Interview mit Max Mutzke

Nach seinem Konzert am 29.07.2010, im Rahmen der SommerSINNfonie in Bad Dürrheim, war der sympathische und unkomplizierte Sänger Max Mutzke (29) noch zu einem Interview mit der Mitarbeiterin der Kur- und Bäder GmbH, Simone Jauch, bereit. Und so viel sei gesagt: dem Sänger hat es in Bad Dürrheim so gut gefallen, dass es vielleicht nicht das letzte Mal sein wird, dass er den ersten CLUB-Ort Deutschlands besucht hat.

Hallo. Wie hast du die heutige Stimmung auf dem Rathausplatz in Bad Dürrheim empfunden? Max Mutzke: „Die Stimmung war wirklich toll, die Leute sind mitgegangen und haben mitgemacht. Nicht umsonst sagte ich zahlende Gäste zu haben lohnt sich. (lacht) Ganz anders und nicht zu vergleichen mit Paderborn zum Beispiel, wo ich gestern war. Dort waren bestimmt hundert Mal mehr Leute, die aber eben nicht direkt kamen, um mich zu sehen… Besonders toll war: es muss gegen 23.00 Uhr gewesen sein, da hat es richtig angefangen zu schütten. Keiner, aber auch wirklich keiner hat den Platz verlassen, wir haben dann zum Dank „Sommerregen“ von den „Fantastischen Vier“ gespielt und die Leute sind tierisch abgegangen! Wie hast du auf der Bühne die Atmosphäre auf dem Rathausplatz erlebt? Max Mutzke: „Die Kulisse hat mich wirklich überrascht, ich habe so eine Aufmachung nicht erwartet. Ich dachte eher an einen normalen Markplatz. Die Atmosphäre war demnach wirklich toll, auch bestimmt für das Publikum, mit den ganzen Ständen, der großen Bühne und der Beleuchtung. Für mich und die Band war die Akustik spitze, die beiden Rathäuser und der Platz an sich wirken wie ein Kessel, im dem der Sound wirklich gut war, er hat sich toll gestaucht!“ Da du ja hier aus der Nähe kommst, hast du Bad Dürrheim schon davor gekannt? Max Mutzke: „Ja ich kannte es, ich hab die Eigenart, wenn ich längere Autostrecken vor mir hab, bzw. hinter mir hab, wenn ich jetzt zum Beispiel aus Leipzig komme, wo die Flugverbindungen wirklich schlecht sind, dann nehme ich mir lieber einen Leihwagen und fahre dann nach Hause runter, dann komme ich den Genuss durch den Schwarzwald zu fahren. Ist schönes Wetter, dann fahre ich extra die Schwarzwald-Hochstraße und eben auch an Bad Dürrheim vorbei, Auch durch das Motorrad fahren hat mir Bad Dürrheim was gesagt.“ Warst du dann auch schon in unserer Therme, im Wellness- und Gesundheitszentrum Solemar? Max Mutzke: „Nein, war ich leider noch nicht. Wir hatten ein Hotel (Anmerkung: Hotel Waldeck) mit einem schönen Wellnessbereich, da hatte ich ein/zwei Stunden, um mich da noch entspannen zu können, das war sehr schön.“ Demnächst erscheint ja deine neue Single „let it happen“ und das neue Album „Home Work Soul“ wird gerade produziert - was erwartet den Fan? Max Mutzke: „Die neue Nummer, das ganze neue Album ist für mich persönlich ein extremer Schritt nach vorn. Es hat auch in mir selbst eine große musikalische Entwicklung stattgefunden. Wir haben mit vielen Songwriter zusammen gearbeitet, wir haben fast 40 Songs für das Album geschrieben, davon haben wir 15 produziert und 12 oder 13 kommen jetzt auf`s Album. In dieser Arbeit entwickelt man sich ständig weiter, dann geht man in die eine Richtung und merkt dann, ach ne der andere Song ist doch noch ne geilere Richtung… Danach sucht man sich dann 15 Songs - mal welche von Anfang, oder ganz neue - aus und dadurch findet auch nochmals eine Entwicklung statt. Dazu beigetragen hat bestimmt auch das Produzententeam „Oja Tunes“, die im selben Studio-Komplex wie „Peter Fox“ und „Seed“ arbeiten. Sind ebenfalls eine große Freundesgruppe, die schon seit 15/20 Jahren zusammen Musik macht. Da war es klar, dass wir dann auch mit dem Feedback der Jungs gearbeitet haben. Die sind dann auch schon mal reingekommen, haben gesagt „Hey geiler Song“ und dann haben z. B. die Bläser von „Seed“ einfach mal mitgespielt! Wir hatten auch noch einen weiteren Produzenten aus Offenbach, eine Indie-Ikone mit extremen Know-How, sowie einem 3. Produzenten, der eher elektronische Musik macht und auf ganzen Welttoureen Künstler nur mit dem Laptop begleitet. Man kann also sagen, das neue Album ist elektronisch mit sehr hohem Soulanteil, vergleichbar mit dem Sound von „Gnarls Barkley“.“ Ist zum Album-Release eine Tour geplant? Max Mutzke: „Ja selbstverständlich wir wollen eine Tour machen, die eigentlich Anfang September anberaumt wurde, doch der Album-Release hat sich von August auf Ende September verschoben. Deshalb dann die Tour im Dezember, weil wir auch mehr Zeit für die ganze Vorbereitung brauchen.“ Wird es ein Duett mit Lena-Meyer-Landrut geben? Max Mutzke: „Nein. Mit Lena teile ich zwar die selbe Vergangenheit und ich mag sie auch sehr gerne, aber dann müsste man einen speziellen Song schreiben der passt. Ich schließe das nicht aus, dass man das mal als Gäg macht. Aber eigentlich suchen wir die Parallele dazu auch nicht. Wir versuchen die Vergangenheit auch so ein bisschen hinter uns zu lassen… Ich bin zwar noch wirklich gut mit Stefan Raab befreundet und werde auch durch seine Sendung unterstütz, es ist aber trotzdem so, dass ich auf eigenen Füßen stehe und das auch nach außen kommunizieren möchte… Ich suche den Weg nach vorn und nicht zurück.“ Was hast du heute Abend noch vor und was steht als nächstes an? Max Mutzke: „Ich werde jetzt erstmal nach Hause fahren. Eigentlich wollten wir morgen das Video zur neuen Single drehen, aber das Wetter ist leider zu schlecht, da wir ziemlich viel geplant haben für das Video. Wir arbeiten mit Cheerleadern, Akrobaten etc. und dafür ist das Wetter im Moment zu schlecht.“

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