Der neue Volvo V90: Funktionalität in ihrer schönsten Form
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Langfassung
Der neue Volvo V90: Funktionalität in ihrer schönsten Form
Die Highlights auf einen Blick:
- Basiert auf der selbst entwickelten skalierbaren Produkt-Architektur (SPA)
- Markante Frontpartie mit neuem Kühlergrill und T-förmigen LED-Tagfahrleuchten
- Elegantes Design mit perfekten Proportionen und kurzen Überhängen
- Fortschrittlichste Sicherheitsausstattung serienmäßig, darunter ein Kreuzungs-Notbremsassistent und eine Run-off Road Protection zum Insassenschutz bei Unfällen durch Abkommen von der Fahrbahn
- Oncoming Lane Mitigation mit aktivem Lenkeingriff verhindert Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen
- Volvo City Safety serienmäßig: Notbremsassistent mit zuverlässiger Fußgänger-, Fahrradfahrer-, Motorradfahrer- und Wildtier-Erkennung
- Optionales Blind Spot Information System (BLIS) mit Lenkeingriff
- Pilot Assist für teilautonomes Fahren bis 130 km/h
- Sicherheitskäfig aus warm geformtem Borstahl
- Neuer T4 Benziner erweitert Antriebspalette
- Top-Diesel D5 mit PowerPulse-Technik
- Plug-in-Hybridvariante im Volvo V90 T8 Twin Engine: Leistungsstark und hocheffizient mit bis zu 50 Kilometern Reichweite im Elektromodus
- Komfortable Achtgang-Automatik serienmäßig oder optional
- Luxuriöser Innenraum mit feinster Handwerkskunst und Liebe zum Detail
- Großzügiges Gepäckabteil mit elektrischer Heckklappe
- Wie ein Tablet bedienbarer Touchscreen als Herzstück des Bordsystems
- Smartphone-Einbindung via Betriebssystem Apple CarPlay und Android Auto
- Luftreinigungssystem Volvo CleanZone serienmäßig
- Bowers & Wilkins Premium-Audiosystem liefert einzigartiges Klangerlebnis
- Ausstattungen: Kinetic, Momentum, R-Design und Inscription
Entwicklung und Produktion
Skalierbare Produkt-Architektur (SPA) bringt Vorteile für Fahrzeug und Fertigung
- Premium-Kombi basiert auf modularer Fahrzeug-Architektur
- Weniger Gewicht und Verbrauch – neue Freiheiten für die Designer
- Voraussetzungen für erfolgreiche Elektrifizierung des Antriebs
Der Volvo V90 folgt wie die weiteren Modelle der 90er Baureihe der neuen Entwicklungsstrategie der Volvo Car Group, die das Unternehmen im September 2011 bekanntgegeben hat. Basierten die Volvo Baureihen bis dahin in der Regel auf unterschiedlichen Chassis, wird der überwiegende Teil zukünftiger Volvo Modelle auf einer einheitlichen Struktur aufgebaut.
Im Zentrum dieser Strategie steht die skalierbare Produkt-Architektur SPA (Scalable Product Architecture). Sie ermöglicht nicht nur viele Freiheiten für die Designer und Ingenieure bei der Gestaltung von Fahrzeugen, sondern setzt auch enorme Synergien in der Entwicklung und Produktion frei: von den Sitzen und Innenraumkomponenten über die Elektrik bis hin zu den Antrieben. Mithilfe von zahlreichen Schnittstellen, gleichen Komponenten und skalierbaren Karosseriemodulen lassen sich in hohem Umfang flexible Produktionsprozesse und damit auch eine äußerst effiziente Fahrzeugproduktion realisieren.
Nach dem Wegbereiter der neuen Strategie, dem im Jahr 2015 eingeführten Volvo XC90, sind der Volvo V90 und die Limousine Volvo S90 die beiden nächsten Serienmodelle, die auf SPA basieren. Die gemeinsame Produkt-Architektur sorgt neben dem enormen Zugewinn an Produktivität und Effektivität für zusätzliche signifikante produktbezogene Vorteile in den Bereichen Gewicht, Elektronik, Fahrdynamik und Fahrzeug-Proportionen.
Gewichtseinsparung von 100 bis 150 Kilogramm
Mit der skalierbaren Produkt-Architektur übernimmt Volvo eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Um die größtmögliche Steifigkeit bei hochfesten Stählen im heutigen Karosseriebau zu erreichen, musste bisher eine große Menge Aluminium im Frontbereich, in den Türen sowie bei Chassis und Antriebsstrang verbaut werden. Künftige Volvo Modelle werden aufgrund des hohen Anteils von Borstahl dagegen bis zu 150 Kilogramm leichter sein als aktuelle Volvo Fahrzeuge mit vergleichbaren Fahrzeugabmessungen. Die Produkt-Architektur ermöglicht Gewichtseinsparungen beispielsweise beim Einbau fortschrittlicher Techniken wie dem Start-Stopp-System bis hin zum vollständigen Elektroantrieb, ohne dabei zusätzlichen Platz im Innen- beziehungsweise im Kofferraum beanspruchen zu müssen.
Durch die neue Karosseriebau-Technik, die deutliche Gewichtsreduktion und die optimierte Gewichtsverteilung setzt Volvo auch bei der Fahrdynamik ganz neue Maßstäbe bei gleichbleibend einzigartigem Fahrkomfort.
Zu SPA gehört auch eine innovative elektrische Architektur, die die Fahrzeugintelligenz auf ein neues Level hebt. Neue Techniken wie Mikroprozessoren, Sensoren und Kameras lassen sich besonders leicht integrieren. Unterstützt wird so auch die Einführung neuer Sicherheitslösungen zur Unfallvermeidung und die schnelle Einführung neuer Multimedia- und Konnektivitäts-Systeme.
Darüber hinaus ergeben sich bemerkenswerte Möglichkeiten zum Einsatz neuer Kommunikations- und Infotainment-Anwendungen sowie bei der Vernetzung unterschiedlicher Assistenzsysteme. Gerade im Bereich der aktiven Sicherheit gewinnt Volvo dadurch zusätzliche Möglichkeiten, seine Ausnahmestellung zu untermauern.
SPA schafft Freiheiten für Designer und Ingenieure
Dank SPA erreicht der schwedische Premium-Hersteller ein neues Niveau in punkto Qualität sowie Verarbeitung und setzt zudem Maßstäbe bei den technischen Standards. Die skalierbare Produkt-Architektur eröffnet dabei sowohl Entwicklern als auch Designern neue Möglichkeiten. Bisherige Design-Einschränkungen etwa bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Front fallen nun weniger ins Gewicht oder haben teilweise sogar ganz an Bedeutung verloren. Die Designer haben dadurch auch mehr Freiheiten, Fahrzeuge mit selbstbewusstem Auftritt, dynamischen Proportionen und einer Reihe markanter Designmerkmale zu entwickeln. Die skalierbare Produkt-Architektur gibt Volvo die Möglichkeit, die Formensprache weiter zu schärfen und dem Design eine noch athletischere und dynamischere Aura zu verleihen.
Auch bei der Gestaltung der Innenräume ist die Flexibilität gestiegen: So sorgen etwa der lange Radstand und die kurzen Überhänge des Volvo V90 für ausgezeichnete Platzverhältnisse und einen einzigartigen Reisekomfort. Diesen großzügigen Innenraum verbindet der Premium-Kombi mit hoher Agilität und einem bemerkenswert fahraktiven Charakter.
Unter der langgestreckten Motorhaube kommen die von Volvo in Eigenregie entwickelten Drive-E Triebwerke zum Einsatz: hocheffiziente Benzin- und Dieselmotoren mit 2,0 Litern Hubraum, intelligenter Einspritzung und Aufladung. Volvo deckt mit diesen Triebwerken die gesamte Bandbreite von herausragend effizienten Aggregaten über besonders drehfreudige Varianten bis hin zu Hochleistungsmotoren ab. Mit dem Modelljahr 2018 wurde außerdem die Antriebspalette um einen Plug-in-Hybridantrieb im Volvo V90 T8 Twin Engine AWD erweitert. Die intelligente Raumausnutzung der skalierbaren Architektur bot dabei genügend Platz für eine effiziente Unterbringung der Elektronikkomponenten und der Batterie, ohne das Platzangebot im Innenraum einzuschränken.
Produktion im Volvo Werk Torslanda
Die skalierbare Produkt-Architektur wirkt sich nicht nur vorteilhaft auf Fahrzeugeigenschaften wie Design, Gewicht, Sicherheit und Effizienz aus, sondern auch auf die Produktion. Künftig baut nahezu die gesamte Modellpalette auf den gleichen Modulen, Schnittstellen, skalierbaren Systemen und Komponenten auf. Neben den Modellen der neuen Volvo 90er Baureihe wird auch die neue Generation der Volvo 60er Familie die modulare Basis der Architektur nutzen; den Anfang machte im Sommer 2017 der neue Volvo XC60.
Ziel ist es, dass über 40 Prozent der Teile in allen zukünftigen Volvo Modellen unabhängig von Fahrzeuggröße und Segment identisch sind. Dies schafft enorme Synergien in allen Bereichen der Fahrzeugentwicklung und -produktion und wird der Wettbewerbsfähigkeit von Volvo einen weiteren kräftigen Schub verleihen. Zudem sorgt SPA für eine hohe Flexibilität in der Fertigung.
Ende Januar 2015 lief im Volvo Werk Torslanda im schwedischen Göteborg die Serienproduktion des Volvo XC90 als erstem Modell auf SPA an. Mit dem Start des Volvo S90 und des Volvo V90 im Jahr 2016 erreichte ein in der Geschichte Schwedens beispielloses Entwicklungsprojekt einen weiteren Meilenstein: Im Zeitraum von 2011 bis 2015 hat Volvo insgesamt rund elf Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von SPA, der Drive-E Motorenfamilie sowie in die Produktionsanlagen investiert. Dies entspricht in etwa dem Investment in die Öresundbrücke zwischen Schweden und Dänemark – und ist ein klares Bekenntnis von Volvo, seine Position als schwedischer Automobilhersteller im globalen Premium-Segment zu festigen und weiter auszubauen.
Design
Der kultivierte Premium-Kombi
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Selbstbewusstes, skandinavisch geprägtes Design
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Große Gestaltungsspielräume durch skalierbare Produkt-Architektur
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Eigenständige Merkmale verbunden mit klassischen Volvo Stilelementen
Der Volvo V90 präsentiert sich ganz im Stile der neuen Volvo Designsprache: Er verbindet die stilvolle Eleganz skandinavischen Designs mit einer kraftvollen, selbstbewussten Optik. Markante Designmerkmale wie die aufrecht stehende Frontpartie, der je nach Ausstattungslinie unterschiedlich ausgeführte Wasserfall-Kühlergrill mit konkaven vertikalen Streben sowie die unverwechselbaren LED-Tagfahrleuchten machen in Verbindung mit den gestreckten Proportionen, dem langen Radstand und der hohen Schulterlinie – einem klassischen Volvo Stilelement – den Volvo V90 zur eleganten und besonders kultivierten Alternative unter den Premium-Kombis.
Das Design-Team um Thomas Ingenlath, Senior Vice President Design der Volvo Car Group, nutzte die gestalterischen Freiheiten, die die skalierbare Produkt-Architektur (SPA) bietet. Einschränkungen etwa im Hinblick auf Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Front, die in früheren Baureihen galten, wurden damit hinfällig. Ein Beispiel für die Vorzüge von SPA ist die nach vorn gerückte Vorderachse. Dadurch ergeben sich ein kurzer vorderer Überhang in Kombination mit einem längeren Radstand – mit den damit verbundenen Vorteilen für Platzangebot und Fahrstabilität – sowie eine elegante und kraftvolle Optik.
Ein klarer Indikator für die gestreckten, schon auf den ersten Blick überzeugenden Proportionen des Volvo V90 ist der Abstand zwischen der Armaturentafel und der Vorderachse. Je größer dieses „Dash-to-Axle“-Verhältnis, desto eleganter und premiumartiger wirkt das Design. Beim neuen Volvo V90 fällt das „Dash-to-Axle“-Verhältnis besonders großzügig aus, weil die SPA-Plattform die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen hat. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich stilvolles, höchsten Premium-Ansprüchen genügendes Design. Aus dem großen Abstand zwischen Armaturentafel und Vorderrädern resultiert auch die langgezogene Motorhaube, die den Eindruck von luxuriöser Eleganz zusätzlich unterstreicht. Diese optische Wirkung wird von der charakteristischen Linie verstärkt, die sich über die gesamte Flanke des Fahrzeugs spannt.
Das neue Volvo Gesicht
Inspiriert vom Design des Volvo Concept Coupé, das auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 in Frankfurt viel Lob und bewundernde Blicke erntete, präsentiert sich der Volvo V90 mit einer unverwechselbaren Frontpartie im Stile der neuen Volvo Designsprache. Die klaren geometrischen Formen, der aufrechte Wasserfall-Kühlergrill, die markanten T-förmigen LED-Tagfahrleuchten (Serie ab Momentum) und die schnörkellose Gestaltung strahlen Selbstvertrauen und Führungsanspruch aus und lassen den Premium-Kombi souverän wirken.
Neben den für die Volvo Modelle der neuen Generation typischen LED-Leuchten im „Thors Hammer“-Design und dem überarbeiteten Markenemblem auf schwarzem Hintergrund dominiert der neu gestaltete Kühlergrill die Fahrzeugfront. Er ist je nach gewählter Ausstattungslinie unterschiedlich gestaltet und unterstreicht damit den individuellen Charakter des Fahrzeugs. Verwendung findet dabei – außer in der R-Design Variante – das aus der Volvo Historie bekannte Wasserfall-Motiv mit vertikalen Kühlergrillstreben. Sie sind leicht konkav geformt – ein ungewöhnliches Stilmittel, mit dem die Designer an den legendären Volvo P1800 erinnern. Die leichte Wölbung verleiht dem Kühlergrill zusätzliches Volumen und der gesamten Frontpartie einen stolzen, Präsenz vermittelnden Ausdruck.
In der Basisausstattung Kinetic sind die 23 Streben des Grills in Dunkelgrau ausgeführt, in der Version Momentum sind sie in Hochglanz-Schwarz gehalten. Besonders elegant wirkt die Chrom-Ausführung in der luxuriösen Variante Inscription. Der Rahmen des Grills ist in allen Varianten in hochglänzendem Chrom ausgeführt. Eigenständige Akzente setzt auch die R-Design Variante: Hier verfügt der Kühlergrill anstelle des Wasserfall-Motivs über einen Einsatz mit horizontalem Gitter in hochglänzendem Schwarz; der Rahmen besitzt ein seidenmattes Finish.
Ein zweiter Lufteinlass ist in den vorderen Stoßfänger integriert. Für optische Breite sorgen die beiden äußeren Kühlergrillelemente, die wie der obere Grill je nach Ausstattungslinie unterschiedlich gestaltet sind. In der R-Design Variante sind sie in Dunkelgrau lackiert und mit einer speziell entworfenen Applikation in Hochglanz-Schwarz versehen, die mit ihrer Form Bezug auf das „Thors Hammer“-Design der LED-Scheinwerfer nimmt. Die Inscription Variante verfügt hier über einen horizontalen Chromstreifen, der die Breite der Fahrzeugfront zusätzlich betont.
Klare geometrische Formen prägen auch die Seitenansicht des Volvo V90. Eine ausgeprägte Linie zieht sich über die gesamte Fahrzeuglänge bis in die markanten Schultern. Sie betont die gestreckten Proportionen und unterstreicht damit auch das Versprechen von besonderer Geräumigkeit und Funktionalität, das der Kombi mit seinem Design vermittelt. Die Seitenfenster werden von hochglänzenden Chromleisten eingerahmt (ab Momentum), was die Eleganz und Exklusivität des Auftritts nochmals verstärkt. In der R-Design Version sind die Leisten seidenmatt ausgeführt, was perfekt mit den anderen Ausstattungsdetails dieser sportlichen Linie harmoniert. Die in Wagenfarbe lackierten Türgriffe verfügen in der Version Inscription zusätzlich über eine hochglänzend verchromte Innenseite. Diese wird von außen betrachtet als edler Rahmen rund um den Türgriff wahrgenommen.
Eleganz und Funktionalität verbindet die in allen Ausstattungsvarianten serienmäßige Dachreling. Sie fügt sich harmonisch in das gestreckte Design des Volvo V90 ein, ist in der Basisausstattung Kinetic in Schwarz ausgeführt und in den höheren Linien mit einem Aluminium-Finish versehen. Die dynamische Erscheinung des Kombis wird zusätzlich durch einen integrierten Dachkantenspoiler verstärkt.
Optional ist für den Volvo V90 ein elektrisch betriebenes Panorama-Glasdach erhältlich. Es ist ebenso groß wie im neuen Volvo XC90 – und damit größer als bei allen anderen früheren oder aktuellen Volvo Modellen. Das Glasdach spannt sich weit nach hinten und lässt damit auch die Fondpassagiere in den Genuss einer hellen und luftigen Atmosphäre kommen. Das Dach kann als Schiebedach weit geöffnet oder zur Belüftung aufgestellt werden.
Zusätzlich zur Tönung des Glases sorgt ein stufenlos einstellbarer, innen integrierter Sonnenschutz für eine Reduzierung der Wärme- und UV-Einstrahlung. Der Sonnenschutz besteht aus einem exklusiven perforierten Textilgewebe und lässt sich elektrisch betätigen. Im Fahrzeugmenü kann der Fahrer zudem einstellen, dass sich der Sonnenschutz automatisch schließt, wenn das Fahrzeug bei einer Außentemperatur von mindestens 25 Grad Celsius geparkt und abgeschlossen wird. Diese praktische Funktion steigert den Komfort an heißen Sommertagen, indem sie das Aufheizen des Innenraums effektiv vermindert.
Das Glasdach besteht aus Verbundglas, das erhöhten Einbruchschutz bietet und bei einem Zerbersten nicht splittert. Gleichzeitig sorgt es für einen niedrigeren Geräuschpegel im Innenraum. Gegenüber früheren Panorama-Dächern konnte die Bauhöhe und damit der Raumverlust für die Insassen um fünf bis zehn Millimeter verringert werden. Trotz der aufwendigen Konstruktion und der großen Fläche aus sicherem Verbundglas zeichnet sich das Panorama-Dach durch sein geringes Gewicht aus.
Für die Fenster ab der B-Säule des Volvo V90 ist eine Privacy-Verglasung mit dunkel getönten Scheiben erhältlich, die die exklusive Optik des Fahrzeugs verstärkt. Sie dient als Schutz der Privatsphäre und vor direkter Sonnenstrahlung. Volvo bietet außerdem eine Akustikverglasung mit bruchsicherem Verbundglas an, die den Geräuschkomfort im Innenraum steigert und einen größeren Schutz gegen Einbruch und bei Unfällen bietet.
Die aerodynamisch geformten Außenspiegel fügen sich als perfekte Ergänzung in das Gesamtdesign des Fahrzeugs ein. Sie sind in Wagenfarbe lackiert und im unteren Bereich mit schlanken LED-Seitenblinkern versehen. Der untere Teil ist in der Version Kinetic dunkelgrau genarbt und sonst in hochglänzendem Schwarz gehalten; in der R-Design Linie sind die Spiegelgehäuse seidenmatt verchromt. Die Positionierung der Außenspiegel an den Türen statt wie üblich in der unteren Ecke des Fensterrahmens verbessert die Sicht durch die vorderen Seitenfenster und ermöglicht damit beispielsweise, dass Fußgänger und Radfahrer in Kreuzungsbereichen besser gesehen werden können. Die Form der beiden Außenspiegel, die elektrisch einstellbar, beheizbar und einklappbar sowie optional mit Abblendautomatik verfügbar sind, tragen zu einem geringeren Luftwiderstand und damit zu einem geringeren Geräuschniveau und weniger Verbrauch bei.
Die klare und kraftvolle Heckansicht des Volvo V90 prägen elegante LED-Rückleuchten, die durch ihre skandinavische, markentypische Gestaltung auch bei Nacht für eine unverwechselbare Optik sorgen. Die Umrisse der Leuchten betonen die markante Schulterlinie des Fahrzeugs. Horizontale Linien und der direkt unter dem Heckfenster angebrachte Volvo Schriftzug unterstreichen die Breite des Fahrzeugs.
Je nach Motorisierung und Ausstattungslinie ist der Volvo V90 mit unterschiedlichen Auspuffendrohren ausgerüstet. Insbesondere die Varianten mit Doppelendrohr zeichnen sich durch ein sportliches und kraftvolles Design aus, während die voll integrierten Endrohre in den Versionen Inscription und R-Design dem Fahrzeug zusätzliche Exklusivität und Eleganz verleihen. Zwischen den Endrohren spannt sich beim Inscription Modell zusätzlich eine Chromleiste; der Volvo V90 R-Design verfügt über eine in Wagenfarbe lackierte angedeutete Schürze. In den Ausstattungslinien Kinetic und Momentum sind die integrierten Endrohre optional erhältlich, darüber hinaus werden auch speziell gestaltete geteilte Endrohre angeboten, die noch kraftvoller wirken.
Für den Volvo V90 steht eine Vielzahl unterschiedlicher Leichtmetallräder in den Größen 17 bis 21 Zoll zur Verfügung, die sich elegant in das Gesamtbild der Seitenansicht einfügen und die kraftvolle Optik des Kombis zusätzlich betonen. Der Volvo V90 ist in 16 verschiedenen Außenfarben bestellbar, darunter sind zwei besonders edle Inscription Lackierungen und die zum Modelljahr 2018 neu verfügbaren Farbtöne „Denim Blue Metallic“ und „Pine Grey Metallic“. Exklusiv für das R-Design Modell erhältlich sind die Lackierungen „Bursting Blue Metallic“ und „Passion Red“.
Bedienung
Weniger ist mehr: Ein Touchscreen und sechs Tasten
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Intuitiv, benutzerfreundlich und auf modernstem Niveau
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Zahlreiche individuelle Einstellmöglichkeiten
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12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige
Um die Fahrt im Volvo V90 so einfach wie möglich zu machen, hat Volvo die Bedienung über Knöpfe auf ein Minimum reduziert. Dieses Bedienkonzept sorgt nicht nur für eine besondere Klarheit der Innenraumgestaltung, sondern erhöht auch die Sicherheit. Ein Bildschirm im Hochformat wird zum zentralen Bedienelement. Dieser wie ein Tablet funktionierende Touchscreen im Zentrum der Mittelkonsole bildet das Herzstück des Infotainment-Systems, das zweifellos zu den modernsten auf dem Markt zählt. In Kombination mit einer digitalen Instrumentenanzeige und einem Head-up-Display ergibt sich für den Fahrer eine höchst intuitive und individuell einstellbare Benutzerschnittstelle. Der Touchscreen ist in allen Ausstattungslinien serienmäßig an Bord.
Intuitiv bedienbarer Touchscreen
Die Bedienung für alle Komfort- und Unterhaltungsdienste erfolgt mittels eines innovativen Touchscreens. Das neun Zoll große Display ist für beste Sicht weit oben in der Mittelkonsole angebracht und im Unterschied zum Volvo XC90, in dem der Touchscreen erstmals eingeführt wurde, stärker zum Fahrer geneigt. Diese Ausrichtung wird der sportlicheren Sitzposition des Fahrers gerecht und betont die stärkere Fahrerorientierung des Volvo V90.
Die Größenangabe in Zoll täuscht übrigens: Der Bildschirm verfügt mit einer Größe von 138 x 183 mm über eine um 14 Prozent größere Fläche als der 12,3 Zoll große Tacho. Dank einer antireflektierenden LCF-Beschichtung (Light Control Film) blendet der hochglänzende Touchscreen dennoch kaum. Die LCD-Technik (Liquid Crystal Display) sorgt zudem für ein gestochen scharfes Bild. Der Fahrer kann das zentrale Display mit einer Auflösung von 768 x 1.024 Pixeln, ebenso wie die anderen Anzeigen, individuell einstellen. Dafür stehen drei Modi zur Auswahl: Comfort, Eco und Standard. Darüber hinaus können auch die virtuellen Bedienknöpfe nach den persönlichen Vorlieben angeordnet werden.
Die Bedienung des dynamischen Touchscreens ist so logisch, dass sie blitzschnell verinnerlicht werden kann. Informationen, Navigation und Medien befinden sich in der oberen Hälfte und sind leicht einsehbar. Telefon, Apps und Klimaanlage sind darunter angeordnet, aber ebenso komfortabel zu erreichen.
Der Bildschirm unterteilt sich in flexible „Kacheln“, die jeweils eine Schlüsselfunktion darstellen: Die Navigation befindet sich ganz oben, Medien und Telefon folgen darunter und die Klimaanlage bildet das Fundament. Bei Berührung vergrößert sich die jeweilige Kachel, die anderen schrumpfen, sind jedoch weiterhin sicht- und aktivierbar. Der Nutzer muss dadurch nicht in das Hauptmenü zurückkehren, um die Funktionen zu wechseln – komfortabler geht es kaum. Dank der Anordnung im Hochformat ist auch viel weniger Scrollen nötig.
Zum Modelljahr 2018 hat jede Anwendung ein neues, aktualisiertes Layout erhalten, in dem die jeweils wichtigsten Funktionen im Fokus stehen. Neue Farben und Symbole sowie eine optimierte Menüstruktur machen das Bediensystem noch übersichtlicher und helfen, das gesuchte Icon schneller zu finden. Im Navigationsbereich wurde die Kartendarstellung vergrößert, damit der Fahrer seinen Standort und seine Umgebung schneller überblickt. Die wichtigsten Tasten werden für den Direktzugriff größer dargestellt.
Modernste Touchscreen-Technik mit einem Infrarotrahmen sorgt dafür, dass der Bildschirm bereits reagiert, ehe der Fahrer ihn mit dem Finger berührt hat. Im Unterschied zu vielen konventionellen Touchscreens muss sich der Fahrer dadurch nicht darauf konzentrieren, genügend Druck auszuüben. Zahlreiche Befehle können eingegeben werden, indem man einfach über den Bildschirm wischt. Zudem ist dank Infrarotrahmen eine Bedienung des Touchscreens mit Handschuhen möglich.
Das Infotainment-System des Volvo V90 vereinfacht nicht nur die Bedienung, sondern bietet auch cloudbasierte Apps für Musik-Streaming und praktische Dienste wie „Park & Pay“, das die Parkplatzsuche und den Bezahlvorgang im Parkhaus übernimmt. Auch die beliebtesten Features des populären Musik-Streaming-Dienstes Spotify sind auf dem großen Touchscreen verfügbar und machen die Nutzung eines Smartphones für das Musik-Streaming überflüssig. Darüber hinaus können Apps wie TuneIn (Internetradio), Yelp (Restaurant-, Shop- und Hotelempfehlungen) oder Local Search (Umkreissuche) heruntergeladen werden. Über die Betriebssysteme Apple CarPlay und Android Auto können Nutzer zudem Features und Services, die sie von ihren Smartphones und Tablets kennen, im Fahrzeug abrufen und auf dem großen Touchscreen auf der Mittelkonsole darstellen lassen.
Unter dem zentralen Touchscreen sind sechs Knöpfe sowie mittig ein großer Drehregler angeordnet. So ist gewährleistet, dass wichtige Sicherheitsfunktionen wie die Warnblinkanlage sowie die Front- und Heckscheibenheizung jederzeit direkt aktiviert werden können.
Verschiedene Funktionen können auch bequem über die Tasten des Lenkrads gesteuert werden. Dazu gehören die Geschwindigkeitsregelanlage, das Telefon, das Infotainment-System, der Bordcomputer und das Menü für die Informationen, die im Fahrerdisplay angezeigt werden. Darüber hinaus steht für viele Funktionen auch eine Sprachsteuerung zur Verfügung. Erkannt werden Sprachanweisungen für die Klimaanlage, das Navigationssystem, das Entertainment-System, das Telefon und für die digitale Bedienungsanleitung. Der schwedische Premium-Hersteller hat Wert auf eine besonders natürliche Spracherkennung gelegt, sodass der Fahrer wie mit einer anderen Person sprechen kann und keine vordefinierten Befehle verwenden muss.
Direkt im Blick: Head-up-Display und Instrumentenanzeige
Für höchste Sicherheit während der Fahrt sorgt das optionale Head-up-Display. Mit dessen Hilfe werden die wichtigsten Informationen – etwa die aktuelle Geschwindigkeit sowie Routenhinweise des Navigationssystems – in das direkte Blickfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert. Die Technik erweckt dabei den Eindruck, dass die angezeigten Informationen rund zwei Meter vor dem Fahrzeug in der Luft schweben. Dadurch kann der Fahrer die Informationen erfassen, ohne den Fokus der Augen verändern zu müssen. Die Helligkeit der Anzeige wird automatisch dem Umgebungslicht angepasst, kann aber, wie andere Einstellungen auch, vom Fahrer individuell verändert werden.
Das digitale Fahrer-Display ist in zwei Versionen verfügbar: in einer acht Zoll großen Variante mit einem großen, mittig angeordneten Rundinstrument sowie in einer 12,3-Zoll-Version, die in den Ausstattungslinien Inscription und R-Design zum Serienumfang gehört und für die übrigen Ausstattungslinien optional verfügbar ist. Hier besteht die Anzeige aus zwei Rundinstrumenten und einer dazwischen angeordneten Informationsanzeige. Der Fahrer kann zwischen verschiedenen Anzeigemodi auswählen; dabei kann je nach Verwendung auch die Anzeigegröße variieren. Bei aktiviertem Navigationssystem wird beispielsweise die mittige Informationsanzeige samt Kartenansicht größer dargestellt und die beiden Rundinstrumente werden verkleinert.
Innenraum
So luxuriös wie nie zuvor
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Klare Formen, warme Töne, natürliche Materialien
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Neu entwickelte Sitze bieten optimalen Komfort
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Elektrisch bedienbare Heckklappe serienmäßig
Fortschrittliche Technik, geradliniges Design, handgefertigte Elemente, erlesenste Materialien: Das Interieur der neuen Volvo Modelle ist so luxuriös wie nie zuvor. Nach dem Volvo XC90 setzt nun auch der Volvo V90 neue Maßstäbe im Hinblick auf Komfort, Harmonie und Wohlfühlatmosphäre im Innenraum. Als Inspirationsquelle diente den Designern dabei die Heimat von Volvo: die Liebe der Schweden zu klaren Formen, warmen Tönen und natürlichen Materialien.
Im Interieur harmonieren Materialien wie weiches Leder und Holz mit handgefertigten Elementen und schaffen eine entspannte Umgebung. Die starke Betonung der horizontalen Linien sorgt für ein großzügiges Gefühl von Weite und Raum. So spannt sich beispielsweise eine markante und hochwertige Chromleiste über die gesamte Armaturentafel und verleiht ihr optischen Halt. Der große Touchscreen und die Armaturentafel neigen sich leicht zum Fahrer und unterstreichen damit den im Vergleich zum Volvo XC90 stärkeren Fahrerfokus des Volvo V90.
Auch die Liebe zum Detail der Schweden lässt sich im Innenraum des Volvo V90 erkennen. Auf den Gurtschnallen der Vordersitze und des mittleren Rücksitzes ist der Schriftzug „Since 1959“ eingraviert, als Erinnerung an den Dreipunkt-Sicherheitsgurt, den Volvo als erster Hersteller auf den Markt brachte. An die schwedische Herkunft des Fahrzeugs erinnert eine kleine schwedische Flagge, die die linke Seite des rechten Vordersitzes ziert.
Höchster Komfort dank perfekter Sitze
Die für die SPA neu entwickelten Sitze sind in der Grundausstattung als Komfortsitze ausgeführt und optional als Sportsitze verfügbar. Die Rückenlehnen kommen ohne dicke Polster aus und sind dennoch überaus bequem. Als Teil des intelligenten Innenraumkonzepts tragen sie mit ihrer schlanken Form zum vorzüglichen Raumangebot bei, von dem die Passagiere in beiden Sitzreihen profitieren. Ihre ergonomische Form ähnelt der menschlichen Wirbelsäule und ist von klassischen skandinavischen Stühlen inspiriert. Neu ist auch die Gestaltung der Kopfstützen, die zum modernen Innenraumdesign passen und bei einem Heckaufprall hohen Schutz vor Halswirbelverletzungen bieten. Um immer eine optimale Schutzfunktion zu gewährleisten, kann der Winkel der Kopfstützen nicht verändert werden.
Zahlreiche Einstellmöglichkeiten sorgen für eine ideale Sitzposition. Der Justierbereich in Länge und Tiefe wurde im Vergleich zu bisherigen Volvo Modellen noch einmal erweitert, sodass auch besonders große Fahrer und Passagiere bequeme Platzverhältnisse vorfinden.
In der Einstiegsversion Kinetic ist der Volvo V90 mit elektrisch höheneinstellbaren Textil-Komfortsitzen ausgerüstet, optional stehen unter anderem achtfach elektrisch einstellbare Sitze, eine vierfach elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze sowie elektrisch einstellbare Seitenwangen und Beinauflagen zur Verfügung. Auch eine manuell einstellbare Beinauflage ist erhältlich.
Wahlweise sind die Komfortsitze auch mit Leder- oder Nappalederbezug sowie mit perforiertem Nappaleder und aktiver Belüftung erhältlich. Diese lassen sich zudem mit einer Massagefunktion ausrüsten. Als Polsterfarbe steht für die Komfortsitze neben Anthrazit, Hell Beige und Amber Braun zum Modelljahr 2018 auch das neue Kastanienbraun zur Verfügung.
Die optionalen Sportsitze in Leder- und Nappaleder sind auf optimalen Seitenhalt von den Schultern bis zur Hüfte ausgelegt. Es stehen Bezüge in Anthrazit, Hell Beige oder Amber Braun (nur Nappaleder-Sportsitze) zur Wahl. In der Ausstattungslinie R-Design ist der Volvo V90 serienmäßig mit Sportsitzen ausgerüstet, die mit einer Kombination aus Nubuk-Textil und Nappaleder bezogen sind. Optional ist hier Nappaleder verfügbar.
Viel Platz im Fond
Die hinteren Sitzplätze im Volvo V90 sind ergonomisch modelliert und bieten selbst großgewachsenen Insassen hohen Sitzkomfort und viel Bewegungsfreiheit. In die Rückenlehne des mittleren Sitzes ist eine herausklappbare Mittelarmlehne mit zwei Getränkehaltern integriert.
Die Lehne der Rücksitzbank ist geteilt und lässt sich im Verhältnis 60 zu 40 oder komplett umklappen. Dazu genügt jeweils ein einfacher Handgriff; die Kopfstützen klappen dabei automatisch ein. Optional lassen sich die Rücksitzlehnen auch über einen Schalter im Kofferraum elektrisch umlegen. Inbegriffen sind dann auch elektrisch umlegbare äußere Kopfstützen, die sich bequem über den Touchscreen steuern lassen. Damit kann der Fahrer sein Sichtfeld nach hinten erweitern, wenn die Sitzplätze im Fond nicht besetzt sind. Optional sind zweistufige Kindersitze erhältlich, die in die äußeren Fondsitze integriert sind.
Gepäckabteil mit optimaler Raumausnutzung
Der Kofferraum des Volvo V90 bietet bei aufgestellten Rücksitzlehnen 560 Liter Ladevolumen. Die symmetrische Form des Gepäckabteils sorgt dabei für eine optimale Raumausnutzung und ermöglicht es, auch sperrige Gegenstände leicht unterzubringen. Dazu trägt auch die Konstruktion der Hinterradaufhängung bei, die weder in den Kofferraum hineinragt noch den Abstand zwischen den Radkästen verringert. Beim Umlegen der Rückenlehne entstehen eine vollständig ebene Ladefläche und ein Ladevolumen von bis zu 1.526 Litern.
Das Be- und Entladen erleichtert die breite Öffnung der Heckklappe, die sich serienmäßig elektrisch öffnen und schließen lässt: beispielsweise über die Fernbedienung, eine Taste an der Heckklappe oder einen Knopf am Armaturenbrett. Optional ist in Verbindung mit dem elektronischen Zugangssystem Keyless Drive eine sensorgesteuerte Bedienung möglich: Die Heckklappe lässt sich dann bequem freihändig öffnen und schließen, indem man den Fuß links unter den hinteren Stoßfänger hält. Ab der Ausstattung Momentum bewahrt ein Ladekantenschutz aus hochwertigem Edelstahl die Ladeöffnung vor Kratzern. Noch hochwertiger wirkt eine beleuchtete Version des Ladekantenschutzes, die über das Zubehörprogramm verfügbar ist.
Serienmäßig ist eine Durchladeluke hinter der Mittelarmlehne der Rücksitze vorhanden, die auch bei hochgeklappter Rückenlehne den Transport langer Gegenstände ermöglicht. An den Seiten des Gepäckraums gibt es jeweils zwei Haken für Einkaufstaschen, während vier elegante Sicherungsösen für das Befestigen schwerer Ladung zur Verfügung stehen und bei Nichtgebrauch bündig eingeklappt werden. Eine automatische Gepäckraumabdeckung, die beim Betätigen der Heckklappe automatisch nach oben bzw. unten fährt, ist serienmäßig an Bord und schützt das Gepäck vor neugierigen Blicken. Unter dem Gepäckraumboden befindet sich zudem ein Staufach, in dem kleinere Gegenstände bequem und sicher untergebracht werden können. Die Variabilität des Gepäckabteils lässt sich beispielweise mit einem Trennnetz und einem Befestigungssystem für Tragetaschen weiter erhöhen.
Geschmackvolle Farbwelten im Innenraum
Der stilvolle Eindruck des Innenraums wird durch zwei Farbthemen unterstrichen. Zur Wahl stehen die beiden Farbtöne Hell Beige und Anthrazit; die gewählte Farbe findet sich etwa am unteren Teil der Armaturentafel, der Tunnelkonsole und der Innenverkleidungen der Türen sowie an den Rückseiten der Sitze, den Gurten, am Boden, an den Matten und am Lenkrad wieder. Zusätzlich gibt es eine Hell Beige/Anthrazit-Farboption, bei der der Innenraum in Hell Beige mit einem Boden, Fußmatten, einem unteren Teil der Tunnelkonsole und Sicherheitsgurten in Anthrazit kombiniert wird.
Dazu bietet Volvo vier Polsterfarben – Hell Beige, Anthrazit, Amber Braun und das neue Kastanienbraun – sowie zwei Farben für den Dachhimmel an: Er präsentiert sich serienmäßig in Hell Beige und ist optional in Anthrazit erhältlich (Serie bei R-Design). Darüber hinaus steht eine Auswahl an Dekoreinlagen für Armaturentafel, Mittelkonsole, Bedieneinheit und Türen bereit, beispielsweise in Aluminium oder Echtholz; in der Ausstattung R-Design ist als Alternative zur serienmäßigen Aluminiumeinlage „Metal Mesh“ die Echtkarboneinlage „Carbon Fiber“ erhältlich. Für eine besonders hochwertige Optik bietet Volvo zudem eine Veredelung der Armaturentafel und Türverkleidung in Lederoptik an.
Das Lenkrad steht in einer hellen und einer dunklen Ausführung zur Verfügung; das R-Design Modell ist mit einem besonders griffigen Sportlenkrad ausgerüstet, für die Versionen Momentum und Inscription bietet Volvo ein neues perforiertes Sport-Lederlenkrad an, das sich in der R-Design Variante mit Schaltwippen ausrüsten lässt. Sie ermöglichen dem Fahrer ein schnelles Wechseln der Schaltstufen, ohne dabei die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen. Optional für alle Modelle verfügbar ist eine Lenkradheizung.
Sicherheit für die kleinen Mitfahrer
Auch die neue Generation von Kindersitzen ist optimal auf den Innenraum abgestimmt und erhöht dabei zusätzlich nochmals den Komfort und die Sicherheit für die kleinsten Passagiere. Das schlankere Design verbessert die Beinfreiheit und neue Materialien machen die Fahrt bei niedrigen wie hohen Temperaturen besonders angenehm.
Sicherheit
Der neue Maßstab
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Pilot Assist für teilautonomes Fahren bis 130 km/h serienmäßig
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Oncoming Lane Mitigation verhindert Kollisionen mit Gegenverkehr
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Volvo City Safety mit Kreuzungs-Bremsassistent
Wie beim Volvo XC90 macht der schwedische Premium-Automobilhersteller auch mit dem neuen Volvo V90 einen weiteren bedeutenden Schritt hin zum großen Ziel der Vision 2020: Ab dem Jahr 2020 soll niemand mehr in einem neuen Volvo bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt werden. Die Sicherheitsausstattung des neuen Premium-Kombis setzt daher einmal mehr Maßstäbe in der globalen Automobilbranche.
Zum Modelljahr 2018 fährt der Volvo V90 mit einer nochmals erweiterten Sicherheitsausstattung vor. Neu an Bord ist die sogenannte „Oncoming Lane Mitigation“, die die Gefahr von Unfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen verringert. Die Road Edge Detection erkennt die Fahrspur auch ohne Markierungen des Fahrbahnrands, während das einzigartige Präventiv-Schutzsystem Run-off Road Protection die Fahrzeuginsassen beim Abkommen von der Fahrbahn vor Verletzungen schützt. Zur Serienausstattung zählt außerdem das Notbremssystem Volvo City Safety mit automatischer Fußgänger-, Fahrradfahrer-, Motorradfahrer- und Wildtier-Erkennung. Teil des Systems ist auch der Kreuzungs-Bremsassistent, der gefährliche Situationen beim Linksabbiegen entschärft.
Das optionale Blind Spot Information System (BLIS), das den Fahrer auf andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel und auf sich schnell von hinten nähernde Fahrzeuge aufmerksam macht, wurde zum neuen Modelljahr um einen Lenkassistenten erweitert. Er entschärft mögliche Gefahrensituationen beim Spurwechsel, sollte der Fahrer die visuelle Warnung im Außenspiegel über ein Fahrzeug im toten Winkel nicht beachten.
Pilot Assist: Teilautonomes Fahren in Serie
Zusammen mit den weiteren Modellen der 90er Baureihe ist der Volvo V90 das erste Volvo Modell mit umfangreichen teilautonomen Fahrfunktionen – und zwar serienmäßig. Das Pilot Assist System ermöglicht ein teilautonomes Fahren mit automatischer Steuerung von Gaspedal, Bremsen und Lenkung bei bis zu 130 km/h. Dies funktioniert auch dann, wenn kein anderes Fahrzeug vorausfährt. Damit hält das für Autobahnen und mehrspurige Schnellstraßen optimierte System den Volvo V90 automatisch innerhalb der Fahrspur und bietet so zusätzlichen Fahrkomfort in monotonen Fahrsituationen – bei Tag und Nacht. Die notwendigen Informationen zur aktuellen Fahrzeugposition im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen liefert eine fortschrittliche Radar-/Kameraeinheit an der Windschutzscheibe.
Pilot Assist verbindet die Funktionen der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage mit einer aktiven Lenkunterstützung. Die Geschwindigkeitsregelanlage sorgt durch automatisches Beschleunigen und Bremsen für einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, während die Lenkunterstützung den Volvo V90 bei vorhandenen Fahrbahnmarkierungen selbsttätig in der Fahrspur hält. Sind keine Markierungen zu erkennen, wird die Lenkunterstützung vorübergehend deaktiviert. Ob die Unterstützung aktiviert ist oder nicht, erkennt der Fahrer an der Farbe des Lenkradsymbols im unteren Teil des Tachometers. Ein graues Lenkrad steht für deaktivierte, ein grünes für aktivierte Unterstützung. Die automatische Abstandsregelung funktioniert hingegen auch dann, wenn keine Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind.
Bei der Lenkunterstützung handelt es sich im Prinzip um das gleiche System wie beim aktiven Spurhalte-Assistenten. Beim Pilot Assist ist die Lenkunterstützung allerdings höher und funktioniert in beide Richtungen, während der aktive Spurhalte-Assistent immer in die entgegengesetzte Richtung steuert, um ein drohendes Verlassen der Fahrspur zu verhindern.
Der Fahrer muss auch bei aktiviertem Pilot Assist stets beide Hände am Lenkrad behalten und jederzeit in Bereitschaft sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Ein Lenkwinkelsensor erkennt, ob der Fahrer die Hände am Lenkrad hat. Ist dies nicht der Fall, wird er zunächst optisch und akustisch gewarnt, dann wird Pilot Assist abgeschaltet. Der Fahrer muss dann eingreifen und Fahrgeschwindigkeit und Abstand wieder selbst steuern. Zudem kann er auch bei aktiviertem Pilot Assist jederzeit die Kontrolle über Lenkung, Gas- und Bremspedal übernehmen – entweder dauerhaft oder vorübergehend, etwa um die Fahrspur zu wechseln.
Volvo City Safety: Synonym für Sicherheit
„Volvo City Safety“ ist der Oberbegriff für alle automatischen Notbremssysteme, die Kollisionen vermeiden helfen oder zur Abschwächung von Unfallfolgen beitragen. Es wurde im Jahr 2008 zunächst als Notbremssystem zur Vermeidung von Auffahrunfällen im Stadtverkehr eingeführt; Volvo setzte damals zum wiederholten Male im Laufe seiner Unternehmensgeschichte Maßstäbe auf dem Gebiet der Automobilsicherheit und inspirierte die gesamte Automobilbranche zur Weiterentwicklung ihrer Sicherheitstechniken.
Heute ist die Funktionsfähigkeit des Systems nicht mehr auf den Stadtverkehr beschränkt. Das umfassende Volvo City Safety der neuen Generation ist ab 4 km/h aktiv, arbeitet bei Tag und bei Nacht, erkennt Fahrzeuge, Fahrradfahrer, Fußgänger, Motorradfahrer und stehende Fahrzeuge – und gehört damit zu den fortschrittlichsten präventiven Sicherheitssystemen, die derzeit in Fahrzeugen angeboten werden. Auch große Tiere wie zum Beispiel Wildschweine, Rotwild, Kühe, Elche und Pferde werden erkannt.
Volvo City Safety Notbremsfunktionen
Das Ziel fortschrittlicher Unfallvermeidungssysteme ist es, dem Fahrer in gefährlichen Situationen mit intuitiven Warnungen und Bremsunterstützung zu helfen. Bei einer drohenden Kollision und einer ausbleibenden Reaktion des Fahrers leitet das System eine automatische Notbremsung ein. Dadurch lässt sich der Unfall entweder vollständig vermeiden oder die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall – und damit die Unfallschwere – so weit wie möglich verringern.
Volvo City Safety erfasst:
- entgegenkommende Fahrzeuge beim Linksabbiegen (oder beim Rechtsabbiegen im Linksverkehr), darunter auch Motorräder und Fahrräder. City Safety erkennt die Unfallgefahr bei Tag sowie in der Nacht und bremst automatisch, um eine Kollision zu verhindern oder die Unfallfolgen zu mildern.
- Fahrzeuge, auch Motorräder, die in die gleiche Richtung fahren. City Safety kann Zusammenstöße vermeiden, wenn der relative Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge bis zu 60 km/h beträgt. Bei höherer Differenzgeschwindigkeit trägt die automatische Bremsung dazu bei, die Konsequenzen eines Unfalls zu verringern.
- Fahrräder, die in die gleiche Richtung fahren oder plötzlich in der Fahrspur pendeln. Je nach Situation kann City Safety bei einer Differenzgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h einen Unfall vermeiden. Bei höherer Geschwindigkeit kann das System die Unfallfolgen verringern.
- Fußgänger, die vor dem Fahrzeug die Fahrbahn betreten. City Safety kann hier bei einem Tempo von bis zu 45 km/h den Zusammenstoß verhindern, bei höherer Geschwindigkeit kann das System dazu beitragen, die Unfallfolgen zu verringern.
- große Tiere wie zum Beispiel Wildschweine, Hirsche, Rehe, Kühe, Elche und Pferde bei einem relativen Geschwindigkeitsunterschied bis zu 15 km/h.
Funktioniert auch im Dunkeln
Die technische Basis für Volvo City Safety bildet eine von Delphi entwickelte, kombinierte Kamera- und Radareinheit (RACam), die im oberen Bereich der Windschutzscheibe vor dem Innenspiegel platziert ist. Sie wurde erstmals mit der aktuellen Generation des Volvo XC90 eingeführt und vereint optische und Radarsensoren sowie die Datenverarbeitung in einer extrem kompakten Einheit. Aufgrund ihrer Anordnung an der Frontscheibe im Scheibenwischerbereich ist sie vor Schäden und Schmutz sicher. Dank einer schnelleren, hochempfindlichen Megapixel-Kamera mit fortschrittlicher Belichtungssteuerung, einem Hochleistungsprozessor sowie neuen Erkennungsalgorithmen arbeiten die Erkennungsfunktion und die automatische Notbremsfunktion jetzt auch bei Fahrten in der Dunkelheit. Die Reichweite ist abhängig von den Objekten und den Lichtverhältnissen.
Die Sensoren des Langstreckenradars verfügen über eine Reichweite von 200 Metern und decken einen Winkel von +/- 10 Grad ab in einer Breite von bis zu knapp 70 Metern. Die Mittelstreckenradarsensoren verfügen bei einem Winkel von +/- 45 Grad über 60 Meter Reichweite und decken eine Breite von bis zu 75 Metern ab. Die Aufgabe des Radars ist es, Objekte im Bereich vor dem Fahrzeug zu erkennen und ihre Position und Bewegungsrichtung sowie den Abstand zum Auto zu bestimmen. Die Kamera verfügt über eine Reichweite von bis zu 130 Meter, deckt einen Winkel von +/- 26 Grad ab (bis zu 70 Meter Breite) und identifiziert, um welche Art von Objekt es sich handelt. Eine zentrale Steuereinheit bewertet auf Basis der Kamera- und Radardaten das Risiko eines Zusammenstoßes und leitet die wirkungsvollste Gegenmaßnahme ein.
In einer Notfallsituation werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen: Der Fahrer wird durch ein akustisches Signal und einen kurzen leichten Bremsimpuls gewarnt; im optionalen Head-up-Display erscheint zusätzlich ein optisches Warnsignal. Gleichzeitig werden das Bremssystem und die Sicherheitsgurte auf ein mögliches Eingreifen vorbereitet. Wenn der Fahrer reagiert und auf das Bremspedal tritt, stellt die Bremsanlage falls erforderlich automatisch mehr Bremskraft bereit. Reagiert der Fahrer hingegen nicht, wird eine automatische Notbremsung eingeleitet. Die volle Bremskraft wird rund eine Sekunde vor dem Zusammenstoß aktiviert.
Zusätzlich zur hohen Erkennungspräzision bietet das System auch eine intelligente Anpassung an verschiedene Verkehrssituationen. Wenn sich das Fahrzeug beispielsweise einem anderen Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert und nicht abbremst, wartet das System zunächst ab, ob der Fahrer das vorausfahrende Fahrzeug überholen will. Stellt das System jedoch fest, dass andere Fahrzeuge einem Überholmanöver im Weg sind, greift die Volvo City Safety Notbremsfunktion entsprechend ein. Dadurch werden besonders wirkungsvolle Notbremsungen in Situationen sichergestellt, in denen der Fahrer eine Kollision durch Ausweichen nicht verhindern kann.
Zur Erhöhung der Sicherheit interagiert die Kamera-Radareinheit mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und den adaptiven Gurtkraftbegrenzern. Die PRS-Technik (Pre-Prepared Restraints) stellt eine einzigartige Verbindung zwischen präventiven und schützenden Sicherheitsfunktionen dar: Dank diesen zusätzlichen Informationen kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven Gurtkraftbegrenzers in Abhängigkeit von der Aufprallstärke koordinieren und so Verletzungsrisiken weiter minimieren. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.
Belegter Nutzen
Eine im August 2016 veröffentlichte Studie des US-Instituts für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) belegt den hohen Nutzen der bahnbrechenden Volvo City Safety Technik. Demnach ist die Zahl der Auffahrunfälle seit der Einführung von Volvo City Safety um 43 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Unfälle mit Verletzten sogar um 45 Prozent.
Kreuzungs-Bremsassistent
Nach dem Debüt im neuen Volvo XC90 kommt das automatische Notbremssystem für Kreuzungsbereiche jetzt auch im neuen Volvo V90 zum Einsatz. Das System bremst das Fahrzeug automatisch ab, wenn der Fahrer beim Linksabbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht. Dies ist sowohl im belebten Stadtverkehr als auch auf Landstraßen ein typisches Unfallszenario. Die Technik hilft dabei, Zusammenstöße vollständig zu vermeiden oder die Folgen eines Unfalls abzumildern. Der Kreuzungsassistent ist Teil der Volvo City Safety Notbremssysteme, die zur Serienausstattung des Volvo V90 gehören.
Oncoming Lane Mitigation
Die neue, zur Serienausstattung des Volvo V90 zählende „Oncoming Lane Mitigation“ verringert die Gefahr von Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Das System ist zwischen 60 und 140 km/h aktiv und schreitet ein, wenn das Fahrzeug die mittlere Fahrbahnmarkierung überfährt und eine Kollision mit einem entgegenkommenden Wagen droht. Es warnt den Fahrer und steuert das Fahrzeug durch einen automatischen Lenkeingriff zurück in die richtige Spur.
Run-off Road Protection
Das Abkommen von der Straße ist ein unkontrollierbares und besonders gefährliches Unfallszenario, bei dem enorme Kräfte auf die Insassen wirken können. Diese Unfälle können beispielsweise durch Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers oder schlechte Witterungsbedingungen verursacht werden – ein alltägliches und häufiges Unfallszenario, das durch aktuelle Crashtest-Programme gar nicht abgedeckt wird. Dabei lässt sich beispielsweise die Hälfte aller Verkehrstoten in den USA auf solche Unfälle zurückführen; in Schweden handelt es sich bei einem Drittel aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schwer verletzten Personen um sogenannte Alleinunfälle, an denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist. 2013 war laut Statistischem Bundesamt in Deutschland das „Abkommen von der Fahrbahn“ die häufigste Unfallart außerhalb von Ortschaften. Zudem sind Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn höchst komplexe Situationen, in denen sich die Insassen im Fahrzeug unkontrolliert bewegen. Die Rückhaltesysteme im Innenraum sind daher höchsten Anforderungen ausgesetzt.
Das Sicherheitssystem Run-off Road Protection, das im Volvo V90 serienmäßig an Bord ist, erfüllt beim Abkommen von der Straße zwei Aufgaben: Zum einen hält es die Insassen fest in ihrer optimalen Sitzposition und zum anderen beugt ein einzigartiger, energieabsorbierender Bereich in den Vordersitzen Wirbelsäulenverletzungen vor. Diese treten bei Unfällen dieser Art besonders häufig auf.
Das Run-off Road Protection Schutzsystem ist ein aktives und passives Sicherheitssystem gleichermaßen. Wenn die Sensoren der Sicherheitselektronik ein Abkommen von der Fahrbahn erkennen, werden die vorderen Sicherheitsgurte elektrisch so stark wie möglich und nötig in zwei Stufen (170 Nm oder 300 Nm) gestrafft, um die Insassen in der bestmöglichen Sitzposition zu halten. Der Gurtstraffer arbeitet extrem schnell: Er kann 100 Millimeter Gurt in nur 0,1 Sekunden aufrollen. Die Gurte bleiben so lange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Anschließend werden die Gurte wieder freigegeben. Bei den aktiven Sicherheitsgurten handelt es sich um ein komplett anderes System als bei den Gurtstraffern, die die Sicherheitsgurte mittels Pyrotechnik straffen.
Erhöhte passive Sicherheit bietet das zweite Element des Schutzsystems: ein spezieller energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen. Dank dieser Konstruktion werden die hohen vertikalen Kräfte, die den Körper bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn nach unten drücken, abgefedert. Auf diese Weise kann das Risiko ernsthafter Wirbelsäulenverletzungen, die in diesen Situationen besonders häufig auftreten, beträchtlich verringert werden.
Road Edge Detection System
Einzigartig ist auch das Road Edge Detection System, das an Bord des Volvo S90 seine Premiere feierte und auch im Kombi Volvo V90 zum Einsatz kommt. Es erkennt bei Tag und Nacht den Fahrbahnrand, selbst wenn dort sichtbare Fahrbahnmarkierungen fehlen. Das System unterstützt den Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen 65 und 140 km/h durch sanfte Lenkeingriffe dabei, das Fahrzeug sicher in der Spur und auf der Fahrbahn zu halten, und bremst das Fahrzeug notfalls ab, sollte ein Abkommen von der Straße drohen. Die Daten für die neue Funktion liefert die kombinierte Radar-/Kameraeinheit, die auch ein unverzichtbarer Bestandteil der Volvo City Safety Notbremssysteme ist.
Driver Alert warnt vor Übermüdung und weist den Weg zum nächsten Rastplatz
Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist das serienmäßige Driver Alert System. Dieses Assistenzsystem warnt den Fahrer bei Übermüdung und unkonzentrierter Fahrweise. Driver Alert nutzt die Daten der kombinierten Kamera- und Radareinheit, um die Bewegungsmuster des Fahrzeugs im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen auf beiden Seiten zu überwachen. Stellt das System ein ungewöhnliches Fahrverhalten fest, wird der Fahrer durch gut wahrnehmbare optische und akustische Signale gewarnt. Mit Hilfe eines Kaffeetassen-Symbols wird der Fahrer zum Einlegen einer Pause aufgefordert – und auf Wunsch direkt zum nächsten Rastplatz geleitet.
Intelligente Hilfe rundum
Die optionalen Fahrer-Assistenzsysteme, die den Verkehr um den Volvo V90 im Auge behalten, bietet Volvo unter dem Oberbegriff IntelliSafe-Surround an. Die Systeme überwachen die Geschehnisse rund um das Fahrzeug, weisen den Fahrer auf Gefahren und Risiken hin und unterstützen ihn dabei, richtig zu reagieren. IntelliSafe-Surround umfasst das Blind Spot Information System (BLIS) inklusive Lenkeingriff und Lane Change Merge Aid (LCMA), den Cross Traffic Alert und die Heckaufprallabschwächung.
Blind Spot Information System
Mehr Sicherheit beim Spurwechsel gewährleistet das Blind Spot Information System (BLIS), das Fahrzeuge erfasst, die sich auf benachbarten Fahrspuren von hinten nähern. Zusätzlich zur Toter-Winkel-Funktion kann BLIS sich schnell annähernde Fahrzeuge bis zu 70 Meter hinter dem Heck wahrnehmen (LCMA) und den Fahrer vor einem riskanten Spurwechselmanöver warnen. BLIS arbeitet mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, die während der Fahrt den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug permanent überwachen.
Sobald das Radar ein Fahrzeug im kritischen Bereich erfasst, leuchtet im Außenspiegel eine LED-Warnleuchte auf. Betätigt der Fahrer trotz der ersten Warnstufe den Blinker, signalisiert die zweite Warnstufe durch ein schnell hintereinander folgendes und deutlich wahrnehmbares Aufblinken der LED-Leuchte die mögliche Gefahrensituation. Sollte der Fahrer die visuelle Warnung im Außenspiegel nicht beachten und die Spur wechseln, greift der Lenkassistent ein und führt das Fahrzeug zurück in seine ursprüngliche Spur. Das System ist ab einer Geschwindigkeit von 12 km/h aktiv, kann aber über das Menü deaktiviert werden.
Cross Traffic Alert warnt vor Querverkehr
Das Fahrer-Assistenzsystem Cross Traffic Alert erhält seine Informationen von den in der hinteren Stoßstange installierten Radarsensoren, die den beidseitigen Querverkehr hinter dem Fahrzeug – beispielsweise beim Ein- und Ausparken – registrieren. Das System ist besonders in lebhaften, engen oder unübersichtlichen Situationen hilfreich, wenn die Sicht durch Gebäude, Vegetation oder parkende Fahrzeuge eingeschränkt ist. Cross Traffic Alert erfasst Fahrzeuge in einem Winkel von 80 Grad und in einem Umkreis von bis zu 30 Metern. Bei kürzerer Distanz können auch Fahrräder oder Fußgänger wahrgenommen werden. Der Fahrer wird durch ein akustisches Signal aus dem linken oder rechten Lautsprecher sowie ein grafisches Signal im zentralen Display gewarnt.
Heckaufprallabschwächung
Der Volvo V90 warnt auch bei einem drohenden Heckaufprall. Berechnet das System ein erhöhtes Risiko einer Kollision durch ein Fahrzeug, das sich schnell von hinten nähert, fangen die Blinker schneller an zu blinken als es bei der normalen Warnblinkanlage üblich ist. Damit soll der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden.
Bei einem unmittelbar bevorstehenden Zusammenprall werden die Sicherheitsgurte im Innenraum elektrisch gestrafft, um die Insassen in der optimalen Sitzposition zu halten und auf diese Weise das Risiko von Halswirbelverletzungen zu verringern. Bei stehendem Fahrzeug wird zudem der Notbremsassistent aktiviert, um die Gefahr von Folgeunfällen – etwa Zusammenstöße mit weiteren Fahrzeugen, Hindernissen oder Fußgängern – zu verringern.
Intelligente Hilfe für eine entspannte Fahrt
Zahlreiche Systeme unterstützen den Fahrer, damit er eine entspannte und komfortable Fahrt im Volvo V90 genießen kann. Diese Fahrer-Assistenzsysteme werden unter IntelliSafe-Assistent zusammengefasst und sind serienmäßig in allen Ausstattungsvarianten an Bord. Zu IntelliSafe-Assistent gehören: die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, das Pilot Assist System für teilautonomes Fahren, der Stauassistent Stop & Go, der Distanzwarner, der aktive Spurhalte-Assistent und die Verkehrszeichen-Erkennung.
Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik
Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik ACC sorgt für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und erhöht damit Sicherheit und Komfort. Die Regelanlage passt die Geschwindigkeit und den vom Fahrer selbst definierten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug automatisch an. Außerdem beschleunigt das System den Volvo V90 bei Überholmanövern ab 70 km/h vollautomatisch. Die Daten dafür stammen von der Radareinheit an der Frontscheibe.
Distanzwarner
Wenn die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage deaktiviert ist, sich bei Geschwindigkeiten über 30 km/h im Stand-by-Modus befindet oder ausgeschaltet ist, wird automatisch der Distanzwarner aktiviert, der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug überwacht und bei Unterschreiten eines individuell vom Fahrer definierten Grenzwertes den Fahrer mit einem Warnsignal in der Instrumentenanzeige warnt; bei Modellen mit Head-up-Display wird ein Warnsignal auf die Frontscheibe projiziert.
Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“)
Diese Funktion sorgt dafür, dass das Fahrzeug eine bestimmte, vom Fahrer eingestellte Geschwindigkeit nicht überschreitet. Der Fahrer kann die Begrenzung überschreiten, indem er für einen Moment das Gaspedal voll durchtritt. Fällt die Geschwindigkeit wieder unter die vorgegebene Grenze, übernimmt erneut der Tempomat. Die eingestellte Geschwindigkeit wird im Fahrerdisplay angezeigt. In Kombination mit der Verkehrszeichen-Erkennung lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung an das jeweils geltende Tempolimit einstellen.
Aktiver Spurhalte-Assistent
Der aktive Spurhalte-Assistent LKA (Lane Keeping Aid) greift leicht in die Lenkung ein, wenn das Fahrzeug die Fahrbahnmarkierungen zu überfahren droht, ohne dass der Blinker aktiv ist. Reicht das zusätzliche Lenkmoment nicht aus, sendet das System eine deutlich spürbare Vibration am Lenkrad aus.
Verkehrszeichen-Erkennung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung
Die Verkehrszeichen-Erkennung erfasst europäische und US-amerikanische Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung – auch die variablen Angaben von Einschränkungen – sowie einige der wichtigsten europäischen Verbotsschilder. Verkehrsschilder, an denen der Fahrer vorbeifährt, werden im unteren Teil des Tachos oder auf dem Head-up-Display angezeigt. Damit ist der Fahrer auch dann über aktuelle Verkehrsschilder informiert, wenn er sie übersehen hat.
Wenn der Fahrer ein „Einfahrt verboten“-Schild passiert, blinkt ein entsprechendes Symbol auf. Damit sinkt das Risiko, in falscher Richtung in eine Einbahnstraße zu fahren. Auf Wunsch kann ein Geschwindigkeitsalarm aktiviert werden: Wenn das Limit überschritten wird, blinkt ein entsprechendes Symbol im Tacho auf. Zudem lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung aktivieren: Passiert das Fahrzeug beispielsweise ein Ortseingangsschild, wird das Limit automatisch auf 50 km/h gesenkt.
Die Verkehrszeichen-Erkennung nutzt auch geschwindigkeitsbezogene Daten aus dem Sensus Navigationssystem und erhöht damit die Präzision der angezeigten Hinweise. Insgesamt sorgt die weiterentwickelte Verkehrszeichen-Erkennung für ein geringeres Risiko von Unfällen und Bußgeldern.
LED-Scheinwerfer mit besserer und effizienterer Ausleuchtung
Als Alternative zu den serienmäßigen Halogen-Scheinwerfern stehen bereits für die Basisversion Kinetic optionale hochmoderne LED-Scheinwerfer zur Verfügung, die Vorteile bei Ausleuchtung und Haltbarkeit mit höherer Energieeffizienz verbinden. Sie erzeugen einen längeren und breiteren Lichtstrahl, verbrauchen deutlich weniger Energie und bieten eine längere Lebensdauer. Die LED-Scheinwerfer gehören ab der Ausstattungslinie Momentum zum Serienumfang.
Optional sind Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Leuchtbereich bei eingeschaltetem Fernlicht sowie einem dynamischen Kurvenlicht und dem intelligenten Fernlichtassistenten Active High Beam verfügbar. Die Kurvenlichtfunktion vergrößert in Kurven und Kreuzungsbereichen das Sichtfeld des Fahrers gemäß dem aktuellen Lenkeinschlag und sorgt damit für einen erheblichen Sicherheitsgewinn, während der intelligente Fernlichtassistent den Lichtstrahl den aktuellen Gegebenheiten anpasst und praktisch ein konstantes Fahren mit eingeschaltetem Fernlicht erlaubt. Damit wird eine maximale Ausleuchtung der Straße ermöglicht, ohne vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge zu blenden.
In beide LED-Scheinwerfer-Varianten ist das LED-Tagfahrlicht „Thors Hammer“ integriert, das dem Volvo V90 bei Tag und Nacht einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht.
Sicherheitskäfig aus warmgeformtem Borstahl
Um bei einem Unfall Schäden am Fahrgastraum zu vermeiden, ist der Volvo V90 mit einer ultrahochfesten Karosseriestruktur ausgerüstet. Der komplette Sicherheitskäfig rund um die Passagiere besteht aus warmgeformtem Borstahl, einer der härtesten verfügbaren Stahlsorten überhaupt. Die extrem steife Fahrgastzelle schützt die Insassen bei allen Arten von Kollisionen und Unfällen.
Im Bereich der vorderen und hinteren Knautschzonen wurde die Karosserie des Volvo V90 auf maximale Energieaufnahme ausgelegt, um bei einer Kollision die Aufprallenergie so wirkungsvoll wie möglich abzubauen und um die Fahrgastzelle herumzuleiten.
Seitenfenster aus Verbundglas
Optional kann der Kunde Seitenfenster aus Verbundglas bestellen. Damit setzt der Volvo V90 eine lange Volvo Tradition fort, denn schon 1944 führte der Hersteller aus Sicherheitsgründen die ersten Frontscheiben aus Verbundglas ein, Jahrzehnte bevor sie gesetzlich vorgeschrieben wurden. Das Verbundglas besteht aus zwei Glasscheiben, die durch eine klebfähige Kunststofffolie verbunden sind und besonders bruchsicher sind. Damit bieten sie hohe Sicherheit vor Einbrüchen und verringern bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für die Insassen. Sollte das Glas splittern, bleiben die Splitter an der Kunststoffschicht haften und gelangen nicht in den Innenraum. Zudem lassen die Verbundglasfenster weniger Fahrgeräusche in den Innenraum dringen und erhöhen so den Komfort.
Vorbildliche Kindersicherheit
Kindersicherheit hat für Volvo seit jeher eine hohe Priorität. Für den Volvo V90 bietet Volvo eine neue Generation von Kindersitzen mit einem nochmals verbesserten Sicherheits- und Komfortniveau an.
Volvo empfiehlt, dass Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren aus Sicherheitsgründen in rückwärtsgerichteten Sitzen transportiert werden, danach bis zu 1,40 Meter in speziellen Kindersitzen oder auf Sitzerhöhungen. Allerdings erlauben viele Eltern ihren Kindern zu früh, mit dem Gesicht in Fahrtrichtung zu sitzen. Einer der Gründe ist der Komfort, denn manche Kinder beschweren sich über die fehlende Beinfreiheit oder zu hohe Hitze durch die Polster.
Hier setzt die neue Generation der Volvo Kindersitze an, die gemeinsam mit dem weltweit führenden Kindersitz-Hersteller Britax-Römer entwickelt wurden: Während das schlankere Design die Beinfreiheit vergrößert und den Sitzkomfort insgesamt erhöht, verfügen die Sitze über eine atmungsaktive und komfortable Polsterung aus 80 Prozent Wolle, die bequem und widerstandsfähig ist und sowohl bei niedrigeren als auch höheren Temperaturen angenehm wirkt. Die Kinder sind in den neuen rückwärtsgerichteten Sitzen daher komfortabler unterwegs und lassen sich länger in dieser Position transportieren. Dies hat wiederum direkten Einfluss auf die Kindersicherheit.
Volvo bietet Kindersitze für jedes Alter an. Die Babyschale eignet sich für Kinder bis 13 kg oder zwölf Monate, der rückwärtsgerichtete Kindersitz für Kinder von neun Monaten bis sechs Jahren (9-25 kg), wobei Volvo eine Nutzung mindestens bis zu einem Alter von vier Jahren empfiehlt. Für Kinder von vier bis zehn Jahren (15-36 kg) bietet Volvo einen Kindersitz mit vorwärtsgerichteter Sitzposition an.
Wer sein Kind in einem rückwärtsgerichteten Sitz auf dem Beifahrersitz vorne transportiert, muss den Beifahrer-Airbag deaktivieren. Dazu befindet sich ein Drehschalter ganz rechts an der Armaturentafel. Ein Hinweis auf die Deaktivierung – und erneute Aktivierung – des Airbags wird im Informations-Display angezeigt und muss vom Fahrer bestätigt werden. Bei der Nutzung eines vorwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz empfiehlt Volvo das Einschalten des Beifahrer-Airbags.
Sitze mit Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS
Das patentierte Whiplash Protection System (WHIPS) von Volvo gehört seit seiner Markteinführung 1998 zu den besten Schleudertrauma-Schutzvorrichtungen auf dem Markt. Im Falle eines starken Heckaufpralls folgen sowohl Rückenlehne als auch Kopfstütze der Bewegung des Körpers, bremsen ihn ab und reduzieren so die Fliehkräfte, die auf die Halswirbelsäule einwirken. Volvo hat dieses Sicherheitssystem kontinuierlich weiterentwickelt und diese Auffangbewegung weiter perfektioniert, sodass während des gesamten Ablaufs ein noch besserer Kontakt zwischen Kopf und Kopfstütze gewährleistet ist. In den Vordersitzen kommt die neueste Version des Schleudertrauma-Schutzsystems zum Einsatz; auch die Kopfstützen wurden dazu neu gestaltet. Sie wurden so konzipiert, dass sie genau den richtigen Abstand zum Kopf haben, um im Falle eines Heckaufpralls ihre größtmögliche Schutzwirkung entfalten zu können.
Die Sitze verfügen darüber hinaus über einen extrem stabilen Rahmen, der aus verschiedenen Stahlsorten besteht und auch bei einem Seitenaufprall eine hohe Schutzwirkung bietet. Zudem verfügen alle Sitze über einen integrierten Durchtauch-Schutz, der das Risiko verringert, bei einem Unfall unter dem Sicherheitsgurt hindurch zu rutschen. Als Teil der Run-off Road Protection sind die Sitze mit energieabsorbierenden Sitzflächen ausgerüstet, die bei vielen Unfallarten die entstehenden vertikalen Kräfte abschwächen und auf diese Weise die Passagiere vor schweren Wirbelsäulenverletzungen schützen können.
Der Volvo V90 verfügt darüber hinaus über eine Sicherheits-Lenksäule, die zwecks optimaler Airbag-Entfaltung während der Karosserieverformung in Millisekunden eine Horizontalbewegung Richtung Armaturenbrett ausführt. Als Volvo Weltneuheit kommt außerdem ein auskuppelndes Bremspedal zum Einsatz, das bei einem Frontalaufprall durch eine pyrotechnische Vorrichtung freigegeben wird, wenn sich der Fuß des Fahrers auf dem Pedal befindet. Die Auslösung erfolgt durch die gleichen Sensoren, die auch die Gurtvorstraffer und die Frontairbags aktivieren. Das Auskuppeln des Bremspedals verringert bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für den rechten Fuß und das rechte Bein des Fahrers.
Zur Sicherheitsausstattung des Volvo V90 gehören darüber hinaus Front- und Seitenairbags, Kopf-Schulterairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer. Alle Sitze sind mit höheneinstellbaren Sicherheitsgurten ausgerüstet, die über Gurtwarner, elektrische Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer verfügen. Die Gurtstraffer werden in Gefahrensituationen automatisch aktiviert.
Informationssystem IDIS entlastet den Fahrer
Ablenkungen können beim Autofahren fatale Folgen haben. Mit dem aus der Flugzeugtechnik abgeleiteten intelligenten Fahrer-Informations-System IDIS vermeidet Volvo eine Reizüberflutung und ermöglicht es dem Fahrer, seine Aufmerksamkeit in kritischen Situationen ungestört auf den Verkehr zu richten. So setzt IDIS zum Beispiel beim Überholen, starken Lenkbewegungen oder harten Bremsmanövern klare Prioritäten: Alle Informationen, die nicht sicherheitsrelevant sind, werden für maximal fünf Sekunden zurückgehalten und erst danach wieder freigegeben. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Meldungen des Bordcomputers, die Sprachausgabe des Navigationssystems oder eingehende SMS und Telefonanrufe. In letztem Fall ertönt für den Anrufer das Besetztzeichen (Funktion auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Zeitspanne hat sich im Regelfall der normale Belastungsgrad des Fahrers wieder eingestellt.
Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, gleicht die IDIS Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung. So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über die Stellung und Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags, die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit der für Volvo typischen Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation gleichlautend beschreiben, wird das System aktiv.
Indirektes Reifendruck-Kontrollsystem
In den Modellen der neuen 90er Baureihe führt Volvo ein neues indirektes Reifendruck-Kontrollsystem (iTPMS) ein. Es misst im Unterschied zum Vorgänger-System den Druck nicht direkt in den Reifen, sondern ermittelt mögliche Druckverluste durch eine vergleichende Analyse der Drehgeschwindigkeit der einzelnen Räder in Verbindung mit einer Radspektrumanalyse, die einen Druckverlust auch dann erkennt, wenn sich die Räder weiterhin mit der gleichen Geschwindigkeit drehen. Zusätzlich berücksichtigt das System Informationen wie Motordrehzahl und Drehmoment.
Volvo on Call: Optimiertes Sicherheitssystem mit Smartphone-Applikation
Mit dem optional erhältlichen Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische Premium-Hersteller rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe bei einem Verkehrsunfall oder einer Panne. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann. Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator weiter.
Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS“-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call“-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter in Deutschland verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst und führt ihn zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung.
Praktische Features mit hoher Komfortfunktion
In Verbindung mit der Volvo On Call Smartphone-App bietet das Volvo Sicherheitssystem zudem eine Vielzahl sinnvoller Komfort-Features. So kann der Volvo Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie Tankinhalt, Restkilometer sowie aktuelle Betriebsstände der Flüssigkeiten. Zudem kann er über die App ein Reiseziel in das Navigationssystem eingeben. Ebenso lässt sich die (optionale) Standheizung bis zu 24 Stunden im Voraus programmieren oder von unterwegs per Knopfdruck starten.
Über die Ortungsfunktion kann der Standort des Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden. Zur Erleichterung der Suche können Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen, Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen.
Selbst für das Ausfüllen eines Fahrtenbuches ist das System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im Excel-Format heruntergeladen werden können. Die gefahrenen Routen der vergangenen 40 Tage lassen sich zudem auf einer Karte anzeigen. Ebenfalls via Smartphone kann der Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages ablesen.
Perfekt vernetzt
Die Volvo on Call Smartphone-App ist eines der am weitesten verbreiteten Kommunikationssysteme für das Auto. Bis Ende 2017 wird die Anwendung in rund 50 Ländern verfügbar sein und damit mehr als 90 Prozent der weltweiten Verkäufe von Volvo abdecken. Im Volvo V90 kommt eine weiterentwickelte Version der vielseitigen Smartphone-App zum Einsatz, die sich jetzt auch mit sogenannten Wearables wie Apple Watch und Android Wear sowie mit dem Microsoft Band 2 koppeln lässt. Damit sind in Verbindung mit Windows-10-Smartphones bestimmte Sprachsteuerungs-Funktionen möglich. Zudem unterstützt Volvo on Call jetzt auch Windows 10; Nutzer können sich nun auch von ihrem heimischen PC oder Tablet aus mit dem Fahrzeug verbinden.
Das weiterentwickelte System verfügt über eine verbesserte Send-to-Car-Funktion, mit der sich die konfigurierte Route noch einfacher in das Volvo Fahrzeug schicken lässt. Mit Hilfe einer integrierten Kalenderfunktion können Ziele aus einem Kalendereintrag direkt an das Navigationssystem gesendet werden. Zudem ist VOC künftig mit dem Flic Button kompatibel, einem physischen smarten Knopf zum Ankleben, der mit beliebigen Funktionen wie etwa dem Verriegeln des Autos oder dem Ein- und Ausschalten der Standheizung belegt werden kann. Die App, die über den „App Store“, den „Google Play Store“ oder den „Windows Phone Store“ erhältlich ist, wird mittels einer entsprechenden PIN der VOC Einheit aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt. Volvo on Call kann für eine gemeinsame Flotte von bis zu zehn Volvo Fahrzeugen genutzt werden.
Volvo On Call macht den Volvo V90 zum mobilen Hotspot
Im Lieferumfang von Volvo on Call ist ein LTE/4G-Modem zur Herstellung einer Internet-Verbindung enthalten. Über diese Verbindung können sowohl die Internet-Funktionen von Sensus Connect genutzt als auch ein mobiler WLAN-Hotspot eingerichtet werden, über den die Fahrzeugpassagiere mit ihren Mobilgeräten online gehen können.
Motoren und Getriebe
Drive-E: Leistung und Effizienz serienmäßig
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Hochmoderne Volvo Motoren mit Front- und Allradantrieb
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Achtgang-Automatik mit schnellen und komfortablen Gangwechseln
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Neuer T4 mit 140 kW (190 PS)
Mit seinen hochmodernen Drive-E Motoren bietet der Volvo V90 eine eindrucksvolle Mischung aus hoher Leistungsfähigkeit, exzellenter Fahrbarkeit und bestmöglicher Effizienz. Die aufgeladenen Vierzylinder-Motoren mit zwei Litern Hubraum überzeugen schon in unteren Drehzahlbereichen mit kraftvollem Drehmoment und liegen in Sachen Leistungsentfaltung auf dem Niveau deutlich größerer und schwererer Sechs- und Achtzylinder-Motoren.
Sieben Motorisierungen stehen zur Verfügung: der zum Modelljahr 2018 neu eingeführte Turbo-Benzindirekteinspritzer T4 mit 140 kW (190 PS), der T5 Turbo-Benziner mit 184 kW (250 PS), der zusätzlich per Kompressor aufgeladene T6 mit 228 kW (310 PS), der Einstiegsdiesel D3 mit 110 kW (150 PS), der D4 mit 140 kW (190 PS) und der Top-Diesel D5 mit 173 kW (235 PS) und neu entwickelter PowerPulse-Technik, die für eine bessere Beschleunigung aus dem Stand und in unteren Drehzahlbereichen sorgt. Während D5 AWD und T6 AWD serienmäßig mit Allradantrieb und Achtgang-Automatik ausgerüstet und T4 und T5 ausschließlich mit Frontantrieb verfügbar sind, werden die beiden in Serie mit Sechsgang-Schaltgetriebe bestückten Dieselmotorisierungen D3 und D4 wahlweise mit Front- oder Allradantrieb geliefert. Eine Achtgang-Automatik ist in den meisten Motorisierungen serienmäßig an Bord. Die Benzinmotoren T4, T5 und T6 sind mit einem Benzinpartikelfilter ausgerüstet.
Als Top-Version der Baureihe fungiert der T8 Twin Engine mit leistungsstarkem Plug-in-Hybridantrieb. Ein per Turbo und Kompressor aufgeladener 2,0-Liter-Benziner mit 235 kW (320 PS) und ein 65 kW (87 PS) starker Elektromotor bilden ein hochmodernes Antriebsduo, das elektrische Fahranteile von bis zu 50 Kilometern, dynamische Fahrleistungen und exzellente Verbrauchswerte ermöglicht. (Weitere Informationen zum T8 Twin Engine finden Sie in einem separaten Kapitel dieser Pressemappe ab Seite 39.)
Die Drive-E Motorenfamilie
Mit den eigenentwickelten Drive-E Motoren bietet Volvo effizientes Fahrvergnügen in einer neuen Dimension. Konsequentes Downsizing – alle Motoren der Familie verfügen über vier Zylinder und maximal 2,0 Liter Hubraum – erlaubt in Verbindung mit fortschrittlichen Einspritz- und Aufladungssystemen eine einzigartige Kombination von geringem Kraftstoffverbrauch, niedrigen Emissionen und kraftvoller Leistungsentfaltung. Zudem zeichnen sich die Motoren durch eine hohe Laufkultur aus, die auf dem Niveau größerer Reihenmotoren mit mehr Zylindern liegt. Verantwortlich dafür ist auch der Einsatz von Ausgleichswellen, die die Vibrationen der Vierzylinder-Motoren kompensieren.
Die Drive-E Triebwerke – ob Benziner oder Diesel – basieren auf einem gemeinsamen Motorblock und weisen dadurch die gleichen Werte bei Zylinderabstand, Bohrung und Hub auf. Diese Gemeinsamkeiten, Gleichteile wie Kurbelwelle, Ölwanne, Lichtmaschine sowie Klimakompressor und der insgesamt kompakte Aufbau der Vierzylinder-Aggregate ermöglichen eine einheitliche Gestaltung des Motorraums und bieten neue Freiheiten für Design und Packaging. Zugleich ergeben sich dadurch Verbesserungen beim Sicherheitsniveau und beim Fußgängerschutz. Der Volvo V90 profitiert dabei auch von den Vorzügen der skalierbaren Produkt-Architektur. Sie schafft Platz für die aufwendige Radaufhängung und für die Unterbringung der Elektronikkomponenten.
Modulare Turbo- und Kompressor-Aufladung
Die kompakte Bauweise der Vierzylinder-Motoren ermöglicht den problemlosen Einbau von einem oder mehreren Turboladern; der Top-Benziner T6 arbeitet zusätzlich mit einem Kompressor. Die Aufladung bildet das Schlüsselelement, um bei gleicher Hubraumgröße verschiedene Leistungsstufen generieren und den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Zugleich sorgt die Verbindung aus verkleinertem Hubraum und Aufladung für die außergewöhnliche Kombination aus Effizienz und Leistung der Drive-E Motoren.
Beim T5 Benziner kommt ein aus Stahlblech gefertigter Auspuffkrümmer mit integriertem Turbolader und Wastegate-Ladedruckregelung zum Einsatz. Im Gegensatz zu vielfach verwendeten schwereren Materialien ist Stahlblech einfacher zu formen und dank einer zusätzlichen Isolationsschicht ist die Hitzeabstrahlung deutlich geringer. Dies ermöglicht hohe Temperaturen beim Gasfluss und eine effizientere Verbrennung, ohne dass dabei die Temperatur im Motorraum wesentlich steigt. Das voll integrierte Turbosystem aus Stahlblech ist eine weltweit einzigartige Innovation und wurde von Volvo patentiert. Der Ladedruck bei den Benzinern liegt bei 2,4 bis 2,6 bar, bei den Dieselmotoren beträgt er zwischen 3,0 und 3,5 bar.
Das hohe Leistungsvermögen des T6 wird durch die Zusammenarbeit von Kompressor und Turbolader ermöglicht. Der Roots-Kompressor versorgt den Turbolader bei Drehzahlen bis 3.500 U/min mit Luft und sorgt so bereits im unteren Drehzahlbereich für ein ideales Ansprechverhalten. Sobald der Turbolader bei höheren Drehzahlen eigenständig Ladedruck aufbaut, wird der Kompressor ausgekuppelt, um Leistungsverluste zu vermeiden.
Die Dieselmotoren D4, und D5 sind wie alle Selbstzünder aus der Drive-E Motorenfamilie mit sequenzieller Twin-Turbo-Aufladung ausgerüstet. Ein kleiner Turbolader sorgt für spontanes Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich, ein größerer Lader stellt den nötigen Ladedruck bei höheren Drehzahlen zur Verfügung. Durch die beiden in Reihe geschalteten Turbolader bieten die Drive-E Dieselmotoren ein exzellentes Ansprechverhalten auf Gasbefehle sowie eine hohe Leistungsausbeute über den gesamten Drehzahlbereich bei gleichzeitig niedrigen Emissionswerten.
Im D5 arbeitet der Bi-Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Dabei lenken bewegliche Leitschaufeln auf der Eingangsseite das einströmende Abgas auf das Turbinenrad, was schon in unteren Motordrehzahlen einen hohen Ladedruck erzeugt. Die VTG-Technik optimiert den Verlauf der Drehmomentkurve und verbessert das Ansprechverhalten des Motors. Auch der Einzellader des D3 arbeitet mit variabler Turbinengeometrie.
PowerPulse im Volvo V90 D5 AWD: Abschied vom Turboloch
Mit der neu entwickelten Volvo Technik PowerPulse, die im D5 zum Einsatz kommt, gehört das Thema Turboloch endgültig der Vergangenheit an. PowerPulse sorgt für eine schnellere Beschleunigung aus dem Stand und beim schnellen Betätigen des Gaspedals in niedrigen Drehzahlbereichen im ersten oder zweiten Gang. Dazu wird Luft, die von einem elektrischen Kompressor verdichtet wird, zunächst in einem Tank gespeichert und beim Beschleunigen in das Abgassystem freigegeben. Dieser Luftstrom setzt sofort das Turbinenrad des Turboladers in Gang, bevor die Abgase dies übernehmen können. Dadurch ergeben sich eine spürbar spontanere Reaktion auf Gaspedalbewegungen sowie eine exzellente generelle Performance und Fahrbarkeit, die sich sonst nur mit großvolumigen Triebwerken erreichen ließen.
Intelligente Benzin-Direkteinspritzung
Die Drive-E Benzinmotoren arbeiten mit einer fortschrittlichen Direkteinspritzung, die der herkömmlichen Saugrohreinspritzung in Sachen Effizienz und Drehmomentausbeute deutlich überlegen ist. Das Einspritz-Layout mit je einer Einspritzdüse pro Brennraum garantiert die Bildung eines gleichmäßigen Kraftstoff-Luft-Gemischs und erlaubt ein effizientes Vorheizen des Katalysators; dies leistet einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Emissionen und zur Einhaltung der strengsten Abgasvorschriften. Fein abgestimmte Ansaugöffnungen und die neue Geometrie des Brennraums sorgen für einen stabilen klopffesten Verbrennungsvorgang sowie einen hohen Grad an Abgasrückführung. Dadurch wird ein hohes Verdichtungsverhältnis von 10,8:1 beim T4 und T5 sowie 10,3:1 beim T6 AWD erreicht.
Darüber hinaus arbeiten die Benziner mit einer schnellen variablen Ventilsteuerung für Ein- und Auslassventile, die in allen Drehzahlbereichen eine optimale Verbrennung für höchste Effizienz und dynamische Leistungsentfaltung garantiert. Das intelligente Wärmemanagement mit einer voll variablen, elektrisch angetriebenen Wasserpumpe mit 400 Watt Leistung trägt ebenfalls zur Verringerung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen bei.
i-ART Einspritzsystem für Drive-E Dieselmotoren
In den Drive-E Dieselmotoren setzt Volvo das einzigartige Einspritzkontrollsystem i-ART (intelligent Accuracy Refinement Technology) ein. Anstelle eines einzigen Drucksensors in der Kraftstoffleitung verfügt hier jedes Einspritzventil über einen eigenen kleinen Sensor. Dieser kontrolliert kontinuierlich Einspritzmenge und Zeitpunkt in jedem der vier Zylinder und passt diese gegebenenfalls an. Dadurch kann jeder einzelne Zylinder stets mit der idealen Kraftstoffmenge und dem optimalen Einspritzdruck versorgt werden. Dieser hohe Grad an Präzision resultiert in niedrigen Verbräuchen, einem hohen thermischen Wirkungsrad sowie verringerten Geräuschemissionen und damit einem Plus an Laufkultur.
Mit dem i-ART System werden die typischen Schwächen der herkömmlichen Direkteinspritzung von modernen Dieselmotoren überwunden. Dort ist die Einspritzmenge bereits nach der ersten Einspritzung ungenau, da die benötigte Menge nur einmal direkt an der Kraftstoffleitung gemessen wird und der sich verändernde Zylinderdruck nicht berücksichtigt wird. Die i-ART Technik mit einem Sensor pro Einspritzdüse kann sich den jeweiligen Anforderungen hingegen perfekt anpassen und erlaubt dadurch eine gleichmäßige und effiziente Verbrennung. Durch die konstante Messung von Zylinderdruck und Einspritzmenge für jeden Zylinder werden einerseits fehlende Leistung durch zu wenig Kraftstoff und andererseits unnötiges Verbrennen von zu viel eingespritztem Kraftstoff vermieden. Zudem erfasst der Sensor die individuelle Charakteristik der jeweiligen Einspritzdüse und kann auf diese Weise eventuell vorhandenen Materialverschleiß ausgleichen.
Das System erlaubt bis zu neun Einspritzungen pro Verbrennungsvorgang und arbeitet mit einem außergewöhnlich hohen Einspritzdruck von bis zu 2.500 bar. Die Anhebung des Drucks auf ein derart hohes Niveau stellt einen technischen Durchbruch dar, der mit der Erfindung der Lambdasonde für Katalysatoren durch Volvo vergleichbar ist. Die Kombination der i-ART Technik mit dem hohen Einspritzdruck erlaubt eine deutliche Verringerung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen bei zugleich kraftvoller Leistungsausbeute.
Leichtbau und verringerte Reibung
Schon die Verkleinerung des Hubraums und die Reduzierung der Zylinderzahl sorgen bei den Drive-E Motoren im Vergleich zu den früheren Volvo Motoren mit fünf oder sechs Zylindern für eine deutliche Gewichtseinsparung. Um darüber hinaus das Gewicht weiter zu senken, verfügen die Antriebe über Kurbelgehäuse und Grundplatten aus Druckguss-Aluminium, Graugusslaufbuchsen und Lagerverstärkungen aus Kugelgraphitguss. Insgesamt konnte das Gewicht im Vergleich zu den Vorgängermotoren um 30 bis 90 Kilogramm gesenkt werden.
Optimierungen an der Nockenwelle und den Kugellagern führten zudem zu einer verringerten inneren Reibung. Die spezielle Beschichtung des oberen Kolbenrings und die Diamond-like-Carbon-Beschichtung der Kolbenbolzen gewährleisten eine besonders geringe Reibung bei hoher Verschleißfestigkeit. Die optimierte, rundlichere Form der Zylinderbuchsen reduziert zudem Spannungen im Bereich des Kolbenrings.
Modulares Abgasnachbehandlungssystem
Dem modularen Prinzip der Drive-E Motoren folgt Volvo auch beim Abgasnachbehandlungssystem. Trotz der unterschiedlichen Anforderungen, die an moderne Benzin- und Dieselmotoren beim Erreichen der weltweit strengsten Abgasnormen gestellt werden, weisen die Abgassysteme viele Gemeinsamkeiten auf. Bei allen Triebwerken befinden sich der Turbinenaustritt und der Eintritt der Komponenten zur Abgasnachbehandlung an der gleichen Position. Die kompakte und von Volvo patentierte Anordnung der beiden Katalysator-Monolithen sorgt für eine homogene Strömungsverteilung und sehr niedrige Strömungsverluste. Dadurch werden kurze Ansprechzeiten und eine effiziente Umwandlung der Schadstoffe sichergestellt.
Partikelfilter für Benzin- und Dieselmotoren
Die Dieselmotoren sind mit einem Partikelfilter in der Abgasreinigungsanlage ausgestattet. 99 Prozent der Rußpartikel werden damit aus dem Abgas gefiltert. Der Filter ist wartungsfrei und hält über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs. Zum Modelljahr 2018 sind nun auch die Benzinmotoren mit einem Partikelfilter ausgerüstet. Dieser ist hinter dem Katalysator in den Abgasstrang integriert. In allen Motorisierungen erfüllt der Volvo V90 die Abgasnorm Euro 6b.
Top-Diesel D5: Zusatz-Power durch PowerPulse
Als leistungsstärkste Dieselmotorisierung kommt im Volvo V90 der Vierzylinder D5 in Verbindung mit Allradantrieb zum Einsatz. Das Triebwerk entwickelt eine Leistung von 173 kW (235 PS) und produziert ein maximales Drehmoment von 480 Nm im Bereich von 1.750 bis 2.250 U/min. Der mit sequenzieller Twin-Turbo-Technik, dem i-ART Einspritzsystem, variabler Turbinengeometrie und der neuen PowerPulse Technik für verbessertes Ansprechverhalten ausgestattete D5 beschleunigt den Volvo V90 in 7,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 240 km/h erreicht. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch beläuft sich auf lediglich 4,9 Liter je 100 Kilometer, die CO2-Emissionen liegen bei 129 g/km. Die Geartronic Achtgang-Automatik und ein Start-Stopp-System gehören zum Serienumfang.
D4 AWD mit 140 kW (190 PS)
140 kW (190 PS) leistet der 2,0-Liter-Dieselmotor im D4 AWD. Der Vierzylinder-Diesel mit Bi-Turboaufladung und Wastegate entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Nm im Bereich von 1.750 bis 2.500 U/min. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 8,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h. Im Durchschnitt konsumiert der Volvo V90 D4 AWD 4,9 Liter auf 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 128 g/km. Die Achtgang-Automatik ist auch hier serienmäßig an Bord.
D4 auch mit Frontantrieb verfügbar
Den hocheffizienten D4 mit 140 kW (190 PS) bietet Volvo auch in Verbindung mit Frontantrieb an. Serienmäßig ist hier ein Sechsgang-Schaltgetriebe an Bord, optional steht die Geartronic Achtgang-Automatik zur Verfügung. Der Volvo V90 D4 beschleunigt in 8,5 Sekunden (Automatik: 8,5 Sekunden) von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h (Automatik: 225 km/h). Der Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 4,5 Liter auf 100 Kilometer (Automatik: 4,5 Liter) bei CO2-Emissionen von 119 g/km (Automatik: 119 g/km).
D3 als Einstiegsmotorisierung
Als Einstieg in das Dieselprogramm des Volvo V90 fungiert der D3 mit 110 kW (150 PS) und einem maximalen Drehmoment von 320 Nm bei 1.750 bis 3.000 U/min. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist die Geartronic Sechsgang-Automatik verfügbar. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der Volvo V90 D3 in 10,2 Sekunden (Automatik: 10,2 Sek.), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h (Automatik: 205 km/h). Der Verbrauch beträgt 4,5 Liter (Automatik: 4,5 l) bei CO2-Emissionen von 119 g/km (Automatik: 119 g/km).
Basisdiesel auch als AWD-Version
Der Einstiegsdiesel D3 ist auch in Verbindung mit Allradantrieb und serienmäßiger Achtgang-Automatik verfügbar. Bei gleichen Leistungsdaten produziert der D3 AWD ein maximales Drehmoment von 350 Nm bei 1.500 bis 2.500 U/min. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 10,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 205 km/h erreicht. Im Schnitt konsumiert der Volvo V90 D3 AWD 4,9 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 128 g/km.
Leistungsstarker T6 mit Kompressor- und Turboaufladung
Ein leistungsstarker 2,0-Liter-Benzinmotor mit Kompressor- und Turboaufladung kommt im Volvo V90 T6 AWD zum Einsatz. Der Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer entwickelt eine Leistung von 228 kW (310 PS) und überzeugt zudem mit einer beeindruckenden Drehmomentausbeute. Im Bereich von 2.200 bis 5.100 U/min steht das Maximum von 400 Nm zur Verfügung.
Die Zusammenarbeit von Kompressor und Turbolader schließt das von anderen aufgeladenen Motoren bekannte Turboloch und sorgt über das gesamte Drehzahlband für ein kraftvolles und verzögerungsfreies Ansprechverhalten des Motors. Unterhalb von 3.500 U/min versorgt der Kompressor den Turbolader mit Luft. Sobald dieser bei höheren Drehzahlen selbstständig Ladedruck aufbaut, wird der Kompressor ausgekuppelt.
Der Volvo V90 T6 AWD wird serienmäßig mit Allradantrieb, einer Geartronic Achtgang-Automatik sowie Start-Stopp-System ausgeliefert und beschleunigt in 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 7,4 Litern je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 169 g/km entspricht.
Vierzylinder-Turbo mit Benzin-Direkteinspritzung
Weiterer Drive-E Benziner im Portfolio ist der 184 kW (250 PS) starke T5 in Verbindung mit Frontantrieb. Der 2,0-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Nm, das in einem breiten Drehzahlbereich von 1.800 bis 4.800 U/min bereitsteht. Auch der T5 ist serienmäßig mit der Geartronic Achtgang-Automatik gekoppelt. In dieser Motorisierung beschleunigt der Volvo V90 in 7,0 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 230 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6,8 Litern je 100 Kilometer, die CO2-Emissionen belaufen sich auf 156 g/km.
Neuer T4 als Einstiegs-Benziner
Auch beim T4 mit 140 kW (190 PS), der zum Modelljahr 2018 neu eingeführt wird und serienmäßig mit Achtgang-Automatik ausgerüstet ist, handelt es sich um einen lebhaften Turbo-Vierzylinder mit 2,0 Liter Hubraum. Der Direkteinspritzer produziert zwischen 1.600 und 4.000 U/min ein maximales Drehmoment von 300 Nm und beschleunigt den Volvo V90 in 8,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,9 Litern je 100 Kilometer liegen die CO2-Emissionen bei 156 g/km.
Geartronic Achtgang-Automatikgetriebe
Die Geartronic Achtgang-Automatik inklusive Start-Stopp-Funktion leistet einen signifikanten Beitrag zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und zur Entfaltung des fahrdynamischen Potenzials der Motoren.
Die Abstufung und Getriebespreizung der Achtgang-Automatik senken das Drehzahlniveau, was neben einem geringeren Verbrauch auch zu einer Reduzierung des Geräuschniveaus und damit zur Steigerung des Fahrkomforts beiträgt. Die optimierte Getriebesteuerung ermöglicht im Vergleich zur Geartonic Sechsgang-Automatik von Volvo um bis zu 50 Prozent schnellere Gangwechsel, die vom Fahrer kaum noch wahrgenommen werden. Dadurch wird zugleich gewährleistet, dass der Motor stets im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird, um Verbrauch und Emissionen möglichst gering zu halten und dennoch das volle Leistungspotenzial des Triebwerks abrufen zu können.
Zur weiteren Erhöhung des Schaltkomforts kommt bei den Dieselmotoren zudem ein neues Dämpfersystem zum Einsatz, das Schwingungen ausgleicht und so die Wechsel der Fahrstufen weiter verfeinert. Für ein besonders sportliches Fahrerlebnis lassen sich die Gänge per Automatik-Wählhebel auch manuell wechseln; in der Ausstattungslinie R-Design sind dafür auch Lenkrad-Schaltwippen erhältlich. Die Achtgang-Automatik gehört je nach Motorisierung zur Standardausstattung oder ist optional erhältlich; für den D3 bietet Volvo als Alternative zum Schaltgetriebe eine Geartronic Automatik mit sechs Schaltstufen an.
Eco-Funktion für eine besonders sparsame Fahrweise
Für beide Automatikgetriebe steht eine Eco-Funktion zur Verfügung, die über das zentrale Display bzw. bei Fahrzeugen mit der optionalen Drive Mode-Funktion über das entsprechende Rollrad aktiviert werden kann. Sie unterstützt durch eine Optimierung von Motorsteuerung, Getriebeschaltpunkten und Ansprechverhalten einen umweltbewussten und besonders sparsamen Fahrstil.
Zwei weitere Bestandteile des Eco-Modus sind die Segelfunktion Eco-Coast und die Klimafunktion Eco-Climate. Mit Eco-Coast wird durch die Entkopplung des Antriebsstrangs die kinetische Energie des Fahrzeugs optimal ausgenutzt. Sobald der Fahrer bei Geschwindigkeiten ab 65 km/h den Fuß vom Gaspedal nimmt, wird die Motorbremse deaktiviert und die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau abgesenkt. Dadurch ist ein kraftstoffsparendes Segeln möglich, ohne dass das Motorschleppmoment das Fahrzeug abbremst.
Der Eco-Climate-Modus trägt durch das Abschalten der Klimaanlage und eine Reduzierung des Stromverbrauchs im Bordnetz zur weiteren Verbrauchssenkung bei. Dabei lässt sich die Klimaanlage durch die Betätigung des AC-Schalters jederzeit wieder einschalten, während die übrigen Funktionen des Eco-Climate-Modus aktiviert bleiben.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V90:
9,6 – 5,2 (innerorts), 6,1 – 4,0 (außerorts), 7,4 – 2,0 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 169 – 46 g/km
Stromverbrauch T8 Twin Engine: 17,0 kWh/100 km
CO2-Effizienzklasse: B – A+
Alle Angaben gemäß VO/715/2007/EWG
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Volvo V90 T8 Twin Engine
Wegweisendes Gesamtpaket
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Plug-in-Hybrid mit 300 kW (407 PS) und bis zu 640 Nm Drehmoment
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Nur 2,0 Liter/100 km Verbrauch – 50 Kilometer elektrische Reichweite
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SPA liefert Basis für durchdachte Elektrifizierung
Zum Modelljahr 2018 erweitert Volvo das Antriebsangebot für den Volvo V90 um ein technisches Highlight. Im neuen T8 Twin Engine mit Plug-in-Hybridantrieb verbinden sich fortschrittliche Antriebs- und Batterietechnik, intelligentes Packaging und eine umfangreiche Ausstattung zu einem wegweisenden Gesamtpaket, das in Sachen Leistung, Effizienz und Fahrkultur im Wettbewerbsumfeld seinesgleichen sucht.
Den Schlüssel dafür liefert die skalierbare Produkt-Architektur (SPA), die die technische und strukturelle Basis des Volvo V90 wie auch der anderen Modelle der 90er Familie bildet: Von Beginn an auf eine mögliche Elektrifizierung des Antriebs ausgelegt, erlaubt sie den Einbau der zusätzlichen Hybridkomponenten ohne Einschränkungen des Platzangebotes. Im Gegenteil: Die tiefe und zentrale Anordnung der Batterien im Mitteltunnel verleiht dem Kombi in der Hybridvariante sogar eine besondere Stabilität und Dynamik.
Der Antrieb des Volvo V90 T8 Twin Engine AWD entwickelt eine Systemleistung von 300 kW (407 PS) und ein Drehmoment von bis zu 640 Nm. In nur 5,0 Sekunden beschleunigt der Premium-Kombi von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h – Werte, die unterstreichen, welches fahrdynamische Potenzial in der Top-Motorisierung steckt. Zugleich beläuft sich der im Neuen Europäischen Fahrzyklus gemessene Durchschnittsverbrauch auf lediglich 2,0 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von nur 46 g/km. Die hohen rein elektrischen Fahranteile von bis zu 50 Kilometer ermöglichen dabei beispielsweise ein lokal emissionsfreies Fahren im Stadtverkehr oder auf dem alltäglichen Weg ins Büro. Die leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkus werden im Fahrbetrieb vom integrierten Generator mit Energie versorgt oder mit einem externen Ladekabel zum Beispiel an haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen.
Der Hybrid-Antriebsstrang des Volvo V90 T8 Twin Engine kommt in dieser Form auch im Volvo XC90 zum Einsatz und gehört zu den Parallel-Hybridsystemen: Verbrenner und Elektromotor können das Fahrzeug getrennt voneinander oder gemeinsam antreiben. Die Kraftflussanzeige auf dem zentralen Touchscreen informiert über die aktuellen Energieströme zwischen Antriebskomponenten, Batterie und Achsen; auch der aktuelle und durchschnittliche Kraftstoff- und Energieverbrauch werden angezeigt.
Beim Benzinmotor handelt es sich um den Drive-E Vierzylinder-Motor mit 2,0 Liter Hubraum und 235 kW (320 PS), der mit einer kombinierten Kompressor- und Turboaufladung arbeitet und ein Drehmoment von 400 Nm im Drehzahlbereich zwischen 2.200 und 5.400 U/min zur Verfügung stellt. Während der Vierzylinder seine Kraft ausschließlich an die Vorderräder leitet, sitzt als zweiter Bestandteil des Hybridantriebs ein 65 kW (87 PS) starker Elektromotor an der Hinterachse und treibt die Hinterräder an. Dieses Aggregat liefert direkt ab Leerlaufdrehzahl ein maximales Drehmoment von 240 Nm. Die Anordnung im Heck erlaubte den Einsatz eines größeren und leistungsstärkeren Motors. Je nach Fahrmodus und Ladezustand der Batterie treibt der Elektromotor das Fahrzeug allein an, unterstützt bei höheren Leistungsanforderungen den Verbrennungsmotor oder ermöglicht einen effizienten Allradantrieb mit je einer Antriebsquelle pro Achse. Zudem lädt er die Batterie mit der beim Bremsen zurückgewonnenen Energie auf und erfüllt die Funktion einer Motorbremse.
Der Kraftfluss vom Elektromotor zur Hinterachse erfolgt über ein innovatives ERAD-System (Electric Rear Axle Drive): ein für Plug-in-Hybridantriebe entwickeltes elektrisches Antriebsmodul, das sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit und einen Wirkungsgrad von 95 Prozent auszeichnet. Diese Vorzüge kombiniert die ERAD-Einheit mit geringer Baugröße und niedrigem Gewicht; dadurch ist eine hohe Flexibilität bei Einbau und Packaging gewährleistet.
Zentral platzierte Lithium-Ionen-Batterie
Die 10,4 kWh starke Hochvolt-Batterie (270 – 400 V) verfügt über einen effizienten Aufbau mit sechs in Reihe geschalteten Modulen und 16 Lithium-Ionen Zellen pro Modul. Damit hat die Batterie insgesamt 96 Zellen. Sie wird über den im Hybridantriebsstrang integrierten Generator mit elektrischer Energie versorgt, lässt sich aber auch über ein externes Ladekabel an haushaltsüblichen Steckdosen und an Ladesäulen aufladen. Die Ladeklappe befindet sich am vorderen linken Kotflügel des Fahrzeugs. Die Ladezeiten betragen zwischen drei Stunden (16 Ampere) und sieben Stunden (sechs Ampere).
Die Anordnung der Batterie, die zentral im Mitteltunnel platziert wurde, verleiht dem Fahrzeug einen tiefen und zentralen Schwerpunkt und trägt damit zu guten Handling-Eigenschaften und hoher Fahrstabilität bei. Zudem wird dadurch das zur Verfügung stehende Platzangebot im Innenraum nicht beeinträchtigt. So bietet der Volvo V90 T8 Twin Engine AWD das gleiche Kofferraumvolumen wie die konventionell angetriebenen Varianten des Kombis.
Integrierter Kurbelwellen-Startergenerator (CISG): Die Schaltzentrale
Als eine Art Schaltzentrale des Antriebsstrangs fungiert der integrierte Kurbelwellen-Startergenerator (CISG). Dabei handelt es sich um einen dauerhaft magnetisierten Wechselstrom-Synchronmotor, der zwischen Motor und Getriebe platziert ist und drei wichtige Funktionen erfüllt. Als 34 kW starker Anlasser erlaubt er den nahtlosen Wechsel zwischen dem rein elektrischen Fahrbetrieb und dem Fahren im kombinierten Betrieb. Benzin- und Elektromotor werden damit als Einheit wahrgenommen. Er ist zudem ein leistungsstarker elektrischer Generator, der die gesamte Elektrizität produziert: für die Hybridbatterie, den Elektromotor und die anderen Verbraucher des Hochspannungs-Stromkreises. Und schließlich arbeitet er als elektrischer Booster für den Benzinmotor, der in Zusammenarbeit mit Kompressor und Turbolader bei Bedarf bis zu 150 Nm zusätzliches Drehmoment bereitstellt. Das regenerative Bremssystem nutzt zur Rückgewinnung und Weiterleitung elektrischer Energie teilweise die Brake-by-Wire-Technik. Die Energie wird zum Laden der Batterie oder für den sofortigen Einsatz verwendet.
Die Achtgang-Automatik wurde speziell auf die Anforderungen des Hybridantriebs ausgelegt. Die Shift-by-Wire-Technik ermöglicht eine elektrisch gesteuerte Kraftübertragung – und zwar besonders stilvoll, denn der Wählhebel besteht im Top-Modell der Baureihe aus handgemachtem schwedischem Kristallglas von Orrefors. Zudem verfügt das Getriebe in dieser Antriebsvariante über eine größere Ölpumpe. Sie stellt die notwendige Schmierung im Elektrobetrieb sicher und sorgt auch für einen schnelleren Druckaufbau beim nahtlosen Übergang von Elektro- zu Verbrennungsmotor.
Für jede Situation der passende Fahrmodus
Der Fahrer kann das Fahrerlebnis an Bord des Volvo V90 T8 Twin Engine sowie Leistung und Effizienz des Antriebs jederzeit seinen Wünschen anpassen. Dabei stehen ihm im Unterschied zu den anderen Motorisierungen weitere, speziell auf den Hybridantrieb abgestimmte Fahrmodi zur Verfügung. Sie können jederzeit über das im Hybridmodell serienmäßige „Drive Mode“ Drehrad auf der Mittelkonsole unterhalb des Schalthebels aktiviert werden.
Die Grundeinstellung Hybrid ist beim Start des Fahrzeugs aktiviert. Sie eignet sich perfekt für den alltäglichen Einsatz. Hier wechselt das Fahrzeug in Abhängigkeit von der aktuellen Fahrsituation und den jeweiligen Leistungsanforderungen zwischen dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor und dem Elektromotor. Ziel ist stets ein möglichst geringer Kraftstoffverbrauch. Berücksichtigt wird dabei neben der Gaspedalstellung auch der aktuelle Ladezustand der Batterie. Ist genügend Batteriekapazität für einen elektrischen Betrieb des Fahrzeugs vorhanden, dann übernimmt möglichst der Elektromotor den Antrieb. Bei zu niedrigem Ladestand des Akkus wird der Verbrennungsmotor gestartet. Der Elektromotor bleibt bis zu einer Geschwindigkeit von 65 km/h aber immer mechanisch eingekuppelt, um beispielsweise bei starker Beschleunigung den Benzinmotor unterstützen zu können.
Im Modus Pure dient die Hochvolt-Batterie vorzugsweise als alleinige Energiequelle und treibt den Elektromotor an der Hinterachse an. Mit optimierten Pedaleigenschaften und Schaltpunkten wird ein sanfter Fahrstil unterstützt, um eine möglichst große Reichweite im Elektrobetrieb zu erzielen. Auch die gegenüber dem Normalbetrieb um zehn Millimeter reduzierte Bodenfreiheit und Änderungen an den Klimaeinstellungen tragen zur Erhöhung der Reichweite bei.
Bis zu 50 Kilometer kann der Volvo V90 T8 Twin Engine AWD im Pure-Modus rein elektrisch zurücklegen – mehr als die meisten Menschen pro Tag fahren. Der Elektromotor wird zudem als konventionelle Motorbremse sowie zur Rückgewinnung der Bremsenergie eingesetzt. Daher arbeitet dieser Fahrmodus vor allem im Stop-and-Go-Verkehr der Großstädte besonders effizient. Die Höchstgeschwindigkeit im elektrischen Betrieb liegt bei 125 km/h. Bei höherem Leistungsbedarf lässt sich der Drive-E Verbrennungsmotor per Druck auf das Gaspedal jederzeit hinzuschalten. Dennoch bleibt der Pure-Modus mitsamt seiner speziellen effizienzsteigernden Maßnahmen auch dann aktiv, wenn die Batteriekapazität erschöpft und der Elektrobetrieb nicht verfügbar ist. Mit seiner hohen Reichweite im Elektrobetrieb, einem Stromverbrauch von 17,0 kWh/100 km und den geringen CO2-Emissionen qualifiziert sich der Volvo V90 T8 Twin Engine AWD in Deutschland für das im Herbst 2015 eingeführte sogenannte E-Kennzeichen, mit dem je nach Kommune bestimmte Privilegien im Straßenverkehr verbunden sind – etwa das kostenlose Parken oder das Befahren von Busspuren.
Das eindrucksvolle Leistungsvermögen des T8 Twin Engine kann der Fahrer mit der Auswahl des Modus Power abrufen. Hier arbeiten Verbrennungs- und Elektromotor zusammen, um ein Maximum an Leistung bereitzustellen. Bei der Beschleunigung aus dem Stand profitiert der Volvo V90 T8 Twin Engine AWD vom überlegenen Ansprechverhalten des Elektromotors und seinem sofort zur Verfügung stehenden Drehmoment. Bis zu einer Geschwindigkeit von 170 km/h bleibt der Elektromotor mechanisch eingekuppelt und liefert bei Bedarf zusätzliche Unterstützung: etwa wenn die vom Benzinmotor angetriebenen Vorderräder durchdrehen oder der Fahrer besonders hohe Leistung anfordert. Oberhalb von 170 km/h wird der Elektroantrieb ausgekuppelt, um ein Überdrehen zu vermeiden.
Mit ihrem hohen Drehmoment schon in unteren Drehzahlbereichen erinnert die Antriebskombination an einen großvolumigen Motor wie einen V8. Auch das schneller ansprechende Gaspedal, eine sportlichere Getriebeabstimmung mit späterem Hochschalten und dem Bevorzugen niedrigerer Gänge sowie ein präsenter Motorsound tragen zu einem dynamischen Fahrerlebnis im Power-Modus bei.
Besonders clever ist der Drive-Modus Save: Damit kann die in der Batterie gespeicherte Energie aufgespart werden, um sie später für eine rein elektrische Fahrt im Pure-Modus abzurufen. Der Elektroantrieb an der Hinterachse wird nicht für den Antrieb des Fahrzeugs verwendet, sondern für das Laden der Batterie beim Bremsen. Im Save-Modus bleibt die Batterie immer so weit geladen, dass noch mindestens 15 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt werden können – genug, um beispielsweise am Ende einer längeren Autobahnfahrt emissionsfrei eine innerstädtische Umweltzone zu befahren. In der digitalen Instrumentenanzeige zeigt ein Vorhängeschloss den gewählten Save-Modus an – und symbolisiert damit, dass eine ausreichende Batteriekapazität für rund 15 Kilometer reserviert ist.
Bei der Auswahl des Drive-Modus AWD werden alle vier Räder angetrieben. Der Allrad-Modus eignet sich vor allem für niedrigere Geschwindigkeiten auf rutschigen Fahrbahnen sowie für das Fahren auf Schnee und Eis und kann zudem für den Anhängerbetrieb verwendet werden.
Auf der Basis des AWD-Modus steht bei niedrigem Tempo zudem das Fahrprogramm Off Road zur Verfügung, das die Geländeeigenschaften des Kombis verbessert und ihm zusätzliche Stabilität unter anspruchsvollen Fahrbedingungen verleiht. Die Bodenfreiheit erhöht sich in diesem Modus um 40 Millimeter, die Bergabfahrhilfe wird aktiviert und die Lenkunterstützung wird ebenfalls angehoben, um das Befahren schwieriger Passagen zu erleichtern. In der digitalen Instrumentenanzeige werden ein Kompass und ein Höhenmesser angezeigt. Oberhalb von 40 km/h wechselt das Fahrzeug vom Off Road Programm automatisch in den Hybrid-Modus.
Neben den vordefinierten Fahrmodi kann der Fahrer über die Funktion Individual verschiedene Fahrzeugeigenschaften seinem eigenen Geschmack anpassen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, einzelne Besonderheiten der Fahrmodi miteinander zu kombinieren; so lässt sich für die Eigenschaften des Antriebsstrangs unter Pure, Hybrid, Power und AWD wählen. Darüber hinaus stehen drei verschiedene Grade der Lenkunterstützung zur Verfügung, bei den Bremseigenschaften stehen die Optionen Normal und Sport zur Wahl, und auch die Federungseigenschaften (Eco, Normal oder Dynamic) sowie die Einstellung der Klimaanlage (Eco oder Normal) können individuell angepasst werden.
In Verbindung mit dem optionalen adaptiven Luftfahrwerk mit Four C-Technik ändern sich bei der Wahl des Fahrmodus zugleich die Fahrwerkseinstellungen sowie die jeweiligen Konfigurationen von Lenkung, Antrieb und Bremsen. So geht der Fahrwerksmodus Eco im Modus Pure des T8 Twin Engine auf, während im Hybrid-Modus die Fahrwerks- und Lenkungseinstellungen des Komfort-Modus übernommen werden. Im Power-Modus werden die Einstellungen des Dynamic-Fahrwerksprogramms aktiviert.
Vorklimatisierung
Für ein Plus an Komfort und Effizienz kann der Fahrer Antrieb, Batterie und Fahrgastraum vorklimatisieren – entweder direkt im Auto oder über die Volvo on Call App. Mit diesem Feature lässt sich der Innenraum je nach aktueller Außentemperatur vorheizen oder abkühlen. Die Vorklimatisierung kann auch bei bestehender Verbindung mit dem Stromnetz erfolgen – auf diese Weise wird der Ladestand der Batterie nicht beeinträchtigt.
Ausstattung und Design
Die Sonderrolle des Plug-in-Modells als fortschrittliche Top-Motorisierung unterstreicht Volvo mit einer erweiterten Serienausstattung auf Basis der Linie Momentum. Der Kombi verfügt unter anderem über eine Standheizung mit Timer-Funktion, die auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App bedient werden kann, die 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige, eine einbruchhemmende Akustikverglasung für die Seitenfenster sowie die „Drive Mode“ Funktion zur Anwahl programmierter und individueller Fahrmodi. Chromapplikationen im vorderen Stoßfänger und zwei trapezförmige, in die Heckschürze integrierte Chrom-Endrohre werten das Außendesign auf, während im Interieur der Schalthebel aus schwedischem Orrefors-Kristallglas exklusive Akzente setzt. Die traditionsreiche Glasmanufaktur steht für höchste Qualität in Einzelanfertigung. Auch der Schalthebel im Volvo V90 entsteht als Unikat in aufwendiger Handarbeit und wird anschließend mit einer Aluminium-Klammer versehen. Im T8 Twin Engine vereint er Gegensätze wie Kälte und Wärme und unterstreicht den exklusiven und technischen Charakter des Top-Modells.
Fahrwerk
Komfortables und kultiviertes Fahrerlebnis
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Komplett neu entwickelte Radaufhängung für Vorder- und Hinterachse
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Luftfederung für die Hinterräder und fünf wählbare Fahrmodi optional
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AWD-Varianten mit Lamellenkupplung von BorgWarner
Der Volvo V90 erfüllt höchste Ansprüche an ein komfortables, dynamisches und kultiviertes Fahrerlebnis. Das neu entwickelte Fahrwerk und die neuartige Radaufhängung an Vorder- und Hinterachse sind die Garanten für eine herausragende Straßenlage und ausgezeichnete Handling-Eigenschaften. Eine besonders hohe Fahrdynamik bietet das Sportfahrwerk der R-Design Variante in Verbindung mit der um 15 Millimeter tiefergelegten Karosserie.
Vorderradaufhängung mit Doppelquerlenkern
Die Vorderradaufhängung ist ein weiteres Beispiel für die Vorzüge der neuen skalierbaren Produkt-Architektur (SPA): Sie schafft zusätzlichen Platz und Spielraum, um die platzsparende MacPherson-Aufhängung der Vorgängerbaureihe durch eine neue Doppelquerlenker-Aufhängung vorn zu ersetzen. Dabei ist das Rad über zwei Querverbindungen am Fahrzeug befestigt.
Diese Art der Aufhängung reduziert Untersteuerungstendenzen in Kurven ebenso auf ein Minimum wie die bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und leistungsstarker Motorisierung häufig auftretenden Antriebseinflüsse in der Lenkung. Damit leistet die neue Vorderradaufhängung einen wichtigen Beitrag zu einem neutralen, stabilen und komfortablen Fahrerverhalten sowie zu den ausgezeichneten Handling-Eigenschaften. Auch der Wankneigung der Karosserie wirkt die Doppelquerlenker-Vorderachse entgegen.
Ein weiterer Vorteil der Vorderachs-Konstruktion ist ihr geringes Gewicht: Die meisten Komponenten der Aufhängung bestehen aus Aluminium. Dies sorgt für geringere ungefederte Massen – eine wichtige Voraussetzung für die hervorragende Straßenlage und den hohen Komfort.
Innovative Integral-Hinterachse mit multifunktionaler Querblattfeder
Ein Novum ist auch die ebenfalls zu großen Teilen aus Aluminium bestehende neue Integral-Hinterachse. Dabei handelt es sich um eine technisch hochwertige, ausgereifte und exklusive Art der Hinterradaufhängung, die unter allen Fahrbedingungen ein sicheres, komfortables und dynamisches Fahrverhalten unterstützt. Zudem ermöglicht sie dank des außergewöhnlichen Geräusch- und Vibrationskomforts ein kultiviertes und anspruchsvolles Fahrerlebnis. Ein entscheidender Vorteil der neuen Hinterachse ist die Tatsache, dass alle Parameter individuell eingestellt werden können.
In der Standardausführung des Fahrwerks setzt Volvo an der Hinterachse eine innovative Querblattfeder ein. Diese besteht aus sehr leichtem und hochfestem Verbundmaterial auf Matrixharz- und Polyurethan-Basis, ersetzt die traditionellen Spiralfedern und übernimmt die Radführungs-, Stabilisator- und Federfunktionen in einem Bauteil. Im Vergleich zu herkömmlichen Federn ermöglicht die in die Hinterachsaufhängung integrierte Querblattfeder eine Gewichtsersparnis von 4,5 Kilogramm und trägt damit ebenso wie der hohe Aluminiumanteil zum geringen Gewicht der Integralachse bei – und damit zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Im Gegensatz zu Schraubenfedern ragt die quer eingebaute Blattfeder außerdem nicht so weit in den Kofferraumbereich hinein und schafft damit die Voraussetzungen für eine optimale Raumausnutzung.
Adaptives Luftfahrwerk mit aktiver Four-C-Technik
Optional ist für den Volvo V90 eine adaptive Luftfederung für die Hinterachse in Verbindung mit der aktiven Four-C-Fahrwerkstechnik (Continuously Controlled Chassis Concept) erhältlich. Die Luftfederung und die elektronisch gesteuerten Dämpfer sind aufeinander abgestimmt und verleihen dem Fahrzeug im Vergleich zum Standard-Fahrwerk ein nochmals gesteigertes Komfortniveau und weiter verbesserte fahrdynamische Eigenschaften. Dabei sorgt die Niveauregulierungsautomatik der Luftfederung für ein gleichbleibendes Niveau an Bodenfreiheit – unabhängig von der Anzahl der Passagiere oder vom Beladungszustand.
Die aktive Four-C-Fahrwerksregelung überwacht mit Hilfe zahlreicher Sensoren permanent den Fahrzustand und passt die Abstimmung der Stoßdämpfer in Sekundenbruchteilen der aktuellen Fahrsituation und der Geschwindigkeit an. Je höher das Tempo, desto straffer ist die Abstimmung der Dämpferkennung. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei hohem Tempo sicher beherrschbar. Zugleich reduziert das System die Nick-, Tauch- und Rollneigungen des Fahrzeugs bei starker Beschleunigung, scharfem Abbremsen oder plötzlichen Lenkbewegungen. Die Sensoren des Four-C-Systems messen bis zu 500 Signale pro Sekunde und leiten sie an ein elektronisches Steuergerät weiter, das die Stoßdämpfer entsprechend abstimmt.
Drive Mode
Der Fahrer hat die Möglichkeit, die Fahreigenschaften den persönlichen Vorlieben oder den aktuellen Straßenbedingungen anzupassen. Dafür stehen verschiedene Fahrmodi zur Verfügung, die über das elegante „Drive Mode“-Rollrad auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen unterhalb des Motor-Start-/Stopp-Knopfes angewählt werden können. Zur Auswahl stehen die drei programmierten Modi Eco, Comfort und Dynamic sowie ein individuell konfigurierbares Programm.
Im Standard-Modus Comfort sind Motor, Getriebe, Lenkung und Bremse auf maximalen Komfort ausgelegt, während der Eco-Modus auf möglichst geringen Kraftstoffverbrauch abzielt. Auch Motor, Getriebe und die Regelung der Klimaanlage sind in diesem Modus auf maximale Effizienz ausgelegt. Im Dynamik-Modus werden Motor und Getriebecharakteristik den dynamischeren Anforderungen angepasst und zeichnen sich durch ein direkteres, unmittelbares Ansprechverhalten aus.
Wurde die Option der adaptiven Luftfederung für die Hinterachse in Verbindung mit der aktiven Four-C-Fahrwerkstechnik gewählt, kann über das „Drive Mode“-Rollrad zusätzlich noch das Fahrwerk eingestellt werden. Im Dynamik-Modus werden dann zum Beispiel die Dämpfer auf eine sportlichere Fahrweise ausgelegt.
In der Twin Engine-Variante sind verschiedene Fahrmodi serienmäßig wählbar. In Verbindung mit der optionalen Luftfederung ändern sich dann gleichzeitig die Fahrwerkseinstellungen. Zur Wahl stehen die Modi Hybrid, Pure, AWD, Power, Offroad und Save for Later sowie ein individuell programmierbarer Modus.
Geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung
Der Volvo V90 ist mit einer elektrischen Servolenkung ausgerüstet, die höchste Lenkpräzision mit verlässlicher Rückmeldung kombiniert und damit die besten Voraussetzungen für ein aktives Fahrerlebnis bietet. Im Vergleich zu einer konventionellen hydraulischen Servounterstützung arbeitet die von einem Elektromotor angetriebene Servolenkung effizienter, weil sie nur dann Unterstützung liefert, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dies wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen aus. Zudem ermöglicht die elektrische Servolenkung die Einbindung aktiver Lenksysteme wie den aktiven Spurhalte-Assistenten und den Park Assist Pilot, der das Fahrzeug auf Wunsch selbstständig in und aus Parklücken sowie in Parkbuchten steuert, die sich quer zur Fahrbahn befinden. Auch das teilautonome Fahren mit dem Pilot Assist System lässt sich dank der elektrischen Servolenkung umsetzen.
Die Servolenkung arbeitet geschwindigkeitsabhängig: Sie passt das Ausmaß der Lenkunterstützung dem aktuell gefahrenen Tempo an. Bei geringen Geschwindigkeiten bietet sie eine hohe Unterstützung, um beispielsweise das Einparken oder Rangieren auf engem Raum zu erleichtern. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird die Lenkunterstützung reduziert, um die Fahrstabilität zu erhöhen und eine bessere Rückmeldung und ein sicheres Gefühl für die Straße zu vermitteln.
Leistungsstarke Bremsanlage
Der Volvo V90 verfügt über eine leistungsstarke Bremsanlage mit groß dimensionierten, innenbelüfteten Bremsscheiben an allen vier Rädern. Alle Modelle sind mit einem hydraulischen Bremsassistenten ausgestattet. Er sorgt bei einer Notbremsung für einen erheblich schnelleren Aufbau des vollen Bremsdrucks, wenn der Fahrer sehr schnell auf das Bremspedal tritt.
Zu den Funktionen der Bremsanlage gehört auch eine automatische Bremssystemvorspannung. Diese tritt in Aktion, wenn der Fahrer sehr schnell das Gaspedal loslässt. Das System geht dann davon aus, dass der Fahrer bremsen wird, und bereitet die Bremsen vor, indem das Hydrauliksystem vorbefüllt und die Bremsklötze nah an die Bremsscheiben gebracht werden. Bei einem Tritt auf das Bremspedal sprechen die Bremsen verzögerungsfrei an. Mit den Funktionen Bremsassistent und Bremssystemvorspannung kann der Bremsvorgang um wichtige Sekundenbruchteile beschleunigt und der Bremsweg in Notsituationen um entscheidende Meter verkürzt werden.
Elektrische Feststellbremse und Berganfahr-Assistent
Bei allen Motorisierungen und Getriebevarianten gehört eine elektrische Feststellbremse zur Serienausstattung. Sie bietet eine äußerst komfortable Handhabung und ist mit einer automatischen Haltefunktion kombiniert. Wenn der Fahrer diese Funktion aktiviert, wird das Fahrzeug bei einem Stopp automatisch in Position gehalten, auch wenn das Bremspedal gelöst wird. Bei einem längeren Halt übernimmt die elektrische Feststellbremse. Sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt, wird die Bremse automatisch gelöst. Zur Serienausstattung gehört auch der Berganfahr-Assistent HSA (Hill Start Assist). Er verhindert beim Anfahren am Berg ein Zurückrollen des Fahrzeugs, indem der Bremsdruck noch so lange aufrechtgehalten wird, bis der Fahrer Gas gibt.
Permanenter Allradantrieb
In den AWD-Varianten mit permanentem Allradantrieb erfüllt der Volvo V90 höchste Ansprüche an Traktion und Fahrstabilität. Das elektronisch gesteuerte Allradsystem verteilt die Motorleistung je nach Fahrsituation variabel auf beide Achsen. Dafür sorgt die besonders kompakte und leichte elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung der aktuellsten Generation von BorgWarner.
Zugunsten einer möglichst kraftstoffsparenden Fahrweise wird auf trockener Fahrbahn nahezu die gesamte Motorleistung an die Vorderräder übertragen. Gleichzeitig wird der Leistungsbedarf an der Hinterachse permanent überwacht; bis zu 50 Prozent der Antriebskraft können sofort und stufenlos über die BorgWarner Lamellenkupplung an die Hinterräder geleitet werden. Dadurch wirkt das System drohenden Traktionsverlusten an einer Achse schon im Ansatz entgegen und gewährleistet stets eine optimale Fahrstabilität. Damit leistet der Allradantrieb auch einen zentralen Beitrag zur Fahrdynamik, indem er beispielsweise beim Herausbeschleunigen aus Kurven die Untersteuertendenz reduziert. Beim Anfahren aus dem Stand ist immer der Allradantrieb aktiv, um maximale Traktion beim Beschleunigen sicherzustellen.
Weiterentwickelte Fahrdynamikregelung ESC
Fahrstabilität und hohe aktive Sicherheit garantiert die jüngste Entwicklungsstufe der elektronischen Fahrdynamikregelung ESC (Electronic Stability Control). Das System registriert neben möglichen Differenzen zwischen Fahrtrichtung und Lenkvorgabe auch die Seitenneigung der Karosserie und ist so in der Lage, in Grenzsituationen durch frühzeitiges, präzises Eingreifen die Fahrstabilität und Kontrollierbarkeit zu erhalten.
ESC ist ein serienmäßiges aktives Sicherheitselement beim Volvo V90 und arbeitet in den AWD-Varianten eng mit dem Allradsystem zusammen, um jederzeit für optimale Fahrstabilität zu sorgen. Sensoren registrieren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die Fahrgeschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs. Als wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die Gierrate, die Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern wird von den Sensoren erfasst.
Mit einer Reduzierung der Motorleistung und mit einem gezielten Bremsimpuls an einem oder mehreren Rädern wird die Stabilität des Fahrzeugs wieder hergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und somit ein Ausbrechen des Hecks in Richtung des Kurvenaußenrands verhindert.
Bestandteil des Systems ist auch die Advanced Stability Control, die mit einem Kreisel- und Beschleunigungssensor Schleudertendenzen des Fahrzeugs frühzeitig erkennt und unterbindet. Damit wird das Risiko eines Traktionsverlustes bei Ausweichmanövern und in Kurven weiter reduziert. Als Untersystem der elektronischen Stabilitätskontrolle sorgt zudem die Untersteuer-Kontroll-Logik für nochmals geringere Untersteuertendenzen – und dadurch für mehr Fahrspaß und Sicherheit.
Corner Traction Control mit Torque Vectoring verbessert Kurvenverhalten
Die Corner Traction Control mit Torque Vectoring ermöglicht durch eine elektronische Steuerung des Antriebsdrehmoments noch harmonischere Kurvenfahrten ohne durchdrehende Räder. Die Drehmomentsteuerung – das Torque Vectoring – fungiert dabei als Differenzialsperre. In Kurven wird das innere Antriebsrad abgebremst, während das kurvenäußere mehr Antriebskraft erhält. Auf diese Weise lassen sich Kurven enger fahren und die Tendenz zum Untersteuern wird reduziert. Die Corner Traction Control ermöglicht das Herausbeschleunigen aus Kurven bei voller Bodenhaftung der Räder. Sie erleichtert so das Fahren auf kurvigen Strecken, im Kreisverkehr und auf feuchtem Untergrund.
Ausstattung
Eleganter Kombi mit hohem Komfort- und Sicherheitsniveau
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Eigenständiger Auftritt in vier Ausstattungslinien
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Innovativer Touchscreen serienmäßig
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Pilot Assist: Serienmäßig teilautonom unterwegs
Volvo bietet den Volvo V90 in vier Ausstattungsvarianten an, die sich nicht nur bei Inhalt und Umfang unterscheiden, sondern dem Kunden auch eine klare optische Differenzierung ermöglichen. Oberhalb der Grundausstattung Kinetic sind die darauf aufbauende Linie Momentum und die außergewöhnlich elegante Ausstattungsversion Inscription verfügbar, während die R-Design Variante den stilvollen Auftritt des Premium-Kombis mit einer Extraportion Sportlichkeit anreichert. Zusätzlichen Raum zur Individualisierung schafft das übersichtliche und nochmals verbesserte Options- und Paketprogramm, das eine Vielzahl attraktiver Komfort- und Technik-Extras bereithält.
Schon die Basisausstattung Kinetic fährt mit zahlreichen Sicherheits- und Komfortfeatures vor. Dazu zählen unter anderem die Run-off Road Protection, die bei Unfällen durch Abkommen von der Straße die Passagiere vor Verletzungen schützt, sowie die Road Edge Detection zum Schutz vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn. Die zum Modelljahr 2018 neu eingeführte Oncoming Lane Mitigation senkt das Risiko einer Kollision mit entgegenkommenden Fahrzeugen, während der Kreuzungs-Bremsassistent Zusammenstöße mit dem Gegenverkehr beim Linksabbiegen verhindert. Er ist Teil der serienmäßigen Volvo City Safety Notbremssysteme, die bei Tag und Nacht sowie in allen Geschwindigkeitsbereichen dazu beitragen, Kollisionen mit anderen Fahrzeugen sowie Fußgängern, Fahrradfahrern und Wildtieren zu verhindern beziehungsweise die Unfallfolgen abzumildern.
Serienmäßig an Bord sind auch das Pilot Assist System für teilautonomes Fahren bis zu Geschwindigkeiten von 130 km/h sowie die weiteren Bestandteile der IntelliSafe-Assist Sicherheitssysteme: die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, der Stauassistent Stop & Go, der Distanzwarner, der aktive Spurhalte-Assistent sowie die Verkehrszeichen-Erkennung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung. Das Driver Alert System warnt den Fahrer bei Übermüdung und unkonzentrierter Fahrweise. Vervollständigt wird die serienmäßige Sicherheitsausstattung durch Front- und Seitenairbags, Kopf-Schulter-Airbags für alle Insassen, einen Knie-Airbag für den Fahrer, das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, die Fahrdynamikregelung ESC mit Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA), ein Reifendruck-Kontrollsystem sowie das intelligente Fahrer-Informations-System IDIS (Intelligent Driver Information System).
An Bord sind in der Einstiegsversion auch das Internet-fähige Infotainment-System Sensus Connect mit dem Audiosystem High Performance Sound inklusive zehn Lautsprechern und Bluetooth-Freisprecheinrichtung samt Audio-Streaming, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch höheneinstellbare Vordersitze, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch einstellbare Außenspiegel, ein höhen- und längseinstellbares Lederlenkrad und ein innenbeleuchteter Lederschalthebel. Auch der innovative Touchscreen für die intuitive Bedienung von Audiosystem, Klimatisierung und weiterer Fahrzeugfunktionen gehört zum Umfang der Ausstattung Kinetic.
Ebenfalls enthalten ist das Volvo CleanZone Luftreinigungssystem. Es zählt zu den effizientesten Systemen auf dem Markt und filtert selbst kleinste Partikel und Pollen aus der einströmenden Luft. Das System verfügt über eine automatische Umluftschaltung und ermöglicht eine Vorbelüftung des Innenraums bei der Fahrzeugentriegelung. Für hohen Fahr- und Bedienkomfort sorgen zudem der Berganfahr-Assistent, ein Licht- und Regensensor sowie die elektrische Parkbremse. Der Volvo V90 rollt in der Basisversion Kinetic auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern im Sieben-Speichen-Design mit der Bereifung 225/55 R17 vor.
Die auf Kinetic aufbauende Ausstattungslinie Momentum verfügt zusätzlich unter anderem über LED-Scheinwerfer mit integrierten LED-Tagfahrleuchten im „Thors Hammer“-Design, eine Einparkhilfe hinten, elektrisch einklappbare Außenspiegel, ein automatisch abblendender Innenspiegel, beheizbare Leder-Komfortsitze vorn sowie eine Vier-Wege-Lendenwirbelstütze für Fahrer- und Beifahrersitz.
Optisch unterscheidet sich die Ausstattungslinie Momentum von der Basisausstattung außerdem durch die 18-Zoll-Leichtmetallräder im Zehn-Speichen-Turbinen-Design mit der Bereifung 245/45 R18 sowie durch den Kühlergrill im Wasserfall-Design in hochglänzendem Schwarz. Akzente setzen auch die beiden verchromten Auspuffendrohre am Heck. Im Innenraum unterstreichen die Aluminiumeinlagen „Iron Ore“ für Armaturentafel, Mittelkonsole, Bedieneinheit und Türen, die Aluminium-Einstiegsleisten und das Lederlenkrad mit seidenmatter Intarsie den hochwertigen Charakter.
Mit der Top-Variante Inscription lässt sich der Volvo V90 besonders elegant gestalten. An Bord sind hier unter anderem die 12,3 Zoll große, hochauflösende digitale Instrumentenanzeige mit zwei variablen Rundinstrumenten und Info-Display, elektrisch einstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion, eine erweiterte Ambientebeleuchtung sowie die variable Drive Mode Funktion zur Anpassung von Motor, Getriebe, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk (Fahrwerkseinstellungen nur in Verbindung mit Four-C-Fahrwerk). LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelichtfunktion, Chromapplikationen im vorderen Stoßfänger und am Heck, zwei verchromte trapezförmige Endrohre, ein Frontgrill im Wasserfall-Design in Chrom, illuminierte Einstiegsleisten mit Volvo Schriftzug, eine Chromzierleiste im Bereich der Türschweller mit dem Schriftzug „Inscription“ sowie illuminierte Belüftungsregler sorgen innen wie außen für eine luxuriöse Optik. Nappaleder-Komfortsitze, die Echtholzeinlage „Linear Walnut“, ein zur Polsterfarbe passendes Ledergehäuse für die Funkfernbedienung sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder im Zehn-Speichen-Diamantschnitt-Design mit der Bereifung 245/45 R18 komplettieren die hochwertige Ausstattung.
Auch die R-Design Version besitzt 18 Zoll große Diamantschnitt-Leichtmetallräder, die mit Titanoptik und Fünf-Speichen-Design besonders sportlich wirken und damit die dynamische Ausrichtung dieser Ausstattungsvariante unterstreichen. Im sportlichen R-Design Stil präsentieren sich darüber hinaus der Kühlergrill mit horizontalen Streben in hochglänzendem Schwarz und seidenmatter Chromeinfassung, die Front- und Heckschürze sowie die Außenspiegel in seidenmatter Chromoptik. Im Interieur erzeugen weitere R-Design Elemente wie die illuminierten Einstiegsleisten, der Lederschalthebel, das Sportlenkrad und die Sportpedale, die Aluminiumeinlagen „Metal Mesh“, der Dachhimmel in Anthrazit sowie die R-Design Nubuk-Textil/Nappaleder-Sportsitze ein ebenso hochwertiges wie sportliches Ambiente. Zur Technikausstattung der R-Design Variante zählen unter anderem die digitale Instrumentenanzeige, die LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht, die Drive Mode Funktion und ein Sportfahrwerk mit einer Karosserietieferlegung um 15 Millimeter.
In der wegweisenden T8 Twin Engine Motorisierung verfügt der Volvo V90 über eine erweiterte Serienausstattung. Auf Basis der Linie Momentum sind zusätzlich unter anderem eine Standheizung mit Timer-Funktion, die auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App bedient werden kann, ein handgefertigter Schalthebel aus schwedischem Orrefors-Kristallglas, die digitale Instrumentenanzeige, eine Akustikverglasung für die Seitenfenster aus einbruchhemmendem Verbundglas sowie die Fahrmoduseinstellung Drive Mode an Bord. Außen kennzeichnen Chromapplikationen im vorderen Stoßfänger und zwei trapezförmige, in die Heckschürze integrierte Auspuffendrohre das Top-Modell der Baureihe.
Das Bedien- und Infotainment-System Sensus Connect
Maßstäbe beim automobilen Bedienkomfort setzt das Volvo Infotainment-System Sensus Connect, das im Volvo V90 zur Serienausstattung gehört. Der Fahrer steuert alle wichtigen Funktionen über die Touchscreen-Mittelkonsole, die wie ein Tablet funktioniert, sowie das Multifunktionslenkrad; weitere Schalter und Regler sind im Innenraum des Fahrzeugs hingegen kaum zu finden. Nur am Fuße der Mittelkonsole befindet sich eine Leiste im eleganten skandinavischen Design mit sechs Tasten und einem Drehregler. Hier kann der Fahrer beispielsweise die Lautstärke einstellen und Funktionen wie Warnblinklicht und Front- oder Heckscheibenheizung aktivieren.
Das Sensus Bediensystem wurde zum Modelljahr 2018 nochmals verbessert. Das aktualisierte Touchscreen-Layout rückt die jeweils wichtigsten Funktionen in den Blickpunkt. Neue Farben und Symbole ermöglichen eine noch intuitivere, einfachere und schnellere Bedienung – was nicht nur den Komfort steigert, sondern auch die Sicherheit. Denn der Fahrer kann die Funktionen mit geringem Aufwand bedienen, wird weniger abgelenkt und kann sich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Optimiert wurde außerdem die Navigationsansicht, die über eine größere Kartendarstellung verfügt und damit eine bessere Übersicht bietet.
Wichtige Informationen werden auch auf der serienmäßig eingesetzten, acht Zoll großen digitalen Instrumentenanzeige dargestellt. Optional ist eine große 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige mit zwei Rundinstrumenten und einem dazwischen liegenden Info-Display verfügbar. Es kann verschiedene Inhalte variabel anzeigen und passt dabei auch die Größe der Darstellung dem jeweiligen Inhalt an. So wird beispielsweise bei aktiver Routenführung der mittlere Info-Bereich größer, um die Karte anzeigen zu können, und die beiden runden Anzeigen werden kleiner. Ebenfalls optional ist ein Head-up-Display erhältlich, das wichtige Informationen in das direkte Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert.
Das Sensus Connect Infotainment-System bietet zahlreiche Funktionen wie cloudbasierte Apps für Musik-Streaming und andere Dienste wie „Park & Pay“, das die Parkplatzsuche und den Bezahlvorgang im Parkhaus übernimmt. Besonderen Komfort bietet die Connected Service Booking App: Dabei setzt sich das Fahrzeug auf Wunsch bei einer anstehenden Wartung oder Inspektion selbstständig mit dem Volvo Partner in Verbindung. Auch wenn ein Fehler entdeckt wird, informiert das System den Fahrer. Zudem erinnert die Connected Service Booking App den Fahrer an einen vereinbarten Termin und navigiert ihn auf Wunsch zum Volvo Partner.
Auch der populäre Musik-Streaming-Dienst Spotify lässt sich in das Infotainment-System einbinden. Die beliebtesten Features von Spotify sind damit auf dem großen Touchscreen verfügbar, die Nutzung eines Smartphones für das Musik-Streaming ist überflüssig. Volvo und der schwedische Streaming-Dienst haben dafür eine natürliche und vertraut wirkende Benutzerschnittstelle entwickelt. Darüber hinaus stehen Apps wie TuneIn (Internetradio), Yelp (Restaurant-, Shop- und Hotelempfehlungen) oder Local Search (Umkreissuche) zur Verfügung.
Optional verfügt der Volvo V90 außerdem über Apple CarPlay. Damit lassen sich die von iPad, iPhone und iPod bekannten Funktionen und Dienste im Auto nutzen und auf dem großen Touchscreen anzeigen. Nutzer werden auf Anhieb die bekannten Icons der Apple Apps beispielsweise für Telefonieren, Musik und Navigation erkennen. Die klare und intuitive Bedienoberfläche von Apple passt perfekt zum skandinavischen Volvo Design und zum Fokus auf nahtlose Funktionalität. In Verbindung mit Apple CarPlay erhält der Volvo V90 einen zusätzlichen, weiß gerahmten USB-Anschluss, der sich im Stauraum unter der vorderen Mittelarmlehne befindet. Nur über diesen weiß gerahmten Anschluss kann CarPlay genutzt werden. Smartphones mit dem Betriebssystem Android können per Android Auto in das Sensus Bediensystem eingebunden werden.
Sensus 3D-Navigationssystem
Optional ist für alle Ausstattungsvarianten ein Sensus 3D-Navigationssystem erhältlich, das mit hochentwickelter Sprachsteuerung und Internet-Anbindung ein Höchstmaß an Bedienkomfort bietet. Bei der dynamischen Routenführung werden Echtzeit-Verkehrsinformationen berücksichtigt. Die Navigationskarten werden auf dem großen Zentraldisplay angezeigt; zudem werden sie bei der optionalen 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige im mittleren Info-Bereich dargestellt. Das 8-Zoll-Standard-Display arbeitet bei der Routenführung mit einer Pfeildarstellung. Bei Fahrzeugen mit dem optionalen Head-up-Display werden die Routenhinweise zudem in das direkte Blickfeld des Fahrers auf die Frontscheibe projiziert.
Die Online-Konnektivität des Systems ermöglicht standortbasierte Funktionen wie die Umgebungssuche „Local Search“ und erlaubt beispielsweise den Zugriff auf Wetterinformationen und aktuelle Kraftstoffpreise. Über die Send-to-Car Funktion kann der Fahrer die Route an seinem heimischen Computer oder auf dem Smartphone planen und die Reisedaten dann an das Navigationssystem im Fahrzeug schicken. Zu den weiteren integrierten Apps zählen etwa die Standortübermittlung Glympse oder eine Wikipedia-App, die Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung liefert. Dank Volvo Lifetime MapCare erhält der Kunde über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs regelmäßige kostenlose Kartenaktualisierungen.
Konzertsaal auf Rädern: Die Audiosysteme des Volvo V90
Der Volvo V90 ist serienmäßig mit einem überaus leistungsfähigen Soundsystem ausgerüstet. Bereits in der Einstiegsversion Kinetic sorgt die Audioanlage High Performance Sound mit 330 Watt Leistung und zehn Lautsprechern für ein kristallklares und eindrucksvolles Klangerlebnis. Das System verfügt über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Audio-Streaming sowie über einen USB-Anschluss. Inbegriffen sind hier auch der 9-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole und das Internet-fähige Infotainment-System Sensus Connect mit zahlreichen integrierten Apps und Online-Funktionen.
Darüber hinaus hat Volvo gemeinsam mit dem britischen Traditionsunternehmen Bowers & Wilkins ein Audiosystem entwickelt, das zu den besten in der gesamten Automobilbranche zählt. Schon der stilvolle Hochtöner aus Edelstahl, der zentral auf der Armaturentafel platziert ist, unterstreicht diesen Anspruch. Das Premium Sound System by Bowers & Wilkins arbeitet mit einem zwölfkanaligen Klasse-D-Verstärker mit 1.400 Watt und verwöhnt die Insassen mit einer maßgeschneiderten Akustik, die je nach gewählter Einstellung dem Konzertsaal in der Volvo Heimatstadt Göteborg oder auch einer Bühne oder einem Aufnahmestudio nachempfunden ist.
Dafür sorgt die fortschrittlichste Klangverarbeitungs-Software des schwedischen Spezialisten Dirac Research. Sie verbessert das Zusammenspiel zwischen den insgesamt 19 Lautsprechern: sieben 25-Millimeter-Nautilus-Hochtöner mit der jüngsten Treble-Technik, sieben Mitteltöner (5 x 100 mm und 2 x 80 mm) mit der charakteristisch gelben und hinter der Abdeckung sichtbaren Kevlar-Membran, vier trichterförmige Tieftöner (200/165 mm) sowie ein Subwoofer (250 mm).
Die Tweeter-on-Top Technik von Bowers & Wilkins liefert einen besonders offenen dreidimensionalen Klang. Die Technik verbessert das Verhältnis von direktem zu reflektierenden Klang, da die Töne des Hochtöners direkt den Zuhörer erreichen, anstatt zunächst von der Windschutzscheibe reflektiert zu werden. Das Audiosystem produziert dadurch einen besonders direkten und unverfälschten Klang.
Zu den Innovationen des Systems zählt auch der Subwoofer, der am hinteren Radkasten in die skalierbare Produkt-Architektur integriert ist und daher im Unterschied zu konventionellen Einbaulösungen kaum Platz beansprucht. Er kann extrem tiefe Basstöne bis 20 Hz produzieren, die quasi das gesamte Interieur in einen riesigen Subwoofer verwandeln und einen Klang wie im Kino erzeugen.
Weitere Highlights aus dem Ausstattungsprogramm des Volvo V90
Neben der serienmäßigen Zweizonen-Klimaautomatik, die elektronisch gesteuert wird und besonders effizient arbeitet, bietet Volvo optional eine Vierzonen-Klimaautomatik an, die auch für die beiden äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe eine individuelle Temperatur- und Belüftungsregelung ermöglicht. Die Steuerung erfolgt über einen eleganten Touchscreen am hinteren Ende der Tunnelkonsole. Inbegriffen ist hier eine Kühlung für das Handschuhfach, um dort Getränke kühl zu halten.
Maßstäbe setzt der Volvo V90 auch in Sachen Luftqualität. Schon in der Grundausstattung Kinetic ist das Fahrzeug serienmäßig mit dem Volvo CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet. Dank eines leistungsfähigen und effizienten Multifilters filtert das System bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft und schafft so ein Wohlfühlklima im Innenraum. Teil des Systems ist auch ein Sensor, der die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen hin überwacht. Wenn der Anteil schädlicher Partikel beispielsweise bei der Fahrt durch einen Tunnel zu hoch wird, werden die Lüftungsdüsen des Fahrzeugs automatisch geschlossen. Der Multifilter und der Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen. Das CleanZone Logo wird ab der Ausstattungslinie Momentum auf dem großen Touchscreen angezeigt und leuchtet beim Einschalten des Systems blau.
Für ein besonders großzügiges Raumgefühl und einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt das optional verfügbare Panorama-Glasdach mit Schiebe-Hebefunktion. Das größte jemals in einem Volvo Modell eingebaute Glasdach erstreckt sich weit bis in den Fond, um allen Passagieren eine helle und luftige Umgebung zu bieten. Von innen in die Dachkonstruktion integriert ist ein stufenlos einstellbarer Sonnenschutz aus hochwertigem perforiertem Textilgewebe, der eine Blendung der Passagiere und ein Aufheizen des Innenraums verhindert. Das Glasdach besteht aus Verbundglas und ist damit extrem sicher.
Der intelligente Einpark-Assistent Park Assist Pilot ermöglicht das Einparken in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken und in Parkbuchten. Das System übernimmt dazu die Kontrolle über das Lenkrad, während der Fahrer Schaltung und Gas- sowie Bremspedal bedient. Rund um das Fahrzeug angebrachte Ultraschallsensoren liefern die dafür erforderlichen Informationen. Sobald der Fahrer den Einpark-Assistenten in einer parallelen Einparksituation aktiviert, suchen die Sensoren seitlich neben dem Fahrzeug nach einem geeigneten Stellplatz. Eine parallele Parklücke muss lediglich 1,2 Mal so groß sein wie das Fahrzeug selbst. Ist ein passender Parkplatz gefunden, wird der Fahrer akustisch und optisch informiert. Die Instrumentenanzeige leitet den Fahrer dann Schritt für Schritt durch den Parkvorgang. Außerdem kann der Park Assist Pilot den Volvo V90 selbstständig aus parallel zur Fahrtrichtung verlaufenden Parkplätzen ausparken.
Mit der 360-Grad-Kamera zeigt der Volvo V90 zudem eine digital erzeugte Rundumsicht um das Fahrzeug aus der Vogelperspektive auf dem großen Bildschirm im Innenraum an. Bestandteil des Systems sind vier Kameras mit Fischaugenlinsen – sie sind in der Frontpartie, den Außenspiegeln und oberhalb des hinteren Kennzeichens angebracht. Zudem kann sich der Fahrer komfortabel die Fahrzeugumgebung aus weiteren Blickwinkeln anzeigen lassen – von vorn, von hinten und von der Seite. Die 360-Grad-Rundumsicht ist vor allem dann nützlich, wenn das direkte Sichtfeld des Fahrers eingeschränkt ist, etwa beim Verlassen einer engen Ausfahrt mit Hindernissen zu beiden Seiten, oder wenn man sich rückwärts einem Anhänger oder Wohnwagen nähert. Ebenfalls erhältlich sind eine Einparkhilfe hinten und eine Rückfahrkamera.
Für den Volvo V90 bietet Volvo eine neue Generation von Kindersitzen an. Sie wurden gemeinsam mit dem weltweit führenden Kindersitz-Hersteller Britax-Römer entwickelt und sorgen durch ihre Form und Materialien für ein höheres Sicherheits- und Komfortniveau. Zu den neuen Kindersitzen zählen eine Babyschale (bis 13 kg oder zwölf Monate), ein rückwärtsgerichteter Kindersitz (neun Monate bis sechs Jahre) und ein Kindersitz mit vorwärtsgerichteter Sitzposition (drei bis zehn Jahre).
Attraktive Ausstattungspakete mit Preisvorteil
Darüber hinaus stehen zahlreiche attraktive Ausstattungspakete zur Verfügung, mit denen die Kunden ihr Fahrzeug weiter aufwerten und personalisieren können. Die Pakete bieten deutliche Preisvorteile gegenüber den Einzeloptionen.
Das Business-Paket Kinetic umfasst das Sensus 3D-Navigationssystem mit Sprachsteuerung, „Local Search“-Umgebungssuche, Send-to-Car-Funktion und Volvo Lifetime MapCare mit kostenlosen Kartenaktualisierungen, die 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige mit zwei variablen Rundinstrumenten sowie eine Einparkhilfe hinten.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 24 Prozent.
Das Business-Paket enthält ebenfalls das 3D-Navigationssystem und die digitale Instrumentenanzeige. Inbegriffen ist hier zudem eine Einparkhilfe für vorn und hinten sowie die Smartphone-Integration mit Apple CarPlay und Android Auto.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 23-38 Prozent*.
Das Business-Paket Pro beinhaltet zusätzlich das Audiosystem Premium Sound by Bowers & Wilkins mit 9-Zoll-Touchscreen, 1.400 Watt Leistung, 19 Lautsprechern und USB-Anschluss, einen CD-Player mit MP3- und WMA-Abspielfunktion und digitalen Radioempfang (DAB+).
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 11-18 Prozent*.
Im Familien-Paket sind eine elektrisch aktivierbare Kindersicherung für die hinteren Türen sowie zweistufige, in den äußeren Fondsitzen integrierte Kindersitze enthalten.
Das Klima-Paket enthält eine Klimaautomatik mit Vier-Zonen-Temperaturregelung für eine individuelle Klimatisierung für Fahrer, Beifahrer und die beiden äußeren Sitzplätze in der zweiten Reihe. Inbegriffen sind außerdem ein gekühltes Handschuhfach und abgedunkelte Seiten- und Heckfenster.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 25 Prozent.
Im Laderaum-Paket sind das elektronische Zugangssystem Keyless Drive mit sensorgesteuerter Heckklappe, ein 12-Volt-Steckdosen-Anschluss im Gepäckraum, elektrisch umlegbare Rücksitze (komplett oder im Verhältnis 60:40), ein Gepäckraum-Trennnetz sowie ein Befestigungssystem für Tragetaschen enthalten.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 28 Prozent.
Das Licht-Paket enthält Voll-LED-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, erweitertem Fernlicht, dem intelligenten Fernlicht-Assistenten mit adaptiver Leuchtweitenregulierung sowie integriertem LED-Tagfahrlicht. Ebenfalls inbegriffen sind LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, Innen- und Außenspiegel mit Abblendautomatik sowie eine erweiterte Ambientebeleuchtung im Innenraum.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 32-53 Prozent*.
Das Sitz-Komfortpaket umfasst belüftete Nappaleder-Komfortsitze für Fahrer und Beifahrer mit Massagefunktion sowie einer elektrisch einstellbaren Beinauflage und elektrisch einstellbaren Seitenwangen mit Memory-Funktion. Enthalten ist auch eine 230-Volt-Steckdose in der Tunnelkonsole.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 25-27 Prozent*.
Im Winter-Paket ist eine kraftstoffbetriebene Standheizung mit Timer-Funktion enthalten. Sie kann auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App aktiviert werden. Inbegriffen sind auch eine Sitzheizung für die äußeren Sitze der zweiten Reihe, eine Lenkradheizung sowie das Notrufsystem Volvo on Call inklusive WiFi-Hotspot für mobile Endgeräte.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 21-60 Prozent*.
Das Xenium-Paket umfasst ein Panorama-Glas-Schiebedach mit stufenlos einstellbarem Sonnenschutz, Sonnenrollos für die hinteren Seitenfenster, ein Head-up-Display zur Einblendung von Fahrinformationen in die Frontscheibe sowie eine Rückfahrkamera. In Verbindung mit den Ausstattungslinien R-Design und Inscription ist außerdem eine Veredelung in Lederoptik für die Armaturentafel und die Türverkleidung enthalten.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 14-26 Prozent*.
*Abhängig von Ausstattungslinie und Motor
Edel und individuell
Das Ambiente im Interieur lässt sich je nach Ausstattungslinie mit Einlagen für Armaturentafel, Mittelkonsole, Bedieneinheit und Türen weiter veredeln. Die Einlagen stehen in diversen Ausführungen zur Verfügung, darunter als Echtholz „Dark Flame Birch“ und „Linear Walnut“. Erhältlich ist auch eine Veredelung in Lederoptik mit Kontrastnähten für die Armaturentafel und die Innenverkleidungen der Türen. Dazu hat der Kunde die Wahl zwischen Komfortsitzen mit Textil- oder Lederbezug sowie Nappaleder-Komfortsitzen, die es auf Wunsch auch mit aktiver Belüftung sowie Massagefunktion für Fahrer- und Beifahrersitz gibt. Ebenfalls verfügbar sind Sportsitze mit Leder- oder Nappalederbezug. Außerdem steht ein Dachhimmel in Anthrazit zur Wahl.
Umwelt
Konsequent nachhaltig – ein ganzes Autoleben lang
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Ressourcenschonende Fahrzeugentwicklung und -produktion
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Materialien erfüllen höchste Umwelt- und Gesundheitsstandards
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Neue Produkt-Architektur: Leicht und auf Elektrifizierung vorbereitet
Sorgsamer Umgang mit Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien in der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende Konzepte – und das beinhaltet nicht nur technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen, sondern vor allem auch Vorsorge für die Umwelt und für kommende Generationen. Das nachhaltige Handeln von Volvo wurde beispielsweise durch die Auszeichnung als bester Automobilhersteller im skandinavischen „Sustainable Brand Index“ 2014 gewürdigt, für den 23.000 Verbraucher befragt wurden.
Die im Jahr 2016 vorgestellte globale Strategie zu Elektrifizierung seiner Premium-Modelle ist Teil eines strategischen Nachhaltigkeitsprogramms, das mehrere neue Selbstverpflichtungen umfasst. Nachhaltigkeit steht dabei im Mittelpunkt aller Geschäftsaktivitäten. Das Programm wurde nach dem schwedischen Wort „omtanke“ benannt, was „Rücksichtnahme“ oder „Fürsorge“ bedeutet. Volvo verpflichtet sich unter anderem, bis 2025 einen klimaneutralen Betrieb einzuführen.
Wirtschaftliche und emissionsarme Motoren, ein hoher Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe, wartungsfreie und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten, hautfreundliche Innenraum-Materialien, Lackierungen auf Wasserbasis und der konsequente Verzicht auf umwelt- oder gesundheitsgefährdende Substanzen zeichnen auch den Volvo V90 aus.
Der Volvo V90 entsteht in einer der modernsten Produktionsstätten der Welt. Schon bei der Entwicklung achtete der schwedische Hersteller darauf, negative Umwelteinflüsse während des gesamten Autolebens so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck wurden detaillierte Analyseverfahren erarbeitet, mit denen die Öko-Bilanz einzelner Technik-Komponenten und Materialien im Vorfeld abgeschätzt werden kann. Für jedes Modell lässt sich so eine Umweltprodukterklärung erstellen, die sowohl ökologische Auswirkungen als auch mögliche Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen berücksichtigt. Die Umweltprodukterklärung, die Volvo als weltweit erster Automobilhersteller eingeführt hat, wird von der unabhängigen Lloyd’s Register Quality Assurance bestätigt.
Beeinträchtigungen der Umwelt konsequent verringert
Darüber hinaus entwickelt der schwedische Automobilhersteller bereits seit Jahrzehnten immer neue umweltschonende Fertigungsverfahren. So ist es beispielsweise gelungen, die Zahl der Kunststoffarten, die in einem Fahrzeug verarbeitet werden, auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile sind sämtliche verwendeten Kunststoffe wiederverwertbar und werden entsprechend gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das Recycling einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind inzwischen – gemessen am Fahrzeuggewicht – mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine sinnvolle Wiederverwertung geeignet. In neuen Volvo Modellen kommen wiederum bis zu 15 Kilogramm recycelter nicht-metallischer Materialien zum Einsatz.
Auch die bei der Lackierung verursachten Umwelteinflüsse konnten mit Hilfe neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Neben dem optischen Reiz steht für Volvo dabei gleichermaßen eine Lackiertechnik im Mittelpunkt, die die Umwelt möglichst wenig belastet. Denn Volvo gehört zu den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm 14001 zertifiziert haben. Der hohe Anspruch bezüglich der Umweltverträglichkeit erstreckt sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo ebenfalls den Nachweis zertifizierter Herstellungsverfahren verlangt.
Hochmoderne Drive-E Motoren mit hoher Wirkung und geringen Emissionen
Mit einem hohen Wirkungsgrad und einer effektiven Abgasreinigung leisten die von Volvo entwickelten Drive-E Motoren einen entscheidenden Beitrag dazu, die Umweltbelastungen während der Fahrt auf einem möglichst geringen Niveau zu halten. Eine gewichtsreduzierende Bauweise, geringe innere Reibungswerte sowie ein hoch entwickeltes elektronisches Motormanagement tragen zum hohen Wirkungsgrad und damit zum günstigen Kraftstoffverbrauch der fortschrittlichen Antriebseinheiten bei. Alle Drive-E Motoren verfügen über vier Zylinder und maximal zwei Liter Hubraum. Sie decken über verschiedene Formen der Aufladung ein breites Leistungsspektrum ab und erfüllen damit die unterschiedlichsten Kundenanforderungen.
Die Drive-E Benzinmotoren des Volvo V90 gehören trotz ihrer souveränen Leistungscharakteristik zu den sparsamsten Antriebseinheiten im Segment und sind mit einem Benzinpartikelfilter ausgerüstet. Besonders wirtschaftlich sind auch die modernen Common-Rail-Dieselmotoren. Sie arbeiten mit dem Einspritzkontrollsystem i-ART, das sich durch besonders hohe Präzision auszeichnet und damit für niedrigen Verbrauch und einen hohen thermischen Wirkungsrad sorgt. Alle Drive-E Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6b.
Der Volvo V90 basiert auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA). Zu den Vorzügen dieser technischen Plattform gehört, dass sie von Beginn an eine Elektrifizierung des Antriebs begünstigt. Volvo sieht in der Einführung von Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektroantrieben ein enormes Potenzial zur weiteren nachhaltigen Verringerung der CO2-Emissionen – ein Potenzial, das beispielsweise in dem Verbrauch von 2,0 Litern je 100 Kilometer und dem CO2-Ausstoß von 46 g/km des Volvo V90 T8 Twin Engine AWD mit Plug-in-Hybridantrieb zum Ausdruck kommt.
Mit der skalierbaren Produkt-Architektur übernimmt Volvo auch eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Aufgrund des hohen Anteils von hochfestem, dabei aber leichtem Borstahl sind die künftigen Volvo Modelle bis zu 150 Kilogramm leichter als aktuelle Volvo Fahrzeuge mit vergleichbaren Fahrzeugabmessungen.
Saubere Luft im Innenraum
Maßstäbe setzen Volvo Fahrzeuge auch in Sachen Luftqualität. Besonders saubere Luft gibt es im Innenraum des Volvo V90, der serienmäßig mit dem CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet ist. Das System filtert bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft. Ein Sensor überwacht die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen und veranlasst beispielsweise bei der Fahrt durch einen Tunnel das automatische Schließen der Lüftungsdüsen. Multifilter und Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen.
Hautfreundliche Textilien und Leder
Dass von den im Fahrzeug selbst verwendeten Materialien keine Unannehmlichkeiten oder gar Gesundheitsgefährdungen ausgehen, ist für Volvo eine Selbstverständlichkeit. Gewährleistet wird dies mittels einer intensiven Überprüfung sämtlicher Kunststoff- und Textilrohstoffe. Alle im Innenraum eingesetzten Textilien sind frei von allergieauslösenden oder auf andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen. Auch das Gerbverfahren für die Lederpolsterungen erfolgt nach strengen Richtlinien. Volvo arbeitet hier nur mit Lederzulieferern zusammen, die strenge Vorschriften zur artgerechten Tierhaltung umsetzen und einhalten. Das verwendete Leder ist dabei ein Nebenprodukt, das bei der Fleisch- und Milchproduktion entsteht.
Auch die aus Metall bestehenden Funktionselemente werden auf mögliche Allergiegefahren getestet. Türgriffe, Zündschlüssel, Schalthebel und Lenkräder bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien ausgeschlossen werden kann. Auch die Gurtschnallen werden aus 100-prozentig nickelfreiem Material gefertigt, um die bei einigen Menschen bestehende Gefahr einer Metall-Haut-Reaktion weiter zu minimieren.
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