BG-Beiträge 2019: Dachdecker haben häufig zu hohe Beitragsbescheide erhalten

BG Coaching weiß, was die geänderten Gefahrtarife der BG BAU bedeuten und was Dachdecker und Zimmerer tun können

Eigentlich liegt die Änderung der Gefahrtarife der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) schon mehr als ein Jahr zurück. Aber so richtig deutlich ist sie für die meisten Dachdecker und Zimmerer erst mit dem Beitragsbescheid im April dieses Jahres geworden.  „Unternehmen zahlen für Zimmerer nun wesentlich höhere BG-Beiträge als für Dachdecker“, erklärt Tim Stromberg, geschäftsführender Gesellschafter von BG Coaching. 

Weniger Unfälle bei Dachdeckern, unverändert hohes Unfallgeschehen im Zimmererhandwerk

Im 3. Gefahrtarif der BG BAU, gültig zur Berechnung der Beiträge ab 01.01.2018 sind Zimmerarbeiten in der Gefahrenklasse 18,12 und Dacharbeiten aller Art in Gefahrenklasse 12,58 veranlagt. Im bis dahin geltenden 2. Gefahrtarif BG BAU waren Dach- und Zimmererarbeiten mit dem Wert 15,12 gleich veranlagt. Hintergrund der Tarifänderung ist das unverändert hohe Unfallgeschehen im Zimmererhandwerk und der parallele Rückgang in vielen anderen Gewerken, wie es in einem Schreiben der BG Bau Ende 2017 heißt. Diese Entwicklung sollen die neuen Gefahrtarife abbilden.

Erstattung von zu viel bezahlten BG Beiträgen bei falschen Veranlagungen 

Stromberg weiß, was die Änderung für die Handwerksbetriebe bedeutet: „Viele Dachdeckereien waren überrascht von den Auswirkungen der neuen Regelungen. Bis 2018 waren Dachdecker und Zimmerer in der gleichen Gefahrklasse veranlagt. Das ist jetzt anders. Und bei der neuen Eingruppierung sind vermehrt Fehlern gemacht worden.“ Soll heißen: Dachdecker wurden als Zimmerer veranlagt – mit teuren Folgen für Dachdeckereien.

Ein Beispiel: Die Zimmerei und Dachdeckerei Mustermann GmbH beschäftigt insgesamt 17 Handwerker, davon 16 Dachdecker und nur einen Zimmerer. Im aktuellen Bescheid der BG Bau sind aber alle handwerklich tätigen Mitarbeiter als Zimmerer veranlagt. Grund dafür ist vielmehr der Name des Unternehmens, in dem das Wort Zimmerei an erster Stelle steht, als der Fakt, dass die Zimmerei und Dachdeckerei nahezu ausschließlich Dachdecker-Arbeiten verrichtet. Fazit: 16 Dachdecker sind falsch veranlagt, mit einem Wert, der rund ein Drittel zu hoch ist. Das Unternehmen zahlt nach dieser Veranlagung einen deutlich höheren Beitrag. Das gilt es zu prüfen. 

BG Coaching ist hierfür der erste Ansprechpartner. Die Osnabrücker BG-Beratungsfirma bietet schnelle Hilfe bei der Durchsicht und Prüfung der Bescheide – auch wenn die im offiziellen Veranlagebescheid angekündigte Einspruchsfrist vielleicht schon abgelaufen ist: Erstattungen von zu viel bezahlten Beiträgen sind bis zu fünf Jahre rückwirkend möglich. 

 

Über BG Coaching

Die BG Coaching GmbH hilft mittelständischen Unternehmen, besonders Handwerksbetrieben, ihre Beiträge zur Berufsgenossenschaft wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig zu reduzieren. Die Beratungsagentur aus Osnabrück kann dabei langjährige Prüferfahrung im Bereich der Berufsgenossenschaften vorweisen. Sowohl aus Unternehmersicht, als auch aus BG-Beitragsprüfersicht. Anfang 2018 hat sich das Unternehmen mit Tim Stromberg als geschäftsführendem Gesellschafter neu aufgestellt und bietet eine umfangreiche BG-Beitragsberatung sowohl für bestehende Betriebe als auch für Gründer. BG Coaching arbeitet dabei nach dem Win-win-Prinzip: Vergütung nur nach Erfolg.  

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