Auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft: Volvo Cars recycelt Stahlschrott in Salzgitter

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Volvo Cars ebnet den Weg in die Kreislaufwirtschaft: In Zusammenarbeit mit der Salzgitter AG recycelt der schwedische Premium-Automobilhersteller seinen Stahlschrott – in Deutschland. Der erste sogenannte „ScanLoop“-Zug ist jetzt in Salzgitter eingetroffen.

 

 

 

 

Hochwertiger Stahl für den Automobilbau: Volvo Cars arbeitet bereits seit einigen Jahren mit der Salzgitter AG zusammen. Der niedersächsische Konzern liefert hochwertigen Flachstahl ins Volvo Karosserieteilewerk im südschwedischen Olofström.

 

Im vergangenen Jahr haben die beiden Unternehmen eine Closed-Loop-Partnerschaft ins Leben gerufen, die nicht nur die Kooperation vertieft, sondern auch für mehr Nachhaltigkeit sorgt. Der im schwedischen Werk anfallende Stahlschrott wird auf dem Rückweg direkt wieder mitgenommen und in die Produktion der Salzgitter Flachstahl GmbH zurückgeführt. Das sogenannte „ScanLoop“-Projekt ist ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft: Anstatt mit einem leeren Zug nach Deutschland zurückzufahren, wird der Zug mit Stahlschrott beladen, der eingeschmolzen und zu hochwertigen Stahlsorten verarbeitet wird – das Material bleibt somit in einem „geschlossenen Kreislauf“.

 

Transport auf der Schiene

Um den Platzbedarf zu minimieren, werden die Stahl- und Aluminiumabfälle aus dem Stanzprozess in verschiedene Materialströme getrennt, sortiert und zu Würfeln gepresst. Trotzdem entsteht ein langer, prallgefüllter Zug: Der erste, insgesamt 545 Meter lange Zug mit 25 mit Stahlschrott befüllten Waggons ist Mitte Januar in Niedersachsen eingetroffen.

 

Die konsequente Nutzung des Schienengüterverkehrs ist ein weiterer Faktor, um die Nachhaltigkeit zu verbessern: Auf der Schiene entstehen deutlich weniger Emissionen als auf der Straße – insbesondere durch den Einsatz leistungsstarker, interoperabler Lokomotiven, die mit 100 Prozent klimaneutralem Strom betrieben werden und eine hohe Zuglast bieten. Sie meistern die 700 Kilometer lange Strecke zwischen den beiden Standorten in Deutschland und Schweden in anderthalb Tagen. Die Folge ist ein effizienter und emissionsarmer Materialkreislauf.

 

„Die Zusammenarbeit mit Volvo Cars ist eine klare Bestätigung unserer Kreislaufwirtschafts-Strategie. Sie zeigt, wie industrielle Partnerschaften zur Ressourceneffizienz und zur Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette beitragen können. Dieser geschlossene Kreislauf ist auch ein weiterer Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Konzernunternehmen wie Salzgitter Mannesmann Scandinavia, DEUMU, VPS Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter und Salzgitter Flachstahl“, sagt Sandrina Sieverdingbeck, Geschäftsführerin DEUMU Deutsche Erz- und Metall-Union.

  

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Pressekontakte:

Michael Schweitzer
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michael.schweitzer@volvocars.com

Volvo Cars im Jahr 2024 
Die Volvo Car Group verzeichnete 2024 ein weiteres Rekordjahr mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 27,0 Milliarden SEK (2,38 Mrd. Euro) und einem Umsatz von 400,2 Milliarden SEK (35,34 Mrd. Euro). Auch der weltweite Absatz erreichte mit 763.389 Fahrzeugen ein neues Allzeithoch.  

Über die Volvo Car Group 
Das 1927 gegründete Unternehmen Volvo Cars ist heute eine der bekanntesten und angesehensten Automobilmarken der Welt. Der Automobilhersteller verkauft Fahrzeuge in mehr als 100 Ländern. Volvo Cars ist an der Stockholmer Börse Nasdaq notiert und wird dort unter dem Kürzel „VOLCAR B“ gehandelt. 

Volvo Cars hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden die Freiheit zu geben, sich auf eine persönliche, nachhaltige und sichere Weise zu bewegen. Dies spiegelt sich in dem Bestreben wider, ein reiner Elektroautohersteller zu werden. Das Unternehmen will seinen CO2-Fußabdruck kontinuierlich reduzieren und bis 2040 klimaneutral werden.

Volvo Cars beschäftigt weltweit rund 42.600 Mitarbeitende in Vollzeit. Vom Hauptsitz im schwedischen Göteborg aus werden Produktentwicklung, Marketing und Verwaltung koordiniert. Die Volvo Cars Produktionsstätten befinden sich in Göteborg, Gent (Belgien), South Carolina (USA), Chengdu, Daqing und Taizhou (jeweils China). Außerdem unterhält das Unternehmen Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Designzentren in Göteborg und Schanghai (China). 

Über Volvo Car Germany 
Volvo Cars zählt als traditionsreicher Premium-Hersteller zu den weltweit renommiertesten Marken im Automobilbereich und deckt mit seinem Angebot nahezu alle bedeutenden Fahrzeugsegmente ab. Seit 1958 ist der schwedische Hersteller offiziell in Deutschland vertreten. Die Volvo Car Germany GmbH verantwortet als hundertprozentige Tochter der Volvo Car Group (Göteborg) alle Aktivitäten hierzulande und beschäftigt an ihrem Stammsitz in Köln und im hessischen Dietzenbach sowie im Außendienst zusammen rund 280 Mitarbeitende. Hinzu kommt ein ausgedehntes Vertriebs- und Servicenetz, das 215 Verkaufsstandorte und 62 reine Servicebetriebe umfasst. Mit deutschlandweit mehr als 62.300 Neuzulassungen im Jahr 2024 verzeichnete Volvo deutliche Zuwächse auf einem rückläufigen Pkw-Gesamtmarkt, der Marktanteil beträgt 2,2 Prozent. 

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