Wie kann Nachhaltige Chemie Europas globale Führungsrolle in einer naturpositiven Wirtschaft stärken?

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ISC3 und das Bioeconomy Revier Rheinland laden Stakeholder zu einer hochrangigen Partnerveranstaltung der EU Green Week am 18. Juni 2026 in Brüssel ein

Der globale Wettbewerb um eine nachhaltige und naturpositive Wirtschaft gewinnt zunehmend an Dynamik. Regionen in Asien sowie Nord- und Südamerika investieren verstärkt in biobasierte Innovationen, zirkuläre Produktionssysteme und nachhaltige Wertschöpfungsketten. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) gemeinsam mit dem Bioeconomy Revier Rheinland am 18. Juni eine hochrangige Veranstaltung in Brüssel im Rahmen der EU Green Week 2026.

Unter dem Titel „Competing for the Nature-Positive Economy: How Can Sustainable Chemistry Drive Europe’s Next Global Lead?“ diskutieren politische Entscheidungsträger, Branchenvertreter, Forschende und internationale Innovationsakteure darüber, wie Nachhaltige Chemie dazu beitragen kann, Europas Innovationsstärke in globale Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Transformation und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu übersetzen.

„Europa verfügt über alle Voraussetzungen, um zu einem globalen Vorreiter der naturpositiven Wirtschaft zu werden. Nachhaltige Chemie verbindet Innovation, industrielle Transformation und die Regeneration von Ökosystemen. Sie kann daher eine entscheidende Rolle dabei spielen, Europas Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, neue Wertschöpfungsketten zu schaffen und die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern“, sagt Thomas Wanner, Geschäftsführer des ISC3.

„Internationale Zusammenarbeit ist entscheidend, um Nachhaltigkeits- und Qualitätsstandards zu etablieren und sicherzustellen, dass biobasierte und zirkuläre Wirtschaftsmodelle resilientes und nachhaltiges Wachstum ermöglichen, ohne bestehende, nicht nachhaltige Strukturen zu verfestigen“, so Romina Laumann, Director Strategic Alliances beim ISC3: „Eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Regionen ermöglicht die Skalierung nachhaltiger Innovationen sowie den Aufbau wettbewerbsfähiger und zukunftsorientierter Wertschöpfungsketten, die Europas Führungsrolle in der naturpositiven Wirtschaft unterstützen können.“

Hochrangige Sprecherinnen und Sprecher aus Politik, Industrie und Innovation

Die Veranstaltung bringt führende Vertreterinnen und Vertreter europäischer Institutionen, Branchenverbände, Unternehmen und Innovationsökosysteme zusammen. Zu den bereits bestätigten Referierenden gehören:

  • Chantal Marijnissen, Head of Unit Environment, Sustainable Natural Resources Generaldirektion Internationale Partnerschaften der Europäischen Kommission (INTPA)
  • Peter Wehrheim, Head of Unit Bioeconomy and Food Systems, Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission (RTD)
  • Eric de Deckere, Executive Director Innovation, European Chemical Industry Council, CEFIC
  • Rupert Posner, Director Global Sustainability Advocacy Home Care, Unilever
  • Monique Wekking, Co-Founder & Chief Commercial Officer, Relement
  • Pilar Llorente Ruiz de Azua, Programme Officer, Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU)

Darüber hinaus umfasst das Programm exklusive Video-Statements der Ellen MacArthur Foundation, von ChemistryNL sowie des IVL Swedish Environmental Research Institute, die zusätzliche internationale Perspektiven auf die naturpositive Transformation und Nachhaltige Chemie einbringen. Gemeinsam mit weiteren internationalen Partnern aus Europa, Indien und der Mercosur-Region diskutieren die Teilnehmenden, wie biobasierte, zirkuläre und ressourceneffiziente Lösungen Europas industrielle Transformation beschleunigen sowie internationale Kooperationen und zukunftsorientierte Wertschöpfungsketten stärken können.

Von der Vision zum Handeln

Die Veranstaltung geht bewusst über klassische Konferenzformate hinaus und fördert den aktiven Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Teilnehmenden erwartet eine moderierte Expertendiskussion, praxisnahe Einblicke aus der Industrie, Perspektiven internationaler Innovationsökosysteme sowie ein interaktives Fishbowl-Format, das das Publikum aktiv einbindet.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

  • Wie kann Europa seine Innovationsführerschaft in nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit übersetzen?
  • Welche Rolle können Nachhaltige Chemie und nachhaltige biobasierte Innovationen beim Aufbau einer naturpositiven Wirtschaft spielen?
  • Wie können durch internationale Zusammenarbeit neue globale Wertschöpfungsketten entstehen? Wie sollte die EU mit internationalen Vorreitern zusammenarbeiten und Standards für eine naturpositive Wirtschaft diskutieren?
  • Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind erforderlich, um nachhaltige Innovationen erfolgreich zu skalieren?

Als offizielle Partnerveranstaltung der EU Green Week 2026 soll das Event eine Plattform bieten, um konkrete Wege hin zu einer ressourceneffizienten, zirkulären und naturpositiven Wirtschaft aufzuzeigen.

Jetzt anmelden und Platz sichern – Teilnahme kostenfrei

Die Veranstaltung findet am 18. Juni 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr (MESZ) in der Vertretung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bei der Europäischen Union in Brüssel statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Anmeldung: contact@isc3.org

Weitere Informationen zum Programm und zur Veranstaltung: https://isc3.org/page/eu-green-week-partner-event

   

Kontakte für die Medien

Christian Ruth-Strauß
Director Communications ISC3

christian.ruth-strauss@isc3.org

René Sutthoff
Konsequent PR
sutthoff@konsequent-pr.de

     

Über das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (International Sustainable Chemistry Collaborative Centre, ISC3)
Das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (ISC3) fördert die globale Transformation zur Nachhaltigen Chemie entlang chemischer Wertschöpfungsketten mit sektorübergreifender Wirkung. Die chemische Industrie ist weltweit mit nahezu allen Wirtschaftsbereichen vernetzt und prägt das Leben aller Menschen.
Das ISC3 treibt eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie voran, die nachhaltige Technologien, Prozesse und Produkte entlang von Lieferketten verankert. Produkte werden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg - von der Konzeption über Herstellung und Nutzung bis zur Weiterverarbeitung – betrachtet. Sie berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Faktoren, die Schließung von Stoffkreisläufen in einer Kreislaufwirtschaft und neue, effizienz- und nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle. Zugleich fördert das ISC3 ein Umdenken aller Akteure zur Berücksichtigung von Suffizienz-Strategien, indem es dazu beiträgt, den absoluten Verbrauch von Stoffen, Materialien und Energie zu reduzieren und Lösungen kritisch an ihrem tatsächlichen Bedarf auszurichten.
Das Zentrum verfolgt einen Multi-Stakeholder-Ansatz und setzt auf die Zusammenarbeit von politischen Entscheidungsträgern, öffentlichen und privaten Akteuren, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft weltweit. Es stärkt Fachwissen und Nachhaltigkeitskompetenzen, bringt sich in die internationale Chemikalienpolitik ein, berät Organisationen, fördert Innovationen und Unternehmertum, entwickelt Ausbildungs- und Studienprogramme sowie Trainings. Darüber hinaus initiiert es strategische Allianzen, um die Transformation hin zu einer Nachhaltigen Chemie voranzutreiben.
Das ISC3 wurde 2017 auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie des Umweltbundesamtes (UBA) gegründet. Das Zentrum wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getragen und von der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA e. V.), als ISC3 Innovation Hub unterstützt. www.isc3.org
 

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