Volvo V50: Dynamik in der Kombi-Klasse
Volvo V50: Dynamik in der Kombi-Klasse
Köln. Mit einer gehörigen Portion Fahrdynamik und einer großen Variabilität
setzt der Volvo V50 Maßstäbe in der Mittelklasse und wird damit auch den
Ansprüchen junger, aktiver Familien gerecht. Der Sportkombi überzeugt mit
ausdrucksstarkem Design, einzigartigem Sicherheitskonzept, Verarbeitungsqualität
auf Premium-Niveau und zahlreichen technischen Innovationen. Für
das Modelljahr 2009 wurde der Volvo V50 durch neue Ausstattungsmerkmale
und Detailverbesserungen weiter aufgewertet. Sportlich ambitionierte Fahrer
finden in der dynamischen Ausstattungslinie R-Design weitere Individualisierungsmöglichkeiten.
Als Antrieb stehen drei Vierzylinder- und drei Fünfzylinder-
Benzinmotoren sowie drei Turbodiesel mit Common-Rail-Technik zur Verfügung.
Die Leistungsspanne der Benzinmotoren reicht von 100 PS (74 kW)
bis 230 PS (169 kW) im Topmodell Volvo V50 T5, das auf Wunsch auch mit
elektronisch gesteuertem Allradantrieb lieferbar ist. Die 109 PS (80 kW), 136 PS
(100 kW) bzw. 180 PS (132 kW) starken Diesel-Motoren sind serienmäßig mit
einem Rußpartikelfiltersystem ausgerüstet und erfüllen die Schadstoffeinstufung
Euro 4. Mit der FlexiFuel-Variante, die wahlweise mit Benzin oder Bio-Ethanol
betrieben werden kann, steht ein weiteres umweltfreundliches Antriebskonzept
bereit. Hinzugekommen ist Volvo Powershift. Das neu entwickelte Sechs-Gang-
Getriebe kombiniert den Schaltkomfort einer Automatik mit der Dynamik eines
Schaltgetriebes. Gegenüber einer konventionellen Automatik bietet Powershift
eine signifikante Verbrauchseinsparung.
Praktische Vorzüge und ein großzügiger, vielseitig nutzbarer Innenraum bilden die wichtigste
Voraussetzung, um im Segment der Kombis zu bestehen. Dem Volvo V50 gelingt es darüber
hinaus, mit seinen fahrdynamischen Qualitäten für Aufsehen zu sorgen. Auch mit seiner
lückenlosen Sicherheitstechnik und der hervorragenden Verarbeitungsqualität setzt der
Schwede Maßstäbe in der Mittelklasse. Zur besonderen Faszination des Sportkombis trägt
aber nicht zuletzt sein ausdrucksstarkes Design bei. Auch das moderne und attraktive Styling
des Volvo V50 signalisiert eine gelungene Kombination aus Dynamik, Solidität und Transporteigenschaften,
die den besonderen Charakter des kompakten Fünftürers ausmacht.
Neu im Modelljahr 2009
Beim Volvo V50 stehen im Modelljahr 2009 zahlreiche Verfeinerungen und Detailverbesserungen
im Mittelpunkt. Zusätzliche Möglichkeiten zur Personalisierung des Volvo V50 bieten beispielsweise
die Optionen Innenspiegel mit Ablendautomatik und digitaler Kompassanzeige, ein
Garagentoröffner mit programmierbarer Fernbedienung (Bedientasten in der Sonnenblende)
oder eine Freisprecheinrichtung mit Bluetooth-Schnittsstelle. Darüber hinaus erhielt die Menüstruktur
des festplattenbasierten RTI Navigationssystems eine optische und funktionelle Überarbeitung.
Außerdem wurde die Markenwahrnehmung durch einen neuen, größeren Volvo Schriftzug
am Fahrzeugheck verstärkt und eine zusätzliche Uhr im Fahrerdisplay integriert.
Interieur mit zusätzlichem Stauraum
Der Innenraum weist dank geschickter Gestaltung des Fronttürbereichs zusätzliche Stauraumreserven
aus. Zwischen Tunnelkonsole und den Türverkleidungen bietet ein großes Staufach
Platz für Gegenstände im DIN-A4-Format, stehende Softdrinkgefäße oder eine liegende
Trinkflasche. Weitere Raumressourcen wurden für einen Zusatzlautsprecher von Dynaudio
genutzt, der einen entscheidenden Beitrag zum First-Class-Hörerlebnis des optionalen
Premium Sound-Audiosystems leistet.
Das markante Designthema der filigranen, geschwungenen Mittelkonsole wurde ausgeweitet
und zieht sich über die Tunnelkonsole bis zur Rückbank hin. Ergänzend befinden sich zusätzliche
Dekorversionen - unter anderem auch in Echtholz - im Angebot. Der Raum zwischen
den Sitzen wurde ebenfalls nach der skandinavischen Designphilosophie der intelligenten
Funktionalität gestaltet: Die kompakte Ausführung des Handbremshebels beispielsweise
schafft zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Selbst kleinste Räume werden als zusätzliche
Ablage, beispielsweise für ein Handy, genutzt. Ein weiteres nützliches Element ist ein herausschwenkbarer
Halter für eine 1,5-Liter-Trinkflasche, die somit für jeden Mitfahrer erreichbar ist.
Zusätzliche Sicherheitsmerkmale
Kleine aber feine zusätzliche Sicherheits-Features unterstützen die ohnehin schon vorbildliche
Sicherheitsausstattung im Volvo V50 nochmals. So wird beispielsweise die Warnblinkanlage
bei einer Vollbremsung oder einer Airbagauslösung automatisch aktiviert. Die Bremsleuchten
verfügen über eine EBL-Notbremsfunktion (Emergency Brake Lights), die bei hartem Verzögern
ein schnell wechselndes Blinksignal auslöst und so den nachfolgenden Verkehr warnt.
Außerdem sind optional aktive Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht erhältlich.
Highend-Audiosysteme
Zu den verfügbaren Ausstattungsoptionen zählen unter anderem hochwertige Audiosysteme,
wobei die Topversion Premium Sound mit einem digitalen Verstärker von Alpine, Dolby®
Surround Pro Logic II-Technologie und einer Lautsprecheranlage des dänischen HiFi-
Spezialisten Dynaudio ausgerüstet ist. In den Ausführungen High Performance und Premium
Sound können dabei auch Musik-CDs mit den Dateiformaten MP3 oder WMA abgespielt
werden. Der CD-Wechsler ist damit in der Lage, mehrere hundert Songs zu speichern und
ermöglicht dem Besitzer auf Wunsch Zugriff auf sein gesamtes privates Musikarchiv. Alle
Audiosysteme sind außerdem mit einem separaten AUX-Anschluss ausgestattet, über den
sich externe Geräte wie MP3-Player in das Bordsystem einbinden lassen. USB- und iPod-
Anschlüsse sind als Zubehör erhältlich.
Design: Dynamische Ausstrahlung und effektive Raumausnutzung
Mit ihrem kraftvoll-eleganten Erscheinungsbild setzt die Karosserie des Volvo V50 das moderne
Designkonzept des schwedischen Automobilherstellers konsequent fort. Die Grundform des
Fünftürers lässt Übereinstimmungen mit dem größeren Volvo V70 erkennen. Kurze Karosserieüberhänge,
die kraftvoll gerundete Frontpartie und eine sanft nach hinten abfallende Dachlinie
verleihen dem Sportkombi darüber hinaus jedoch ein ebenso dynamisches wie eigenständiges
Profil. Kraftvolle Proportionen und die klare, schnörkellose Linienführung machen den Volvo
V50 unverwechselbar. Dabei wurden markentypische Gestaltungselemente wie die ausgeprägte
Schulterpartie, der markante Kühlergrill und die V-förmige Kontur der Motorhaube
integriert. Große Flächen und sanfte Rundungen verkörpern Dynamik und zugleich auch
Solidität, die traditionell zu den Grundeigenschaften bei Volvo gehört. Auch der steile Heckabschluss
und die schmalen, hoch angesetzten und bis zum Stoßfänger hinabreichenden
Rückleuchten sind ein Erkennungsmerkmal für Kombis der Marke Volvo.
Von oben betrachtet, erinnert die Karosserieform des Volvo V50 an den Rumpf einer Segelyacht
mit einem schmalen Bug und einem breiten Mittschiff, das sich nach hinten verjüngt und
mit einem gerade geschnittenen Heck abschließt. Zum athletischen Charakter des Sportkombis
trägt auch das konvexe Profil der Türen bei. Der lange Radstand ermöglichte zudem den Einbau
breiter hinterer Türen, die den Einstieg zu den Sitzplätzen im Fond erheblich erleichtern.
Das steile Heck, die Innenraum-Abmessungen und die im Cab-Forward-Stil weit vorn angesetzte
Windschutzscheibe verhelfen dem Kombi zu einem großzügigen Fahrgastraum und
entsprechenden Staukapazitäten im Gepäckabteil. Der Innenraum des Volvo V50 bietet
hohen Reisekomfort für bis zu fünf Insassen. Das Gepäckraumvolumen lässt sich dank der
geteilt umklappbaren Rückbank auf bis zu 1.307 Liter erweitern. Damit ist der Sportkombi als
bequemes Langstreckenfahrzeug für die ganze Familie ideal geeignet und darüber hinaus
auch für besondere Transportanforderungen gerüstet.
Markentypisches Styling mit individueller Note
Mit seiner funktional geprägten Grundform und zahlreichen markentypischen Gestaltungselementen
trägt der Volvo V50 unverkennbar jene Züge, die ihn als Kombi-Modell des
schwedischen Automobilherstellers ausweisen. Der markant nach vorn ragende schwarze
Kühlergrill zwischen den großformatigen Scheinwerfern wird von edlem Chrom umrahmt. Eine
zusätzliche, diagonal verlaufende Chromleiste trägt wie bei jedem Modell von Volvo das
blaue, jetzt deutlich größere Markenemblem in der Mitte des Kühlergrills. Mit den schwarz
eingefassten, neu gestalteten Scheinwerfern im Klarglas-Design wird nicht nur für optimale
Sicht gesorgt, sondern auch ein optischer Akzent gesetzt. Die Scheinwerferreinigungsanlage
mit Hochdruck-Wasserstrahltechnik ist nur bei Benutzung sichtbar und bleibt ansonsten in der
Stoßfängereinheit verborgen. In den kraftvollen und zur Verbesserung des Unfallschutzes
von Fußgängern und Radfahrern sanft gerundeten Stoßfänger sind sowohl der zusätzliche
Lufteinlass als auch die Nebelscheinwerfer integriert. Zwei in Wagenfarbe lackierte Streben,
die den Lufteinlass von den Rahmen der Nebelscheinwerfer abgrenzen, setzen die Linie der
V-förmig zugespitzten Motorhaube nach unten hin fort. Die Heckansicht des Sportkombis wird
nicht nur von den markanten Heckleuchten dominiert, sondern auch vom ausgeprägten
Stoßfänger, dessen oberer Abschluss die Ladekante auf optisch reizvolle Weise einfasst.
Zur harmonischen Linienführung der Karosserie trägt auch die Gestaltung der vorderen
Scheibenwischer bei. Sie liegen unter der hinteren Kante der Motorhaube verborgen, was
nicht nur die Optik, sondern auch die Aerodynamik des Fahrzeugs verbessert. In die Außenspiegel
des Volvo V50 wurden Zusatz-Blinkleuchten integriert, die auch von der Seite gut
sichtbar sind. Die individuelle Note der Seitenansicht wird beim Volvo V50 auch von der
optional verfügbaren Dachreling unterstrichen. Die Form der mattschwarz lackierten
Halterungen an den Dachflanken übernehmen die Linienführung der seitlichen Fensterrahmen.
Die Seitenschutzleisten des Volvo V50 sind schon bei der Basisversion in Wagenfarbe
lackiert, um den dezenten Auftritt des Fünftürers zu betonen. Eine Vielzahl von
Lackierungen bietet die Grundvoraussetzung für einen optischen Auftritt mit individuellem Stil.
Zusätzliche Akzente lassen sich mit attraktiven Leichtmetallfelgen erzielen, die im 15- bis 18-
Zoll-Format erhältlich sind.
Innenraum: Einzigartig in Form und Qualität
Das Fahrvergnügen im Volvo V50 lässt sich Tag für Tag erleben. Andere Qualitäten des
dynamischen Sportkombis kommen dagegen nur bei besonderer Beanspruchung voll zur
Geltung. Das gilt insbesondere für den flexibel nutzbaren Innenraum, dessen Transportkapazitäten
im Alltagsbetrieb nur selten an ihre Grenzen stoßen. Auf der Fahrt in den Urlaub
dagegen sind sowohl höchster Komfort als auch ein möglichst großer Laderaum gefragt.
Bequeme Sitze, viel Platz für bis zu fünf Insassen und ein üppig dimensionierter Gepäckraum
machen den Volvo V50 daher zu einem idealen Langstreckenfahrzeug für die ganze Familie.
Kopf- und Beinfreiheit sind auch auf den hinteren Sitzplätzen großzügig bemessen. Zum
Wohlbefinden auf Reisen trägt darüber hinaus das anspruchsvolle Interieur des Volvo V50
bei. Hochwertige Materialien und eine überzeugende Verarbeitungsqualität machen die Fahrt
im Volvo V50 zum Vergnügen. Vor allem der Fahrer profitiert darüber hinaus von der vorbildlichen
Ergonomie und der sinnvollen Gestaltung der Bedienungselemente.
Typisch skandinavisches Design prägt nicht nur die Karosserie, sondern auch den Innenraum
des Volvo V50. Eine harmonische Farbgebung, großflächige und sanft gerundete Formen,
hochwertige Materialien und die klare Anordnung aller Anzeigen und Bedienungselemente
sind kennzeichnend für das Interieur des Sportkombis. Das stilvolle Ambiente, das die
Insassen umgibt, ist typisch für Fahrzeuge des schwedischen Automobilherstellers. Im Volvo
V50 wird darüber hinaus ein besonderer Akzent gesetzt, der sowohl die Optik als auch die
Funktionalität des Interieurs betrifft. Blickfang im Zentrum zwischen Lenkrad und Handschuhfach
ist die scheinbar frei schwebende Mittelkonsole. Die extrem flach gehaltene Bedientafel
verbindet den Armaturenträger mit der Tunnelkonsole und trägt auf Grund ihrer Optik zum
großzügigen Raumgefühl im Volvo V50 bei. Auf der Mittelkonsole sind - klar voneinander
getrennt - sämtliche Bedienungselemente für die Audioanlage und das integrierte Telefon sowie
für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsanlage untergebracht. Dank der ergonomischen
Gestaltung und der übersichtlichen Anordnung der Tasten und Regler ist die einzigartige
Mittelkonsole nicht nur optisch, sondern auch für die Funktionalität ein klarer Fortschritt
gegenüber herkömmlichen Bedienungsfeldern.
Ergonomie und Design: Die frei schwebende Mittelkonsole
Die übersichtliche Gliederung des Innenraums gehört zu den Erkennungsmerkmalen für
Fahrzeuge der Marke Volvo. Auch im Volvo V50 werden die unterschiedlichen Funktionsbereiche
farblich und formell klar voneinander getrennt. So hebt sich das aus einem besonders
hochwertigen Material gefertigte Armaturenbrett von den Verkleidungen im Bereich der Windschutzscheibe
und der Seitenfenster ab. Im Blickfeld des Fahrers liegen runde Anzeigen mit
Metalleinfassungen, die über alle für den Fahrbetrieb relevanten Daten und Messwerte informieren.
Die dreidimensionale Optik der Armaturen betont den sportlichen Charakter des Volvo
V50. Alle Hebel und Schalter im Bereich des Lenkrads sind übersichtlich angeordnet und
ergonomisch sinnvoll platziert. Einen ganz besonderen Platz fanden die Steuerungselemente
für die Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik sowie die Klimatisierung und Lüftung im
Volvo V50. Alle Regler und Tasten dieser Komfortfunktionen sind auf der Mittelkonsole untergebracht,
die sich sowohl farblich als auch gestalterisch in einzigartiger Weise vom übrigen
Interieur abhebt.
Mit der frei schwebenden Anordnung der Mittelkonsole hat Volvo einmal mehr ein Highlight
auf dem Gebiet der Innenraumgestaltung gesetzt. Die extrem flach gehaltene Tafel verbindet
in einem eleganten Schwung den Armaturenträger mit der Tunnelkonsole zwischen den
Vordersitzen. Der optische Reiz der Mittelkonsole lässt sich mit unterschiedlichen Oberflächenmaterialien
nochmals gesondert hervorheben. Revolutionäres Design in edlem Look bietet die
Echtholz-Ausführung „Nordic"; die Aluminiumvariante sorgt für ein kühl-sportliches Ambiente,
Virtual White für einen Look, der dem neuesten Computerdesign nahekommt.
Den Konstrukteuren gelang es, trotz platzsparender Technik ein Höchstmaß an Funktionalität
mit ungewöhnlicher Formgebung zu kombinieren. Die Anordnung der Bedienelemente auf der
Mittelkonsole folgt dabei dem typischen Prinzip skandinavischen Designs: Alle Regler und
Tasten sind übersichtlich und klar strukturiert. Im oberen Teil des Bedienfelds befinden sich
Tasten und Regler für die Audioanlage und das integrierte Telefon, im unteren Abschnitt werden
Lüftung und Klimatisierung gesteuert. Jeweils zwei große Drehregler sorgen für optische
Harmonie zwischen dem oberen und dem unteren Bereich der Konsole. Mit den oberen
Reglern werden Lautstärke und Radiofrequenz gesteuert, die unteren dienen zur Justierung
von Lüftungsintensität und Innenraumtemperatur. Alle übrigen Funktionen werden mit Hilfe
von Tipptasten aktiviert. Oberhalb der Mittelkonsole liegt das zentrale Display für die Audioanlage
und für die Temperaturanzeige direkt im Blickfeld von Fahrer und Beifahrer. Auch von
den Plätzen im Fond aus ist es gut einsehbar. Das Material dieser innovativen Bedientafel
bildet im oberen Bereich den Rahmen für das Display, der untere Abschluss umfasst die
Schaltkulisse beziehungsweise den Wählhebel für das Automatikgetriebe.
Zum innovativen und edlen Ambiente im Volvo V50 passt auch das Konzept für die Innenraumbeleuchtung.
Mit Hilfe von zahlreichen Lichtpunkten werden die verschiedenen Bereiche
des Innenraums sanft angestrahlt. Der Effekt gleicht der Funktion einer Theaterbeleuchtung.
Die Dachkonsole wurde vom Top-Modell des schwedischen Herstellers, dem Volvo S80, übernommen.
Von hier wird die Mittelkonsole beleuchtet, das Licht wird dabei jedoch so dezent
gedämpft, dass es im Fahrbetrieb kaum wahrnehmbar ist und jegliche Blendwirkung ausgeschlossen
wird. Die Bedienung der Audioanlage und des integrierten Telefons kann optional
auch mit Hilfe des Multifunktionslenkrads vorgenommen werden. Die ergonomisch durchdacht
angeordneten Tasten im äußeren Bereich der Lenkradspeichen ermöglichen es dem Fahrer,
einzelne Funktionen zu aktivieren, ohne den Blick von der Straße wenden zu müssen.
Vielseitig und komfortabel
Die sportlich-elegante Karosserieform des Volvo V50 fasziniert mit ihren optischen Reizen
und überzeugt dank ihrer praktischen Vorzüge. Das attraktive äußere Erscheinungsbild macht
die Entscheidung für ein Kombi-Modell leicht. Doch auch der Volvo V50 verbucht wichtige
Pluspunkte auf dem Gebiet der Transportkapazitäten. Trotz seiner kompakten Außenmaße ist
der Sportkombi nicht nur den alltäglichen Anforderungen gewachsen. Auch zum Verstauen
großer Sportgeräte, unhandlicher Möbelstücke oder des Urlaubsgepäcks für die ganze
Familie bietet der Gepäckraum des Volvo V50 optimale Voraussetzungen. Dank der großen,
weit nach oben schwingenden Heckklappe, der breiten Öffnung und der niedrigen Ladekante
lässt sich das Ladeabteil mühelos füllen. Darüber hinaus ermöglicht es der flexibel nutzbare
Innenraum, die Transportkapazitäten dem jeweils aktuellen Bedarf anzupassen.
Bereits bei Ausnutzung sämtlicher Sitzplätze verbleibt im Heckabteil des Sportkombis ein
Stauvolumen von 417 Litern. Wird zusätzlicher Gepäckraum benötigt, kann die im Verhältnis
1/3 zu 2/3 teilbare Rücksitzbank entweder komplett oder teilweise umgeklappt werden. Auf
diese Weise entsteht ein maximal 1.307 Liter großer und nahezu vollkommen ebener Laderaum.
Für den Transport besonders langer Gegenstände steht eine zusätzliche Staureserve
zur Verfügung: Bei Bedarf kann auch die Rückenlehne des Beifahrersitzes nach vorn geklappt
werden. In diesem Fall entsteht mit wenigen Handgriffen eine mehr als drei Meter lange Ladefläche.
Serienmäßig ist der Volvo V50 mit einem Sicherheitstrennnetz ausgestattet, das zwischen
Gepäckabteil und Fahrgastraum befestigt wird. Das Trennnetz verhindert, dass kleinere
Gepäckstücke bei scharfen Bremsmanövern nach vorn geschleudert werden können. Ebenfalls
zur Grundausstattung des Sportkombis gehört ein stabiles und leicht arretierbares
Laderaumrollo, das die Gepäckstücke vor Sonneneinstrahlung und neugierigen Blicken
schützt. Zur Sicherung kleinerer Gepäckstücke stehen darüber hinaus optional diverse
Befestigungsnetze und Taschen sowie ein Befestigungssystem für Tragetaschen zur Auswahl.
Auch im Fahrgastraum des Volvo V50 erleichtern zahlreiche Ablagemöglichkeiten die Unterbringung
kleinerer Reiseutensilien. Dazu gehört nicht nur das einzigartige Staufach hinter der
Mittelkonsole. Der clever gestaltete Fronttürbereich mit Audiolautsprechern der neusten
Generation verfügt auch noch über ausreichend Platz für ein großes Staufach. Der Deckel
des Staufachs in der Tunnelkonsole, in die auch zwei Halterungen für unterschiedlich große
Trinkgefäße integriert sind, ist als verschiebbare Fahrerarmlehne ausgeführt. Auch die
Mittelarmlehne der Rücksitzbank verfügt über ein Staufach samt Getränkehalter. In den
Vordertüren sowie in Taschen an den Rückseiten der Vordersitze können zusätzlich
Gegenstände untergebracht werden. Ein weiteres praktisches Detail des Innenraums ist der
für den knitterfreien Transport von Jacken oder Sakkos vorgesehene Kleiderhaken am
Beifahrersitz.
Eine Vielzahl von attraktiven Verkleidungs- und Polsterfarben macht es leicht, in Abstimmung
mit der Außenlackierung für eine harmonische und optisch reizvolle Innenraumgestaltung zu
sorgen. Ein besonders reizvoller Akzent wird darüber hinaus mit der Wahl des Materials für
die Mittelkonsole gesetzt. Neben einer dezent dunklen Bauxite-Optik stehen Einlagen aus
Aluminium, in Echtholz oder in Virtual White zur Wahl. Aus dem jeweils gleichen Material sind
auch die in den Türinnenverkleidungen angebrachten Einlagen gefertigt. Die Sitze des Volvo
V50 bieten höchste Bequemlichkeit für maximalen Reisekomfort sowie optimalen Seitenhalt
für sportlich-ambitioniertes Fahrvergnügen. Als Alternative zu den hochwertigen Stoffbezügen
der Sitze ist neben einer edlen Lederpolsterung auch das innovative Bezugsmaterial Dalarö
verfügbar. Die Verbindung aus geripptem Stoff mit T-Tech-Elementen und sichtbaren helleren
Nähten unterstreicht die dynamische Anmutung des Sportkombis und erweist sich zudem als
besonders strapazierfähig. Das Bezugsmaterial Dalarö steht in nicht weniger als sechs Farbgebungen
zur Auswahl. Für die Textilpolsterung werden drei, für die Lederpolsterung sieben
Farbtöne angeboten.
Karosserie: Maximale Sicherheit in kompakter Form
Trotz seiner kompakten Außenabmessungen verfügt der Volvo V50 über einen Innenraum,
der hohen Reisekomfort für bis zu fünf Insassen und obendrein ein großzügig bemessenes
und flexibel nutzbares Gepäckabteil bietet. Doch nicht nur mit ihrem Platzangebot, sondern
auch mit ihrem Sicherheitsniveau setzt die Karosserie des Volvo V50 in der Mittelklasse
Maßstäbe. Seine Spitzenstellung in diesem Bereich verdankt der Sportkombi einem bewährten
Entwicklungsprinzip. Zur Sicherheitsphilosophie von Volvo gehört es, bei einem Fahrzeug,
das vor allem auf die Anforderungen von Familien zugeschnitten ist, dem Insassenschutz eine
zentrale Bedeutung beizumessen.
Bei der Konstruktion des Volvo V50 wurde daher sowohl der passiven als auch der aktiven
Sicherheit höchste Priorität eingeräumt. Dabei orientierten sich die Entwickler an den hohen
Sicherheitsstandards, die beispielsweise beim größeren Kombi-Modell Volvo V70 oder bei der
Oberklasse-Limousine Volvo S80 erfüllt werden. Zugleich wurden völlig neue Konstruktionskonzepte
erarbeitet, um auch für die kompaktere Karosserie des Volvo V50 ein Maximum an
Insassenschutz zu verwirklichen. Das Ergebnis der Bemühungen zeigt sich nicht nur in einer
außergewöhnlich verwindungssteifen Karosserie, sondern vor allem in einer exakt definierten
Anordnung von Knautschzonen und den sorgsam aufeinander abgestimmten Elementen
des passiven Unfallschutzes. Darüber hinaus wurde bei der Konstruktion der Frontpartie
erfolgreich darauf hingewirkt, das Verletzungsrisiko von Fußgängern und Radfahrern zu
minimieren.
Die Stabilität der Karosseriestruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für passive, zugleich
aber auch für aktive Sicherheit. Die hohe Torsionsfestigkeit des Volvo V50 kommt nicht nur der
Sicherheit zugute, sondern fördert auch die Fahrdynamik des Fünftürers. Selbst in schwierigen
Verkehrssituationen, beispielsweise bei starken Bremsmanövern oder plötzlichen Richtungswechseln,
bleibt der Volvo V50 leicht beherrschbar. Unfallträchtige Situationen lassen sich auf
diese Weise bereits von vornherein verhindern.
Für den Fall einer unvermeidbaren Kollision bietet die Karosserie des Volvo V50 optimale
Voraussetzungen dafür, die Insassen vor schwerwiegenden Unfallfolgen zu bewahren. Eine
zentrale Bedeutung übernimmt dabei die besonders stabile Fahrgastzelle des Kombis. Sie
dient den Insassen als Überlebensraum und ist zu diesem Zweck aus besonders widerstandsfähigem
Material gefertigt. Bei der Produktion der Fahrgastzelle kommen verschiedene
hochfeste Stahlsorten zur Anwendung, die auch extremen Belastungen gewachsen sind.
Darüber hinaus sind sämtliche Tür- und Innenraumverkleidungen mit energieabsorbierenden
Materialien gepolstert, um zusätzlichen Schutz vor Verletzungen zu gewährleisten.
Patentierte Frontstruktur und Seitenaufprallschutz auf höchstem Niveau
Ein sorgsam aufeinander abgestimmtes System von Knautschzonen, Quer- und Längsträgern
sorgt dafür, dass die bei einem Unfall auftretenden Kräfte in kontrollierter Form umgelenkt
und absorbiert werden, bevor sie die Fahrgastzelle erreichen können. Weil dafür bei
einem kompakten Fahrzeug weniger Raum zur Verfügung steht, wurde für den Volvo V50
eine einzigartige und patentierte Frontstruktur konzipiert. Die Knautschzone des Volvo V50
besteht aus vier Bereichen, in denen Stahl von unterschiedlicher Festigkeit zum Einsatz
kommt. Auf diese Weise werden die bei einer Kollision auftretenden Deformationen kontrolliert
gesteuert. Dabei nehmen die äußeren Zonen den größten Teil der Aufprallenergie auf, die in
unmittelbarer Nähe zum Fahrgastraum eingesetzten Materialien lassen dagegen nur deutlich
geringere Verformungen zu.
Neben den unterschiedlichen Härtegraden des Materials sorgt auch die durchdachte Anordnung
der Seiten- und Querträger für eine effiziente Absorbierung der Aufprallkräfte bei Front- und
Seitenkollisionen. Der vordere Stoßfänger ist mit einem extrem steifen Querträger aus
Borstahl ausgestattet, so genannte Crash-Boxen verbinden ihn mit den Längsträgern der
Karosserie. Diese Verbindungselemente nehmen die Aufprallenergie bei einer Kollision mit
geringer Geschwindigkeit auf, ohne dass der Rest der Karosserie beschädigt wird. Bei
stärkeren Aufprallkräften nimmt der aus hochfestem Stahl bestehende untere Teil der Seitenträger
einen Großteil der Energie auf. Die oberen Seitenträger bieten besonderen Schutz bei
einem Aufprall auf eine Lkw-Plattform oder ähnliche Hindernisse. Als zusätzliche Barriere und
Schutzzone schirmt der äußere Trägerbereich den Fahrgastraum ab. Damit wird die Gefahr,
dass die Räder in den Fahrgastraum eindringen, minimiert. Darüber hinaus verbindet ein
steifer Querträger die A-Säulen der Karosserie mit den unteren Seitenträgern. Sie sind auf
beiden Seiten als besonders feste Drei-Punkt-Versteifung ausgeführt.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie sich gelungenes Design, gesteigerter Komfort und optimierte
Sicherheit kombinieren lassen, liefert der Seitenaufprallschutz. Die attraktiven Proportionen
des Volvo V50 sorgen nicht nur für optische Reize, von Beginn an wurden auch die daraus
resultierenden Möglichkeiten zur Verbesserung des Insassenschutzes berücksichtigt. Die
großzügigen Innenraummaße sorgen nicht nur für mehr Komfort, sondern auch für verbesserte
Sicherheit. Zu diesem Zweck wurde das bewährte Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS (Side
Impact Protection System) auf die modellspezifischen Erfordernisse des kompakten Sportkombis
abgestimmt. Die seitlichen Schutzelemente umfassen unter anderem einen verstärkten
Rohrquerträger zwischen den A-Säulen, einen Diagonalträger aus hochfestem Stahl in den
Türen sowie besonders verstärkte B-Säulen. Auf diese Weise gelang es den Konstrukteuren,
für den Volvo V50 einen Seitenaufprallschutz auf dem Niveau des Volvo V70 zu gewährleisten.
Neben dem Aufbau der Karosserieelemente, der Struktur von Längs- und Querträgern sowie
der Anordnung der Knautschzonen wurde auch die Anbindung der Fahrwerkselemente sowie
die Positionierung der Motoren auf höchstmöglichen Insassenschutz ausgerichtet. Die im
Volvo V50 verwendeten Antriebseinheiten zeichnen sich durch eine besonders kompakte
Bauweise aus. Da sie zudem querliegend eingebaut werden, ergibt sich eine größere Distanz
zwischen Motor- und Fahrgastraum. Im Falle einer Kollision sorgt allein diese Maßnahme für
zusätzliche Sicherheitsreserven. Der Motor des Volvo V50 kann bei einem Unfall um bis zu
150 Millimeter nach hinten gedrückt werden, bevor das Kurbelgehäuse an den Querträger vor
der Fahrgastzelle stößt.
Eine weitere Herausforderung, der sich die Ingenieure im Volvo Safety Centre in Göteborg
stellten, betrifft die Verbesserung des Unfallschutzes für Fußgänger und Radfahrer. Die
neuartige Frontstruktur des Volvo V50 fördert nicht nur die Sicherheit der Insassen, sondern
minimiert auch das Verletzungsrisiko schwächerer Verkehrsteilnehmer. Bei der Gestaltung
von Stoßfängern, Scheinwerfereinheiten und Motorhaube wurde darauf hingewirkt, dass im
Kollisionsbereich weiche Formen und nachgiebige Materialien dominieren. Dieses so
genannte Soft-Nose-Prinzip sorgt dafür, dass der Aufprall auf besonders harte Materialien
oder scharfe Kanten am Fahrzeug verhindert wird. Auf diese Weise betreibt Volvo eine Form
der Vorsorge, die deutlich über den üblichen Insassen-Unfallschutz hinaus geht.
Sicherheit: Bewährte Konzepte setzen Maßstäbe
Der Volvo V50 macht den Einstieg in die Kombi-Klasse so reizvoll wie nie zuvor. Neben der
gelungenen Kombination aus Fahrvergnügen und praktischem Nutzwert trägt dazu auch das
außergewöhnlich hohe Niveau des Insassenschutzes bei. Der Volvo V50 ist daher nicht nur
ein besonders attraktives, sondern auch ein außergewöhnlich sicheres Alltags- und Reisefahrzeug
für die ganze Familie. Der Sportkombi verfügt über ein lückenloses System von sorgsam
aufeinander abgestimmten Elementen der aktiven und passiven Sicherheit. Das Seitenaufprall-
Schutzsystem SIPS, Front- und Seitenairbags, Kopf-Schulter-Airbags sowie das Schleudertrauma-
Schutzsystem WHIPS gehören ebenso zur Serienausstattung wie die Fahrdynamikregelung
DSTC. Eine weitere technische Innovation auf dem Gebiet der Fahrsicherheit stellt
das intelligente Fahrer-Informationssystem IDIS (Intelligent Driver Information System) dar.
Das vom schwedischen Automobilhersteller entwickelte und erstmals im Volvo V50 sowie in
der Limousine Volvo S40 präsentierte System verhindert die Ablenkung des Fahrers in
Situationen, die eine volle Konzentration auf das Fahrgeschehen erfordern.
Ähnlich wie bei den größeren Modellen von Volvo wurde auch für den kompakten Sportkombi
ein Sicherheitssystem konzipiert, das die Auswirkungen einer Kollision auf die unterschiedlichsten
Fahrzeugkomponenten ebenso berücksichtigt wie das Zusammenspiel aller Schutzelemente.
So verfügt der Volvo V50 beispielsweise über eine um 140 Millimeter deformierbare
Lenksäule, die sich bei einem Frontalaufprall horizontal bewegt und auf diese Weise eine
optimale Positionierung des Airbags sicherstellt. Zur Reduzierung des Verletzungsrisikos
tragen auch die bei einem Aufprall umklappenden Pedale bei.
Airbag- und Gurtsysteme für Schutz in jeder Situation
Das Sicherheitspaket für den Volvo V50 wurde so konzipiert, dass die Insassen in jeder
denkbaren Unfallsituation einen optimalen Schutz genießen. Dazu trägt nicht allein die große
Fülle von Rückhalte- und Auffangsystemen bei. Für ihre besonders effektive Wirkung wird vor
allem mit der integrierten Steuerung der Gurt- und Airbagsysteme gesorgt. Die einzelnen
Sicherheitselemente sind so aufeinander abgestimmt, dass sie im Zusammenspiel je nach
Unfallsituation ihre optimale Schutzfunktion entfalten. Der Volvo V50 ist auf allen fünf Plätzen
mit Kopfstützen sowie mit Drei-Punkt-Sicherheitsgurten ausgestattet, deren Wirkung mit Hilfe
von Gurtstraffern optimiert wird. Die Gurthöhe der Vordersitze verstellt sich automatisch entsprechend
der Sitzposition. So ist jederzeit ein optimales Anliegen des Gurtes sichergestellt.
Die Funktion der Gurtstraffer wird bei einem Aufprall innerhalb weniger Tausendstelsekunden
aktiviert, so dass die Insassen fest in ihren Sitzen gehalten werden. Auf den Plätzen von
Fahrer und Beifahrer kommen zusätzlich Gurtkraftbegrenzer zum Einsatz. Sie sorgen bei
stärkerer Belastung dafür, dass die Gurte kontrolliert nachgeben, damit der Oberkörper der
Insassen vom gleichzeitig aktivierten Frontairbag aufgefangen werden kann. Um eine
optimale Abstimmung von Gurt- und Airbagsystemen zu gewährleisten, werden beide Schutz-
elemente von gemeinsamen Sensoren gesteuert. Dabei wird auch die Intensität des Aufpralls
erfasst, um den zweistufigen Auslösemechanismus des Fahrer- und des Beifahrerairbags zu
aktivieren. Sofern die von den Sensoren registrierte Aufprallenergie ein gewisses Maß nicht
überschreitet, werden die Airbags nur zu 70 Prozent ihrer Kapazität aufgeblasen. Einzige
Ausnahme: Wird mit Hilfe der Sitzbelegungserkennung eine nicht angeschnallte Person auf
einem der Vordersitze registriert, entfaltet sich der jeweilige Frontairbag im Falle einer
Kollision mit seinem vollständigen Volumen.
Auf Wunsch wird der Volvo V50 mit einem abschaltbaren Beifahrerairbag ausgerüstet. Die
Deaktivierung des Airbags erfolgt mit Hilfe des Zündschlüssels in einem dafür vorgesehenen
Schloss an der Beifahrertürseite und wird von einer Kontrollleuchte oberhalb des Innenspiegels
angezeigt. Elektronisch überwacht wird auch die Nutzung der Gurte auf der Rücksitzbank. Im
Display des Bordcomputers wird der Fahrer darüber informiert, ob alle Rücksitzpassagiere angeschnallt
sind.
Das speziell für den Volvo V50 weiterentwickelte Seitenaufprallschutzsystem SIPS (Side
Impact Protection System) bewirkt eine gezielte Umlenkung und Absorbierung der einwirkenden
Kräfte und hält diese damit von der Fahrgastzelle fern. Dies ist zugleich eine
wichtige Voraussetzung dafür, dass die bei einem Seitenaufprall aktivierten Airbagsysteme
ihre Schutzfunktion optimal erfüllen. Die Seitenairbags des Volvo V50 sind in den Rückenlehnen
der Vordersitze integriert. Damit ist sichergestellt, dass sie sich unabhängig von der
jeweiligen Lehnenposition stets dort entfalten, wo sie im Moment der Kollision den Körper
der Insassen optimal auffangen können. Komplettiert wird der Seitenaufprallschutz im Volvo
V50 von den SIPS Kopf-Schulterairbags. Sie sind im Bereich des Dachhimmels oberhalb
der Seitenfenster untergebracht und entfalten sich im Moment eines Aufpralls innerhalb
weniger Tausendstelsekunden in Form eines aufblasbaren Vorhangs über die gesamte Länge
des Fahrzeuginnenraums. Auf diese Weise schützen die SIPS Kopf-Schulterairbags sowohl
die Insassen auf den vorderen Plätzen als auch die Passagiere auf den äußeren Plätzen
der Rückbank. Nach ihrer Aktivierung bleiben sie für etwa drei Sekunden gefüllt, um auch bei
Mehrfachkollisionen einen optimalen Schutz zu ermöglichen.
Um die speziellen Verletzungsrisiken im Falle eines Heckaufpralls zu minimieren, hat Volvo
das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS (Whiplash Protection System) entwickelt. Das
preisgekrönte System reduziert die Gefahr von Halswirbelverletzungen für Fahrer und
Beifahrer, die typischerweise bei Auffahrunfällen gegeben ist. Mit Hilfe einer aufwändigen
Sitzmechanik absorbiert das WHIPS die auf den Körper einwirkende Bewegungsenergie und
mindert so das Risiko eines schmerzhaften Schleudertraumas. Zu diesem Zweck geben die
Rückenlehnen von Fahrer- und Beifahrersitz im Moment des Aufpralls kontrolliert nach.
Zugleich bewegt sich der obere Teil der Lehne leicht nach oben. Dabei werden Kopf und
Oberkörper sanft aufgefangen und ausbalanciert. Auf diese Weise bleibt insbesondere die
Halswirbelpartie von den auf das Fahrzeug einwirkenden Aufprallkräften verschont.
Beispielhaft groß ist beim Volvo V50 auch die Bandbreite der Sitz- und Sicherungssysteme für
Kinder. Mit integrierten Kindersitzen auf der Rückbank können kleine Insassen mit einem
Gewicht zwischen 15 und 36 Kilogramm mühelos die richtige Sitzhöhe einnehmen, die eine
optimale Wirkung der Gurte gewährleistet.
IDIS sorgt für volle Konzentration
Die Entwicklung neuartiger Sicherheitssysteme hat bei Volvo seit langem Tradition. Mit dem
intelligenten Fahrer-Informationssystem IDIS (Intelligent Driver Information System) hat der
schwedische Automobilhersteller eine Innovation auf den Markt gebracht, die das Fahren
auch in schwierigen Situationen sicherer macht. Das aus der Flugzeugtechnologie abgeleitete
System unterstützt und ergänzt die Funktionen des Bordcomputers, des RTI-Navigationssystems
und des integrierten Telefons. Die Aufgabe des IDIS besteht darin, dafür zu sorgen,
dass der Fahrer in schwierigen Verkehrssituationen nicht von überflüssigen optischen oder
akustischen Signalen abgelenkt wird. Wenn beispielsweise während eines Überholmanövers,
beim Abbiegen, Wenden oder starken Abbremsen die volle Konzentration des Fahrers gefordert
ist, werden die Signale des integrierten Telefons sowie aktuelle Informationen des
Bordcomputers über den Fahrzeugzustand für kurze Zeit automatisch unterdrückt. Sobald
sich das Verkehrsgeschehen normalisiert hat, kann der Fahrer wieder jederzeit Telefonanrufe
beantworten, Mitteilungen lesen oder Verkehrsinformationen abrufen.
Damit das IDIS rechtzeitig und im richtigen Moment reagieren kann, überwacht die Elektronik
permanent sämtliche Aktivitäten des Fahrers sowie den Zustand des Fahrzeugs. Die dazu
erforderlichen Daten über die Lenkung, die Gaspedalstellung, den Einsatz der Bremsen und
die Blinkerfunktion liefert das Multiplex-System der Bordelektronik. Dort werden auch die von
den Sensoren der Fahrdynamikregelung DSTC gewonnenen Daten verarbeitet. Sobald diese
Messwerte einen vorgegebenen Grenzwert überschreiten oder in einer festgelegten Kombination
zusammentreffen, schaltet sich die Kontrolleinheit ein. Dabei werden beispielsweise heftige
Lenkbewegungen, der Eingriff des DSTC auf Grund von durchdrehenden Rädern oder ein
scharfes Abbremsen registriert. Auch beim Abbiegen oder Einparken wird die Konzentration
des Fahrers nicht gestört. Zu diesem Zweck werden die Signale für einen eingehenden
Telefonanruf oder eine SMS-Mitteilung automatisch unterdrückt. Auch alle nicht sicherheitsrelevanten
Informationen des Bordcomputers sowie des RTI-Navigationssystems werden im
gleichen Augenblick ausgeblendet.
IDIS kann eingehende Telefonanrufe bis zu fünf Sekunden lang verzögern. Dabei wird dem
Anrufer entweder ein Besetztzeichen übermittelt oder sein Anruf wird an die Mailbox weiterge-
leitet. Sobald die Gefahr einer Ablenkung vom Verkehrsgeschehen beseitigt ist, werden alle
Mitteilungen aus dem Bordcomputer und dem RTI-Navigationssystem vom IDIS-System wieder
freigegeben. Sollte der Fahrer zwischenzeitlich einen Telefonanruf verpasst haben, wird er auch
darüber unverzüglich informiert. Das IDIS-System ist serienmäßig im Volvo V50 installiert und
kann bei Bedarf per Knopfdruck deaktiviert werden.
Warnsystem zur Überwachung des toten Winkels
Ein echtes Novum in seiner Klasse bietet der Volvo V50 mit dem elektronischen Schulterblick.
Häufig könnten Unfälle vermieden werden, wenn von hinten herannahende Fahrzeuge besser
beachtet würden. Dabei steht dem Volvo Fahrer ein Warnsystem zur konstanten Beobachtung
des toten Winkels zur Seite. Der Volvo V50 kann optional mit BLIS (Blind Spot Information
System) ausgerüstet werden. BLIS verfügt über zwei Digital-Kameras, die in die Außenspiegel
installiert sind, und bewegliche Objekte erkennen, die sich auf einer parallelen Fahrspur in
einem Bereich von circa 9,5 Meter hinter und bis zu 3,0 Meter neben dem Volvo V50 befinden.
Sobald dort ein Objekt erscheint, blinkt ein rotes Warnlicht im Spiegeldreieck auf. BLIS
reagiert nur auf Situationen, die eine tatsächliche Gefährdung darstellen könnten. Aus diesem
Grunde ignorieren die Kameras Fahrzeuge, die um mehr als 20 km/h langsamer oder um
mehr als 70 km/h schneller sind als das eigene. BLIS arbeitet sowohl bei Tageslicht als auch
bei Dunkelheit mit der gleichen Zuverlässigkeit und kann bedarfsweise deaktiviert werden.
Durch die Digital-Kameras werden auch dunkel gekleidete Motorradfahrer besser als durch
das menschliche Auge erkannt. Beim erneuten Start des Fahrzeugs nimmt das System den
Betrieb automatisch wieder auf.
Volvo on Call: Sicherheitssystem für alle Fälle
Mit dem optional erhältlichen Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische
Hersteller seinen Kunden schnelle und zuverlässige Hilfe im Fall eines Verkehrs-unfalls
oder einer Panne rund um die Uhr an. Das System lässt sich auch bei Einbruch, Diebstahl des
Fahrzeugs oder Verlust der Schlüssel nutzen. Eine wichtige Funktion ist die automatische Hilfe
bei einem Unfall. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst wird, informiert das System
selbsttätig die VOC-Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter
umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf 10
Meter genau geortet werden kann. VOC basiert auf einem im Fahrzeug integrierten GSM-Telefon
mit Freisprecheinrichtung und dem RTI Navigationssystem. Das Mobiltelefon unterstützt eine 2-
Wege-Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug und dem VOC-Operator. Die Kommunikation
erfolgt via Zentral-Server in Göteborg über die deutsche VOC-Zentrale in München. Das eingebaute
GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet
diese Daten an den lokalen VOC-Operator weiter. Ab dem Modelljahr 2009 ist Volvo on Call
auch ohne RTI Navigationssystem erhältlich.
Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS"-Taste in der Mittelkonsole drücken und
wird dann automatisch mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei,
Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine
effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call"-Taste im Fahrzeug und wird
dann umgehend mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst
und führt diesen zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur
Verfügung.
Fahrwerk: Mehr Dynamik und optimale Sicherheit
Der Innenraum des Volvo V50 bietet Platz und Komfort in einem Maße, das in der kompakten
Mittelklasse vorbildlich ist. Die effektive Raumausnutzung ist ein wichtiges Merkmal des
Karosseriekonzeptes, das den Sportkombi auszeichnet. Doch auch das Fahrverhalten des
Volvo V50 profitiert von den Proportionen seiner Karosserie. Ein großzügiger Radstand verhilft
dem Volvo V50 ebenso wie die hohe Verwindungssteifigkeit der Karosserie zu einer überzeugenden
Straßenlage. Sowohl der Geradeauslauf als auch die Richtungsstablilität in schnell
durchfahrenen Kurven wird höchsten Ansprüchen an Komfort und Dynamik gerecht. Obendrein
leistet das ausgewogene Fahrverhalten einen maßgeblichen Beitrag zur aktiven Sicherheit.
Fahrvergnügen und optimale Kontrolle auch in schwierigen Situationen sind wesentliche
Kennzeichen des kompakten Sportkombis. Besonders eindrucksvolle Fahrerlebnisse und zusätzliche
Sicherheitsreserven bietet der elektronisch gesteuerte Allradantrieb des Volvo V50
T5 AWD.
Die dynamischen Qualitäten des Volvo V50 resultieren aus seiner besonders torsionssteifen
Karosserie und einem außergewöhnlich aufwändigen Fahrwerk. Mit leicht kontrollierbarem
Handling, sportlich-agilem Fahrverhalten in Kurven und komfortablem Geradeauslauf überzeugen
sowohl die frontgetriebenen Varianten des Sportkombis als auch das Allradmodell
Volvo V50 T5 AWD. Für sicheren Fahrbahnkontakt in jeder Situation sorgt das Zusammenspiel
zwischen einer McPherson-Vorderradaufhängung mit unteren Dreiecksquerlenkern
sowie Querstabilisatoren und einer Multi-Link-Hinterachse mit Gasdruckstoßdämpfern, Spiralfedern
und Querstabilisatoren. Diese Kombination, die sich an der Fahrwerkstechnik der
größeren Modelle von Volvo orientiert, gewährleistet komfortable und sichere Fahreigenschaften
auf jedem Untergrund.
Auch bei sportlicher Fahrweise wird die Kontrolle über das Fahrzeug nicht beeinträchtigt,
problemloses Handling gehört sowohl im Stadtverkehr als auch bei rasanter Kurvenfahrt
jederzeit zum Charakter des Volvo V50. Dabei wirkt auch ein gezielter Mitlenkeffekt der
hinteren Radaufhängung der Tendenz zum Ausbrechen des Fahrzeugs entgegen. Die anspruchsvolle
Fahrwerksauslegung beinhaltet auch eine als Anti-Dive und Anti-Lift bezeichnete
progressive Reaktion auf extreme Fahrsituationen. So kann die von einem starken Bremsmanöver
verursachte Neigung der Frontpartie von den Federungssystemen ausgeglichen
werden (Anti-Dive). Eine verstärkte Reaktion auf intensive Fahrmanöver erfolgt auch bei
starker Beschleunigung (Anti-Lift). Dabei wird die bei herkömmlichen Fahrwerken auftretende
Tendenz zum Aufsteigen der Frontpartie unterbunden. Besonders hohe Ansprüche an die
Fahrdynamik können mit Hilfe eines optional verfügbaren Sportfahrwerks erfüllt werden. In
diesem Fall unterstützen eine härtere Dämpferabstimmung, die Tieferlegung des Fahrwerks
und spezielle Querstabilisatoren den sportlichen Fahrstil. Auf Wunsch passt sich das Fahrwerk
des Volvo V50 an unterschiedliche Transportanforderungen an. Die optional verfügbare
automatische Niveauregulierung sorgt dafür, dass die Stoßdämpfer auch bei schwerer
Belastung die gleiche Position einnehmen wie in unbeladenem Zustand. Sobald das Gewicht
wieder reduziert wird, kehren die Dämpfer in ihre Grundeinstellung zurück.
Fahrdynamikregelung für idealen Vortrieb in jeder Situation
Das Fahrwerk des Volvo V50 ist auch starker Beanspruchung jederzeit gewachsen. Auf
unebenem Untergrund bleiben die Komforteinbußen gering, kurvenreiche Strecken lassen
sich in höherem Tempo mühelos bewältigen. Das präzise Handling unterstützt auch einen
betont sportlich-ambitionierten Umgang mit dem Fünftürer und ist somit die Grundlage für das
in der Kombi-Klasse außergewöhnlich hohe Maß an Fahrvergnügen, das der Volvo V50
bereitet. Damit die Antriebsräder unter allen Bedingungen und auch auf wechselndem Untergrund
optimalen Vortrieb erzielen können, wird der Volvo V50 serienmäßig mit der Fahrdynamikregelung
DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) ausgestattet. Plötzlich auftretende
Traktionsverluste werden vom DSTC innerhalb von Bruchteilen von Sekunden ausgeglichen,
um eine Beeinträchtigung der Fahrdynamik, aber auch der Sicherheit zu verhindern.
Zu diesem Zweck registrieren Sensoren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den
Lenkwinkel, die Geschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs.
Als wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die als Gierrate
bezeichnete Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Überoder
Untersteuern wird von den Sensoren der DSTC erfasst. Mit einer Reduzierung der
Motorleistung und mit einem gezielten Bremsimpuls an eines oder mehrere Räder wird die
Stabilität des Fahrzeugs wieder hergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen
muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand
schiebt, wird das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment
bewirkt ein gezieltes Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere
Vorderrad abgebremst und somit ein Ausbrechen des Hecks verhindert. Zusätzliche
Unterstützung in heiklen Situationen leistet der Bremsassistent, der in Kombination zur
Fahrdynamikregelung immer dann zum Einsatz kommt, wenn der Fahrer nur zögernd oder
nicht intensiv genug auf das Bremspedal tritt. In diesem Fall wird automatisch die maximale
Bremskraftverstärkung aktiviert, um eine möglichst effektive Verzögerung zu gewährleisten.
Für die optimale Wirksamkeit der Bremsanlage sorgt beim Volvo V50 neben dem Antiblockiersystem
(ABS) auch die elektronische Bremskraftverteilung (EBV). Sie sorgt vor allem
bei voller Beladung des Fahrzeugs für eine verbesserte Verzögerung, indem sie die Bremskraft
je nach Wirksamkeit variabel zwischen den Vorder- und den Hinterrädern verteilt.
Präzisen Fahrbahnkontakt und komfortables Handling ermöglicht die Servolenkung des
Volvo V50. Das vom Spezialisten ZF entwickelte Lenkgetriebe sorgt für ein direktes Ansprechverhalten
und fördert sowohl den ruhigen Geradeauslauf als auch sportlich ambitionierte
schnelle Richtungswechsel.
Allradantrieb mit elektronischer Haldex-Kupplung
Unabhängig von der Motorvariante wird die Antriebskraft beim Volvo V50 auf die Vorderräder
übertragen. Dieses Prinzip bietet ideale Voraussetzungen für optimale Kontrolle und Spurtreue
in jeder Fahrsituation - auch auf weniger griffigem Untergrund. Ein zusätzlicher Gewinn
an Dynamik und Sicherheit ist allenfalls mit Hilfe von permanentem Allradantrieb erzielbar.
Der Wunsch nach Fahrerlebnissen ganz besonderer Art wird mit dem Volvo V50 T5 AWD
erfüllt. Das Top-Modell der Baureihe kombiniert die Kraft des nunmehr 230 PS (169 kW) starken
Fünfzylinder-Turbomotors, über den auch der frontgetriebene Volvo V50 T5 verfügt, mit der in
jeder Situation souveränen Kraftübertragung auf alle vier Räder. Beim Volvo V50 T5 AWD
wird die Motorleistung variabel auf die Vorder- und die Hinterräder verteilt. Dafür sorgt eine
elektronische Haldex-Kupplung in Verbindung mit der Fahrdynamikregelung DSTC. Auf
trockener Fahrbahn und in normalen Verkehrssituationen wird die Motorleistung zu 95 Prozent
auf die Vorderräder übertragen. Sobald Nässe oder Glätte die Haftung der Vorderräder verringert,
wird ein Teil der Kraft (maximal 65 Prozent) umgehend über die Haldex-Kupplung an die
Hinterräder umgeleitet. Je nach Straßenzustand und Fahrsituation wird so die jeweils bestmögliche
Traktion erzielt. Auch ein Traktionsverlust auf einer Fahrzeugseite wird vom AWDSystem
und der DSTC ausgeglichen. Beim Durchdrehen eines einzelnen Vorder- oder Hinterrades
wird die Motorleistung innerhalb weniger Millisekunden reduziert und auf die anderen
Räder mit besserer Traktion verteilt. Der Volvo V50 T5 AWD setzt sein verbessertes Antriebspotenzial
sowohl in zusätzliche Fahrdynamik als auch in einen Zugewinn an Sicherheit um.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen, auf unbefestigtem Untergrund, aber auch bei besonderer
Belastung, beispielsweise im Hängerbetrieb, erreicht er ein Maximum an Mobilität, das in der
kompakten Mittelklasse vorbildlich ist.
Motoren: Dynamische Basis für höchstes Fahrvergnügen
Souveräner Fahrkomfort auf Langstrecken und ein hohes dynamisches Potenzial zeichnen
den Volvo V50 aus. Seinen Charakter als Sportkombi verdankt der Fünftürer dem technisch
anspruchsvollen Fahrwerk und den ebenso kraftvollen wie laufruhigen Motoren. Sechs Benzinmotoren,
einer davon mit Turboaufladung, sowie drei Common-Rail-Diesel stehen zur Wahl.
Die Leistungsspanne reicht von 100 PS (74 kW) beim Vierzylinder-Benzinmotor des Volvo
V50 1.6 bis zu 230 PS (169 kW) beim Fünfzylinder-Turboantrieb des Volvo V50 T5. Mit hoher
Effizienz und dynamischer Kraftentfaltung können sämtliche Motorvarianten aufwarten.
Weitere Gemeinsamkeiten sind der wirtschaftliche Umgang mit dem Kraftstoff und ein geringer
Schadstoffausstoß. Ebenso wie die Benzinmotoren erfüllen auch die Dieselaggregate dank
eines serienmäßigen Rußpartikelfilters die Richtwerte der Schadstoffnorm Euro 4. Die besonders
umweltschonende FlexiFuel-Variante ermöglicht zudem noch einmal eine weitere, deutliche
Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.
Eine moderne Motorengeneration sorgt beim Volvo V50 für Fahrleistungen, die dem dynamischen
Erscheinungsbild des Sportkombis gerecht werden. Drei Vierzylinder-Benzinantriebe bilden
dafür die solide Basis. Darüber rangieren drei Fünfzylinder-Benziner, einer davon mit Turboaufladung.
Als besonders wirtschaftliche, zugleich aber auch durchzugsstarke Alternative
stehen drei Common-Rail-Dieselaggregate zur Wahl. Sämtliche Motoren sind mit vier Ventilen
je Zylinder bestückt und verfügen über zwei obenliegende Nockenwellen zur Steuerung der
Ein- und Auslassöffnungen. Die Antriebseinheiten wurden entweder speziell für den Volvo V50
entwickelt oder aber bis ins Detail auf den Einsatz im kompakten Fünftürer hin abgestimmt.
So stellen die Fünfzylinder-Benzinmotoren der RNC-Baureihe (re-newed compact) eine
Weiterentwicklung jener Triebwerke dar, die sich bereits in den großen Modellen von Volvo
bewährt haben. In der jetzigen Version weisen sie neben dem verringerten Gewicht auch eine
besonders kompakte Bauweise auf, die den querliegenden Einbau erleichtert.
Die kompakte Bauweise sorgt darüber hinaus für zusätzliche Sicherheitsreserven. Bei einer
Frontalkollision kann der Motor des Volvo V50 um bis zu 150 Millimeter nach hinten gedrückt
werden, bevor er an den Querträger nahe der Schottwand zum Fahrgastraum stößt. Zwischen
dem Zylinderkopf und der Motorhaube verbleiben rund 70 Millimeter freier Raum. Damit ist
gewährleistet, dass sich die Motorhaube zum Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern
bei einem Unfall in erheblichem Maße deformieren kann. Die Nachgiebigkeit der Frontpartie
trägt dazu bei, das Risiko schwerer Verletzungen bei Fußgängern oder Radfahrern zu reduzieren.
Benzinmotoren: Kompakt und kraftvoll
Sämtliche Motorvarianten warten mit geringem Gewicht, kompakter Bauweise, vorbildlicher
Laufruhe und hoher Effizienz auf. Spontanes Ansprechverhalten und ein hohes Drehmoment
sind sowohl für die Benzin- als auch für die Dieselmotoren kennzeichnend. Ihr modernes
Motormanagement und geringere innere Reibungsverluste ermöglichen günstige Verbrauchswerte
und sorgen für geringe Schadstoffemissionen. Das Leistungsspektrum der Benzinmotoren
reicht von 100 PS (74 kW) bis 230 PS (169 kW). Zu den technischen Besonderheiten der
Fünfzylinder-Benzin-Motoren gehören die variable Nockenwellenverstellung und die variable
Ventilsteuerung. Das so genannte Continuously Variable Valve Timing (CVVT) bewirkt eine
Optimierung der Motoren hinsichtlich Leistung, Drehmomentverlauf, Laufkultur, Verbrauch und
Emissionsverhalten mittels variabler Steuerzeiten. Alle Fünfzylinder-Aggregate verfügen über
eine verstellbare Einlassnockenwelle, die Turbovariante Volvo V50 T5 darüber hinaus auch
über eine verstellbare Auslassnockenwelle. Weitere Gemeinsamkeit aller Benzinmotor-
Varianten ist die Einstufung in die steuerbegünstigte Schadstoffklasse Euro 4.
Mit einer Leistung von 100 PS (74 kW) garantiert bereits die Einstiegsmotorisierung souveräne
Kraftentfaltung und dynamische Fahrleistungen. Der 1,6 Liter große Vierzylinder-Reihenmotor
verfügt über vier Ventile je Zylinder und erzeugt ein maximales Drehmoment von 150 Nm bei
einer Motordrehzahl von 4.000 min-1. Damit erreicht der Volvo V50 1.6 eine Höchstgeschwindigkeit
von 185 km/h. Die Beschleunigung von null auf 100 Kilometer wird innerhalb von 12,0
Sekunden bewältigt. Zu den besonderen Vorzügen des Vierzylindermotors gehört darüber
hinaus aber auch seine ausgesprochene Wirtschaftlichkeit. Der Volvo V50 1.6 begnügt sich
mit einem Gesamtverbrauch von 7,2 Litern je 100 Kilometer.
Auch der zweite Vierzylinder im Motorenprogramm des Volvo V50 verbindet dynamische
Kraftentfaltung mit vorbildlicher Wirtschaftlichkeit. Aus 1,8 Litern Hubraum mobilisiert der
Motor des Volvo V50 1.8 eine Leistung von 125 PS (92 kW). Sein maximales Drehmoment
von 165 Nm erreicht er bei 4000 min-1. Für den Spurt auf 100 km/h benötigt er 11,0 Sekunden,
seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Der Gesamtverbrauch des Volvo V50 1.8
beläuft sich auf 7,3 Liter je 100 Kilometer.
Dritter im Bunde der Vierzylinder ist ein 2,0-Liter-Triebwerk mit 145 PS (107 kW) und einem
maximalen Drehmoment von 185 Nm bei 4.500 min-1. Damit sprintet der Volvo V50 2.0, der
ebenso wie die beiden anderen Vierzylinder ausschließlich mit Schaltgetriebe erhältlich ist, in
9,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und
verbraucht im Schnitt 7,4 l/100 km.
Gleich drei Fünfzylinder-Motoren verhelfen dem Volvo V50 zu einer in der Mittelklasse einzigartigen
Souveränität im Antrieb. Harmonische Kraftentfaltung, geräuscharmer Lauf und
Leistungsreserven, die jederzeit für dynamisches Vorwärtskommen sorgen, sind die Erkennungszeichen
der Fünfzylinder-Varianten.
Beim Volvo V50 2.4, der ausschließlich als Automatik-Version lieferbar ist, werden 140 PS
(103 kW) aus einem Hubraum von 2,4 Litern mobilisiert. Der Reihenmotor bringt es auf ein
maximales Drehmoment von 220 Nm bei 4.000 min-1 und beschleunigt den Sportkombi in
10,7 Sekunden auf Tempo 100. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Der Gesamtverbrauch
beläuft sich auf 9,1 Liter je 100 Kilometer.
Der stärkere der beiden Fünfzylinder-Saugmotoren bringt es auf eine Leistung von 170 PS
(125 kW). Die ebenfalls 2,4 Liter große Antriebseinheit des Volvo V50 2.4i erreicht ihr maximales
Drehmoment von 230 Nm bei einer Drehzahl von 4.400 min-1. Die Souveränität seines
Antriebs spiegelt sich sowohl im Beschleunigungswert von 8,3 Sekunden für den Spurt auf
100 km/h (Automatik: 9,0 Sekunden) als auch in der Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h
(Automatik: 215 km/h) wider. Dennoch fällt der Kraftstoffkonsum des Volvo V50 2.4i mit 8,5
Litern je 100 Kilometer (Automatik: 9,1 Liter) äußerst zurückhaltend aus.
Die höchste Leistungsstufe innerhalb der Baureihe nimmt der Volvo V50 T5 ein. Er ist mit
einem besonders kraftvollen Fünfzylinder-Turbomotor bestückt. Aus einem Hubraum von
2,5 Litern werden mit Hilfe eines Niederdruck-Turboladers nunmehr 230 PS (169 kW) erzeugt.
Das maximale Drehmoment beträgt 320 Nm, es steht im breiten Drehzahlbereich zwischen
1.500 und 5.000 min-1 zur Verfügung. Für den Spurt auf 100 km/h genügen 6,9 Sekunden
(Automatik: 7,3 Sekunden), auch die Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h (Automatik: 235 km/h)
unterstreicht das fahrdynamische Potenzial des Topmodells. Trotz dieser Fahrleistungen
beschränkt sich der Gesamtverbrauch des Volvo V50 T5 auf 8,7 Liter je 100 Kilometer
(Automatik: 9,5 Liter).
Mit beeindruckenden Fahrleistungen kann auch die allradgetriebene Variante des Sportkombis aufwarten.
Der Volvo V50 T5 AWD wird ebenfalls vom 2,5-Liter-Turbomotor mit 230 PS (169 kW)
angetrieben. Die Übertragung der Motorleistung auf alle vier Räder ermöglicht einen
Beschleunigungswert von 7,2 Sekunden (Automatik: 7,6 Sekunden) sowie ein Höchsttempo
von 230 km/h (Automatik: 225 km/h). Der Kraftstoffverbrauch des Volvo V50 T5 AWD beträgt
9,6 Liter je 100 Kilometer (Automatik: 10,1 Liter).
Dieselmotoren: Leicht, stark und effizient
Die vollständig aus Aluminium gefertigten Dieselmotoren des Volvo V50 überzeugen durch
eine beeindruckende Kombination von Durchzugskraft und Effizienz. Sie verfügen über ein
Common-Rail-Einspritzsystem, bei dem der Kraftstoff mit einem Druck von bis zu 1.600 bar
über einen gemeinsamen Einspritzkanal (common rail) in die Brennräume befördert wird. Die
hochmoderne Technik wirkt sich sowohl auf die Leistungsentfaltung als auch auf den Kraftstoffverbrauch
positiv aus. Darüber hinaus tragen die kompakte Bauweise und das geringe
Gewicht der Dieselantriebe auch den hohen Sicherheitsmaßstäben des Fünftürers Rechnung.
Dank der geringen Abmessungen konnten auch die Dieselmotoren vorn quer eingebaut werden,
ohne dass dabei die Anordnung und Funktion der Knautschzonen eingeschränkt wurde.
Turboaufladung und Common-Rail-Direkteinspritzung machen bereits den Motor des Volvo
V50 1.6D zu einer souveränen Antriebsquelle. Mit 109 PS (80 kW) aus einem Hubraum von
1,6 Litern und einem maximalen Drehmoment von 240 Nm schon bei 1.750 min-1 ist er für
einen kraftvollen Antritt gerüstet. Die Beschleunigung auf 100 km/h erfolgt innerhalb von 12,1
Sekunden, das Höchsttempo beträgt 190 km/h. Er ist mit seinem Gesamtverbrauch von 5,0
Litern auf 100 Kilometer eines der sparsamsten Volvo Modelle der gesamten Produktpalette und
liegt mit CO2-Emissionen von 132 g/km nur knapp über den von der EU-Kommission erst für
2012 geforderten Grenzwert von 130 Gramm pro Kilometer.
Mit einem Hubraum von 2,0 Litern erzielt der Motor des Volvo V50 2.0D eine Leistung von
136 PS (100 kW). Der Volvo V50 2.0D bietet die Auswahlmöglichkeit zwischen einem manuellen
Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder dem neuen Volvo Powershift Doppelkupplungsgetriebe. Das
maximale Drehmoment beträgt 320 Nm und steht bereits bei einer Drehzahl von 2.000 min-1
zur Verfügung. Den Spurt auf Tempo 100 bewältigt der Volvo V50 2.0D in 9,6 Sekunden
(Powershift 9,7 sec) seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h (Powershift 205 km/h). Die
Wirtschaftlichkeit des Diesel-Antriebs zeigt sich im Gesamtverbrauch von 5,8 Litern (Powershift
6,0 Liter) je 100 Kilometer.
Besonders durchzugsstark und dennoch genügsam präsentiert sich der 2,4-Liter-Reihen-
Fünfzylinder-Motor des Volvo V50 D5, der sowohl in einer Automatik-Version mit Geartronic-
Funktion als auch mit einem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe angeboten wird. Er leistet
180 PS (132 kW) und weist ein maximales Drehmoment von 400 Nm (Automatik 350 Nm)
zwischen 2.000 und 2.750 min-1 (Automatik 1.750 und 3.250 min-1) auf. Besonders auf langen
Strecken spielt das kraftvolle Dieselaggregat seine Stärken aus. Die souveräne Durchzugskraft
ermöglicht kraftvolles Beschleunigen, zudem stehen über ein breites Drehzahlband hinweg
üppige Reserven für Zwischenspurts oder Überholmanöver zur Verfügung. Der Volvo
V50 D5 benötigt für den Spurt von 0 auf 100 km/h lediglich 8,0 Sekunden (Automatik 8,5 sec),
erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h (Automatik 220 km/h) und kommt dennoch
mit einem Kraftstoffkonsum von nur 6,3 Litern (Automatik 7,0 l) auf 100 Kilometer aus.
Serienmäßige Rußpartikelfilter
Alle Volvo Dieselmodelle sind serienmäßig mit Rußpartikelfiltern ausgerüstet. Dabei kommen
zwei Systeme zum Einsatz. Während den Vierzylinder-Dieseln des Volvo V50 ein Additiv
zugesetzt wird, kommt das Filtersystem beim Volvo V50 D5 ohne jegliche Zusätze aus.
Unabhängig vom System erfüllen alle drei Diesel die Euro 4-Norm.
Der Partikelfilter bei den Vierzylindern arbeitet ebenso unauffällig wie effizient: Für eine regelmäßige
und wirksame Regeneration durch Verbrennung benötigt das Filtersystem das
Kraftstoffadditiv Cerium. Dieses Additiv wird dem Kraftstoff vollautomatisch in der jeweils
benötigten Dosis beigemengt. Der in einem separaten Tank mitgeführte Vorrat reicht für rund
60.000 Kilometer. Aufgabe des Additivs ist es, die zur Verbrennung der Rußpartikel benötigte
Temperatur zu senken. Unter normalen Bedingungen wäre eine Temperatur von mehr als
550 Grad nötig, um den Filter von allen Rückständen zu befreien. Unter Einsatz des Additivs
genügen rund 400 Grad - eine Temperatur, bei der Beschädigungen für die Abgasanlage ausgeschlossen
sind. Zeitpunkt und Häufigkeit der Rußpartikel-Verbrennung werden von der
Motorelektronik bestimmt, ohne dass der Fahrer es bemerkt. Mittels Drucksensoren, die vor
und hinter dem Rußfilter angebracht sind, wird ermittelt, wann ein Freibrennen nötig ist. Das
Common-Rail-System leitet daraufhin u. a. mit einer Kraftstoff-Nacheinspritzung den Ruß-
Verbrennungsprozess ein. Zusätzliche Sensoren und eine computergesteuerte Kontrolleinheit
sorgen für gleichmäßiges Abbrennen, das - unabhängig von den äußeren Bedingungen -
immer mit konstanter Temperatur stattfindet. Ein Austausch des Filters ist erst nach einer
Laufleistung von 100.000 Kilometern erforderlich.
Beim Fünfzylinder kommt ein wartungsfrei arbeitendes Reinigungssystem zum Einsatz, dessen
Lebensdauer auf bis zu 240.000 Kilometer ausgelegt ist. Die problemlose Funktionsweise
des Filters wird durch einen intern gesteuerten Selbstreinigungsprozess ermöglicht. Die in
einem Kapillarsystem aus dem Abgas ausgesonderten Rußpartikel sammeln sich in dafür vorgesehene
Taschen. Mit zunehmender Fülle dieser Hohlräume entsteht ein steigender Abgasgegendruck,
der wiederum eine Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge hat. Diese Erhitzung
reicht aus, damit die überschüssigen Rußpartikel verbrannt werden können. Dieses Prinzip
garantiert eine gleichmäßige und rückstandsfreie Beseitigung der Rußpartikel.
Umweltschonende FlexiFuel-Variante
Der Volvo V50 1.8F repräsentiert eine neue Generation umweltschonender Fahrzeuge. Mit
dem innovativen FlexiFuel-Antrieb kann er sowohl mit Benzin als auch mit Bio-Ethanol (E85)
betrieben werden. Der entscheidende Vorteil von Bio-Ethanol ist der positive Umwelteffekt,
denn beim Einsatz des alternativen Kraftstoffs E85 wird im Vergleich zu Benzinmotoren im
Ethanolbetrieb bis zu 80 Prozent weniger CO2 emittiert. Die Leistungsdaten können sich dennoch
sehen lassen. Der Volvo V50 1.8F mit 125 PS (92 kW) beschleunigt in 11,0 Sekunden
von 0 auf 100 km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und verbraucht 7,4
Liter auf 100 Kilometer.
Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Automatik mit Geartronic-Funktion
Zur Übertragung der Motorleistung auf die Antriebsräder stehen für den Volvo V50 sowohl
manuelle Schalt- als auch Automatikgetriebe zu Verfügung. Je nach Motorvariante wurden die
Kraftübertragungssysteme sorgsam auf die jeweilige Leistungscharakteristik der Antriebsaggregate
abgestimmt. Passend zu seinem herausragenden Leistungsvermögen wird der
Volvo V50 T5 serienmäßig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet, dessen
Abstufung den sportlichen Charakter des Top-Modells wirksam unterstützt. Auch die allradgetriebene
Variante, der Volvo V50 T5 AWD, ist mit diesem Schaltgetriebe bestückt. Ein weiteres,
in der Bauart eigenständiges, Sechs-Gang-Getriebe steht für den Volvo V50 2.0D
ebenso wie für den Volvo V50 D5 serienmäßig zur Verfügung. Diese Schaltbox ist ebenfalls
auf besonders hohe Drehmomentwerte ausgelegt, verfügt aber über eine andere Abstufung und
passt sich somit dem besonderen Charakter der Kraftentfaltung beim Dieselmotor optimal an.
Vier der weiteren Benzinmotor-Varianten sowie der Volvo V50 1.6D werden serienmäßig mit
einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgerüstet, das sich ebenfalls mit präziser und leichtgängiger
Handhabung auszeichnet. Lediglich der Volvo V50 2.4 ist ausschließlich mit adaptiver Fünfgang-
Automatik und Geartronic-Funktion lieferbar. Für die Modelle Volvo V50 2.4, Volvo V50 2.4i,
Volvo V50 T5 bzw. T5 AWD und Volvo V50 D5 ist diese Alternative zur manuellen Fahrstufenwahl
zusätzlich optional erhältlich. Der adaptive Charakter der Schaltautomatik passt sich
dem bevorzugten Beschleunigungsstil des Fahrers an. Bei betont dynamischer Fahrweise
werden die einzelnen Fahrstufen länger gehalten, um die Beschleunigung zu intensivieren.
Zudem wird bei plötzlichem Druck aufs Gaspedal spontan heruntergeschaltet. Eine eher
komfortorientierte Fahrweise wird von der Getriebeautomatik dagegen mit frühzeitigem Hochschalten
unterstützt. Die Geartronic-Funktion ermöglicht eine manuelle Wahl der Fahrstufen.
Sobald der Wählhebel in die Geartronic-Position gerückt wird, genügt es, ihn in der Schaltgasse
nach vorn zu rücken, um hochzuschalten. Zum Herunterschalten wird der Hebel nach
hinten gezogen. Auf diese Weise kombiniert die Geartronic den Komfort der automatischen
Fahrstufenwahl mit der Möglichkeit, die Vorzüge des aktiven Fahrens zu genießen.
Neu entwickeltes Volvo Powershift-Getriebe
Das neu entwickelte Volvo Powershift-Getriebe kombiniert den Schaltkomfort einer Automatik
mit der Dynamik eines Schaltgetriebes. Es besitzt zwei unabhängige Kupplungen und arbeitet im
Prinzip wie zwei manuelle, parallelgeschaltete Getriebe. Über die eine Kupplung werden die
Gänge eins, drei und fünf angesteuert, über die zweite die Fahrstufen zwei, vier und sechs. Die
Kupplungen arbeiten wechselweise, wobei eine jeweils geschlossen und die andere offen ist.
Das bedeutet: Während ein Gang noch unter Last steht, ist der nächst höhere bereits eingelegt.
Das Resultat ist eine optimale Beschleunigung durch einen kontinuierlichen Kraftfluss mit extrem
schnellen Gangwechseln ohne Zugkraftunterbrechung. Gegenüber einer konventionellen
Automatik bietet Volvo Powershift zudem eine signifikante Verbrauchseinsparung, die bei rund
acht Prozent liegt.
Allradantrieb für gesteigertes Fahrvergnügen
Bis auf eine Ausnahme verfügen alle Varianten des Volvo V50 serienmäßig über Frontantrieb.
Das Prinzip sorgt für leicht beherrschbare und damit unproblematische Fahreigenschaften
unter allen Bedingungen. Alternativ zum frontgetriebenen Volvo V50 T5 ist das Topmodell der
Baureihe wahlweise auch mit einem elektronisch gesteuerten Allradsystem (AWD) und
Haldexkupplung erhältlich. Bessere Traktion, eine noch effizientere Ausnutzung der Bodenhaftung
und, daraus folgend, gesteigerte Agilität plus zusätzliche Sicherheitsreserven - das
sind Vorzüge, die Volvo durch eine technisch besonders anspruchsvolle Lösung beim AWD
(All Wheel Drive)-System weiter verfeinern konnte. Zum Einsatz kommt dabei eine aktive,
elektronisch gesteuerte und elektrohydraulisch betätigte Lamellenkupplung, die in Zusammenarbeit
mit dem schwedischen Antriebsspezialisten Haldex entwickelt worden ist. Das AWDSystem
verteilt die Antriebsleistung in Abhängigkeit zum aktuell herrschenden Gripniveau
stufenlos auf die Vorder- oder Hinterachse.
Der Vorteil gegenüber passiven Allradsystemen mit Zentraldifferenzial- oder Viscokupplung ist
nicht nur, dass die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos variabel
ist. Zu den wesentlichen Merkmalen des Systems zählen die praktisch verzögerungsfreien
Reaktionen auf Änderungen der Traktionsverhältnisse und der Fahrbahngriffigkeit.
Neben der im Ölbad laufenden Lamellenkupplung zählen eine Hydraulikpumpe mit Regelventil
und das elektronische Steuermodul zu den Hauptkomponenten des elektrohydraulischen
Volvo Allradsystems. Alle Teile sind zu einer Baueinheit zusammengefasst und mit dem
Hinterachsdifferenzial verblockt. Erreichen nun die Vorderräder auf glattem, losem Untergrund
oder beim plötzlichen Anfahren und Beschleunigen die Schlupfgrenze, können die Antriebskräfte
des Motors nicht mehr alleine übertragen werden. Es entsteht folglich eine Drehzahldifferenz
beziehungsweise ein Verdrehwinkel zwischen den Eingangswellen der Vorder- und
den Ausgangswellen der Hinterräder.
Stufenlose Kraftverteilung zwischen den Achsen
Bei diesem Vorgang wird über ein Steuerventil der Öldruck auf die Lamellenkupplung erhöht.
Dies geschieht linear und stufenlos: je größer die Drehzahldifferenz, desto größer der Öldruck,
die Kupplungs-Schließkraft und damit auch der Drehmomentanteil, der zu den Hinterrädern
fließt. Der maximale Öldruck - beziehungsweise die größtmögliche Beteiligung der Hinterräder
an der Kraftübertragung - entsteht bei einem Verdrehwinkel von 90 Grad. 65 Prozent
der Antriebsleistung werden dann sofort auf die Hinterräder übertragen. Das System reagiert
ohne Verzögerung und sehr sanft bereits auf minimale Drehzahlunterschiede von drei bis vier
Umdrehungen pro Minute, was einem Rad-Drehwinkel von weniger als 15 Grad entspricht.
Informationsfluss über CAN-Highspeed-Datenbus
Erforderlich ist dazu ein extrem schneller Informationsaustausch zwischen dem elektronischen
Kontrollmodul der Haldex-Kupplung sowie den Rad-, Fahrwerks- und Lenkungssensoren, die
auch die kombinierte Fahrdynamik- und Traktionsregelung DSTC steuern. Um einen zuverlässigen
Datentransfer in Echtzeit zu gewährleisten, läuft dieser Informationsfluss über den
Hochgeschwindigkeits-Datenbus des so genannten CAN (Controller Area Network)-Multiplex-
Netzwerks: Im Volvo V50 stellt dieser Bus die schnellstmögliche Datenübertragung fahrrelevanter
Nachrichten sicher.
Mit dem aufwändigen Allradsystem wird übermäßiges Untersteuern auf glatter Fahrbahn
ebenso vermieden wie ein Verspannen des Antriebsstrangs in Rangier- und Einparksituationen:
Trotz Drehzahlunterschieden zwischen den Achsen werden solche Ereignisse
vom AWD-System erkannt und entsprechend eingeordnet; der gezielte Bremseingriff der
Dynamic Stability Traction Control (DSTC) auf die Hinterräder bleibt in solchen Fällen aus.
Die Raddrehzahl wird permanent vom Bremskontrollmodul überwacht. Es erkennt auch, ob
ein Reserverad montiert ist: In diesem Fall ist die Funktionsfähigkeit des AWD-Systems
gewährleistet.
In Bremssituationen mit ABS-Eingriff oder bei Fahrzuständen, in denen das Stabilitätssystem
DSTC regelt, wird die Kupplung im Hinblick auf eine bestmögliche Regelqualität geöffnet, und
die Hinterräder laufen praktisch frei. Auch hier ist Geschwindigkeit Trumpf: Der Entkopplungsvorgang
benötigt weniger als 100 Millisekunden (0,01 sec). Das AWD-System im Volvo V50
T5 AWD bietet also nicht nur gesteigerten Fahrspaß - es entspricht auch dem hohen Sicherheitsbewusstsein
des schwedischen Herstellers.
Elektronik: Exakt und zuverlässig dank Multiplex
In außergewöhnlichem Design präsentieren sich die Steuerungselemente im Innenraum des
Volvo V50. Die frei schwebende Mittelkonsole beherbergt sämtliche Tasten und Regler zur
Aktivierung der Audioanlage, des integrierten Telefons sowie der Lüftungs- und Klimatisierungsanlage.
Die Unterbringung aller elektronischen Bauteile in der auffallend flachen Bedientafel
gehört zu den technischen Meisterleistungen, die von den Ingenieuren bei der Entwicklung
des Volvo V50 vollbracht wurden. Gerade im Bereich der Fahrzeugelektronik übernimmt Volvo
jedoch schon seit längerem immer wieder Pionierarbeit. Das Ergebnis ist nicht immer so augenfällig
wie im Falle der frei schwebenden Mittelkonsole, viele bahnbrechende Neuerungen spielen
sich im Verborgenen ab. Ein bedeutendes Beispiel dafür ist die Multiplex-Technologie für die
Bordelektronik, die sich nicht nur durch besonders exakte Funktionsweise, sondern auch durch
ungewöhnliche Zuverlässigkeit auszeichnet. Dabei ersetzen Ringleitungen das komplizierte
Geflecht von Kabeln, zentrale Rechnereinheiten übernehmen die Funktion von Steuergeräten
und Relais. Das Multiplex-System wurde erstmals in der Oberklasse-Limousine Volvo S80
eingeführt, die aktuellste und um weitere Funktionen erweiterte Variante dieser Technologie
kommt im Volvo V50 zum Einsatz.
Wichtigster Antrieb bei der Entwicklung der Multiplex-Technologie war das Bestreben, die
Funktionssicherheit der Bordelektronik zu steigern. Sicherheit und Zuverlässigkeit gehören
zu den Eigenschaften, die Fahrzeuge der Marke Volvo traditionell besonders auszeichnen.
Darüber hinaus bietet das Multiplex-System jedoch auch zahlreiche Vorteile in der Handhabung
elektronischer Komponenten. Die Nachrüstung zusätzlicher Ausstattungselemente
wird erheblich erleichtert, die Möglichkeit der individuellen Einstellung von Komfortfunktionen
erreicht eine neue Dimension.
Mit dem Multiplex-System ist es Volvo gelungen, einen gravierenden Zielkonflikt im Bereich
der Fahrzeugelektronik aufzulösen: Zum einen steigt die Zahl der Sicherheits- und Komfortfunktionen,
die elektronisch gesteuert werden müssen, ständig an. Hinzu kommt ein immer
aufwändigeres elektronisches Motormanagement bei modernen Fahrzeugen. Zum anderen
darf die dauerhafte Zuverlässigkeit des Systems trotz der gestiegenen Anforderungen nicht in
Frage gestellt werden. Das Multiplex-System liefert eine überzeugende Antwort auf diese
Problematik: Anstelle einer unaufhaltsam steigenden Zahl von Kabelverbindungen sorgen
Datenbusse für die Übertragung aller Informationen und Impulse. Auf diese Weise ermöglicht
das Multiplex-System erheblich höhere Steuerungskapazitäten und reduziert zugleich die
Gefahr von Fehlfunktionen.
Drei Ringleitungen ersetzen 1.200 Meter Kabel
Das Bordnetz des Volvo V50 verfügt über die jüngste Evolutionsstufe der Multiplex-Technologie:
Hier sind drei statt zwei unterschiedlich schnelle Datenbusse installiert, die separate Funktions-
gruppen steuern. Die dritte Ringleitung ist als MOST (Media Oriented System Transport) unter
anderem für die Steuerung des integrierten Telefons und der Audioanlage zuständig. Der
Fortschritt gegenüber der herkömmlichen Übertragungstechnik ist in beiden Fällen beeindruckend.
Vor der Einführung des Multiplex-Systems waren für jedes Fahrzeug 20 Steuergeräte,
54 Sicherungen sowie Kabelverbindungen auf einer Gesamtlänge von 1.200 Metern
notwendig, um alle elektronisch gesteuerten Komponenten zu aktivieren. Für jede einzelne
Funktion war ein gesonderter Stromkreis samt Kabelverbindung, Steuergerät und Relais
erforderlich. Mit jeder Zusatzfunktion stieg nicht nur das Gewicht, sondern auch der Platzbedarf
im Fahrzeug, unzählige Steckverbindungen erhöhten die Gefahr von Fehlfunktionen in
Folge von Abnutzungserscheinungen oder Defekten. Der Einbauaufwand wuchs damit ebenso
wie der Wartungs- und Reparaturumfang für die komplizierte Fahrzeugelektronik.
Schnell, zuverlässig, digital
Seit der Einführung des Multiplex-Systems beim Volvo S80 im Jahre 1998 gehören diese
Probleme der Vergangenheit an. Dafür eröffnet die Speicherungs- und Übertragungskapazität
der neuen Technologie bisher unbekannte Möglichkeiten der individuell abgestimmten Steuerung
sowie der Nachrüstbarkeit. Das Multiplex-System besteht aus einem CAN-Netzwerk (Controller
Area Network), in dem die zur Steuerung aller Komponenten erforderliche Rechenleistung auf
mehrere Computermodule verteilt wird. Die mit Mikroprozessoren bestückten Module der
Datenbus-Systeme teilen sich sämtliche Funktionen konventioneller Steuergeräte. Im Volvo
V50 sind rund zwei Dutzend dieser Rechnereinheiten für die Steuerung der elektronisch
betriebenen Fahrzeugkomponenten für Sicherheit, Motorfunktion oder Komfort zuständig.
Hinzu kommen die Steuerungselemente des MOST für die Kommunikations- und Unterhaltungselektronik.
Sämtliche Module sind über die drei Ringleitungen mit dem zentralen Hauptrechner
des Multiplex-Systems verbunden. Ihre Funktions-weise lässt sich jederzeit neu programmieren,
während herkömmliche Steuergeräte bei veränderten Anforderungen komplett ausgetauscht
werden mussten. Der größte Vorteil der neuen Technik resultiert jedoch aus der Form der
Datenübertragung: Die Module übersetzen die elektronischen Signale, die sie von Sensoren
erhalten, in eine digitale Computersprache. Dies ist die Basis für eine einzigartig schnelle und
zugleich zuverlässige Kommunikation innerhalb des Multiplex-Systems.
Die Datenbusse im Volvo V50 operieren mit unterschiedlichen Übertragungsraten. Ein
besonders leistungsfähiger High-Speed-Bus ist für die Steuerung aller sicherheitsrelevanten
und zeitsensiblen Regelungssysteme wie Antiblockiersystem (ABS), Elektronische Bremskraftverteilung
(EBV), Fahrdynamikregelung DSTC sowie für Motor- und Getriebefunktionen
zuständig. Seine Übertragungskapazität beträgt 500 Kilobits pro Sekunde. Der zweite Datenbus
muss „nur" 125 Kilobits pro Sekunde verarbeiten, er kontrolliert vor allem Komfortfunktionen
wie Klimatisierung oder die elektrisch betriebene Sitzverstellung. Im Vergleich zu konventionellen
Kabelverbindungen erfolgt die Datenübertragung jedoch auch hier in einem erheblich höheren
Tempo.
Auf die Bewältigung besonders großer Datenmengen ist das Lichtwellenleiter-Ringsystem des
MOST ausgerichtet. Es wurde speziell für die Übertragung von Multimedia-Dateien konzipiert.
Die Entwicklung von MOST ist das Ergebnis einer einzigartigen Gemeinschaftsinitiative von
nahezu allen weltweit bedeutenden Automobilherstellern sowie mehreren führenden Anbietern
von Fahrzeugelektronik-Komponenten. Ziel dieser konzertierten Aktion ist die Schaffung eines
einheitlichen und verbindlichen Standards für Kommunikations- und Infotainment-Funktionen
in möglichst vielen modernen Fahrzeugen. Bei der praktischen Umsetzung der revolutionären
Steuerungstechnik übernimmt Volvo eine führende Rolle. Mit der Einführung dieser Technologie
im Volvo V50 und im Volvo S40 werden die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit
des MOST auch in der kompakten Mittelklasse unter Beweis gestellt.
Die Steuerungs- und Übertragungskapazitäten des MOST sind beeindruckend. Bis zu 64
Funktionseinheiten können an das MOST-Netzwerk angeschlossen werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit
im MOST-Netzwerk beträgt 25 Megabits pro Sekunde. Sämtliche Daten
sowie Audio- und Videosignale werden in Form von Lichtimpulsen weitergeleitet. Dabei wird
für das menschliche Auge sichtbares rotes Licht mit einer Wellenlänge zwischen neun und
zehn Metern verwendet. Mit Hilfe dieser Technik wird die digitale Signalübertragung hinsichtlich
Einsatzbandbreite und Leistung wesentlich optimiert. Kennzeichnend für die im Volvo V50
genutzte Infotainment-Technologie ist eine Vielzahl von integrierten Funktionen. Die einzelnen
Komponenten sind nicht nur über eine gemeinsame Ringleitung miteinander verbunden, sondern
teilen sich auch Kontroll- und Signaleinheiten wie Displays, Lautsprecher und Bedientafeln.
So führt beispielsweise die Entgegennahme eines Anrufs mit dem integrierten Telefon
automatisch zur Stummschaltung der Audioanlage. Aus den Lautsprechern, die eben noch für
die Wiedergabe von Radio- oder CD-Sound zuständig waren, erklingt nun die Stimme des
Gesprächspartners. Als zentrale Benutzerschnittstelle fungiert das Kontrollpanel in der
Mittelkonsole des Volvo V50. Zusätzlich lassen sich die wichtigsten Kommunikations- und
Entertainment-Funktionen über die Lenkradtastatur steuern.
Neben der hohen Geschwindigkeit und der beispielhaften Zuverlässigkeit zeichnet auch die
ungewohnte Flexibilität das Multiplex-System des Volvo V50 aus. Dieser Vorteil zeigt sich vor
allem dann, wenn zwei elektronisch gesteuerte Fahrzeugkomponenten aufeinander einwirken
oder miteinander kommunizieren sollen. So setzt beispielsweise die Steuerung einer
geschwindigkeitsabhängigen Lautstärkeregelung für die Audioanlage bei herkömmlichen
Fahrzeugen zahlreiche komplizierte Schaltungen und Kabelverbindungen voraus. Beim
Multiplex-System werden die dafür erforderlichen Daten über Motordrehzahl, Tempo und
Soundvolumen in einem zentralen Rechnermodul verarbeitet und in die notwendigen Impulse
umgesetzt. Ähnliches gilt für die Funktion der Geschwindigkeitsregelanlage, die ebenfalls
zentral gesteuert wird.
Individuelle Einstellungen bleiben erhalten
Die Flexibilität des Multiplex-Systems zeigt sich jedoch noch auf andere Weise. Individuell
bevorzugte Grundeinstellungen verschiedener Fahrzeugkomponenten können im Volvo V50
auf einfache Weise eingestellt und dauerhaft gespeichert werden. Das Uhrzeitformat und die
Sprache im Bordcomputer-Display, die bequemste Sitzposition, die Senderprogrammierung
der Audioanlage, der Zeitraum, in der die Innenraum- oder die Wegbeleuchtung nach dem
Aussteigen aktiviert bleibt, die Luftverteilung der Klimatisierungsautomatik - all dies kann
nach persönlichen Vorlieben festgelegt werden. Bei jedem neuen Start des Fahrzeugs kann
diese Grundeinstellung wieder abgerufen werden, auch wenn zwischenzeitlich einzelne
Funktionen verändert wurden. Darüber hinaus können nun auch bislang nicht variierbare
Einstellungen wie beispielsweise die Temperatur der Sitzheizung oder die Hintergrundfarbe
des RTI-Navigationsmonitors problemlos innerhalb eines festgelegten Rahmens programmiert
werden.
Der einfache Transfer von Daten aus dem Multiplex-System erleichtert auch die Service-
Arbeit in der Werkstatt. Der Volvo-Händler kann mithilfe des Diagnose-Systems VIDA (Vehicle
Information & Diagnostics for Aftersales) eventuelle Defekte an allen am Multiplex angeschlossenen
Komponenten mühelos erkennen und Fehlfunktionen im Einzelfall per Software-
Update beseitigen. Auch die Nachrüstung neuer Komponenten wie Geschwindigkeitsregelanlage
oder CD-Wechsler vereinfacht sich. Nach dem Einbau einer neuen technischen
Komponente genügt es, die jeweiligen Steckverbindungen herzustellen. Neue Kabelverbindungen,
die Nachrüstungen bislang oft teuer und kompliziert machten, sind nicht mehr erforderlich.
Statt dessen genügt es, in der Werkstatt die für die neue Funktion erforderliche Software zu
installieren.
Ausstattung: Attraktiv und innovativ
Ein hochwertiges Ambiente im Innenraum, technische Innovationen für mehr Sicherheit und
Komfort sowie zahlreiche praktische Details heben das Ausstattungsniveau des Volvo V50
über das in der kompakten Mittelklasse gewohnte Maß hinaus. Schon die Grundausstattung
des Sportkombis bietet alle Voraussetzungen für Fahrvergnügen im Alltagsverkehr und
höchsten Reisekomfort auf Langstrecken. Serienmäßig verfügen alle Varianten des Volvo V50
bereits über eine Klimaautomatik inklusive Pollenfilter, farbangepasste Seitenschutzleisten,
Isofix-Aufnahmen für die Rücksitze, elektrisch betriebene Fensterheber vorn und hinten, elektrohydraulische
Servolenkung, eine hochwertige Audioanlage sowie eine Zentralverriegelung mit
Funkfernbedienung und Komfortschließfunktion, bei der auf Knopfdruck nicht nur Türen und
Heckklappe geöffnet und geschlossen werden können, sondern auch die Seitenfenster und
das optionale Schiebedach. Auch das komplette Sicherheitspaket - von der Fahrdynamikregelung
DSTC über Front-, Seiten- und Kopf-Schulter-Airbags bis hin zum intelligenten
Fahrerinformationssystem IDIS - gehört zur Grundausstattung des Fünftürers. Mit den
Ausstattungslinien Kinetic, Momentum und Summum lässt sich der Umfang der Komfort-
Ausstattung darüber hinaus besonders leicht an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.
Dabei werden auch exklusive Ausstattungswünsche berücksichtigt.
Der Volvo V50 ist in idealer Weise dazu geeignet, neben Qualitätsbewusstsein auch einen
individuellen Geschmack zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus macht es die große
Auswahl attraktiver Lackierungen, Innenraumdekor-Linien und Polsterungen leicht, den persönlichen
Stil noch stärker zur Geltung zu bringen. Bei der Wahl der zusätzlichen Komfort-
Optionen bilden die Ausstattungslinien Kinetic, Momentum und Summum den attraktiven
Rahmen für eine auf individuelle Wünsche abgestimmte Konfiguration des Fahrzeugs. Die
einzige Ausnahme bildet dabei die Sicherheitsausstattung des Volvo V50. Zum Selbstverständnis
der Marke Volvo gehört es, dass im Bereich des Insassenschutzes keinerlei Abstufungen vorgenommen
werden. Nahezu sämtliche Elemente der aktiven und passiven Sicherheit, die für
den Volvo V50 entwickelt wurden, sind serienmäßig in jedem Fahrzeug installiert. Auch das
von Volvo neu entwickelte intelligente Fahrerinformationssystem IDIS (Intelligent Driver
Information System) gehört zum Standard.
Mehr Komfort und Funktionalität für die kompakte Mittelklasse
Bereits die Grundausstattung des Volvo V50 umfasst eine Fülle von Details, die den praktischen
Nutzwert erhöhen und das Wohlbefinden für Fahrer und Insassen steigern. Der kompakte
Sportkombi verfügt serienmäßig unter anderem über eine Klimaautomatik inklusive Pollenfilter,
die vor allem auf langen Strecken auch bei sommerlicher Witterung für eine entspannte
Atmosphäre sorgt. Ebenso wie das leistungsstarke Lüftungssystem, das ein Beschlagen der
Scheiben bei feuchten Wetterverhältnissen wirkungsvoll verhindert, und die gezielt dosierbare
Temperaturregelung trägt die Klimatisierung auch zur Fahrsicherheit bei, weil eine konstante
Temperatur die Konzentration des Fahrers fördert. Einstiegsblenden sowie in Wagenfarbe
lackierte Stoßfänger, Außenspiegel und Seitenschutzleisten setzen attraktive optische Akzente,
die den Premium-Charakter des Fünftürers betonen. Im Innenraum unterstreichen Bauxit-
Einlagen auf der Mittel- und Tunnelkonsole sowie an den Türinnenverkleidungen, eine Colorverglasung,
die in Höhe und Neigung verstellbaren Vordersitze und Leselampen vorn und hinten
das stilvolle Ambiente. Komfort und Funktionalität werden darüber hinaus von den elektrisch
betriebenen Fensterhebern vorn und hinten, der Zentralverriegelung samt Funkfernbedienung
und integriertem Zündschlüssel, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, der nach
vorn umklappbaren Beifahrersitzlehne, den zahlreichen Ablagemöglichkeiten, dem Laderaumrollo
sowie dem axial und vertikal verstellbaren Lenkrad gesteigert.
Kinetic, Momentum, Summum - Mehrwert in drei Linien
Der ungewöhnlich reichhaltige Umfang der serienmäßigen Komfort- und Funktionsdetails lässt
sich beim Volvo V50 in drei attraktiven Stufen weiter steigern. Oberhalb der Basisvariante
werden die Ausstattungslinien Kinetic, Momentum und Summum angeboten. Darüber hinaus
lassen sich zusätzliche Sonderwünsche mit Hilfe von Einzeloptionen sowie den Angeboten
aus der Zubehör-Liste erfüllen. Mit der Ausstattungslinie Kinetic wird der serienmäßige Ausstattungsumfang
unter anderem je nach Motorisierung um 15- bzw. 16-Zoll-Leichtmetallfelgen,
ein Lederlenkrad, einen Lederhandbremshebel und einen lederummantelten Schalt- beziehungsweise
Wählhebel, Textilfußmatten, einen höhenverstellbaren Beifahrersitz, beleuchtete Makeup-
Spiegel für Fahrer und Beifahrer, Aluminium-Einlagen für die frei schwebende Mittelkonsole,
die Tunnelkonsole und die Türen sowie eine Mittelarmlehne für die Rücksitzbank einschließlich
Getränkehalter und Staufach erweitert. Außerdem gehört zur Ausstattungslinie Kinetic
auch eine Klimaautomatik einschließlich automatischer Umluftschaltung und Aktivkohlefilter.
Sie hält das Innenraumklima unabhängig von Außentemperatur und Sonneneinstrahlung stets
konstant, die Insassen bleiben von Abgasen und Gerüchen verschont. Im Gegenteil: Das
Klimatisierungssystem sorgt dafür, dass die Luft im Innenraum des Volvo V50 sauberer ist als
außerhalb des Fahrzeugs.
Weitere Komfort-Ansprüche erfüllt der Volvo V50 in der Ausstattungslinie Momentum. Sie
beinhaltet eine Reihe von Ausstattungsdetails, die sowohl das Erscheinungsbild als auch die
Funktionalität des Sportkombis weiter steigern. Dazu gehören vordere Seitenfenster mit wasserabweisender
Oberfläche, ein Bordcomputer, Leichtmetallfelgen, farbangepasste untere
Seitenschweller sowie Sitze mit dem neuartigen t-Tech-Bezugsmaterial Dalarö, das in sechs
unterschiedlichen Farbkombinationen zur Auswahl steht. Auch ein Innenspiegel mit automatischer
Abblendfunktion sowie ein Multifunktionslederlenkrad mit Bedientasten für die
Audio- und Geschwindigkeitsregelanlage sind Bestandteile der Ausstattungslinie Momentum.
Darüber hinaus sorgen Nebelscheinwerfer und ein Regensensor für bessere Sicht bei ungünstigen
Witterungsverhältnissen. Der Regensensor aktiviert die Scheibenwischer selbst-
tätig, sobald Niederschlagswasser auf die Frontscheibe trifft. Seine Ansprechempfindlichkeit
kann mit Hilfe eines Justierrings am Scheibenwischerhebel variiert werden.
Für eine nochmalige Steigerung des Komforts des Volvo V50 sorgt die Ausstattungslinie
Summum. Die in dieser Variante zusammengefassten Details erfüllen auch höchste Ansprüche
an den Komfort und die Exklusivität des Sportkombis. Zur Ausstattungslinie Summum
gehören Dual-Xenon-Scheinwerfer, eine Scheinwerferreinigungsanlage, elektrisch anklappbare
und mit einer Bodenleuchte ausgerüstete Außenspiegel, Lederpolsterung und beheizbare
Vordersitze. Außerdem verfügt der Fahrersitz über einen elektrisch betriebenen Verstellmechanismus
samt Memoryfunktion. Ab dem Modelljahr 2009 gehört auch die 17-Zoll-Leichtmetallfelge
„Spartacus" zum Serienumfang.
R-Design Paket
Mit dem R-Design Paket kann der Volvo V50 noch stärker individualisert und die sportliche Note
betont werden. Das R-Design Paket lehnt sich an die Tradition der R-Modelle an und zielt auf
sportliche Optik und Fahrdynamik ab. Das R-Design-Paket ist für alle Motorisierungen mit
Ausnahme des Volvo V50 1.6 erhältlich.
Zu den Features beim Karosseriedesign zählen ein Bodykit bestehend aus Front- und Heckschürze
sowie Seitenschwellern in Wagenfarbe, ein Heck- bzw. Dachspoiler, ein Frontgrill mit
R-Design-Logo, Außenspiegel-Gehäuse in matter Chromoptik sowie die 17-Zoll-Leichtmetallräder
„Serapis" im Fünf-Speichen-Design.
Das Interieur wird durch die Teil-Leder-Vulcaflex-Polsterung in Anthrazit/Beige aufgewertet. Das
geprägte R-Design-Logo auf der Rückenlehne der Vordersitze und die kontrastierenden Ziernähte
betonen das exklusive Ambiente. Sportliche Akzente setzen zudem das Multifunktions-Sportlederlenkrad
mit einer Intarsie aus Aluminium und R-Design-Emblem, blau hinterlegte Rundinstrumente,
robuste Sportpedale aus Aluminium mit gummierten Auflagen, Aluminium-Einlagen in
speziellem Design, Lederschalt- bzw. Automatikwählhebel mit Aluminium-Intarsie sowie Fußmatten
mit kontrastierenden Randverstärkungen. Außerdem sind verschiedene Aussattungselemente im
R-Design als Zubehör erhältlich. Eine Geschwindigkeitsregelanlage zählt ebenfalls zum Ausstattungsumfang
des R-Design-Pakets.
High-Tech für Unterhaltung und Information
Mit der Zusammenstellung der Ausstattungslinien Kinetic, Momentum und Summum hat Volvo
besonders attraktive Möglichkeiten geschaffen, Funktionalität und Komfort des Sportkombis
weiter zu steigern. Als reizvolle Ergänzung stehen darüber hinaus weitere Optionen zur Wahl.
Dazu gehören zahlreiche Ausstattungsdetails, die in der kompakten Mittelklasse nur wenige
Fahrzeuge zu bieten haben. Die Möglichkeit, den Volvo V50 mit exklusiven technischen
Komponenten zu verfeinern, unterstreicht den Premium-Charakter des Sportkombis.
Die serienmäßigen Klarglas-Scheinwerfer des Volvo V50 sorgen nicht nur für optimale Sicht,
sondern auch für einen optischen Glanzpunkt an der Frontpartie des Fünftürers. Mit Hilfe von
Dual-Xenon-Scheinwerfern für das Abblend- und Aufblendlicht lässt sich die Ausleuchtung der
Fahrbahn noch weiter verbessern. Unabhängig von der Lichttechnik können die Leuchteinheiten
auch mit einer Scheinwerferreinigungsanlage bestückt werden. Sie arbeitet mit Hochdruckwasserstrahltechnik.
Die Waschdüsen fahren bei Bedarf aus dem Stoßfänger aus. Zu
den Optionen gehören auch ein elektrisch betriebenes Schiebe-Hebedach aus Glas, Verbundglas-
Seitenfenster für die Türen, eine Standheizung mit Timer-Funktion und eine fernbedienbare
Alarmanlage. Darüber hinaus ist auch eine Einparkhilfe hinten erhältlich, die mit einem
akustischen Signal vor schwer erkennbaren Hindernissen warnt. Als weiteres Zubehör gibt es
eine Reihe verschiedener Lastenträger zur Befestigung von Fahrrädern oder Gepäckboxen
auf dem Dach des Sportkombis.
Zusätzliche Extras für die Individualisierung des Volvo V50 bieten im Modelljahr 2009 beispielsweise
die Optionen Innenspiegel mit Ablendautomatik und digitaler Kompassanzeige, ein
Garagentoröffner mit programmierbarer Fernbedienung (Bedientasten in der Sonnenblende)
oder eine Freisprecheinrichtung mit Bluetooth-Schnittsstelle.
High-Tech-Lösungen stehen im Bereich der Kommunikation und des Entertainments zur Verfügung.
Das anspruchsvollste Klangpaket für den Volvo V50 umfasst die Audioanlage
„Premium Sound" mit zwölf Lautsprechern, einer Leistung von 5 x 130 Watt und Dolby-
Surround-Pro-Logic II. Die Audiopakete High Performance und Premium Sound können CDs
im MP3-Format lesen. Alle Audiopakete haben eine AUX-Buchse zum Anschluss externer
Geräte wie einen iPod. Das ebenfalls als Option bestellbare RTI-Navigationssystem - dessen
Funktionalität im Modelljahr 2009 überarbeitet und weiter optimiert wurde - verfügt über einen
Festplattenspeicher und TMC-Funktion (Traffic Message Channel) sowie einen oberhalb der
Mittelkonsole automatisch ausklappbaren Farbmonitor. Eine weitere Option ist das integrierte
GSM-Telefon, das ebenso wie das Navigationssystem vom Multifunktionslenkrad aus gesteuert
werden kann.
Umwelt: Ressourcenschonung als Prinzip
Sorgsamer Umgang mit Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien bei der
Entwicklung, aber auch bei der Produktion von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende
Konzepte - und das beinhaltet nicht nur technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen,
sondern vor allem auch Vorsorge für die Umwelt und für kommende Generationen. Wirtschaftliche
und emissionsarme Motoren, ein hoher Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe, wartungsfreie
und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten, Innenraum-Materialien, die den Öko-
Tex-Standard erfüllen, Lackierungen auf Wasserbasis und der konsequente Verzicht auf
umwelt- oder gesundheitsgefährdende Substanzen zeichnen auch den Volvo V50 aus.
Bereits bei der Entwicklung des Volvo V50 wurde darauf geachtet, die negativen Umwelteinflüsse
während des gesamten Autolebens so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck
wurden detaillierte Analyseverfahren erarbeitet, mit denen die Öko-Bilanz einzelner Technik-
Komponenten und Materialien im Vorwege abgeschätzt werden können. Für jedes Modell
kann so eine Umweltprodukterklärung erstellt werden, die sowohl die ökologischen Auswirkungen
als auch die möglichen Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen berücksichtigt.
Die Umweltprodukterklärung, die Volvo als weltweit erster Automobilhersteller eingeführt hat,
wird von der unabhängigen Lloyd's Register Quality Assurance bestätigt.
Konsequent umweltbewusst: Von der Entwicklung bis zum Recycling
Der Volvo V50 entsteht in einer der modernsten Produktionsstätten der Welt. Das Volvo Werk
im belgischen Gent dient bereits seit 40 Jahren als Fertigungsstandort für Fahrzeuge der
schwedischen Marke. Die Entscheidung, dort auch den Volvo V50 herzustellen, beruht auf
den hohen Qualitäts-, aber auch Umweltstandards, die in Gent erfüllt werden. Ebenso wie im
schwedischen Stammwerk Torslanda in Göteborg bürgt auch Gent durch die hohe Qualifikation
der Mitarbeiter in Verbindung mit ständigen Investitionen in moderne Fertigungsanlagen für
eine auch aus Umweltgesichtspunkten zeitgemäße Produktionsweise. Technischer Fortschritt
kommt daher bei Volvo nicht nur der Qualität und Attraktivität der Fahrzeuge zugute, sondern
auch der Umweltverträglichkeit bei der Produktion. So gelang es beispielsweise, die Zahl der
Kunststoffarten, die in einem Fahrzeug verarbeitet werden, auf ein Minimum zu reduzieren.
Mittlerweile können sämtliche verwendeten Kunststoffe wiederverwertet werden und sind entsprechend
gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das
Recycling einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind mittlerweile - gemessen
am Fahrzeuggewicht - mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine
sinnvolle Wiederverwertung geeignet.
Auch die bei der Lackierung des Volvo V50 verursachten Umwelteinflüsse konnten mit Hilfe
neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Für den Sportkombi stehen eine
Vielzahl von attraktiven Farbtönen zur Auswahl - ebenso wichtig wie der optische Reiz ist
dabei aber auch eine die Umwelt möglichst wenig belastende Lackiertechnik. Volvo gehört
zu den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm
14001 zertifiziert haben. Der hohe Anspruch bezüglich der Umweltverträglichkeit erstreckt
sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo ebenfalls den Nachweis zertifizierter
Herstellungsverfahren verlangt.
Motoren mit hoher Wirkung und geringen Emissionen
Mit einem hohen Wirkungsgrad und einer effektiven Abgasreinigung leisten die Motoren des
Volvo V50 einen Beitrag dazu, die Umweltbelastungen während der Fahrt auf einem
möglichst geringen Niveau zu halten. Eine gewichtsreduzierende Bauweise, geringe innere
Reibungswerte sowie ein hoch entwickeltes elektronisches Motormanagement tragen zum
günstigen Kraftstoffverbrauch bei. Sämtliche Benzinmotoren erfüllen die strengen Vorschriften
der Schadstoffklasse Euro 4. Bei den Common-Rail-Dieselmotoren gewährleistet die aufwändige
Einspritztechnik eine hoch effektive Verbrennung und damit eine erhebliche Reduzierung
der mit dem Abgas ausgestoßenen Rückstände. Zudem garantiert der Einsatz eines serienmäßigen
Rußpartikelfilters bei allen Diesel-Varianten die Einhaltung der Schadstoffnorm Euro 4.
Darüber hinaus sind sämtliche Antriebsaggregate mit motornahen Katalysatoren ausgerüstet.
Diese Anordnung ermöglicht es ihnen, schon kurz nach dem Kaltstart ihre maximale Wirksamkeit
zu entfalten.
Technologie für saubere Luft
Die Anstrengungen, die Volvo bei der Entwicklung neuer Verfahren zur Luftreinhaltung unternimmt,
kommen auch den Insassen des Volvo V50 zugute. Die Klimaautomatik, die für den
Volvo V50 als Option angeboten wird, ist nicht nur mit Schadstoff- und Pollenfilter ausgestattet,
sondern auch mit einer automatischen Umluftschaltung. Diese Technik sorgt dafür,
dass die Luft im Innenraum eines Volvo V50 sauberer ist als außerhalb des Fahrzeugs. Die
Sensoren des Lüftungssystems erkennen Schadstoffbelastungen und unangenehme Gerüche
noch bevor sie die Nasen der Insassen erreichen. Der größte Teil der Schad- und Geruchsstoffe,
die von außerhalb ins Fahrzeuginnere dringen, wird von einem Aktivkohlefilter erfasst.
Bei der Überschreitung eines Grenzwertes wird automatisch die Umluftfunktion aktiviert.
Dass von den im Fahrzeug selbst verwendeten Materialien keine Unannehmlichkeiten oder
gar Gesundheitsgefährdungen ausgehen, ist für Volvo eine Selbstverständlichkeit. Gewährleistet
wird dies mittels einer intensiven Überprüfung und Zertifizierung sämtlicher Kunststoffund
Textilrohstoffe. Alle im Innenraum eingesetzten Textilien sind frei von allergieauslösenden
oder auf andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen und erfüllen die strengen
Normen des Öko-Tex-Standards. Auch das Gerbverfahren für die Lederpolsterungen entspricht
dem Öko-Tex-Standard. Desweiteren werden auch die aus Metall bestehenden
Funktionselemente auf mögliche Allergiegefahren hin getestet. Türgriffe, Zündschlüssel,
Schalthebel und Lenkräder bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien
ausgeschlossen werden kann. Wie detailliert sich die Fahrzeugentwickler bei Volvo
dem Wohlbefinden ihrer Kunden verpflichtet fühlen, zeigt eine Innovation, die dem Volvo V50
zugute kommt. Um die bei einigen Menschen bestehende Gefahr einer unerwünschten
Reaktion auf das Metall weiter zu minimieren, werden nunmehr auch die Gurtschnallen aus
100-prozentig nickelfreiem Material gefertigt.
Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Presseabteilung der
Volvo Car Germany GmbH:
Ulli Andree
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter Produktkommunikation
Tel. 0221 - 93 93 108
Fax 0221 - 93 93 109
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