In den Ossola-Tälern zergeht der Oktober auf der Zunge

Von Kartoffeln bis zu Äpfeln und Honig, in den Ossola-Tälern nordwestlich des Lago Maggiore ist der Oktober der Monat der kulinarischen Volksfeste und lädt zum Feiern und Schlemmen ein

Die Ossola-Täler, das ist eine überwältigende Landschaft im äußersten Norden des italienischen Piemont, eingebettet zwischen dem malerischen Lago Maggiore und dem Viertausender Monte Rosa. Dem Bergurlauber wird hier eine besonders abwechslungsreiche Fülle an Naturschönheiten geboten. Das eigentliche Ossola-Tal erstreckt sich zwischen dem bei Italienreisenden beliebten See und der Ortschaft Crevoladossola und ist das zentralste des gesamten Ossola-Gebiets: ähnlich einem Ahornblatt gehen von ihm die übrigen Täler ab. Hier fließt der Fluss Toce, der auf einer Höhe von 1720 m entspringt nach 80 km in den Lago Maggiore mündet.

Hier befindet sich auch der Zugang zum Nationalpark Val Grande. Wer das Wandern liebt, der findet hier ein dramatisch-schönes Gebiet, in dem die Wege angesichts der Gletscher durch jahrhundertealte Alpdörfer führen. Und hier versteht man es zu feiern. Bereits im Sommer beginnen die Volksfeste, die „Sagre“. Und im goldenen Oktober gibt es ganz besonders viele Sagre, bei denen der Gaumenkitzel im Mittelpunkt steht.

Fast schon intim fängt es mit dem Walser Häpfla Fest vom 28. – 30. September in Formazza an, dem Kartoffelfest. In dem kleinen Dorf öffnen die Bewohner, die sich der hier seit dem Mittelalter heimischen Walserkultur verbunden fühlen, ihre alten Häuser und laden zum Essen ein. Kartoffeln, Gnocchi, Käse und Wild sind die Stars, und die typische Pratahapfla, eine leckere Frittata aus Kartoffeln, Käse und Zwiebeln. Unterstützt werden die Veranstalter vom international tätigen Oikos Institut im Bemühen um den Erhalt lokaler alpiner Biodiversität.

Ein fröhlicher Tag rund um die Polenta lässt sich am 7. Oktober in Cuzzego di Beura erleben. Auf der Sagra della Polenta ist das goldene Maismehl König des Tages. Bei folkloristischer Musik und in gemütlicher Atmosphäre lassen sich neben köstlichen Süßspeisen auch die herzhaften Variationen kosten, bei denen die Polenta zu Eselragout oder Rehbraten gereicht wird.

In Valle Antrona geht es auf der Sagra delle Castagne ebenfalls am 7.10. rund um die Kastanie. Hier lassen klassische Röstkastanien, aber auch gekochte Kastanien oder Kastaniengnocchi mit einem passenden dazu Wein lassen Kulinkarikerherzen höher schlagen. Wer einen Abstecher nach Varzo macht, erlebt dort am 6. und 7. Oktober ein besonderes Schauspiel: den Eselabtrieb, La discesa degli anelli. Traditionsgemäß sind die Esel die letzten, die die Almen im Divedro-Tal räumen, und sie werden mit Gesang und Musik und natürlich mit Polenta empfangen.

Ganz in Weiß geht es im Örtchen Crodo im Antigorio-Tal am 13. und 14. Oktober rund um Milch und Käse bei der Sagra Bianco Latte. Die Milchwirtschaft ist traditionell wichtig in den Bergen, und die Region ist Heimat des Bettelmatt, eines seit dem 13. Jh. bekannten charakteristischen Rohmilchkäse. Die Sagra bietet sowohl einen Überblick über neue Produktionstechniken der Milchwirtschaft, umfangreiche Verkaufsstände als auch ausgesprochen familienfreundliche Möglichkeiten, die kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen: Von umfangreichen Aperitif-Menüs, den im Piemont traditionellen merenda sinoira, bei denen vielfältige Kleinigkeiten gereicht werden, bis hin zur Animation für die Kleinsten, inkl. Zubereitung leichter Süßspeisen ist dies ein idealer Ausflug für die ganze Familie.

So sind die Sagre in den Ossola-Tälern auch in diesem Herbst ein Erlebnis für jeden, der diese wundervolle Landschaft auch kulinarisch genießen möchte.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.sagreossola.it

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Das beliebte Feriengebiet Lago Maggiore liegt in den Alpen im Norden Italiens zwischen den Regionen Piemont und Lombardei. Der große See ist eingebettet in eine kontrastreiche Landschaft, die die wild zerklüfteten Ossola-Täler und den reizvollen Lago d’Orta umfasst und sogar zu den sanften Reisfeldern von Novara reicht. Seine Form ist lang und eher schmal. Mit einer Länge von 64 km lang bis zu 10 km breit schlängelt sich vom schweizerischen Locarno im Norden langstreckt zwischen zahlreichen Natur- und Nationalparks wie dem Val Grande bis zu den lieblichen Hügeln und Weinbergen im Süden.

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