Vorsicht statt Nachsicht bei Vorhofflimmern

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Bürgervorlesung am 8. Mai im MEDICLIN Herzzentrum Lahr zu Vorhofflimmern und modernen Therapieverfahren

Lahr, 30. April 2024. Bei akutem Stress klagen viele Betroffenen über Herzrasen oder Schwindel. Treten solche Symptome auch regelmäßig und unabhängig von Stress auf, kann dies auf Vorhofflimmern, eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen weltweit, hindeuten.

Herzrhythmusstörungen behandeln: Experte klärt auf
Das MEDICLIN Herzzentrum Lahr lädt dazu am Mittwoch, den 8. Mai 2024, von 18 bis 19 Uhr zur Bürgervorlesung "Moderne Therapieverfahren bei Vorhofflimmern" ein. Dr. Kai Sonne, leitender Arzt der Sektion Elektrophysiologie der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie im MEDICLIN Herzzentrum Lahr, klärt in seinem Vortrag zu Behandlungsmöglichkeiten und -fortschritten auf. Darüber hinaus erfahren Interessierte in der Veranstaltung, wie Betroffene mit Herzrhythmusstörungen ihr Risiko für Folgeerkrankungen senken können. Der Vortrag ist an Menschen gerichtet, die ihr Wissen über Herzrhythmusstörungen vertiefen möchten. Es sind keine medizinischen Vorkenntnisse notwendig.  

Vorhofflimmern kurz erklärt
„Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen. Dabei ist der Herzschlag unregelmäßig, es kann auch Herzrasen auftreten“, erklärt Sonne. „Betroffene fühlen sich häufig müde und sind weniger belastungsfähig. Sie nehmen jedoch ihre Abgeschlagenheit und ihren ungleichmäßigen sowie häufig schnellen Herzschlag nicht als Symptome einer Herzrhythmusstörung wahr. Manche Menschen bemerken fast keine Beschwerden.“ Weitere Begleiterscheinungen können eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit oder auch Luftnot sein. Menschen mit einer unbehandelten Herzrhythmusstörung können ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Herzbeschwerden haben.

Normalerweise unterstützen die Vorhöfe die Herzkammern bei der Pumparbeit. Bei Vorhofflimmern pumpt der Vorhof des Herzens nicht mehr, sondern flimmert nur noch unkoordiniert – dadurch wird auch der Herzschlag selbst unregelmäßig. Die Folge: Es können sich Blutgerinnsel im Vorhof, vor allem im Vorhofohr, bilden, die einen Schlaganfall mit verehrenden Folgen verursachen können. Vorhofflimmern kann sowohl anfallsartig als auch dauerhaft auftreten, wenn sich der regelmäßige Herzrhythmus nicht wiederherstellen lässt. „Sobald erste Symptome auftreten, müssen Betroffene umgehend medizinische Hilfe aufsuchen“, sagt der Mediziner.

Moderne und schonende Behandlungsmöglichkeiten
„Heutzutage können wir Herzrhythmusstörungen dank moderner Therapien, wie dem Herzkatheter-Verfahren oder mit neuesten Technologien und Medikamenten besonders schonend behandeln“, erklärt Sonne. In seinem Vortrag erfahren die Zuhörer*innen außerdem mehr über die Katheterablation mit verschiedenen Energieformen, ein modernes Verfahren zur Behandlung von Vorhofflimmern, bei dem gezielt Bereiche des Herzmuskels behandelt werden, um den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen. Auch implantierbare Herzmonitore wie zum Beispiel Ereignismonitore, die eine präzise Überwachung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen ermöglichen, sind Thema der Bürgervorlesung.

Möglichkeit für Fragen und Diskussion
Die Zuhörer*innen haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Experten in einen Dialog zu treten.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung unter 07821/925-2030.

Pressekontakt:
Helena Haas
Marketing
MEDICLIN Herzzentrum Lahr
Hohbergweg 2
77933 Lahr
Telefon + 49 7821 925-2030
E-Mail
www.herzzentrum-lahr.de

Über das MEDICLIN Herzzentrum Lahr
Das MEDICLIN Herzzentrum Lahr vereint unter einem Dach die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie die Klinik für Innere Medizin und Kardiologie und die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Das 1994 eröffnete Herzzentrum verfügt über 75 Betten. Hier sind rund 365 Mitarbeiter*innen beschäftigt.
Zum MEDICLIN-Standort Lahr gehört neben dem MEDICLIN Herzzentrum Lahr auch das MEDICLIN MVZ Lahr/Baden.

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Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 32 Kliniken, sechs Pflegeeinrichtungen und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.300 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter*innen.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.

MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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