Neue Studie von Mastercard: Digitales Banking ist im Alltag der Schweizer angekommen, doch im europäischen Vergleich sind die Schweizer noch zurückhaltend

Mastercard ist Partner von mehr als 60 Digitalbanken in ganz Europa und stellt anlässlich der Money 20/20 Konferenz eine europaweite TNS Kantar-Studie vor, die Akzeptanz und Nutzung neuer Angebote im Finanzbereich beleuchtet.

  • 26 Prozent der Schweizer nutzen digitale Banking-Angebote mindestens einmal in der Woche
  • Mehr als sechs von zehn Schweizern (61 Prozent) verwenden Banking-Apps von klassischen Banken, 14 Prozent Apps von reinen Digitalbanken
  • Mehr als ein Drittel der Schweizer (39 Prozent) kann sich vorstellen zu einer Digitalbank zu wechseln
  • Die grössten Vorteile bei digitalen Banking-Angeboten sehen 66 Prozent der Schweizer im Zeitgewinn und der einfachen Nutzung (62 Prozent)
  • Sicherheit (67 Prozent) ist das wichtigste Kriterium für die Nutzung von digitalen Bankprodukten
  • Kunden von etablierten Banken erwarten mehr digitale Services  drei Dinge, die Schweizer Kunden bei ihrer Bank zuerst verändern würden, wären, dass ihre Dienste überall verfügbar sowie einfach zu bedienen sind (27 Prozent), Echtzeit-Kostenkontrolle und -transparenz (26 Prozent) und mehr Flexibilität (19 Prozent)
  • Für die grosse Mehrheit der Schweizer (78 Prozent) sind Banken die erste Quelle, wenn es um vertrauenswürdige Informationen geht und die Frage, wie man sein Geld verwaltet
  • Nur zwölf Prozent der über 70-Jährigen vertrauen Freunden und Familienmitgliedern, während es bei den 18- bis 29-Jährigen noch 50 Prozent sind. Insgesamt vertrauen Frauen ihren Freunden und der Familie deutlich mehr (38 Prozent, nur 26 Prozent der Männer)
  • Doppelt soviele (22 Prozent) der Generation 70+ vertrauen den Medien bei Finanzthemen im Vergleich zu den Jüngeren (bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 11 Prozent)
  • Mastercard ist Partner von mehr als 60 Digitalbanken in ganz Europa – mehr als doppelt so viel seit der Durchführung der ersten Digital Banking-Studie im Jahr 2017

 

Amsterdam / Zürich3. Juni 2019 – Digitales Banking ist im Alltag der Schweizer angekommen: Ein Viertel der Schweizer (26 Prozent) nutzt digitale Banking-Angebote oder -Apps mindestens einmal in der Woche. Bislang werden die App-Angebote der etablierten Banken aber noch deutlich mehr genutzt als die der reinen Onlinebanken. Sechs von zehn der Schweizer Befragten (61 Prozent) verwenden eine Banking-App einer klassischen Bank, und 14 Prozent ein Angebot einer reinen Digitalbank. Im europäischen Vergleich agieren die Schweizer jedoch noch zurückhaltend bei der Zusammenarbeit mit Direktbanken. Europaweit nutzen bereits 20 Prozent eine App von einer reinen Digitalbank, in Deutschland sind es 23 Prozent und in Italien, Spanien und Polen sogar fast jeder Dritte (30 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Mastercard, die heute im Rahmen der Money 20/20 Konferenz in Amsterdam veröffentlicht wird.* Die Studie untersucht die Nutzung von digitalen Angeboten im Finanzbereich in elf europäischen Ländern.**

Innovationen im Finanzsektor müssen schnell vorangetrieben und kundenorientierte Services entwickelt werden
Getrieben durch das veränderte Kundenverhalten befindet sich die Finanzbranche in einer Umbruchphase mit nie da gewesenen Herausforderungen für die einzelnen Institute, die alleine kaum zu bewältigen sind. So ist auch ein Grossteil der Schweizer der Meinung, dass es gute Gründe gibt, warum digitale Player mit Unternehmen wie Mastercard kooperieren. Genannt wurden zum Beispiel die innovativen Produkte oder die sichere und benutzerfreundliche Technologie. Allein in Europa konnte Mastercard in den letzten zwei Jahren die Anzahl seiner Partnerschaften mit Banken und Fintechs mit starkem Digital-Fokus mehr als verdoppeln. Heute vertrauen mehr als 60 dieser Digital Player auf das technologische Know-how von Mastercard, die globale Infrastruktur, das weltweite Netzwerk zu Finanzinstituten und die Fähigkeit, digitale Lösungen anzubieten. Die Bandbreite der Partner reicht von reinen Digital Playern wie N26Monzo, Revolut oder Holvi bis hin zu digitalen Banking-Lösungen etablierter Banken wie Deutsche Bank, ING oder BNP Paribas. Auch in der Schweiz unterstützt Mastercard viele etablierte Institute bei ihren Digitalisierungsstrategien und kooperiert daneben im sogenannten Fintech-Bereich unter anderem mit der Bank CLER und ihrem Angebot Zak, der Hypothekarbank Lenzburg mit Neon Banking oder entwickelt innovative Lösungen mit Swiss Bankers.

Kunden erwarten auch von etablierten Banken mehr digitale Services
Durch die verstärkte Nutzung von digitalen Banking-Dienstleistungen und Apps erwarten die Kunden auch von den etablierten Banken, dass sie ähnliche Services anbieten können. Die drei Dinge, die Schweizer Kunden bei ihrer Bank zuerst verändern würden, wären, dass ihre Dienste überall verfügbar sowie einfach zu bedienen sind (27 Prozent), Echtzeit-Kostenkontrolle und -transparenz (26 Prozent) und mehr Flexibilität (19 Prozent), zum Beispiel durch 24-Stunden-Betreuung und den Verzicht auf Langzeitverträge.

Daniela Massaro, Country Managerin von Mastercard Schweiz, sagt: „Die Studie unterstreicht, dass digitales Banking für die meisten Europäer Alltag geworden ist. Die Kunden wollen digitale Produkte, die einfach zu bedienen und gleichzeitig sicher sind. Wir setzen auf starke Partnerschaften, um bei der digitalen Transformation die besten Ergebnisse zu erzielen und sind stolz darauf, dabei der bevorzugte Partner für immer mehr Marktteilnehmer zu sein. Wir sind in der Lage, den Karteninhabern  unser globales Netzwerk mit den neuesten Technologien für digitale Zahlungen zur Verfügung zu stellen, um allen Beteiligten höchste Sicherheitsstandards bei der Nutzung digitaler Zahlungslösungen zu gewährleisten.“

Die Debit Mastercard erfüllt diese modernen Kundenanforderungen. Da alle Beträge direkt vom Konto abgebucht werden, hat der Karteninhaber stets die volle Transparenz über seine Ausgaben. Die Debit Mastercard kann global an 44,4 Millionen Akzeptanzstellen genutzt werden – auch für Online-Einkäufe und etwa in Mobile Wallets oder anderen mobilen Zahlungslösungen, um so schnell und einfach mit dem Smartphone zu bezahlen. Die Debit Mastercard ist in der Schweiz schon bei der Viseca beziehungsweise verschiedenen Kantonalbanken verfügbar – weitere Partner lancieren die Karte demnächst.

Jüngere Bankkunden besonders wechselwillig
Wenn es um die Zukunft der Banken geht, sagen immer mehr Europäer, dass sie den Wechsel zu einer digitalen Bank in Betracht ziehen (von 49 Prozent im Jahr 2017 auf 54 Prozent im Jahr 2019). Konsumenten im Alter von 18 bis 29 Jahren zeigen ihren Banken gegenüber am wenigsten Loyalität: 63 Prozent der Europäer und 48 Prozent der Schweizer ziehen in dieser Altersklasse einen Wechsel in Erwägung. In Ungarn ist die Wechselwilligkeit im Moment am höchsten: 28 Prozent spielen mit dem Gedanken bereits in den nächsten zwölf Monaten zu einer reinen Digitalbank zu wechseln, gefolgt von Italienern (20 Prozent) und Briten (18 Prozent). Der europäische Durchschnitt liegt bei 13 Prozent, in der Schweiz sind es mit sieben Prozent vergleichsweise wenige.

Während das Bankwesen digitaler und vernetzter wird, spielt Sicherheit für die Menschen eine immer grössere Rolle: Zwei Drittel der Schweizer (67 Prozent) nennen Sicherheit als wichtigstes Kriterium für die Nutzung von digitalen Banking-Angeboten. Damit liegen sie im europäischen Durchschnitt. In einer ähnlichen Studie vor zwei Jahren sagten dies nur 39 Prozent der Befragten in Europa. Die Bedeutung von Convenience nimmt für die Europäer als Kriterium für die Nutzung solcher Angebote ab (von 43 Prozent im Jahr 2017 auf 33 Prozent im Jahr 2019), bei den Schweizern sind es nur 23 Prozent. Mehr Wert legen sie auf niedrige Kosten und Vergünstigungen (36 Prozent), besonders ältere Generationen (41 Prozent der 50- bis 69-Jährigen und 48 Prozent der über 70-Jährigen), während dies nur 26 Prozent der jüngeren Befragten (18 bis 29 Jahre) angeben.

Der Komfort bleibt aus Sicht der Schweizer jedoch weiterhin der grösste Vorteil digitaler Banklösungen, da sie zeitsparend (66 Prozent) und einfach zu bedienen sind (62 Prozent). Diese beiden Faktoren sind auch der Grund, warum die Mehrheit (61 Prozent) der Meinung ist, dass die Nachfrage nach mobilen Finanzlösungen in Zukunft steigen wird.

Banken sind mit Abstand die vertrauenswürdigste Informationsquelle, wenn es um die Verwaltung von Geld geht
Banken besitzen den Vorteil, dass sie bei weitem die vertrauenswürdigste Quelle sind, wenn es um die Verwaltung von Geld geht. Für überdurchschnittlich viele Schweizer (78 Prozent, im europäischen Durchschnitt sind es 70 Prozent) sind die Banken die bevorzugte Anlaufstelle bei Geldfragen. Nur Bulgaren (80 Prozent) vertrauen noch mehr auf die von Banken bereitgestellten Informationen, die Briten (59 Prozent) am wenigsten. 32 Prozent der Schweizer Befragten vertrauen ihren Freunden oder der Familie, wenn es um Informationen zur Geldverwaltung geht, bei der Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen sind es sogar 50 Prozent, bei der Generation 70 plus hingegen nur zwölf Prozent. Bei den Frauen sind es immerhin 38 Prozent, die ihre Freunde und Familie fragen, bei den Männern nur 26 Prozent. Dafür geben 23 Prozent der Schweizer Männer an, dass sie vertrauenswürdige Informationen zur Geldverwaltung über die Medien beziehen, bei den Frauen sind es nur 10 Prozent (im Durchschnitt 16 Prozent der Schweizer). Als weitere vertrauenswürdige Informationsquellen nannten die Schweizer Befragten Vermögensberatungen (13 Prozent) und Arbeitskollegen (11 Prozent). Apps (6 Prozent) und Social Media (5 Prozent) landen auf dem unteren Ende der Vertrauensskala.

 

*Mastercard bei der Money 2020 Europe: Trusted Life Connections
Vom 3. bis 5. Juni ist Mastercard mit einem Stand auf der diesjährigen Money 20/20 Europe in Amsterdam präsent (Standort: The Rai , Main Hall, B50).  Mastercard bietet interaktive Demos, die zeigen, wie die innovativen Produkte und Dienstleistungen von Mastercard helfen, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Die Menschen erhalten so Bezahllösungen, die ihnen Wahlmöglichkeiten geben und so einfach wie sicher sind. Verschiedene Führungskräfte von Mastercard sprechen auf der Money 20/20 zu Themen wie Open Banking, Strong Customer Authentication oder Kooperationen zu Fintechs und stehen auch für Pressegesprächen zur Verfügung. Mehr Informationen finden Sie hier.

**Über die europäische Digitalbanking-Studie
Nach einer ähnlichen Studie aus dem Jahr 2017 in elf Ländern wurde diese aktuelle Studie vom 30.04.2019 bis 08.05.2019 von TNS Kantar im Auftrag von Mastercard durchgeführt. 11.014 Personen aus den folgenden elf Märkten haben an der Befragung teilgenommen: Bulgarien (1000), Deutschland (1002), Frankreich (1000), Grossbritannien (1000), Italien (1001), Niederlande (1001), Polen (1001), Schweiz (1004), Spanien (1004), Russland (1001) und Ungarn (1000).

 

Juliane Schmitz-Engels
Mastercard
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Zitate

Die Studie unterstreicht, dass digitales Banking für die meisten Europäer Alltag geworden ist. Die Kunden wollen digitale Produkte, die einfach zu bedienen und gleichzeitig sicher sind. Wir setzen auf starke Partnerschaften, um bei der digitalen Transformation die besten Ergebnisse zu erzielen und sind stolz darauf, dabei der bevorzugte Partner für immer mehr Marktteilnehmer zu sein. Wir sind in der Lage, den Karteninhabern  unser globales Netzwerk mit den neuesten Technologien für digitale Zahlungen zur Verfügung zu stellen, um allen Beteiligten höchste Sicherheitsstandards bei der Nutzung digitaler Zahlungslösungen zu gewährleisten.
Daniela Massaro, Country Managerin, Mastercard Schweiz