KTC Königstein unterstützt Aktion „Night of Light“

Flammender Appell an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft

Königstein/Frankfurt, 23. Juni 2020 – Das KTC Königstein beteiligt sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2020 an der Kampagne „Night of Light“. Zwischen 22:00 Uhr und 01:00 Uhr illuminiert das Tagungshotel in der Nähe von Frankfurt Teile seines Gebäudes mit rotem Licht.

Bei „Night of Light“ handelt es sich um eine konzertierte Aktion, in der die Teilnehmer bundesweit in mehr als 200 Städten Hotels, Event Locations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke mit rotem Licht illuminieren. Damit will die von der Corona-Krise besonders stark betroffene Veranstaltungswirtschaft ein Zeichen setzen und die Politik zum Dialog aufrufen, wie Lösungen und Wege aus der dramatischen Lage entwickelt werden können.

„Wir unterstützen diese Aktion von ganzem Herzen“, sagt Yvonne Federhoff, Hoteldirektorin des KTC Königstein. „Mit unseren 40 Veranstaltungsräumen für bis zu 500 Personen zählen wir im Rhein-Main-Gebiet zu den größten Playern. Wie bei allen unseren Kollegen und Mitbewerbern ist auch bei uns praktisch über Nacht das Geschäft weggebrochen. Deshalb ist es wichtig, dass die Veranstaltungsbranche jetzt auf die Situation und Herausforderungen aufmerksam macht.“

Obwohl in Hessen der Hotelbetrieb seit dem 15. Mai 2020 wieder aufgenommen werden konnte, hat sich das KTC Königstein entschlossen, erst wieder nach den Sommerferien Ende August zu öffnen. Bis dahin sind alle Konzepte, die den neuen gesetzlichen Regelungen für Verhalten und Hygiene Rechnung tragen, sowohl im Hotel- und Gastronomiebereich als auch in den Veranstaltungsräumen umgesetzt.

„Für die Hotellerie ist es teilweise eine sehr große Herausforderung, die vielen verschiedenen Auflagen von Bund und Ländern umzusetzen“, erklärt Yvonne Federhoff. „Abgesehen davon, dass sich die Regelungen ständig ändern, sorgen sie auch für Verwirrung bei unseren Veranstaltungskunden. Denn was hier bei uns in Hessen gilt, wird unter Umständen beispielsweise in Nordrhein-Westfalen oder Bayern ganz anders umgesetzt.“

Über die Aktion „Night of Light“

Die rot illuminierten Gebäude und Bauwerke sollen nicht nur leuchtende Mahnmale sein, sondern ein flammender Appell zum Einstieg in einen Branchendialog, der die Vielfältigkeit und Systemrelevanz der deutschen Veranstaltungswirtschaft thematisiert. Allein Konzerte, Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Millionen Besucher an und können bis auf weiteres gar nicht oder nur unter erheblichen Auflagen stattfinden. Die derzeitigen Hilfsprogramme bestehen im Wesentlichen aus Kreditprogrammen, die jedoch eine erneute Zahlungsfähigkeit in Verbindung mit der Überschuldung der betroffenen Unternehmen zur Folge haben werden.

Für den Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek, steht die gesamte Veranstaltungsbranche auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.“ Das treffe nicht nur die Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe: Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker zu sowie auf Künstler und Einzelunternehmer, der Content, Drehbuch, Regie oder Dekoration zu Events beisteuert. „Rien ne va plus – nichts geht mehr“, lautet Kopereks düsteres Fazit über die Notlage einer heterogenen Branche, die über 150 verschiedene Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint und deshalb über keine einheitliche Lobby verfügt. Umso wichtiger sei es, für eine stärkere Wahrnehmung durch die Politik und Öffentlichkeit zu sorgen.

Weiter Informationen zur Aktion „Night of Light“ sowie Hintergründe über die dramatische Lage der Veranstaltung stehen unter https://night-of-light.de zur Verfügung.

Martina Züngel-Hein
Pressekontakt:
+49 (0)6485 881 39 90
martina.zuengel@mz-communications.de

Über das KTC Königstein:

Das KTC Kommunikations- und Trainings-Center in Königstein ist das ehemalige Trainingscenter der Commerzbank. Es wurde im Juli 2018 von der Morten Group GmbH (München) übernommen und wird von der BOLD Hotelgruppe (München) geführt. Die Hotel- und Tagungsanlage, die aus einem Ensemble von sechs Häusern besteht, liegt in einem 2,4 Hektar großem Park am Rande eines Naturschutzgebietes. Das Hotel hat 218 Zimmer und 40 Veranstaltungsräume für bis zu 500 Personen. Alle Veranstaltungsräume haben Tageslicht und sind mit modernster Tagungs- und Präsentationstechnik ausgestattet. Die großzügige Parkanlage mit einem kleinen See kann für Veranstaltungen genutzt werden. Für Entspannung sorgt ein Indoor-Pool mit Sauna und Dampfbad sowie ein Fitnessbereich und eine Kegelbahn. Das Angebot wird mit dem „meet & eat“ Restaurant, der K1 Lounge, dem Teehaus im Park sowie einem Biergarten im Sommer abgerundet. Weitere Informationen unter www.ktc-koenigstein.com

Über die BOLD Hotels:

Die BOLD Hotels wurden 2013 in München gegründet und gehören zur Morten Group GmbH. Neben dem KTC Königstein gehören derzeit drei Hotels zum Unternehmen: das BOLD Hotel München Giesing (142 Zimmer), das BOLD Hotel München Zentrum (85 Zimmer) und das BOLD Hotel Frankfurt Messe (91 Appartements). Weitere Standorte der Marke BOLD sind in Planung. Weitere Informationen unter www.bold-hotels.com

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Wir unterstützen diese Aktion von ganzem Herzen. Mit unseren 40 Veranstaltungsräumen für bis zu 500 Personen zählen wir im Rhein-Main-Gebiet zu den größten Playern. Wie bei allen unseren Kollegen und Mitbewerbern ist auch bei uns praktisch über Nacht das Geschäft weggebrochen. Deshalb ist es wichtig, dass die Veranstaltungsbranche jetzt auf die Situation und Herausforderungen aufmerksam macht.
Yvonne Federhoff, Hoteldirektorin KTC Königstein