreihe „An der Wurzel gepackt“ und Exzellenzcluster CEPLAS

Mit diesem Veranstaltungsformat will CEPLAS in Düsseldorf alle Interessierten über aktuelle Themen der Pflanzenwissenschaften umfassend informieren und dabei helfen, Debatten auf eine sachliche Grundlage zu stellen.

CEPLAS bündelt die Ressourcen der Universitäten in Düsseldorf und Köln mit denen des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und des Forschungszentrums Jülich im Bereich der Pflanzenwissenschaften. Die Forscherinnen und Forscher wollen smarte Pflanzen für die Anforderungen von morgen entwickeln, um den wachsenden Nahrungsmittelbedarf einer wachsenden Erdbevölkerung angesichts des anthropogenen Klimawandels zu decken. Der Exzellenzcluster wird im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert.

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.:   49 211 81-10896
Fax:   49 211 81-15279
arne.claussen@hhu.de
www.hhu.de

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt. Die HHU begreift sich als Bürgeruniversität, die ihr Wissen kontinuierlich mit der Gesellschaft im Großraum Düsseldorf teilt. Ihre Verankerung in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist ebenso profilgebend wie ihre Ausrichtung als interdisziplinär agierende deutsche Volluniversität.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 36.000 Studierende. Im Fokus der Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften, ergänzt unter anderem durch Schwerpunkte wie Wettbewerbsforschung, Internet und Demokratie, Algebra und Geometrie sowie Sprache – Wissen – Kognition. 2018 wurde der seit 2012 bestehende HHU-Exzellenzcluster CEPLAS, der die künftige Welternährung durch Nutzpflanzen erforscht, im Rahmen der „Exzellenzstrategie“ von Bund und Ländern bestätigt.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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