Pharmaziesymposium in Peking

Graduiertenkolleg über Naturstoffe und Analoga gegen therapieresistente Tumoren und Mikroorganismen

16.10.2018 – Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg (GRK) 2158 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) untersucht molekulare Resistenzmechanismen und forscht nach neuen Wirkstoffen, die intrinsischen oder erworbenen Resistenzen entgegenwirken. Die Düsseldorfer Wissenschaftler tauschten sich im September 2018 mit chinesischen Kollegen auf einem gemeinsamen Symposium in Peking aus.

Im Fokus stehen chemoresistente Tumoren und Infektionen mit chemoresistenten mikrobiellen Krankheitserregern. Beide Krankheitsformen zeichnen sich durch vielfältige Resistenzen gegenüber etablierten Arzneistoffen aus, die die Therapie stark eingrenzen oder völlig außer Kraft setzen. Als Pool für neue Leitstrukturen und als Ideengeber für potentielle neue Wirkstoffe zur Aufklärung von molekularen Wirk- und Resistenzmechanismen spielen Naturstoffe sowie davon abgeleitete Verbindungen eine zentrale Rolle. Gerade China ist eine besondere Quelle für solche Naturstoffe, nicht zuletzt aufgrund der langen Tradition der chinesischen Medizin.

Die Düsseldorfer Forscher arbeiten deshalb eng mit Kollegen in China zusammen, sie tauschen Wissen aus und stellen Naturstoffe und Substanzen aus China bereit. Dies fußt nicht zuletzt auf einer langjährigen Kooperation des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie der HHU unter Leitung von Prof. Dr. Dres h.c. Peter Proksch und des State Key Laboratory of Natural and Biomimetic Drugs an der Peking University um Prof. Dr. Wenhan Lin. Prof. Lin ist als Mercator Fellow am GRK 2158 „Naturstoffe und Analoga gegen Therapie-resistente Tumoren und Mikroorganismen: Neue Leitstrukturen und Wirkmechanismen“ beteiligt.

Die Kooperation gipfelte nun in einer Einladung an das GRK 2158 zu einem gemeinsamen Symposium vom 17. bis 21. September 2018 in Peking. Insgesamt 21 Promotionsstudierende und zehn Projektleiter reisten nach China, um ihre Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Aus dem Austausch mit den chinesischen Kollegen werden sich neue Kooperationen anbahnen.

Weitere Informationen: www.grk2158.hhu.de

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt. Die HHU begreift sich als Bürgeruniversität, die ihr Wissen kontinuierlich mit der Gesellschaft im Großraum Düsseldorf teilt. Ihre Verankerung in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist ebenso profilgebend wie ihre Ausrichtung als interdisziplinär wirkende deutsche Volluniversität.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 35.000 Studierende. Im Fokus der Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften, ergänzt unter anderem durch Schwerpunkte wie Wettbewerbsforschung, Internet und Demokratie, Algebra und Geometrie sowie Sprache – Wissen – Kognition. 2018 wurde das seit 2012 bestehende HHU-Exzellenzcluster CEPLAS, das die künftige Welternährung durch Nutzpflanzen erforscht, im Rahmen der „Exzellenzstrategie“ von Bund und Ländern bestätigt.

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