KI, Compliance und Cybersicherheit

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RZ.Nord berät Unternehmer und Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen – Bremer Ingenieur- und Architekturbüro Knebel + Partner teilt positive Erfahrungen

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bieten kleinen und mittleren Unternehmen große Chancen. Gleichzeitig bestehen in vielen Betrieben Unsicherheiten bei Themen wie Datensicherheit, Compliance oder dem verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien. Das Regionale Zukunftszentrum Nord (RZ.Nord) berät KMU dabei, Prozesse durch den Einsatz menschenzentrierter Digitalisierung und KI zu optimieren. Einer, der dieses kostenfreie Angebot erfolgreich genutzt hat, ist Alexander Knebel. Mit seinem Bremer Ingenieur- und Architekturbüro Knebel + Partner hat er die Beratung von der gemeinsamen Beschreibung der digitalen Herausforderung bis zum Finder der passgenauen Lösung durchlaufen. Auf der Veranstaltung „KI.Compliance.Sicherheit – Orientierung und Umsetzung für KMU in Bremen und Bremerhaven“ des RZ.Nord gewährte er kürzlich in Bremen mehr als 100 Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Fach- und Führungskräften aus Handwerk, Dienstleistung und Industrie einen Einblick in die Entwicklung seiner Digitalisierungsstrategie, die mit Unterstützung durch das RZ.Nord realisiert wurde.

Der Geschäftsführer rät anderen Betrieben zu einem pragmatischen Vorgehen: „Unternehmen sollten einfach starten und nicht auf die perfekte Gesamtlösung warten.“ Besonders hilfreich sei dabei die enge Begleitung durch erfahrene Partner gewesen: „Die Zusammenarbeit mit dem Zukunftszentrum Nord hat uns geholfen, strukturiert vorzugehen und gleichzeitig Hemmschwellen abzubauen. Entscheidend ist, das eigene Team mitzunehmen und ein Grundverständnis für die Möglichkeiten und Grenzen von KI zu schaffen“, so Knebel. Das bestätigt auch Projektleiter des RZ.Nord, Martin Kater: „Genau das ist unser Ansatz. Wir unterstützen Betriebe dabei, konkrete Anwendungsfälle zu identifizieren, Chancen und Risiken realistisch einzuschätzen und pragmatische Lösungen zu entwickeln. Wer strukturiert vorgeht und die Mitarbeitenden früh einbindet, kann schnell spürbare Mehrwerte erzielen.“

Ähnliche Herausforderungen, individuelle Aufgabenstellungen

Die Beispiele des Bremer Ingenieur- und Architekturbüros Knebel + Partner ebenso wie der Bremer Marketingagentur Red Pepper bestätigen, dass viele Unternehmen zwar vor ähnlichen Herausforderungen stehen, aber jeweils ganz eigenen Aufgabenstellungen mitbringen. Die Marketingagentur Red Pepper hingegen integrierte mit Unterstützung des RZ.Nord verschiedene KI-Tools in die Abläufe des Markenentwicklungsprozesses und überprüfte deren Erfolgswirksamkeit. Neben der Auswahl der passenden Tools für die eigenen Anforderungen und Notwendigkeiten spielen immer auch konkrete Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis eine maßgebliche Rolle beim Finden der gemeinsamen Antworten: Wie lässt sich KI sicher und rechtskonform einsetzen? Wie können sich Betriebe wirksam gegen Cyberangriffe schützen? Welche ersten Schritte sind sinnvoll und wirtschaftlich?

Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben

Damit noch einmal zurück zur Veranstaltung, die das RZ.Nord mit den Senatorinnen für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration sowie für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen angeboten hat. Ziel war es, Unternehmen Orientierung zu geben und Wege aufzuzeigen, wie Digitalisierung und KI sinnvoll und sicher in betriebliche Abläufe integriert werden können. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Fachkräfte zu sichern und langfristig erfolgreich in Bremen und Bremerhaven zu wirtschaften“, erklärt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation. Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, betont insbesondere die Bedeutung für Beschäftigte: „Wir müssen den digitalen Wandel so gestalten, dass Beschäftigte profitieren. Systeme müssen sicher sein, Anwendungen transparent und Arbeitsbedingungen fair. KI darf Arbeit nicht entgrenzen oder überwachen, sondern muss unterstützen, entlasten und qualifizieren. Nur so verbinden wir Innovation mit sozialer Verantwortung.“

Einbindung der Mitarbeitenden sorgt für digitale Nachhaltigkeit

Ganz ähnlich sieht es auch Geschäftsführer Knebel: Er schätzt die Akzeptanz im Team für die neuen Lösungen als zentral ein. Denn die Digitalisierung funktioniere nur dann nachhaltig, wenn die Mitarbeitenden die Lösungen im Alltag tatsächlich anwenden. Ausreichend Zeit für Schulung, Austausch und Feedback sollte unbedingt vorgesehen werden, rät er. Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Tools sinnvoll in bestehende Abläufe zu integrieren. Im Alltag fehlt es in kleinen und mittleren Unternehmen allerdings oft an der Zeit, sich intensiv mit den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von Digitalisierung auseinanderzusetzen.

Das Regionale Zukunftszentrum Nord (RZ.Nord) wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Deutschland erhält in der ESF-Förderperiode 2021-2027 rund 6,56 Milliarden Euro. Davon fließen rund 2,22 Milliarden Euro in das ESF Plus- Bundesprogramm und rund 4,34 Milliarden Euro in die ESF-Aktivitäten der Bundesländer. Weitere Informationen zum ESF unter: www.esf.de

   

Konsequent PR
René Sutthoff
+49 541 580548-40
sutthoff@konsequent-pr.de

Über das RZ Nord
Das Regionale Zukunftszentrum Nord (RZ.Nord) ist ein gemeinsames Projekt der Bildungswerke der Arbeitgeber, gewerkschaftlicher Bildungsvereinigungen und von KI-Expertinnen und KI-Experten aus Wirtschaft und Forschung in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Der einzigartige, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und über den Europäischen Sozialfonds Plus geförderte Verbund unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und ihre Beschäftigte dabei, digitalen Wandel zu gestalten und Chancen Künstlicher Intelligenz zu nutzen. Es geht nicht um digitale Transformation der Digitalisierung willen, sondern darum, KMU abzuholen und gemeinsam praxisnahe Lösungen zu entwickeln, um neue Technologien für ihre Arbeits- und Produktionsprozesse zu nutzen. Gemeinsames Ziel ist es, Sparringspartner für digitale Transformation und kompetenter Ansprechpartner für alle Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Einsatz menschenzentrierter KI zu sein, die digitale Transformation mit den Unternehmen zu meistern und Strukturen in den Regionen nachhaltig zu etablieren. Dafür arbeiten 12 Konsortialpartner Hand in Hand: Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet, Bildungswerk der Wirtschaft für Hamburg und Schleswig-Holstein, Akademie für Technik GmbH/Technische Akademie Nord, Arbeit und Leben Niedersachsen, Bildungsvereinigung Arbeit und Leben (DGB/VHS) Bremen, Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg, OFFIS – Institut für Informatik, Transferzentrum für Künstliche Intelligenz BREMEN.AI/Digital Hub Industry Bremen, Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC), Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH und Demografieagentur für die Wirtschaft. www.zukunftszentrumnord.de

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