Weitere vier Jahre für die Gleichstellung an der HHU

Anja Vervoorts einstimmig wiedergewählt

Genderaspekte und Gleichberechtigung bleiben die zentralen Themen von Dr. Anja Vervoorts: Die Biologin wurde am 9. Juli vom Senat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) einstimmig für weitere vier Jahre als Zentrale Gleichstellungsbeauftragte gewählt.

Ihre zweite Amtszeit möchte Dr. Vervoorts nutzen, um erfolgreiche Projekte weiterzuführen. Dazu gehört, die neuen Maßnahmen aus dem Professorinnen-Programm III [https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/19-hochschulen-des-landes-ueberzeugen-mit-konzepten-zur-chancengleichheit-im] umzusetzen und die Gleichstellungsarbeit weiter zu professionalisieren. Ein wichtiges Handlungsfeld ist, den Professorinnenanteil an der HHU zu erhöhen: „Wenn ich mir die Zahlen anschaue, wird offensichtlich, dass erst in den 1990er Jahren hier eine Dynamik begann“, sagt Dr. Vervoorts. „Das mag daran liegen, dass es an unserer Universität seit 1990 eine Frauenbeauftragte gibt und seit 2000 das Landesgleichstellungsgesetz und der erste Frauenförderrahmenplan – jetzt bekannt als Gleichstellungsplan – existieren.“

Sie will sich verstärkt für mehr Chancengerechtigkeit in Berufungsverfahren und Auswahlentscheidungen einsetzen, betonte die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte. Gesetzliche Rahmenbedingungen sollen voll ausgeschöpft werden. Außerdem bietet sie zu dieser Thematik Schulungen für ihre Stellvertreterinnen und weitere Interessierte an, unter anderem die Workshopreihe „Gleichstellung nicht nur für Neue“, die Dr. Vervoorts für die verschiedenen Statusgruppen konzipiert hat

Auch künftig werde sie pragmatisch und esoterikfrei handeln und „es weiterhin aushalten, dass die Diskussionen zu Gleichstellung und geschlechtergerechter Sprache meist emotional geführt werden und ich nach einer Männerquote gefragt werde.“

Dr. Vervoorts neue vierjährige Amtszeit startet zum Beginn des akademischen Jahres am 1.Oktober. Sie hatte sich bei der Ausschreibung der Gleichstellungskommission beworben und wurde von der Vorsitzenden Prof. Dr. Henriette Herwig dem Senat vorgeschlagen. Zugleich wurden die Stellvertreterinnen der Gleichbeauftragten der verschiedenen Statusgruppen gewählt.

Zur Person

Dr. Anja Vervoorts studierte Biologie und promovierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seitdem ist sie wissenschaftliche Angestellte an der Medizinischen Fakultät der HHU. Ihre erste Amtszeit als Zentrale Gleichstellungsbeauftrage begann 2016.

Redaktion / Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt. Die HHU begreift sich als Bürgeruniversität, die ihr Wissen kontinuierlich mit der Gesellschaft im Großraum Düsseldorf teilt. Ihre Verankerung in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist ebenso profilgebend wie ihre Ausrichtung als interdisziplinär agierende deutsche Volluniversität.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 35.000 Studierende. Im Fokus der Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften, ergänzt unter anderem durch Schwerpunkte wie Wettbewerbsforschung, Internet und Demokratie, Algebra und Geometrie sowie Sprache – Wissen – Kognition. 2018 wurde der seit 2012 bestehende HHU-Exzellenzcluster CEPLAS, der die künftige Welternährung durch Nutzpflanzen erforscht, im Rahmen der „Exzellenzstrategie“ von Bund und Ländern bestätigt.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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