„ArtNight“ als deutscher Beitrag für den internationalen Wettbewerb CREATIVE BUSINESS CUP 2018 ausgewählt

In der deutschen Vorauswahl am 12. Oktober in Frankfurt auf der Messe THE ARTS+ wurde das Startup ArtNight von einer Experten-Jury nominiert und wird am 27. November 2018 im internationalen Finale in Kopenhagen antreten.

Das Startup ArtNight wurde von Aimie-Sarah Carstensen-Henze und David Neisinger im Herbst 2016 gegründet. Hinter ArtNight steckt die Idee eines Veranstaltungskonzepts für gemeinsame Abende mit Kreativität, Kunst und sozialem Austausch. Das Veranstaltungsformat von ArtNight ist der Malerei gewidmet und findet immer in unterschiedlichen Bars und Restaurants in derzeit 47 Städten in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden statt. Unter Anleitung eines lokalen Künstlers malen oder zeichnen die Gäste ihr eigenes Kunstwerk, das sie später mit nach Hause nehmen können. Zugleich können die Teilnehmenden neue Kontakte knüpfen. Die ArtNights werden nach unterschiedlichen Themen und künstlerischen Vorbildern gestaltet.

Die Jury hob bei ihrer Begründung insbesondere hervor, dass durch die Kombination zwischen Online- und Offline-Maßnahmen die Menschen wieder in der Realität zusammengebracht werden und die Kreativität in der Gesellschaft gefördert wird. „Mit ArtNight haben wir einen würdigen Sieger, der gut in das Umfeld des Creative Business Cup passt. Das Startup lässt einen Markt wieder aufleben, der die künstlerische Fähigkeit in den Vordergrund stellt“, so Christian Rost, Leiter Kreatives Sachsen und Jurymitglied beim deutschen Vorentscheid. Nadja Kothe, Inhaberin vom Co-Working-Space Designhaus Marl ergänzt: „Den teilnehmenden Künstlern werden neue Märkte erschlossen und der Kontakt zu Kunden wird vereinfacht. Sobald das Modell einmal funktioniert, ist es für ArtNight ein Leichtes, dieses auch für andere Marktsegmente oder Märkte auszurollen und damit zu skalieren. Wir wünschen ArtNight viel Erfolg in Kopenhagen!"

David Neisinger, Mitgründer von ArtNight: „Dankbar, glücklich und aufgeregt – so war die Stimmung im ArtNight-Team direkt nach dem Gewinn des Creative Business Cups 2018! Wir sind sehr froh als Nationaler Gewinner nach Kopenhagen zum Internationalen Finale fahren zu dürfen. Für uns bedeutet der nationale Gewinn eine wunderbare Wertschätzung unserer Arbeit und motiviert uns, noch mehr Künstler und Gäste für ArtNight zu begeistern. Drückt uns die Daumen für das Internationale Finale – wir wollen den Titel für die deutsche Startup Szene holen!"

Deutschland beteiligt sich innerhalb der Gründerwoche Deutschland mittlerweile zum siebten Mal am Creative Business Cup, der im Rahmen der internationalen Global Entrepreneurship Week stattfindet. Das Unternehmen, das im November den Creative Business Cup für sich entscheiden wird, kann sich nicht nur über Geld- und Sachpreise freuen, sondern erhält außerdem weltweite Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, Kontakte zu kreativwirtschaftlichen Unternehmen aus aller Welt und zu Investoren zu knüpfen.

Alexandra Koch, Organisatorin des deutschen Vorentscheids: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Jury und darüber, dass wir nicht nur ein kreatives Team ins internationale Rennen mit über 70 anderen Ländern schicken, sondern dass auch das Geschäftsmodell selbst die Menschen zur Kreativität ermuntert.“

Der deutsche Vorentscheid wurde vom RKW Kompetenzzentrum durchgeführt, das die Gründerwoche Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bundesweit koordiniert.

Die Jury setzte sich dieses Jahr zusammen aus: Christian Rost (Leiter, Kreatives Sachsen – Sächsisches Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft), Nadja Kothe (Inhaberin, Designhaus Marl und Typovilla), Christian Voigt (Geschäftsführer, Neue Projekt GmbH – StijlMarkt), Harm Wurthmann (Geschäftsführer, RKW Bremen) und Gela Andrew Suli (Geschäftsführer von Creative Business Cup Georgia).

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Über das RKW Kompetenzzentrum:

Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Gründung und Innovation entwickelt. Das RKW Kompetenzzentrum ist eine bundesweit aktive, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weitere Informationen zum RKW Kompetenzzentrum: www.rkw-kompetenzzentrum.de

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