ISC3 und SNI stärken die Zusammenarbeit zur Förderung Nachhaltiger Chemie in Peru

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Absichtserklärung schafft Rahmen für gemeinsame Aktivitäten bis 2028 – SNI feiert 130 Jahre industrielle Führungsrolle

Das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) gratuliert der Sociedad Nacional de Industrias (SNI) zu ihrem 130-jährigen Bestehen und würdigt die wachsende Partnerschaft beider Organisationen zur Förderung der Nachhaltigen Chemie und einer nachhaltigen industriellen Transformation in Peru.

Die 1896 gegründete SNI spielt seit mehr als einem Jahrhundert eine zentrale Rolle für die industrielle Entwicklung Perus. Heute ist sie eine wichtige Plattform für Dialog, Innovation und Zusammenarbeit zwischen Industrie, Politik und Wissenschaft.

Auf Grundlage ihres gemeinsamen Engagements für nachhaltige Entwicklung unterzeichneten das ISC3 und der SNI im Jahr 2026 eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LoI), die den Rahmen für die Zusammenarbeit bis Ende 2028 festlegt. Ziel der Partnerschaft ist es, den Wissensaustausch zu stärken, Innovationen zu fördern und den Übergang zu nachhaltigeren industriellen Prozessen und Wertschöpfungsketten zu unterstützen.

„Starke Partnerschaften sind entscheidend, um die nachhaltige Transformation der Industrie zu beschleunigen. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit der SNI und ihrem Ausschuss für die Chemische Industrie sehr und freuen uns darauf, unsere gemeinsamen Aktivitäten in Peru weiter auszubauen“, sagt Dr. Thomas Wanner, Geschäftsführer des ISC3.

Seit der Unterzeichnung der Absichtserklärung haben ISC3 und SNI bereits mehrere gemeinsame Initiativen erfolgreich umgesetzt. Dazu gehören ein „Training of Trainers“-Workshop zum Thema Power-to-Chemicals, ein nationales Dialogforum zur Nachhaltigen Chemie sowie die gemeinsame Teilnahme an der Fachmesse Expo Industria. Die Aktivitäten brachten Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, staatlichen Institutionen, Wissenschaft und beruflicher Bildung zusammen und schufen wertvolle Möglichkeiten für Dialog, Wissensaustausch und Kompetenzaufbau.

Die Zusammenarbeit hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für Nachhaltige Chemie als wichtigen Treiber für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit im peruanischen Industriesektor zu stärken. Durch die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen fördern ISC3 und SNI den Aufbau eines kooperativen Ökosystems, das die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen unterstützt.

Für die kommenden Jahre planen beide Organisationen, ihre Zusammenarbeit in strategisch wichtigen Themenfeldern fortzusetzen. Dazu zählen nachhaltige Ansätze für das Management von Elektro- und Elektronikaltgeräten, Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sowie Nachhaltigkeit im Pharmasektor.

„Anlässlich des 130-jährigen Bestehens der SNI bekräftigen wir unser Engagement für Innovation und eine nachhaltige industrielle Entwicklung in Peru. Die Zusammenarbeit mit dem ISC3 bietet eine wertvolle Plattform, um Industrie, Politik und Wissenschaft miteinander zu vernetzen und Nachhaltige Chemie als entscheidenden Treiber für Wettbewerbsfähigkeit und Umweltverantwortung voranzubringen. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft in den kommenden Jahren weiter zu vertiefen“, sagt Ingenieur Bruno Alecchi, Präsident des Ausschusses für die Chemische Industrie der Nationalen Industrievereinigung (SNI).

Mit ihren gemeinsamen Aktivitäten bekräftigen ISC3 und SNI ihr Engagement für die Förderung der Nachhaltigen Chemie, die Stärkung von Innovationen und die Unterstützung einer nachhaltigen industriellen Entwicklung in Peru und darüber hinaus.

   

Christian Ruth-Strauß
Director Communications ISC3

christian.ruth-strauss@isc3.org

René Sutthoff
Konsequent PR
sutthoff@konsequent-pr.de

Über den SNI
Die Nationale Industrievereinigung Perus (Sociedad Nacional de Industrias, SNI) wurde 1896 gegründet und ist der wichtigste Wirtschaftsverband des Landes. Sie vertritt zahlreiche Bereiche der peruanischen Industrie und setzt sich für eine nachhaltige, innovative und wettbewerbsfähige industrielle Entwicklung ein. Innerhalb ihrer Organisation engagiert sich insbesondere der Ausschuss für die chemische Industrie für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors und verwandter Branchen. Ziel ist es, die chemische Industrie als einen wesentlichen Beitrag zum Wohl der Menschen, zum Umweltschutz und zu einer inklusiven Entwicklung des Landes zu positionieren.

Die SNI wurde als Stimme der nationalen verarbeitenden Industrie gegründet. Seit ihrer Entstehung vertritt sie die Interessen des industriellen Privatsektors, fördert die Produktion in Peru und trägt zur Stärkung der sozialen Marktwirtschaft bei.
Als führender Industrieverband des Landes vereint die SNI mehr als 50 Fachausschüsse aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen, darunter die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die chemische Industrie, die Papier- und Kunststoffindustrie, die Metallverarbeitung, die Verteidigungsindustrie, die Spirituosenbranche sowie die Telekommunikationswirtschaft.
Im Laufe ihrer Geschichte hat die SNI die wichtigsten wirtschaftlichen und industriellen Transformationsprozesse Perus begleitet und zahlreiche Initiativen zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Innovation, Investitionen und der Schaffung formeller Arbeitsplätze angestoßen.
Über ihre zehn Regionalvertretungen fördert die SNI zudem die dezentrale industrielle Entwicklung des Landes. In den vergangenen Jahren hat sie ihr Tätigkeitsfeld kontinuierlich erweitert, um aktuellen Herausforderungen der Industrie zu begegnen. Dazu zählen die Förderung nachhaltiger Produktionsweisen, der Kreislaufwirtschaft, die Formalisierung von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Unterstützung neuer Technologien und der digitalen Transformation.
Mit 130 Jahren Geschichte setzt sich die SNI weiterhin für eine moderne, nachhaltige und wettbewerbsfähige Industrie ein, die Wertschöpfung schafft und als Motor für Beschäftigung, Innovation sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Perus wirkt.

Über das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (International Sustainable Chemistry Collaborative Centre, ISC3)
Das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (ISC3) fördert die globale Transformation zur Nachhaltigen Chemie entlang chemischer Wertschöpfungsketten mit sektorübergreifender Wirkung. Die chemische Industrie ist weltweit mit nahezu allen Wirtschaftsbereichen vernetzt und prägt das Leben aller Menschen.
Das ISC3 treibt eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie voran, die nachhaltige Technologien, Prozesse und Produkte entlang von Lieferketten verankert. Produkte werden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg - von der Konzeption über Herstellung und Nutzung bis zur Weiterverarbeitung – betrachtet. Sie berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Faktoren, die Schließung von Stoffkreisläufen in einer Kreislaufwirtschaft und neue, effizienz- und nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle.
Zugleich fördert das ISC3 ein Umdenken aller Akteure zur Berücksichtigung von Suffizienz-Strategien, indem es dazu beiträgt, den absoluten Verbrauch von Stoffen, Materialien und Energie zu reduzieren und Lösungen kritisch an ihrem tatsächlichen Bedarf auszurichten.
Das Zentrum verfolgt einen Multi-Stakeholder-Ansatz und setzt auf die Zusammenarbeit von politischen Entscheidungsträgern, öffentlichen und privaten Akteuren, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft weltweit. Es stärkt Fachwissen und Nachhaltigkeitskompetenzen, bringt sich in die internationale Chemikalienpolitik ein, berät Organisationen, fördert Innovationen und Unternehmertum, entwickelt Ausbildungs- und Studienprogramme sowie Trainings. Darüber hinaus initiiert es strategische Allianzen, um die Transformation hin zu einer Nachhaltigen Chemie voranzutreiben.
Das ISC3 wurde 2017 auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie des Umweltbundesamtes (UBA) gegründet. Das Zentrum wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getragen und von der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA e. V.), als ISC3 Innovation Hub unterstützt. www.isc3.org

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