Medieninformation

Ein Frühstückskorb für engagierte Berufsorientierung:

Ehrenfriedersdorfer Oberschule punktet bei Woche der offenen Unternehmen

Ehrenfriedersdorf/Annaberg-Buchholz. 227 Schülerinnen und Schüler lernen in den Klassenstufen sieben bis zehn an der Schule des Friedens in Ehrenfriedersdorf. 227 junge Menschen, die sich in Sachen Berufswahl mehr oder weniger auf der Zielgeraden befinden. An der Oberschule in der Bergstadt wird das Thema Berufsorientierung schon lange groß geschrieben. Umso mehr freute sich das Team um Schulleiter Oliver Eisenreich, als vergangene Woche Kerstin Hillig, Geschäftsbereichsleiterin Berufs- und Studienorientierung bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH (WFE GmbH), mit Urkunden und einem Frühstückskorb als Anerkennung und Dankeschön gleichermaßen an der Schultür klingelte.

13.000 Einzeltermine nahmen Jugendliche und erwachsene Begleitpersonen, zumeist Elternteile, zur Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis im März 2019 wahr. Über 420 Termine in den 313 teilnehmenden Firmen gehen allein auf das Konto der Ehrenfriedersdorfer Schule. Die Oberschule nimmt damit nicht nur die Spitzenposition im Erzgebirgskreis ein, sondern landete auch im Vergleich der sachsenweiten Berufsorientierungswoche unter dem Motto „Schau rein“ ganz vorn.

Schulleiter Oliver Eisenreich weiß, dass sich das gute Miteinander zwischen Kerstin Butze, Lehrerin für Wirtschaft/ Technik/ Haushalt und Soziales (WTH), und Enrico Mann, Praxisberater an der Schule über den CJD Sachsen, bezahlt macht: „Der Praxisberater steht nicht nur den Schülern direkt als Ratgeber zur Seite, sondern ist auch für die Eltern bei Fragen unkompliziert erreichbar.“ Denn in ihnen sieht der Schulleiter das größte Potential, junge Menschen frühzeitig für die Praxis zu begeistern.

Die Begeisterung für die Woche der offenen Unternehmen ist unter den Ehrenfriedersdorfer Schülern teils so groß, dass mancher Jugendliche am liebsten jeden Nachmittag der Aktionswoche mit einem Firmenrundgang füllen würde. Um den schon so enormen organisatorischen Rahmen für alle Parteien – Lehrer, Unternehmen und Organisationsteam der WFE GmbH - nicht zu sprengen, sind die möglichen Termine aber auf drei pro Schüler limitiert. „Die Mädchen und Jungen haben auch begriffen, dass die Vor-Ort-Termine nicht nur Berufsbilder in den persönlichen Fokus rücken, sondern manchmal auch das Fazit lautet: Der Beruf ist gar nichts für mich. Und genau diese Erkenntnis ist sehr wichtig“, so Praxisberater Mann. Im WTH-Unterricht bei Kerstin Butze werten die jungen Leute ihre Erfahrungen gemeinsam aus und profitieren so noch einmal gegenseitig voneinander.

Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH zeichnet insgesamt vier Schulen im Erzgebirgskreis aus, die sich in ihren jeweiligen Regionen beispielhaft engagierten:

Oberschule "Schule des Friedens" Ehrenfriedersdorf
Oberschule Olbernhau
Stadtschule Schwarzenberg - Oberschule
Oberschule "Katharina Peters" Zwönitz

„Seit vergangenem Jahr würdigen wir Schulen für ihre Unterstützung im Rahmen der Woche der offenen Unternehmen. Kriterien sind unter anderem, dass die gebuchten Termine die Zahl der verfügbaren Schüler übersteigen und mindestens drei Klassenstufen beteiligt sind“, erklärt Kerstin Hillig von der WFE GmbH.

Die nächste Woche der offenen Unternehmen findet vom 9. bis 15. März 2020 statt. Infos: www.berufsorientierung-erzgebirge.de 

Weiteren Informationen erhalten Sie bei:

Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Geschäftsbereich Berufs- und Studienorientierung
Kerstin Hillig
Geschäftsbereichsleiterin
Telefon: 03733 145119
E-Mail: hillig@wfe-erzgebirge.de
URL: www.berufsorientierung-erzgebirge.de

Weitere Informationen über die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH finden Sie unter: www.wfe-erzgebirge.de und auf www.fachkraefte-erzgebirge.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Schulze-Schwarz

Öffentlichkeitsarbeit
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Tel.: +49 3733 145 114
Fax: +49 3733 145 145
Mail: schulze@wfe-erzgebirge.de
www.wfe-erzgebirge.de

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Das Regionalmanagement Erzgebirge ist eine Initiative des Erzgebirgskreises und elf großer Städte des Erzgebirges. Dabei versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Berater, aber auch als Ideengeber und Vermarkter für die Region. Durch ein aktives Regional- und Standortmarketing soll das Erzgebirge als lebenswerte Region und als Wirtschaftsstandort in Deutschland bekannt gemacht werden, einhergehend mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Der Sprecher des Regionalmanagement Erzgebirges ist der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel. Die operative Projektsteuerung übernimmt die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Im Beirat, dem Wirtschaftsbeirat und den Arbeitsgruppen werden Vertreter der Partner sowie externe Fachleute über laufende Projekte informiert und arbeiten gemeinsam an deren Umsetzung.

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