Tagung zu Morbus Menière vereint Betroffene, Angehörige und Fachleute

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MEDICLIN Bosenberg Kliniken waren Gastgeber der KIMM-Frühjahrstagung 2025

Freuen sich über eine gelungene Tagung: Das Team der MEDICLIN Bosenberg Kliniken mit Gästen

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Carsten Mettel (Diplom-Biologe), Lilian Rusczyk (CI-Ingenieurin), Cathrin Fries (Physiotherapeutin MEDICLIN Bosenberg Kliniken), Alyssa Heilmann (Sozialdienst MEDICLIN Bosenberg Kliniken), Tina Mörsdorf (Psychotherapeutin MEDICLIN Bosenberg Kliniken), Laura Wilhelm (Psychotherapeutin MEDICLIN Bosenberg Kliniken)

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Rebecca Born (Chefarztsekretärin HNO, MEDICLIN Bosenberg Kliniken), Dr. Monica Voineag (Chefärztin HNO, MEDICLIN Bosenberg Kliniken), Eva Sträßer (Audiotherapeutin MEDICLIN Bosenberg Kliniken)

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St. Wendel, 11. April 2025. Am vergangenen Samstag, den 5. April, fand in den MEDICLIN Bosenberg Kliniken in St. Wendel die jährliche Morbus-Menière-Tagung statt – eine Fachveranstaltung für Betroffene, Angehörige, Ärzt*innen, Therapeut*innen und Interessierte. Organisiert von der Gruppe „Kontakte und Information für Morbus Menière“ (KIMM e.V.), bot die Tagung eine gezielte Plattform für Austausch, Information und neue Perspektiven rund um das Leben mit Morbus Menière.

Morbus Menière, eine chronische Erkrankung des Innenohrs, äußert sich typischerweise durch Schwindelattacken, Hörminderung und Ohrgeräusche. Die plötzlich auftretenden Anfälle belasten den Alltag der Betroffenen oft erheblich. In der stationären Rehabilitation setzt man in modernen Behandlungskonzepte darauf, Erkrankte sowie ihre Angehörigen zu unterstützen und ihnen Wege aufzuzeigen, die Lebensqualität trotz der Erkrankung zu verbessern.

Engagement für Menière-Patient*innen am Bosenberg

Die MEDICLIN Bosenberg Kliniken bieten ein umfassendes Therapieprogramm speziell für Morbus-Menière-Patient*innen an. „Unser Ziel ist es, die Betroffenen bestmöglich auf die Herausforderungen des Alltags vorzubereiten und sie auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität verlässlich zu begleiten“, erklärt Dr. Ana Monica Voineag, Chefärztin der Fachklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Das Therapieangebot umfasst gezielte Schwindel-, Tinnitus- und Hörschädigungsgruppen, Gleichgewichtstraining, Fachvorträge, audiologische und sozialmedizinische Beratungen, Sporttherapien sowie psychotherapeutische Unterstützung – individuell abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse der Patient*innen.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier jeden Tag großartige Arbeit“, sagt Voineag. „Mit viel Fachwissen, Geduld und Einfühlungsvermögen unterstützen sie unsere Patient*innen dabei, wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln und neue Perspektiven für ihren Alltag zu finden.“

Vielfältige Informationen und gelebter Austausch

In mehreren Fachvorträgen gaben Expertinnen aus den Bereichen HNO, Audiotherapie, Sozialarbeit, Psychologie und Audiologie während der Tagung aktuelle Einblicke zu Ursachen, Symptomen, Therapiemöglichkeiten und sozialmedizinischen Leistungsansprüchen bei Morbus Menière.

„Morbus Menière betrifft nicht nur das Ohr – die Erkrankung greift tief in viele Lebensbereiche ein. Uns war es wichtig, ein ganzheitliches Bild zu vermitteln: vom besseren Umgang mit Schwindel im Alltag über psychische Stabilität bis hin zu Fragen der Berufsfähigkeit und sozialen Absicherung“, erklärt Voineag. „Nur durch umfassende Aufklärung, persönliche Begleitung und Vernetzung können wir Ängste abbauen und echte Perspektiven eröffnen.“

Ergänzend zum Vortragsprogramm wurden praxisnahe Workshops angeboten, darunter „Balance trotz Menière – Wege zu mehr Stabilität und Sicherheit“, „Leben mit Morbus Menière – Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen und Psychologen“, „Sozialmedizinische Leistungsansprüche bei Morbus Menière“ sowie „Menière im Alltag – Austausch für Betroffene und Angehörige“. Die Pausen und das gemeinsame Mittagessen boten zahlreiche Gelegenheiten für persönlichen Austausch und wertvolle Netzwerkbildung.

Ausblick: Weitere Vernetzung geplant

Die Resonanz auf die Tagung war durchweg positiv: Über 100 Betroffene, Angehörige und Interessierte nahmen teil. „Die große Nachfrage zeigt uns, wie hoch der Bedarf an Aufklärung und Austausch zu Morbus Menière ist“, betont Voineag. „Deshalb planen wir, auch im kommenden Jahr wieder ein Symposium zu organisieren – dann noch stärker vernetzt mit HNO-Kliniken und Praxen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Unser Ziel bleibt es, gemeinsam mit unseren Partnern eine bestmögliche Versorgung und umfassende Unterstützung für Menière-Patient*innen sicherzustellen.“

Pressekontakt:
Angelika Thom
Pressereferentin
MEDICLIN Unternehmenskommunikation
Okenstr. 27
77652 Offenburg
Telefon 0781 / 488-322
E-Mail-Kontakt

Über die MEDICLIN Bosenberg Kliniken
Die MEDICLIN Bosenberg Kliniken umfassen drei Fachbereiche: die Fachklinik für Neurologie für Patient*innen in den Phasen C und D mit neurologischen Erkrankungen und möglichen Begleiterkrankungen, die Fachklinik für Geriatrie und die Fachklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit den Schwerpunkten Tinnitus, Hörschädigung, Reha nach tumorchirurgischen Eingriffen an Mund, Rachen und Kehlkopf, sowie Reha bei Cochlea Implantat (CI) für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.
Die Klinik gehört zu den größten Fachkliniken für Hörschädigung in Deutschland. Eine interdisziplinäre Schwindel-Therapie und ein zertifiziertes Multiple-Sklerose-Zentrum gehören ebenfalls zum Spektrum. Außerdem bietet die Klinik eine interdisziplinäre Post-Covid-Rehabilitation zur Behandlung von Patient*innen mit Langzeitfolgen von Covid-19 an. Die Einrichtung hat 263 Betten und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter*innen.


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Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 32 Kliniken, sechs Pflegeeinrichtungen und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.300 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter*innen.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.

MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.


 

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