Vortrag zu Flucht aus psychologischer Sicht

Kolloquium Vergleichende Psychologi

Düsseldorf, 30.10.2017 – Der aus dem Iran stammende Mohammad Seidisarouei wird am 3. November über die psychische Welt der Flüchtlinge sprechen. Der Referent ist Psychologe und selbst Flüchtling. Der englischsprachige Vortrag im Rahmen des Kolloquiums „Comparative Psychology“ ist für ein interessiertes Publikum offen.

Mohammad Seidisarouei arbeitet seit September 2017 am Institut für Vergleichende Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und will dort promovieren. Gleichzeitig arbeitet der aus dem Iran stammende und dort ausgebildete Psychologe therapeutisch mit traumatisierten Geflüchteten vor allem aus Afghanistan.

Viele Geflüchtete haben vor und während ihrer Flucht schlimmste Dinge erlebt und sind in der Folge stark traumatisiert. In seinem Kolloquiumsvortrag berichtet er über die besondere Situation der Geflüchteten und die Herausforderungen, die sich für einen psychologischen Therapeuten in der Arbeit mit ihnen ergeben.

Der Vortrag „Refugees from the view of psychology“ findet am Freitag, 3. November um 15:00 Uhr in Gebäude 23.03, Raum 00.61 statt. Der Vortrag, der in englischer Sprache gehalten wird, steht einem interessierten Publikum offen.

Kolloquium „Comparative Psychology“

Regelmäßig veranstaltet das Institut für Vergleichende Psychologie der HHU (Leiter Prof. Dr. Tobias Kalenscher) im Wintersemester ein Kolloquium zu aktuellen Fragen des Forschungsfelds. Die Vorträge, die jeweils freitags um 15:00 Uhr stattfinden, sind öffentlich.

Gesamtprogramm des Kolloquiums: http://www.psychologie.hhu.de/arbeitsgruppen/vergleichende-psychologie/events/news/colloquia.html

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Tel.:   49 211 81-10896
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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 34.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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