Marketing- und Vertriebsdaten während COVID-19-Pandemie zeigen Anzeichen der Erholung

Wöchentlich neue globale, regionale und länderspezifische Daten zu Website-Traffic, Öffnungs- und Abschlussraten von mehr als 70.000 HubSpot-Kunden geben Einblick in verändertes Nutzerverhalten.

Berlin, 4. Mai 2020 – HubSpot, ein führender Anbieter von Software für Inbound-Marketing, Sales, CRM und Kundenservice, veröffentlicht Daten zu Kerngeschäftskennzahlen wie Website-Traffic, E-Mail-Sende- und Öffnungsraten, Sales Engagement, Abschlussraten und mehr. Erstmals wurden nun auch Daten über die Kennzahlen in Deutschland bekannt gegeben. HubSpot erhebt und veröffentlicht diese Zahlen, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Geschäftskennzahlen seiner Kunden zu verstehen und Handlungsempfehlungen zu geben. Unternehmen haben durch den Einblick in die Daten die Möglichkeit, eigene Ergebnisse daran zu messen und kurz- oder langfristig ihre Unternehmensstrategie anzupassen

Analysen deuten auf Aufwärtstrend hin

Nach mehreren Wochen, in denen hauptsächlich Rückgänge von Geschäftsabschlüssen zu beobachten waren, gibt es für Unternehmer nun wieder Grund zur Hoffnung: In der Woche vom 20. April gab es einen Anstieg potentieller Geschäftsabschlüsse (erstellter Deals) um weltweit 8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche, bei den abgeschlossenen Geschäften waren es 9 Prozent. Damit liegen die Abschlüsse zwar weiterhin um 22 Prozent niedriger als vor der Pandemie, dennoch ist ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen. 

Abbildung 1: Die Anzahl der potentiellen Geschäftsabschlüsse zeigt ein leichtes Wachstum.

Eine positive Bilanz lässt sich bei der Betrachtung der Webseitenbesucher ziehen: Verbraucher informieren sich nach wie vor auf den Webseiten der Unternehmen und treten deutlich häufiger mit ihnen in Kontakt. Der Website-Traffic stieg in der Woche vom 13. April auf durchschnittlich 24 Prozent und lag damit deutlich höher als der durchschnittliche Wert vor der Pandemie.

Abbildung 2: Potenzielle Kunden interessieren sich vermehrt für Inhalte auf der Webseite. Marketingteams sollten deshalb Zeit in die Bereitstellung hilfreicher Inhalte investieren.

Pandemie stärkt E-Mail-Marketing in der EMEA-Region; Vertrieb in Deutschland erholt sich

In der gesamten EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) lässt sich seit Anfang Februar ein erhöhtes Volumen an Marketing-E-Mails feststellen. Die Öffnungsraten überstiegen in den vergangenen Wochen konstant deutlich jene Zahlen, die vor COVID-19 gemessen wurden.

 

Abbildung 3: Während der Pandemie setzen Marketer verstärkt auf Marketing-E-Mails.

Das erhöhte Volumen der versendeten E-Mails wird bei den Empfängern mit Interesse angenommen. Die Öffnungsraten in der EMEA-Region sind Anfang März deutlich gestiegen, auf teilweise rund 25 Prozent mehr als vor COVID-19. Auch in Deutschland lässt sich dieser Trend erkennen. 

Abbildung 4: Die Öffnungsraten der Marketing-E-Mails sind deutlich höher als vor COVID-19.
 

Im Vertrieb verzeichneten die Unternehmen in Deutschland in der Woche vom 20. April einen Anstieg der Antwortrate um 14 Prozent. Eine deutliche Erholung gab es außerdem bei den potenziellen Geschäftsabschlüssen: Hier wurde ein Wachstum um 39 Prozent wahrgenommen im Vergleich zu 18 Prozent in der gesamten EMEA-Region. 11 Prozent mehr abgeschlossene Geschäfte wurden außerdem im Vergleich zur Vorwoche verzeichnet – damit schließen Unternehmen in Deutschland aktuell mehr Geschäfte ab als der weltweite Durchschnitt. 

Daten von über 70.000 HubSpot Kunden

Die vorliegenden Erkenntnisse basieren auf aggregierten Daten von über 70.000 HubSpot-Kunden weltweit. Der Datensatz enthält wöchentliche Trenddaten für Kerngeschäftskennzahlen im Jahr 2020, wobei der Schwerpunkt auf den Veränderungen der Kennzahlen ab März 2020 liegt.* Die Daten der HubSpot-Kunden dienen als Referenzwerte für Unternehmen, die in eine Online-Präsenz investiert haben und das Inbound-Prinzip als wichtigen Teil ihrer Wachstumsstrategie nutzen. Der Referenzwert für jede Kennzahl wurde anhand von Wochendurchschnitten vom 13. Januar 2020 bis zum 9. März 2020 berechnet. Die Unternehmen werden nach Größe in die folgenden Gruppen eingeteilt: 0-25 Beschäftigte, 26-200 Beschäftigte und mehr als 200 Beschäftigte.

*HINWEIS: Die Daten wurden auf Basis der Geschäftszahlen von HubSpot-Kunden aggregiert. Einzelne Unternehmen, einschließlich HubSpot, können von diesen Kennzahlen je nach Markt, Kundenstamm, Branche, Geografie, Unternehmensreife und/oder anderen Faktoren abweichen.

Eine Übersicht vergangener Analysen zu diesem Thema sowie die aktuellen Daten aus der Pressemitteilung finden Sie hier.

Abonnieren