Volvo S40: Mittelklasse-Limousine mit Oberklasse-Niveau
Volvo S40: Mittelklasse-Limousine mit Oberklasse-Niveau
Köln. Kompakte Außenmaße, vorbildliches Sicherheitsniveau, umfangreiche
Serienausstattung und jede Menge Fahrvergnügen - das sind die Vorzüge
des Volvo S40. Mit der modernen Formensprache und einer revolutionären
Innenraumgestaltung setzt die Limousine in der Mittelklasse eigenständige
Akzente. Darüber hinaus verkörpert der Volvo S40 Komfort und Dynamik, wie
sie sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind. In punkto Sicherheit
orientiert sich der Viertürer an den großen Volvo Modellen. Für das Modelljahr
2009 wurde der Volvo S40 durch zahlreiche neue Ausstattungsmerkmale und
Detailverbesserungen weiter aufgewertet. Sportlich ambitionierte Fahrer finden
in der dynamischen Ausstattungslinie R-Design weitere Individualisierungsmöglichkeiten.
Die Motorenpalette besteht aus sechs Benzinern inklusive
einer besonders umweltverträglichen FlexiFuel-Variante sowie drei modernen
Common-Rail-Turbodieseln, die serienmäßig mit Rußpartikelfiltern ausgerüstet
sind. Hinzugekommen ist Volvo Powershift. Das neu entwickelte Sechs-Gang-
Getriebe kombiniert den Schaltkomfort einer Automatik mit der Dynamik eines
Schaltgetriebes. Gegenüber einer konventionellen Automatik bietet Powershift
eine signifikante Verbrauchseinsparung.
Der Volvo S40 verfügt trotz seiner kompakten Abmessungen über die Eigenschaften größerer
Baureihen. Sein innovatives Design und das hervorragende Fahrverhalten machen ihn zu
einem attraktiven Vertreter in seinem Segment. Dank seiner modernen Erscheinung, der kraftvollen
Motoren und dem hervorragenden Handling vermittelt der Viertürer außergewöhnliches
Fahrvergnügen. Zudem gelingt es dem Volvo S40, die gehobenen Ansprüche an eine zeitgemäße
Limousine zu erfüllen: den Wunsch nach Premium-Qualität in der Mittelklasse, das
Streben nach kompromissloser Sicherheit und höchstem Fahrkomfort trotz kompakter Abmessungen.
Nicht zuletzt wurde der Volvo S40 für jene Autofahrer konzipiert, die innovative
Entwicklungen beim Innenraumdesign und bei der technischen Ausstattung zu schätzen wissen.
Neu im Modelljahr 2009
Beim Volvo S40 stehen im Modelljahr 2009 zahlreiche Verfeinerungen und Detailverbesserungen
im Mittelpunkt. Zusätzliche Möglichkeiten zur Individualisierung des Volvo S40 bieten beispielsweise
die Optionen Innenspiegel mit Ablendautomatik und digitaler Kompassanzeige, ein
Garagentoröffner mit programmierbarer Fernbedienung (Bedientasten in der Sonnenblende)
oder eine Freisprecheinrichtung mit Bluetooth-Schnittsstelle. Darüber hinaus erhielt die Menüstruktur
des festplattenbasierten RTI Navigationssystems eine optische und funktionelle Überarbeitung.
Außerdem wurde die Markenwahrnehmung durch einen neuen, größeren Volvo
Schriftzug am Fahrzeugheck verstärkt.
Interieur mit zusätzlichem Stauraum
Der Innenraum weist dank geschickter Gestaltung des Fronttürbereichs zusätzliche Stauraumreserven
aus. Zwischen Tunnelkonsole und den Türverkleidungen bietet ein großes Staufach
Platz für Gegenstände im DIN-A4-Format, stehende Softdrinkgefäße oder eine liegende
Trinkflasche. Weitere Raumressourcen wurden für einen Zusatzlautsprecher von Dynaudio
genutzt, der einen entscheidenden Beitrag zum First-Class-Hörerlebnis des optionalen
Premium Sound-Audiosystems leistet.
Das markante Designthema der filigranen, geschwungenen Mittelkonsole wurde ausgeweitet
und zieht sich über die Tunnelkonsole bis zur Rückbank hin. Ergänzend befinden sich zusätzliche
Dekorversionen - unter anderem auch in Echtholz - im Angebot. Der Raum zwischen
den Sitzen wurde ebenfalls nach der skandinavischen Designphilosophie der intelligenten
Funktionalität gestaltet: Die kompakte Ausführung des Handbremshebels beispielsweise
schafft zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Selbst kleinste Räume werden als zusätzliche
Ablage, beispielsweise für ein Handy, genutzt. Ein weiteres nützliches Element ist ein herausschwenkbarer
Halter für eine 1,5-Liter-Trinkflasche, die somit für jeden Mitfahrer erreichbar ist.
Zusätzliche Sicherheitsmerkmale
Kleine aber feine zusätzliche Sicherheits-Features unterstützen die ohnehin schon vorbildliche
Sicherheitsausstattung im Volvo S40 nochmals. So wird beispielsweise die Warnblinkanlage
bei einer Vollbremsung oder einer Airbagauslösung automatisch aktiviert. Die Bremsleuchten
verfügen über eine EBL-Notbremsfunktion (Emergency Brake Lights), die bei hartem Verzögern
ein schnell wechselndes Blinksignal auslöst und so den nachfolgenden Verkehr warnt.
Außerdem sind optional Dual-Xenon Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht erhältlich.
Highend-Audiosysteme
Zu den verfügbaren Ausstattungsoptionen zählen unter anderem hochwertige Audiosysteme,
wobei die Topversion Premium Sound mit einem digitalen Verstärker von Alpine, Dolby®
Surround Pro Logic II-Technologie und einer Lautsprecheranlage des dänischen HiFi
Spezialisten Dynaudio ausgerüstet ist. In den Ausführungen High Performance und Premium
Sound können dabei auch Musik-CDs mit den Dateiformaten MP3 oder WMA abgespielt
werden. Der CD-Wechsler ist damit in der Lage, mehrere hundert Songs zu speichern und
ermöglicht dem Besitzer auf Wunsch Zugriff auf sein gesamtes privates Musikarchiv. Alle
Audiosysteme sind außerdem mit einem separaten AUX-Anschluss ausgestattet, über den
sich externe Geräte wie MP3-Player in das Bordsystem einbinden lassen. USB- und iPod-
Anschlüsse sind als Zubehör erhältlich.
Design: Zwischen Tradition und Avantgarde
Die dynamische Linienführung, das kompakte und zugleich sportive Äußere verleihen dem
Volvo S40 ein eigenständiges Profil in der Mittelklasse. Zugleich ist die viertürige Limousine
auf Anhieb als typischer Volvo zu erkennen. Die Elemente der modernen Volvo Formensprache
wurden konsequent umgesetzt. Von oben betrachtet, ähnelt die Karosserie des Volvo
S40 dem Rumpf eines Sportbootes mit rundem Bug, breitem Mittschiff und schmaler Heckpartie.
Diese Form verhilft dem Volvo S40 zu einem kraftvoll-athletischen Auftritt. Hinzu
kommen typische Stilelemente, die auch die größeren Limousinen Volvo S60 und Volvo S80
prägen. Die Designer bei Volvo Cars haben sich bei der Entwicklung des Volvo S40 vorrangig
von klassisch skandinavischem Design beeinflussen lassen: Es steht für klare Formen und
offene Oberflächen, Leichtigkeit und das enge Zusammenspiel von Form und Funktion. In der
Konsequenz entstand eine stilistisch richtungsweisende Limousine mit der Ausstrahlung eines
Premium-Modells.Der Volvo S40 verfügt über ein geräumiges Interieur. Das Fahrzeug-Profil
wird durch das markante Cab-Forward-Design bestimmt, das die Dynamik der Limousine
schon im Stand unterstreicht. Die Motorhaube ist entsprechend kurz ausgefallen; gleichzeitig
wird zusätzlicher Platz für einen großen Fahrgastraum und großzügige Beinfreiheit auf den
hinteren Sitzen erreicht. Spur und Radstand sind großzügig dimensioniert, was auch dem
Fahrverhalten des Volvo S40 zugute kommt. Der lange Radstand ermöglicht außerdem die
Verwendung breiter hinterer Türen - keine Selbstverständlichkeit in diesem Fahrzeugsegment.
Im Gegensatz zu den konkav geformten Pendants größerer Volvo Modelle haben die Türen
des Volvo S40 zudem ein konvexes Profil. Es verstärkt den kraftvollen Auftritt und garantiert
mehr Breite im Fahrgastraum.
Die Karosserieform des Volvo S40 trägt außerdem zur exzellenten Aerodynamik des Fahrzeugs
bei. Der Feinschliff äußert sich im Detail: So sind die Scheibenwischer unterhalb der
hinteren Abschlusskante der Motorhaube verborgen. Seitliche Positionsleuchten wurden bündig
in Scheinwerfern und Heckleuchten untergebracht. In die Außenspiegel sind zusätzliche
Blinker integriert, die von der Seite gut wahrgenommen werden können.
Der Volvo S40 ist eigenständig, ohne seine Familienzugehörigkeit zu verleugnen. Der Volvo
typische Kühlergrill ist mit einem horizontalen Wabenmuster versehen, welches das Design
des Volvo S80 aufnimmt. Die Motorhaube besitzt die klassische V-Form. Die Konturen des
Fahrzeugs - die prägnanten Volvo Schultern an beiden Seiten der Karosserie - sind ebenfalls
Bestandteil der hauseigenen Designphilosophie. Sie symbolisieren gleichzeitig Kraft und
Sicherheit. Die Heckansicht findet in charakteristischen Rückleuchten, die diese Linie aufgreifen,
ihren Abschluss.
Innenraum: Unverwechselbare Größe in der Mittelklasse
Das schnörkellose und zugleich unverwechselbare Karosseriedesign macht den Volvo S40
in der kompakten Mittelklasse einzigartig. Noch mehr gilt diese Sonderstellung für die
Gestaltung des Innenraums. Trotz relativ geringer Abmessungen konnte beim Volvo S40
ein außergewöhnlich großzügiges Raumgefühl realisiert werden.
Das Innenraum-Design des Volvo S40 verbindet klassische Elemente der Formgebung mit
innovativen Ideen. Es ist geprägt durch die für Volvo typische hochwertige Anmutung von
Formen und Materialien, seine überzeugende Funktionalität - aber auch den neuartigen
Ansatz bei der Gestaltung und Anordnung der Bedienungselemente für Audio-, Telefon- und
Klimatisierungsanlage. Blickfang des Cockpits ist eine „frei schwebende" Mittelkonsole, die im
Volvo S40 erstmals in Serie ging.
Skandinavische Eleganz und Leichtigkeit
Bei der Schaffung eines luftigen Raumgefühls ließen sich die Designteams vom Möbelbau
inspirieren. Die traditionelle skandinavische Formensprache mit ihren klaren Oberflächen
stand vorbildhaft für schnörkellose Linien sowie eine natürliche Leichtigkeit von Material und
Struktur. Klassische Beispiele sind die Stühle des international renommierten Designers Arne
Jacobsen, die typisch nordische Architektur oder das Möbeldesign von Alvar Aalto. Auch die
Trends bei hochwertigen High-Tech-Produkten wie Audiosystemen, Kameras und Computern
inspirierten die Volvo Designer. Beim Interieur ging es jedoch nicht nur um die Formgebung,
sondern optimale Nutzungsmöglichkeiten oder die Kombination neuer Materialien. Diese
Ausflüge in „parallele Welten" waren nicht nur kreativ befruchtend, sondern bildeten die
Grundlage für die Innenraumgestaltung des Volvo S40.
Sein Innenraum ist sowohl optisch als auch funktionell in mehrere Ebenen aufgeteilt. Die
erste Ebene besteht in der hochwertigen Auskleidung des gesamten Interieurs, selbst entlang
der Seitenfenster und der Windschutzscheibe. Die nächste Ebene stellt das Armaturenbrett
dar: Es ist klar und schnörkellos gezeichnet. Lüftungsklappen und andere Details sind als
funktionelle Inseln auf einer ansonsten freien Fläche positioniert. Auch die Haptik ist völlig
neuartig. Im Gegensatz zu klassischen Ausstattungen schafft die Textur des Volvo S40 eine
moderne, zeitgemäße Atmosphäre. Zudem trennt sie das Armaturenbrett optisch vom Interieur.
Die Hauptinstrumente, zwei runde Anzeigen mit kontrastierenden Metalleinfassungen, vermitteln
einen sportlichen und zugleich dreidimensionalen Eindruck.
Innovative Lösungen bei der Interieurgestaltung
Auffälligste Feature im Innenraum ist die einzigartige, superflache und „frei schwebende"
Mittelkonsole: Sie verbindet Armaturenträger und Tunnelkonsole auf besonders elegante
Weise. Alle Steuerelemente sind - typisch für Volvo - ergonomisch und funktionell konzipiert.
Die meisten Regler und Tasten steuern mehrere Funktionen. Der obere Teil der Konsole wird
zum Betrieb des Audiosystems und des optional erhältlichen integrierten Telefons benutzt,
während die untere Hälfte für die Klimaanlage reserviert ist. Die wichtigsten Systemeinstellungen
lassen sich über vier große Drehknöpfe anwählen. Alle Regler für die Sekundärfunktionen
bilden außerdem eine Einheit, die einer Fernbedienung ähnelt.
Da ein modernes Audiosystem mit CD-Player heute nicht mehr viel Platz benötigt, konnte das
Panel ungewöhnlich schlank gehalten werden. So entstand eine minimalistische Anmutung,
die das Raumgefühl im Fahrzeug positiv beeinflusst. Weil es eine solche Konsole im Fahrzeugbau
zuvor nicht gegeben hat, waren bei der praktischen Umsetzung völlig neue Denkansätze
nötig, um eine technisch machbare Lösung für das schmale Format zu finden. Das
Audiosystem kann mit einem Dolby Surround Pro Logic II System aufgewertet werden.
Den Konstrukteuren ist es gelungen, trotz platzsparender Technik ein Höchstmaß an
Funktionalität mit ungewöhnlicher Formgebung zu kombinieren. Die Anordnung der Bedienelemente
auf der Mittelkonsole folgt dem typischen Prinzip skandinavischen Designs: Alle
Regler und Tasten wurden übersichtlich und klar strukturiert untergebracht. Im oberen Teil der
Mittelkonsole befinden sich Tasten und Regler für die Audioanlage und das integrierte Telefon,
im unteren Abschnitt werden Lüftung und Klimatisierung gesteuert. Jeweils zwei große Drehregler
sorgen für optische Harmonie zwischen dem oberen und dem unteren Bereich der Konsole.
Mit den beiden oberen Reglern werden Lautstärke und Radiofrequenz gesteuert, die beiden
unteren dienen zur Justierung von Lüftungsintensität und Innenraum-temperatur. Alle übrigen
Funktionen werden mit Hilfe von Tipptasten aktiviert. Oberhalb der Mittelkonsole liegt das
zentrale Display für die Audioanlage und für die Temperaturanzeige direkt im Blickfeld von
Fahrer und Beifahrer. Auch von den Plätzen im Fond aus ist es gut einsehbar. Das Material
der Mittelkonsole bildet im oberen Bereich den Rahmen für das Display, sein unterer Abschluss
umfasst die Schaltkulisse beziehungsweise den Wählhebel für das Automatikgetriebe.
Das Interieur des Volvo S40 ist mit einer Reihe dezent untergebrachter Lichtspots ausgestattet,
die wie eine Theaterillumination verschiedene Bereiche des Fahrgastraums weich
ausleuchten. Das gilt auch für die Dachkonsole, die vom Top-Modell des schwedischen
Herstellers, dem Volvo S80 übernommen wurde. Von hier wird die Mittelkonsole gleichmäßig
angestrahlt. Dies geschieht gedämpft und sanft, ohne den Fahrer zu blenden. Der bemerkt
das Licht nur, wenn er seine Hand nach einem Regler ausstreckt. Dieser Effekt hilft bei der
Bedienung im Dunklen und trägt darüber hinaus zur Fahrsicherheit bei. Der dient auch die
ergonomisch konzipierte Sitzposition des Fahrers. Das Lenkrad ist sowohl in der Höhe als
auch in der Neigung verstellbar. Optional integrierte Bedientasten für Audiosystem,
Geschwindigkeitsregelanlage, Telefon und das nun über einen Festplattenspeicher verfügende
RTI-Navigationssystem erleichtern den schnellen Zugriff auf die jeweils gewünschte Funktion.
Optimale Raumausnutzung und Variabilität
Der Volvo S40 bietet bequeme und vielfach verstellbare Sitze, auf denen sich selbst lange
Strecken ermüdungsfrei zurücklegen lassen. Sein Cab-Forward-Design, der lange Radstand
und der für Volvo typische quer eingebaute Motor sorgen dafür, dass dieser Mittelklasse-
Wagen über einen großzügigen Innenraum verfügt. Er kann ebenso flexibel umgewandelt
werden wie bei den größeren Volvo Modellen. Für das Gepäck steht ein geräumiger Laderaum
mit 404 Litern Fassungsvermögen zur Verfügung. Im Fond bietet der kompakte Fünfsitzer
großzügige Kopf- und Beinfreiheit. Die Rücksitzbank ist asymmetrisch in zwei Teile
getrennt: Ihre Lehnen lassen sich umklappen, so dass eine völlig ebene Ladefläche entsteht.
Auch der Beifahrersitz weist eine umlegbare Rückenlehne auf (optional für das Basismodell):
So ergibt sich eine vielseitig nutzbare Ladetiefe von bis zu 3,02 Metern.
Der Innenraum ist in den drei Farbtönen Anthrazit, Grau und Beige erhältlich. Passend dazu
gibt es mehrere farblich abgestimmte Sitzbezüge. Natürlich gehören auch Lederpolster zur
Angebotspalette. Das innovativste Bezugsmaterial ist ein gerippter Stoff mit Tricot-Tech-
Elementen (T-Tech) und sichtbaren, helleren Nähten. Tricot Tech ist ein Material, das speziell
für Volvo entwickelt wurde, wobei Ideen aus der Sportbekleidung und modernen Reiseaccessoires
herangezogen wurden. Der Kontrast zwischen Tricot Tech und den anderen
Textilien sowie die farblich abgesetzten Nähte verstärken die dynamische Anmutung.
Mit seiner Fülle praktischer Ausstattungsdetails und Lösungen erfüllt der Innenraum den
Premium-Anspruch der Mittelklasse-Limousine.
Karosserie: Sicherheit in ihrer schönsten Form
Glatte Oberflächen und gerundete Kanten bestimmen die Frontpartie des Volvo S40. Damit
werden nicht nur optische, sondern auch sicherheitstechnische Akzente gesetzt. Ausformung
und Materialauswahl wurden so konzipiert, dass bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für
Fußgänger und Radfahrer möglichst gering gehalten wird. Die energieabsorbierenden
Strukturen der Stoßfänger sowie von Motorhaube und Kotflügeln reduzieren nachweislich das
Risiko von Bein- beziehungsweise Kopfverletzungen.
Auch die Insassen sind im Volvo S40 bestens aufgehoben: Die hohe Verwindungssteifigkeit
kommt nicht nur der Resistenz der Karosserie im Fall einer Kollision zugute, sondern steigert
auch die Richtungsstabilität in extremen Fahrsituationen. Dem Aufbau und der Struktur der
Karosserie wurden noch aus einem weiteren Grund höchste Priorität eingeräumt: Bei kleineren
Fahrzeugen sind die Anforderungen an die Knautschzone entsprechend höher als beispielsweise
bei großen Limousinen. Die bei einem Aufprall unvermeidbaren Deformationen müssen
also so gesteuert werden, dass der Fahrgastraum möglichst unversehrt bleibt. Dabei will die
auftretende Aufprallenergie bei einem kompakten Fahrzeug auf einer kürzeren Strecke absorbiert
werden. Neueste Erkenntnisse aus der Unfallforschung sind bei der Planung der Rohbaustruktur
des Volvo S40 mit einbezogen worden. Und es ist gelungen, die unterschiedlichen
Materialien so anzuordnen, dass sie in jeder Unfallsituation das höchstmögliche Maß an
Energie aufnehmen können. Die Auswahl der verbauten Strukturen und Werkstoffe folgte
dabei einem klaren Prinzip: Je näher die Kollisionskräfte dem Fahrgastraum kommen, desto
weniger stark dürfen sich die betroffenen Karosserieteile verformen.
Intelligente Karosseriearchitektur
Um diese unterschiedlichen Anforderungen zu erfüllen, besteht die Knautschzone des Volvo
S40 aus mehreren Zonen. Vier verschiedene Stahlsorten wurden eingesetzt, um die
Kollisionskräfte auf möglichst effiziente Weise aufzufangen. Der vordere Stoßfänger ist mit
einem extrem steifen Querträger aus Borstahl ausgestattet. So genannte Crash-Boxen
verbinden ihn mit den Längsträgern der Karosserie. Diese Verbindungselemente nehmen die
Aufprallenergie bei einer Kollision mit geringer Geschwindigkeit auf, ohne die Karosserie weiter
zu beschädigen. Bei stärkeren Aufprallkräften absorbiert der aus hochfestem Stahl bestehende
untere Teil der Seitenträger einen Großteil der Energie. Die oberen Seitenträger bieten
besonderen Schutz bei dem Aufprall auf eine Lkw-Plattform oder ähnliche Hindernisse. Die
Schwellerpartie mit ihren verstärkten Stahlblechen ist seitlicher Bestandteil der Sicherheitsfahrgastzelle
und schirmt den Fahrgastraum weiter von äußeren Einflüssen ab. Die Gefahr
eindringender Räder in den Fahrgastraum wird damit minimiert. Last but not least verbindet
ein steifer Querträger die A-Säulen der Karosserie mit den Seitenschwellern. Deren Enden
sind auf beiden Seiten als besonders feste Drei-Punkt-Versteifung ausgeführt.
Die unverwechselbare Frontstruktur gehört zu den von Volvo patentierten Sicherheitskonstruktionen.
Selbst die Anordnung des Motors leistet beim Volvo S40 einen sinnvollen Beitrag
zum Insassenschutz: Dank seiner schmalen Bauweise und der Querpositionierung erhöht
sich die Distanz der Maschine zum Fahrgastraum. Im Falle einer Kollision kann sie um bis zu
400 Millimeter nach hinten gedrückt werden, bevor ihr Kurbelgehäuse an den Querträger vor
der Fahrgastzelle stößt. Eine weitere Deformationszone zwischen Haube und Motor reduziert
das Verletzungsrisiko für andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer.
Für bestmöglichen lateralen Schutz sorgen die seitlichen Karosserieverstärkungen: Sie
umfassen unter anderem einen Rohrquerträger zwischen den A-Säulen, einen Diagonalträger
aus hochfestem Stahl in den Türen sowie besonders verstärkte B-Säulen.
Mehrfach prämierter Insassenschutz
Der Volvo S40 überträgt den hohen Sicherheitsanspruch der schwedischen Marke ohne
Abstriche in die Mittelklasse. Im Crashtest des Euro NCAP hat die Kompakt-Limousine ihre
Fähigkeiten als überaus sicheres Mittelklassefahrzeug mit der Höchstwertung von fünf
Sternen eindrucksvoll bewiesen. Das strenge Euro NCAP-Testverfahren besteht aus vier
Teilen, bei denen das Fahrzeugverhalten bewertet wird. Der Frontalzusammenstoß findet mit
einer Geschwindigkeit von 64 km/h statt, wobei der Wagen seitlich versetzt gegen eine deformierbare
Barriere prallt. Beim Seitencrash erfolgt der Zusammenstoß gegen ein anderes,
simuliertes Fahrzeug mit 50 km/h. Dabei trifft eine auf einem Wagen montierte deformierbare
Barriere die Fahrerseite des Autos, um einen seitlichen Aufprall zu simulieren. Beim Pfahltest
wird das Testfahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 29 km/h seitlich gegen eine Stahlsäule
geschleudert; der Aufprall erfolgt auf der Höhe des Fahrersitzes. Bei dieser Untersuchung
werden verschiedene Faktoren, einschließlich der Kindersicherungen, beurteilt.
Auch die US-amerikanische Behörde für Verkehrssicherheit führt ein NCAP (New Car
Assessment Programme) durch. Dabei wird ein Seitenaufprall simuliert und die Auswirkungen
auf den Fahrer oder Beifahrer und den Mitfahrer auf der Rücksitzbank hinter ihm beurteilt.
Auch bei diesem Test erzielte der Volvo S40 die höchst mögliche Punktzahl: fünf Sterne für
den Fahrer bzw. Beifahrer sowie fünf Sterne für den jeweiligen Mitfahrer auf der Rückbank.
Einen weiteren Beweis für das hohe Sicherheitsniveau des kleinsten Volvo liefert das US-amerikanische
Versicherungsinstitut für Straßensicherheit (IIHS), das den Viertürer in einem
Frontalaufprall mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h getestet hat. Dabei wurden folgende
Kategorien bewertet: Die Crash-Fähigkeiten der Fahrzeugstruktur; die Vermeidung einer
Deformation des Fahrgastraums; der bestmögliche Schutz vor Verletzungen der Passagiere
auf den Vordersitzen sowie die Wirksamkeit der Sicherheitsgurte und Airbags. Auch dort
erhielt der Volvo S40 in drei von vier Kategorien die Bestnoten (Best Pick) in seinem Segment.
Sicherheit: Neue Konzepte für die Mittelklasse
Bei der Entwicklung des Volvo S40 ging es darum, trotz kompakter Karosserie-Abmessungen
ein Maximum an Sicherheit zu garantieren. Ziel war nicht allein, in der kompakten Mittelklasse
neue Maßstäbe für optimalen Insassenschutz zu setzen. Die Techniker orientierten sich
zugleich an den größeren Limousinen Volvo S60 und Volvo S80, um deren Sicherheitsniveau
auf das aktuelle Einstiegsmodell der Marke zu übertragen. In einem der fortschrittlichsten
Sicherheitszentren der Welt, dem Volvo Safety Centre in Göteborg, wurden zu diesem Zweck
vollkommen neue Konzepte für den aktiven und den passiven Insassenschutz entwickelt. Die
wichtigsten Ergebnisse dieses Innovationsschubs sind - neben der modernen Karosseriestruktur
des Volvo S40 - die individuelle Abstimmung sich gegenseitig ergänzender Sicherheitselemente
sowie das neue intelligente Fahrerinformationssystem IDIS (Intelligent Driver
Information System).
Ähnlich wie die größeren Modelle von Volvo verfügt auch der Volvo S40 über eine um 140
Millimeter deformierbare Lenksäule. Seine Pedale klappen bei einem Aufprall nach oben weg,
um Fußverletzungen zu vermeiden. Komplettiert wird die Schutzausstattung durch Airbags mit
zweistufigem Auslösesystem, Gurtkraftbegrenzern vorne sowie Sicherheitsgurtstraffern an den
Vordersitzen und den äußeren hinteren Sitzen. Dazu gibt es eine Sitzbelegungserkennung auf
allen fünf Plätzen, die mit einer optischen als auch akustischen Warnmeldung für den Fahrer
gekoppelt ist. Sicherheitsgurte vorne, die sich je nach Sitzposition automatisch in der Höhe
verstellen, gehören ebenfalls zur Standardausstattung: Sie nehmen der Besatzung die optimale
Justierung ab - auch das ist Teil der Volvo Sicherheitsstrategie. Selbstverständlich wurde
auch das bewährte Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS (Side Impact Protection System) im
Volvo S40 sorgsam auf die modellspezifischen Erfordernisse abgestimmt: Neben den
Frontairbags sind sowohl die entsprechenden SIPS Seitenairbags als auch vergrößerte SIPS
Kopf-Schulterairbags serienmäßig an Bord. Letztere sind so konzipiert, dass sie sich nach der
Aktivierung besonders langsam entleeren. Das garantiert zusätzlichen Schutz im unwahrscheinlichen
Falle eines Überschlags.
Den typischerweise beim Heckaufprall entstehenden Halswirbelverletzungen beugt auch im
Volvo S40 das 1998 eingeführte, preisgekrönte Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS
(Whiplash Protection System) vor. Mit kontrollierten Bewegungen von Rückenlehne und
Kopfstütze werden Kopf und Oberkörper bei einem Aufprall von hinten ausbalanciert. Die auf
die Wirbelsäule einwirkenden Belastungen können so deutlich reduziert werden.
Neueste Crashtest-Studien der schwedischen Verkehrsbehörde und der Folksam Versicherung
belegen den hohen Wirkungsgrad des WHIPS Schleudertrauma-Schutzsystems. Der Volvo
S40 gehörte in dieser Untersuchung zu nur vier Fahrzeugen, deren Sitze bestmögliche
Sicherheit gewähren (zusätzlich sind sie vorne und hinten mit Anti-Dive-Durchtauchschutz
ausgerüstet). WHIPS gehört seit Jahren zur Serienausstattung aller produzierten Volvo
Modellreihen. Das System reduziert das Risiko einer Halswirbelverletzung um 33 Prozent und
das Risiko von Langzeitschäden um 53 Prozent.
Höchstes Augenmerk wird bei Volvo traditionell auf die Kindersicherheit gelegt. Wie die
Baureihen Volvo S60, Volvo V70 und Volvo S80 kann auch der Volvo S40 mit integrierten
Kindersitzen auf den beiden äußeren Rücksitzen ausgerüstet werden. Kommen externe
Kindersitze zum Einsatz, lassen sich diese per serienmäßigen Isofix-Vorbereitungen (hinten
rechts und links) justieren. Türsicherungen im Fond komplettieren das Paket.
Konzentration auf das Wesentliche: IDIS entlastet den Fahrer
Eine im Pkw-Bereich bislang einzigartige Innovation stellt das intelligente Fahrer-Informationssystem
IDIS (Intelligent Driver Information System) dar, das im Volvo S40 erstmals in einem
Serienfahrzeug präsentiert wurde. Dabei unterstützt und ergänzt IDIS die Funktionen des
Bordcomputers, des RTI-Navigationssystems sowie des integrierten Telefons: Das aus der
Flugzeugtechnologie abgeleitete System sorgt dafür, dass der Fahrer in kritischen Fahrsituationen,
die seine ganze Aufmerksamkeit erfordern, nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt
wird.
Denn bei Überhol- oder Ausweichmanövern, in Bremssituationen, beim Rangieren oder beim
Abbiegen sind Textmeldungen, akustische oder optische Signale zweitrangig. Das kann ein
eingehender Anruf sein, der Hinweis auf den Nachfüllbedarf des Scheibenwaschwasser-
Behälters, eine Mitteilung des Bordcomputers, vielleicht auch die Sprachausgabe des
Navigationssystems. Um diese unter Umständen gefährliche Reizüberflutung zu vermeiden,
erfasst IDIS permanent und in Echtzeit die momentane Fahrsituation, setzt Prioritäten und
entscheidet daraufhin, ob eine eingehende Information zum Fahrer durchgelassen oder kurzfristig
zurückgehalten wird.
Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, greift die
IDIS-Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der so genannten
Multiplex-Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung.
So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen
Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über Stellung und
Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-
Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags,
die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle DSTC
erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck
in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen,
arbeitet IDIS mit Volvo typischer Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge
und ein digitales Signal die Situation gleich lautend und eindeutig beschreiben, greift IDIS in
den Informationsfluss ein.
Nicht nur in fahrdynamischen Situationen aktiv
Dies geschieht keineswegs nur in ausgeprägt dynamischen Fahrzuständen, sondern immer,
wenn der Fahrer in irgendeiner Weise besonders gefordert ist. Zusätzlich berücksichtigt das
System, ob Blinker oder Scheibenwischer eingeschaltet sind (während des Abbiegens oder
bei eingeschränkter Sicht), ob der Rückwärtsgang eingelegt ist (beim Rangieren) oder ob
gerade die Tastatur der Mittelkonsole betätigt wird (Klima-, Telefon- und Audioregelung).
Außerdem registriert IDIS, ob der Fahrer gerade die Außenspiegel justiert oder die
Frontscheiben-/Scheinwerfer-Reinigungsanlage aktiv ist, zum Beispiel bei erschwerten
Sichtverhältnissen.
Ist die Fahrerbelastung also zu hoch, hält IDIS sekundäre Informationen für die Dauer von
maximal fünf Sekunden zurück und gibt sie erst danach frei. Im Falle eines eingehenden
Telefonats würde für den Anrufer das Besetztzeichen ertönen (Funktion vom Fahrer auf
Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Fünf-Sekunden-Zeitspanne hat sich im Regelfall der
normale Belastungsgrad für den Fahrer wieder eingestellt.
Sobald sich das Verkehrsgeschehen normalisiert hat, kann der Fahrer wieder Telefonanrufe
beantworten, Mitteilungen lesen oder Verkehrsinformationen abrufen. IDIS gehört zum
Serienumfang aller Volvo S40 und kann mit zukünftigen On-Board-Systemen im Bereich der
Information und Kommunikation kombiniert werden. Mit IDIS unterstreicht Volvo einmal mehr
seine Rolle als Schrittmacher auf dem Gebiet innovativer Sicherheitstechnologien.
Warnsystem zur Überwachung des toten Winkels
Ein echtes Novum in seiner Klasse bietet der Volvo S40 mit dem elektronischen Schulterblick.
Häufig könnten Unfälle vermieden werden, wenn von hinten herannahende Fahrzeuge besser
beachtet würden. Dabei steht dem Volvo Fahrer ein Warnsystem zur konstanten Beobachtung
des toten Winkels zur Seite. Der Volvo S40 kann optional mit BLIS (Blind Spot Information
System) ausgerüstet werden. BLIS verfügt über zwei Digital-Kameras, die in die Außenspiegel
installiert sind, und bewegliche Objekte erkennen, die sich auf einer parallelen Fahrspur in
einem Bereich von circa 9,5 Meter hinter und bis zu 3,0 Meter neben dem Volvo S40 befinden.
Sobald dort ein Objekt erscheint, blinkt ein rotes Warnlicht im Spiegeldreieck auf. BLIS
reagiert nur auf Situationen, die eine tatsächliche Gefährdung darstellen könnten. Aus diesem
Grunde ignorieren die Kameras Fahrzeuge, die um mehr als 20 km/h langsamer oder um
mehr als 70 km/h schneller sind als das eigene. BLIS arbeitet sowohl bei Tageslicht als auch
bei Dunkelheit mit der gleichen Zuverlässigkeit und kann bedarfsweise deaktiviert werden.
Durch die Digital-Kameras werden auch dunkel gekleidete Motorradfahrer besser als durch
das menschliche Auge erkannt. Beim erneuten Start des Fahrzeugs nimmt das System den
Betrieb automatisch wieder auf.
Volvo on Call: Sicherheitssystem für alle Fälle
Mit dem optional erhältlichen Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische
Hersteller seinen Kunden schnelle und zuverlässige Hilfe im Fall eines Verkehrs-unfalls
oder einer Panne rund um die Uhr an. Das System lässt sich auch bei Einbruch, Diebstahl des
Fahrzeugs oder Verlust der Schlüssel nutzen. Eine wichtige Funktion ist die automatische Hilfe
bei einem Unfall. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst wird, informiert das System
selbsttätig die VOC-Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter
umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf 10
Meter genau geortet werden kann. VOC basiert auf einem im Fahrzeug integrierten GSM-Telefon
mit Freisprecheinrichtung und dem RTI Navigationssystem. Das Mobiltelefon unterstützt eine 2-
Wege-Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug und dem VOC-Operator. Die Kommunikation
erfolgt via Zentral-Server in Göteborg über die deutsche VOC-Zentrale in München. Das eingebaute
GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet
diese Daten an den lokalen VOC-Operator weiter. Ab dem Modelljahr 2009 ist Volvo on Call
auch ohne RTI Navigationssystem erhältlich.
Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS"-Taste in der Mittelkonsole drücken und
wird dann automatisch mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei,
Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine
effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call"-Taste im Fahrzeug und wird
dann umgehend mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst
und führt diesen zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur
Verfügung.
Fahrwerk: Dynamik und Sicherheit in jeder Situation
Der Volvo S40 weist bei Spur und Radstand großzügige Dimensionen auf. Diese bieten - in
Kombination mit der hohen Verwindungssteifigkeit - beste Voraussetzungen für ein noch
exzellenteres Fahrverhalten. Sowohl der Geradeauslauf als auch die Fahrstabilität bei schnellen
Richtungswechseln werden höchsten Ansprüchen an Komfort und Dynamik gerecht. Die aufwändige
Fahrwerkstechnik orientiert sich dabei an den größeren Fahrzeugen der Volvo
Modellpalette.
Das Fahrwerk des Volvo S40 bietet Einzelradaufhängungen rundum. Die Geometrie der
Vorderachsaufhängung - mit McPherson-Federbeinen, Dreiecksquerlenkern und L-förmigem
unteren Querträger - garantiert jederzeit schnelle und präzise Lenkreaktionen. Eine Mehrlenker-
Hinterachse mit Hilfsrahmen sorgt unabhängig von der Fahrbahn für hervorragenden
Abrollkomfort. Ihre Kinematik ist so konstruiert, dass Untersteuern bei einwirkenden Seitenkräften
zugelassen wird: Durch den variablen, vom Einfedern definierten Sturzwinkel können
sich die Hinterräder also leicht dem Kurvenradius anpassen: Die Vorspur des kurvenäußeren
Hinterrads wird erhöht. Der sich daraus ergebende Mitlenkeffekt wirkt der Tendenz zum Ausbrechen
des Fahrzeugs effektiv entgegen. Die Querstabilisatoren an Vorder- und Hinterachse
sind je nach Motorkonfiguration unterschiedlich stark dimensioniert, was die Fahrdynamik des
jeweiligen Modelltyps unterstützt. Der Allradantrieb im Topmodell Volvo S40 T5 AWD weist
dagegen eine völlig andere Konstruktion auf: Seine Hinterachse ist teilweise aus Aluminium
gefertigt.
In der Basisversion steht der Volvo S40 auf 15-Zoll-Rädern, ab der Variante 2.0 ist er mit 16-
Zoll-Felgen ausgerüstet. Darüber hinaus steht ein umfangreiches Programm attraktiver Aluminiumfelgen
zur Verfügung. Wahlweise ist jeder Volvo S40 auch mit 17-Zoll-Alufelgen sowie
Niederquerschnittsreifen im Format 205/50 R17 zu haben. Alle Räder-Reifen-Kombinationen
sind harmonisch auf den Volvo S40 abgestimmt und unterstützen den individuellen Auftritt des
Fahrzeugs. Zudem können besonders dynamisch wirkende 18-Zoll-Felgen und Niederquerschnittsreifen
im Format 215/45 R18 geordert werden (nicht für Volvo S40 1.6).
Ist das Standard-Fahrwerk eher komfortbetont ausgelegt, verfügen die Versionen Volvo S40 T5
und T5 AWD serienmäßig über straffere Feder-Dämpferkennungen, die einer aktiven Fahrweise
entgegenkommen. Für die Modellvarianten Volvo S40 1.6, Volvo S40 1.8, Volvo S40
2.0, Volvo S40 2.4, Volvo S40 2.4i, Volvo S40 1.6D, Volvo S40 2.0D, Volvo S40 D5 und die
Topversion Volvo S40 T5 ist außerdem ein Sportfahrwerk inklusive Tieferlegung erhältlich.
Leistungsfähige Regelsysteme der Bordelektronik sorgen darüber hinaus für sichere und
unproblematische Fahreigenschaften. So ist die Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic
Stability and Traction Control) bereits serienmäßig in jedem Volvo S40 installiert. Sie ist ein
serienmäßiges Element der aktiven Sicherheit beim Volvo S40. Ihre Aufgabe besteht darin,
jederzeit für einen optimalen Fahrbahnkontakt aller Räder sowie optimierte Fahrstabilität zu
sorgen und eventuelle Traktionsverluste auszugleichen. Zu diesem Zweck registrieren
Sensoren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die Fahrgeschwindigkeit,
die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs. Als wichtigste
Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die als Gierrate bezeichnete Bewegung des
Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern wird von
den Sensoren der DSTC erfasst. Mit einer Reduzierung der Motorleistung und mit einem
gezielten Bremsimpuls an eines oder mehrere Räder wird die Stabilität des Fahrzeugs wieder
hergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert,
indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird das kurveninnere
Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes Eindrehen in
die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und somit ein
Ausbrechen des Hecks verhindert.
Die Bremsanlage ist rundum mit Scheibenbremsen (vorne innenbelüftet) sowie mit einem
besonders leistungsfähigen Antiblockiersystem der sechsten Generation ausgestattet. Ergänzt
wird dieses ABS von der elektronischen Bremskraftverteilung (EBV) sowie dem elektronischen
Bremsassistenten (EBA). Diese Kombination erlaubt einen jederzeit optimalen Einsatz
der Bremsen für eine besonders effektive Verzögerung, wobei das Fahrzeug stets lenk- und
damit gut kontrollierbar bleibt.
Der Volvo S40 verfügt ab Werk über eine elektrohydraulische Servolenkung. Das System
fördert die direkte Rückmeldung an den Fahrer, gleichzeitig sorgt es für ein angenehm
leichtes Lenkgefühl.
Mit diesem Package bietet der Volvo S40 beste Voraussetzungen für entspanntes, schnelles
und gleichzeitig sicheres Fahren auf höchstem Niveau.
Motoren: Innovation mit vier und fünf Zylindern
Für den Volvo S40 stehen neun Motorvarianten zur Wahl - sechs Benziner inklusive einer
Allrad- und einer besonders umweltschonenden FlexiFuel-Variante sowie drei Dieselversionen
mit einer Leistung zwischen 100 PS (74 kW) und 230 PS (169 kW). Damit setzt Volvo auch in
punkto Antriebstechnik Maßstäbe in diesem Fahrzeugsegment. Zu den Triebwerken zählen
vier quer eingebaute Fünfzylinder-Reihenmotoren. Ihr Einsatz wurde durch eine innovative
Bauart ermöglicht, bei der die äußeren Abmessungen des Motors verkleinert werden konnten.
Aus der Kombination ergibt sich ein kompaktes Fahrzeug mit hoher Leistung und hervorragendem
Fahrverhalten. Die klein bauenden Motoren tragen außerdem zur exzellenten Kollisionssicherheit
des Fahrzeugs bei. Alle Dieselmodelle sind serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet:
Derart ausgerüstet, unterbieten sie ebenso wie alle Benziner im Volvo S40 mühelos
die Schadstoffrichtwerte der strengen Euro 4-Norm und markieren so den Status quo modernster
Dieseltechnologie.
Die RNC-Fünfzylinder-Benzinmotoren (re-newed compact) sind eine Weiterentwicklung jener
Triebwerke, die bereits bei den größeren Volvo Modellen zum Einsatz kommen und sich
durch besonders geringen inneren Reibungswiderstand auszeichnen. Bei der Motorenfamilie
des Volvo S40 wurden viele Komponenten im Hinblick darauf gestaltet, dass das eingebaute
Aggregat möglichst wenig Platz beansprucht. Erreicht wurde dies beispielsweise durch die
spezielle Anordnung der Ein- und Auslasskrümmer. Letzterer ist nach unten und zum Motorblock
hin geneigt; der kompakte Einlasstrakt besteht aus Kunststoff und wird über das Triebwerk
geführt. Beim Volvo S40 D5 wurden Abgaskrümmer und Turbolader zu einer kompakten
Einheit zusammengefasst. Die Kraftstoff-Einspritzdüsen sind aus Sicherheitsgründen in einem
mit Aluminium ausgekleideten Bereich installiert. Auch der Drehstromgenerator, die Wasserpumpe
und der Kompressor für die Klimaanlage fallen sehr kompakt aus. Der Klimakompressor
wurde versetzt montiert, um ihn aus der vorderen Knautschzone zu holen.
Das Ergebnis dieser Bemühungen ist - in Bezug auf die Fünfzylinder-Benzin-Aggregate - ein
20-Ventiler, der 200 Millimeter schmaler, 25 Millimeter kürzer und zudem leichter ist als jene
Motoren, die in anderen Volvo Modellen zum Einsatz kommen. In Kombination mit dem
Einbau quer liegender Antriebseinheiten trägt dies entscheidend zur Crashsicherheit bei, da
im Motorraum mehr Platz für gezielte Deformation vorhanden ist. Bei einer Kollision kann der
Motor bis zu 400 Millimeter nach hinten verschoben werden, bevor das Kurbelgehäuse an
den Querträger nahe der Schottwand stößt. Auch zwischen Zylinderkopf und Motorhaube
befinden sich 70 Millimeter - so entstanden konstruktive Freiräume, die Fußgänger, Radfahrer und
Passagiere im Ernstfall schützen helfen.
Zahlreiche Motorvarianten für jeden Anspruch
Für einen attraktiven Einstieg in die Baureihe sorgt der Vierzylinder-Reihenmotor des Volvo
S40 1.6. Mit einem Hubraum von 1,6 Litern und vier Ventilen je Zylinder leistet das moderne
Aggregat 100 PS (74 kW) bei 6.000 min-1 und verfügt über ein maximales Drehmoment von
150 Nm bei 4.000 min-1. So beschleunigt der Volvo S40 1.6 in 11,9 Sekunden auf 100 km/h
und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Der Gesamtverbrauch beträgt 7,2
Liter je 100 Kilometer.
Als zweiter Vierzylinder-Motor steht ein 1,8-Liter-Motor für den Volvo S40 zur Verfügung. Auch
er ist mit 16 Ventilen bestückt und erreicht eine Leistung von 125 PS (92 kW) bei 6000 min-1
sowie ein maximales Drehmoment von 165 Nm bei 4.000 min-1. Der Volvo S40 1.8 bewältigt
den Spurt auf Tempo 100 innerhalb von 10,9 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit
von 200 km/h. Sein Gesamtverbrauch beläuft sich auf 7,3 l/100 km.
Der leistungsstärkste Vierzylinder ist ein 2,0-Liter-Triebwerk mit 145 PS (107 kW) und einem
maximalen Drehmoment von 185 Nm bei 4.500 min-1. Damit sprintet der Volvo S40 2.0, der
ausschließlich mit Fünf-Gang-Schaltgetriebe erhältlich ist, in 9,5 Sekunden auf 100 km/h und
erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Der Gesamtverbrauch liegt bei 7,4 l/100 km.
Darüber rangieren drei Fünfzylinder-Reihenmotoren. Sie verfügen über Hubräume von 2,4
bzw. 2,5 Litern, bieten ein hohes Drehmoment schon bei niedrigen Motordrehzahlen sowie
hervorragende Beschleunigungswerte. Diese Aggregate zeichnen sich durch ihren besonders
vibrationsarmen Lauf aus. Vier Ventile pro Zylinder und zwei oben liegende Nockenwellen
sorgen für hohe Leistungsausbeute und schnelles Ansprechverhalten. Die variable Nockenwellenverstellung
CVVT (Continuously Variable Valve Timing) ermöglicht neben hervorragender
Laufkultur ein hohes Drehmoment sowie niedrigeren Kraftstoffverbrauch und geringe
Emissionen. Während bei den Saugmotoren die Steuerzeiten auf der Einlassseite je nach
Situation verändert werden, arbeitet der T5 zudem auch auslassseitig mit dieser Technik. Das
elektronische Motormanagement garantiert mit präziser und anpassungsfähiger Steuerung
eine effiziente Verbrennung und gute Performance.
Die Basis bildet hier der 2,4 Liter große Fünfzylinder-Motor mit 140 PS (103 kW) bei 5.000
min-1 und einem maximalen Drehmoment von 220 Nm bei 4.000 min-1, der ausschließlich mit
adaptivem Fünf-Stufen-Automatikgetriebe angeboten wird. Der Volvo S40 2.4 beschleunigt in
10,6 Sekunden auf 100 km/h, erreicht ein Höchsttempo von 200 km/h und verbraucht 9,1
Liter auf 100 Kilometer.
Der leistungsstärkste Saugmotor bringt es auf 170 PS (125 kW) bei 6.000 min-1 und ein maximales
Drehmoment von 230 Nm bei 4.400 min-1. Den Spurt auf Tempo 100 absolviert der
Volvo S40 2.4i innerhalb von 8,2 Sekunden (Automatik: 8,9 sec.), die Höchstgeschwindigkeit
beträgt 220 km/h (Automatik: 215 km/h). Der Gesamtverbrauch liegt bei 8,5 Liter (Automatik:
9,1 l) je 100 Kilometer.
Topmodell der Baureihe ist der Volvo S40 T5, dessen Leistung 230 PS (169 kW) beträgt. Der
Fünfzylinder mit Niederdruck-Turbomotor erlaubt eine besonders dosierte Kraftentfaltung und
erreicht ein maximales Dreh-moment von 320 Nm, welches zwischen 1.500 und 5.000 min-1
zur Verfügung steht. Der Volvo S40 T5 sprintet in 6,8 Sekunden (Automatik: 7,2 sec.) auf
Tempo 100 und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h (Automatik: 235 km/h).
Dabei begnügt er sich dennoch mit 8,7 Litern (Automatik: 9,4 l) auf 100 Kilometer.
Das gleiche Aggregat kommt im Volvo S40 T5 AWD zum Einsatz. Die allradgetriebene Limousine
beschleunigt in 7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Automatik 7,5 sec), erreicht eine Höchstgeschwindigkeit
von 230 km/h (Automatik 225 km/h), der Normverbrauch liegt bei 9,6 Litern auf
100 km (Automatik 10,1 l).
Zukunftsweisende Diesel-Technologie
Abgerundet wird die Motorenpalette für den Volvo S40 durch drei moderne Dieseltriebwerke,
zwei Vier- und einen Fünfzylinder. Diese Aggregate sind sparsam sowie überaus durchzugsstark
und mit einem Turbolader sowie einem Common-Rail-Einspritzsystem ausgestattet. Das
Fünfzylinder-Triebwerk zählt zu den stärksten Dieselmotoren dieser Fahrzeugklasse.
Im Volvo S40 1.6D sorgt ein 1,6-Liter-Motor für eine Leistung von 109 PS (80kW) bei 4.000
min-1 sowie für ein maximales Drehmoment von 240 Nm, das schon bei 1.750 min-1 zur
Verfügung steht. Die kleinere der beiden Vierzylinder-Dieselvarianten, die ausschließlich mit
einem manuellen Fünf-Gang-Schaltgetriebe angeboten wird, absolviert die Beschleunigung
auf Tempo 100 innerhalb von 12,0 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von
190 km/h. Dabei begnügt sich der genügsame Volvo S40 1.6D mit einem Gesamtverbrauch
von lediglich 4,9 Litern je 100 Kilometer. Damit ist er nicht nur der sparsamste Volvo der
gesamten Produktpalette, sondern er unterbietet mit CO2-Emissionen von 129 g/km schon
heute den von der EU-Kommission erst für 2012 geforderten Grenzwert von 130 Gramm pro
Kilometer.
Aus zwei Litern Hubraum mobilisiert der Motor des Volvo S40 2.0D 136 PS (100 kW) bei
4.000 min-1. Sein maximales Drehmoment beträgt 320 Nm bei 2.000 min-1. Für den Volvo S40
2.0D steht entweder das manuelle Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder das neue Volvo Powershift
Doppelkupplungsgetriebe bereit. Damit beschleunigt der Volvo S40 2.0D in 9,5 Sekunden
(Powershift 9,6 sec) auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h
(Powershift 205 km/h) . Sein Gesamtverbrauch beschränkt sich auf 5,8 Liter (Powershift 6,0 l)
je 100 Kilometer.
Ausgesprochen sportlich präsentiert sich der 2,4-Liter-Motor des Volvo S40 D5. Der Fünfzylinder
leistet 180 PS (132 kW) bei 4.000 min-1 und weist ein maximales Drehmoment von
400 Nm (Automatik 350 Nm) zwischen 2.000 und 2.750 min-1 (Automatik 1.750 und 3.250
min-1) auf. Vor allem auf langen Strecken spielt das kraftvolle Dieselaggregat seine Stärken
aus. Die souveräne Durchzugskraft ermöglicht kraftvolles Beschleunigen, über ein breites
Drehzahlband hinweg stehen für Zwischenspurts oder Überholmanöver stets üppige Kraftreserven
zur Verfügung. Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der Volvo S40 D5 in 7,9
Sekunden (Automatik 8,5 sec), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h (Automatik 220
km/h), dennoch liegt der Gesamtverbrauch bei lediglich 6,2 Liter (Automatik 7,0 l) auf 100
Kilometer.
Serienmäßige Rußpartikelfilter
Alle Volvo Diesel sind serienmäßig mit Rußpartikelfiltern ausgerüstet. Dabei kommen zwei
Systeme zum Einsatz. Während den Vierzylinder-Dieseln des Volvo S40 ein Additiv zugesetzt
wird, kommt das Filtersystem beim Volvo S40 D5 ohne jegliche Zusätze aus. Unabhängig
vom System erfüllen alle drei Diesel die Euro 4-Norm.
Der Partikelfilter bei den Vierzylindern arbeitet ebenso unauffällig wie effizient: Für eine regelmäßige
und wirksame Regeneration durch Verbrennung benötigt das Filtersystem das
Kraftstoffadditiv Cerium. Dieses Additiv wird dem Kraftstoff vollautomatisch in der jeweils
benötigten Dosis beigemengt. Der in einem separaten Tank mitgeführte Vorrat reicht für rund
60.000 Kilometer. Aufgabe des Additivs ist es, die zur Verbrennung der Rußpartikel benötigte
Temperatur zu senken. Unter normalen Bedingungen wäre eine Temperatur von mehr als 550
Grad nötig, um den Filter von allen Rückständen zu befreien. Unter Einsatz des Additivs
genügen rund 400 Grad - eine Temperatur, bei der Beschädigungen für die Abgasanlage ausgeschlossen
sind. Zeitpunkt und Häufigkeit der Rußpartikel-Verbrennung werden von der
Motorelektronik bestimmt, ohne dass der Fahrer es bemerkt. Mittels Drucksensoren, die vor
und hinter dem Rußfilter angebracht sind, wird ermittelt, wann ein Freibrennen nötig ist. Das
Common-Rail-System leitet daraufhin u.a. mit einer Kraftstoff-Nacheinspritzung den Ruß-
Verbrennungsprozess ein. Zusätzliche Sensoren und eine computergesteuerte Kontrolleinheit
sorgen für gleichmäßiges Abbrennen, das - unabhängig von den äußeren Bedingungen -
immer mit konstanter Temperatur stattfindet. Ein Austausch des Filters ist erst nach einer
Laufleistung von 100.000 Kilometern erforderlich.
Beim Fünfzylinder kommt ein wartungsfrei arbeitendes Reinigungssystem zum Einsatz,
dessen Lebensdauer auf bis zu 240.000 Kilometer ausgelegt ist. Die problemlose Funktionsweise
des Filters wird durch einen intern gesteuerten Selbstreinigungsprozess ermöglicht. Die
in einem Kapillarsystem aus dem Abgas ausgesonderten Rußpartikel sammeln sich in dafür
vorgesehenen Taschen. Mit zunehmender Fülle dieser Hohlräume entsteht ein steigender
Abgasgegendruck, der wiederum eine Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge hat. Diese
Erhitzung reicht aus, damit die überschüssigen Rußpartikel verbrannt werden können.
Dieses Prinzip garantiert eine gleichmäßige und rückstandsfreie Beseitigung der Rußpartikel.
Umweltschonende FlexiFuel-Variante
Der Volvo S40 1.8F repräsentiert eine neue Generation umweltschonender Fahrzeuge. Mit
dem innovativen FlexiFuel-Antrieb kann er sowohl mit Benzin als auch mit Bio-Ethanol (E85)
betrieben werden. Der entscheidende Vorteil von Bio-Ethanol ist der positive Umwelteffekt,
denn beim Einsatz des alternativen Kraftstoffs E85 wird im Vergleich zu Benzinmotoren im
Ethanolbetrieb bis zu 80 Prozent weniger CO2 emittiert. Die Leistungsdaten können sich dennoch
sehen lassen. Der Volvo S40 1.8F, der ausschließlich mit einem manuellen Fünf-Gang-
Schaltgetriebe erhältlich ist, leistet 125 PS (92 kW) und beschleunigt in 10,9 Sekunden von
0 auf 100 km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und verbraucht 7,4 Liter
auf 100 Kilometer.
Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Automatik mit Geartronic-Funktion
Zur Übertragung der Motorleistung auf die Antriebsräder stehen für den Volvo S40 sowohl
manuelle Schalt- als auch Automatikgetriebe zu Verfügung. Je nach Motorvariante wurden die
Kraftübertragungssysteme sorgsam auf die jeweilige Leistungscharakteristik der Antriebsaggregate
abgestimmt. Passend zu seinem herausragenden Leistungsvermögen wird der
Volvo S40 T5 serienmäßig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet, dessen
Abstufung den sportlichen Charakter des Top-Modells wirksam unterstützt. Ein weiteres, in
der Bauart eigenständiges, Sechs-Gang-Getriebe steht für den Volvo S40 2.0D ebenso wie
für den Volvo S40 D5 serienmäßig zur Verfügung. Diese Schaltbox ist ebenfalls auf besonders
hohe Drehmomentwerte ausgelegt, verfügt aber über eine andere Abstufung und passt
sich somit dem besonderen Charakter der Kraftentfaltung beim Dieselmotor optimal an.
Vier der weiteren Benzinmotor-Varianten sowie der Volvo S40 1.6D werden serienmäßig mit
einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgerüstet, das sich ebenfalls mit präziser und leichtgängiger
Handhabung auszeichnet. Lediglich der Volvo S40 2.4 ist ausschließlich mit adaptiver
Fünfgang-Automatik und Geartronic-Funktion lieferbar. Für die Modelle 2.4i und T5 bzw. T5
AWD ist diese Alternative zur manuellen Fahrstufenwahl zusätzlich optional erhältlich. Der
adaptive Charakter der Schaltautomatik passt sich dem bevorzugten Beschleunigungsstil des
Fahrers an. Bei betont dynamischer Fahrweise werden die einzelnen Fahrstufen länger gehalten,
um die Beschleunigung zu intensivieren. Zudem wird bei plötzlichem Druck aufs
Gaspedal spontan heruntergeschaltet. Eine eher komfortorientierte Fahrweise wird von der
Getriebeautomatik dagegen mit frühzeitigem Hochschalten unterstützt. Die Geartronic-
Funktion ermöglicht eine manuelle Wahl der Fahrstufen. Sobald der Wählhebel in die
Geartronic-Position gerückt wird, genügt es, ihn in der Schaltgasse nach vorn zu rücken, um
hochzuschalten. Zum Herunterschalten wird der Hebel nach hinten gezogen. Auf diese Weise
kombiniert die Geartronic den Komfort der automatischen Fahrstufenwahl mit der Möglichkeit,
die Vorzüge des aktiven Fahrens zu genießen.
Neu entwickeltes Volvo Powershift-Getriebe
Das neu entwickelte Volvo Powershift-Getriebe kombiniert den Schaltkomfort einer Automatik
mit der Dynamik eines Schaltgetriebes. Es besitzt zwei unabhängige Kupplungen und arbeitet im
Prinzip wie zwei manuelle, parallelgeschaltete Getriebe. Über die eine Kupplung werden die
Gänge eins, drei und fünf angesteuert, über die zweite die Fahrstufen zwei, vier und sechs. Die
Kupplungen arbeiten wechselweise, wobei eine jeweils geschlossen und die andere offen ist.
Das bedeutet: Während ein Gang noch unter Last steht, ist der nächst höhere bereits eingelegt.
Das Resultat ist eine optimale Beschleunigung durch einen kontinuierlichen Kraftfluss mit extrem
schnellen Gangwechseln ohne Zugkraftunterbrechung. Gegenüber einer konventionellen
Automatik bietet Volvo Powershift zudem eine signifikante Verbrauchseinsparung, die bei rund
acht Prozent liegt.
Allradantrieb für gesteigertes Fahrvergnügen
Bis auf eine Ausnahme verfügen alle Varianten des Volvo S40 serienmäßig über Frontantrieb.
Das Prinzip sorgt für leicht beherrschbare und damit unproblematische Fahreigenschaften
unter allen Bedingungen. Alternativ zum frontgetriebenen Volvo S40 T5 ist das Topmodell
der Baureihe wahlweise auch mit einem elektronisch gesteuerten Allradsystem (AWD)
und Haldexkupplung erhältlich. Bessere Traktion, eine noch effizientere Ausnutzung der
Bodenhaftung und, daraus folgend, gesteigerte Agilität plus zusätzliche Sicherheitsreserven -
das sind Vorzüge, die Volvo durch eine technisch besonders anspruchsvolle Lösung beim
AWD (All Wheel Drive)-System weiter verfeinern konnte. Zum Einsatz kommt dabei eine aktive,
elektronisch gesteuerte und elektrohydraulisch betätigte Lamellenkupplung, die in
Zusammenarbeit mit dem schwedischen Antriebsspezialisten Haldex entwickelt worden ist.
Das AWD-System verteilt die Antriebsleistung in Abhängigkeit zum aktuell herrschenden
Gripniveau stufenlos auf die Vorder- und Hinterachse.
Der Vorteil gegenüber passiven Allradsystemen mit Zentraldifferenzial- oder Viscokupplung ist
nicht nur, dass die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos
variabel ist. Zu den wesentlichen Merkmalen des Systems zählen die praktisch verzögerungsfreien
Reaktionen auf Änderungen der Traktionsverhältnisse und der Fahrbahngriffigkeit.
Neben der im Ölbad laufenden Lamellenkupplung zählen eine Hydraulikpumpe mit Regelventil und
das elektronische Steuermodul zu den Hauptkomponenten des elektro-hydraulischen Volvo
Allradsystems. Alle Teile sind zu einer Baueinheit zusammengefasst und mit dem Hinterachsdifferenzial
verblockt. Erreichen nun die Vorderräder auf glattem, losem Untergrund oder beim
plötzlichen Anfahren und Beschleunigen die Schlupfgrenze, können die Antriebskräfte des
Motors nicht mehr alleine übertragen werden. Es entsteht folglich eine Drehzahldifferenz
beziehungsweise ein Verdrehwinkel zwischen den Eingangswellen der Vorder- und den
Ausgangswellen der Hinterräder.
Stufenlose Kraftverteilung zwischen den Achsen
Bei diesem Vorgang wird über ein Steuerventil der Öldruck auf die Lamellenkupplung erhöht.
Dies geschieht linear und stufenlos: je größer die Drehzahldifferenz, desto größer der Öldruck,
die Kupplungs-Schließkraft und damit auch der Drehmomentanteil, der zu den Hinterrädern
fließt. Der maximale Öldruck - beziehungsweise die größtmögliche Beteiligung der Hinterräder
an der Kraftübertragung - entsteht bei einem Verdrehwinkel von 90 Grad. 65 Prozent der
Antriebsleistung werden dann sofort auf die Hinterräder übertragen. Das System reagiert
nahezu ohne Verzögerung und sehr sanft bereits auf minimale Drehzahlunterschiede von drei
bis vier Umdrehungen pro Minute, was einem Rad-Drehwinkel von weniger als 15 Grad entspricht.
Informationsfluss über CAN-Highspeed-Datenbus
Erforderlich ist dazu ein extrem schneller Informationsaustausch zwischen dem elektronischen
Kontrollmodul der Haldex-Kupplung sowie den Rad-, Fahrwerks- und Lenkungssensoren,
die auch die kombinierte Fahrdynamik- und Traktionsregelung DSTC steuern. Um
einen zuverlässigen Datentransfer in Echtzeit zu gewährleisten, läuft dieser Informationsfluss
über den Hochgeschwindigkeits-Datenbus des so genannten CAN (Controller Area Network)-
Multiplex-Netzwerks: Im Volvo S40 stellt dieser Bus die schnellstmögliche Datenübertragung
fahrrelevanter Nachrichten sicher.
Mit dem aufwändigen Allradsystem wird übermäßiges Untersteuern auf glatter Fahrbahn
ebenso vermieden wie ein Verspannen des Antriebsstrangs in Rangier- und Einparksituationen:
Trotz Drehzahlunterschieden zwischen den Achsen werden solche Ereignisse vom
AWD-System erkannt und entsprechend eingeordnet; der gezielte Bremseingriff der Dynamic
Stability Traction Control (DSTC) auf die Hinterräder bleibt in solchen Fällen aus. Die Raddrehzahl
wird permanent vom Bremskontrollmodul überwacht. Es erkennt auch, ob ein
Reserverad montiert ist: In diesem Fall ist die Funktionsfähigkeit des AWD-System gewährleistet.
In Bremssituationen mit ABS-Eingriff oder bei Fahrzuständen, in denen das Stabilitätssystem
DSTC regelt, wird die Kupplung im Hinblick auf eine bestmögliche Regelqualität geöffnet und
die Hinterräder laufen praktisch frei. Auch hier ist Geschwindigkeit Trumpf: Der Entkopplungsvorgang
benötigt weniger als 100 Millisekunden (0,01s). Das AWD-System im Volvo S40
T5 bietet also nicht nur gesteigerten Fahrspaß - es entspricht auch dem hohen Sicherheitsbewusstsein
des schwedischen Herstellers.
Elektronik: Mit Multiplex zuverlässig über den Daten-Highway
Der Elektronik kommt in heutigen Fahrzeugen immer größere Bedeutung zu. Zwei Beispiele:
1927 genügten dem Bordnetz des Volvo ÖV4 noch vier Sicherungen und 30 Meter Kabel.
1997 addierte sich der Materialaufwand in einem Volvo V70 bereits auf rund 1.200 Meter
Kabellänge, 54 Sicherungen und 20 Steuergeräte.
Im Zuge weiter wachsender Datenmengen haben konventionelle Elektroniksysteme längst
die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht. Die Lösung heisst Multiplex: Dabei handelt es
sich um eine Systemarchitektur, bei der Volvo einmal mehr zu den Schrittmachern zählt.
Intelligente, über Datenbusse in der Computersprache kommunizierende Rechnermodule
machen das Bordnetz schlanker und deutlich leistungsfähiger. Neben einer hohen Servicefreundlichkeit
bietet Multiplex nicht nur mehr Effizienz - es ist vor allem sehr zuverlässig.
Das Multiplex-Bordnetz verfügt über Datenbusse mit unterschiedlichen Transfergeschwindigkeiten,
über die verschiedene Verbrauchergruppen gesteuert werden. Multiplex besteht aus
einem so genannten CAN-Netzwerk (Controller Area Network), bei dem sich einzelne Rechnereinheiten
(Module) die Steuerung der verschiedenen Komponenten teilen. Im Unterschied zu
herkömmlichen Bordnetzen, in denen die Steuergeräte verschiedene Protokolle unterstützen,
also mehrere Sprachen sprechen, kommunizieren alle Multiplex-Komponenten in ein und derselben
Computersprache - dem aus Nullen und Einsen bestehenden Binärcode.
Im Prinzip handelt es sich bei einem Datenbus um eine Ringleitung, an die sämtliche Rechenmodule
angedockt sind. Alle Signale werden in diese Leitung eingespeist und passieren dabei
zwangsläufig jedes Modul. An speziellen Codierungen erkennt das jeweilige Modul, ob es angesprochen
wird. Ist das der Fall, wird es aktiv und setzt die Steuerbefehle um. Informationen,
die an andere Module adressiert sind, werden dagegen ignoriert. Der große Vorteil: Wo
vorher zahlreiche Einzelstromkreise mit separaten Verkabelungen, Relais und Steuergeräten
nötig waren, reicht jetzt eine Datenbus-Leitung aus. Das spart nicht nur wertvolle Zeit,
sondern auch Gewicht.
Die Oberklasse-Limousine Volvo S80 war bei ihrem Debüt 1998 weltweit das erste Serienmodell
mit Multiplex-Technologie. Anschließend kam sie auch in weiteren Volvo Baureihen
zum Einsatz. Der für zeitsensible Regelvorgänge an Motor, Antrieb, ABS, EBV und dem
Fahrstabilitätsprogramm DSTC zuständige High-Speed-Bus transportiert Datenmengen von
500 kBit/s (500.000 Byte pro Sekunde)*. Weniger geschwindigkeitsrelevante Systeme - in
erster Linie Komfortfunktionen wie die Audio- und Klimaregelungen - werden über den 125
kBit/s schnellen Low-Speed-Bus gesteuert.
Neueste Multiplex-Generation: dritter Datenbus im Volvo S40
Das Bordnetz des Volvo S40 verfügt über die jüngste Evolutionsstufe der Multiplex-
Technologie: Wie im Volvo V50 und dem Premium-SUV (Sport Utility Vehicle) Volvo XC90
sind hier drei statt zwei unterschiedlich schnelle Datenbusse installiert, die separate
Funktionsgruppen steuern.
Dabei ist der dritte Bus mit der Bezeichnung „MOST" (Media Oriented Systems Transport)
für die Steuerung von Media-Komponenten wie Audio, Navigation und Telefon zuständig. Im
Unterschied zu den Low- und High-Speed-Bussen erfolgt hier der Signaltransfer über ultraschnelle
Lichtimpulse in einem Glasfaserkabel. Mit 25 mBit/s (Megabit pro Sekunde = 25.000
kBit/s) erreicht der MOST-Bus die fünfzigfache Transferrate des High-Speed-Busses und
transportiert damit pro Sekunde die Datenmenge von zwanzig Audio-CDs.
MOST als Highspeed-Datenautobahn einzusetzen, ist jedoch weder erforderlich noch möglich.
Einerseits ist die Transferrate der regulären Hochgeschwindigkeits-Datenleitung bei
weitem schnell genug, um ohne Verzögerung in Echtzeit zu operieren. Andererseits lässt sich
die Lichtwellentechnik nur nutzen, wenn die angesteuerten Module in Reihe geschaltet sind.
Fiele eines von ihnen aus, wären auch die übrigen nicht mehr einsatzfähig - für sicherheitsrelevante
Systeme ein zu hohes Risiko.
Vorteile in Logistik und Service
In Hinblick auf Service, Logistik und individuelle Kundenbetreuung ist die Multiplex-
Technologie ein Fortschrittsmerkmal. Durch die Fähigkeit des Systems, per Selbstdiagnose
Fehlfunktionen detailliert zu dokumentieren und abzuspeichern, beschränkt sich
eine eventuelle Fehlersuche lediglich auf das Auslesen von Daten per Diagnose-
Steckverbindung zwischen Servicegerät und zentralem Steuermodul im Motorraum.
Weiterer Vorteil: Da die Steuermodule frei programmierbar sind, können sie exakt auf die differenzierten
Anforderungen der verschiedenen Märkte eingestellt werden - die Herstellung
und Lagerung länderspezifischer Ausführungen entfällt. Zudem lassen sich beim Händler
nachträglich weitere Ausstattungsmerkmale, zum Beispiel die Tempomat-Funktion, durch das
Aufspielen der entsprechenden Software nachrüsten. Auf dem gleichen Weg ist es möglich,
vorhandene Funktionen durch ein Update mit der neuesten Programmversion zu optimieren.
Individualisierung nach Kundenwunsch
Das aktuelle Volvo Multiplex-System geht sogar noch einen Schritt weiter. Dank einer neuen
Software ist es möglich, zahlreiche Komfortfunktionen des Fahrzeugs den individuellen
Vorlieben des Kunden anzupassen. Ist ihm zum Beispiel die erste Stufe der zweistufigen
Sitzheizung nicht heiß genug oder die zweite Stufe zu heiß, so lässt sich dies ebenso pro
blemlos programmieren wie die Dauer der Wegbeleuchtung oder der wahlweise helle oder
dunkle Hintergrund des RTI-Monitors. In Zukunft ist es sogar denkbar, die vom Kunden
gewünschten persönlichen Einstellungen wie bevorzugte Radiosender, Sitzmemorystellung,
Spiegeleinstellungen oder RTI-Ziele vorprogrammieren beziehungsweise speichern zu lassen.
Damit kann ein Neuwagen dann bereits vor der Auslieferung mit den individuellen Einstellungen
des Kunden versehen werden.
Software-Update via Internet
Die Programme sind von jedem Volvo Händler weltweit via Internet und damit jederzeit online
abrufbar. Diese Service-Flexibilität steht zurzeit nur Kunden der schwedischen Premiummarke
Volvo zur Verfügung.
Die gesamte Software sämtlicher Volvo Modelle ist auf drei Servern abgelegt. Von den beiden
Exemplaren in der Unternehmenszentrale im schwedischen Göteborg erfüllt einer die
Funktion der Stammdatenbank. Er ist von außen nicht zugänglich. Ein zweiter versorgt die
europäischen Länder, ein identischer Zwilling in Amerika ist für den US-Markt zuständig.
Selbst für den Fall, dass einer der Server störungsbedingt nicht kontaktiert werden kann, wird
der Volvo Kunde kurzfristig bedient: In diesem Fall wird der Händleranschluss automatisch
auf den Server des jeweils anderen Kontinents geschaltet.
Ausstattung: Für gehobene Ansprüche
Der Volvo S40 verfügt über eine umfangreiche Serienausstattung. So gehört zum Beispiel die
Fahrdynamikregelung DSTC zum Serienumfang. Das komplette Sicherheitspaket mit sechs
teils adaptiven Airbags, dem Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS, der Schleudertrauma-
Prävention WHIPS oder dem Fahrer-Informationssystem IDIS ist bei Volvo selbstverständlich.
Neben diesen größtenteils unsichtbaren Basiskomponenten bietet der Volvo S40 serienmäßig
eine Fülle von Annehmlichkeiten, die das Fahren mit ihm zu einem Vergnügen machen.
Schon das Basismodell des Volvo S40 ist mit einer Klimaautomatik inklusive Pollenfilter, farbangepassten
Seitenschutzleisten, Isofix-Aufnahmen für die Rücksitze, elektrohydraulischer
Servolenkung, elektrischen Fensterhebern sowie Leselampen (jeweils vorne und hinten),
höhen- und neigungsverstellbarem Fahrersitz oder automatischer Gurthöhenverstellung vorne
ausgestattet. Eine CD-Audioanlage (inklusive vier Lautsprechern), Außentemperaturanzeige,
Colorverglasung, Wegbeleuchtung oder eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und
Komfortschließfunktion, bei der auf Knopfdruck nicht nur Türen und Heckklappe geöffnet und
geschlossen werden können, sondern auch die Seitenfenster und das optionale Schiebedach,
sind weitere Standardzutaten.
Mehrwert hoch drei: Kinetic, Momentum und Summum
Neben einzelnen Extras stehen für den Volvo S40 die aus den anderen Volvo Baureihen
bekannten Ausstattungslinien Kinetic, Momentum und Summum zur Verfügung. Sie bieten
anspruchs- und sinnvolle Zubehörkombinationen zu einem attraktiven Komplettpreis und werten
das Fahrzeug weiter auf. Im Kinetic-Paket sind je nach Motorisierung 15- bzw. 16-Zoll-Leichtmetallfelgen,
ein in der Höhe justierbarer Beifahrersitz mit umklappbarer Lehne, Textilfußmatten,
Aluminiumblenden in Mittelkonsole, Tunnelkonsole und Türverkleidungen, eine Klimaautomatik
inklusive Aktivkohlefilter und Umluftschaltung, Lederlenkrad sowie -Schaltknauf, Lederhandbremshebel,
beleuchtete Make-up-Spiegel in den vorderen Sonnenblenden oder die
Fond-Mittelarmlehne enthalten.
Die Momentum-Linie bietet darüber hinaus vordere Seitenfenster mit wasserabweisender
Oberfläche, einen Bordcomputer, das Dreispeichen-Multifunktionslenkrad mit Geschwindigkeitsregelanlage,
„Dalarö"-Sitzbezüge aus speziell entwickeltem T-Tech-Material, einen
Innenspiegel mit Abblendautomatik, Regensensor, farbangepasste untere Seitenschweller
sowie Nebelscheinwerfer.
Als Topausstattung offeriert Summum Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine Scheinwerferreinigungsanlage,
elegante „Prestige"-Lederpolster mit Sitzheizung vorne, einen elektrisch einstellbaren
Fahrersitz mit Memory-Funktion oder einklappbare Außenspiegel. Ab dem Modelljahr 2009
gehört auch die 17-Zoll-Leichtmetallfelge „Spartacus" zum Serienumfang.
Alle drei Ausstattungslinien stehen nicht nur für ein gesteigertes Wohlfühl-Ambiente an Bord,
sondern stellen für Käufer des Volvo S40 auch einen klaren Anschaffungsvorteil gegenüber
einzeln bestellten Sonder-ausstattungen dar.
R-Design Paket
Mit dem R-Design Paket kann der Volvo S40 noch stärker individualisert und die sportliche Note
betont werden. Das R-Design Paket lehnt sich an die Tradition der R-Modelle an und zielt auf
sportliche Optik und Fahrdynamik ab. Das R-Design-Paket ist für alle Motorisierungen mit
Ausnahme des Volvo S40 1.6 erhältlich.
Zu den Features beim Karosseriedesign zählen ein Bodykit bestehend aus Front- und Heckschürze
sowie Seitenschwellern in Wagenfarbe, ein Heck- bzw. Dachspoiler, ein Frontgrill mit
R-Design-Logo, Außenspiegel-Gehäuse in matter Chromoptik sowie die 17-Zoll-Leichtmetallräder
„Serapis" im Fünf-Speichen-Design.
Das Interieur wird durch die Teil-Leder-Vulcaflex-Polsterung in Anthrazit/Beige aufgewertet. Das
geprägte R-Design-Logo auf der Rückenlehne der Vordersitze und die kontrastierenden Ziernähte
betonen das exklusive Ambiente. Sportliche Akzente setzen zudem das Multifunktions-
Sportlederlenkrad mit einer Intarsie aus Aluminium und R-Design-Emblem, blau hinterlegte
Rundinstrumente, robuste Sportpedale aus Aluminium mit gummierten Auflagen, Aluminium-
Einlagen in speziellem Design, Lederschalt- bzw. Automatikwählhebel mit Aluminium-Intarsie
sowie Fußmatten mit kontrastierenden Randverstärkungen. Außerdem sind verschiedene
Aussattungselemente im R-Design als Zubehör erhältlich. Eine Geschwindigkeitsregelanlage
zählt ebenfalls zum Ausstattungsumfang des R-Design-Pakets.
Komfort auf Oberklasse-Niveau
Die meisten Optionen der größeren Modelle Volvo S80 und Volvo S60 stehen auch für den
Volvo S40 zur Verfügung. Selten ließ sich eine Kompakt-Limousine so üppig ausrüsten -
Käufer müssen auf nichts verzichten. Dies gilt beispielsweise für ein integriertes Telefon, das
RTI-Navigationssystem (Road Traffic Information) mit Festplattenspeicher und TMC-Funktion
(Traffic Message Channel) sowie automatisch ausklappbarem Farbbildschirm - dessen
Funktionalität im Modelljahr 2009 überarbeitet und weiter optimiert wurde - die Dual-Xenon-
Scheinwerfer samt Reinigungsanlage, den Regensensor oder das elektrische Schiebe-Hebedach
aus Glas. Standheizung, Sonnenrollo oder Verbundglas-Seitenfenster dürfen in der
Optionsliste einer Premium-Limousine ebenso wenig fehlen wie eine Einparkhilfe hinten oder
Alarmanlage. Der Volvo S40 ist darüber hinaus auch mit weiterem praktischen Zubehör wie
einem Fondtisch, verschiedenen Dachboxen, Fahrradträgern oder Anhängerkupplung zu haben.
Zusätzliche Extras für die Individualisierung des Volvo S40 bieten im Modelljahr 2009 beispielsweise
die Optionen Innenspiegel mit Ablendautomatik und digitaler Kompassanzeige, ein
Garagentoröffner mit programmierbarer Fernbedienung (Bedientasten in der Sonnenblende)
oder eine Freisprecheinrichtung mit Bluetooth-Schnittsstelle.
Drei verschiedene Audiopakete - auch mit Dolby Surround Pro Logic II Sound, bis zu zwölf
Lautsprechern, 140-Watt-Subwoofer und CD-Wechsler erhältlich - machen Reisen im Volvo
S40 zu einem Erlebnis, das auch anspruchsvollste Musikliebhaber zufrieden stellt. Die Audiopakete
High Performance und Premium Sound können CDs im MP3-Format lesen und alle
haben eine AUX-Buchse zum Anschluss externer Geräte wie einen iPod.
Reichhaltiges Angebot für jeden Geschmack
Individualität spielt beim Autokauf heute eine entscheidende Rollestehen eine Vielzahl von
Außenlacken und verschiedenen Innenraum-Kombinationen, mehreren Polster- und Lederfarben
und dazu passend abgestimmten Textilfußmatten zur Verfügung. Damit wird der Volvo S40
jedem Anspruch gerecht. Für Mittelkonsole und Türverkleidungen sind Aluminium- oder die
neue Echtholz-Einlage „Nordic" ebenso erhältlich wie die Einlage Virtual White, die das
Interieur weiter individualisieren. Komplettiert wird das Angebot von unterschiedlich gestalteten
Leichtmetallfelgen von bis 15 bis 18 Zoll: Ob seriös-elegant oder sportlich-markant -
Käufer können ihr Fahrzeug individuell und nach Belieben konfigurieren. Kurz: Zwei identische
Volvo S40 dürften schwer zu finden sein.
Umwelt: Verantwortungsvoll in die Zukunft
Schon bei der Entwicklung des Volvo S40 spielte der schonende Umgang mit natürlichen
Ressourcen eine wichtige Rolle. Nicht nur bei den gewählten Materialien, sondern auch im
Produktionsprozess sollten Beeinträchtigungen für die Umwelt so weit wie möglich minimiert
werden. Die Bemühungen reichen vom Einsatz recycelter Filz- und Holzfaserstoffe über
chromfreie Materialien zur Karosserievorbehandlung, wasserbasierende Außenfarben und
bleifreie Gewichte zur Räderauswuchtung bis hin zur Kennzeichnung sämtlicher Kunststoffteile.
Beim Volvo S40 kommen darüber hinaus sparsame Motoren zum Einsatz. So ist der
Volvo S40 1.6D mit einem Gesamtverbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer der sparsamste
Volvo der gesamten Produktpalette und unterbietet mit CO2-Emissionen von 129 g/km schon
heute den von der EU-Kommission erst für 2012 geforderten Grenzwert von 130 Gramm pro
Kilometer.
Mit den serienmäßig installierten Rußpartikelfiltern für die Diesel-Modelle des Volvo S40 intensiviert
der schwedische Automobilhersteller sein Engagement für den Umweltschutz. Aktuell
erlauben die Grenzwerte der Euro 4-Norm einen Rußausstoß von 0,025 Gramm je Kilometer.
Für die nächste Normstufe (Euro 5) ist eine weitere Reduzierung der Partikel um 90 Prozent
auf dann nur noch 0,0025 Gramm pro Kilometer geplant. Die von Volvo eingeführte Rußpartikelfilter-
Technologie macht eine derart umfangreiche Verringerung der Ruß-Emissionen bereits
heute möglich.
Sämtliche im Fahrzeug integrierten Bauteile sind auf möglichst geringe Umweltbelastung ausgelegt
- das gilt beispielsweise für die reibungsarmen Aluminiummotoren, die nahe am Motor
plazierten Dreiwege-Katalysatoren, den Sauerstoffsensor (Lambdasonde) an Ein- und Auslass
des Katalysators und das System zur Aufbereitung sich verflüchtigender Benzindämpfe (EVAP).
Konstruktive Optimierung aller Komponenten
Beim Volvo S40 T5 wurden Krümmer und Turbolader zusammen in einem Gehäuse aus
hochlegiertem Stahl integriert, das besonders hitzebeständig ist (1050°). Dieses Gehäuse
muss nicht wie üblich mit Benzin gekühlt werden. Das wiederum erlaubt, den Motor mit einer
magereren Kraftstoffmischung zu betreiben, was den Kraftstoffverbrauch und den Abgasausstoß
insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten weiter senkt. Außerdem wird so die
Lebensdauer des Motors verlängert. Der neue Einlasstrakt aus Kunststoff hat ebenfalls einen
positiven Einfluss auf die Umwelt. Die minimale Hitzeleitfähigkeit des Kunststoffs führt zu
kühlerer Einlassluft, effizienterer Verbrennung und weniger Abgasen. Das Design der
Lambdasonden wurde dahingehend verbessert, dass sie sich noch schneller aufheizen und
nach einem Kaltstart eher einsatzbereit sind. Auch dies sorgt für geringere Abgasemissionen.
Für Wohlbefinden und Gesundheit
Wie bereits bei anderen Volvo Modellen wurde auch beim Volvo S40 darauf geachtet, dass
die Passagiere in einem sauberen Innenraum sitzen. Deshalb gehört ein Pollenfilter bereits
zur Serienausstattung. Optional ist für den Volvo S40 auch das Volvo System für Luftqualität
im Innenraum (IAQS) als Option erhältlich. IAQS steht für Interieur Air Quality System und
besteht aus einer automatischen Umluftschaltung sowie einem Aktivkohlefilter. Das moderne
System zur Sicherung der Luftqualität reinigt die einströmende Luft automatisch von
Verschmutzungen und Gerüchen. IAQS sorgt dafür, dass die Luft im Inneren des Wagens
praktisch sauberer ist als die Außenluft.
In hohem Maße wiederverwertbar
Alle im Innenraum verwendeten Materialien wurden so ausgesucht und getestet, dass sie
keine Allergien oder andere gesundheitlichen Beschwerden auslösen können. Die Werkstoffe
für die Innenauskleidung weisen einen extrem niedrigen PVC-Gehalt auf. Das Leder ist
chromfrei, die Oberflächenbehandlung nickelfrei und die verwendeten Bezugsstoffe sind nach
Öko-Tex zertifiziert. Wie alle Volvo Modelle ist auch der Volvo S40 in hohem Maße wiederverwertbar.
Nach Gewicht gerechnet können 85 Prozent der Materialien im Fahrzeug recycled
werden. Zur leichteren Aufbereitung sind alle Kunststoffteile bereits gekennzeichnet.
Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Presseabteilung der
Volvo Car Germany GmbH:
Ulli Andree
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter Produktkommunikation
Tel. 0221 - 93 93 108
Fax 0221 - 93 93 109
Mail: uandree@volvocars.com
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