63 Prozent der Deutschen: Qualitätsjournalismus hat seinen Preis

37 Prozent der Deutschen lesen Magazine vorzugsweise digital, ebenso viele geben an, Zeitschriften am liebsten sowohl digital als auch gedruckt zu lesen. Mehr als die Hälfte der Leser (53 Prozent), die Magazin-Flatrates wie Readly nutzen, haben nebenbei noch Print Abonnements – mehrheitlich ein bis zwei. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Readly Digital-Studie mit 15.000 Befragten*.

Generell besteht bei den Deutschen ein großes Bedürfnis nach der Lektüre von Magazinen. Fast die Hälfte der Befragten sagt, sie würden mehr Zeitschriften lesen, wenn diese weniger teuer wären. Auf der anderen Seite ist der Mehrheit bewusst, dass Qualitätsjournalismus seinen Preis hat: So stimmen 63 Prozent der Aussage zu, das Bezahlen von Zeitschrifteninhalten sei eine Möglichkeit, Qualitätsjournalismus zu unterstützen.

Was aber sind die Hauptgründe für digitales Lesen? Hier konnten die Befragten mehrere Gründe angeben. Am wichtigsten ist den Lesern der angenehmere Transport (79 Prozent), da keine Magazine umhergetragen werden müssen sowie der Vorteil, dass man überall lesen kann (78 Prozent). Als drittes Argument wurden die inspirierenden Inhalte genannt (68 Prozent). 

In der Tat scheint der Aspekt der Entdeckung von Neuem beim digitalen Lesen eine große Rolle zu spielen: Flatrates wie Readly werden nicht für einen bestimmten Titel, sondern für die große Auswahl ansprechender Titel abonniert (76 Prozent). Interessant: Neu in der Top 5 der Gründe für digitales Lesen befindet sich erstmals der Aspekt der Nachhaltigkeit, den immerhin 64 Prozent als ausschlaggebend empfinden. 

Mehr als die Hälfte der Deutschen liest täglich oder mindestens vier- bis fünfmal wöchentlich, hauptsächlich abends. Überwältigend ist die Dauer der Lektüre, haftet digitalen Inhalte doch oft der Ruf der Kurzweiligkeit an. Ein Drittel der Befragten geben an, dass sie rund eine halbe Stunde in der App verweilen. 

Wenig geändert hat sich im Vergleich zum Vorjahr bei den Leseorten. Auch hier waren Mehrfachantworten möglich. Wer digital liest, tut das vor allem zuhause (82 Prozent) auf dem Sofa (65 Prozent) und im Urlaub oder auf Reisen (55 Prozent). Die Sommerferien können also kommen. 

*80 Prozent Readly Nutzer, 20 Prozent Nicht-Nutzer
 

Dr. Susanne Ardisson
susanne.ardisson@readly.com

Über uns

Readly wurde 2012 von Joel Wikell in Schweden gegründet und ist heute mit Nutzern in 50 Märkten eine der führenden europäischen Plattformen für digitales Lesen. In Zusammenarbeit mit rund 800 Verlagen weltweit digitalisiert das Unternehmen die Zeitschriftenbranche. Readly will die Magie der Zeitschriften in die Zukunft tragen und sicherstellen, dass qualitativ hochwertige Inhalte auch weiterhin für alle verfügbar sind. 2019 wurden auf der Plattform insgesamt mehr als 120.000 Magazin-Ausgaben bereitgestellt, die 83 Millionen Mal gelesen wurden. www.readly.com

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