Europäischer Unternehmensförderpreis: Deutsches „ProjectTogether“ im Finale

Bereits zum 12. Mal wird eine hochkarätige Jury der Europäischen Kommission im November herausragende Projekte und Initiativen zur Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis (European Enterprise Promotion Awards) auszeichnen. Das deutsche ProjectTogether hat es auf die Shortlist der Jury geschafft und steht somit im Finale des Wettbewerbs.

Bei den European Enterprise Promotion Awards handelt es sich um einen zweistufigen Wettbewerb mit sechs Wettbewerbskategorien. Die teilnehmenden Länder identifizieren im Rahmen von nationalen Vorentscheiden – in Deutschland organisiert durch das RKW Kompetenzzentrum – jeweils maximal zwei Projekte oder Initiativen aus zwei unterschiedlichen Kategorien, die sich durch besonders innovative und inspirierende Unterstützungsleistungen auszeichnen. Über 300 Wettbewerbsteilnehmer aus 32 Ländern nahmen dieses Jahr an den nationalen Vorentscheiden teil, von denen letztendlich 56 ins europäische Rennen geschickt wurden. Ende September erstellte die internationale Jury eine Shortlist mit den 19 endgültigen Finalisten des Wettbewerbs. Antreten werden neben dem deutschen Finalisten Projekte aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Litauen, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Rumänien, der Slowakei und Spanien.

Die „Awards“ werden am 20. November im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf der SME Assembly der EU Kommission in Graz verliehen. Die SME Assembly findet jährlich statt und ist eines der bedeutendsten Events für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa. Ein, wenn nicht DAS Highlight dieser Konferenz ist die Preisverleihung der European Enterprise Promotion Awards. In jeder der sechs Kategorien vergibt die internationale Jury einen Preis, zusätzlich geht der „Große Preis der Jury“ an das kreativste eingereichte Projekt. ProjectTogether kandidiert auf der Shortlist in Kategorie 6 „Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum“. Hier werden nationale, regionale und lokale Initiativen ausgezeichnet, die soziales Verantwortungsbewusstsein von kleinen und mittleren Unternehmen fördern, oder soziale oder gemeinnützige Unternehmen, die durch unternehmerisches Handeln gesellschaftlichen Bedürfnissen dienen. ProjectTogether vereint beides. Das gemeinnützige Unternehmen fungiert als führender Digitalinkubator für Social Startups in Deutschland. Als erster Ansprechpartner für junge Gründer sozialer Projekte identifiziert ProjectTogether funktionierende Ansätze und baut Brücken zwischen der aktiven jungen Generation und den gesellschaftlichen Institutionen, um die gesellschaftliche Entwicklung aktiv zu gestalten. Durch Engagement, die Nutzung digitaler Möglichkeiten und der Automatisierung von Prozessen ist ein Aufbau mehrerer hundert Projekte gleichzeitig möglich. Dabei kann durch Online-Coaching via Skype dennoch die individuelle Unterstützung sichergestellt werden. Über 500 soziale Ideen wurden seit der Gründung des Projektes im Jahr 2015 bereits gefördert.

Dr. Matthias Wallisch, stellvertretender Fachbereichsleiter des Fachbereichs „Gründung und Innovation“ im RKW Kompetenzzentrum: „Social Entrepreneure stehen häufig vor einer doppelten Herausforderung. Das Geschäftsmodell muss nicht nur Gewinne erwirtschaften sondern auch einen Beitrag zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen liefern. ProjectTogether bietet genau für solche Gründungen ein breites Portfolio an Unterstützungsleistungen. Die Mischung aus effizienter und individualisierter Förderung finden wir bei dieser Maßnahmen besonders gelungen. In diesem Sinne wünschen wir ProjectTogether bei den European Enterprise Awards in Graz viel Erfolg.“

Die hohe Skalierbarkeit und die besonders gute Übertragbarkeit in andere Länder überzeugte nicht nur die nationale Expertenjury zum deutschen Vorentscheid, sondern auch international. Wir freuen uns, dass ProjectTogether in Graz im November vertreten sein wird und wünschen allen Beteiligten viel Glück fürs Finale!

Weiterführende Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie durch das RKW Kompetenzzentrum oder online unter

www.europaeischer-unternehmensförderpreis.de

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Die Top 10 des deutschen Vorentscheids zum Europäischen Unternehmensförderpreis präsentiert das RKW Kompetenzzentrum in einer „Best Practice“-Broschüre, online abrufbar unter:

https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/gruendung/praxisbeispiel/der-europaeische-unternehmensfoerderpreis-2018/

Hintergrund

Mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 jährlich herausragende Leistungen zur Förderung von Unternehmertum und Unternehmergeist aus. Ziele des Wettbewerbs sind, die besten Unterstützungspraktiken für unternehmerische Tätigkeiten zu identifizieren, auszuzeichnen und zu verbreiten, die Öffentlichkeit für die Rolle von Gründern/innen und Unternehmern/innen in der Gesellschaft stärker zu sensibilisieren sowie potenzielle Unternehmer zu ermutigen.

Über das RKW Kompetenzzentrum:

Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Gründung und Innovation entwickelt. Das RKW Kompetenzzentrum ist eine bundesweit aktive, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weitere Informationen zum RKW Kompetenzzentrum: www.rkw-kompetenzzentrum.de

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