Weniger und dafür mehr Gutes

Genuss vom Grill – jeder Bissen mit gutem Gewissen

Gräfelfing, 18.06.2020: Ob Bratwurst, Burger oder Lachsfilet – jetzt ist Grillsaison. Mit Familie oder Freunden lässt es sich besonders gut genießen. Gegrillt wird in diesem Jahr im kleinen Kreis im heimischen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Egal wo, eines steht fest: Frisch vom Rost schmeckt es einfach köstlich. Damit die kulinarischen Grill-Highlights mit bestem Gewissen genossen werden können, empfiehlt Öko-Fachfrau Martina Kozel bei der Wahl des Fleisches auf dessen Herkunft zu achten.

 

Teurer Grill, billiges Grillgut?

Das passiert bei Martina Kozel nicht. Sie ist einer von 60 Fachberaterinnen und -beratern für Naturland Betriebe in Deutschland und unterstützt die Naturland Bäuerinnen und Bauern in Fragen der ökologischen Praxis. „Ich grille für mein Leben gern. Aber auf meinen Grill kommen nur Bio-Produkte.“ Das sei für sie die beste Kombination von Genuss und gutem Gewissen. Denn Gewissensfragen über Tierwohl sind an einem lauen Sommerabend mit Freunden fehl am Platz. Also ran an den Speck und her mit den besten Koteletts, die vorher ein richtig gutes Schweineleben hatten – mit wühlen im Stroh und Sonne auf dem Rüssel.

Das Naturland Zeichen garantiert höchste Tierwohl-Standards

Martina Kozel hat sich bereits in ihrem Studium der Agrarwissenschaften auf den ökologischen Landbau spezialisiert. „Für mich ist Öko eine Frage der Haltung“, sagt die 31-Jährige. Mit dem Einkauf könne jeder die Naturland Bäuerinnen und Bauern unterstützen, die sehr engagiert täglich das Beste für ihre Tiere tun. Doch wo bekommt man qualitativ hochwertiges Fleisch aus artgerechter Haltung, wenn man nicht die Möglichkeit hat direkt im Hofladen beim Bauern einzukaufen?

Das geht tatsächlich ganz leicht: Der Naturland Verband hat höchste Bio-Tierwohl-Standards. Naturland Fleisch, zu erkennen an dem grünen Qualitätszeichen mit dem aus drei Blättern geformten N, gibt es inzwischen flächendeckend in ganz Deutschland: im Bio-Laden um die Ecke oder im gut sortierten Supermarkt (z.B. Rewe).

Weniger ist mehr

Auf die ökologische Fleischqualität schwören Hobby-Griller und Profi-Köche gleichermaßen: Die Konsistenz ist fest und saftig, weder wässrig noch schrumpft es auf dem Grill zusammen. Für die wachsende Zahl der Flexitarier, die flexiblen Vegetarier, ist es ohnehin klar: lieber weniger dafür mehr Gutes. Ein berühmter Vertreter ist der britische Fernsehkoch Jamie Oliver. Bei der Vorstellung der deutschen Ausgabe seines ersten vegetarischen Kochbuches "Veggies – einfach Gemüse, einfach lecker" betonte er, er sei und bleibe aber Fleischesser. „Ich könnte vielleicht zwei Wochen vegan sein, aber dann würde ich über eine Wurst herfallen. Eine Wurst aus Biofleisch wohlgemerkt."

Öko-Fachfrau Martina Kozel sieht es ähnlich und muss schmunzeln, wenn sie daran denkt, dass „wir in Deutschland die teuersten Küchen haben und wahrscheinlich auch die teuersten Grills auf der Terrasse stehen.“ Was Kozel aber stört: „Bei Lebensmitteln und gerade beim Fleisch sparen viele.“ Sie wünscht sich ein Umdenken bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern: „Lieber ein Stückchen Fleisch weniger, dafür aber ökologisch.“

Inzwischen gibt es Fleisch von Hähnchen, Pute, Lamm, Rind und Schwein in Naturland Qualität. Und wer lieber Würstchen, Lachs, Shrimps oder knackiges Gemüse auf den Rost legt, auch die gibt es Naturland zertifiziert im gut sortierten Lebensmittelhandel.

Über Naturland

Das Naturland Zeichen tragen nur Produkte, die zu 100 % nach Naturland Richtlinien produziert wurden. Unabhängige Kontrollstellen prüfen regelmäßig, ob die Richtlinien, die deutlich über denen der EU-Öko-Verordnung liegen, eingehalten werden. Seit fast vierzig Jahren steht Naturland für kompromisslos gute Bio-Produkte gekoppelt mit artgerechter Tierhaltung, höchsten Sozial-Standards und fairem Umgang mit den Verarbeitern und Produzenten.
Naturland ist einer der größten Öko-Verbände in Deutschland und weltweit. Mehr als 70.000 Bäuerinnen und Bauern in knapp 60 Ländern der Erde zeigen, dass ein ökologisches, soziales und faires Wirtschaften im Miteinander ein Erfolgsprojekt ist. Allein in Deutschland gehören rund 4.000 Erzeuger dieser Gemeinschaft an. Weltweit ist die Mehrzahl der Naturland Bauern in Kleinbauernkooperativen und Erzeugergemeinschaften organisiert. Damit steht Naturland wie kein anderer Öko-Verband für den harmonischen Zweiklang von Regionalität und Internationalität in einer globalisierten Welt.

Pressekontakt c/o modem conclusa:
Andrea Klepsch, Tel: 089 746308-30
E-Mail: klepsch@modemconclusa.de

Tanja Pfeifle, Tel: 089 746308-43
E-Mail: pfeifle@modemconclusa.de

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Für das Grillen mit bestem Gewissen empfiehlt Martina Kozel, Fachberaterin für Naturland Betriebe: bei der Wahl des Fleisches auf dessen Herkunft zu achten.
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Zitate

Für mich ist Öko eine Frage der Haltung.
Martina Kozel, Fachebraterin für Naturland Betriebe