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Europa macht Schule – Von Roaming bis Mitspracherecht

Annaberg-Buchholz/Großrückerswalde. Die Europäische Union bedeutet für mich … Heimat, Freiheit, Urlaub, Zusammenhalt, Zuflucht, Meinungsfreiheit … und keine Roaminggebühren. Die Liste an Dingen, die die Zehntklässler der Evangelischen Oberschule "Erhard und Rudolf Mauersberger" in Großrückerswalde mit dem Thema EU verbinden, füllt sich an der Tafel zusehends. 25 Unterrichtsstunden stehen im ersten Halbjahr unter dem Titel „Was geht mich Europa an?“. „Europa ist ein riesengroßes Terrain – und viel mehr als Urlaub in `Malle` oder der Türkei und Einkaufen in Tschechien. Vor allem aber bedeutet Europa siebzig Jahre Frieden für uns“, setzt Kerstin Schneider bei den Schülern einen wichtigen Punkt, der sie zum Nachdenken bringt. Externe Unterstützung findet Fachlehrerin Kerstin Schneider im Europe Direct Informationszentrum Erzgebirge, das für unterschiedlichste Altersgruppen Unterrichtsmaterial bereithält. Doch nicht nur das: Marlen Einhorn, Leiterin des Büros im Technologieorientierten Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg, geht auch selbst in die Schulen und gestaltet Unterricht.

Um ein Grundverständnis für die vielfältigen Aufgaben der EU zu schaffen, nimmt Marlen Einhorn die Jugendlichen gedanklich mit auf eine Reise nach Paris – ohne EU-Rahmenbedingungen. Stressige Zoll- und Visakontrollen, Geldtausch, zeitraubende Formalitäten bei einem Unfall am Eiffelturm – die Schüler begreifen schnell: Ohne EU wäre vieles umständlicher. „Viele Dinge sind für uns im Alltag inzwischen so selbstverständlich geworden. Dazu gehört auch der Luxus sauberes Trinkwasser und gekennzeichnete Produkte konsumieren zu dürfen. Wir EU-Bürger können auf ein umfassendes Verbraucherrecht zugreifen.“

Seit 2009 ist das EUROPE DIRECT-Informationszentrum Erzgebirge, eine Dienstleistung der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, im GDZ Annaberg Anlaufstelle für Bürger, die Fragen rund um die EU haben. Als eines von etwa 550 Zentren europa- und 47 Zentren deutschlandweit arbeitet es als eine Schnittstelle zwischen der EU und den Erzgebirgern und transportiert bürgernah Europathemen bei Veranstaltungen, im Newsletter, in Broschüren oder eben auch über Angebote für Schulen. „Dies reicht von einem kostenfreien Broschürenangebot über die individuelle Gestaltung von Unterrichtseinheiten und Projekttagen zu EU-relevanten Themen bis hin zu Infoveranstaltungen zum Thema `Wege ins Ausland`“, erklärt Marlen Einhorn.

Thema dieser ersten Unterrichtseinheit in Großrückerswalde, der noch eine weitere folgen wird, sind an diesem Vormittag aber auch ganz grundlegende Rechte der Bürger, beispielsweise um politisch mit Einfluss zu nehmen oder grenzübergreifend arbeiten zu dürfen. „Die EU ist ein Zuhause für über 500 Millionen Menschen, das es zu schützen gilt“, erklärt Marlen Einhorn. Dieser sicherheitsrelevante Fakt regt die Diskussionsfreude der jungen Leute an, wohl wissend, dass die Vereinigung vieler unterschiedlicher Kulturen nicht nur interessant ist, sondern auch voller Spannungen steckt. Und sie „checken“ auch: Das Abschaffen der Roaminggebühren ist lediglich ein kleiner i-Punkt im gesamten EU-Konstrukt– die Hauptaufgaben, um die Errungenschaften von Europa zu bewahren und weiter zu entwickeln, sind viel umfassender. 

Ein Foto steht zum Download unten stehend bereit. Foto: Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

EUROPE DIRECT Informationszentrum Erzgebirge

Marlen Einhorn, Telefon: 03733 145112

einhorn@wfe-erzgebirge.de

Weitere Informationen über die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH finden Sie unter: www.wfe-erzgebirge.de und auf www.fachkraefte-erzgebirge.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Schulze-Schwarz

Öffentlichkeitsarbeit
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Tel.: +49 3733 145 114
Fax: +49 3733 145 145
Mail: schulze@wfe-erzgebirge.de
www.wfe-erzgebirge.de

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Das Regionalmanagement Erzgebirge ist eine Initiative des Erzgebirgskreises und elf großer Städte des Erzgebirges. Dabei versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Berater, aber auch als Ideengeber und Vermarkter für die Region. Durch ein aktives Regional- und Standortmarketing soll das Erzgebirge als lebenswerte Region und als Wirtschaftsstandort in Deutschland bekannt gemacht werden, einhergehend mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Der Sprecher des Regionalmanagement Erzgebirges ist der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel. Die operative Projektsteuerung übernimmt die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Im Beirat, dem Wirtschaftsbeirat und den Arbeitsgruppen werden Vertreter der Partner sowie externe Fachleute über laufende Projekte informiert und arbeiten gemeinsam an deren Umsetzung.

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