Der neue Volvo V60 Cross Country: Für Familie und Abenteuer

Report this content

Die PDF-Version dieses Textes finden Sie hier.



Langfassung



Der neue Volvo V60 Cross Country: Für Familie und Abenteuer



  • Premium-Crossover-Kombi verbindet Robustheit, Funktionalität und Sportlichkeit
  • Basiert auf skalierbarer Produkt-Architektur (SPA)
  • Kraftvolle Frontpartie mit „Thors Hammer“-LED-Scheinwerfern und eigenständigem Kühlergrill
  • Ausgewogene Proportionen mit langem Radstand und kurzen Überhängen
  • Markante Cross Country Merkmale und 210 Millimeter Bodenfreiheit
  • Hochwertiges Interieur mit natürlichen Materialien und hoher Praktikabilität
  • Umfangreiche und fortschrittlichste Sicherheitsausstattung serienmäßig
  • Volvo City Safety Notbremssysteme mit Fußgänger-, Fahrradfahrer- und Wildtiererkennung, Lenkunterstützung für Ausweichmanöver, neuer Notbremsfunktion bei Gegenverkehr und Kreuzungs-Bremsassistent
  • Run-off Road Protection schützt Insassen bei Unfällen durch Abkommen von der Fahrbahn
  • Road Edge Detection hält das Fahrzeug auf der Fahrbahn
  • Oncoming Lane Mitigation mit Lenkeingriff verhindert Kollisionen mit entgegen kommenden Fahrzeugen
  • Notrufsystem Volvo on Call mit eCall und WLAN-Hotspot serienmäßig
  • Fahrer-Assistenzsystem Pilot Assist für komfortables Fahren bis 130 km/h optional verfügbar
  • Sicherheitskäfig aus warmumgeformtem Borstahl
  • Zum Marktstart als D4 mit Achtgang-Automatik und Allradantrieb
  • SCR-Abgasreinigung sorgt für Einhaltung der Euro 6d-TEMP Norm
  • Wie ein Tablet bedienbarer Touchscreen als Herzstück des Bordsystems
  • Smartphone-Einbindung via Apple CarPlay oder Android Auto
  • Einzigartiges Klangerlebnis durch Bowers & Wilkins Premium-Audiosystem
  • Ausstattungslinie Cross Country Pro mit exklusiven Merkmalen





Entwicklung und Produktion



Sportliches Cross Country Modell erweitert die Volvo 60er Familie



  • Robuster Allrounder auf Basis der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA)
  • Enorme Synergien in Entwicklung und Produktion
  • Produktion im Stammwerk Torslanda



Mit den Modellen der Volvo 90er Familie hat Volvo eine neue Ära in der Unternehmensgeschichte eingeleitet. Wie die Fahrzeuge der Top-Baureihe basieren nun auch die Modelle der Volvo 60er Familie auf der skalierbaren Produkt-Architektur SPA (Scalable Product Architecture) und nutzen deren Vorzüge für Design, Gewicht, Packaging und Elektrifizierung.



Neben den zahlreichen signifikanten produktbezogenen Vorteilen setzt die Produkt-Architektur enorme Synergien in der Entwicklung und Produktion der großen Volvo Baureihen frei: von den Sitzen und Innenraumkomponenten über die Elektrik bis hin zu den Antrieben. Mithilfe von zahlreichen Schnittstellen, gleichen Komponenten und skalierbaren Karosseriemodulen lassen sich in hohem Umfang flexible Produktionsprozesse und damit auch eine äußerst effiziente Fahrzeugproduktion realisieren.



Enorme Gewichtseinsparung

Mit der skalierbaren Produkt-Architektur übernimmt Volvo eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Neben dem hohen Anteil besonders leichten und hochfesten Borstahls ermöglicht die Produkt-Architektur Gewichtseinsparungen beispielsweise beim Einbau fortschrittlicher Techniken wie dem Start-Stopp-System bis hin zum vollständigen Elektroantrieb, ohne dabei zusätzlichen Platz im Innen- beziehungsweise im Kofferraum beanspruchen zu müssen. Durch die neue Karosseriebau-Technik, die deutliche Gewichtsreduktion und die optimierte Gewichtsverteilung setzt Volvo auch bei der Fahrdynamik ganz neue Maßstäbe bei gleichbleibend einzigartigem Fahrkomfort.



Zur SPA gehört auch eine innovative elektrische Architektur. Neue Techniken wie Mikroprozessoren, Sensoren und Kameras lassen sich besonders leicht integrieren. Unterstützt wird so auch die Einführung neuer Sicherheitslösungen zur Unfallvermeidung und die schnelle Einführung neuer Multimedia- und Konnektivitäts-Systeme. Darüber hinaus ergeben sich bemerkenswerte Möglichkeiten zum Einsatz neuer Kommunikations- und Infotainment-Anwendungen sowie bei der Vernetzung unterschiedlicher Assistenzsysteme. Gerade im Bereich der aktiven Sicherheit gewinnt Volvo dadurch zusätzliche Möglichkeiten, seine Ausnahmestellung zu untermauern.



SPA schafft Freiheiten für Designer und Ingenieure

Dank SPA erreicht der schwedische Premium-Hersteller ein neues Niveau in punkto Qualität sowie Verarbeitung und setzt zudem Maßstäbe bei den technischen Standards. Die Architektur eröffnet dabei sowohl Entwicklern als auch Designern neue Möglichkeiten. Bisherige Design-Einschränkungen etwa bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Front fallen nun weniger ins Gewicht oder haben teilweise sogar ganz an Bedeutung verloren. Die Designer haben dadurch auch mehr Freiheiten gewonnen, Fahrzeuge mit selbstbewusstem Auftritt, dynamischen Proportionen und einer Reihe markanter Designmerkmale zu entwickeln. Die skalierbare Produkt-Architektur gibt Volvo die Möglichkeit, die Formensprache weiter zu schärfen und dem Design eine noch athletischere und dynamischere Aura zu verleihen.



Auch bei der Gestaltung der Innenräume ist die Flexibilität gestiegen: So sorgen etwa der lange Radstand und die kurzen Überhänge des Volvo V60 Cross Country für ausgezeichnete Platzverhältnisse und einen einzigartigen Reisekomfort. Diesen großzügigen Innenraum verbindet der Premium-Kombi mit hoher Agilität und einem bemerkenswert fahraktiven Charakter.



Unter der Motorhaube kommen die von Volvo in Eigenregie entwickelten Drive-E Triebwerke zum Einsatz: hocheffiziente Benzin- und Dieselmotoren mit bis zu 2,0 Litern Hubraum, maximal vier Zylindern, intelligenter Einspritzung und Aufladung. Volvo deckt mit diesen Triebwerken die gesamte Bandbreite von herausragend effizienten Aggregaten über besonders drehfreudige Varianten bis hin zu Hochleistungsmotoren ab. Den Anfang macht der Dieselmotor D4, später wird die Antriebspalette erweitert.



Produktion im Volvo Werk Torslanda

Die skalierbare Produkt-Architektur wirkt sich nicht nur vorteilhaft auf Fahrzeugeigenschaften wie Design, Gewicht, Sicherheit und Effizienz aus, sondern auch auf die Produktion. Künftig baut nahezu die gesamte Modellpalette auf den gleichen Modulen, Schnittstellen, skalierbaren Systemen und Komponenten auf. Dies schafft enorme Synergien in allen Bereichen der Fahrzeugentwicklung und -produktion und verleiht der Wettbewerbsfähigkeit von Volvo einen weiteren kräftigen Schub. Zudem sorgt die SPA für eine hohe Flexibilität in der Fertigung. Der neue Volvo V60 Cross Country läuft wie die meisten anderen SPA-Modelle im Volvo Stammwerk Torslanda im schwedischen Göteborg vom Band.



Im Zeitraum von 2011 bis 2015 hat Volvo insgesamt rund elf Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von SPA, der Drive-E Motorenfamilie sowie in die Produktionsanlagen investiert. Dies entspricht in etwa dem Investment in die Öresundbrücke zwischen Schweden und Dänemark – und ist ein klares Bekenntnis von Volvo, seine Position als schwedischer Automobilhersteller im globalen Premium-Segment zu festigen und weiter auszubauen. 



Die Geschichte der Volvo Cross Country Modelle

Seit mehr als 20 Jahren verkörpern die Cross Country Modelle von Volvo den Traum vom grenzenlosen Fahrvergnügen. Den Auftakt machte im Jahr 1997 die Cross Country Version des Volvo V70, der Volvo V70 XC. Als besonders robuster Bruder des Volvo V70 legte er den Grundstein für den Erfolg der Baureihe und begründete zugleich ein völlig neues Segment. Menschen mit einem aktiven Lebensstil, die auch einmal abseits befestigter Straßen unterwegs sind, mussten sich nicht länger zwischen Familienauto oder Geländewagen entscheiden. 



Schon der erste Volvo V70 XC verband eine hohe Alltagstauglichkeit, großzügige Platzverhältnisse und ein hochwertiges Fahrerlebnis mit einer erhöhten Bodenfreiheit und einer ausgeprägten Geländetauglichkeit, die man typischerweise von einem SUV erwartete. Eigenschaften, die damals wie heute exemplarisch für die Volvo Cross Country Modelle stehen. Auch der Volvo XC70, mit dem zwischenzeitlich eine neue Nomenklatur eingeführt wurde, kombinierte ein kraftvoll-elegantes Design mit höchster Funktionalität.



Mit dem kompakten Volvo V40 Cross Country knüpft die Marke seit Ende 2012 auch namentlich wieder an die erfolgreiche Ära des Volvo V70 Cross Country an. Im Jahr 2015 erweiterte der schwedische Premium-Automobilhersteller sein Modellangebot im stark gefragten Segment der vielseitigen Allroader um zwei weitere Modelle: Mit dem Volvo S60 Cross Country – einer einzigartigen und besonders umfangreich ausgestatteten Cross-Over-Limousine – und dem vielseitigen Volvo V60 Cross Country hielten die Abenteurer Einzug in die populäre Volvo 60er Familie.



Mit der Einführung des Volvo V90 Cross Country, der die typischen robusten Talente der Baureihe mit einem Höchstmaß an Fahrkultur, Souveränität und Premium-Charakter in Einklang bringt, erreichte das Cross Country Modellprogramm ein neues Niveau. Diese Linie schreibt nun der neue Volvo V60 Cross Country fort, der das Thema sportlicher denn je interpretiert.   





Design



Der dynamischste Cross Country aller Zeiten



  • Robustheit, Eleganz und Sportlichkeit vereint
  • Skalierbare Produkt-Architektur sorgt für perfekte Proportionen
  • Eigenständige Merkmale unterstreichen Cross Country Charakter



Der neue Volvo V60 Cross Country ist zweifellos der sportivste Vertreter in der über 20-jährigen Tradition robuster Volvo Crossover-Kombis. Er bewahrt die muskulöse Athletik des Volvo V60 und ergänzt sie um typische Merkmale der erfolgreichen Cross Country Historie: eine erhöhte Bodenfreiheit, eine besonders kraftvoll wirkende Frontpartie, die schwarzen Verbreiterungen an den Radhäusern und weitere Komponenten, die den Outdoor-Charakter, die Naturverbundenheit und die Funktionalität des Modells unterstreichen.    



Geschätzt werden die Volvo Cross Country Modelle vor allem von anspruchsvollen Kunden mit aktivem und vielseitigem Lebensstil. Im neuen Volvo V60 Cross Country finden sie einen Begleiter, der ihre Wünsche auf besonders sportliche Weise erfüllt. Als dynamischstes Mitglied der aktuellen Volvo Generation liefert der normale Volvo V60, das Schwestermodell der Cross Country Version, dafür die idealen Voraussetzungen: Ausgewogene Proportionen, eine langgestreckte Motorhaube, ein langer Radstand und kurze Karosserieüberhänge an Front und Heck sorgen für einen überaus athletischen Auftritt.



Der Volvo V60 Cross Country profitiert dabei auch von den gestalterischen Freiheiten, die die skalierbare Produkt-Architektur der neuen Volvo Fahrzeuggeneration den Designern bietet. Weil die Fahrgastzelle nach hinten rückt und sich der Abstand zwischen Armaturenbrett und Vorderachse vergrößert, steht der Kombi besonders sportlich auf den Rädern. In der Länge misst der Volvo V60 Cross Country 4.784 mm, in der Breite (ohne Außenspiegel) 1.850 mm und in der Höhe 1.499 mm. Der Radstand beträgt 2.874 mm.



Klare Linien, sauber ausgeführte Flächen und typische Volvo Design-Elemente – etwa die starken Schultern, die schlanken hochgezogenen Rückleuchten und die markanten Scheinwerfer – vermitteln Dynamik und Eleganz. Gleichzeitig verleiht die um rund 60 mm auf 210 mm erhöhte Bodenfreiheit dem Kombi eine SUV-artige Präsenz.



Hinzu kommen typische Design-Merkmale, die die Cross Country Modelle seit jeher kennzeichnen und den robusten Charakter des Fahrzeugs betonen. Dazu zählt etwa die Gestaltung des Kühlergrills, der sich mit vertikalen schwarzen Streben und Chromapplikationen von den Ausführungen beim normalen Volvo V60 unterscheidet und in Verbindung mit der erhöhten Bodenfreiheit dem Fahrzeug eine besonders kraftvoll wirkende Frontpartie verleiht. Ein zweiter, trapezförmiger Lufteinlass ist in den vorderen Stoßfänger integriert; im Volvo V60 Cross Country verfügt er über eine eigenständige Frontspoilerlippe. Die beiden äußeren Kühlergrillelemente sorgen für optische Breite.



Als Erkennungszeichen der neuen Volvo Modelle sind die LED-Scheinwerfer im charakteristischen „Thors Hammer“ Design serienmäßig an Bord. Sie bieten neben ihrem technischen Design handfeste funktionelle Vorteile im Hinblick auf Ausleuchtung, Sicherheit, Lebensdauer und Energieeffizienz. Optional sind Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Leuchtbereich bei eingeschaltetem Fernlicht, einem dynamischen Kurvenlicht und dem intelligenten Fernlichtassistenten Active High Beam verfügbar.



Die Seitenansicht prägen zwei klar herausgearbeitete Linien und eine konkav gewölbte Fläche im unteren Bereich der Türen. Sie ist aus allen Perspektiven und Abständen erkennbar und trägt zur dynamischen Präsenz des Fahrzeugs bei. Zwei feine Linien – eine entspringt oberhalb des vorderen Kotflügels, die andere an den Rückleuchten – laufen aufeinander zu und betonen die markante Schulterpartie.



Während die hochglänzenden schwarzen Leisten an den Seitenfenstern Wertigkeit und Eleganz ausstrahlen, unterstreichen die schwarzen kratzunempfindlichen Radhausverbreiterungen mit körniger Oberfläche sowie die ebenfalls schwarzen Schutzleisten unterhalb der Seitenschweller die Robustheit des Crossover-Kombis. Auch die serienmäßigen 19-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Doppelspeichen-Design mit Diamantschnitt/Graphitoptik wurden speziell für den Volvo V60 Cross Country entworfen; weitere Räder in exklusivem Cross Country Design sind optional erhältlich.



Am Heck verleihen die eleganten LED-Rückleuchten in markentypischer Gestaltung dem Volvo V60 Cross Country einen unverwechselbaren Look. Typisch für die vielseitigen Allroader im Modellprogramm des schwedischen Herstellers ist auch der dunkle untere Einsatz im Stoßfänger mit dezent eingeprägtem „Cross Country“-Schriftzug. Die in den Stoßfänger integrierten Endrohre werten die Heckpartie zusätzlich auf.   



Für ein lichtdurchflutetes Interieur sorgt das optionale Panorama-Glasdach, das als Schiebedach weit geöffnet oder zur Belüftung aufgestellt werden kann. Es wird in diesen Abmessungen auch für die Modelle der Volvo 90er Baureihe angeboten und ist das größte zu öffnende Glasdach in der Volvo Geschichte. Das Glasdach spannt sich bis über die Sitze im Fond und vermittelt daher allen Passagieren ein besonderes Gefühl von Großzügigkeit und Geräumigkeit.



Innen ist ein stufenlos einstellbarer Sonnenschutz integriert. Er besteht aus einem exklusiven perforierten Textilgewebe und lässt sich elektrisch betätigen. Im Fahrzeugmenü kann der Fahrer zudem einstellen, dass sich der Sonnenschutz automatisch schließt, wenn das Fahrzeug bei einer Außentemperatur von mindestens 25 Grad Celsius geparkt und abgeschlossen wird. Dadurch wird das Aufheizen des Innenraums an warmen Sommertagen effektiv vermindert. Außerdem lässt sich das Dach per Fernbedienung aus bis zu 20 Metern Entfernung schließen.



Das Glasdach besteht aus Verbundglas, das erhöhten Einbruchschutz bietet und bei einem Zerbersten nicht splittert. Gleichzeitig sorgt es für einen niedrigeren Geräuschpegel im Innenraum. Gegenüber früheren Panorama-Dächern konnte die Bauhöhe und damit der Raumverlust für die Insassen um fünf bis zehn Millimeter verringert werden. Trotz der aufwendigen Konstruktion und der großen Fläche aus sicherem Verbundglas zeichnet sich das Panorama-Dach durch geringes Gewicht aus.



Neben den 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, die in der Ausstattung Cross Country Pro zum Serienumfang gehören, stehen weitere Räder in exklusivem Cross Country Design zur Verfügung. Zudem hat der Kunde die Wahl unter 13 attraktiven Außenlackierungen, darunter eine exklusive Inscription Lackierung.





Bedienung



Intuitiv bedienbare Schaltzentrale



  • Touchscreen-Layout und durchdachte Menüstruktur

  • 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige serienmäßig

  • Optionales Head-up-Display bietet zusätzliche Sicherheit



Schaltzentrale mit Stil: An Bord der neuen Volvo Modelle dreht sich alles um einen großen Touchscreen. Der Tablet-artige Bildschirm im Zentrum der Mittelkonsole bildet als Herzstück des Infotainment-Systems die Schnittstelle zwischen dem Fahrer und vielen Fahrzeugfunktionen.



Wie der Touchscreen eine konsequent durchdachte Bedienung mit einer eleganten, stilvollen Anmutung verbindet, ist typisch für die Marke Volvo in ihrer modernen Interpretation. Als Paradebeispiel für gelungenes skandinavisches Design verleiht das Display dem Volvo V60 Cross Country eine eindrucksvolle Sonderstellung im Wettbewerbsumfeld. 



Der Touchscreen ist serienmäßig an Bord. In Kombination mit der ebenfalls serienmäßigen, 12,3 Zoll großen digitalen Instrumentenanzeige und dem optionalen Head-up-Display ergibt sich für den Fahrer an Bord des neuen Volvo V60 Cross Country eine höchst intuitive und individuell einstellbare Benutzerschnittstelle.



Intuitive Bedienung

Der Touchscreen befindet sich an der höchstmöglichen Position der Mittelkonsole und ermöglicht damit eine optimale Ablesbarkeit. Informationen zum Ablesen werden vorwiegend im oberen Bereich angezeigt, während Bedienfunktionen im unteren Bereich zu finden und damit leichter zu erreichen sind. Das Display ist neun Zoll groß – wobei diese üblicherweise verwendete Maßeinheit der Bildschirmdiagonale in die Irre führt. Mit einer Größe von 138 x 183 mm verfügt der Touchscreen über eine um 14 Prozent größere Fläche als die 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige hinter dem Lenkrad.



Der Touchscreen verfügt über eine antireflektierende LCF-Beschichtung (Light Control Film) und LCD-Technik (Liquid Crystal Display) mit einer Auflösung von 768 x 1.024 Pixeln für ein gestochen scharfes Bild. Die Bedienung ist logisch und kann blitzschnell verinnerlicht werden. Navigation und Medien befinden sich in der oberen Hälfte und sind leicht einsehbar. Telefon und die ausgewählte App oder Funktion sind darunter angeordnet, aber ebenso komfortabel zu erreichen. Die Klimaleiste bildet das Fundament. Farben und Symbole sorgen dafür, dass der Fahrer die gesuchte Funktion schnell findet. Die wichtigste Funktion der jeweils gewählten Anwendung wird zudem besonders hervorgehoben. 



Der Bildschirm unterteilt sich in flexible „Kacheln“, die jeweils eine Schlüsselfunktion darstellen: Die Navigation befindet sich ganz oben, Medien und Telefon folgen darunter und die Klimaanlage bildet das Fundament. Bei Berührung vergrößert sich die jeweilige Kachel, die anderen schrumpfen, sind jedoch weiterhin sicht- und aktivierbar. Der Nutzer muss dadurch nicht in das Hauptmenü zurückkehren, um die Funktionen zu wechseln. Dank der Anordnung im Hochformat ist auch weniger Scrolling nötig.



Modernste Touchscreen-Technik mit einem Infrarotrahmen sorgt dafür, dass der Bildschirm bereits reagiert, ehe der Fahrer ihn mit dem Finger berührt hat. Im Unterschied zu vielen konventionellen Touchscreens muss sich der Fahrer dadurch nicht darauf konzentrieren, genügend Druck auszuüben. Zahlreiche Befehle können eingegeben werden, indem man einfach über den Bildschirm wischt. Zudem ist eine Bedienung des Touchscreens mit Handschuhen möglich.  



Das Sensus Connect Infotainment-System des Volvo V60 Cross Country vereinfacht nicht nur die Bedienung, sondern bietet auch cloudbasierte Apps für Musik-Streaming und praktische Dienste wie „Park & Pay“, das die Parkplatzsuche und den Bezahlvorgang im Parkhaus übernimmt. Über Apple CarPlay und Android Auto können Nutzer zudem Features und Services, die sie von ihren Smartphones und Tablets kennen, im Fahrzeug abrufen und auf dem großen Touchscreen auf der Mittelkonsole darstellen lassen.



Unter dem zentralen Touchscreen sind ein Minimum an Knöpfen sowie mittig ein großer Drehregler angeordnet. So ist gewährleistet, dass wichtige Sicherheitsfunktionen wie die Warnblinkanlage sowie die Front- und Heckscheibenheizung jederzeit direkt aktiviert werden können.



Verschiedene Funktionen können auch bequem über die Lenkradbedientasten gesteuert werden. Über die Tasten auf der linken Lenkradspeiche werden Speed Limiter, die (auf Wunsch adaptive) Geschwindigkeitsregelanlage und das optionale Fahrer-Assistenzsystem Pilot Assist angesteuert, über die Tasten auf der rechten Speiche sind Infotainment-Funktionen wie Audiosystem, Telefon, Bordcomputer, Konnektivität und Navigationssystem erreichbar.



Darüber hinaus steht für viele Funktionen auch eine Sprachsteuerung zur Verfügung. Erkannt werden Sprachanweisungen für die Klimaanlage, das Navigationssystem, das Entertainment-System, das Telefon und für die digitale Bedienungsanleitung. Der schwedische Premium-Hersteller hat Wert auf eine besonders natürliche Spracherkennung gelegt, sodass der Fahrer wie mit einer anderen Person sprechen kann und keine vordefinierten Befehle verwenden muss.



Direkt im Blick: Digitale Instrumentenanzeige und Head-up-Display

Das vollgrafische Fahrer-Display im Kombiinstrument zeichnet sich durch eine hochwertige exklusive Optik sowie eine gestochen scharfe und klare Darstellung aus. Ein schnelles Erfassen der angezeigten Inhalte – übrigens auch vom Beifahrersitz aus – ist damit garantiert.



Lichtsensoren regulieren automatisch die Helligkeit des Displays je nach äußeren Lichtquellen. Auch dies verbessert die Ablesbarkeit und verhindert zugleich eine Ermüdung der Augen. Berücksichtigt werden beispielsweise die Sonneneinstrahlung, das Scheinwerferlicht nachfolgender Fahrzeuge oder das dunklere Umgebungslicht bei Fahrten durch Tunnels oder bei Nacht. Zusätzlich kann der Fahrer die Helligkeit des Displays auch manuell einstellen. 



Im Volvo V60 Cross Country Pro gehört die 12,3 Zoll große Variante des digitalen Fahrer-Displays zur Serienausstattung. Sie besteht aus zwei Rundinstrumenten und einer dazwischen angeordneten Informationsanzeige. Der Fahrer kann zwischen den Anzeigemodi Glass, Performance, Chrome Rings und Contrast auswählen; dabei kann je nach Verwendung auch die Anzeigegröße variieren. Bei aktiviertem Navigationssystem wird beispielsweise die mittige Informationsanzeige samt Kartenansicht größer dargestellt und die beiden Rundinstrumente werden verkleinert.



Für höchste Sicherheit während der Fahrt sorgt das optionale Head-up-Display. Es projiziert die wichtigsten Informationen – etwa die aktuelle Geschwindigkeit sowie Routenhinweise des Navigationssystems oder Warnhinweise – in das direkte Blickfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe. Die Technik erweckt dabei den Eindruck, dass die angezeigten Informationen rund zwei Meter vor dem Fahrzeug in der Luft schweben. Dadurch kann der Fahrer die Informationen erfassen, ohne den Fokus der Augen verändern zu müssen. Die Helligkeit der Anzeige wird automatisch dem Umgebungslicht angepasst, kann aber wie andere Einstellungen auch vom Fahrer individuell verändert werden.





Innenraum



Mit viel Liebe zum Detail



  • Hochwertige Echtholzeinlagen betonen natürlichen Charakter

  • Leder-Komfortsitze mit exklusiven Nähten

  • Vielseitig nutzbares Gepäckabteil



Die Modelle der neuen Volvo Generation sind die luxuriösesten Fahrzeuge der Unternehmensgeschichte. Luxus ist dabei in seiner besonders stilvollen, typisch skandinavischen Form zu verstehen: handgefertigte Elemente aus erlesenen natürlichen Materialien in elegantem Design und eine Gestaltung, die die Bedürfnisse von Fahrer, Beifahrer und Passagieren in den Mittelpunkt rückt.



Verbunden mit intelligentem Technikeinsatz und durchdachter Funktionalität bietet der neue Volvo V60 Cross Country ein echtes Premium-Interieur, in dem die hochwertigen und äußerst bequemen Sitze, die eleganten Echtholzeinlagen „Linear Lime“ und die fortschrittlichen Bedienelemente zu den Highlights gehören.



Die Liebe zum Detail, mit der die Innenraumgestaltung umgesetzt wurde, kommt überall zum Ausdruck: Das betrifft etwa die Regler der Lüftungsschlitze, die auf vertikalen Design-Elementen mit edlem Metall-Finish befestigt sind, die kleine schwedische Flagge an der linken Seite des Beifahrersitzes oder auch den rahmenlosen Rückspiegel, der mit seiner gleichzeitig reduzierten und hochwertigen Anmutung ein perfektes Beispiel für skandinavisches Design liefert. Eine Abblendautomatik ist optional erhältlich – übrigens auch für die Außenspiegel.



Das ergonomische, in Höhe und Tiefe einstellbare Lederlenkrad entstammt einer neuen Generation, die mit dem Volvo XC90 eingeführt wurde. Es wurde auf das Gesamtdesign des Interieurs abgestimmt und ist je nach Innenfarbe in Hell Beige und Anthrazit erhältlich. Auch eine Lenkradheizung ist verfügbar. Über die Bedientasten am Lenkrad lassen sich zahlreiche Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen ansteuern. 



Der Volvo V60 Cross Country ist serienmäßig mit dem Keyless-System zum Starten und Abschalten des Motors ausgestattet. Solange der Fahrer die Fernbedienung im Auto bei sich hat, lässt sich der Motor durch Betätigen des Startknopfs auf der Tunnelkonsole und gleichzeitigem Drücken des Bremspedals starten. Sowohl das Starten als auch das Abschalten des Motors erfolgt, indem der Startknopf nach rechts gedreht wird. Das einzigartige Metall-Finish mit Diamantschliff findet sich neben dem Startknopf unter anderem auch am großen Drehknopf unter dem zentralen Display und am Drive Mode Scrollrad.



Höchster Komfort dank perfekter Sitze

Die ergonomisch geformten Sitze ähneln der menschlichen Wirbelsäule und sind von klassischen skandinavischen Stühlen inspiriert. Sie verbinden einen hohen Sitzkomfort mit einer schlanken Gestaltung und tragen damit zu einer optimalen Raumausnutzung und einem vorzüglichen Raumangebot in beiden Sitzreihen bei. Die Gestaltung der Kopfstützen passt zum modernen Innenraumdesign und bietet bei einem Heckaufprall hohen Schutz vor Halswirbelverletzungen. Um immer eine optimale Schutzfunktion zu gewährleisten, kann der Winkel der Kopfstützen nicht verändert werden. Der Sitzrahmen besteht aus Stahl verschiedener Härtegrade und gewährleistet damit hohe Sicherheit bei geringem Gewicht; die speziellen energieabsorbierenden Sitzpolster sind Teil des Präventiv-Schutzsystems Run-off Road Protection.  



Zahlreiche Einstellmöglichkeiten sorgen für eine ideale Sitzposition. Der große Justierbereich in Länge und Tiefe ermöglicht es auch besonders großen Fahrern und Passagieren, eine bequeme Sitzposition einzunehmen. Eine vierfach elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze, einstellbare Beinauflagen sowie eine Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz sind in der Ausstattung Cross Country Pro standardmäßig an Bord, optional stehen unter anderem achtfach elektrisch einstellbare Sitze sowie elektrisch einstellbare Seitenwangen zur Verfügung.



Fahrer und Passagiere nehmen im Volvo V60 Cross Country Pro auf Leder-Komfortsitzen mit exklusiven Nähten Platz. Optional sind perforierte Nappaleder-Komfortsitze mit aktiver Belüftung erhältlich. Als Polsterfarben stehen für die Komfortsitze Anthrazit, Hell Beige, Amber Braun und Kastanienbraun zur Verfügung.



Auch im Fond herrschen ausgezeichnete Platzverhältnisse und eine großzügige Bewegungsfreiheit. Die beiden äußeren Sitze sind wie die Vordersitze ausgeformt und bieten daher ebenfalls hohen Sitzkomfort. Während sich die Kopfstütze des mittleren Sitzes komplett verstauen lässt, können die Kopfstützen der äußeren Sitze optional über den Touchscreen elektrisch nach vorn geklappt werden, um die Sicht nach hinten zu verbessern. Auch das Umlegen der Rücksitzlehnen, das im Verhältnis 60:40 möglich ist, erfolgt mit einem einfachen Handgriff oder auf Wunsch elektrisch vom Gepäckabteil aus. Die Kopfstützen klappen dabei automatisch nach vorn. Die serienmäßige Durchladeluke hinter der Mittelarmlehne im Fond erlaubt den Transport langer Gegenstände (z.B. Skier) bei gleichzeitiger Nutzung der beiden äußeren Fondsitze.



Vielseitigkeit und Praktikabilität

Der Kofferraum ist gerade und gleichmäßig geschnitten: Schon bei der Entwicklung der Radaufhängung wurde darauf geachtet, dass das Gepäckabteil nicht durch hineinragende Radhäuser beeinträchtigt wird. Bei aufgestellten Rücksitzen bietet der neue Volvo V60 Cross Country ein Ladevolumen von 529 Litern (einschließlich eines zusätzlichen Fachs im Kofferraumboden). Durch das Umklappen der Rücksitzlehnen ergeben sich eine ebene Ladefläche und ein Ladevolumen von bis zu 1.441 Litern bei dachhoher Beladung. Ein ausziehbares und abnehmbares Laderaumrollo schützt das Transportgut im Kofferraum vor neugierigen Blicken. Wird es nicht benötigt, kann es auf dem Laderaumboden verstaut werden. 



Eine Reihe durchdachter Details sorgt für eine besonders komfortable und mühelose Nutzung des Gepäckabteils. Die Heckklappe lässt sich optional mit einer Automatik ausrüsten. Damit kann sie auf Knopfdruck elektrisch geöffnet und geschlossen werden: entweder per Fernbedienung, über einen Knopf an der Heckklappe oder einen Schalter auf der linken Seite der Armaturentafel. In Verbindung mit dem schlüssellosen Zugangs- und Startsystem Keyless Drive bietet Volvo zudem eine Sensorsteuerung für ein berührungsloses Öffnen und Schließen der Heckklappe an. Dafür genügt es, den Fuß links unter den hinteren Stoßfänger zu halten.



Zur Sicherung von Gepäck und Ladegut stehen vier einklappbare Ösen zur Verfügung, Tragetaschen können an vier Haken befestigt werden. Optional sind verschiedene Sicherungs- und Befestigungssysteme verfügbar, darunter eine Netztasche, ein Spannriemen und eine Taschenhaltung, die aus dem Ladeboden hochgeklappt werden kann. Auch eine 12-Volt-Steckdose ist verfügbar. Der Ladekantenschutz verhindert Kratzer beim Be- und Entladen; er besteht ebenso aus rostfreiem Edelstahl wie die über das Zubehörprogramm verfügbare Schutzleiste für die Oberseite des hinteren Stoßfängers. Das zusätzliche Fach im Gepäckraumboden bietet Platz für Wertgegenstände und kann mit der „Private Locking“-Funktion zusätzlich gesichert werden. Diese kann über den Touchscreen aktiviert werden und verriegelt die Heckklappe so, dass diese mit der Fernbedienung nicht geöffnet werden kann. Das Handschuhfach ist optional abschließbar. Weitere praktische Ausrüstung für den Kofferraum – etwa ein Stahlschutzgitter und eine rutschfeste Schalenmatte – ist über das Zubehörprogramm erhältlich.



Geschmackvolle Farbwelten im Innenraum

Der stilvolle Eindruck des Interieurs wird durch zwei Farbthemen unterstrichen. Diese erlauben es dem Kunden, den Innenraum nach persönlichem Geschmack und eigenen Vorstellungen einzurichten. Zur Wahl stehen die beiden Farbtöne Hell Beige und Anthrazit; die gewählte Farbe findet sich etwa am unteren Teil der Armaturentafel und an den Innenverkleidungen der Türen wieder. Der obere Teil der Armaturentafel ist hingegen stets in Anthrazit gehalten, um Reflexionen in den Fensterscheiben zu vermeiden.



Als Polsterfarben bietet Volvo Hell Beige, Anthrazit, Amber Braun sowie Kastanienbraun an. Diese findet sich jeweils auf den Sitzen, im mittleren Bereich der Türverkleidungen und auf der Mittelarmlehne. Der Dachhimmel präsentiert sich in Hell Beige und ist optional in Anthrazit erhältlich. Als Alternative zur serienmäßigen Echtholzeinlage „Linear Lime“ für Armaturentafel, Mittelkonsole, Bedieneinheit und Türen steht das ebenfalls aus Echtholz gefertigte „Drift Wood“-Dekor zur Wahl; beide Ausführungen unterstreichen den besonderen Outdoor-Charakter und die Naturverbundenheit dieses Modells. Für eine besonders hochwertige Optik ist zudem eine Veredelung der Armaturentafel und Türverkleidung in Lederoptik erhältlich.





Sicherheit



Aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau



  • Volvo City Safety mit Lenkunterstützung für Ausweichmanöver

  • Notrufsystem Volvo on Call serienmäßig

  • Hochfeste Sicherheitsstruktur aus warmumgeformtem Borstahl



Kombis gehören genauso zum Kern von Volvo wie die Führungsrolle auf dem Gebiet der Automobilsicherheit. In diesem Sinne verbinden der neue Volvo V60 Cross Country und sein Schwestermodell Volvo V60 das Beste der Marke: die Dynamik und Vielseitigkeit eines modernen Familienkombis mit wegweisenden Sicherheitssystemen für mehr Verkehrssicherheit und Unfallprävention. Bei der Entwicklung der Volvo 60er Familie galt die Aufmerksamkeit der Ingenieure insbesondere der weiteren Verbesserung von Systemen zur Kollisionsvermeidung. Diese unterstützen den Fahrer beim Lenken und Ausweichen und tragen dazu bei, gefährliche Fahrsituationen zu entschärfen.



Unter dem Begriff Volvo City Safety fasst Volvo die Notbremssysteme zusammen, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Situationen vor Kollisionen schützen und damit die Sicherheit nicht nur für die Fahrzeuginsassen erhöhen, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer. Das in allen Geschwindigkeitsbereichen sowie bei Tag und Nacht aktive Volvo City Safety erkennt neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger, Fahrradfahrer, Motorräder und große Wildtiere, warnt den Fahrer vor einer möglichen Kollision und leitet eine Notbremsung ein, um einen Zusammenprall zu verhindern oder zumindest die Unfallfolgen zu verringern.



Zusätzliche Hilfe bei drohenden Kollisionen leistet eine Lenkunterstützung für Ausweichmanöver. Wenn eine Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, und der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt, unterstützt das System den Fahrer beim Umfahren des Hindernisses und beim anschließenden Stabilisieren des Fahrzeugs. Eine weitere neue Notbremsfunktion verringert bei drohenden Kollisionen mit Fahrzeugen, die auf der eigenen Fahrspur entgegenkommen, die Fahrgeschwindigkeit und reduziert damit die Schwere des möglichen Aufpralls. 



Neben dem erweiterten Volvo City Safety verfügt der Volvo V60 Cross Country über die sogenannte „Oncoming Lane Mitigation“. Dieses Assistenzsystem verringert die Gefahr von Unfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen bei einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn. Die Road Edge Detection schützt durch Lenk- und Bremseingriffe vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn, die Run-off Road Protection reduziert bei einem Abkommen von der Fahrbahn das Verletzungsrisiko für die Insassen. Serienmäßig an Bord sind außerdem der aktive Spurhalte-Assistent, ein Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Verkehrszeichen-Erkennung.



Zum Serienumfang zählt auch das Notrufsystem Volvo on Call, das bei einem Unfall automatisch einen Notruf absetzt. Dabei hat der Fahrer die Wahl, ob der Anruf zur lokalen Rettungsleitstelle unter der Nummer 112 oder an die Volvo on Call Telefonzentrale geht, die dann wiederum den Rettungsdienst benachrichtigt. Über die dazugehörige Smartphone-App bietet Volvo on Call außerdem eine Vielzahl nützlicher Online-Funktionen und Informationen und ermöglicht die Einrichtung eines WLAN-Hotspots für alle Fahrzeuginsassen.



Volvo City Safety: Synonym für Sicherheit

„Volvo City Safety“ ist der Oberbegriff für alle Notbremssysteme, die helfen, Kollisionen zu vermeiden, oder zur Abschwächung von Unfallfolgen beitragen. Es wurde im Jahr 2008 zunächst als Notbremssystem zur Vermeidung von Auffahrunfällen im Stadtverkehr eingeführt; Volvo setzte damals zum wiederholten Male im Laufe seiner Unternehmensgeschichte Maßstäbe auf dem Gebiet der Automobilsicherheit und inspirierte die gesamte Automobilbranche zur Weiterentwicklung ihrer Sicherheitstechniken.



Heute ist die Funktionsfähigkeit des Systems nicht mehr auf den Stadtverkehr beschränkt. Das umfassende Volvo City Safety der neuen Generation ist ab 4 km/h aktiv, arbeitet bei Tag und bei Nacht, erkennt Fahrzeuge, Fahrrad- und Motorradfahrer, Fußgänger sowie stehende Kraftfahrzeuge (Autos, Motorräder, Lkw, Busse) – und gehört damit zu den fortschrittlichsten präventiven Sicherheitssystemen, die derzeit in Fahrzeugen angeboten werden. Auch große Tiere wie zum Beispiel Elche, Wildschweine, Rotwild, Kühe und Pferde werden erkannt.



In der neuesten Version, die im Volvo V60 Cross Country zum Einsatz kommt, umfasst die City Safety Technik eine zusätzliche Notbremsfunktion, die Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen abschwächt – etwa mit Fahrzeugen, die aus Unaufmerksamkeit des Fahrers auf die falsche Fahrbahn geraten oder die ein anderes Fahrzeug überholen. Volvo City Safety warnt in einem solchen Fall den Fahrer optisch und akustisch und löst eine Notbremsung aus. Damit kann die Geschwindigkeit um bis zu 10 km/h verringert und die Aufprallschwere entsprechend reduziert werden. Gleichzeitig werden die Sicherheitsgurte gestrafft, um die Insassen optimal zu schützen.



Volvo City Safety Notbremsfunktionen

Das Ziel fortschrittlicher Unfallvermeidungssysteme ist es, dem Fahrer in gefährlichen Situationen mit intuitiven Warnungen und Bremsunterstützung zu helfen. Bei einer drohenden Kollision und einer ausbleibenden Reaktion des Fahrers leitet das System eine Notbremsung ein. Dadurch lässt sich der Unfall entweder vollständig vermeiden oder die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall – und damit die Unfallschwere – so weit wie möglich verringern.



Wenn eine Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, kommt eine neue Lenkunterstützung zum Einsatz. Sie wird aktiviert, wenn der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt. Das System unterstützt den Fahrer beim Ausweichen eines Hindernisses und beim anschließenden Stabilisieren des Fahrzeugs. Dazu werden einzelne Räder gezielt abgebremst. Damit trägt das System dazu bei, Hindernisse zu umfahren, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten effektiver ist als eine Notbremsung. Die Lenkunterstützung ist bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h aktiv. Bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h hingegen ist die Notbremsung die wirkungsvollere Aktion.



Volvo City Safety erfasst:

  • entgegenkommende Fahrzeuge beim Linksabbiegen (oder beim Rechtsabbiegen im Linksverkehr), darunter auch Motorräder und Fahrräder. City Safety erkennt die Unfallgefahr bei Tag sowie in der Nacht und bremst selbstständig, um eine Kollision zu verhindern oder die Unfallfolgen zu mildern.
  • entgegenkommende Fahrzeuge, die beispielsweise durch Unachtsamkeit oder bei einem falsch eingeschätzten Überholmanöver auf die Fahrspur des Volvo V60 Cross Country geraten sind. Das System warnt den Fahrer und bremst den Volvo V60 Cross Country automatisch um bis zu 10 km/h ab, um die Unfallschwere zu verringern. 
  • Fahrzeuge, auch Motorräder, die in die gleiche Richtung fahren, bremsen oder stehen. City Safety kann Zusammenstöße vermeiden, wenn der relative Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge bis zu 60 km/h beträgt. Bei Differenzgeschwindigkeiten von über 60 km/h trägt die automatische Bremsung dazu bei, die Konsequenzen eines Unfalls zu verringern.
  • Fahrräder, die in die gleiche Richtung fahren oder plötzlich in der Fahrspur pendeln. Je nach Situation kann City Safety bei einer Differenzgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h einen Unfall vermeiden. Bei höherer Geschwindigkeit kann das System die Unfallfolgen verringern.
  • Fußgänger, die vor dem Fahrzeug die Fahrbahn betreten. City Safety kann hier bei einem Tempo von bis zu 45 km/h den Zusammenstoß verhindern, bei höherer Geschwindigkeit kann das System dazu beitragen, die Unfallfolgen zu verringern.
  • große Tiere wie zum Beispiel Elche, Wildschweine, Hirsche, Rehe, Kühe und Pferde und kann bis zu einem relativen Geschwindigkeitsunterschied von 15 km/h einen Aufprall verhindern.



Funktioniert auch im Dunkeln

Die technische Basis für Volvo City Safety bildet eine von Delphi entwickelte, kombinierte Kamera- und Radareinheit (RACam), die im oberen Bereich der Windschutzscheibe vor dem Innenspiegel platziert ist. Sie wurde erstmals mit der aktuellen Generation des Volvo XC90 eingeführt und vereint optische und Radarsensoren sowie die Datenverarbeitung in einer extrem kompakten Einheit. Aufgrund ihrer Anordnung an der Frontscheibe im Scheibenwischerbereich ist sie vor Schäden und Schmutz sicher. Dank einer schnelleren, hochempfindlichen Megapixel-Kamera mit fortschrittlicher Belichtungssteuerung, einem Hochleistungsprozessor sowie neuen Erkennungsalgorithmen arbeiten die Erkennungsfunktion und die Notbremsfunktion jetzt auch bei Fahrten in der Dunkelheit. Die Reichweite ist abhängig von den Objekten und den Lichtverhältnissen.



Die Sensoren des Langstreckenradars verfügen über eine Reichweite von 200 Metern und decken einen Winkel von +/- 10 Grad ab in einer Breite von bis zu knapp 70 Metern. Die Mittelstreckenradarsensoren verfügen bei einem Winkel von +/- 45 Grad über 60 Meter Reichweite und decken eine Breite von bis zu 75 Metern ab. Die Aufgabe des Radars ist es, Objekte im Bereich vor dem Fahrzeug zu erkennen und ihre Position und Bewegungsrichtung sowie den Abstand zum Auto zu bestimmen. Die Kamera verfügt über eine Reichweite von bis zu 130 Meter, deckt einen Winkel von +/- 26 Grad ab (bis zu 70 Meter Breite) und identifiziert, um welche Art von Objekt es sich handelt. Eine zentrale Steuereinheit bewertet auf Basis der Kamera- und Radardaten das Risiko eines Zusammenstoßes und leitet die wirkungsvollste Gegenmaßnahme ein.



In einer Notfallsituation werden drei menschliche Sinne gleichzeitig angesprochen: eine Warnmeldung im Fahrerdisplay bzw. im optionalen Head-up-Display, ein akustisches Warnsignal und ein kurzer, leichter Bremsimpuls. Für den zeitlichen Warnabstand können drei Stufen eingestellt werden: früher, normal und später. Wenn der Fahrer reagiert und auf das Bremspedal tritt, stellt die Bremsanlage mehr Bremskraft bereit, falls erforderlich. Reagiert der Fahrer hingegen nicht, wird eine automatische Bremsung eingeleitet. Die volle Bremskraft wird rund eine Sekunde vor dem Zusammenstoß aktiviert.



Zusätzlich zur hohen Erkennungspräzision bietet das System auch eine intelligente Anpassung an verschiedene Verkehrssituationen. Wenn sich das Fahrzeug beispielsweise einem anderen Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert und nicht abbremst, wartet das System zunächst ab, ob der Fahrer das vorausfahrende Fahrzeug überholen will. Stellt das System jedoch fest, dass andere Fahrzeuge einem Überholmanöver im Weg sind, greift die Volvo City Safety Notbremsfunktion entsprechend ein. Dadurch werden besonders wirkungsvolle Notbremsungen in Situationen sichergestellt, in denen der Fahrer eine Kollision durch Ausweichen nicht verhindern kann. 



Zur Erhöhung der Sicherheit interagiert die Kamera-Radareinheit mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und den adaptiven Gurtkraftbegrenzer. Die PRS-Technik (Pre-Prepared Restraints) stellt eine einzigartige Verbindung zwischen präventiven und schützenden Sicherheitsfunktionen dar: Dank diesen zusätzlichen Informationen kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven Gurtkraftbegrenzers in Abhängigkeit von der Aufprallstärke koordinieren und so Verletzungsrisiken weiter minimieren. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.



Belegter Nutzen

Eine im August 2016 veröffentlichte Studie des US-Instituts für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) belegt den hohen Nutzen der bahnbrechenden Volvo City Safety Technik. Demnach ist die Zahl der Auffahrunfälle seit der Einführung von Volvo City Safety um 43 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Unfälle mit Verletzten sogar um 45 Prozent. 



Kreuzungs-Bremsassistent erhöht Sicherheit beim Linksabbiegen

Teil der serienmäßigen Volvo City Safety Notbremssysteme ist auch der Kreuzungs-Bremsassistent, der den Volvo V60 Cross Country abbremst, wenn der Fahrer beim Linksabbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht. Dies ist sowohl im belebten Stadtverkehr als auch auf Landstraßen ein typisches Unfallszenario. Der Kreuzungs-Bremsassistent erkennt die potenzielle Unfallgefahr und leitet selbstständig eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß zu vermeiden oder die Folgen eines Unfalls abzumildern.



Oncoming Lane Mitigation

Die Oncoming Lane Mitigation verringert die Gefahr von Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Das System ist zwischen 60 und 140 km/h aktiv und schreitet ein, wenn das Fahrzeug die mittlere Fahrbahnmarkierung überfährt und eine Kollision mit einem entgegenkommenden Wagen droht. Es warnt den Fahrer und steuert das Fahrzeug durch einen Lenkeingriff zurück in die richtige Spur.

 

Run-off Road Protection

Das Abkommen von der Straße ist ein unkontrollierbares und besonders gefährliches Unfallszenario, bei dem enorme Kräfte auf die Insassen wirken können. Diese Unfälle können beispielsweise durch Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers oder schlechte Witterungsbedingungen verursacht werden – ein alltägliches und häufiges Unfallszenario, das durch aktuelle Crashtest-Programme gar nicht abgedeckt wird. Dabei lässt sich beispielsweise die Hälfte aller Verkehrstoten in den USA auf solche Unfälle zurückführen; in Schweden handelt es sich bei einem Drittel aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schwer verletzten Personen um sogenannte Alleinunfälle, an denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist. Auch in Deutschland gehört das „Abkommen von der Fahrbahn“ zu den häufigsten Unfallarten außerhalb von Ortschaften. Zudem sind Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn höchst komplexe Situationen, in denen sich die Insassen im Fahrzeug unkontrolliert bewegen. Die Rückhaltesysteme im Innenraum sind daher höchsten Anforderungen ausgesetzt.



Das serienmäßige, zwischen 65 und 140 km/h aktive Sicherheitssystem Run-off Road Protection erfüllt beim Abkommen von der Straße zwei Aufgaben: Zum einen hält es die Insassen fest in ihrer optimalen Sitzposition und zum anderen beugt ein besonderer energieabsorbierender Bereich in den Vordersitzen Wirbelsäulenverletzungen vor. Diese treten bei Unfällen dieser Art besonders häufig auf.



Das Run-off Road Protection Schutzsystem ist ein aktives und passives Sicherheitssystem gleichermaßen. Wenn die Sensoren der Sicherheitselektronik ein Abkommen von der Fahrbahn erkennen, werden die vorderen Sicherheitsgurte elektrisch so stark wie möglich und nötig in zwei Stufen (170 Nm oder 300 Nm) gestrafft, um die Insassen in der bestmöglichen Sitzposition zu halten. Der Gurtstraffer arbeitet extrem schnell: Er kann 100 Millimeter Gurt in nur 0,1 Sekunden aufrollen. Die Gurte bleiben so lange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Anschließend werden die Gurte wieder freigegeben. Bei den aktiven Sicherheitsgurten handelt es sich um ein komplett anderes System als bei den Gurtstraffern, die die Gurte mittels Pyrotechnik straffen.



Erhöhte passive Sicherheit bietet das zweite Element des Schutzsystems: ein spezieller energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen. Dank dieser Konstruktion werden die hohen vertikalen Kräfte, die den Körper bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn nach unten drücken, abgefedert. Auf diese Weise kann das Risiko ernsthafter Wirbelsäulenverletzungen, die in diesen Situationen besonders häufig auftreten, beträchtlich verringert werden.



Road Edge Detection

Darüber hinaus unterstützt der Volvo V60 Cross Country den Fahrer auch dabei, dass Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn gar nicht erst passieren. Das Road Edge Detection System erkennt bei Tag und Nacht den Fahrbahnrand. Es unterstützt den Fahrer zwischen 65 und 140 km/h durch sanfte Lenkeingriffe dabei, das Fahrzeug sicher in der Spur zu halten, und bremst das Fahrzeug notfalls ab. Die Daten liefert die kombinierte Radar-/Kameraeinheit, die auch ein unverzichtbarer Bestandteil der Volvo City Safety Notbremssysteme ist.



Driver Alert warnt vor Übermüdung und weist den Weg zum nächsten Rastplatz

Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist das bereits seit 2007 in Volvo Modellen verfügbare, damals als Weltneuheit eingeführte Driver Alert System. Es warnt den Fahrer bei Übermüdung und unkonzentrierter Fahrweise. Mit Hilfe der kombinierten Kamera- und Radareinheit werden die Bewegungsmuster des Fahrzeugs im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen auf beiden Seiten überwacht. Stellt das System ein ungewöhnliches Fahrverhalten fest, wird der Fahrer durch gut wahrnehmbare optische und akustische Signale gewarnt. Mit Hilfe eines Kaffeetassen-Symbols wird der Fahrer zum Einlegen einer Pause aufgefordert – und auf Wunsch zum nächsten Rastplatz geleitet.



Aktiver Spurhalte-Assistent

Der aktive Spurhalte-Assistent LKA (Lane Keeping Aid) greift leicht in die Lenkung ein, wenn das Fahrzeug die Fahrbahnmarkierungen zu überfahren droht, ohne dass der Blinker gesetzt wurde. Reicht das zusätzliche Lenkmoment nicht aus, sendet das System eine deutlich spürbare Vibration am Lenkrad oder einen Warnton aus. Damit bietet der aktive Spurhalte-Assistent zusätzliche Sicherheit in Situationen, in denen der Fahrer unkonzentriert oder abgelenkt ist. Das System ist serienmäßig an Bord, im Geschwindigkeitsbereich von 65 bis 200 km/h aktiv und benötigt sichtbare Fahrbahnmarkierungen.



Verkehrszeichen-Erkennung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung

Die Verkehrszeichen-Erkennung erfasst europäische und US-amerikanische Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung – auch die variablen Angaben von Einschränkungen – sowie einige der wichtigsten europäischen Verbotsschilder. Wenn der Fahrer ein „Einfahrt verboten“-Schild passiert, blinkt ein entsprechendes Symbol auf. Auf Wunsch kann ein Geschwindigkeitsalarm aktiviert werden: Wenn das Limit überschritten wird, blinkt ein entsprechendes Symbol im Tacho auf. Zudem lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung in Kombination mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“) aktivieren: Passiert das Fahrzeug beispielsweise ein Ortseingangsschild, wird das Limit auf 50 km/h gesenkt. Die Verkehrszeichen-Erkennung nutzt auch die Daten des Navigationssystems.



Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“)

Diese Funktion sorgt dafür, dass das Fahrzeug eine bestimmte, vom Fahrer eingestellte Geschwindigkeit nicht überschreitet. Der Fahrer kann die Begrenzung überschreiten, indem er für einen Moment das Gaspedal voll durchtritt. Fällt die Geschwindigkeit wieder unter die vorgegebene Grenze, übernimmt erneut der Tempomat. Die eingestellte Geschwindigkeit wird im Fahrerdisplay angezeigt. In Kombination mit der Verkehrszeichen-Erkennung lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung an das jeweils geltende Tempolimit einstellen.



Indirektes Reifendruck-Kontrollsystem

In den Modellen der neuen Volvo 60er Baureihe kommt ein indirektes Reifendruck-Kontrollsystem (iTPMS) zum Einsatz. Es misst im Unterschied zum Vorgänger-System den Druck nicht direkt in den Reifen, sondern ermittelt mögliche Druckverluste durch Berücksichtigung von Sensordaten des Antiblockiersystems zu den einzelnen Rädern.



Intelligente Hilfe rundum

Die optionalen Fahrer-Assistenzsysteme, die den Verkehr rund um das Fahrzeug im Auge behalten, sind unter dem Oberbegriff IntelliSafe Surround verfügbar. Sie weisen den Fahrer auf Gefahren und Risiken hin und unterstützen ihn dabei, richtig zu reagieren. IntelliSafe Surround umfasst das Blind Spot Information System (BLIS) mit Lane Change Merge Aid (LCMA), den Cross Traffic Alert mit Bremseingriff und die Heckaufprallabschwächung.  



Blind Spot Information System mit Lenkeingriff

Das Blind Spot Information System (BLIS) warnt vor Fahrzeugen, die sich auf benachbarten Fahrspuren von hinten nähern und im toten Winkel der Rückspiegel befinden, und minimiert auf diese Weise das Risiko von Unfällen beim Spurwechsel. Zusätzlich zur Toter-Winkel-Funktion, die Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu 6,5 Metern erfasst, kann BLIS auch sich schnell annähernde Fahrzeuge bis zu 70 Meter hinter dem Heck wahrnehmen (LCMA) und den Fahrer vor einem riskanten Spurwechselmanöver warnen.



BLIS arbeitet mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, die während der Fahrt den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug permanent überwachen. Sobald das Radar ein Fahrzeug im kritischen Bereich erfasst, leuchtet im Außenspiegel eine LED-Warnleuchte auf. Betätigt der Fahrer trotz der ersten Warnstufe den Blinker, signalisiert die zweite Warnstufe durch ein schnell hintereinander folgendes und deutlich wahrnehmbares Aufblinken der LED-Leuchte die mögliche Gefahrensituation. BLIS ist ab einer Geschwindigkeit von 12 km/h aktiv, kann aber über das Menü deaktiviert werden.



Cross Traffic Alert mit Bremseingriff

Das Fahrer-Assistenzsystem Cross Traffic Alert erhält seine Informationen von den in der hinteren Stoßstange installierten Radarsensoren, die den beidseitigen Querverkehr hinter dem Fahrzeug – beispielsweise beim Ein- und Ausparken – registrieren. Das System ist besonders in lebhaften, engen oder unübersichtlichen Situationen hilfreich, wenn die Sicht durch Gebäude, Vegetation oder parkende Fahrzeuge eingeschränkt ist. Cross Traffic Alert erfasst Fahrzeuge in einem Winkel von 80 Grad und in einem Umkreis von bis zu 30 Metern. Bei kürzerer Distanz können auch Fahrräder oder Fußgänger wahrgenommen werden. Der Fahrer wird durch ein akustisches Signal aus dem linken oder rechten Lautsprecher sowie ein grafisches Signal im zentralen Display gewarnt. Fährt der Fahrer trotzdem weiter rückwärts, wird das Fahrzeug abgebremst.



Heckaufprallabschwächung

Bei einem drohenden Heckaufprall durch ein Fahrzeug, das sich schnell von hinten nähert, fangen die Blinker schneller an zu blinken als es bei der normalen Warnblinkanlage üblich ist. Damit soll der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden. Steht ein Zusammenprall unmittelbar bevor, werden die Sicherheitsgurte elektrisch gestrafft, um die Insassen in der optimalen Sitzposition zu halten und auf diese Weise das Risiko von Halswirbelverletzungen zu verringern. Bei stehendem Fahrzeug wird zudem der Notbremsassistent aktiviert, um die Gefahr von Folgeunfällen – etwa Zusammenstöße mit weiteren Fahrzeugen, Hindernissen oder Fußgängern – zu verringern.



Intelligente Hilfe für eine entspannte Fahrt

Das für den Volvo V60 Cross Country optionale Pilot Assist System ist ein Fahrer-Assistenzsystem für komfortables Fahren bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Teil des Systems sind eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, ein Stop & Go Stauassistent und ein Distanzwarner.



Pilot Assist: Fahrer-Assistenzsystem bis 130 km/h

Das Pilot Assist System erlaubt mit der Steuerung von Gaspedal und Bremsen sowie leichten Lenkkorrekturen ein komfortables Fahren bei bis zu 130 km/h – selbst wenn kein anderes Fahrzeug vorausfährt. Damit hält das für Autobahnen und mehrspurige Schnellstraßen optimierte System den Volvo V60 Cross Country innerhalb der Fahrspur und bietet so zusätzlichen Fahrkomfort in monotonen Fahrsituationen – bei Tag und Nacht. Die notwendigen Informationen zur aktuellen Fahrzeugposition im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen liefert auch hier die fortschrittliche Radar-/Kameraeinheit an der Windschutzscheibe.



Teil des Systems ist die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, die für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sorgt. Die Regelanlage passt die Geschwindigkeit an und hält den vom Fahrer selbst definierten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug; hier besteht die Auswahl unter fünf Zeitabständen zum vorausfahrenden Fahrzeug. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug anhält, bremst das im Bereich von 0 bis 200 km/h aktive System den Volvo V60 Cross Country bis zum Stillstand ab und übernimmt auch das anschließende Anfahren.



Das Ansprechverhalten der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage ändert sich, wenn der Fahrer den Fahrmodus Eco oder Dynamic wählt. Im Eco Modus nutzt das System in Verbindung mit einem installierten Sensus Navigationssystem die Kartendaten für eine besonders kraftstoffeffiziente Geschwindigkeitsregelung und vergrößert den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Im Dynamic Modus agieren Geschwindigkeitsregelanlage und Pilot Assist direkter und dynamischer. Zudem kann sich die Regelanlage auf Basis der Informationen des Navigationssystems an kommende Steigungen und Gefälle anpassen. Dies kann ebenfalls zu einer noch effizienteren Geschwindigkeitsregelung beitragen.



Pilot Assist verbindet diese Funktionen der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage mit einer aktiven Lenkunterstützung, die den Volvo V60 Cross Country bei vorhandenen Fahrbahnmarkierungen selbsttätig in der Fahrspur hält. Sind keine Markierungen zu erkennen, wird die Lenkunterstützung vorübergehend deaktiviert. Ob die Unterstützung aktiviert ist oder nicht, erkennt der Fahrer an der Farbe des Lenkradsymbols im unteren Teil des Tachometers. Ein graues Lenkrad steht für deaktivierte, ein grünes für aktivierte Unterstützung. Die Abstandsregelung funktioniert hingegen auch dann, wenn keine Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind. 



Bei der Lenkunterstützung handelt es sich im Prinzip um das gleiche System wie beim aktiven Spurhalte-Assistenten. Beim Pilot Assist ist die Lenkunterstützung allerdings höher und funktioniert in beide Richtungen, während der aktive Spurhalte-Assistent immer in die entgegengesetzte Richtung steuert, um ein drohendes Verlassen der Fahrspur zu verhindern.



Der Fahrer muss auch bei aktiviertem Pilot Assist stets beide Hände am Lenkrad behalten und jederzeit in Bereitschaft sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Ein Lenkwinkelsensor erkennt, ob der Fahrer die Hände am Lenkrad hat. Ist dies nicht der Fall, wird er zunächst optisch und akustisch gewarnt, dann wird Pilot Assist abgeschaltet. Der Fahrer muss dann eingreifen und Fahrgeschwindigkeit und Abstand wieder selbst steuern. Zudem kann er auch bei aktiviertem Pilot Assist jederzeit die Kontrolle über Lenkung, Gas- und Bremspedal übernehmen – entweder dauerhaft oder vorübergehend, etwa um die Fahrspur zu wechseln.



Distanzwarner

Bei deaktivierter adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage kann in Fahrzeugen mit Head-up-Display der Distanzwarner eingeschaltet werden, der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug überwacht und bei Unterschreiten eines individuell vom Fahrer definierten Grenzwertes den Fahrer mit einem Warnsignal auf der Frontscheibe warnt.



LED-Scheinwerfer mit unverwechselbarem „Thors Hammer“-Motiv

Unverwechselbar – und besonders leuchtstark: Der Volvo V60 Cross Country ist serienmäßig mit hochmodernen LED-Scheinwerfern ausgerüstet, die Vorteile bei Ausleuchtung und Haltbarkeit mit höherer Energieeffizienz verbinden. Sie erzeugen einen längeren und breiteren Lichtstrahl, verbrauchen deutlich weniger Energie und bieten eine höhere Haltbarkeit als konventionelle Scheinwerfer: Sie halten über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs und verlieren dabei keinerlei Leuchtkraft. Im Vergleich zu Halogen-Scheinwerfern produzieren sie ein mehr als doppelt so starkes Licht. Zudem wirkt das weißere Licht der LED-Scheinwerfer auf das menschliche Auge um 15 bis 20 Prozent heller als das von Xenon-Scheinwerfern.



In der Standardausführung verfügen die LED-Scheinwerfer über einen Fernlichtassistenten, der in Abhängigkeit von den entgegenkommenden Fahrzeugen automatisch zwischen Fernlicht und Abblendlicht wechselt. Optional sind Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Leuchtbereich bei eingeschaltetem Fernlicht sowie einem dynamischen Kurvenlicht und dem intelligenten, adaptiven Fernlichtassistenten Active High Beam verfügbar. Die Kurvenlichtfunktion vergrößert in Kurven und Kreuzungsbereichen das Sichtfeld des Fahrers gemäß dem aktuellen Lenkeinschlag um bis zu 30 Grad und sorgt damit für einen erheblichen Sicherheitsgewinn, während der intelligente Fernlichtassistent den Lichtstrahl den aktuellen Gegebenheiten anpasst und praktisch ein konstantes Fahren mit eingeschaltetem Fernlicht erlaubt. Damit wird eine maximale Ausleuchtung der Straße ermöglicht, ohne vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge zu blenden. 



In die Scheinwerfereinheiten integriert ist in beiden Ausführungen das LED-Tagfahrlicht „Thors Hammer“, das allen Modellen der neuen Volvo Generation bei Tag und Nacht einen markentypischen, unverwechselbaren Ausdruck verleiht.



Ebenfalls erhältlich sind LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, die tief im vorderen Stoßfänger angeordnet sind. Die Abbiegelichtfunktion (nur in Verbindung mit Voll-LED-Scheinwerfern) wird bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h ab einem bestimmten Lenkeinschlag oder beim Blinken sowie beim Rückwärtsfahren aktiviert und verbessert die Ausleuchtung beim Einparken, Zurücksetzen und anderen Fahrmanövern bei geringem Tempo. 



Insassenschutz auf höchstem Niveau

Die Karosserie des neuen Volvo V60 Cross Country bietet Insassenschutz auf höchstem Niveau. Die Kombination aus einem hochfesten Sicherheitskäfig, der sich um die Fahrgastzelle schließt, sowie den auf maximale Energieaufnahme ausgelegten Knautschzonen an Front und Heck gewährleistet bei einem Unfall bestmöglichen Schutz vor Verletzungen. Damit leistet der Volvo V60 Cross Country einen wichtigen Beitrag zur Volvo Sicherheitsvision, wonach im Jahr 2020 niemand mehr bei einem Unfall in einem neuen Volvo schwere oder tödliche Verletzungen erleiden soll.



Der komplette Sicherheitskäfig rund um die Passagiere besteht aus warmumgeformtem Borstahl, der aktuell härtesten Stahlsorte, die im Fahrzeugkarosseriebau verwendet wird, und ist in allen Unfallszenarien auf maximale Insassensicherheit ausgelegt. Das gilt für Frontalkollisionen ebenso wie für Seitenaufprälle und einen Überschlag des Fahrzeugs. Hinzu kommen weitere Stahlsorten unterschiedlicher Festigkeit sowie Aluminium. Dieser fortschrittliche Materialmix garantiert maximale Crash-Sicherheit und trägt zugleich zu einem geringen Fahrzeuggewicht bei, was sich wiederum positiv auf Kraftstoffverbrauch und Emissionen auswirkt.  



Im Bereich der vorderen und hinteren Knautschzonen bietet die Karosserie eine bestmögliche Energieaufnahme, um bei einer Kollision die Aufprallenergie so wirkungsvoll wie möglich abzubauen und um die Fahrgastzelle herum zu leiten.



Sicherheits-Lenksäule, Airbags und Sicherheitsgurte

Innen sorgen eine Sicherheits-Lenksäule, die im Falle einer Frontalkollision wegbricht, sowie Aktiv-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern für ein Höchstmaß an passiver Sicherheit. Die Gurtkraftbegrenzer an den hinteren äußeren Sitzen funktionieren zweistufig und passen die Druckreduzierung daran an, ob sich ein Erwachsener oder ein Kind auf dem Sitz befindet. Das Auskuppeln des Bremspedals verringert bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für den rechten Fuß und das rechte Bein des Fahrers. Es wird bei einem Frontalaufprall durch eine pyrotechnische Vorrichtung freigegeben, wenn sich der Fuß auf dem Pedal befindet. Die Auslösung erfolgt durch die gleichen Sensoren, die auch die Gurtvorstraffer und die Frontairbags aktivieren. Zur Sicherheitsausstattung gehören darüber hinaus zweistufige Frontairbags, Seiten- und Kopf-Schulterairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer.



In Verbindung mit dem optionalen IntelliSafe Surround Sicherheitspaket  kommt zusätzlich eine Voraktivierung der Gurtstraffer zum Einsatz. Diese agieren mit der Steuereinheit für die Airbags, dem Radar-/Kameramodul, den Radsensoren und den Sensoren der Bremsanlage, um kritische Situationen, die zu einem Unfall führen können, zu erkennen. Je nach Situation werden die Sicherheitsgurte über die elektrische Gurtstraffung in zwei Stufen gespannt und können so durch eine entsprechende Fixierung von Fahrer und Beifahrer das Verletzungsrisiko bei einem Unfall deutlich reduzieren. 



Seitenfenster aus Verbundglas

Optional kann der Kunde Seitenfenster aus Verbundglas bestellen. Volvo setzt damit eine lange Unternehmenstradition fort, denn schon 1944 führte der Hersteller aus Sicherheitsgründen die ersten Frontscheiben aus Verbundglas ein, Jahrzehnte bevor sie gesetzlich vorgeschrieben wurden. Das Verbundglas besteht aus zwei Glasscheiben, die durch eine klebfähige Kunststofffolie verbunden und besonders bruchsicher sind. Damit bieten sie hohe Sicherheit vor Einbrüchen und verringern bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für die Insassen. Sollte das Glas splittern, bleiben die Splitter an der Kunststoffschicht haften und gelangen nicht in den Innenraum. Zudem lassen die Verbundglasfenster weniger Fahrgeräusche in den Innenraum dringen und erhöhen so den Komfort. Auch das optionale Panorama-Glasdach besteht aus bruchsicherem Verbundglas.



Sitze mit Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS

Seit der Markteinführung 1998 gehört das patentierte Whiplash Protection System (WHIPS) von Volvo zu den besten Schleudertrauma-Schutzvorrichtungen auf dem Markt, seit 2000 ist es ein Standard-Feature in jedem neuen Volvo Modell. Im Unterschied zu anderen Systemen, bei denen im Falle eines Heckaufpralls lediglich die Kopfstützen eine spezielle Schleudertrauma-Schutzwirkung entfalten, folgen beim Volvo System sowohl die Kopfstütze als auch die Rückenlehne der Bewegung des Körpers, bremsen ihn ab und reduzieren so die Fliehkräfte, die auf die Halswirbelsäule einwirken.



Volvo hat dieses Sicherheitssystem kontinuierlich weiterentwickelt und diese Auffangbewegung weiter perfektioniert, sodass während des gesamten Ablaufs ein noch besserer Kontakt zwischen Kopf und Kopfstütze gewährleistet ist. In den innovativen Vordersitzen der neuen Volvo Fahrzeuggeneration kommt die neueste Version des Schleudertrauma-Schutzsystems zum Einsatz; auch die Kopfstützen wurden dazu neu gestaltet. Sie wurden so konzipiert, dass sie genau den richtigen Abstand zum Kopf haben, um im Falle eines Heckaufpralls ihre größtmögliche Schutzwirkung entfalten zu können.



Die Sitze verfügen darüber hinaus über einen extrem stabilen Rahmen, der aus verschiedenen Stahlsorten besteht und auch bei einem Seitenaufprall eine hohe Schutzwirkung bietet. Zudem verfügen alle Sitze über einen integrierten Durchtauch-Schutz, der das Risiko verringert, bei einem Unfall unter dem Sicherheitsgurt hindurch zu rutschen. Als Teil der Run-off Road Protection sind die Sitze mit energieabsorbierenden Sitzflächen ausgerüstet, die bei vielen Unfallarten die entstehenden vertikalen Kräfte abschwächen und auf diese Weise die Passagiere vor schweren Wirbelsäulenverletzungen schützen können.   



Vorbildliche Kindersicherheit

Kindersicherheit hat für Volvo seit jeher eine hohe Priorität. Im Zuge der Erneuerung der Modellpalette hat Volvo auch eine neue Generation von Kindersitzen entwickelt, die ein nochmals verbessertes Sicherheits- und Komfortniveau bieten.



Volvo empfiehlt, dass Kinder bis zu einem Alter von drei oder vier Jahren aus Sicherheitsgründen in rückwärtsgerichteten Sitzen transportiert werden, danach bis zu 1,40 Meter in speziellen Kindersitzen oder auf Sitzerhöhungen. Allerdings erlauben viele Eltern ihren Kindern zu früh, mit dem Gesicht in Fahrtrichtung zu sitzen. Einer der Gründe ist der Komfort, denn manche Kinder beschweren sich über die fehlende Beinfreiheit oder zu hohe Hitze durch die Polster.



Hier setzt die aktuelle Generation der Volvo Kindersitze an, die gemeinsam mit dem weltweit führenden Kindersitz-Hersteller Britax-Römer entwickelt wurden: Während das schlankere Design die Beinfreiheit vergrößert und den Sitzkomfort insgesamt erhöht, verfügen die Sitze über eine atmungsaktive und komfortable Polsterung aus 80 Prozent Wolle, die bequem und widerstandsfähig ist und sowohl bei niedrigeren als auch bei höheren Temperaturen angenehm wirkt. Die Kinder sind in den rückwärtsgerichteten Sitzen daher komfortabler unterwegs und lassen sich länger in dieser Position transportieren. Dies hat wiederum direkten Einfluss auf die Kindersicherheit.



Volvo bietet die Kindersitze für jedes Alter an. Die Babyschale eignet sich für Kinder bis 13 kg oder zwölf Monate, der rückwärtsgerichtete Kindersitz für Kinder von neun Monaten bis sechs Jahren (9-25 kg), wobei Volvo eine Nutzung mindestens bis zu einem Alter von vier Jahren empfiehlt. Für Kinder von vier bis zehn Jahren (15-36 kg) bietet Volvo einen Kindersitz mit vorwärtsgerichteter Sitzposition an.



Als neueste Version des klassischen Zubehör-Kindersitzkissens bietet Volvo für den Volvo V60 Cross Country ein Gurtkissen mit Rückenlehne an, das sich für die Altersgruppen vier bis zehn Jahre zwischen 15 und 36 Kilogramm eignet. Es ist ebenfalls mit dem neuen Volvo Wollstoff bezogen. Dank des Kissens sitzt das Kind in einer Position, in der es durch den Dreipunkt-Sicherheitsgurt optimal geschützt ist.



Wer sein Kind in einem rückwärtsgerichteten Sitz auf dem Beifahrersitz vorn transportiert, muss den Beifahrer-Airbag deaktivieren. Dazu befindet sich ein Drehschalter ganz rechts an der Armaturentafel. Ein Hinweis auf die Deaktivierung – und erneute Aktivierung – des Airbags wird im Informations-Display angezeigt und muss vom Fahrer bestätigt werden. Bei der Nutzung eines vorwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz empfiehlt Volvo das Einschalten des Beifahrer-Airbags.



Einfach und sicher befestigt werden die Kindersitze mit Hilfe der serienmäßigen ISOFIX-Befestigungsösen an den äußeren hinteren Sitzen. Die hinteren Türen sind mit einer manuellen Kindersicherung ausgestattet, die verhindert, dass sich die Türen von innen öffnen lassen. Optional ist eine elektrische Kindersicherung erhältlich, die über eine Taste an der Innenseite der Fahrertür bedient wird.



Informationssystem IDIS entlastet den Fahrer

Ablenkungen können beim Autofahren fatale Folgen haben. Mit dem aus der Flugzeugtechnik abgeleiteten intelligenten Fahrer-Informations-System IDIS vermeidet Volvo eine Reizüberflutung und ermöglicht es dem Fahrer, seine Aufmerksamkeit in kritischen Situationen ungestört auf den Verkehr zu richten. So setzt IDIS zum Beispiel beim Überholen, starken Lenkbewegungen oder harten Bremsmanövern klare Prioritäten: Alle Informationen, die nicht sicherheitsrelevant sind, werden für maximal fünf Sekunden zurückgehalten und erst danach wieder freigegeben. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Meldungen des Bordcomputers, die Sprachausgabe des Navigationssystems oder eingehende SMS und Telefonanrufe. In letztem Fall ertönt für den Anrufer das Besetztzeichen (Funktion auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Zeitspanne hat sich im Regelfall der normale Belastungsgrad des Fahrers wieder eingestellt.



Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, gleicht die IDIS Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung. So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über die Stellung und Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags, die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit der für Volvo typischen Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation gleichlautend beschreiben, wird das System aktiv.



Volvo on Call: Optimiertes Sicherheitssystem mit Smartphone-Applikation

Mit dem serienmäßigen Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische Premium-Hersteller seinen Kunden rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe bei einem Verkehrsunfall oder einer Panne. Das 2001 erstmals eingeführte System – das erste seiner Art in der gesamten Automobilbranche – wird kontinuierlich weiterentwickelt und um neue Funktionen erweitert. Mit seinem Funktionsumfang im Volvo V60 Cross Country geht Volvo on Call weit über die seit April 2018 geltenden gesetzlichen Vorschriften zu eCall-Notrufsystemen hinaus.



Vorbildliche Service- und Sicherheitsfunktionen

Generell lässt sich das System bei Einbruch, Diebstahl des Fahrzeugs oder bei Verlust der Schlüssel nutzen. Eine der wichtigsten Funktionen ist aber der automatische Notruf. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann.



Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator weiter. Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS“-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Als Ziel des Notrufes kann der Kunde als Alternative zur VOC Telefonzentrale auch die lokale Rettungsleitstelle angeben. Diese „Public eCall“-Option kann in den Fahrzeugeinstellungen angewählt werden.



Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call“-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst und führt ihn zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung.



Bei Volvo on Call inbegriffen ist eine vielseitige App für gängige Smartphones, die sich auch mit sogenannten Wearables wie Apple Watch und Android Wear sowie mit dem Microsoft Band 2 koppeln lässt. Die App ist über den „App Store“, den „Google Play Store“ oder den „Windows Phone Store“ erhältlich, wird mittels einer entsprechenden PIN der VOC Einheit aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt. Auch vom heimischen PC oder Tablet aus kann über Volvo on Call eine Verbindung mit dem Fahrzeug hergestellt werden. Die Applikation ist eines der am weitesten verbreiteten Kommunikationssysteme für das Auto. Die Smartphone-Anwendung ist in rund 50 Ländern verfügbar und deckt damit mehr als 90 Prozent der weltweiten Verkäufe von Volvo ab.



Das System verfügt zudem über eine Send-to-Car-Funktion, mit der sich eine konfigurierte Route in das Volvo Fahrzeug schicken lässt. Durch die integrierte Kalenderfunktion können auch Ziele aus einem Kalendereintrag direkt an das Navigationssystem gesendet werden. Zudem ist VOC mit dem Flic Button kompatibel, einem physischen smarten Knopf zum Ankleben, der mit beliebigen Funktionen wie etwa dem Verriegeln des Autos oder dem Ein- und Ausschalten der Standheizung belegt werden kann.



Praktische Features mit hoher Komfortfunktion

Mithilfe der App kann der Volvo Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie Tankinhalt, Restkilometer sowie aktuelle Betriebsstände der Flüssigkeiten. Zudem kann er über die App ein Reiseziel in das Navigationssystem eingeben. Ebenso lässt sich die (optionale) Standheizung bis zu 24 Stunden im Voraus programmieren oder von unterwegs per Knopfdruck starten.



Über die Ortungsfunktion kann der Standort des Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden. Zur Erleichterung der Suche können zudem Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen, Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen.



Selbst für das Ausfüllen eines Fahrtenbuches ist das System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im Excel-Format heruntergeladen werden können. Die gefahrenen Routen der vergangenen 40 Tage lassen sich zudem auf einer Karte anzeigen. Ebenfalls via Smartphone kann der Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages ablesen.



Volvo on Call macht den Volvo V60 Cross Country zum mobilen Hotspot

Im Lieferumfang von Volvo on Call ist ein 4G-Modem zur Herstellung einer Internet-Verbindung enthalten. Über diese Verbindung können sowohl die Internet-Funktionen von Sensus Connect genutzt als auch ein mobiler WLAN-Hotspot eingerichtet werden, über den die Fahrzeugpassagiere mit ihren Mobilgeräten online gehen können. 





Motoren und Getriebe



Fahrspaß auf jedem Untergrund



  • Zum Markstart als D4 mit 140 kW (190 PS) verfügbar

  • Serienmäßig mit Achtgang-Automatik und Allradantrieb

  • Euro 6d-TEMP dank SCR-Abgasreinigung



Der neue Volvo V60 Cross Country garantiert hohe Leistungsfähigkeit und Fahrstabilität auf jedem Untergrund. Kraftvolle Drive-E Motoren und das serienmäßige Allradsystem sorgen für Fahrspaß, sportive Agilität und die Fähigkeit, überall hinzukommen.



Zum Marktstart des Offroad-Kombis steht zunächst der 140 kW (190 PS) starke Dieselmotor D4 in Verbindung mit Allradantrieb zur Verfügung. Der D4 AWD ist serienmäßig mit der Geartronic Achtgang-Automatik verbunden, die mit hoher Schaltpräzision und -geschwindigkeit sowie nahezu unmerklichen Gangwechseln zur ausgezeichneten Antriebskultur des Volvo V60 Cross Country beiträgt.



Der Einsatz der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen (NOX) sorgt für die Einhaltung der neuen Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Diese berücksichtigt auch Verbrauchswerte und Emissionen, die nach dem „Real Drive Emission“-Verfahren (RDE) im praktischen Fahrbetrieb gemessen werden.



Die Drive-E Motorenfamilie

Die von Volvo entwickelten Drive-E Motoren, die sich seit dem Start der neuen Volvo XC90 Generation in allen neuen Modellen der Marke bewähren, zeichnen sich durch konsequentes Downsizing in Verbindung mit fortschrittlichen Einspritz- und Aufladungssystemen aus. Alle Motoren verfügen über maximal 2,0 Liter Hubraum und bieten eine kraftvolle Leistungsentfaltung, geringen Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionen. Die Laufkultur liegt auf dem Niveau größerer Reihenmotoren. Verantwortlich dafür ist auch der Einsatz von Ausgleichswellen. Sie kompensieren die Vibrationen, die von den Vierzylinder-Motoren ausgehen.  



Die Drive-E Triebwerke – ob Benziner oder Diesel – basieren auf einem gemeinsamen Motorblock und weisen dadurch die gleichen Werte bei Zylinderabstand, Bohrung und Hub auf. Diese Gemeinsamkeiten, Gleichteile wie Kurbelwelle, Ölwanne, Lichtmaschine sowie Klimakompressor und der insgesamt kompakte Aufbau der Vierzylinder-Aggregate ermöglichen eine einheitliche Gestaltung des Motorraums und bieten neue Freiheiten für Design und Packaging. Zugleich ergeben sich dadurch Verbesserungen beim Sicherheitsniveau und beim Fußgängerschutz.



Modulare Aufladung

Die kompakte Bauweise der Vierzylinder-Motoren ermöglicht den problemlosen Einbau von einem oder mehreren Turboladern. Die Aufladung bildet das Schlüsselelement, um bei gleicher Hubraumgröße verschiedene Leistungsstufen generieren und den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Zugleich sorgt die Verbindung aus verkleinertem Hubraum und Aufladung für die außergewöhnliche Kombination aus Effizienz und Leistung der Drive-E Motoren.



Der Dieselmotor D4 ist mit einer sequenziellen Twin-Turbo-Aufladung ausgerüstet. Ein kleiner Turbolader sorgt für ein spontanes Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich, während ein zweiter, größerer Lader den nötigen Ladedruck bei höheren Drehzahlen zur Verfügung stellt. Durch die beiden in Reihe geschalteten Turbolader ergibt sich ein exzellentes Ansprechverhalten auf Gasbefehle sowie eine hohe Leistungsausbeute über den gesamten Drehzahlbereich bei gleichzeitig niedrigen Emissionswerten.

                    

i-ART Einspritzsystem für Drive-E Dieselmotoren

Im D4 Dieselmotor kommt das Einspritzkontrollsystem i-ART (intelligent Accuracy Refinement Technology) zum Einsatz. Anstelle eines einzigen Drucksensors in der Kraftstoffleitung verfügt hier jedes Einspritzventil über einen eigenen kleinen Sensor. Der Sensor kontrolliert kontinuierlich Einspritzmenge und Zeitpunkt in jedem der vier Zylinder und passt diese gegebenenfalls an. Dadurch kann jeder einzelne Zylinder stets mit der idealen Kraftstoffmenge und dem optimalen Einspritzdruck versorgt werden. Dieser hohe Grad an Präzision resultiert in niedrigen Verbräuchen, einem hohen thermischen Wirkungsgrad sowie verringerten Geräuschemissionen und damit einem Plus an Laufkultur.



Mit dem i-ART System werden die typischen Schwächen der herkömmlichen Direkteinspritzung von modernen Dieselmotoren überwunden. Dort ist die Einspritzmenge bereits nach der ersten Einspritzung ungenau, da die benötigte Menge nur einmal direkt an der Kraftstoffleitung gemessen wird und der sich verändernde Zylinderdruck nicht berücksichtigt wird. Die i-ART Technik mit einem Sensor pro Einspritzdüse kann sich den jeweiligen Anforderungen hingegen perfekt anpassen und erlaubt dadurch eine gleichmäßige und effiziente Verbrennung. Durch die konstante Messung von Zylinderdruck und Einspritzmenge für jeden Zylinder werden einerseits fehlende Leistung durch zu wenig Kraftstoff und andererseits unnötiges Verbrennen von zu viel eingespritztem Kraftstoff vermieden. Zudem erfasst der Sensor die individuelle Charakteristik der jeweiligen Einspritzdüse und kann auf diese Weise eventuell vorhandenen Materialverschleiß ausgleichen.



Das System erlaubt bis zu neun Einspritzungen pro Verbrennungsvorgang und arbeitet mit einem außergewöhnlich hohen Einspritzdruck von bis zu 2.500 bar. Die Anhebung des Drucks auf ein derart hohes Niveau stellt einen technischen Durchbruch dar, der mit der Erfindung der Lambdasonde für Katalysatoren durch Volvo vergleichbar ist. Die Kombination der i-ART Technik mit dem hohen Einspritzdruck erlaubt eine deutliche Verringerung von Verbrauch und Emissionen bei kraftvoller Leistungsausbeute.     

 

Leichtbau und verringerte Reibung

Die Drive-E Antriebe verfügen über Kurbelgehäuse und Grundplatten aus Druckguss-Aluminium, Graugusslaufbuchsen und Lagerverstärkungen aus Kugelgraphitguss. Durch diese Leichtbaumaßnahmen sowie die Verkleinerung von Hubraum und Zylinderzahl konnte das Gewicht im Vergleich zu den Vorgängermotoren um 30 bis 90 Kilogramm gesenkt werden. Das geringe Gewicht der Motoren ermöglicht auch eine ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und trägt damit zu einem agilen Fahrverhalten mit direkten und präzisen Lenkeigenschaften bei.



Optimierungen an der Nockenwelle und den Kugellagern führten zudem zu einer verringerten inneren Reibung. Die spezielle Beschichtung des oberen Kolbenrings und die Diamond-like-Carbon-Beschichtung der Kolbenbolzen gewährleisten eine besonders geringe Reibung bei hoher Verschleißfestigkeit. Die optimierte, rundlichere Form der Zylinderbuchsen reduziert zudem Spannungen im Bereich des Kolbenrings.



Modulares Abgasnachbehandlungssystem

Dem modularen Prinzip der Drive-E Motoren folgt Volvo auch beim Abgasnachbehandlungssystem. Trotz der unterschiedlichen Anforderungen, die an moderne Benzin- und Dieselmotoren beim Erreichen der weltweit strengsten Abgasnormen gestellt werden, weisen die Abgassysteme viele Gemeinsamkeiten auf. Bei allen Triebwerken befinden sich der Turbinenaustritt und der Eintritt der Komponenten zur Abgasnachbehandlung an der gleichen Position. Die kompakte und von Volvo patentierte Anordnung der beiden Katalysator-Monolithen sorgt für eine homogene Strömungsverteilung und sehr niedrige Strömungsverluste. Dadurch werden kurze Ansprechzeiten und eine effiziente Umwandlung der Schadstoffe sichergestellt.



SCR-Abgasreinigung für Dieselmotoren

Zusätzlich zum Rußpartikelfilter erfolgt die Abgasreinigung bei den Dieselmotoren mit einem speziellen Dieselkatalysator, der Stickoxide (NOX) speichert und in Stickstoff umwandelt, sowie mit dem Verfahren der selektiven katalytischen Reduktion (SCR). Dabei wird eine Harnstofflösung in das Abgasreinigungssystem eingespritzt. Beim Durchströmen der Abgase durch den SCR-Filter reagieren die Stickoxide mit der Harnstofflösung und werden in Stickstoff, Wasser und winzige Mengen an Kohlendioxid umgewandelt. Die NOX-Emissionen werden durch das SCR-Verfahren um bis zu 90 Prozent reduziert. Die unter dem Namen AdBlue vertriebene Harnstofflösung wird in einem separaten, 11,5 Liter fassenden Tank mitgeführt, der in der Regel bei den üblichen Inspektionsterminen aufgefüllt wird. Der Einfüllstutzen für den AdBlue-Tank befindet sich direkt neben dem Dieseleinfüllstutzen unter dem gleichen Tankdeckel.



Dank der SCR-Abgasreinigung erfüllt der Volvo V60 Cross Country D4 AWD die strengen Grenzwerte der Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Diese erfasst erstmals auch die beim „Real Drive Emission“-Verfahren unter praktischen Fahrbedingungen gemessenen Verbrauchs- und Emissionswerte. Damit wird bestätigt, dass die geforderten Grenzwerte auch im realen Straßenverkehr eingehalten werden.



D4 mit 140 kW (190 PS)

Zum Marktstart ist der Volvo V60 Cross Country mit dem D4 verfügbar. Der 140 kW (190 PS) starke Bi-Turbo-Vierzylinder-Diesel wird in Verbindung mit Allradantrieb und Achtgang-Automatik angeboten. Das maximale Drehmoment von 400 Nm wird zwischen 1.750 und 2.500 U/min bereitgestellt. Der Volvo V60 D4 AWD beschleunigt von null auf 100 km/h in 8,2 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Der Verbrauch liegt bei 5,4 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emissionen 143 g/km).



Geartronic Achtgang-Automatikgetriebe

Der Volvo V60 Cross Country D4 AWD ist serienmäßig mit einer Geartronic Achtgang-Automatik inklusive Start-Stopp-Funktion ausgerüstet. Das Getriebe leistet einen signifikanten Beitrag zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und zur Entfaltung des fahrdynamischen Potenzials.



Die optimierte Abstufung und hohe Getriebespreizung senken das Drehzahlniveau, was neben einem geringeren Verbrauch auch zu einer Reduzierung des Geräuschniveaus und damit zur Steigerung des Fahrkomforts beiträgt. Dadurch wird zugleich gewährleistet, dass der Motor stets im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird, um Verbrauch und Emissionen möglichst gering zu halten und dennoch das volle Leistungspotenzial des Triebwerks abrufen zu können. Die extrem schnellen Gangwechsel können vom Fahrer kaum noch wahrgenommen werden.



Eco-Funktion für eine besonders sparsame Fahrweise

Für die Achtgang-Automatik steht eine Eco-Funktion zur Verfügung, die über das zentrale Display bzw. über das Drive Mode Rollrad aktiviert werden kann. Sie unterstützt durch eine Optimierung von Motorsteuerung, Getriebeschaltpunkten und Ansprechverhalten einen umweltbewussten und besonders sparsamen Fahrstil.



Zwei weitere Bestandteile des Eco-Modus sind die Segelfunktion Eco-Coast und die Klimafunktion Eco-Climate. Mit Eco-Coast wird durch die Entkopplung des Antriebsstrangs die kinetische Energie des Fahrzeugs optimal ausgenutzt. Sobald der Fahrer bei Geschwindigkeiten ab 65 km/h den Fuß vom Gaspedal nimmt, wird die Motorbremse deaktiviert und die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau abgesenkt. Dadurch ist ein kraftstoffsparendes Segeln möglich, ohne dass das Motorschleppmoment das Fahrzeug abbremst.



Der Eco-Climate-Modus trägt durch das Abschalten der Klimaanlage und eine Reduzierung des Stromverbrauchs im Bordnetz zur weiteren Verbrauchssenkung bei. Die Klimaanlage lässt sich durch die Betätigung des AC-Schalters jederzeit wieder einschalten, während die übrigen Funktionen des Eco-Climate-Modus aktiviert bleiben.



Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V60 Cross Country*:

6,3 (innerorts), 4,9 (außerorts), 5,4 (kombiniert)
CO2-Emissionen (kombiniert): 143 g/km
CO2-Effizienzklasse: A



Alle Angaben gemäß VO/715/2007/EWG.



*  Die angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und CO2-Emissionen wurden nach der neu eingeführten Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) ermittelt und zusätzlich nach dem Real Drive Emission (RDE)-Verfahren im praktischen Fahrbetrieb gemessen. Bei den Angaben handelt es sich um WLTP Messwerte, die nach NEFZ ausgewiesen werden. Die Motoren entsprechen damit der Abgasnorm EURO 6d-TEMP.





Fahrwerk



Der sportliche Allrounder



  • Doppelquerlenker vorn, innovative Integralachse hinten

  • Allradantrieb und Bergabfahrhilfe serienmäßig

  • Erhöhte Bodenfreiheit und verbreiterte Spur



Fahrkomfort, Robustheit und Kompetenz auch abseits befestigter Wege: Es ist diese Mischung, die die Kunden seit über zwei Jahrzehnten an den Cross Country Modellen von Volvo zu schätzen wissen. In dieser Traditionslinie positioniert sich der neue Volvo V60 Cross Country als bislang sportlichstes Cross Country Modell der Historie. Dabei profitiert er von der Agilität und Dynamik des normalen Volvo V60 der neuen Generation, die er mit zusätzlicher Leistungsfähigkeit bei jeder Witterung und auf jedem Untergrund anreichert.



Mit dem etwas komfortabler abgestimmten Fahrwerk, der an Vorder- und Hinterachse verbreiterten Spur und der um rund 60 Millimeter auf 210 Millimeter erhöhten Bodenfreiheit bewältigt der neue Volvo V60 Cross Country problemlos Feld- und Waldwege. Auch die größeren Reifen tragen zur Offroad-Fähigkeit bei und unterstreichen darüber hinaus den robusten Look. Allradantrieb und Bergabfahrhilfe gehören in allen Varianten zur Serienausstattung.

 

Vorderradaufhängung mit Doppelquerlenkern

Durch die skalierbare Produkt-Architektur (SPA), die Volvo für seine großen Modellreihen entwickelt hat, ist im Bereich der Vorderachse zusätzlicher Platz und Spielraum entstanden. Dieser wurde genutzt, um die McPherson-Vorderradaufhängung der Vorgängermodelle durch eine neue Doppelquerlenker-Aufhängung zu ersetzen.



Diese Art der Aufhängung, bei der das Rad über zwei Querverbindungen am Fahrzeug befestigt ist, reduziert Untersteuerungstendenzen in Kurven ebenso auf ein Minimum wie die bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und leistungsstarker Motorisierung häufig auftretenden Antriebseinflüsse in der Lenkung. Damit leistet die Vorderradaufhängung einen wichtigen Beitrag zu einem neutralen, stabilen und komfortablen Fahrerverhalten sowie zu den ausgezeichneten Handling-Eigenschaften. Auch der Wankneigung der Karosserie wirkt die Doppelquerlenker-Vorderachse entgegen.



Ein weiterer Vorteil der Vorderachs-Konstruktion ist ihr geringes Gewicht: Die meisten Komponenten der Aufhängung bestehen aus Aluminium. Dies sorgt für geringere ungefederte Massen – eine wichtige Voraussetzung für die hervorragende Straßenlage und den hohen Komfort.



Innovative Integral-Hinterachse mit multifunktionaler Querblattfeder

Ebenfalls zu großen Teilen aus Aluminium besteht die neue Integral-Hinterachse. Dabei handelt es sich um eine technisch hochwertige, ausgereifte und exklusive Art der Hinterradaufhängung, die unter allen Fahrbedingungen ein sicheres und komfortables Fahrverhalten unterstützt. Darüber hinaus fördert sie mit außergewöhnlichem Geräusch- und Vibrationskomfort ein kultiviertes und anspruchsvolles Fahrerlebnis. Ein entscheidender Vorteil der Hinterachse ist zudem die Tatsache, dass alle Parameter individuell eingestellt werden können.



In der Standardausführung des Fahrwerks setzt Volvo an der Hinterachse eine innovative Querblattfeder ein. Diese besteht aus sehr leichtem und hochfestem Verbundmaterial auf Matrixharz- und Polyurethan-Basis, ersetzt die traditionellen Spiralfedern und übernimmt die Radführungs-, Stabilisator- und Federfunktionen in einem Bauteil.



Im Vergleich zu herkömmlichen Federn ermöglicht die in die Hinterachsaufhängung integrierte Querblattfeder eine Gewichtsersparnis von 4,5 Kilogramm und trägt damit ebenso wie der hohe Aluminiumanteil zum geringen Gewicht der Integralachse bei – und damit zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Im Gegensatz zu Schraubenfedern ragt die quer eingebaute Blattfeder außerdem nicht so weit in den Kofferraumbereich hinein und schafft damit die Voraussetzungen für eine optimale Raumausnutzung.



Drive Mode

Mit der serienmäßigen „Drive Mode“ Funktion hat der Fahrer die Möglichkeit, das Ansprechverhalten von Motor, Getriebe, Lenkung und Bremsen den persönlichen Vorlieben anzupassen. Dafür stehen verschiedene Fahrmodi zur Verfügung, die über das elegante Rollrad auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen unterhalb des Motor-Start-/Stopp-Knopfes angewählt werden können. Zur Auswahl stehen die programmierten Modi Comfort, Eco und Dynamic sowie ein individuell konfigurierbares Programm. Je nach gewähltem Modus ändert sich auch die Optik der digitalen Instrumentenanzeige.



Geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung

Die Zahnstangenlenkung mit elektrischer Servounterstützung verbindet hohe Lenkpräzision mit verlässlicher Rückmeldung und bietet damit die besten Voraussetzungen für ein aktives Fahrerlebnis. Im Vergleich zu einer konventionellen hydraulischen Servounterstützung arbeitet die von einem Elektromotor angetriebene Servolenkung effizienter, weil sie nur dann Unterstützung liefert, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dies wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen aus.


Dank der elektrischen Servolenkung war es außerdem möglich, Sicherheits-Features mit Lenkunterstützung und Lenkeingriff wie die Oncoming Lane Mitigation sowie Komfort-Features wie den Park Assist Pilot umzusetzen. Dieser steuert das Fahrzeug auf Wunsch selbstständig in Parklücken, die sich längs oder quer zur Fahrbahn befinden, sowie aus Längsparklücken auch wieder hinaus.  



Die Servolenkung arbeitet geschwindigkeitsabhängig: Sie passt das Ausmaß der Lenkunterstützung dem aktuell gefahrenen Tempo an. Bei geringen Geschwindigkeiten bietet sie eine hohe Unterstützung, um beispielsweise das Einparken oder Rangieren auf engem Raum zu erleichtern. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird die Lenkunterstützung reduziert, um die Fahrstabilität zu erhöhen und eine bessere Rückmeldung und ein sicheres Gefühl für die Straße zu vermitteln. Das Maß an Lenkunterstützung ändert sich zudem mit dem über die Drive Mode Funktion gewählten Fahrmodus. 



Leistungsstarke Bremsanlage mit Bremsunterstützung und Notbremsassistent

Der Volvo V60 Cross Country verfügt über eine leistungsstarke Bremsanlage mit groß dimensionierten, innenbelüfteten Bremsscheiben an allen vier Rädern. Alle Modelle sind mit einem hydraulischen Bremsassistenten ausgestattet. Er sorgt bei einer Notbremsung für einen erheblich schnelleren Aufbau des vollen Bremsdrucks, wenn der Fahrer sehr schnell auf das Bremspedal tritt.



Zu den Funktionen der Bremsanlage gehört auch eine automatische Bremssystemvorspannung. Diese tritt in Aktion, wenn der Fahrer sehr schnell das Gaspedal loslässt. Das System geht dann davon aus, dass der Fahrer bremsen wird, und bereitet die Bremsen vor, indem das Hydrauliksystem vorbefüllt und der Abstand zwischen Bremsklötzen und Bremsscheiben verringert werden. Bei einem Tritt auf das Bremspedal sprechen die Bremsen verzögerungsfrei an. Mit den Funktionen Bremsassistent und Bremssystemvorspannung kann der Bremsvorgang um wichtige Sekundenbruchteile beschleunigt und der Bremsweg in Notsituationen um entscheidende Meter verkürzt werden. Nachfolgende Fahrzeuge werden dabei durch ein Blinken der Bremsleuchten gewarnt.  



Elektrische Feststellbremse

Eine elektrische Feststellbremse gehört in allen Motorisierungen und Getriebevarianten zur Serienausstattung. Sie lässt sich äußerst komfortabel über eine Taste auf der Mittelkonsole bedienen und ist mit einer automatischen Haltefunktion kombiniert. Wenn der Fahrer diese Funktion aktiviert, wird das Fahrzeug bei einem Stopp automatisch in Position gehalten, auch wenn das Bremspedal gelöst wird. Bei einem längeren Halt übernimmt die elektrische Feststellbremse. Sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt, wird die Bremse automatisch gelöst.



Sicher den Berg hinauf und wieder herunter

Der serienmäßige Berganfahrassistent HSA (Hill Start Assist) verhindert beim Anfahren am Berg ein Zurückrollen des Fahrzeugs, indem der Bremsdruck noch so lange aufrechtgehalten wird, bis der Fahrer Gas gibt. Darüber hinaus ist das Cross Country Modell zusätzlich mit einer Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control) ausgerüstet. Sie bietet die Möglichkeit, einen Hang sehr kontrolliert und sicher herunterzufahren. Das System hält dabei automatisch das Tempo; der Fahrer muss weder Gas- noch Bremspedal betätigen und kann sich voll auf das Lenken konzentrieren. Damit bietet das System vor allem auf glatter Straße oder unter anderen schwierigen Bedingungen einen erheblichen Sicherheitsgewinn.



Permanenter Allradantrieb mit Instant Traction™

Der Volvo V60 Cross Country verfügt in allen Versionen über ein elektronisch gesteuertes Allradsystem, das die Motorleistung je nach Fahrsituation variabel auf beide Achsen verteilt. Dafür sorgt die besonders kompakte und leichte elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung der aktuellsten Generation von BorgWarner in Verbindung mit der Fahrdynamikregelung ESC. 



Das System leitet bei Fahrten auf trockener Fahrbahn und in normalen Verkehrssituationen nahezu die gesamte Motorleistung an die Vorderräder. Gleichzeitig wird der Leistungsbedarf an der Hinterachse permanent überwacht; bis zu 50 Prozent der Antriebskraft können sofort und stufenlos über die Lamellenkupplung an die Hinterräder geleitet werden. Dadurch wirkt das System drohenden Traktionsverlusten an einer Achse schon im Ansatz entgegen und gewährleistet stets eine optimale Fahrstabilität.



Elektronische Fahrdynamikregelung ESC

Fahrstabilität und hohe aktive Sicherheit garantiert die jüngste Entwicklungsstufe der elektronischen Fahrdynamikregelung ESC (Electronic Stability Control). Das System registriert neben möglichen Differenzen zwischen Fahrtrichtung und Lenkvorgabe auch die Seitenneigung der Karosserie und ist so in der Lage, in Grenzsituationen durch frühzeitiges, präzises Eingreifen die Fahrstabilität und Kontrollierbarkeit zu erhalten.



ESC ist ein serienmäßiges aktives Sicherheitselement und arbeitet in den AWD-Varianten eng mit dem Allradsystem zusammen, um jederzeit für optimale Fahrstabilität zu sorgen. Sensoren registrieren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die Fahrgeschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs. Als wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die Gierrate, die Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern wird von den Sensoren erfasst.



Mit einer Reduzierung der Motorleistung und mit einem gezielten Bremsimpuls an einem oder mehreren Rädern wird die Stabilität des Fahrzeugs wiederhergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und somit ein Ausbrechen des Hecks in Richtung des Kurvenaußenrands verhindert.



Bestandteil des Systems ist auch die Advanced Stability Control, die mit einem Kreisel- und Beschleunigungssensor Schleudertendenzen des Fahrzeugs frühzeitig erkennt und unterbindet. Damit wird das Risiko eines Traktionsverlustes bei Ausweichmanövern und in Kurven weiter reduziert. Als Untersystem der Stabilitätskontrolle sorgt zudem die Untersteuer-Kontroll-Logik für eine nochmals geringere Neigung zum Untersteuern in Kurven – und dadurch für mehr Fahrspaß und Sicherheit. Die optionale Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA) erhöht die Stabilität beim Gespannfahren und reduziert durch gezielte Bremseingriffe die Gefahr des Aufschaukelns, die etwa bei starkem Seitenwind oder bei schnellen Lenkbewegungen auftritt.  



Corner Traction Control mit Torque Vectoring verbessert Kurvenverhalten

Die Corner Traction Control mit Torque Vectoring ermöglicht durch eine elektronische Steuerung des Antriebsdrehmoments noch harmonischere Kurvenfahrten ohne durchdrehende Räder. Die Drehmomentsteuerung – das Torque Vectoring – fungiert dabei als Differenzialsperre. In Kurven wird das innere Antriebsrad abgebremst, während das kurvenäußere mehr Antriebskraft erhält. Auf diese Weise lassen sich Kurven enger fahren und die Tendenz zum Untersteuern wird reduziert. Die Corner Traction Control ermöglicht das Herausbeschleunigen aus Kurven bei voller Bodenhaftung der Räder. Sie erleichtert so das Fahren auf kurvigen Strecken, im Kreisverkehr und auf feuchtem Untergrund.





Ausstattung



Exklusive Ausstattung für den Crossover-Kombi



  • Hohes Komfort- und Sicherheitsniveau

  • Zum Marktstart in der Top-Version Cross Country Pro verfügbar

  • Volvo on Call Notrufsystem mit WLAN-Hotspot serienmäßig



Der neue Volvo V60 Cross Country ist zur Markteinführung ausschließlich in der Top-Ausstattung Cross Country Pro erhältlich. Diese ist mit der eleganten Inscription Ausstattung des normalen Volvo V60 vergleichbar und verfügt darüber hinaus über exklusive optische Merkmale, die subtil den robusten und gleichzeitig hochwertigen Charakter des Crossover-Kombis betonen. Weitere attraktive Komfort- und Technikmerkmale bietet Volvo als Einzeloptionen und in Paketen gebündelt an. 



Wie alle Volvo Modelle zeichnet sich auch der Volvo V60 Cross Country durch ein herausragendes Sicherheitsniveau aus. Dazu zählen das Volvo City Safety Notbremssystem mit Lenkunterstützung und neuer Notbremsfunktion bei Gegenverkehr, der Kreuzungs-Bremsassistent sowie die Assistenz- und Schutzsysteme Oncoming Lane Mitigation, Road Edge Detection und Run-off Road Protection, eine Verkehrszeichenerkennung und das Driver Alert System, das den Fahrer bei Übermüdung und unkonzentrierter Fahrweise warnt.



Auch das Notrufsystem Volvo on Call mit eCall-Funktion ist serienmäßig an Bord. Es bietet über die dazugehörige Smartphone-App eine Vielzahl nützlicher Online-Funktionen und ermöglicht die Einrichtung eines WLAN-Hotspots für alle Fahrzeuginsassen. Vervollständigt wird die Sicherheitsausstattung durch Front- und Seitenairbags, Kopf-Schulter-Airbags für alle Insassen, einen Knie-Airbag für den Fahrer, das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, die Fahrdynamikregelung ESC mit Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA), ein Berganfahrassistent (HSA), ein Fernlichtassistent und ein Reifendruck-Kontrollsystem.



Zu den exklusiven Merkmalen des Crossover-Kombis zählen das Cross Country Komfortfahrwerk mit 210 mm Bodenfreiheit, der eigenständige Kühlergrill mit vertikalen schwarzen Streben und Chromapplikationen sowie eine Front- und Heckschürze im Cross Country Design. Auch die schwarze Schutzleiste, die über Radhäuser, Seitenschweller und Stoßfänger läuft und das ganze Fahrzeug umspannt, signalisiert Robustheit und Offroad-Fähigkeit. Elegante Akzente setzen die hochglänzend schwarzen Applikationen an den Seitenfenstern. LED-Scheinwerfer im „Thors Hammer“-Design mit integriertem LED-Tagfahrlicht und Fernlichtassistent, eine integrierte Aluminium-Dachreling sowie exklusive 19-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Doppelspeichen-Design mit Diamantschnitt/Graphitoptik und der Bereifung 235/45 R19 sind weitere Erkennungszeichen des Volvo V60 Cross Country Pro.  



Im Innenraum sorgen beheizbare Leder-Komfortsitze mit exklusiven Ziernähten und elektrischer Vier-Wege-Lendenwirbelstütze für Fahrer und Beifahrer, eine erweiterte Ambientebeleuchtung sowie die Echtholzeinlage „Linear Lime“ für eine warme und edle Atmosphäre. Die 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige bildet in Verbindung mit dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole eine hochmoderne und intuitive Bedienschnittstelle. Das Internet-fähige Infotainment-System Sensus Connect wird zusammen mit dem Audiosystem High Performance Sound inklusive zehn Lautsprechern und Bluetooth-Freisprecheinrichtung samt Audio-Streaming geliefert.



An Bord sind auch eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit zusätzlichen Belüftungsdüsen für die Fondsitze, das Volvo CleanZone Luftreinigungssystem mit Aktivkohlefilter und automatischer Umluftschaltung, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch einstellbare Außenspiegel, beheizbare Scheibenwaschdüsen und Wischerblätter, ein höhen- und längseinstellbares Lederlenkrad und ein Lederschalthebel.



Das Bedien- und Infotainment-System Sensus Connect

Mit dem Bedien- und Infotainment-System Sensus Connect hat der schwedische Premium-Hersteller automobilen Bedienkomfort vollkommen neu definiert. Nahezu alle Infotainment- und Komfortfunktionen werden über den Touchscreen, der wie ein Tablet funktioniert, sowie das Multifunktionslenkrad angesteuert und bedient. Weitere Schalter und Regler gibt es lediglich für die optionale Drive Mode-Funktion, die Lautstärkeregelung, für Front- oder Heckscheibenheizung sowie für das Einschalten des Warnblinklichts.



Auf dem Touchscreen werden die jeweils wichtigsten Funktionen in den Blickpunkt gerückt. Die intuitive Menüstruktur sowie die durchdachte Verwendung von Farben und Symbolen ermöglichen eine einfache und sichere Bedienung. Wichtige Informationen sind auch auf der großen 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige mit zwei Rundinstrumenten und dem dazwischen liegenden Info-Display verfügbar. Es kann verschiedene Inhalte variabel anzeigen und passt dabei auch die Größe der Darstellung dem jeweiligen Inhalt an. So wird beispielsweise bei aktiver Routenführung der mittlere Info-Bereich größer, um die Karte anzeigen zu können, und die beiden runden Anzeigen werden kleiner. Ebenfalls optional ist ein Head-up-Display erhältlich, das wichtige Informationen in das direkte Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert.



Das Sensus Connect Infotainment-System bietet zahlreiche Internet-Funktionen wie cloudbasierte Apps für Musik-Streaming und andere Dienste wie „Park & Pay“, das die Parkplatzsuche und den Bezahlvorgang im Parkhaus übernimmt. Besonderen Komfort bietet die Connected Service Booking App: Dabei setzt sich das Fahrzeug auf Wunsch bei einer anstehenden Wartung oder Inspektion selbstständig mit dem Volvo Partner in Verbindung. Auch wenn ein Fehler entdeckt wird, informiert das System den Fahrer. Zudem erinnert die Connected Service Booking App den Fahrer an einen vereinbarten Termin und navigiert ihn auf Wunsch zum Volvo Partner.



Auch der populäre Musik-Streaming-Dienst Spotify lässt sich in das Infotainment-System einbinden. Die beliebtesten Features von Spotify sind damit auf dem großen Touchscreen verfügbar, die Nutzung eines Smartphones für das Musik-Streaming ist überflüssig. Volvo und der schwedische Streaming-Dienst haben dafür eine vertraut wirkende Schnittstelle entwickelt. Darüber hinaus stehen Apps wie TuneIn (Internetradio), Yelp (Restaurant-, Shop- und Hotelempfehlungen) oder Local Search (Umkreissuche) bereit.



Optional lässt sich das Smartphone des Fahrers außerdem über Apple CarPlay oder Android Auto in das Sensus Connect System einbinden. Damit lassen sich die von iPad und iPhone bzw. von Android Smartphones und Tablets bekannten Dienste und Apps im Auto nutzen und auf dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole anzeigen. In Verbindung mit Apple CarPlay und Android Auto erhält der Volvo V60 Cross Country einen zusätzlichen USB-Anschluss im Stauraum unter der vorderen Mittelarmlehne.



Sensus 3D-Navigationssystem

Optional ist ein Sensus 3D-Navigationssystem erhältlich, das mit hochentwickelter Sprachsteuerung und Internet-Anbindung ein Höchstmaß an Bedienkomfort bietet. Die dynamische Routenführung berücksichtigt Echtzeit-Verkehrsinformationen. Die Navigationskarten werden auf dem großen Zentraldisplay angezeigt; zudem werden sie im mittleren Info-Bereich der optionalen 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige dargestellt. Bei Fahrzeugen mit dem optionalen Head-up-Display werden die Routenhinweise zudem auf die Frontscheibe projiziert.



Die Online-Konnektivität des Systems ermöglicht standortbasierte Funktionen wie die Umgebungssuche „Local Search“ und erlaubt beispielsweise den Zugriff auf Wetterinformationen und aktuelle Kraftstoffpreise. Über die Send-to-Car Funktion kann der Fahrer die Route an seinem heimischen Computer oder auf dem Smartphone planen und die Reisedaten dann an das Navigationssystem im Fahrzeug schicken. Zu den weiteren integrierten Apps zählen etwa die Standortübermittlung Glympse oder eine Wikipedia-App, die Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung liefert. Dank Volvo Lifetime MapCare erhält der Kunde regelmäßige kostenlose Kartenaktualisierungen bis Mitte des Jahres 2025.



Die Audiosysteme des Volvo V60 Cross Country

Die Audiosysteme des Volvo V60 Cross Country bieten anspruchsvollen Musikfreunden ein Klangerlebnis der Spitzenklasse. Serienmäßig ist das Fahrzeug in der Ausstattungslinie Cross Country Pro mit dem leistungsfähigen Audiosystem High Performance Sound mit 170 Watt Leistung und zehn Lautsprechern ausgerüstet.



High Performance Sound Pro by Harman/Kardon mit 14 Lautsprechern

Alternativ verfügbar ist das High Performance Sound Pro by Harman/Kardon mit 14 Lautsprechern, 600 Watt Leistung, 12-Kanal-Verstärker und Dirac Unison Soundoptimierung des schwedischen Spezialisten Dirac Research. Ein Subwoofer ist am hinteren Radkasten in die skalierbare Produkt-Architektur des Fahrzeugs integriert und beansprucht daher im Unterschied zu konventionellen Einbaulösungen kaum Platz. Dadurch ergeben sich extrem tiefe Basstöne bis 20 Hz, die quasi das gesamte Interieur in einen riesigen Subwoofer verwandeln und einen Klang wie im Kino erzeugen.



Bowers & Wilkins Soundsystem verwandelt den Innenraum in einen Konzertsaal

Der innovative Subwoofer ist auch Bestandteil des Premium Sound Systems by Bowers & Wilkins, das gemeinsam mit dem britischen Traditionsunternehmen Bowers & Wilkins entwickelt wurde und zu den besten in der gesamten Automobilbranche zählt. Schon der stilvolle Hochtöner aus Edelstahl, der zentral auf der Armaturentafel platziert ist, unterstreicht diesen Anspruch. Das Premium Sound System by Bowers & Wilkins arbeitet mit einem zwölfkanaligen Klasse-D-Verstärker mit 1.100 Watt und verwöhnt die Insassen mit einer maßgeschneiderten Akustik, die je nach gewählter Einstellung dem Konzertsaal in der Volvo Heimatstadt Göteborg oder auch einer Bühne oder einem Aufnahmestudio nachempfunden ist.



Dafür sorgt die Klangverarbeitungs-Software von Dirac Research. Sie verbessert das Zusammenspiel zwischen den insgesamt 15 Lautsprechern: fünf 25-Millimeter-Nautilus-Hochtöner mit der jüngsten Treble-Technik, drei Mitteltöner (100 mm) mit der charakteristisch gelben und hinter der Abdeckung sichtbaren Kevlar-Membran, vier trichterförmige Tieftöner (170/165 mm), zwei Breitband-Lautsprecher (80 mm) sowie der Subwoofer (250 mm) im Heck.



Einen besonders offenen, dreidimensionalen Klang liefert dabei die Bowers & Wilkins Tweeter-on-Top Technik im Center-Lautsprecher. Diese Technik verbessert das Verhältnis von direktem zu reflektierenden Klang, da die Töne des Hochtöners direkt den Zuhörer erreichen, anstatt zunächst von der Windschutzscheibe reflektiert zu werden. Das Audiosystem erzeugt dadurch einen besonders direkten und unverfälschten Klang.



Weitere Highlights aus dem Ausstattungsprogramm des Volvo V60 Cross Country

Neben der serienmäßigen Zwei-Zonen-Klimaautomatik, die elektronisch gesteuert wird und besonders effizient arbeitet, bietet Volvo optional eine Vier-Zonen-Klimaautomatik an, die auch für die beiden äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe eine individuelle Temperatur- und Belüftungsregelung ermöglicht. Die Steuerung erfolgt über einen eleganten Touchscreen am hinteren Ende der Tunnelkonsole. Inbegriffen ist hier eine Kühlung für das Handschuhfach.



Wie alle Volvo Modelle der neuen Generation setzt auch der Volvo V60 Cross Country Maßstäbe in Sachen Luftqualität. Das Fahrzeug ist mit dem Volvo CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet, dessen effizienter Multifilter bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft filtert. Teil des Systems ist auch ein Sensor, der die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen hin überwacht. Wenn der Anteil schädlicher Partikel beispielsweise bei der Fahrt durch einen Tunnel zu hoch wird, werden die Lüftungsdüsen des Fahrzeugs automatisch geschlossen. Der Multifilter und der Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen. Das CleanZone Logo wird auf dem großen Touchscreen angezeigt und leuchtet beim Einschalten des Systems blau.



Knifflige Einparkmanöver und das Rangieren auf engem Raum werden mit dem intelligenten Einpark-Assistenten Park Assist Pilot zum Kinderspiel. Das System ermöglicht nicht nur das Einparken in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken, sondern steuert den Volvo V60 Cross Country auch rückwärts in Parkbuchten und aus Längsparklücken auch wieder hinaus. Zwölf Ultraschallsensoren rund um das Fahrzeug liefern die dafür erforderlichen Informationen. Sobald der Fahrer den Einpark-Assistenten in einer parallelen Einparksituation aktiviert, suchen die Sensoren seitlich neben dem Fahrzeug nach einem geeigneten Stellplatz. Ist ein passender Parkplatz gefunden, wird der Fahrer akustisch und optisch informiert. Die Instrumentenanzeige leitet den Fahrer dann Schritt für Schritt durch den Parkvorgang. Das System übernimmt dabei die Kontrolle über das Lenkrad, während der Fahrer Schaltung und Gas- sowie Bremspedal bedient.



Mit der 360-Grad-Kamera zeigt der Volvo V60 Cross Country zudem eine digital erzeugte Rundumsicht um das Fahrzeug aus der Vogelperspektive auf dem großen Bildschirm im Innenraum an. Bestandteil des Systems sind vier Kameras mit Fischaugenlinsen – sie sind in der Frontpartie, den Außenspiegeln und oberhalb des hinteren Kennzeichens angebracht. Zudem kann sich der Fahrer komfortabel die Fahrzeugumgebung aus weiteren Blickwinkeln anzeigen lassen – von vorn, von hinten und von der Seite. Die 360-Grad-Rundumsicht ist vor allem dann nützlich, wenn das direkte Sichtfeld des Fahrers eingeschränkt ist, etwa beim Verlassen einer engen Ausfahrt mit Hindernissen zu beiden Seiten, oder wenn man sich rückwärts einem Anhänger oder Wohnwagen nähert. Ebenfalls erhältlich sind eine Einparkhilfe für vorn und hinten und eine Rückfahrkamera; eine Einparkhilfe hinten gehört zur Serienausstattung.



Für ein besonders großzügiges Raumgefühl und einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt das optional verfügbare Panorama-Glasdach mit Schiebe-Hebefunktion, das in identischer Größe auch in den neuen Volvo 90er Modellen erhältlich ist. Es ist das größte jemals in einem Volvo Modell eingebaute Glasdach, das sich öffnen lässt. Es erstreckt sich weit bis in den Fond und bietet damit allen Passagieren eine helle und luftige Umgebung.



Der vordere Teil des Glasdachs lässt sich öffnen und nach hinten schieben, alternativ kann der hintere Teil zur Belüftung hochgeklappt werden. Das Glasdach besteht aus Verbundglas und ist damit extrem sicher. Die Tönung reduziert die Wärmeübertragung in den Innenraum um 94 Prozent und die UV-Strahlung um mindestens 99,5 Prozent. Von innen in die Dachkonstruktion integriert ist ein stufenlos elektrisch einstellbarer Sonnenschutz aus hochwertigem perforiertem Material, der eine Blendung der Passagiere und ein Aufheizen des Innenraums verhindert. Zudem lässt sich einstellen, dass der Sonnenschutz bei geparktem Fahrzeug und Außentemperaturen über 25 Grad automatisch geschlossen wird. Das gesamte Dach kann außerdem per Fernbedienung aus bis zu 20 Metern Abstand geschlossen werden – ebenso wie die Seitenfenster. 



Die Praktikabilität des Fahrzeugs lässt sich auch mit der sensorgesteuerten Heckklappenöffnung erhöhen; sie ermöglicht ein freihändiges Betätigen der Kofferraumklappe und ist vor allem dann praktisch, wenn man mit mehreren Taschen oder sperrigen Gegenständen beladen ist. Dabei muss der Nutzer nur seinen Fuß unter den hinteren Stoßfänger halten. Dadurch wird ein Sensor aktiviert, der das Auslösen der Heckklappenbetätigung veranlasst. Das System wird in Verbindung mit dem elektronischen Zugangssystem Keyless Drive angeboten. Zudem ist eine elektrische Heckklappenbetätigung ohne Sensorsteuerung erhältlich.   



Attraktive Ausstattungspakete mit Preisvorteil

Mit zahlreichen attraktiven Ausstattungspaketen lässt sich der Volvo V60 Cross Country weiter aufwerten und personalisieren. Die Pakete bieten deutliche Preisvorteile gegenüber den Einzeloptionen.



Das Business-Paket umfasst das Sensus 3D-Navigationssystem mit Sprachsteuerung, „Local Search“-Umgebungssuche, Send-to-Car-Funktion und Volvo Lifetime MapCare mit kostenlosen Kartenaktualisierungen, sowie die Smartphone-Integration mit Apple CarPlay und Android Auto.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 18 Prozent.



Das Business-Paket Pro umfasst zusätzlich das Audiosystem High Performance Sound Pro by Harman/Kardon und einen CD-Player mit MP3-/WMA-Abspielfunktion.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 20 Prozent.



Das IntelliSafe Pro-Paket enthält das Pilot Assist System für komfortables Fahren bis 130 km/h inkl. adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage und Distanzwarner sowie die IntelliSafe Surround Assistenzsysteme: das Blind Spot Information System (BLIS) inkl. Lane Change Merge Aid (LCMA), den Cross Traffic Alert (CTA) mit Bremseingriff bei Nichtbeachtung sowie die Heckaufprallabschwächung.   

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 20 Prozent.



Das Klima-Paket umfasst eine Klimaautomatik mit Vier-Zonen-Temperaturregelung und gekühltem Handschuhfach sowie abgedunkelte Heck- und Seitenfenster.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 21 Prozent.



Das Laderaum-Paket beinhaltet eine elektrisch bedienbare Heckklappe, einen 12-Volt-Steckdosen-Anschluss im Gepäckraum und ein Gepäckraum-Trennnetz.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 11 Prozent.



Das Laderaum-Paket Pro umfasst zusätzlich das elektronische Zugangssystem Keyless Drive mit sensorgesteuerter Heckklappe, elektrisch umlegbare Rücksitzlehnen und Kopfstütze sowie ein Befestigungssystem für Tragetaschen im Gepäckraum.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 25 Prozent.  



Das Licht-Paket enthält Voll-LED-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, dem intelligenten Fernlicht-Assistenten mit adaptiver Leuchtweitenregulierung sowie integriertem LED-Tagfahrlicht. Ebenfalls inbegriffen sind LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, eine Scheinwerferreinigungsanlage sowie Innen- und Außenspiegel mit Abblendautomatik.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 33 Prozent.  



Das Sitz-Komfortpaket umfasst perforierte Nappaleder-Komfortsitze; Fahrer- und Beifahrersitz sind mit aktiver Belüftung, elektrischer Sitzeinstellung und Memory-Funktion für Fahrersitz- und Außenspiegeleinstellung, elektrisch einstellbarer Vier-Wege-Lendenwirbelstütze, einstellbarer Beinauflage sowie elektrisch einstellbaren Seitenwangen ausgerüstet.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 24 Prozent.  



Im Winter-Paket Pro ist eine kraftstoffbetriebene Standheizung mit Timer-Funktion enthalten. Sie kann auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App aktiviert werden. Inbegriffen sind auch eine Sitzheizung für die äußeren Sitze der zweiten Reihe und eine Lenkradheizung.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 24 Prozent.



Das Xenium-Paket umfasst ein Head-up-Display, ein Panorama-Glas-Schiebe-Hebedach mit stufenlos elektrisch einstellbarem Sonnenschutz sowie eine Rückfahrkamera.

Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 25 Prozent.



Das Xenium-Paket Pro beinhaltet zusätzlich die Armaturentafel in Lederoptik mit Kontrastnähten.





Umwelt



Konsequent nachhaltig – ein ganzes Autoleben lang



  • Ressourcenschonende Fahrzeugentwicklung und -produktion

  • Materialien erfüllen höchste Umwelt- und Gesundheitsstandards 

  • Neue Produkt-Architektur: Leicht und auf Elektrifizierung vorbereitet



Sorgsamer Umgang mit Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien in der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende Konzepte – und das beinhaltet nicht nur technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen, sondern vor allem auch Vorsorge für die Umwelt und für kommende Generationen. Das nachhaltige Handeln von Volvo wurde beispielsweise durch die Auszeichnung als bester Automobilhersteller im skandinavischen „Sustainable Brand Index“ 2014 gewürdigt, für den 23.000 Verbraucher befragt wurden.



Die im Jahr 2016 vorgestellte globale Strategie zur Elektrifizierung seiner Premium-Modelle ist Teil eines strategischen Nachhaltigkeitsprogramms, das mehrere neue Selbstverpflichtungen umfasst. Nachhaltigkeit steht dabei im Mittelpunkt aller Geschäftsaktivitäten. Das Programm wurde nach dem schwedischen Wort „omtanke“ benannt, was „Rücksichtnahme“ oder „Fürsorge“ bedeutet. Volvo verpflichtet sich unter anderem, bis 2025 einen klimaneutralen Betrieb einzuführen.



Wirtschaftliche und emissionsarme Motoren, ein hoher Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe, wartungsfreie und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten, hautfreundliche Innenraum-Materialien, Lackierungen auf Wasserbasis und der konsequente Verzicht auf umwelt- oder gesundheitsgefährdende Substanzen zeichnen auch den neuen Volvo V60 Cross Country aus.



Schon bei der Entwicklung achtete der schwedische Hersteller darauf, negative Umwelteinflüsse während des gesamten Autolebens so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck wurden detaillierte Analyseverfahren erarbeitet, mit denen die Öko-Bilanz einzelner Technik-Komponenten und Materialien im Vorfeld abgeschätzt werden kann. Für jedes Modell lässt sich so eine Umweltprodukterklärung erstellen, die sowohl ökologische Auswirkungen als auch mögliche Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen berücksichtigt. Die Umweltprodukterklärung, die Volvo als weltweit erster Automobilhersteller eingeführt hat, wird von der unabhängigen Lloyd’s Register Quality Assurance bestätigt.



Beeinträchtigungen der Umwelt konsequent verringert

Darüber hinaus entwickelt der schwedische Automobilhersteller bereits seit Jahrzehnten immer neue umweltschonende Fertigungsverfahren. So ist es beispielsweise gelungen, die Zahl der Kunststoffarten, die in einem Fahrzeug verarbeitet werden, auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile sind sämtliche verwendeten Kunststoffe wiederverwertbar und werden entsprechend gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das Recycling einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind inzwischen – gemessen am Fahrzeuggewicht – mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine sinnvolle Wiederverwertung geeignet. In neuen Volvo Modellen kommen wiederum bis zu 15 Kilogramm recycelter nicht-metallischer Materialien zum Einsatz.  



Auch die bei der Lackierung verursachten Umwelteinflüsse konnten mit Hilfe neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Neben dem optischen Reiz steht für Volvo dabei gleichermaßen eine Lackiertechnik im Mittelpunkt, die die Umwelt möglichst wenig belastet. Denn Volvo gehört zu den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm 14001 zertifiziert haben. Der hohe Anspruch bezüglich der Umweltverträglichkeit erstreckt sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo ebenfalls den Nachweis zertifizierter Herstellungsverfahren verlangt.



Hochmoderne Drive-E Motoren mit hoher Wirkung und geringen Emissionen

Mit einem hohen Wirkungsgrad und einer effektiven Abgasreinigung leisten die von Volvo entwickelten Drive-E Motoren einen entscheidenden Beitrag dazu, die Umweltbelastungen während der Fahrt auf einem möglichst geringen Niveau zu halten. Eine gewichtsreduzierende Bauweise, geringe innere Reibungswerte sowie ein hoch entwickeltes elektronisches Motormanagement tragen zum hohen Wirkungsgrad und damit zum günstigen Kraftstoffverbrauch der fortschrittlichen Antriebseinheiten bei. Alle Drive-E Motoren verfügen über maximal vier Zylinder und maximal zwei Liter Hubraum. Sie decken über verschiedene Formen der Aufladung ein breites Leistungsspektrum ab und erfüllen damit die unterschiedlichsten Kundenanforderungen.    



Die Drive-E Benzinmotoren gehören trotz ihrer souveränen Leistungscharakteristik zu den sparsamsten Antriebseinheiten im Segment. Besonders wirtschaftlich sind auch die modernen Common-Rail-Dieselmotoren. Sie arbeiten mit dem neu entwickelten Einspritzkontrollsystem i-ART, das sich durch besonders hohe Präzision auszeichnet und damit für niedrigen Verbrauch und einen hohen thermischen Wirkungsgrad sorgt.



Neue Abgasreinigungstechniken garantieren ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit: Die Benzinmotoren sind mit einem Benzinpartikelfilter ausgerüstet, während die Drive-E Dieselmotoren mit der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen (NOX) arbeiten. Der Volvo V60 Cross Country erfüllt in allen Varianten die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Diese berücksichtigt auch Verbrauchswerte und Emissionen, die nach dem „Real Drive Emission“-Verfahren (RDE) im praktischen Fahrbetrieb gemessen werden.



Der Volvo V60 Cross Country basiert auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA). Zu den Vorzügen dieser technischen Plattform gehört, dass sie von Beginn an eine Elektrifizierung des Antriebs begünstigt. Volvo sieht in der Einführung von Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektroantrieben ein enormes Potenzial zur weiteren nachhaltigen Verringerung der CO2-Emissionen.



Saubere Luft im Innenraum

Maßstäbe setzen Volvo Fahrzeuge auch in Sachen Luftqualität. Besonders saubere Luft gibt es im Innenraum des Volvo V60 Cross Country, der mit dem CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet ist. Das System filtert bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft. Ein Sensor überwacht die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen und veranlasst beispielsweise bei der Fahrt durch einen Tunnel das automatische Schließen der Lüftungsdüsen. Multifilter und Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen.



Hautfreundliche Textilien und Leder

Dass von den im Fahrzeug selbst verwendeten Materialien keine Unannehmlichkeiten oder gar Gesundheitsgefährdungen ausgehen, ist für Volvo eine Selbstverständlichkeit. Gewährleistet wird dies mittels einer intensiven Überprüfung sämtlicher Kunststoff- und Textilrohstoffe. Alle im Innenraum eingesetzten Textilien sind frei von allergieauslösenden oder auf andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen. Auch das Gerbverfahren für die Lederpolsterungen erfolgt nach strengen Richtlinien. Volvo arbeitet hier nur mit Lederzulieferern zusammen, die strenge Vorschriften zur artgerechten Tierhaltung umsetzen und einhalten. Das verwendete Leder ist dabei ein Nebenprodukt, das bei der Fleisch- und Milchproduktion entsteht.



Auch die aus Metall bestehenden Funktionselemente werden auf mögliche Allergiegefahren getestet. Türgriffe, Zündschlüssel, Schalthebel und Lenkräder bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien ausgeschlossen werden kann. Auch die Gurtschnallen werden aus 100-prozentig nickelfreiem Material gefertigt, um die bei einigen Menschen bestehende Gefahr einer Metall-Haut-Reaktion weiter zu minimieren.

Tags: