Love Economy: Ausgaben rund um den Valentinstag fallen in der Schweiz entgegen weltweitem Trend

Während die Ausgaben in den letzten drei Jahren weltweit um 17 Prozent gestiegen sind, sind sie in der Schweiz um drei Prozent gesunken.

Hotelbuchungen haben mit 32 Prozent den grössten Anteil der Valentinstag-Umsätze.

Zürich, 12. Februar 2020 – Eine neue Studie über Kartentransaktionen aus über 53 Ländern der Welt hat ergeben, dass die "Love Economy" fünfmal so schnell wächst wie die Weltwirtschaft, in der Schweiz allerdings entgegen dem Trend leicht sinkt. Die Ausgaben für den Valentinstag sind weltweit seit 2017 um 17 Prozent gestiegen, in der Schweiz fielen sie in dem Zeitraum um drei Prozent. Immerhin liegen die Gesamtausgaben rund um den Valentinstag in der Schweiz aber auch im Jahr 2019 noch bei etwas mehr als 142 Millionen Franken. Die Zahlen stammen aus dem Mastercard Love Index, der das Ausgabeverhalten und die Trends rund um den Valentinstag analysiert, indem er Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten-Transaktionen auf der ganzen Welt berücksichtigt.

Der Trend geht auch in der Schweiz zum Verschenken von „Erlebnissen": Hotelbuchungen stiegen in den letzten drei Jahren um 30 Prozent und machen 32 Prozent des Gesamtumsatzes zum Valentinstag aus. Die Daten zeigen auch, dass hingegen die traditionelle Valentinstagskarte an Attraktivität verloren hat, die Ausgaben sanken um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, so auch in der Schweiz. Allein im letzten Jahr gaben die Schweizer rund 42 Millionen Franken für Restaurantbesuche am Valentinstag aus, was allerdings elf Prozent weniger ist als noch vor drei Jahren. Weltweit stiegen die Ausgaben seit 2017 um 32 Prozent.

So wie in der Schweiz Erlebnisse schwankende Umsätze zu verzeichnen haben, so ist es auch bei den traditionellen Valentinstagsgeschenken: Während die Ausgaben für Blumen im letzten Jahr um 19 Prozent sanken, stiegen sie für Schmuck um 16 Prozent im Zeitraum von 2017 bis 2019 (weltweit um sechs Prozent).

„Der weltweite Trend, Erlebnisse zu verschenken, nimmt weiter zu. Der Love Index zeigt, dass die heutige Generation grossen Wert darauf legt, den Valentinstag für ein gemeinsames Erlebnis zu nutzen", sagt Juliane Schmitz-Engels, Head of Communications Germany and Switzerland bei Mastercard. „Es ist heute einfacher als je zuvor, Reisen zu buchen, was sich in der enormen Zunahme der online gebuchten Flüge und Hotels im Vorfeld des Valentinstages in den letzten drei Jahren widerspiegelt. Der Mastercard Love Index ist ein einzigartiger Blick auf die Entwicklung des Kaufverhaltens, und für das neue Jahrzehnt erwarten wir, dass der Trend, gemeinsam in Zeit und Erinnerungen zu investieren, weiter zunimmt.“

Die Daten zeigen zudem, dass die Schweizer entgegen dem weltweiten Trend weiterhin Last-Minute-Käufer sind. Wie in den Jahren zuvor werden hier die meisten Transaktionen am 13. Februar getätigt, dem Tag vor dem Valentinstag. Weltweit finden die meisten Transaktionen früher als je zuvor statt und die Zahl der Last-Minute-Käufer geht zurück. Im Jahr 2019 fand die Mehrheit der weltweiten Valentinstag-Transaktionen am 11. Februar statt, im Vergleich zu 2018, wo sie am 12. Februar und im Jahr 2017 am 13. Februar stattfanden.

Informationen zum Love Index

Der jährliche Mastercard Love Index wurde durch die Analyse von Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten-Transaktionen in 53 Ländern auf der ganzen Welt über einen Zeitraum von drei Jahren (11.-14. Februar 2017-2019) erstellt.

 

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Der weltweite Trend, Erlebnisse zu verschenken, nimmt weiter zu. Der Love Index zeigt, dass die heutige Generation grossen Wert darauf legt, den Valentinstag für ein gemeinsames Erlebnis zu nutzen.
Juliane Schmitz-Engels, Head of Communications Germany and Switzerland, Mastercard
Es ist heute einfacher als je zuvor, Reisen zu buchen, was sich in der enormen Zunahme der online gebuchten Flüge und Hotels im Vorfeld des Valentinstages in den letzten drei Jahren widerspiegelt. Der Mastercard Love Index ist ein einzigartiger Blick auf die Entwicklung des Kaufverhaltens, und für das neue Jahrzehnt erwarten wir, dass der Trend, gemeinsam in Zeit und Erinnerungen zu investieren, weiter zunimmt.
Juliane Schmitz-Engels, Head of Communications Germany and Switzerland, Mastercard