Langfassung Volvo C70
Volvo C70: Faszination als Cabriolet und Coupé
Mittelklasse-Modell vereint zwei Fahrzeuggattungen -
Nach Facelift mit frischem Auftritt in das Modelljahr 2010
Köln. Mit neuem Front- und Heckdesign sowie einem aufgewerteten Interieur präsentiert sich der Volvo C70 im Modelljahr 2010. Das attraktive Mittelklasse-Cabriolet garantiert faszinierendes Fahrvergnügen auf höchstem Niveau. Zugleich verbindet der offene Viersitzer natürliche Eleganz mit grenzenlosem Open-Air-Feeling, erstklassigem Komfort und vorbildlicher Sicherheit. Mit seinem dreigeteilten Hardtop aus Stahl kombiniert der Volvo C70 gleich zwei Fahrzeuggattungen auf perfekte Weise - ein modernes Cabriolet mit einem formschönen, klassischen Coupé. Dazu passt eine Fahrdynamik, die begeistert: Der Volvo C70 stellt seine Qualitäten sowohl beim entspannten Cruisen wie auch bei sportlicher Gangart unter Beweis. Dafür sorgen sowohl das entsprechend abgestimmte Fahrwerk als auch die drei Fünfzylinder-Benzinmotoren mit einem Leistungsspektrum von 140 PS (103 kW) bis 230 PS (169 kW). Zudem stehen zwei Turbodiesel zur Wahl: ein kräftiger Fünfzylinder mit 180 PS (132 kW) sowie ein Vierzylinder mit 136 PS (100 kW), der optional auch mit dem Volvo Powershift Doppelkupplungsgetriebe erhältlich ist.
Neu im Modelljahr 2010
Der Volvo C70 präsentiert sich im aktuellen Modelljahr mit neuem Front- und Heckdesign sowie einem überarbeiteten Interieur für noch mehr Exklusivität. Die Fahrzeugfront ist jetzt keilförmiger und verfügt über eine betont plastische Ausprägung. Damit zitiert der Volvo C70 Elemente der zum Jahresbeginn 2009 gezeigten Studie des Volvo S60 Concept und lehnt sich zugleich an die Formensprache der größeren Modelle an. Zu den neuen Design-Elementen des Volvo C70 zählen nach oben abgewinkelte Scheinwerfer, der geänderte untere Frontgrill, Luftleitelemente sowie die Nebelscheinwerfer-Einfassungen und das vergrößerte „Iron Mark"-Emblem. Die neue Karosserie-Farbe „Flamenco Red Pearl" unterstreicht den extravaganten Auftritt.
Auch das Heck des Volvo C70 wurde überarbeitet und wird geprägt von den neuen, harmonisch integrierten LED-Rückleuchten, die in ähnlicher Form auch beim Volvo XC60 zu finden sind. Analog zur Frontpartie betonen auch hier die aktualisierte Linienführung und neue Details die aktuelle Formensprache der Marke. Ebenfalls modifiziert wurde das Interieur, das jetzt über eine neue elegante Armaturentafel mit edler Oberflächenstruktur verfügt, was die hochwertige Qualitätsanmutung des Innenraums weiter verstärkt. Hinzu kommen neu gestaltete Instrumente mit modellspezifischen Anzeigen und Grafiken.
Ein außergewöhnliches Automobil
Der Volvo C70, der in Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Unternehmen Pininfarina entwickelt wurde, präsentiert sich als modernes Cabriolet mit klassischen Proportionen und bietet ein großzügiges Platzangebot mit vier vollwertigen Sitzplätzen. Sein dreigeteiltes stählernes Hardtop wird per Knopfdruck durch drei elektrische Stellmotoren innerhalb von nur 30 Sekunden unter dem Kofferraumdeckel eingeklappt. Die Choreographie des Öffnens ist ein echter Hingucker und steigert schon beim Betrachten die Vorfreude auf unbeschwerten Frischluft-Genuss. Und sollte es die Witterung plötzlich erfordern, lässt sich der Volvo C70 selbstverständlich ebenso schnell und bequem wieder schließen. Neben der ganzjahrestauglichen Flexibilität, die das dreigeteilte Stahldach bietet, macht es das Coupé zugleich leiser und komfortabler: Das große Heckfenster besteht aus beheizbarem Glas, bietet hervorragende Rundumsicht und trägt außerdem zur exzellenten Karosseriesteifigkeit dieses modernen Fahrzeugkonzepts bei.
Das Design des Volvo C70 wird durch das Wechselspiel von konvex und konkav geformten Partien geprägt. Die Formensprache der Marke wird auf diese Weise formvollendet zum Ausdruck gebracht. Dazu gehören auch die V-förmig nach vorne verlaufende Kontur der Motorhaube oder jene Sicke an der Oberkante der Flanken, die das Erscheinungsbild von Volvo traditionell auszeichnet. Beim Volvo C70 sorgen zudem der kurze Überhang vorne und das langgezogene Heck für klassische Proportionen, die zeitlose Gültigkeit haben. Der großzügig bemessene Radstand unterstreicht den sportlichen Eindruck ebenso wie der markante Wabengrill.
Die Form: Zeitlose Eleganz für Kenner
Als Coupé-Cabrio regt die Baureihe alle Sinne an, entsprechend groß sind auch die stilistischen Erwartungen. Das Design des Volvo C70 wird selbst höchsten Ansprüchen mühelos gerecht, denn alle Oberflächen sind geschmackvoll und gekonnt aufeinander abgestimmt. Die Schulterpartie verläuft in einer leichten Aufwärtsbewegung nach hinten, unterstreicht den dynamischen Auftritt und vermittelt sowohl Solidität als auch Sicherheit. Der gegenläufige Verlauf der Türschweller gleicht die ansteigende Gürtellinie optisch aus und sorgt so für die unverwechselbare Silhouette. Beeindruckend ist die harmonische Linienführung, die dank fehlender B-Säulen sowohl bei geöffnetem wie auch bei geschlossenem Dach zur Geltung kommt. Ein Grund dafür ist, dass die Entwickler zunächst mit dem Coupé-Design begannen und erst anschließend die notwendigen Anpassungen für das Cabriolet vornahmen. Für einen pointierten Kontrast sorgt das scharf ab-fallende Heck: Es verfügt über harmonisch integrierte LED-Rückleuchten und unterstreicht durch die prägnante Formgebung den ebenso eleganten wie dynamischen Auftritt des Volvo C70. Ein erweitertes Angebot formschöner Aluminiumfelgen im 16- bis 18-Zoll-Format komplettiert den besonderes Charakter dieses Cabriolets, das in insgesamt zwölf eleganten Außenfarben, davon drei in Metallic, zur Wahl steht.
Das Innenraumdesign: Exklusiv und skandinavisch inspiriert
Die Innenausstattung des Volvo C70 wird durch das Volvo typische moderne und innovative Design geprägt. Bei der Gestaltung folgten die Designer der skandinavischen Tradition, die in den glatten Oberflächen, authentischen Materialien und der hohen Funktionalität zum Ausdruck kommt. Ziel der Designer war es, dem Cabriolet ein junges, technikinspiriertes Feeling zu verleihen, wobei sie sich insbesondere vom skandinavischen Design leiten ließen. Ein Highlight ist die ultra-flache, scheinbar frei schwebende Mittelkonsole, die - neben den Varianten Bauxite, Aluminium und Oyster Burst - auch in der Echtholz-Variante „Nordic" zur Verfügung steht. Dieses prägende Stilelement dient zugleich als Symbol für Modernität und High-Tech. Die indirekte Beleuchtung der dahinter liegenden Ablage unterstreicht bei Dunkelheit die luftige Architektur dieser Konsole.
Das unverwechselbare Designthema der filigranen, geschwungenen Mittelkonsole zieht sich über die Tunnelkonsole bis zur Rückbank hin. Der Raum zwischen den Sitzen wurde ebenfalls nach der skandinavischen Designphilosophie der intelligenten Funktionalität gestaltet: Die kompaktere Ausführung des Handbremshebels schafft zusätzliche Ablagemöglichkeiten. So entstand unter anderem eine zusätzliche Ablage, in der sich beispielsweise ein Handy deponieren lässt. Ein weiteres nützliches Element ist der optionale herausschwenkbare Halter für eine 1,5-Liter-Trinkflasche, die somit für jeden Mitfahrer erreichbar ist.
Das gesamte Cockpit wurde hinsichtlich einer funktionalen und intuitiven Handhabung gestaltet; so sind die Rundinstrumente klar gegliedert und liegen optimal im Blickfeld. Insgesamt sorgen fein aufeinander abgestimmte Materialien für eine behagliche Atmosphäre. Um die Einzigartigkeit jedes einzelnen Volvo C70 weiter zu steigern, wurden neuartige Polster entwickelt, die einen frischen und sportlichen Eindruck vermitteln. Dazu zählt Vulcaflex, ein synthetisches Material mit hautähnlicher Oberflächenstruktur und einer frischen High-Tech-Anmutung, das ebenfalls in Kombination mit Leder erhältlich ist. Als weitere Option stehen hochwertige Lederpolsterungen in diversen Farbkombinationen wie beispielsweise die exklusive Variante „Sovereign Hide" zur Verfügung. Lederlenkrad, Lederschalt- bzw. Wählhebel und Lederhandbremshebel gehören zum Serienumfang. Optional steht zudem ein Sportlederlenkrad mit Aluminiumintarsie bereit
Das Platzangebot: Viel Spielraum für vier Personen
Das Interieur ist für vier Erwachsene konzipiert, wobei die Sitze im Fond mit bequem geformten Rückenlehnen ausgestattet sind und ein großzügiges Raumgefühl vermitteln. Die Schulter- und Beinfreiheit hinten setzen in dieser Klasse Maßstäbe und garantieren optimalen Sitzkomfort. Die Armlehnen für die äußeren Rücksitze tragen zu einer entspannten Sitzposition bei, der Fußraum in der ersten Reihe ist der größte seiner Klasse. Die ergonomisch gestalteten Vordersitze lassen sich durch eine praktische Vorrichtung an der Rückenlehne nach vorn bewegen und erleichtern so den Fondeinstieg. Optional stehen auch elektrisch betriebene Vordersitze (Serie in der Ausstattungslinie Summum) zur Wahl. Sowohl in den Türen als auch in den Seitenteilen des Fonds sind großzügige Staufächer integriert, umständliches und zeitraubendes Wegräumen mitgeführter Utensilien gehört damit der Vergangenheit an. Dieses Detail unterstreicht, dass Komfort beim Volvo C70 eine große Rolle spielt. Das gilt auch für den Kofferraum: Er ist für ein Cabriolet außergewöhnlich geräumig und weist eine Kapazität von 404 Litern bei geschlossenem und immer noch 200 Litern bei geöffnetem Dach auf. Ein flexibler Gepäckraumteiler erleichtert in letzterem Fall die Nutzung.
Der feine Unterschied: Durchdachte Detaillösungen
Um das Be- und Entladen beim geöffneten Volvo C70 noch bequemer zu machen, kann das zusammengefaltete Dach einfach per Druck auf die Ladehilfefunktionstaste elektrisch so weit angehoben werden, dass der Kofferraumzugang in der Höhe großzügige 300 mm beträgt. Wer die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten anderer Faltdach-Systeme kennt, wird diese durchdachte Lösung besonders zu schätzen wissen. Um auch sperrige Gegenstände oder Sportgerät aufnehmen zu können, verfügt der Volvo C70 über eine Durchladeklappe, die sich wahlweise mit einem Skisack aufrüsten lässt.
Für ein Höchstmaß an Bequemlichkeit und Sicherheit sorgt zudem die vielseitige Zentralverriegelung: Egal ob man Türen und Kofferraum öffnen oder verriegeln möchte - es genügt ein Knopfdruck, und der Volvo C70 reagiert. Auch die optionalen Bodenleuchten in den Außenspiegeln (Standard in der Ausstattungsversion Summum) lassen sich per Fernbedienung aktivieren: Sie bringen nicht nur Licht in die Dunkelheit, sondern helfen auch beim Ein- und Aussteigen auf losem Untergrund oder an Bordsteinen. Eine optionale Alarmanlage ist mit Türen, Motorhaube, Heckklappe und Zündung verbunden: Sie reagiert auch auf Bewegungen im Innenraum oder auf ein Einschlagen der Fenster. Ein Neigungssensor registriert, ob das Fahrzeug abgeschleppt wird. Last but not least kann in Notfallsituationen durch Drücken der Paniktaste auf der Fernbedienung Alarm ausgelöst werden. Mit dieser für ein Coupé-Cabrio ungewöhnlichen Vielseitigkeit empfiehlt sich der Volvo C70 - neben der gebotenen sinnlichen Erfahrung - auch als vollwertiges Ganzjahresfahrzeug für Alltag und Freizeit.
Die Sicherheit: Höchster Insassenschutz durch innovative Technik
Der Volvo C70 ist eines der sichersten Cabriolets auf dem Markt und überzeugt neben seiner robusten Karosseriestruktur mit einer Fülle technischer Elemente zur aktiven und passiven Fahrsicherheit. Dazu zählen hoch effiziente Sicherheitsmerkmale, die speziell für das Cabriolet entwickelt wurden, wie das von Volvo konzipierte Überroll-Schutzsystem ROPS (Roll Over Protection System) oder das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS (Whiplash Protection System). Ergänzt wird die serienmäßige Sicherheitsausstattung durch einen Kopf-Schulter-Airbag, der nicht wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug in die Dachholme, sondern in die Türen integriert ist und sich nach oben entfaltet, um bestmöglichen Schutz bieten zu können. Eine weitere Innovation stellt das Intelligente Fahrer-InformationsSystem IDIS (Intelligent Driver Information System) dar. Außerdem ist der Volvo C70 ab Werk mit der Fahrdynamikregelung DSTC ausgestattet. Zusammen mit der modernen Fahrwerkstechnik und der präzisen Lenkung werden so wichtige Voraussetzungen erfüllt, um auch in schwierigen Fahrsituationen Unfälle zu vermeiden.
Der Volvo C70 verfügt darüber hinaus optional über weitere, nützliche Sicherheitsfeatures. Dazu zählen eine automatische Aktivierung der Warnblinkanlage nach Airbag-Auslösung oder im Falle einer Vollbremsung sowie Bremsleuchten mit „Blinkfunktion" bei starker Verzögerung genauso wie das Notrufsystem „Volvo on Call" und BLIS (Blind Spot Information System) zur Überwachung des so genannten toten Winkels.
Die Karosserie: Solide Struktur bis in den kleinsten Winkel
„So sicher wie eine Limousine mit festem Dach": Das Ziel bei der Entwicklung des Volvo C70 war klar definiert. Tatsächlich zählt die hohe Verwindungssteifigkeit der Karosserie zu den eindrucksvollsten Sicherheitsmerkmalen des schwedischen Open-Air-Fahrzeugs. Sie ist doppelt so hoch wie beim Vorgängermodell und steigt bei geschlossenem Dach um weitere 15 Prozent. Dies sorgt neben zusätzlicher Fahrdynamik für eine deutliche Erweiterung der Sicherheitsreserven, die man unterwegs sprichwörtlich fühlen kann. Da das Fahrzeug kein festes Dach besitzt, sind die Anforderungen an die A-Säulen für den Fall eines Überschlags besonders hoch. Sie werden daher aus hochfestem Stahl im modernen Hydroforming-Verfahren gefertigt. Dabei wird vom Prinzip her ein Rohrprofil von innen mit Hilfe von Wasser unter sehr hohem Druck geformt und zugleich auf der Außenseite mit einer Reihe rotierender Hämmer bearbeitet. Ein Hydroform-Profil kann in einem Stück mit variierenden Formen und Dicken hergestellt werden. So ließen sich die A-Säulen des Volvo C70 optimal profilieren, ohne Verbindungen oder scharfe Winkel aufzuweisen. Sie sind extrem robust und tragen zu einem hohen Standard in Sachen Überschlagschutz bei.
Der Volvo C70 ist mit kräftigen Metallbügeln hinter den Rücksitzen ausgestattet, die Bestandteil des Überroll-Schutzsystems ROPS sind und im Falle eines Überschlags ausfahren. Sie sind mit einer pyrotechnischen Ladung ausgerüstet, so dass sie im Bedarfsfall besonders schnell ausgefahren werden können. Bei geschlossenem Dach müssen die Bügel durch die Glasscheibe geführt werden. Daher sind im oberen Bereich kleine Metallspitzen angebracht, die das Glas im Moment des Ausfahrens gezielt durchbrechen.
Für den optimalen Schutz bei einem Seitenaufprall wurde das Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS (Side Impact Protection System) gezielt weiterentwickelt. Bei einer Limousine werden die bei einem Crash auftretenden Kräfte über die B-Säule in die Dachstruktur geleitet. Bei einem Cabriolet ist dies nicht möglich, da die Säulen an der Schulterlinie des Fahrzeugs enden. Daher werden die Kräfte gezielt in die vordere, hintere und untere Karosseriestruktur geleitet. Dabei sorgt ein integriertes System aus speziell positionierten Trägern und Verstärkungen dafür, dass der Fahrgastraum so wenig wie möglich verformt wird. Die B-Säulen des Volvo C70 sind zusätzlich verstärkt und über einen kräftigen Querträger am Boden miteinander verbunden. Insgesamt wurden auf die Fahrzeuglänge verteilt fünf Querträger oder -wände platziert. Ein flexibles Deformationsgehäuse zwischen jeder B-Säule und dem Querträger nimmt weitere Kollisionskräfte auf.
Die Schweller erhielten ebenfalls ein kraftvolleres Profil als bei den Limousinen. Sie sind laser-geschweißt und erhöhen die Karosseriesteifigkeit zusätzlich. Außerdem wurden sie hinter den B-Säulen hochgezogen, um auch bei einem Zusammenstoß mit einem größeren Fahrzeug mehr Schutz zu bieten. Die Türen sind beim Volvo C70 mit einem diagonal montierten Stahlprofil ausgestattet, welches das Eindringen von Fahrzeug- oder Ladungsteilen in den Fahrgastraum verhindert. Die Türen selbst sind so konzipiert, dass sie sich in die B-Säulen einklinken, beim Einwirken von Kollisionskräften geschlossen bleiben und diese gezielt verteilen: Die Kräfte werden effektiv nach vorn und hinten in die Karosseriestruktur abgeleitet. Die Querträger vor dem Fahrgastraum und ein hufeisenförmiger Träger hinter den Rücksitzen lenken die Kräfte zur gegen-überliegenden Karosserieseite ab und erhöhen so den Schutzeffekt weiter.
Mit ihrer fühlbar hohen Torsionssteifigkeit ermöglicht die Karosserie des Volvo C70 nicht nur ein überragendes Insassenschutz-Niveau: Sie fördert auch die Spurstabilität. Selbst bei starker Beanspruchung oder in extremen Fahrsituationen tragen der solide Aufbau und die leichte Beherrschbarkeit des Fahrzeugs entscheidend zur aktiven Sicherheit bei. Der Volvo C70 setzt damit Maßstäbe bei offenen Automobilen und erreicht auf diese Weise ein unnachahmliches Fahrerlebnis: Die Passagiere reisen entspannt und mit dem guten Gefühl, bestmöglich geschützt zu sein. Die feste Karosseriestruktur wird dabei von zusätzlichen Sicherheitskomponenten ergänzt, die optimal aufeinander abgestimmt sind.
SIPS Kopf-Schulter-Airbag in den Türen
Das Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS interagiert mit den in die Türen integrierten Kopf-Schulter-Airbags, die für den Volvo C70 neu konzipiert wurden und sich hier nach oben entfalten. Sie sind aus besonders strapazierfähigem, speziell beschichtetem Nylon gefertigt und verfügen über doppelte Lamellen-Kammern, die in zwei Reihen leicht versetzt zueinander liegen. So können sie aufrecht stehen und bieten selbst bei geöffnetem Fenster einen effektiven Kopfschutz. Jeder Kopf-Schulter-Airbag fasst jeweils 20 Liter und lässt die Luft nur langsam wieder entweichen, um auch bei einem Überschlag noch Schutz zu bieten. Der Kopf-Schulter-Airbag wird durch Seitenairbags unterstützt, die sich seitlich in der Rückenlehne der Vordersitze befinden und deren Größe so angepasst wurde, dass sie sowohl den Brustkorb als auch den Hüftbereich abdecken. Die Funktion des Kopf-Schulter-Airbags harmoniert zudem perfekt mit den Gurtstraffern auf allen vier Sitzen und gewährleistet so bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag maximalen Schutz.
Patentierte Frontstruktur
Zum hohen Sicherheitsniveau des Volvo C70 trägt auch die patentierte Frontstruktur bei. Sie ist in verschiedene Zonen unterteilt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben während einer Deformation erfüllen. So nehmen die äußeren Zonen den Großteil der Aufprallenergie auf. Je näher die Kollisionskräfte an den Fahrgastraum herankommen, desto weniger verformt sich das Material. Dabei werden vier verschiedene Stahlsorten mit jeweils zunehmendem Härtegrad eingesetzt. Da die Kollisionskräfte bei einem Cabriolet nicht nach oben in die Karosseriestruktur abgeleitet werden können, wurden die Türen an der oberen Kante mit einem kräftigen Längsträger aus Aluminium verstärkt. Dadurch wird die Aufprallenergie nach hinten in die Karosseriestruktur geleitet und die Fahrgastzelle bleibt intakt. Ein zusätzlicher starrer Querträger vor der Spritzwand zwischen den unteren Seitenträgern lenkt die Aufprallkräfte seitlich ab. Er beugt ebenso der Intrusion in den Innenraum vor wie das verstärkte Rohrprofil unter der Armaturentafel zwischen den A-Säulen und trägt dazu bei, das Risiko von Bein- und Fußverletzungen zu verringern. Am Boden werden die Kollisionskräfte über die stabilen Karosserieschweller nach hinten geleitet. Der vordere Stoßfänger mit Querträger aus Boronstahl hält einem Aufprall mit bis zu 16 km/h ohne Schäden an der Karosserieträgerstruktur stand. Die Frontairbags mit zweistufiger Auslösung bieten eine kontrollierte Entfaltung - je nach Aufprallgeschwindigkeit und in Abhängigkeit davon, ob Fahrer und Beifahrer angeschnallt sind oder nicht.
Mehrfacher Schutz bei Heckaufprall
Auch bei einem Heckaufprall bietet der Volvo C70 effektiven Schutz, denn die hinteren Längs-träger verformen sich auf effektive Weise. Sie sind mit den Karosserieschwellern verbunden, um die Kollisionskräfte nach vorn in die Karosseriestruktur abzuleiten. Ein hufeisenförmiger Träger hinter den Rücksitzen sowie eine doppelte Schottwand aus Metall hinter den Rückenlehnen verringern die Gefahr, dass Fremdkörper in den Fahrgastraum eindringen. Bei geöffnetem Dach sorgen die im Heck verstauten Hardtop-Elemente gemeinsam mit der Doppelwand zusätzlich für eine Absorbierung der Kräfte. Außerdem fahren die Überrollbügel auch bei einem Auffahrunfall nach oben aus, damit die Passagiere nicht von fliegenden Teilen aus dem rückwärtigen Fahrzeug getroffen werden. Das in Zusammenarbeit mit Medizinern entwickelte Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS gehört seit Jahren zur Standardausstattung jedes Volvo Modells und ist auch beim Volvo C70 serienmäßig an Bord. Bei einem schweren Auffahrunfall folgen Rückenlehne und Kopfstütze den Körperbewegungen von Fahrer sowie Beifahrer und fangen deren Köpfe und Körper beim folgenden Eintauchen nach hinten sanft ab, um die Gefahr von Wirbelsäulenverletzungen zu reduzieren.
Effiziente Einbautechnik und soziale Schutzmechanismen
Die Motorposition trägt im Volvo C70 ebenfalls zum Unfallschutz bei. Alle angebotenen Aggregate sind quer eingebaut, weisen einen Sicherheitsabstand zur Spritzwand auf und bieten viel Platz zum Fahrgastraum, so dass der Motor im Fall einer Kollision bis zu 150 mm nach hinten bewegt werden kann, bevor das Kurbelgehäuse auf den Querträger stößt. Bei dieser Einbautechnik handelt es sich somit um ein Konstruktionsmerkmal, das im Ernstfall effektiv zum passiven Insassenschutz beiträgt. Außerdem kann die Lenksäule bis zu 140 mm deformiert werden und bewegt sich dabei horizontal, so dass die effektivste Position des Airbags zum Auffangen des Fahrers erhalten bleibt.
Die glatten Oberflächen der abgerundeten Frontpartie tragen beim Volvo C70 mit dazu bei, das Verletzungsrisiko für Fußgänger und Fahrradfahrer bei einem Unfall zu verringern. An der vorderen Stoßstange sorgen energieabsorbierende Strukturen dafür, die Gefahr von Beinverletzungen zu reduzieren. Motorhaube und vordere Kotflügel können ebenfalls Energie aufnehmen und das Verletzungsrisiko weiter mindern. Wie viele andere Schutzsysteme wurde auch diese Konstruktion im hochmodernen Volvo Sicherheitszentrum aufwändig entwickelt und ausgiebig getestet.
Konzentration auf das Wesentliche: IDIS entlastet den Fahrer
Eine im Pkw-Bereich bislang einzigartige Innovation stellt das Intelligente Fahrer-Informations-System IDIS (Intelligent Driver Information System) dar, das im Volvo C70 serienmäßig integriert ist. IDIS unterstützt und ergänzt die Funktionen des Bordcomputers, des RTI-Navigationssystems sowie des integrierten Telefons: Das aus der Flugzeugtechnologie abgeleitete System sorgt dafür, dass der Fahrer in kritischen Fahrsituationen, die seine ganze Aufmerksamkeit erfordern, nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt wird. Denn bei Überhol- oder Ausweichmanövern, in Bremssituationen, beim Rangieren oder beim Abbiegen sind Textmeldungen, akustische oder optische Signale zweitrangig. Das kann ein eingehender Anruf über das optional erhältliche Telefon sein, der Hinweis auf den Nachfüllbedarf des Scheibenwaschwasser-Behälters, eine Mitteilung des Bordcomputers oder auch die Sprachausgabe des Navigationssystems. Um diese unter Umständen gefährliche Reizüberflutung zu vermeiden, erfasst IDIS permanent und in Echtzeit die momentane Fahrsituation, setzt Prioritäten und entscheidet daraufhin, ob eine eingehende Information zum Fahrer durchgelassen oder kurzfristig zurückgehalten wird.
Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, greift die IDIS-Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der so genannten Multiplex-Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung. So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über Stellung und Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags, die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle DSTC erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit Volvo typischer Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation gleich lautend und eindeutig beschreiben, greift IDIS in den Informationsfluss ein.
Dies geschieht keineswegs nur in ausgeprägt dynamischen Fahrzuständen, sondern immer, wenn der Fahrer in irgendeiner Weise besonders gefordert ist. Zusätzlich berücksichtigt das System, ob Blinker oder Scheibenwischer eingeschaltet sind (während des Abbiegens oder bei eingeschränkter Sicht), ob der Rückwärtsgang eingelegt ist (beim Rangieren) oder ob gerade die Tastatur der Mittelkonsole betätigt wird (Klima-, Telefon- und Audioregelung). Außerdem registriert IDIS, ob der Fahrer gerade die Außenspiegel justiert oder die Front-scheiben-/Scheinwerfer-Reinigungsanlage eingeschaltet wurde, zum Beispiel bei erschwerten Sichtverhältnissen.
Ist die Fahrerbelastung also zu hoch, hält IDIS sekundäre Informationen für die Dauer von maximal fünf Sekunden zurück und gibt sie erst danach frei. Im Falle eines eingehenden Telefonats würde für den Anrufer das Besetztzeichen ertönen (Funktion vom Fahrer auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Fünf-Sekunden-Zeitspanne hat sich im Regelfall der normale Belastungsgrad für den Fahrer wieder eingestellt. Sobald sich das Verkehrsgeschehen normalisiert hat, kann der Fahrer wieder Telefonanrufe beantworten, Mitteilungen lesen oder Verkehrsinformationen abrufen. IDIS kann mit zukünftigen On-Board-Systemen im Bereich der Information und Kommunikation kombiniert werden. Mit IDIS unterstreicht Volvo einmal mehr seine Rolle als Schrittmacher auf dem Gebiet innovativer Sicherheitstechnologien. Abschließend schützt der Volvo C70 nicht nur seine Passagiere, sondern auch sich selbst - mit einer Alarmanlage (Option) und Wegfahrsperre vor ungewünschten Zugriffen.
BLIS eliminiert den „toten Winkel"
Als Option steht für den Volvo C70 auch BLIS (Blind Spot Information System) zur Verfügung, das den Fahrer vor Fahrzeugen im so genannten toten Winkel warnt. Zu diesem Zweck sind Digitalkameras im Gehäuse der beiden mit einer wasserabweisenden Oberfläche ausgestatteten Außenspiegel installiert: Sie erfassen einen Bereich von bis zu 9,5 Metern hinter sowie bis zu drei Metern neben dem Volvo C70. Sobald dort ein anderes Fahrzeug erscheint, warnt eine rote Anzeige im Spiegeldreieck hinter der A-Säule entsprechend.
BLIS reagiert ausschließlich auf Situationen, die eine tatsächliche Gefährdung darstellen könnten. Fahrzeuge, die um mehr als 20 km/h langsamer oder um mehr als 70 km/h schneller sind als das eigene, werden von den Kameras ignoriert. BLIS arbeitet sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit mit der gleichen Zuverlässigkeit. Bei Bedarf lässt sich das System per Druck auf eine Taste der Mittelkonsole auch deaktivieren. Beim erneuten Start des Fahrzeugs nimmt es den Betrieb automatisch wieder auf. Im Volvo C70 leistet BLIS einen weiteren Beitrag dazu, unfallträchtige Situationen bereits im Vorwege zu verhindern.
Volvo on Call: Das innovative Sicherheitssystem
Das Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) sorgt für ein zusätzliches Plus an Sicherheit. Das optional erhältliche System bietet rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe im Fall eines Verkehrsunfalls oder einer Panne, lässt sich aber auch bei Einbruch, Diebstahl oder Verlust der Schlüssel nutzen. Mit VOC bietet Volvo als einziger Hersteller ein Notrufsystem an, das grenzüberschreitend in fast allen Ländern Westeuropas zur Verfügung steht. Eine wichtige Funktion ist die automatische Hilfe bei einem Unfall. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst wird, informiert das System selbsttätig die VOC-Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf 10 Meter genau geortet werden kann.
VOC basiert auf einem im Fahrzeug integrierten GSM-Telefon mit Freisprecheinrichtung und GPS-Modul. Das Mobiltelefon unterstützt eine 2-Wege-Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug und dem VOC-Operator. Die Kommunikation erfolgt via Zentral-Server in Göteborg über die VOC-Zentrale in München. Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC-Operator weiter. VOC ist auch ohne das RTI Navigationssystem erhältlich.
Im Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS"-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call"-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert dann einen Pannendienst und führt diesen zum Fahrzeug.
Darüber hinaus bietet das System weitere hilfreiche Sicherheitsfunktionen wie den Einbruchalarm. Bei einem Einbruchversuch wird nach 15 Sekunden automatisch der VOC-Kundendienst alarmiert. Sollte das Fahrzeug dennoch gestohlen werden, lässt sich die Position jederzeit via Satellit ermitteln. Aus Sicherheitsgründen geschieht dies nur in Verbindung mit einer polizeilichen Anzeige. Ein weiterer Service ist die fernbedienbare Türentriegelung per Telefon, falls der Schlüssel verloren oder versehentlich im Fahrzeug gelassen wurde. Dazu reicht ein Anruf beim VOC-Kundendienst mit Angabe des persönlichen Passworts, und der Mitarbeiter wird die Tür dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt über das integrierte Telefon entriegeln. Das System steht derzeit in 14 Ländern zur Verfügung. Sämtliche VOC-Funktionen sind jederzeit verfügbar, und die Mitarbeiter der Center stehen täglich an 24 Stunden für die persönliche Hilfe bereit. Volvo on Call ist in zwei aufeinander aufbauenden Paketen erhältlich.
Das Safety Paket beinhaltet die Notruffunktion mit automatischer Ermittlung der Fahrzeugposition, Alarmierung der VOC-Zentrale und das GSM-Telefon mit integrierter Freisprechein-richtung. Das Security Paket umfasst zusätzlich die automatische Benachrichtigung bei Dieb-stahl, Fahrzeugortung und die Fernentriegelung bei Verlust der Fahrzeugschlüssel. Beide Pakete haben eine Gültigkeit von fünf Jahren, die Kosten für Telefonate zur Notrufzentrale und SMS sind bereits enthalten.
Das Fahrwerk: Dynamik und Komfort
Der Volvo C70 wurde mit dem Ziel entwickelt, dem Fahrer ein sportliches Fahrerlebnis ohne Abstriche beim Komfort zu bieten. Dabei haben die Entwickler zahlreiche technische Merkmale anderer Volvo Modelle wie den Frontantrieb oder die bewährte Fahrwerkskonstruktion mit Einzelradaufhängungen rundum übernommen. Die McPherson Konstruktion vorn spricht schnell und sensibel an und sorgt so für sportlich-präzise Fahreigenschaften. Bremsnickabstützung und Anti-Lift-Funktion sowie Querstabilisatoren vorne und hinten sorgen zusätzlich für ausgewogenes Fahrverhalten und möglichst geringe Karosseriebewegungen um die Quer- und Längsachse. Auch die Mehrlenker-Hinterachse trägt zu einem agilen, aber dennoch vorhersehbar stabilen Fahrverhalten bei. Die breite Spur und der lange Radstand verleihen dem Volvo C70 eine hohe Fahrstabilität, sorgen für ruhige Lenkeigenschaften und verbessern das Bremsverhalten.
Sportliche Abstimmung ab Werk
Die Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) gehört zur Serienausstattung des Volvo C70, erhöht die Fahrstabilität, korrigiert eventuelle Ausbruchtendenzen des Fahrzeugs im Grenzbereich und bremst den Volvo C70 bei Bedarf gezielt ab.
Die Aufgabe des DSTC besteht darin, jederzeit für einen optimalen Fahrbahnkontakt aller Räder sowie optimierte Fahrstabilität zu sorgen und eventuelle Traktionsverluste auszugleichen. Zu diesem Zweck registrieren Sensoren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die Fahrgeschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs. Als wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die als Gierrate bezeichnete Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern wird von den Sensoren der DSTC erfasst. Mit einer Reduzierung der Motorleistung und mit einem gezielten Bremsimpuls an eines oder mehrere Räder wird die Stabilität des Fahrzeugs wieder hergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und somit ein Ausbrechen des Hecks verhindert.
Die feinfühlige Zahnstangen-Lenkung des Volvo C70 arbeitet elektro-hydraulisch und vermittelt dem Fahrer ein präzises, direktes Lenkgefühl und trägt damit zu einer guten Fahrzeugbeherrschung bei. Die Bremsanlage ist rundum mit Scheibenbremsen (vorne innenbelüftet) sowie mit einem besonders leistungsfähigen Antiblockiersystem der sechsten Generation ausgestattet. Ergänzt wird dieses ABS von der elektronischen Bremskraftverteilung (EBV) sowie dem elektronischen Bremsassistenten. Diese Kombination erlaubt einen jederzeit optimalen Einsatz der Bremsen für eine besonders effektive Verzögerung, wobei das Fahrzeug stets lenk- und damit gut kontrollierbar bleibt.
Die Verwindungssteifigkeit der Karosserie ist doppelt so hoch wie beim Vorgänger und resultiert in einer sicheren Straßenlage selbst in schnellen Wechselkurven. Die ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse von 54,3 Prozent vorne und 45,7 Prozent hinten schafft die notwendige Fahrzeugbalance, was ein reaktionsschnelles, präzises Lenkverhalten weiter unterstützt. Der Zweitürer ist in der Ausstattungslinie Kinetic mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgerüstet, bei den Ausstattungslinien Momentum und Summum sind es 17 Zoll. Optional können auch Leichtmetallfelgen mit 18 Zoll Durchmesser geordert werden.
Die Motoren: Hohe Performance bei geringem Verbrauch
Bei Fahrzeugen der Premium-Klasse wird heute nicht nur souveräne Leistung, sondern auch eine möglichst niedrige Umweltbelastung vorausgesetzt. Mit drei hochmodernen Fünfzylinder-Benzinmotoren und zwei leistungsstarken Dieseltriebwerken wird der Volvo C70 diesen Anforderungen mehr als gerecht. Die Benzin-Aggregate verfügen allesamt über Vier-Ventil-Technik, zwei oben liegende Nockenwellen und die variable Nockenwellensteuerung CVVT. Während bei den Saugmotoren die Steuerzeiten auf der Einlassseite je nach Lastzustand variiert werden können, arbeitet der T5 zudem auch auslassseitig mit dieser Technik. Das Ergebnis sind hohe Leistung und ein kräftiges Drehmoment bei geringem Kraftstoffverbrauch sowie reduzierten Emissionen. Bei den quer eingebauten Triebwerken handelt es sich um zwei Saugmotoren und ein Turboaggregat, die ab Werk mit Fünf- bzw. Sechsgang-Schaltgetrieben kombiniert sind und jeweils die Vorderräder antreiben. Besonders komfortbewusste Käufer können jede Version des Volvo C70 optional mit einer adaptiven Fünf-Stufen-Automatik und Geartronic-Funktion bestellen, über die sich die Gänge auch manuell vorwählen lassen. Für den Volvo C70 2.0D ist optional auch das Volvo Powershift Getriebe erhältlich, das den Schaltkomfort einer Automatik mit der Dynamik eines Schaltgetriebes kombiniert. Sowohl Vier- als auch Fünfzylinder-Turbodiesel sind serienmäßig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe, Common-Rail-Einspritzsystem der neuesten Generation und Rußpartikelfilter erhältlich.
Schon die Einstiegsmotorisierung des Volvo C70 2.4 kann überdurchschnittliche Erwartungen erfüllen. Aus 2.435 ccm Hubraum schöpft dieses Triebwerk 140 PS (103 kW) bei 5.000 min-1; das maximale Drehmoment beträgt 220 Nm bei 4.000 min-1. Das serienmäßig mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe ausgestattete Modell spurtet in 11,0 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h. Die wahlweise erhältliche Fünf-Gang-Automatik-Version benötigt 11,8 Sekunden auf Tempo 100 und ist 200 km/h schnell. Der Fünfzylinder überzeugt dabei mit komfortbetonter Kraftentfaltung. Auch die Verbrauchswerte des Volvo C70 2.4 können sich sehen lassen: Mit durchschnittlichen 8,9 beziehungsweise 9,6 Litern (Automatik) auf 100 Kilometer hält sich dieses Modell beim Kraftstoffverbrauch angenehm zurück.
Mit einem Normverbrauch von 9,0 und 9,6 Litern (Automatik) glänzt der ebenfalls mit manueller Fünfgang-Schaltung oder Automatik erhältliche Volvo C70 2.4i. Bei gleichem Hubraum liefert er kraftvolle 170 PS (125 kW) bei 6.000 min-1; das maximale Drehmoment von 230 Nm wird bei 4.400 min-1 erreicht. Mit 9,0 Sekunden (Automatik: 9,6 sec) für den Spurt auf 100 km/h verhält sich diese Version noch agiler, was auch in der souveränen Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h (Automatik: 215 km/h) zum Ausdruck kommt. Mit seinem laufruhigen und harmonischen Motor ist der Volvo C70 2.4i für längere Autobahn-Etappen also bestens gerüstet.
Der T5: Leistungsstark mit beeindruckender Fahrdynamik
Mit dem Coupé-Cabriolet verfügt der schwedische Hersteller nicht nur über ein attraktives, sondern auch sehr dynamisches Fahrzeug im Modellprogramm. Der Volvo C70 T5 mit Niederdruck-Turbolader und serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe ist die Topversion der Baureihe und spricht besonders sportlich orientierte Fahrer an. Der 20-Ventiler verfügt über 2.521 ccm Hubraum und leistet 230 PS (169 kW). Auch das maximale Drehmoment von 320 Nm zwischen 1.500 und 4.800 min-1 ist über jeden Zweifel erhaben. Dazu kommen beeindruckende Fahrleistungen: Der Volvo C70 T5 spurtet in nur 7,6 Sekunden auf Tempo 100, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h und begnügt sich dennoch mit 8,9 Litern auf 100 Kilometer. Die Fünf-Gang-Automatik-Ausführung durchbricht die 100-km/h-Marke nach 8,0 Sekunden, ist 235 km/h schnell und verbraucht durchschnittlich 9,4 Liter auf 100 Kilometer. Damit bietet auch diese reizvolle Variante des Volvo C70 ein zeitgemäßes Verbrauchsniveau, das sich angesichts der gebotenen Leistung und Fahrdynamik sehen lassen kann. Zudem erfüllt das Top-Modell der Baureihe die Abgasnorm Euro 5.
Durchzugsstarke Turbodiesel
Als weitere dynamische Motorvariante empfiehlt sich der Fünfzylinder-Turbodiesel Volvo C70 D5 mit Common-Rail-Technologie und serienmäßigem Rußpartikelfilter. Mit 180 PS (132 kW) und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm (Automatik 350 Nm) präsentiert sich dieses Aggregat sportlich und sparsam zugleich. Die souveräne Durchzugskraft ermöglicht kraftvolles Beschleunigen, zudem stehen stets üppige Kraftreserven über ein breites Drehzahlband hinweg zur Verfügung. Den Spurt auf 100 km/h absolviert der Volvo C70 D5 in 9,0 Sekunden (Automatik 9,5 sec), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h (Automatik 220 km/h), dennoch liegt der Gesamtverbrauch bei lediglich 6,6 Liter (Automatik 7,3 l) auf 100 Kilometer.
Der Volvo C70 2.0D markiert die Diesel-Einstiegsversion des Schweden-Cabriolets. Auch der Vierzylinder-Turbodiesel ist mit Common-Rail-Technik und Rußpartikelfilter ab Werk ausgerüstet. Das Dieselaggregat leistet 136 PS (100 kW), sein maximales Drehmoment beträgt 320 Nm bei 2.000 min-1. Für den Volvo C70 2.0D steht entweder das manuelle Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder das Volvo Powershift Doppelkupplungsgetriebe bereit. Den Spurt auf 100 km/h absolviert der Volvo C70 2.0D in 11,0 Sekunden (Powershift 11,1 sec), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h (Powershift 205 km/h), dennoch liegt der Gesamtverbrauch bei lediglich 6,0 Liter (Powershift 6,3 l) auf 100 Kilometer.
Das Rußpartikelfiltersystem des Vierventilers arbeitet wartungsfrei und hat eine Lebensdauer von bis zu 240.000 Kilometer. Die problemlose Funktionsweise des Filters wird durch einen intern gesteuerten Selbstreinigungsprozess ermöglicht. Die in einem Kapillarsystem aus dem Abgas ausgesonderten Rußpartikel sammeln sich in dafür vorgesehenen Taschen. Mit zunehmender Fülle dieser Hohlräume entsteht ein steigender Abgasgegendruck, der wiederum eine Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge hat. Diese Erhitzung reicht aus, damit die überschüssigen Rußpartikel verbrannt werden können. Dieses Prinzip garantiert eine gleichmäßige und rückstandsfreie Beseitigung der Rußpartikel.
Sechs-Gang-Schaltgetriebe und adaptive Automatik
Die beiden Fünfzylinder-Saugmotoren des Volvo C70 verfügen über Fünf-Gang-Schaltgetriebe für ebenso präzise wie komfortable Gangwechsel. Im Volvo C70 T5 sowie in den beiden Dieselvarianten Volvo C70 2.0D und Volvo C70 D5 sorgt eine manuelle Sechs-Gang-Schaltung für die Kraftübertragung. Optional ist der Volvo C70 auch mit einer adaptiven Fünf-Gang-Automatik erhältlich, die sich auf den jeweiligen Fahrstil des Fahrers einstellt. Dagegen kann ausschließlich der Volvo C70 2.0D optional mit dem Volvo Powershift Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet werden.
Doppelkupplungsgetriebe Volvo Powershift
Das Volvo Powershift Getriebe kombiniert den Schaltkomfort einer Automatik mit der Dynamik eines Schaltgetriebes. Es besitzt zwei unabhängige Kupplungen und arbeitet im Prinzip wie zwei manuelle, parallelgeschaltete Getriebe. Über die eine Kupplung werden die Gänge eins, drei und fünf angesteuert, über die zweite die Fahrstufen zwei, vier und sechs. Die Kupplungen arbeiten wechselweise, wobei eine jeweils geschlossen und die andere offen ist. Das bedeutet: Während ein Gang noch unter Last steht, ist der nächst höhere bereits eingelegt. Das Resultat ist eine optimale Beschleunigung durch einen kontinuierlichen Kraftfluss mit extrem schnellen Gangwechseln ohne Zugkraftunterbrechung. Gegenüber einer konventionellen Automatik bietet Volvo Powershift zudem eine signifikante Verbrauchseinsparung, die bei rund acht Prozent liegt.
Motoren mit hoher Wirkung und geringen Emissionen
Es gehört zum Selbstverständnis von Volvo, Leistung mit einem Höchstmaß an Umweltverträglichkeit zu kombinieren. Alle drei Benzin-Triebwerke des Volvo C70 verfügen über ein mikroprozessorgesteuertes, selbstjustierendes Kraftstoff- und Zündsystem mit Klopfregelung und Diagnose-Funktion. Bei den beiden Dieselmotoren kommt ein Common-Rail-Einspritzsystem der neuesten Generation zum Einsatz, das über sieben Einspritzdüsen verfügt, wodurch eine besonders effektive Verbrennung erzielt wird. Die aufwändige Technik hilft, die Umweltbelastungen während der Fahrt auf einem möglichst geringen Niveau zu halten. Eine gewichtsreduzierende Bauweise und niedrige innere Reibungswerte unterstützen den hohen Wirkungsgrad und günstigen Kraftstoffverbrauch der Antriebseinheiten. Die Benzinaggregate sind mit motor-nahen Katalysatoren ausgerüstet. Diese Anordnung ermöglicht es ihnen, schon kurz nach dem Kaltstart ihre maximale Wirksamkeit zu entfalten.
Elektronik: Mit Multiplex zuverlässig über den Daten-Highway
Der Elektronik kommt in heutigen Fahrzeugen immer größere Bedeutung zu. Zwei Beispiele: 1927 genügten dem Bordnetz des Volvo ÖV4 noch vier Sicherungen und 30 Meter Kabel. 1997 addierte sich der Materialaufwand in einem Volvo V70 bereits auf rund 1.200 Meter Kabellänge, 54 Sicherungen und 20 Steuergeräte. Im Zuge weiter wachsender Datenmengen haben konventionelle Elektroniksysteme längst die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht. Die Lösung heisst Multiplex: Dabei handelt es sich um eine Systemarchitektur, bei der Volvo einmal mehr zu den Schrittmachern zählt. Intelligente, über Datenbusse in der Computersprache kommunizierende Rechnermodule machen das Bordnetz schlanker und deutlich leistungsfähiger. Neben einer hohen Servicefreundlichkeit bietet Multiplex nicht nur mehr Effizienz - es ist vor allen Dingen sehr zuverlässig.
Das Multiplex-Bordnetz verfügt über Datenbusse mit unterschiedlichen Transfergeschwindigkeiten, über die verschiedene Verbrauchergruppen gesteuert werden. Multiplex besteht aus einem so genannten CAN-Netzwerk (Controller Area Network), bei dem sich einzelne Rechnereinheiten (Module) die Steuerung der verschiedenen Komponenten teilen. Im Unterschied zu herkömmlichen Bordnetzen, in denen die Steuergeräte verschiedene Protokolle unterstützen, also mehrere Sprachen sprechen, kommunizieren alle Multiplex-Komponenten in ein und derselben Computersprache - dem aus Nullen und Einsen bestehenden Binärcode.
Neueste Multiplex-Generation: Dritter Datenbus im Volvo C70
Das Bordnetz des Volvo C70 verfügt über die jüngste Evolutionsstufe der Multiplex-Technologie: Anstelle von zwei sind hier drei unterschiedlich schnelle Datenbusse installiert, die separate Funktionsgruppen steuern. Dabei ist der dritte Bus mit der Bezeichnung „MOST" (Media Oriented Systems Transport) für die Steuerung von Media-Komponenten wie Audio, Navigation und Telefon zuständig. Im Unterschied zu den Low- und High-Speed-Bussen erfolgt hier der Signaltransfer über ultraschnelle Lichtimpulse in einem Glasfaserkabel. Mit 25 mBit/s (Megabit pro Sekunde = 25.000 kBit/s) erreicht der MOST-Bus die fünfzigfache Transferrate des High-Speed-Busses und transportiert damit pro Sekunde die Datenmenge von zwanzig Audio-CDs. MOST als Highspeed-Datenautobahn einzusetzen, ist jedoch weder erforderlich noch möglich. Einerseits ist die Transferrate der regulären Hochgeschwindigkeits-Datenleitung bei weitem schnell genug, um ohne Verzögerung in Echtzeit zu operieren. Andererseits lässt sich die Lichtwellentechnik nur nutzen, wenn die angesteuerten Module in Reihe geschaltet sind. Fiele eines von ihnen aus, wären auch die übrigen nicht mehr einsatzfähig - für sicherheitsrelevante Systeme ein zu hohes Risiko.
Vorteile in Logistik und Service
In Hinblick auf Service, Logistik und individuelle Kundenbetreuung ist die Multiplex-Technologie ein Fortschrittsmerkmal. Durch die Fähigkeit des Systems, per Selbstdiagnose Fehlfunktionen detailliert zu dokumentieren und abzuspeichern, beschränkt sich eine eventuelle Fehlersuche lediglich auf das Auslesen von Daten per Diagnose-Steckverbindung zwischen Servicegerät und zentralem Steuermodul im Motorraum.
Weiterer Vorteil: Da die Steuermodule frei programmierbar sind, können sie exakt auf die differenzierten Anforderungen der verschiedenen Märkte eingestellt werden - die Herstellung und Lagerung länderspezifischer Ausführungen entfällt. Zudem lassen sich beim Händler nachträglich weitere Ausstattungsmerkmale, zum Beispiel die Tempomat-Funktion, durch den Download der entsprechenden Software nachrüsten. Auf dem gleichen Weg ist es möglich, vorhandene Funktionen durch ein Update mit der neuesten Programmversion zu optimieren.
Individualisierung nach Kundenwunsch
Das aktuelle Volvo Multiplex-System geht sogar noch einen Schritt weiter. Dank einer hoch entwickelten Software ist es möglich, zahlreiche Komfortfunktionen des Fahrzeugs den individuellen Vorlieben des Kunden anzupassen. Ist ihm zum Beispiel die erste Stufe der zweistufigen Sitzheizung nicht heiß genug oder die zweite Stufe zu heiß, so lässt sich dies ebenso problemlos programmieren wie die Dauer der Wegbeleuchtung oder der wahlweise helle oder dunkle Hintergrund des RTI-Monitors. In Zukunft ist es sogar denkbar, die vom Kunden gewünschten persönlichen Einstellungen wie bevorzugte Radiosender, Sitzmemorystellung, Spiegeleinstellungen oder RTI-Ziele vorprogrammieren beziehungsweise speichern zu lassen. Damit kann ein Neuwagen dann bereits vor der Auslieferung mit den individuellen Einstellungen des Kunden versehen werden.
Software-Update via Internet
Die Programme sind von jedem Volvo Händler weltweit via Internet und damit jederzeit online abrufbar. Diese Service-Flexibilität steht zurzeit nur Kunden der schwedischen Premiummarke Volvo zur Verfügung. Die gesamte Software sämtlicher Volvo Modelle ist auf drei Servern abgelegt. Von den beiden Exemplaren in der Unternehmenszentrale im schwedischen Göteborg erfüllt einer die Funktion der Stammdatenbank. Er ist von außen nicht zugänglich. Ein zweiter versorgt die europäischen Länder, ein identischer Zwilling in Amerika ist für den US-Markt zuständig. Selbst für den Fall, dass einer der Server störungsbedingt nicht kontaktiert werden kann, wird der Volvo Kunde kurzfristig bedient: In diesem Fall wird der Händleranschluss automatisch auf den Server des jeweils anderen Kontinents geschaltet.
Die Ausstattung: Genuss und Stil auf hohem Niveau
Wie es sich für ein exklusives Coupé und Cabriolet gehört, offeriert der Volvo C70 einen hochwertigen Serienkomfort, der alle Sinne anspricht. Ab Werk sind drei unterschiedliche Ausstattungslinien erhältlich, die sinnvolle Extras stimmig kombinieren. Die Basis markiert der bereits umfangreich ausstaffierte Volvo C70 Kinetic: Elektrische Fensterheber, Bordcomputer, Geschwindigkeitsregelanlage, Klimaautomatik inklusive Aktivkohlefilter und automatischer Umluftschaltung, ein Audiopaket mit CD-Radio und sechs Lautsprechern, Multifunktions-Lederlenkrad, Mittelarm-lehne, die Durchlademöglichkeit im Kofferraum, Zentralverriegelung und formschöne 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sind hier ebenso enthalten wie das bereits erwähnte komplette Sicherheitspaket.
Oberhalb der Kinetic-Version rangiert die Momentum-Ausstattung. Sie beinhaltet zusätzlich ein sinnvolles Kofferraum-Befestigungssystem für Tragetaschen, elegante Aluminium-Einlagen in der Mittelkonsole und den Türen, Seitenfenster in den Türen mit wasserabweisender Oberfläche, einen Innenspiegel mit Abblendautomatik, einen Regensensor, eine Teillederpolsterung, eine Einparkhilfe hinten und passend abgestimmte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Mit diesen Merkmalen wird der Volvo C70 Momentum selbst anspruchsvollen Autofahrern gerecht.
Luxus ab Werk: Summum
Für das besondere Wohlgefühl sorgt die Top-Ausstattung Summum: Sie bietet zusätzlich elektrisch einklappbare Außenspiegel inklusive Bodenleuchten, Dual-Xenon-Scheinwerfer mit integrierter Reinigungsanlage, beheizbare Vordersitze, den elektrisch verstellbaren Fahrersitz inklusive Memoryfunktion sowie eine Leder-Polsterung. Darüber hinaus gibt es für den Volvo C70 ein individuelles, umfangreiches Options- und Zubehörprogramm. So ist unter anderem ein maßgeschneidertes Windschott über den Rücksitzen für besonders zugfreies Fahren verfügbar. Eine Freisprecheinrichtung macht Kommunikation zum Vergnügen; als hilfreicher Beifahrer
auf fremdem Terrain erweist sich das RTI-Navigationssystem mit Festplattenspeicher und automatisch ausklappendem Bildschirm. Eine breite Palette geschmackvoller Leder- und Lackfarben sowie verschieden gestaltete Aluminiumfelgen bis zu einer Größe von 18 Zoll sorgen für den eigenständigen Auftritt des Volvo C70. Diese Fülle an Auswahlmöglichkeiten machen ihn zu einem unverwechselbaren Charakterdarsteller, der seine Besatzung begeistern wird.
Darüber hinaus bieten die optional erhältlichen Ausstattungspakete den Volvo Kunden einen weiteren deutlichen Preisvorteil. In den einzelnen Paketen sind verschiedene Features aus dem Sonderausstattungsprogramm zusammengestellt worden, wie zum Beispiel beim Business-Paket Pro das Audiosystem High Performance Sound, die Einparkhilfe hinten, Freisprecheinrichtung mit Bluetooth Schnittstelle und das RTI Navigationssystem.
Ohrenschmaus: Soundsysteme für gehobene Klangerlebnisse
Auch in puncto Akustik vereint der Volvo C70 zwei Erlebniswelten in einem Fahrzeug - in diesem Fall: Konzerthalle oder Freiluftarena. Denn das Soundsystem wurde so konzipiert, dass sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Dach immer ein gleichermaßen hochwertiges Klangbild garantiert ist. Um das zu erreichen, kommt im Volvo C70 mit DSP (Digital Signal Processing) die neueste Digitaltechnik zum Einsatz. Damit wird der Klang dem Design des Innenraums und der Lautsprecherposition angepasst. DSP übernimmt auch die Feineinstellung der Klangkurve, was zu einer natürlichen Klangqualität beiträgt. Gleichzeitig findet im Volvo C70 ein digitaler Klasse D-Verstärker Verwendung, der erheblich effizienter agiert als sein analoges Äquivalent. Ein digitaler Verstärker mit 130 Watt benötigt beispielsweise weniger Energie als ein analoger Verstärker mit nur 100 Watt. Außerdem kann er kompakter gebaut werden und erzeugt weniger Wärme.
Dank Digitaltechnik kann der Klang der Audioanlage im Volvo C70 der jeweiligen Fahrsituation angepasst werden. Nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Klangeinstellung passen sich fortlaufend der Geschwindigkeit des Fahrzeugs an. Der Klang wird ebenfalls automatisch auf die neue Situation eingestellt, sobald das Dach des Fahrzeugs geöffnet oder geschlossen wird. So ist sichergestellt, dass der Hörer immer das gleiche Klangerlebnis verspürt. Natürlich können auch individuelle Vorlieben berücksichtigt werden. Im Menü für persönliche Einstellungen kann der Fahrer des Volvo C70 wählen, wie stark der Klang in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs angepasst werden soll. Dabei gibt es drei Stufen: schwach, mittel und stark.
Das Soundsystem im Volvo C70 ist in drei Ausführungen lieferbar
Für den Volvo C70 sind drei hochwertige Audioanlagen erhältlich, die alle über einen AUX-Anschluss zum Betrieb externer Geräte verfügen. Zur Serienausstattung gehört die Anlage „Performance", die über einen Radio/CD-Player mit 4 x 20 Watt Verstärkerleistung und sechs Lautsprechern verfügt. Darüber rangiert das optionale MP3-fähige „High Performance Sound"-Paket mit 4 x 40 Watt Leistung und insgesamt acht Lautsprechern. „Premium Sound" wurde dagegen für kompromisslose Musik-Gourmets zusammengestellt: Dieses High-End-Paket beinhaltet 5 x 130 Watt Digitalverstärkerleistung, ein Dolby® Surround Pro Logic II System, bis zu 12 High-End-Dynaudio®-Lautsprecher einschließlich Dual Active-Subwoofern inklusive separaten digitalen Verstärkern mit 2 x 130 Watt Leistung (optional).
Darüber hinaus stehen für „High Performance Sound" und „Premium Sound" ein integrierter 6fach-CD-Player sowie zwei 8-Zoll-Subwoofer mit jeweils 130 Watt zur Verfügung. Insgesamt hat das Soundsystem mit zwei Subwoofern eine Leistung von annähernd 1 kW. Die Subwoofer sind hinter den Rücksitzen angebracht und nutzen den Kofferraum als Resonanzkörper zur Erzeugung satter Bässe. In dieser Konfiguration kann es „Premium Sound" selbst mit ambitionierten Heimanlagen aufnehmen und lässt akustisch keine Wünsche mehr offen.
Das Soundsystem in der Premium-Sound-Ausführung ist am Dynaudio®-Logo auf dem Armaturenbrett zu erkennen. Dynaudio® ist weltweit einer der führenden Entwickler und Hersteller von Lautsprechersystemen für Endverbraucher und für Studios. Das Unternehmen hat bereits eine ganze Reihe von Auszeichnungen für seine Produkte erhalten, die nach besonders hohen Qualitätsanforderungen entwickelt werden. So sind auch die Premium-Sound-Lautsprecher im Volvo C70 von besonders hoher Qualität für ein Serienfahrzeug. In den Türen befinden sich optimal proportionierte Drei-Wege-Lautsprecher. Die 8-Zoll-Basstreiber sind mit leistungsfähigen 3-Zoll-Schwingspulen für hohe Leistungen ausgestattet. Auch die Mitteltontreiber sind mit besonders leistungsfähigen Schwingspulen versehen. Die Hochtöner bestehen aus einem Spezial-Gewebe (Silk Dome Tweeter), das zur Erzeugung eines klareren Klangs beiträgt. Das passive Crossover in jedem der Lautsprecher sorgt für ein harmonisches Gesamtklangerlebnis mit optimaler Bandbreite und Dynamik.
Speziell entwickelte Zentrallautsprecher auf dem Armaturenbrett interagieren mit den Türlautsprechern und erzeugen einen natürlichen, homogenen Klang. In den hinteren Verkleidungen befinden sich kombinierte Bass-Mitteltontreiber. Auch diese sind mit leistungsfähigen Schwing-spulen und der gleichen Art von Hochtönern ausgestattet wie die Lautsprecher in den vorderen Türen. Um noch tiefere, vollere Bässe zu erzeugen, kann das System mit zwei 8-Zoll-Subwoofern ausgestattet werden, die in die Wand hinter den hinteren Rückenlehnen integriert werden. Jeder Subwoofer ist mit einem Verstärker der Klasse D ausgestattet, der 130 Watt Leistung produziert. In der Top-Version erreicht die Klangwiedergabe damit im Volvo C70 Konzerthallenqualität.
Umweltschutz: Im Namen der Natur
Wer den Sommer in einem offenen Cabriolet genießt, hat eine besondere Verbindung zu seiner Umwelt aufgenommen. Zugleich wächst dabei nicht selten das Bewusstsein für einen möglichst schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Der Volvo C70 liefert - wie andere Modelle des schwedischen Automobilherstellers auch - zahlreiche Beispiele dafür, wie technische Entwicklungen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt genutzt werden können. Sorgsamer Einsatz von Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien bei der Entwicklung, aber auch bei der Produktion von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende Konzepte - und das beinhaltet nicht nur technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen, sondern vor allem auch Vorsorge für die Umwelt und für kommende Generationen. Wirtschaftliche und emissionsarme Motoren, ein hoher Anteil wieder-verwertbarer Rohstoffe, wartungsfreie und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten, Innenraum-Materialien, die den Öko-Tex-Standard erfüllen, und der konsequente Verzicht auf umwelt- oder gesundheitsgefährdende Substanzen zeichnen auch den Volvo C70 aus.
Bereits bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die negativen Umwelteinflüsse während des gesamten Autolebens so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck wurden detaillierte Analyseverfahren erarbeitet, mit denen die Öko-Bilanz einzelner Technik-Komponenten und Materialien im Vorwege abgeschätzt werden können. Für jedes Modell kann so eine Umweltprodukterklärung erstellt werden, die sowohl die ökologischen Auswirkungen als auch die möglichen Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen berücksichtigt. Die Umweltprodukterklärung, die Volvo als weltweit erster Automobilhersteller eingeführt hat, wird von der unabhängigen Lloyd's Register Quality Assurance bestätigt.
Konsequent umweltbewusst: Von der Entwicklung bis zum Recycling
Darüber hinaus hat der schwedische Hersteller bereits seit Jahrzehnten immer neue umweltschonende Fertigungsverfahren entwickelt. Der technische Fortschritt kommt daher bei Volvo nicht nur der Qualität und Attraktivität der Fahrzeuge zugute, sondern auch der Umweltverträglichkeit bei der Produktion. So gelang es beispielsweise, die Zahl der Kunststoffarten, die in einem Fahrzeug verarbeitet werden, auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile sind sämtliche verwendeten Kunststoffe zur Wiederverwertung geeignet und werden entsprechend gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das Recycling einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind mittlerweile - gemessen am Fahrzeuggewicht - mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine sinnvolle Wiederverwertung geeignet.
Auch die bei der Lackierung des Volvo C70 verursachten Umwelteinflüsse konnten mithilfe neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Ebenso wichtig wie der optische Reiz ist dabei aber auch eine die Umwelt möglichst wenig belastende Lackiertechnik. Volvo gehört zu den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm 14001 zertifiziert haben. Der hohe Anspruch bezüglich der Umweltverträglichkeit erstreckt sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo ebenfalls den Nachweis zertifizierter Herstellungsverfahren verlangt.
Dass von den im Fahrzeug selbst verwendeten Materialien keine Unannehmlichkeiten oder gar Gesundheitsgefährdungen ausgehen, ist für Volvo eine Selbstverständlichkeit. Gewähr-leistet wird dies mittels einer intensiven Überprüfung und Zertifizierung sämtlicher Kunststoff- und Textilrohstoffe. Alle im Innenraum eingesetzten Textilien sind frei von allergieauslösenden oder auf andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen und erfüllen die strengen Normen des Öko-Tex-Standards. Auch das Gerbverfahren für die Lederpolsterungen entspricht dem Öko-Tex-Standard. Desweiteren werden auch die aus Metall bestehenden Funktionselemente auf mögliche Allergiegefahren hin getestet. Türgriffe, Zündschlüssel, Schalthebel und Lenkräder bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien ausgeschlossen werden kann.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.media.volvocars.com/de
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