Volvo V70 Langfassung, MY 2016

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Langfassung

 

Der Volvo V70: Premium-Kombi setzt Maßstäbe

 

  • Selbstbewusster und kraftvoll-eleganter Auftritt

  • Hochwertiges Ambiente im Innenraum mit durchdachter Funktionalität

  • Volvo City Safety System serienmäßig

  • Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung

  • Ausbau der Volvo Drive-E Motorenfamilie

  • Vierzylinder mit fortschrittlichen Einspritz- und Aufladungssystemen

  • Achtgang-Automatik serienmäßig oder optional erhältlich

  • Infotainment-System Sensus Connect bringt das Internet ins Auto

  • Attraktive Editionsmodelle Linje Svart und Linje Classic

 

Mit dem Volvo V70 setzt der schwedische Hersteller im Kombi-Segment der oberen Mittelklasse Maßstäbe. Der Fünftürer in Premium-Qualität bietet gesteigerten Luxus, sportliche Dynamik und äußerst komfortable Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck. Die Antriebspalette umfasst sechs leistungsstarke und wirtschaftliche Benzin- und Dieselaggregate, die ein Spektrum von 88 kW (120 PS) bis 180 kW (245 PS) abdecken. Alle in Verbindung mit Frontantrieb angebotenen Motoren gehören zur neu entwickelten Volvo Drive-E Vierzylinder-Familie, während in der Allradversion D4 AWD der bewährte Fünfzylinder-Diesel zum Einsatz kommt. Je nach Motorisierung rüstet Volvo den Kombi mit einer Geartronic Achtgang-Automatik, der bewährten Geartronic Sechsgang-Automatik oder einem manuellen Sechsgang-Getriebe aus.

 

Der Volvo V70 basiert auf der mehr als 50-jährigen Erfahrung bei der Entwicklung und Produktion hochwertiger und funktionaler Kombis. Waren die Fahrzeuge früher vornehmlich auf Praktikabilität und ein großzügiges Raumangebot ausgelegt, ergänzen heute exklusiver Komfort und dynamisches Fahrverhalten die Produkteigenschaften.

 

Der Volvo V70 verbindet die klare Formgebung in der Tradition des skandinavischen Designs mit durchdachten funktionalen Details und vorbildlicher Ergonomie. Der Kombi ist perfekt auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt und zugleich der ideale Begleiter für alle, die Vielseitigkeit, Komfort, Sicherheit und ein großzügiges Platzangebot zu schätzen wissen. Nicht umsonst ist der Volvo V70 seit vielen Jahren auch der bevorzugte Dienstwagen zahlreicher Unternehmen, bei denen ein geräumiger Kombi mit exzellentem Reisekomfort gefragt ist.

 

Neu im Modelljahr 2016

Volvo baut das Programm der hochmodernen, konsequent auf exzellente Leistungsentfaltung und herausragende Effizienz getrimmten Drive-E Motoren im Volvo V70 zum Modelljahr 2016 weiter aus. In allen Varianten mit Frontantrieb kommt ein Triebwerk der von Volvo selbst entwickelten Motorenfamilie zum Einsatz. Die hochmodernen Drive-E Vierzylinder mit jeweils zwei Litern Hubraum verfügen über effiziente Direkteinspritzung und Aufladung und können damit ein besonders breites Leistungsspektrum abdecken.

 

Nach dem Turbobenziner T5 mit 180 kW (245 PS) und dem D4 Dieselmotor mit 133 kW (181 PS) erweitern der Benziner T4 mit 140 kW (190 PS) sowie die Selbstzünder D2 mit 88 kW (120 PS) und D3 mit 110 kW (150 PS) das Antriebsprogramm des vielseitigen Kombis. Die Drive-E Motoren zeichnen sich gegenüber den bisher eingesetzten Motoren durch eine Senkung von Verbrauch und Emissionen um bis zu 30 Prozent aus – und unterstreichen damit die Vorreiterrolle von Volvo im Premium-Segment bei der Verringerung von Verbrauch und CO2-Emissionen. In Verbindung mit Allradantrieb bleibt der bewährte Fünfzylinder-Diesel D4 AWD mit 133 kW (181 PS) im Programm.

 

Aufgewertet wurde zum neuen Modelljahr auch die Ausstattung des Volvo V70, der jetzt in allen Antriebsvarianten serienmäßig mit einem Berganfahrassistenten und einem Start-Stopp-System ausgerüstet ist. An den Bedürfnissen unternehmungslustiger Familien orientiert sich die neue Linje Classic. Das Editionsmodell verfügt unter anderem über einen abschaltbaren Beifahrer-Airbag, einen nach vorn umlegbaren Beifahrersitz, praktische Details für den Gepäckraum, eine Heckklappenautomatik sowie integrierte zweistufige Kindersitze und eine elektrische Kindersicherung für die hinteren Türen.

 

Weiter ausgebaut wurde der Funktionsumfang des Infotainment-Systems Sensus Connect. In Verbindung mit dem Audiosystem High Performance Sound steht nun die neue Funktion „Internetkarten“ zur Verfügung. Dabei wird auf Grundlage des Kartenmaterials von Here Maps eine Basisnavigation über die Internetverbindung bereitgestellt. Aktuelle Verkehrsinformationen lassen sich ebenfalls anzeigen.

 

Produziert wird der Volvo V70 im schwedischen Volvo Werk Torslanda.

 

 

 

Design

 

Elegante und harmonische Formensprache

 

  • Selbstbewusster und hochwertiger Auftritt

  • Markante Frontpartie betont Breite des Fahrzeugs

  • Ergonomisch gestalteter Innenraum mit digitaler Instrumentenanzeige

 

Der Volvo V70 ist ein Beleg für die Faszination modernen skandinavischen Designs. Harmonische Proportionen, kraftvolle Details und elegante Flächen verleihen dem Kombi einen starken Charakter und verströmen eine Aura von feinem, unaufdringlichem Luxus.

 

Markante Front

Die Frontpartie des Volvo V70 wird von sanften Rundungen dominiert und wirkt dennoch selbstbewusst. Der breite Kühlergrill, die außen platzierten LED-Tagfahrleuchten und die horizontalen Chromakzente betonen die Breite des Fahrzeugs, was dem Kombi eine zusätzliche Präsenz auf der Straße verleiht. In der Seitenansicht setzt die ansteigende Gürtellinie dynamische Akzente. Sie vermittelt einen vorwärtsstrebenden Eindruck, der durch die schwarz gehaltenen B- und C-Säulen noch verstärkt wird. Die Chromumrandung der Fenstergrafik bei der Ausstattungslinie Summum lässt den Volvo V70 besonders elegant und sportlich wirken.

 

Dynamisches Heck

Bei der Gestaltung der Heckpartie folgten die Designer der Maßgabe „form follows function“. So ist der obere Teil der Rückleuchtengrafik ebenso wie die inneren Partien der Rückleuchten in die Heckklappe integriert. Diese Anordnung erlaubt eine größere Öffnung, durch die das Fahrzeug leichter be- und entladen werden kann. Stoßfänger, Leuchtband der Heckleuchten und die Chromdetails sorgen für ein elegantes und harmonisches Heck.

 

Formvollendetes Innenraumdesign

Auch die Gestaltung des Interieurs ist ein Musterbeispiel für skandinavisches Design in seiner schönsten Form. Organische Formen, harmonische Linien, klar strukturierte Oberflächen und hochwertige Materialien in erstklassiger Verarbeitung prägen das luxuriöse Ambiente des großzügig ausgelegten Innenraums. Bei jedem Detail wurde größter Wert auf perfekte Formgebung und intelligente Funktionalität gelegt. Dazu zählen auch die flache und scheinbar schwebende Mittelkonsole sowie die Audiosysteme auf Weltklasse-Niveau. Vorn garantieren erstklassige Sitze auch auf langen Strecken besten Komfort, die ergonomisch gestalteten Instrumente und Funktionselemente ermöglichen eine intuitive Bedienung. Elegante Drehknöpfe an der Mittelkonsole und das rahmenlose Design des automatisch abblendenden Innenspiegels heben die Premium-Anmutung des Innenraums weiter an.

 

Bereits ab der Ausstattungslinie Momentum gehört die digitale Instrumentenanzeige zum Serienumfang. In drei wählbaren Grafikthemen zeigt die hochauflösende Instrumentierung die wichtigsten Informationen für den Fahrer an. Sie ist je nach Ausstattungsvariante mit (für Summum) oder ohne Chromeinfassung erhältlich. 

 

Im Fond sorgt die aufwendig verarbeitete und perfekt ausgeformte Rücksitzbank mit integrierten Sicherheitsgurten für entspannten Reisekomfort. Optional sind zwei in die Rücksitzbank integrierte und zweistufig höheneinstellbare Kindersitze lieferbar.

 

Variabler Gepäckraum

Auch das Gepäckabteil erfüllt mit vielfältigen Optionen höchste Ansprüche an Variabilität und Funktionalität. Das Kofferraumvolumen beträgt stattliche 575 Liter und lässt sich mit einem leicht bedienbaren Klappmechanismus der Rücksitze auf bis zu 1.600 Liter erweitern. Zu den smarten Details gehört eine zusätzliche Ablage unterhalb des Laderaumbodens, die mit der Heckklappe verschlossen wird. Optional steht darüber hinaus eine automatische Heckklappenbetätigung zur Verfügung.

 

 

 

Sicherheit

 

Innovative Technik für besten Insassenschutz

 

  • Preisgekröntes Volvo City Safety System

  • Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung

  • Verkehrszeichen-Erkennung und Fernlicht-Assistent

 

Der Volvo V70 verfügt über ein hoch entwickeltes Netzwerk interaktiver Sicherheitssysteme. Während die patentierte Karosseriestruktur die Aufprallenergie auf effektive Weise absorbiert, bietet im Innenraum eine Vielzahl hochmoderner Systeme vom Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS über die optimierten Kopf-Schulter-Airbags bis zum Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS allen Passagieren den bestmöglichen Schutz. Ergänzt wird die Palette der Sicherheitseinrichtungen durch modernste Fahrer-Assistenzsysteme.

 

Hochentwickelte Fahrer-Assistenzsysteme für aktive Sicherheit

Ein Netzwerk interagierender Assistenzsysteme macht das Fahren im Volvo V70 noch sicherer und komfortabler. Dazu zählen das serienmäßige Volvo City Safety System, der optionale Notbremsassistent mit automatischer Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung, eine Verkehrszeichen-Erkennung, ein Fernlicht-Assistent, ein Spurhaltewarner sowie ein Kollisionswarner. Optional erhältliche Dual-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht (Standard in der Ausstattungslinie Summum) sorgen für bestmögliche Sichtverhältnisse bei Nachtfahrten, ein Totwinkel-Warner und ein intelligentes Fahrer-Informations-System steigern die aktive Sicherheit zusätzlich, während der Personal Car Communicator Fernabfragen zum Fahrzeug-Sicherheitsstatus ermöglicht.

 

Bei aller Entlastung gilt aber immer das Volvo Prinzip, den Fahrer nicht von seiner Verantwortung zu entbinden. Vielmehr geht es darum, ihm in schwierigen Situationen und durch verschiedene Warnfunktionen zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Volvo City Safety System serienmäßig

Der Volvo V70 ist serienmäßig mit dem preisgekrönten Sicherheitssystem Volvo City Safety ausgerüstet. Die Innovation hilft, Unfälle bei niedriger Geschwindigkeit vollständig zu vermeiden oder zumindest die Folgen deutlich abzuschwächen. Volvo City Safety ist bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h aktiv. Stellt das System bei einem plötzlichen Bremsmanöver des vorausfahrenden Fahrzeugs eine Kollisionsgefahr fest, wird das Bremssystem vorgespannt. Reagiert der Fahrer nicht auf die Gefahrensituation, wird automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Liegt die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Fahrzeugen unterhalb von 15 km/h, kann Volvo City Safety Zusammenstöße vollständig vermeiden. Im Bereich von 15 bis 50 km/h liegt der Fokus darauf, die Aufprallgeschwindigkeit so weit wie möglich zu verringern und damit die Folgen zu mindern.

 

Volvo City Safety arbeitet mit einem optischen Laser im oberen Bereich der Frontscheibe, der auf Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu sechs Metern reagiert. Auf der Basis dieses Abstandes und der eigenen Geschwindigkeit wird fünfzigmal pro Sekunde die eventuell erforderliche Bremskraft berechnet, die zur Verhinderung eines Auffahrunfalls erforderlich wäre. Übersteigt dieser Wert ohne Reaktion des Fahrers eine definierte Grenze, reduziert Volvo City Safety selbsttätig das Antriebsmoment und aktiviert die Bremse.

 

Volvo City Safety ist bei Tag und Nacht gleichermaßen einsatzbereit. Die Sensorik unterliegt jedoch den Einschränkungen aller konventionellen optischen Systeme. Da Nebel, Schnee oder Regen die Messung stören können, muss die Frontscheibe – trotz des Umstandes, dass der Sensor im Säuberungsbereich der Scheibenwischer liegt – schmutz-, eis- und schneefrei gehalten werden. Volvo City Safety entbindet den Fahrer nicht von der Verantwortung, einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Die automatische Bremsfunktion wird erst dann aktiv, wenn eine Notsituation eingetreten und eine Kollisionsgefahr gegeben ist.

 

Eine Studie des US-Instituts für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) belegt den hohen Nutzen der bahnbrechenden City Safety Technik. Demnach ist dank des Systems die Zahl der bei den US-Versicherungen gemeldeten Auffahrunfälle um bis zu 20 Prozent gesunken. Ähnliche Ergebnisse liefert der schwedische Versicherer If, der eine Verringerung der Auffahrunfälle um 23 Prozent festgestellt hat. Die IIHS Studie ergab zudem, dass die aufgrund von Verletzungen fälligen Versicherungsleistungen um 33 Prozent und die Leistungen für Fahrzeugreparaturen um 15 Prozent gesunken sind.

 

Zur Erhöhung der Sicherheit interagiert der Lasersensor mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und adaptiven Gurtkraftbegrenzer. Die PRS-Technik (Pre-Prepared Restraints) stellt eine einzigartige Verbindung zwischen präventiven und schützenden Sicherheitsfunktionen dar: Dank zusätzlicher Informationen durch den Lasersensor kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven Gurtkraftbegrenzers in Abhängigkeit von der Aufprallstärke koordinieren und so Verletzungsrisiken weiter minimieren. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.

 

Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung

Rund 30 Prozent der im europäischen Straßenverkehr getöteten Menschen gehören laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Gruppe der Fußgänger oder Radfahrer. Mit dem weltweit einzigartigen Notbremsassistenten mit automatischer Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung erhöht Volvo den Schutz dieser besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer. Das für den Volvo V70 optional erhältliche System ist ein weiterer Meilenstein der Entwicklungsarbeit der schwedischen Sicherheitsexperten und ist Teil des optionalen Fahrerassistenz-Pakets. Es beinhaltet gleich mehrere hochmoderne Systeme: das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Stau-Assistent und Distanzwarner, den Bremsassistent Pro, das Driver Alert System zur Warnung bei Übermüdung und unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur, die Verkehrszeichen-Erkennung und den Fernlicht-Assistenten.

 

Der Notbremsassistent kann Fußgänger, die vor dem Fahrzeug die Straße betreten, ebenso erkennen wie Radfahrer, die in der Fahrspur pendeln oder plötzlich ausscheren. Ermöglicht wird diese Zusatzfunktion durch den Einsatz einer neuen, verbesserten Software mit einer noch schnelleren Bildverarbeitung.

 

Die Kernelemente dieses Systems bilden eine Radareinheit, die in den Frontgrill integriert ist, eine Kamera auf Höhe des Rückspiegels sowie eine zentrale Kontrolleinheit. Aufgabe des Radars ist die Erkennung aller Objekte vor dem Fahrzeug und die Messung des Abstands zu ihnen. Die Kamera definiert die Art der Objekte – beispielsweise ob es sich um einen Fußgänger oder Radfahrer handelt. Das System ist so programmiert, dass es auch auf stillstehende Fahrzeuge reagiert und auf solche, die sich in gleicher Fahrtrichtung bewegen.

 

Dank des großen Beobachtungsfeldes des fortschrittlichen Dual-Mode-Radarsystems können Objekte vor dem Fahrzeug frühzeitig erkannt werden. Eine zentrale Steuereinheit errechnet aus den von Radar und Kamera übermittelten Daten kontinuierlich die Bewegungsmuster und überwacht die Verkehrssituation vor dem Auto. Erkennen sowohl Radar als auch Kamera ein Objekt vor dem Fahrzeug, wird das automatische Notbremssystem aktiviert. Die Kamera verfügt über eine hohe Auflösung, wodurch neben Radfahrern auch die Bewegungsmuster von Fußgängern ab einer Größe von 80 Zentimetern aufwärts erkannt werden können. Damit berücksichtigt das innovative Sicherheitssystem auch Kinder. Allerdings unterliegt die Technik den gleichen Limitierungen wie das menschliche Auge. Daher ist auch ihre „Sicht“ bei schlechtem Wetter und bei Dunkelheit eingeschränkt.

 

Innovative Technik ermöglicht volle Bremskraft

In einer Notsituation erhält der Fahrer zunächst eine akustische Warnung in Verbindung mit einem roten Blinklicht im Head-up-Display der Windschutzscheibe. Die optische Warnung ähnelt einem Bremslicht, um den Fahrer zu einer schnellen und intuitiven Reaktion zu veranlassen. Gleichzeitig wird das Bremssystem des Fahrzeugs vorgespannt. Wenn der Fahrer nicht auf die Warnung reagiert und ein Unfall droht, wird automatisch die volle Bremskraft aktiviert.

 

System verhindert Kollisionen bis 35 km/h

Die Hälfte aller Unfälle mit Fußgängern ereignet sich bei Geschwindigkeiten von weniger als 25 km/h. Der Notbremsassistent mit automatischer Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung ist zwischen 4 und 80 km/h aktiv und kann Kollisionen bis zu einem Tempo von 35 km/h verhindern, falls der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert. Bei höherem Tempo (35 bis 80 km/h) geht es darum, die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall so weit wie möglich zu reduzieren. Statistiken zeigen, dass die Geschwindigkeit wesentlichen Einfluss auf die Unfallfolgen hat und das Risiko schwerer Verletzungen bei niedrigem Tempo deutlich reduziert wird. Bei einer Verringerung der Geschwindigkeit von 50 auf 25 km/h kann das System das Risiko tödlicher Verletzungen um 20 Prozent verringern, in bestimmten Situationen sogar bis zu 85 Prozent. Auch bei Kollisionen mit Radfahrern hat die Fahrzeuggeschwindigkeit einen maßgeblichen Einfluss auf die Schwere der Verletzungen. Eine durch den Notbremsassistenten verringerte Geschwindigkeit kann das Verletzungsrisiko erheblich reduzieren.

 

Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro

Zu den fortschrittlichen Volvo Techniken zählt das radar- und kameragestützte aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro. Es sorgt in einem Funktionsbereich von 30 bis 200 km/h (bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ab 0 km/h) automatisch für einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Die notwendigen Daten dafür erhält das System über einen Radarsensor mit einer Reichweite von bis zu 150 Metern sowie von einer hochauflösenden Kamera, die den Nahbereich vor dem Fahrzeug abdeckt. Nach Aktivierung der Funktion stellt der Fahrer die gewünschte Höchstgeschwindigkeit sowie den Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug mittels Tasten am Lenkrad ein, wobei er zwischen fünf möglichen Zeiteinheiten von einer bis zu drei Sekunden wählen kann. Der Radarsensor misst dann permanent die Distanz zum Vorausfahrenden und sorgt dafür, dass der Sicherheitsabstand nicht zu gering wird. Das System ist in der Lage, selbsttätig zu bremsen und zu beschleunigen. Unabhängig von der Aktivierung des Systems informiert zudem der Distanzwarner den Fahrer bei Unterschreitung des voreingestellten Abstands über ein optisches Warnsignal in der Windschutzscheibe.

 

Bestandteil des aktiven Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystems ist der Bremsassistent Pro mit automatischer Einleitung einer Notbremsung. Dieses Aufprallwarnsystem berechnet Abstand und Bremskraft, die zur Vermeidung einer Kollision erforderlich sind und bezieht dabei die Reaktionszeit des Fahrers mit ein. Reagiert der Fahrer nicht auf eine drohende Unfallsituation, warnt der Bremsassistent Pro ihn mittels eines Head-up-Displays durch ein in die Frontscheibe projiziertes Warnsymbol sowie ein akustisches Signal. Dies geschieht immer dann, wenn eine Bremsleistung von mehr als 30 Prozent der maximalen Bremskraft benötigt wird, um eine Kollision abzuschwächen oder zu vermeiden. Gleichzeitig werden vorbereitende Maßnahmen für eine Notbremsung eingeleitet. Zur Minimierung der Ansprechzeit wird der hydraulische Druck in den Bremsleitungen erhöht, zudem legen sich die Bremsbeläge an die Bremsscheiben an, um einen eventuell zu schwachen Pedaldruck auszugleichen. Betätigt der Fahrer dann die Bremse, steht sofort die volle Bremskraft zur Verfügung. Reagiert er nicht auf die Warnsignale, wird selbsttätig eine Notbremsung mit 50 Prozent der maximalen Bremsleistung eingeleitet. Dabei kommt die digitale Kamera zum Einsatz, die den Nahbereich des Fahrzeugs erfasst. Wenn diese Kamera und das Radar übereinstimmend eine unvermeidbare Kollision erkennen, wird 0,7 Sekunden vor der Kollision eine automatische Notbremsung ausgelöst. Dadurch lässt sich ein Aufprall unter Umständen zwar nicht gänzlich verhindern, allerdings reduziert sich die Aufprallgeschwindigkeit signifikant und die Unfallfolgen können so erheblich minimiert werden.

 

Driver Alert warnt vor Sekundenschlaf und Übermüdung

Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist das Driver Alert System. Dieses Assistenzsystem warnt den Fahrer bei Übermüdung, unkonzentrierter Fahrweise oder dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur. Das Driver Alert System überwacht dazu mittels verschiedener Sensoren und einer hochauflösenden Kamera die Bewegungsmuster des Fahrzeugs und registriert dabei, ob diese kontrolliert ablaufen oder nicht. Sobald es gravierende Abweichungen gibt, wird der Fahrer durch optische und akustische Signale gewarnt. Darüber hinaus misst das Assistenzsystem den aktuellen Konzentrationsgrad des Fahrers. Fällt dieser unter ein bestimmtes Level, empfiehlt das System eine Erholungspause. Zu erkennen ist dies am aufleuchtenden Symbol einer Kaffeetasse, einer ergänzenden Textmeldung sowie einem Warnton. Das System schaltet sich ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h ein und bleibt so lange aktiv, bis die Marke von 60 km/h unterschritten wird.

 

Driver Alert warnt den Fahrer auch vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur. Dazu ertönt ein dezentes akustisches Warnsignal, sobald das Fahrzeug Fahrbahnmarkierungen ohne erkennbaren Grund kreuzt. Die beschriebene hochauflösende Kamera überwacht dazu die Position des Fahrzeugs innerhalb der Markierungen.

 

Verkehrszeichen-Erkennung

Die optionale Verkehrszeichen-Erkennung scannt sämtliche Verkehrsschilder am Straßenrand sowie an Schilderbrücken und zeigt diese dem Fahrer im Display der Instrumententafel an. Der Fahrer wird so optisch zum Beispiel über ein bestehendes Tempolimit informiert. Um die Aufmerksamkeit zusätzlich zu erhöhen, besteht im Infotainment-System die Möglichkeit, die jeweiligen Verkehrszeichensymbole in der Instrumentierung drei Mal aufleuchten zu lassen, falls das Tempolimit überschritten wird. Das Symbol bleibt so lange im Display sichtbar, bis ein neues Verkehrszeichen von der Kamera abgelesen wird.

 

Fernlicht-Assistent

Der Fernlicht-Assistent erfasst – ab einem bestimmten Dämmerungsgrad – entgegenkommende Fahrzeuge in einer Distanz von 400 bis 700 Metern und schaltet automatisch von Fernlicht in Abblendlicht um. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die sich in einer Distanz von circa 350 Metern in die gleiche Fahrtrichtung bewegen. Das Fernlicht wird automatisch wieder aktiviert, sobald kein Fahrzeug mehr von der Kamera registriert wird. Das System ist ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h aktiv.

 

Dual-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht

Für eine optimale Sicht bei Fahrten in Dunkelheit auf kurvenreichen Strecken stehen für den Volvo V70 optional die überarbeiteten Dual-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht (Standard in der Ausstattungslinie Summum) zur Verfügung. Die Scheinwerfer des aktiven Dual-Xenon-Lichts folgen der Lenkbewegung und leuchten die Straße für eine verbesserte Fahrsicherheit auch in Kurven optimal aus. Dabei kalkuliert und analysiert ein Prozessor verschiedene Parameter und optimiert den Lichtstrahl entsprechend der jeweiligen Fahrsituation. Die Scheinwerfer sind in jede Richtung um bis zu 15 Grad schwenkbar – also insgesamt um 30 Grad. Ihr Lichtkegel erstreckt sich damit auch in Kurven auf einen längeren Streckenabschnitt.

 

Die Systeme werden bei Tageslicht automatisch deaktiviert. Damit keine entgegenkommenden Fahrzeuge geblendet werden, wird die Höheneinstellung der Scheinwerfer bei Dunkelheit abhängig von der Beladung des Fahrzeugs wie auch beim Bremsen und Beschleunigen kontinuierlich angepasst. Darüber hinaus werden die Scheinwerfer durch ein elektromagnetisches Hochdrucksystem gereinigt. Damit ist stets eine bestmögliche Ausleuchtung gewährleistet.

 

Informationssystem IDIS entlastet den Fahrer

Ablenkungen im falschen Moment können beim Autofahren fatale Folgen haben. Mit dem aus der Flugzeugtechnik abgeleiteten Intelligenten Fahrer-Informations-System IDIS ist es Volvo gelungen, eine Reizüberflutung zu vermeiden, damit der Fahrer seine Aufmerksamkeit ungestört auf den Verkehr richten kann.

 

In schwierigen Fahrsituationen mit hoher Konzentrationsbeanspruchung, zum Beispiel beim Überholen, starken Lenkbewegungen oder harten Bremsmanövern, setzt IDIS klare Prioritäten: Alle Informationen, die nicht sicherheitsrelevant sind, werden für die Dauer von maximal fünf Sekunden zurückgehalten und erst danach wieder freigegeben. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Meldungen des Bordcomputers, die Sprachausgabe des SensusNavigationssystems oder eingehende SMS und Telefonanrufe. In letztem Fall ertönt für den Anrufer das Besetztzeichen (Funktion auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Fünf-Sekunden-Zeitspanne hat sich im Regelfall der normale Belastungsgrad für den Fahrer wieder eingestellt.

 

Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, gleicht die IDIS Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der sogenannten Multiplex-Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung. So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über die Stellung und Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags, die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC erfassen die Lage der Karosserie.

 

In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit für Volvo typischer Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation eindeutig beschreiben, wird das System aktiv.

 

Vorbildliche Kindersicherheit

Von jeher legt Volvo ein großes Augenmerk auf die Kindersicherheit. Zu den besonderen Optionen für den Volvo V70 zählen zwei in die Rücksitzbank integrierte und zweistufig höheneinstellbare Kindersitze; sie sind Bestandteil des optionalen Familien-Pakets. Die Volvo Kindersitze ermöglichen den Kindern nicht nur einen besseren Blick durch die Fenster, sondern verbessern zugleich die Schutzwirkung der Sicherheitssysteme. Die niedrige Sitzstufe ist für Kinder mit einer Körpergröße von 115 cm bis 140 cm und einem Gewicht von 22 bis 36 Kilogramm ausgelegt, während die zweite Einstellung auf Kinder mit 95 cm bis 120 cm Körpergröße und einem Körpergewicht von 15 bis 25 Kilogramm zugeschnitten ist. Beide äußeren Plätze der Rücksitzbank des Volvo V70 können mit den höheneinstellbaren Kindersitzen ausgestattet werden.

 

Die Konstruktion gewährleistet zugleich, dass der Sicherheitsgurt unabhängig von der Körpergröße des Kindes immer die optimale Schutzwirkung bietet. Dies gilt auch für die automatischen Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Sie sorgen im Fall einer Kollision in Abhängigkeit von der beschleunigten Körpermasse für die individuell richtige Gurtspannung und bieten dadurch stets die beste Schutzwirkung. Die komfortable Sitzposition auf den Kindersitzen wirkt sich außerdem positiv auf die Atmosphäre im Fahrzeug aus und unterstützt ein entspanntes Fahren. Darüber hinaus lässt sich der Beifahrerairbag deaktivieren, so dass auf dem Beifahrersitz auch ein rückwärts gerichteter Kindersitz befestigt werden kann; auch diese Funktion ist im Familien-Paket inbegriffen. In der Serienausstattung verfügt der Volvo V70 auf den äußeren Rücksitzen über eine ISOFIX-Aufnahme.

 

Kopf-Schulter- und Seitenairbags

Der Volvo V70 ist mit Kopf-Schulter-Airbags des Seitenaufprall-Schutzsystems SIPS ausgestattet, die ebenfalls einen Beitrag zur Kindersicherheit bieten. Die Airbags gewährleisten in Kombination mit den zweistufig höheneinstellbaren Kindersitzen sowie der festen Seitenstruktur der Karosserie einen besonders effektiven Schutz bei einer Seitenkollision für mitfahrende Kinder – und zwar unabhängig von ihrer Körpergröße. Durch den Kopf-Schulter-Airbag wird die Effektivität des patentierten Seitenaufprall-Schutzsystems SIPS (Side Impact Protection System) weiter optimiert.

 

Die Seitenairbags verfügen über zwei separate Kammern: eine für den Hüft- und eine weitere für den Brustbereich. Da die Hüfte größeren Kräften standhalten kann als die Brust, wird die untere Kammer mit einem fünffach höheren Druck gefüllt als der obere Bereich. Das Seitenaufprall-Schutzsystem interagiert mit den Seitenairbags und bietet als Teil der passiven Sicherheitsausstattung effektiven Schutz. Im Zusammenwirken mit den SIPS Kopf-Schulter-Airbags für die vordere und hintere Sitzreihe sowie der für seitliche Kollisionen optimierten SIPS-Struktur bieten die Seitenairbags einen äußerst wirkungsvollen Schutz. Verstärkte B-Säulen und Türschweller mit integrierten Zusatzprofilen mindern außerdem das Risiko, dass Gegenstände in die Fahrgastzelle eindringen. Ergänzt wird das Airbag-Schutzsystem durch eine automatische Gurthöhenverstellung, die sich beim Justieren der Vordersitze automatisch anpasst, sowie eine optische Anschnallkontrolle für alle Plätze. Die adaptiven Frontairbags entfalten sich zudem abhängig von der Aufprallgeschwindigkeit in zwei Stufen.

 

Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS

Das patentierte Whiplash Protection System (WHIPS) gehört seit seiner Markteinführung 1998 zu den besten Schleudertrauma-Schutzvorrichtungen auf dem Markt. Bei dem Schutzsystem folgen im Falle eines starken Heckaufpralls sowohl Rückenlehne als auch Kopfstütze der Bewegung des Körpers, bremsen ihn ab und reduzieren so die Fliehkräfte, die auf die Halswirbelsäule einwirken. Im Zuge der ständigen Weiterentwicklung konnte diese Auffangbewegung weiter perfektioniert werden, so dass während des gesamten Ablaufs ein noch besserer Kontakt zwischen Kopf und Kopfstütze gewährleistet ist. Zu den weiteren Sicherheitslösungen im Volvo V70 zählt ein Sicherheitslenkrad, das zwecks optimaler Airbag-Entfaltung während der Karosserieverformung in Millisekunden eine Horizontalbewegung Richtung Armaturenbrett ausführt. Die Sicherheitspedalerie zum Schutz vor Fuß- und Unterschenkelverletzungen des Fahrers gehört ebenso zur Serienausstattung wie die zweistufigen Frontairbags, Gurtstraffer und Gurtwarner auf allen fünf Sitzplätzen sowie die Gurtkraftbegrenzer vorn. Seitenaufprall-Sitzverstärkungen, eine deformierbare Stahl-Crashbox in der Fahrzeugmitte und diagonale Seitenaufprall-Schutzverstrebungen in den Türen aus ultrahochfestem Stahl komplettieren das passive Sicherheitspaket.

 

Leistungsstarke Bremsanlage für beste Verzögerung

Der Volvo V70 ist mit einer äußerst effektiven Bremsanlage ausgestattet, die mit vielfältigen und interagierenden Funktionen für beste Verzögerungswerte in allen Fahrsituationen sorgt. Dazu zählt die hydraulische Bremsunterstützung HBA (Hydraulic Brake Assist), die bei Notbremsungen einen noch kürzeren Bremsweg ermöglicht. Im Unterschied zu herkömmlichen Systemen, die lediglich per Unterdruck angesteuert werden, wird der Aufbau des maximalen Bremsdrucks beim HBA auch hydraulisch unterstützt und dadurch deutlich schneller.

 

Tritt der Fahrer nicht rechtzeitig oder nicht stark genug auf das Bremspedal, trägt die hydraulische Bremsunterstützung dazu bei, den maximalen Bremsdruck schnellstmöglich bis in den ABS-Regelbereich hinein aufzubauen. Zur weiteren Unterstützung kommt OHB (Optimized Hydraulic Brakes) zum Einsatz. Diese Bremssystem-Erweiterung gleicht bei harten Bremsmanövern mögliche Verzögerungen des Unterdruck-Aufbaus im Bremskraftverstärker hydraulisch aus.

 

RAB (Ready Alert Brakes) erkennt über die Fahrzeugsensorik frühzeitig bremsrelevante Situationen anhand des Bewegungsmusters der Pedale. Indikatoren hierfür sind etwa plötzliches Gaswegnehmen, aber auch Eingaben des aktiven Geschwindigkeits- und Abstandregelsystems. In solchen Fällen werden die Bremsbeläge an die Bremsscheiben gelegt sowie der Druck in den Bremsleitungen erhöht, um die Ansprechzeit des Systems und damit den Bremsweg zu verkürzen. Bei diesem Vorgang hat sich mittlerweile der Begriff des Vorspannens der Bremsanlage durchgesetzt.

 

Die Funktion FBS (Fading Brake Support) baut bei längeren scharfen Bremsmanövern zusätzlichen hydraulischen Druck im Bremssystem auf. Dadurch werden das Entstehen des sogenannten Fadings und ein nachlassendes Bremspedalgefühl bereits im Vorfeld unterbunden.

 

Personal Car Communicator mit Herzschlag-Sensor

Wesentlicher Bestandteil der persönlichen Sicherheit ist es, die Geschehnisse in der unmittelbaren Umgebung unter Kontrolle zu haben. Beim Volvo Personal Car Communicator (PCC) handelt es sich um ein leistungsstarkes Kontrollsystem, das Informationen liefert, die in bestimmten Situationen entscheidend zum Schutz des Fahrers beitragen können. Äußerlich ähnelt der PCC einer gewöhnlichen Fernbedienung, sein Funktionsumfang geht jedoch weit über die Schließfunktion und die Aktivierung des Alarmsystems hinaus.

 

So kann der Fahrer mit dem PCC in Sekundenschnelle per Knopfdruck prüfen, ob das Fahrzeug abgeschlossen oder geöffnet ist oder das Alarmsystem aktiviert wurde. Mithilfe eines hochempfindlichen Herzschlagsensors zeigt das Gerät auch an, ob sich eine unberechtigte Person im Fahrzeug befindet. All diese Informationen stehen zur Verfügung, sobald die Distanz zwischen PCC und Fahrzeug weniger als 100 Meter beträgt. Darüber hinaus werden die letzten Einstellungen automatisch aufgezeichnet, so dass der Fahrer jederzeit überprüfen kann, ob das Fahrzeug nach dem Parken tatsächlich verschlossen wurde.

 

Volvo on Call: Optimiertes Sicherheitssystem mit Smartphone-Applikation

Mit dem optional erhältlichen Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische Premium-Hersteller seinen Kunden rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe bei einem Verkehrsunfall oder einer Panne an. Volvo Fahrer können künftig die bekannten VOC Funktionen direkt vom Handgelenk aus nutzen. Die aktualisierte Version der vielseitigen Smartphone-App lässt sich nun auch mit sogenannten Wearables wie Apple Watch und Android Wear sowie anderen tragbaren Geräten wie iPads verbinden. Das weiterentwickelte System verfügt zudem über eine verbesserte Send-to-Car-Funktion, mit der sich die konfigurierte Route noch einfacher in das Volvo Fahrzeug schicken lässt. Die App, die über den „App Store“, den „Google Play Store“ oder den „Windows Phone Store“ erhältlich ist, wird mittels einer entsprechenden PIN der VOC Einheit aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt.

 

Praktische Features mit hoher Komfortfunktion

Mithilfe der App kann der Volvo Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie Tankinhalt, Restkilometer sowie aktuelle Betriebsstände der Flüssigkeiten. Zudem kann er über die App ein Reiseziel in das Navigationssystem eingeben. Ebenso lässt sich die (optionale) Standheizung bis zu 24 Stunden im Voraus programmieren oder von unterwegs per Knopfdruck starten. Über Here Maps kann der Standort des Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden, zur Erleichterung der Suche können zudem Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen, Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen.

 

Selbst für das Ausfüllen eines Fahrtenbuches ist das System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im Excel-Format heruntergeladen werden können. Die gefahrenen Routen der vergangenen 40 Tage lassen sich zudem auf einer Karte anzeigen. Ebenfalls via Smartphone kann der Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages ablesen.

 

Vorbildliche Service- und Sicherheitsfunktionen

Generell lässt sich das System auch bei Einbruch, Diebstahl des Fahrzeugs oder bei Verlust der Schlüssel nutzen. Eine der wichtigsten Funktionen ist der automatische Notruf. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann.

 

VOC basiert auf einem in das Fahrzeug integrierten GSM-Modul, das im Bedarfsfall eine Verbindung mit dem VOC Operator herstellt. Die Kommunikation erfolgt via Zentral-Server in Göteborg über die deutsche VOC Zentrale in München. Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator weiter.

 

Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS“-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call“-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst und führt ihn zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung. Volvo on Call ist auch ohne das Sensus Navigationssystem erhältlich.

 

Volvo On Call macht den Volvo V70 zum mobilen Hotspot

Mit der Einführung des Sensus Connect Bediensystems hat der schwedische Premium-Hersteller den Umfang von Volvo on Call um eine nützliche Internet-Funktion erweitert. Im Lieferumfang ist ein Datenmodem enthalten, das mit einer herkömmlichen SIM-Karte zur Herstellung einer Internet-Verbindung bestückt werden kann. Über diese Verbindung können sowohl die Internet-Funktionen von Sensus Connect genutzt als auch ein mobiler WLAN-Hotspot eingerichtet werden, über den die Fahrzeugpassagiere mit ihren Mobilgeräten online gehen können. 

 

Mehr Schutz durch Rundum-Verbundverglasung

Für den erweiterten Diebstahl-Schutz ist für den Volvo V70 optional eine Rundum-Verbundverglasung auch für die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe im Angebot. Sie bietet effektiven Schutz auch für das Gepäckabteil. Zudem steht ein zusätzliches abschließbares Staufach mit einem Volumen von 60 Litern für den Bereich unterhalb der Ladefläche zur Verfügung. Sobald die Heckklappe geschlossen und verriegelt ist, wird auch dieses Staufach automatisch verschlossen.

 

 

 

Karosserie

 

Verschiedene Stahlsorten für besten Schutz

 

  • Frontstruktur mit hohem Energie-Absorptionspotenzial

  • Motor-Quereinbau für optimiertes Crashverhalten

  • Hoher Fußgänger-Schutz

 

Einen bedeutenden Anteil am hohen Sicherheitsniveau hat die überaus steife und widerstandsfähige Karosserie. Dazu trägt auch die patentierte Frontstruktur bei, die über ein hohes Energie-Absorptionspotenzial verfügt. Sie ist in verschiedene Zonen aufgeteilt, von denen jede im Fall einer Deformation eine spezielle Aufgabe erfüllt. Bei einem Crash sind die äußeren Abschnitte für den größten Teil der Verformung verantwortlich. Je näher die Aufprallkräfte zur Fahrgastzelle vordringen, desto weniger gibt das Material den auftretenden Kräften nach. Das heißt, dass mit zunehmender Annäherung an die Fahrgastzelle der Grad der Deformation geringer wird.

 

Zur korrekten Steuerung des Crashverhaltens kommen vier verschiedene Stahlsorten mit unterschiedlichen Zugfestigkeiten zum Einsatz. Diese gelten als Maß für die Belastung, der ein Werkstoff ausgesetzt werden kann, ohne sich zu verformen. Je höher der Wert, desto größer die mögliche Belastung des jeweiligen Werkstoffs.

 

Die Stahlsorten, ihre Zugfestigkeit und Beispiele für die Einsatzbereiche:

 

HSS (hochfester Stahl): 180<280 MPa (N/mm2)
Karosseriestruktur, Längs- und Diagonalträger in den vorderen und hinteren Türen.

 

VHSS (sehr hochfester Stahl): 280<380 MPa (N/mm2)
Verstärkungen in den A-Säulen, Dachholme innen, Dachholmbefestigungen, hintere Seitenträger, Dachbogen B-Säule (bei Fahrzeugen ohne Glas-Schiebedach), Querträger zwischen den vorderen Seitenträgern.

 

EHSS (extra-hochfester Stahl): 380<800 MPa (N/mm2)
Dachbogen C-Säule, diagonale (untere) Träger in den hinteren Türen, Querträger auf Höhe der A-Säulen.

 

UHSS (ultra-hochfester Stahl): 800 MPa (N/mm2)
Hintere Stoßstange, Verstärkung in den B- und C-Säulen, äußere Schwellerbereiche, diagonale (untere) Träger in den vorderen Türen.

 

Deformationszone bei niedrigen Geschwindigkeiten

Der vordere Stoßfänger ist auf einem Querträger aus Aluminium montiert. Zugleich sind die Längsträger mit so genannten Crashboxen versehen. Sie fangen Kollisionskräfte bei einem Crash mit niedriger Geschwindigkeit auf, ohne dass benachbarte Karosseriezonen beschädigt werden.

 

Deformationszone bei höheren Geschwindigkeiten

Die Längsträger bestehen aus hochfestem Stahl. Dessen Elastizitätseigenschaften bieten die besten Voraussetzungen für die Aufnahme hoher Energiemengen. Aus diesem Grund findet in diesem Bereich der Hauptteil der Deformation statt.

 

Niedrige Deformation nahe der Fahrgastzelle

Auf der Höhe der A-Säulen dient ein Querträger aus extra-hochfestem Stahl als Schutzbarriere für die Fahrgastzelle. Er sorgt dafür, dass die Deformation so gering wie möglich ausfällt. Dadurch verringert sich nicht nur das Risiko, dass die Räder in den Innenraum eindringen, sie werden auch selbst gezielt in den Energieabbau einbezogen.

 

Dreiecks-Verbund schützt die Fahrgastzelle

Ein Verbindungselement zwischen A-Säule und unteren Längsträgern schafft einen extrem steifen Dreiecks-Verbund. Dieser trägt bei schweren Kollisionen maßgeblich zum Schutz der Fahrgastzelle bei.

 

Für maximalen Seitenaufprallschutz ist ein verstärkter Querträger zwischen den A-Säulen positioniert. Zum Schutz seitlich einwirkender Kollisionen sind zusätzliche, quer durch die Struktur verlaufende Rohre sowie ein Aluminiumquerträger in der Mitte des Fahrzeugs verbaut. So werden die bei einem Seitenaufprall entstehenden Kräfte wirksam um die Fahrgastzelle geleitet, um die Belastungen für die Passagiere zu minimieren. Außerdem verhindert die Karosseriestruktur das Eindringen externer Gegenstände in den Innenraum.

 

Motor-Quereinbau für optimiertes Crashverhalten

Die Architektur des Volvo V70 basiert auf einer Bauweise mit quer angeordneten Frontmotoren. Dieses Konzept sorgt dafür, dass das Triebwerk in Längsrichtung weniger Platz im Motorraum einnimmt, wodurch das Risiko eines Eindringens in die Fahrgastzelle bei einer Frontalkollision reduziert wird.

 

Hoher Fußgänger-Schutz

Zum Schutz für Fußgänger und Radfahrer verfügt die Front des Volvo V70 verfügt über großzügig dimensionierte Stoßfänger mit einer relativ weichen Struktur. So wird das Risiko von Beinverletzungen bei einem Zusammenstoß mit einem Fußgänger oder Radfahrer minimiert. Darüber hinaus wurde die Unterkante des Spoilers verstärkt sowie weit vorne positioniert und befindet sich nun auf nahezu einer Linie mit dem Stoßfänger. Ziel der Konstrukteure war es, den Kontakt mit dem Bein eines Fußgängers oder Radfahrers auf eine größere Fläche auszuweiten, wodurch das Verletzungsrisiko zusätzlich reduziert wird.

 

Außerdem wurde die Motorhaube angehoben. Sie verfügt an der Unterseite über eine Wabenstruktur, die die Last im Fall eines Aufpralls besser verteilt und dazu beiträgt, die Aufprallenergie zu absorbieren. Auch dadurch wird die Gefahr von Verletzungen effektiv minimiert.

 

 

 

Motoren und Getriebe

 

Fahrspaß und Effizienz in einer neuen Dimension

 

  • Volvo Drive-E Motorenprogramm weiter ausgebaut  

  • Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent verringert

  • Achtgang-Automatik mit Eco+ Modus und Launch Control

 

Mit der selbst entwickelten Drive-E Motorengeneration ist der schwedische Premium-Hersteller in ein neues Zeitalter gestartet. Die Benzin-Direkteinspritzer und Turbodieselaggregate verbinden Fahrspaß, kraftvolle Leistungsentfaltung, hohe Effizienz und herausragende Umwelteigenschaften in einer neuen Dimension. Gegenüber den bisher eingesetzten Motoren zeichnen sie sich durch einen erheblich geringeren Kraftstoffverbrauch von bis zu 30 Prozent aus.

 

Zum Modelljahr 2016 baut Volvo das Angebot weiter aus. Alle Motorisierungen des Volvo V70, die in Verbindung mit Frontantrieb zum Einsatz kommen, stammen jetzt aus der Drive-E Familie. Sie verfügen über jeweils vier Zylinder, Direkteinspritzung und Aufladung und sind konsequent gewichts- sowie reibungsoptimiert. Nach den ersten Triebwerken der Drive-E Familie – dem Turbobenziner T5 mit 180 kW (245 PS) und dem D4 Turbodiesel mit 133 kW (181 PS) – kommt nun der Turbobenziner T4 mit 140 kW (190 PS) hinzu, während das Dieselprogramm durch die Selbstzünder D2 mit 88 kW (120 PS) und D3 mit 110 kW (150 PS) erweitert wird. Im D4 AWD arbeitet weiterhin der bewährte Fünfzylinder-Dieselmotor mit 2,4 Litern Hubraum und einer Leistung von 133 kW (181 PS).

 

Die Top-Motorisierungen in Verbindung mit Vorderradantrieb sind serienmäßig (T5) oder optional (D4) mit dem Geartronic Achtgang-Automatikgetriebe ausgerüstet, das schnelle und präzise Wechsel der Schaltstufen mit hohem Komfort und optimierter Effizienz verbindet. Im Volvo V70 D4 AWD kommt serienmäßig eine Geartronic Sechsgang-Automatik zum Einsatz; in den übrigen Motorisierungen steht diese Automatik als Alternative zum Sechsgang-Schaltgetriebe zur Verfügung. Alle Motorvarianten verfügen über ein Start-Stopp-System sowie Bremsenergie-Rückgewinnung.

 

Die Drive-E Motorenfamilie

Mit den eigenentwickelten Drive-E Motoren bietet Volvo effizientes Fahrvergnügen in einer neuen Dimension. Konsequentes Downsizing – alle Motoren der Familie verfügen über vier Zylinder und maximal 2,0 Liter Hubraum – erlaubt in Verbindung mit fortschrittlichen Einspritz- und Aufladungssystemen eine einzigartige Kombination von geringem Kraftstoffverbrauch, niedrigen Emissionen und kraftvoller Leistungsentfaltung. Die Triebwerke – ob Benziner oder Diesel – basieren auf einem gemeinsamen Motorblock und weisen dadurch die gleichen Werte bei Zylinderabstand, Bohrung und Hub auf. Diese Gemeinsamkeiten, Gleichteile wie Kurbelwelle, Ölwanne, Lichtmaschine sowie Klimakompressor und der insgesamt kompakte Aufbau der Vierzylinder-Aggregate ermöglichen eine einheitliche Gestaltung des Motorraums, schaffen zusätzlichen Raum für die Vorderradaufhängung und bieten bei zukünftigen Modellen neue Freiheiten für Design und Packaging. Zugleich ergeben sich dadurch Verbesserungen beim Sicherheitsniveau und beim Fußgängerschutz.

 

Modulare Aufladung

Die kompakte Bauweise der Vierzylinder-Motoren ermöglicht den problemlosen Einbau von einem oder mehreren Turboladern. Die Aufladung bildet das Schlüsselelement, um bei gleicher Hubraumgröße verschiedene Leistungsstufen generieren und den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Zugleich sorgt die Verbindung aus verkleinertem Hubraum und Aufladung für die außergewöhnliche Kombination aus Effizienz und Leistung der Drive-E Motoren.

 

Beim T5 Benziner kommt ein aus Stahlblech gefertigter Auspuffkrümmer mit integriertem Turbolader mit Wastegate-Ladedruckregelung zum Einsatz. Im Gegensatz zu vielfach verwendeten schwereren Materialien ist Stahlblech einfacher zu formen und dank einer zusätzlichen Isolationsschicht ist die Hitzeabstrahlung deutlich geringer. Dies ermöglicht hohe Temperaturen beim Gasfluss und eine effizientere Verbrennung, ohne dass dabei die Temperatur im Motorraum wesentlich steigt. Das voll integrierte Turbosystem aus Stahlblech ist eine weltweit einzigartige Innovation und wurde von Volvo patentiert. Einzelturbolader mit Wastegate-Ladedruckregelung kommen auch in den Motorisierungen T4 und D2 zum Einsatz. Der Ladedruck bei den Benzinern liegt bei 1,9 bis 2,4 bar, bei den Dieselmotoren beträgt er zwischen 2,8 und 3,0 bar.

 

Im D3 arbeitet der Lader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Dabei lenken bewegliche Leitschaufeln auf der Eingangsseite das einströmende Abgas auf das Turbinenrad, was schon in unteren Motordrehzahlen einen hohen Ladedruck erzeugt. Die VTG-Technik optimiert den Verlauf der Drehmomentkurve, verhindert das Entstehen eines Turbolochs und verbessert das Ansprechverhalten des Motors.

 

Der D4 verfügt über ein serielles zweistufiges Turbosystem. Volvo entwickelt damit eine Aufladetechnik weiter, die 2008 erstmals beim 2,4-Liter-Dieselmotor eingeführt wurde. In Zusammenarbeit mit einem verbesserten Brennverfahren ermöglicht das optimierte Aufladesystem eine Erhöhung der spezifischen Literleistung. Der kleinere der beiden Turbolader erlaubt auch bei niedrigen Drehzahlen einen spontanen Ladedruckaufbau.

 

Intelligente Benzin-Direkteinspritzung

Die Drive-E Benzinmotoren arbeiten mit einer fortschrittlichen Direkteinspritzung, die der herkömmlichen Saugrohreinspritzung in Sachen Effizienz und Drehmomentausbeute deutlich überlegen ist. Das Einspritz-Layout mit je einer Einspritzdüse pro Brennraum garantiert die Bildung eines gleichmäßigen Kraftstoff-Luft-Gemischs und erlaubt ein effizientes Vorheizen des Katalysators; dies leistet einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Emissionen und zur Einhaltung der weltweit strengsten Abgasvorschriften. Fein abgestimmte Ansaugöffnungen und die neue Geometrie des Brennraums sorgen für einen stabilen und klopffesten Verbrennungsvorgang sowie einen hohen Grad an Abgasrückführung. Dadurch wird ein hohes Verdichtungsverhältnis von 10,8:1 beim T5 erreicht. Darüber hinaus arbeiten die Benziner mit einer schnellen variablen Ventilsteuerung und verfügen über ein intelligentes Wärmemanagement mit einer voll variablen elektrischen Wasserpumpe mit 400 Watt Leistung.

 

i-ART Einspritzsystem für Drive-E Dieselmotoren

In den Drive-E Dieselmotoren kommt das einzigartige Einspritzkontrollsystem i-ART zum Einsatz. Anstelle eines einzigen Drucksensors in der Kraftstoffleitung verfügt beim i-ART System („intelligent Accuracy Refinement Technology“) jedes Einspritzventil über einen eigenen kleinen Sensor. Der Sensor kontrolliert kontinuierlich Einspritzmenge und Zeitpunkt in jedem der vier Zylinder und passt diese gegebenenfalls an. Dadurch kann jeder einzelne Zylinder stets mit der idealen Kraftstoffmenge und dem optimalen Einspritzdruck versorgt werden. Dieser hohe Grad an Präzision resultiert in niedrigen Verbräuchen, einem hohen thermischen Wirkungsrad sowie verringerten Geräuschemissionen und einem Plus an Laufkultur.

 

Mit dem i-ART System werden die typischen Schwächen der herkömmlichen Direkteinspritzung von modernen Dieselmotoren überwunden. Dort ist die Einspritzmenge bereits nach der ersten Einspritzung ungenau, da die benötigte Menge nur einmal direkt an der Kraftstoffleitung gemessen wird und der sich verändernde Zylinderdruck nicht berücksichtigt wird. Die neue i-ART Technik mit einem Sensor pro Einspritzdüse kann sich den jeweiligen Anforderungen hingegen perfekt anpassen und erlaubt dadurch eine gleichmäßige und effiziente Verbrennung. Durch die konstante Messung von Zylinderdruck und Einspritzmenge für jeden Zylinder werden einerseits fehlende Leistung durch zu wenig Kraftstoff und andererseits unnötiges Verbrennen von zu viel eingespritztem Kraftstoff vermieden. Zudem erfasst der Sensor die individuelle Charakteristik der jeweiligen Einspritzdüse und kann auf diese Weise eventuell vorhandenen Materialverschleiß ausgleichen.

 

Das System erlaubt bis zu neun Einspritzungen pro Verbrennungsvorgang und arbeitet mit einem außergewöhnlich hohen Einspritzdruck von bis zu 2.500 bar. Die Anhebung des Drucks auf ein derart hohes Niveau stellt einen technischen Durchbruch dar, der mit der Erfindung der Lambdasonde für Katalysatoren durch Volvo vergleichbar ist. Die Kombination der i-ART Technik mit dem hohen Einspritzdruck erlaubt eine deutliche Verringerung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen bei zugleich kraftvoller Leistungsausbeute.

 

Leichtbau und verringerte Reibung

Schon die Verkleinerung des Hubraums und die Reduzierung der Zylinderzahl sorgen bei den Drive-E Motoren im Vergleich zu den bisher eingesetzten Triebwerken mit fünf oder sechs Zylindern für eine deutliche Gewichtseinsparung. Um darüber hinaus das Gewicht der Motoren weiter zu senken, verfügen die Vierzylinder-Antriebe über Kurbelgehäuse und Grundplatten aus Druckguss-Aluminium, Graugusslaufbuchsen und Lagerverstärkungen aus Kugelgraphitguss. Insgesamt konnte das Gewicht der neuen Triebwerke im Vergleich zu den Vorgängermotoren um 30 bis 90 Kilogramm gesenkt werden.

 

Optimierungen an der Nockenwelle und den Kugellagern führten zudem zu einer verringerten inneren Reibung. Die spezielle Beschichtung des oberen Kolbenrings und die Diamond-like-Carbon-Beschichtung der Kolbenbolzen gewährleisten eine besonders geringe Reibung bei hoher Verschleißfestigkeit. Die optimierte, rundlichere Form der Zylinderbuchsen reduziert zudem Spannungen im Bereich des Kolbenrings.

 

Modulares Abgasnachbehandlungssystem

Dem modularen Prinzip der Drive-E Motoren folgt Volvo auch beim Abgasnachbehandlungssystem. Trotz der unterschiedlichen Anforderungen, die an moderne Benzin- und Dieselmotoren beim Erreichen der weltweit strengsten Abgasnormen gestellt werden, weisen die Abgassysteme viele Gemeinsamkeiten auf. Bei allen Triebwerken befinden sich der Turbinenaustritt und der Eintritt der Komponenten zur Abgasnachbehandlung an der gleichen Position. Die kompakte und von Volvo patentierte Anordnung der beiden Katalysator-Monolithen sorgt für eine homogene Strömungsverteilung und sehr niedrige Strömungsverluste. Dadurch werden kurze Ansprechzeiten und eine effiziente Umwandlung der Schadstoffe sichergestellt.

 

Effizienter Vierzylinder-Turbo mit Benzin-Direkteinspritzung

Leistungsstärkster Benziner der Volvo Drive-E Familie im Volvo V70 ist der T5 mit 180 kW (245 PS). Der 2,0-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Nm, das in einem breiten Drehzahlbereich von 1.500 bis 4.800 U/min bereitsteht. Der T5 ist serienmäßig mit der Achtgang-Automatik sowie einem Start-Stopp-System gekoppelt und verbindet sportliche Fahrleistungen mit ausgezeichneter Effizienz. So beschleunigt der Volvo V70 T5 in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 230 km/h. Dabei liegt der Durchschnittsverbrauch bei 6,7 Litern je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 156 g/km entspricht.

 

Lebhafter Turbobenziner T4 mit 140 kW (190 PS)

Lebhaft und effizient präsentiert sich auch der neue T4 Benziner, der 140 kW (190 PS) und ein Drehmoment von 300 Nm im Drehzahlbereich von 1.300 bis 4.000 U/min entwickelt. Als Alternative zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe steht optional das Geartronic Sechsgang-Automatikgetriebe zur Wahl. Der Volvo V70 T4 beschleunigt in 7,6 Sekunden (Automatik: 7,6 Sek.) von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h (Automatik: 210 km/h) bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,0 Litern (Automatik: 6,2 l) und CO2-Emissionen von 140 g/km (Automatik: 144 g/km).

 

D4 Triebwerk mit 2,4 Liter Hubraum

In Verbindung mit Allradantrieb kommt im Volvo V70 D4 AWD der bewährte 2,4-Liter-Dieselmotor mit fünf Zylindern zum Einsatz. Der Common-Rail-Diesel entwickelt eine Leistung von 133 kW (181 PS) und ein maximales Drehmoment von 420 Nm, das im Drehzahlbereich von 1.500 bis 2.500 U/min verfügbar ist. Für den Volvo V70 D4 AWD ist die Geartronic Sechsgang-Automatik Standard. Die Beschleunigung von null auf Tempo 100 erfolgt in 9,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Der Durchschnittsverbrauch des Volvo V70 D4 AWD beläuft sich auf 5,9 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 156 g/km).

 

Hocheffizienter Drive-E D4 Vierzylinder-Dieselmotor

Volvo bietet den D4 auch in einer Version mit Frontantrieb an. Hier kommt der Vierzylinder-Turbodiesel der Drive-E Motorengeneration mit 2,0 Litern Hubraum und 133 kW (181 PS) zum Einsatz. Der Selbstzünder mit i-ART Einspritztechnik entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Nm im Bereich von 1.750 bis 2.500 U/min. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 8,6 Sekunden (Automatik: 8,6 Sek.), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h (Automatik: 220 km/h). Im Durchschnitt konsumiert der Volvo V70 D4 lediglich 4,2 Liter (Automatik: 4,5 Liter) auf 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 109 g/km (Automatik: 117 g/km). Als Alternative zum Sechsgang-Schaltgetriebe steht hier die Geartronic Achtgang-Automatik zur Wahl.

 

Wirtschaftlicher D3 Turbodiesel

Im Volvo V70 D3 arbeitet zum Modelljahr 2016 ebenfalls ein neuer Vierzylinder aus der Drive-E Palette. Das 2,0-Liter-Triebwerk leistet 110 kW (150 PS) und produziert ein maximales Drehmoment von 320 Nm, das im Drehzahlbereich von 1.750 bis 3.000 U/min zur Verfügung steht. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist die Geartronic Sechsgang-Automatik verfügbar. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der Volvo V70 D3 in 9,8 Sekunden (Automatik: 9,8 Sek.), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h (Automatik: 205 km/h). Der Verbrauch beträgt 4,1 Liter auf 100 Kilometer (Automatik: 4,3 l) bei CO2-Emissionen von 108 g/km (Automatik: 112 g/km).

 

D2 Dieselmotor als Einstieg

Den Einstieg in das Dieselprogramm des Volvo V70 markiert der D2. Er leistet 88 kW (120 PS) und liefert ein maximales Drehmoment von 280 Nm im Drehzahlbereich von 1.500 bis 2.250 U/min. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 12,6 Sekunden (Automatik: 12,6 Sek.), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h (Automatik: 190 km/h). Dabei verbraucht der Volvo V70 D2 lediglich 4,1 Liter pro 100 Kilometer, der CO2-Wert liegt bei 108 g/km. Als Alternative zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe steht auch hier die Geartronic Sechsgang-Automatik zur Verfügung; in dieser Version beläuft sich der Verbrauch auf 4,3 Liter bei CO2-Emissionen von 112 g/km.

 

Bremsenergie-Rückgewinnung

Zur weiteren Optimierung der Kraftstoffeffizienz und Leistung sind alle Motoren mit der intelligenten Bremsenergie-Rückgewinnung von Volvo ausgestattet. Sobald der Fahrer das Bremspedal betätigt oder bei eingelegtem Gang das Gaspedal loslässt, nutzt der Generator die kinetische Energie und leitet sie an die Batterie. Auf diese Weise wird der Kraftstoffverbrauch zusätzlich um zwei bis drei Prozent verringert. Beim Beschleunigen kuppelt sich der Generator ab, damit dem Motor die maximale Leistung zur Verfügung steht.

 

Rußpartikelfilter: Serienmäßig und wartungsfrei

Alle Diesel-Aggregate sind serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet. Das Filtersystem sorgt dafür, dass dem Abgas mehr als 95 Prozent der darin enthaltenen feinen Rußteilchen entzogen werden. Zu diesem Zweck werden die Emissionen über ein Kapillarsystem geleitet. Dort setzen sich die Feinpartikel in dafür vorgesehenen Taschen ab. Mit zunehmender Füllung dieser Hohlräume entsteht ein steigender Abgasgegendruck, der wiederum eine Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge hat. Die entstehende Temperatur genügt zur kontrollierten Verbrennung der im Filter gesammelten Rückstände. Der Einsatz von Additiven zur Temperatursteigerung ist somit nicht nötig. Vom Fahrer unbemerkt, wird dieser Verbrennungsvorgang in regelmäßigen Abständen selbsttätig ausgelöst. Die Lebensdauer des vollkommen wartungsfreien Rußfiltersystems ist auf bis zu 240.000 Kilometer ausgelegt.

 

Achtgang-Automatikgetriebe für die Volvo Drive-E Motoren

Die hocheffizienten Volvo Drive-E Motoren sind serienmäßig (T5) oder optional (D4) mit der Geartronic Achtgang-Automatik inklusive Start-Stopp-Funktion ausgerüstet. Das Getriebe leistet einen signifikanten Beitrag zur Verbrauchssenkung und zur Entfaltung des fahrdynamischen Potenzials der neuen Motoren.

 

Die im Vergleich zur Geartronic Sechsgang-Automatik verbesserte Abstufung und die höhere Getriebespreizung des Achtgang-Getriebes senken das Drehzahlniveau, was neben einem geringeren Verbrauch auch zu einer Reduzierung des Geräuschniveaus und damit zur Steigerung des Fahrkomforts beiträgt. Die optimierte Getriebesteuerung ermöglicht um bis zu 50 Prozent schnellere Gangwechsel, die vom Fahrer kaum noch wahrgenommen werden. Dadurch wird zugleich gewährleistet, dass der Motor stets im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird, um Verbrauch und Emissionen möglichst gering zu halten und dennoch das volle Leistungspotenzial des Triebwerks abrufen zu können.

 

Zur weiteren Erhöhung des Schaltkomforts kommt in Verbindung mit den Dieselmotoren zudem ein Dämpfersystem zum Einsatz, das Schwingungen ausgleicht und so die Wechsel der Fahrstufen weiter verfeinert. Für ein besonders sportliches Fahrerlebnis lassen sich die Gänge per Automatik-Wählhebel oder mit den optionalen Lenkrad-Schaltwippen auch manuell wechseln.

 

Eco+ Funktion für eine besonders sparsame Fahrweise

In allen Drive-E Motorisierungen mit Achtgang-Automatik steht die Eco+ Funktion zur Verfügung, die über einen Schalter an der Mittelkonsole aktiviert werden kann. Sie unterstützt durch eine Optimierung von Motorsteuerung, Getriebeschaltpunkten und Ansprechverhalten einen umweltbewussten und besonders sparsamen Fahrstil. Zudem wird im Eco+ Modus der Motor schon bei 7 km/h durch das Start-Stopp-System abgeschaltet anstatt erst beim Stillstand des Fahrzeugs.

 

Zwei weitere Bestandteile des Eco+ Modus sind die Segelfunktion Eco-Coast und die Klimafunktion Eco-Climate. Mit Eco-Coast wird durch die Entkopplung des Antriebsstrangs die kinetische Energie des Fahrzeugs optimal ausgenutzt. Sobald der Fahrer bei Geschwindigkeiten ab 50 km/h und vom fünften Gang aufwärts den Fuß vom Gaspedal nimmt, wird die Motorbremse deaktiviert und die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau abgesenkt. Dadurch ist ein kraftstoffsparendes Segeln möglich, ohne dass das Motorschleppmoment das Fahrzeug abbremst.

 

Der Eco-Climate Modus trägt durch das Abschalten der Klimaanlage und eine Reduzierung des Stromverbrauchs im Bordnetz zur weiteren Verbrauchssenkung bei. Dabei lässt sich die Klimaanlage durch die Betätigung des AC-Schalters jederzeit weiter einschalten, während die übrigen Funktionen des Eco-Climate Modus aktiviert bleiben. Alle Eco+ Funktionen können manuell durch den Schalter an der Mittelkonsole ein- und wieder ausgeschaltet werden; sie werden automatisch deaktiviert, wenn der Fahrer in den Sport-Modus des Automatikgetriebes wechselt.

 

Launch Control

Als Bestandteil der Achtgang-Automatik führt Volvo mit der Launch Control eine Funktion ein, die eine besonders sportliche Beschleunigung aus dem Stand ohne ein Durchdrehen der Räder ermöglicht. In diesem Modus wird die Traktionskontrolle auf die maximal mögliche Beschleunigungsleistung ausgelegt. Zugleich wird der Turbo maximal aufgeladen und die Schaltgeschwindigkeit des Getriebes nochmals erhöht. Beim Lösen des Bremspedals wird zudem ein Overboost des Motors ausgelöst, der zusätzliche Leistung für die Beschleunigung freisetzt.

 

Aktiviert wird die Launch Control bei stehendem Fahrzeug durch das gleichzeitige komplette Durchdrücken von Gas- und Bremspedal. Sie kann nur nach Erreichen der optimalen Betriebstemperatur sowie bei äußeren Temperaturen zwischen +5° und +30° Grad genutzt werden.

 

Komfort und Fahrvergnügen mit Automatik und Geartronic

In den übrigen Antriebsvarianten bietet Volvo je nach Motorisierung serienmäßig oder optional ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Geartronic-Funktion an, das für hohen Schaltkomfort und dynamischen Vortrieb sorgt. Die Abstimmung der Fahrstufen wurde zwar sportlich ausgelegt, zugleich trägt jedoch der lang übersetzte sechste Gang zum ruhigen und verbrauchsgünstigen Dahingleiten bei. Zu diesem Zweck wurde das Motor- und Getriebesteuermodul CVC (Complete Vehicle Control) entwickelt, bei dem die integrierte Software eine perfekte Anpassung von Gangwahl, Drehmomentwandler und Drehmoment auf die jeweils aktuelle Fahrsituation gewährleistet.

 

Die sportliche Abstimmung wird unter anderem dadurch betont, dass die Schaltautomatik beim Durchfahren einer Kurve den Gangwechsel verzögert, sofern die maximale Drehzahl noch nicht erreicht ist: Erst am Ausgang der Kurve wird beim Beschleunigen die nächsthöhere Fahrstufe gewählt. Für sportlich ambitionierte Fahrer, die lieber selbst die Fahrstufen wechseln möchten, steht die Geartronic-Funktion zur Verfügung; sie erlaubt die manuellen Gangwechsel über den Wählhebel oder über die optionalen Schaltwippen am Dreispeichen-Lenkrad.

 

Der individuelle Beschleunigungsstil des Fahrers wird jedoch auch im Automatikbetrieb berücksichtigt. Zu diesem Zweck agiert das Automatik-Getriebe bei der Festlegung der Schaltpunkte adaptiv. Dies bedeutet, dass je nach Bedarf entweder eine betont sportliche oder eine besonders entspannte Fahrweise unterstützt wird. Für einen dynamisch orientierten Beschleunigungsstil werden die einzelnen Fahrstufen länger genutzt, zurückhaltender Umgang mit dem Gaspedal bewirkt frühzeitiges Hochschalten.

 

 

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V70:
9,0 – 4,6 (innerorts), 5,4 – 3,9 (außerorts), 6,7 – 4,1 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 156 – 108 g/km. CO2-Effizienzklassen: B – A+.

Angaben gemäß VO/715/2007/EWG.

 

 

 

Kraftübertragung und Fahrwerk

 

Hightech für beste Fahreigenschaften

 

  • Sichere Straßenlage und perfekte Fahrstabilität

  • Permanenter Allradantrieb mit PreTension®

  • Elektromechanische Parkbremse serienmäßig

 

Dass Kombis auch durch außergewöhnliche Fahreigenschaften glänzen können, zeigt der Volvo V70 mit Bravour. Sichere Straßenlage und perfekte Fahrstabilität ermöglichen dem Fahrer optimale Kontrolle, weil das Erfolgsmodell besonders die speziellen Einsatzzwecke eines Kombis berücksichtigt. Denn gerade wenn ein Fahrzeug voll beladen ist, spielt die Fahrstabilität eine entscheidende Rolle. Neben dem serienmäßigen Fahrwerk ist ein Sportfahrwerk inklusive automatischer Niveauregulierung und Karosserietieferlegung (vorn 22 Millimeter, hinten 15 Millimeter) erhältlich.

 

Permanenter Allradantrieb mit Instant Traction™

Die mit permanentem AWD-Antrieb ausgerüstete Variante des Volvo V70 erfüllt höchste Ansprüche an Traktion und Fahrstabilität. Das elektronisch gesteuerte Allradsystem verteilt die Motorleistung je nach Fahrsituation variabel auf beide Achsen verteilt. Dafür sorgt die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung der aktuellsten Generation von BorgWarner in Verbindung mit der Fahrdynamikregelung ESC.

 

Auf trockener Fahrbahn und in normalen Verkehrssituationen wird die Motorleistung zu 95 Prozent auf die Vorderräder übertragen. Sobald Nässe oder Glätte die Haftung verringern, werden bis zu 65 Prozent der Antriebskraft stufenlos über die Lamellenkupplung an die Hinterräder umgeleitet. Mit Hilfe der elektronischen Steuerung, die den Fahrbahnkontakt permanent überwacht, wird das Durchdrehen der Antriebsräder verzögerungsfrei unterbunden. Die Kraftverteilung entspricht so in jeder Situation dem aktuellen Bedarf. Sie erfolgt über eine in einem Ölbad laufende Lamellenkupplung, der notwendige Arbeitsdruck wird von einer elektrischen Ölpumpe und einem Druckspeicher erzeugt.

 

Auch bei starker Beschleunigung sowie in schnell durchfahrenen Kurven wird die Antriebskraft innerhalb von Sekundenbruchteilen so verteilt, dass eine optimale Fahrstabilität gewährleistet ist. Das innovative AWD-System ist somit über eine Traktionshilfe hinaus auch ein Fahrdynamiksystem, das über Änderungen der Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse das Fahrverhalten beeinflussen kann. So wird beispielsweise beim Herausbeschleunigen aus Kurven die Untersteuertendenz reduziert.

 

Beim Anfahren auf rutschigem Untergrund wie beispielsweise auf Schnee oder Matsch verteilt das Allradsystem des Volvo V70 die Antriebskraft stets auf die Räder mit der besten Traktion. Auch ein plötzlicher Traktionsverlust auf einer Fahrzeugseite wird vom AWD-System und der Fahrdynamikregelung ESC ausgeglichen. Beim Durchdrehen eines einzelnen Vorder- oder Hinterrades wird die Kraftverteilung dort innerhalb weniger Millisekunden reduziert und auf die anderen Räder mit besserer Traktion verteilt. Zu diesem Zweck steht das Steuerungssystem des Allradantriebs im permanenten Datenaustausch mit der Motorsteuerung, dem ESC-System und den Sensoren des Bremssystems.

 

Eine besonders anspruchsvolle Weiterentwicklung der variablen Kraftübertragung auf alle vier Räder stellt das Allradsystem mit Instant Traction™ dar. Das System erleichtert spontanes Anfahren aus dem Stand und verbessert die Traktion auf rutschigem Untergrund. Zu diesem Zweck ermöglicht ein Rückschlagventil, das im AWD-System festgelegte Basisdrehmoment über eine Software zu beeinflussen. Dabei wird unter anderem das vollständige Abfließen der Hydraulikflüssigkeit unterbunden. Die Tendenz zum Durchdrehen der Räder wird damit weiter reduziert, da die sonst übliche Zeit für den Druckaufbau entfällt. Zudem wird das kurzfristig nutzbare maximale Drehmoment auf den Hinterrädern um fast 100 Prozent erhöht. Auch dies hat zur Folge, dass die erhöhte Motorleistung optimal in eine verbesserte Kraftübertragung beim Anfahren und Beschleunigen umgesetzt werden kann.

 

Einstellbare Servolenkung

Optional steht eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung zur Verfügung. Bedarfsgerecht bietet das System bei niedrigeren Geschwindigkeiten, beispielsweise beim Einparken, eine größere Servounterstützung, bei zunehmender Geschwindigkeit wird die Unterstützung sukzessive reduziert. Für ein perfektes Fahrgefühl und eine individuelle Anpassung an den jeweiligen Fahrstil kann die Servounterstützung elektronisch eingestellt werden, wobei drei verschiedene Stufen zur Auswahl stehen.

 

Elektromechanische Parkbremse serienmäßig

Für das komfortable Anfahren am Berg ist der Volvo V70 serienmäßig mit einer elektro-mechanischen Parkbremse ausgestattet – ein echtes Komfortplus, insbesondere bei Fahrzeugen mit manueller Schaltung. Wird die elektromechanische Parkbremse beispielsweise an einer Ampel aktiviert, so löst sie sich automatisch wieder, sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt. Aktiviert und abgeschaltet wird sie durch Betätigung eines Hebels links neben dem Lenkrad. Um zu gewährleisten, dass die Parkbremse beim Abstellen des Fahrzeugs stets aktiv ist, wird ihre Bremskraft darüber hinaus automatisch aktiviert, sobald der Schlüssel aus dem Schloss gezogen oder – sofern das Fahrzeug über die Keyless Drive Funktion verfügt – die Fahrertür geöffnet wird.

 

Fahrdynamikregelung ESC sorgt für optimalen Fahrbahnkontakt

Der Volvo V70 ist serienmäßig mit der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC (Electronic Stability Control) ausgestattet. Das System reduziert das Drehmoment des Motors und wirkt mit einem gezielten Bremsimpuls einem Ausbrechen des Fahrzeugs entgegen. Damit sorgt es jederzeit für einen optimalen Fahrbahnkontakt aller Räder sowie eine optimale Fahrstabilität und gleicht eventuelle Traktionsverluste aus. Zu diesem Zweck registrieren Sensoren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die Fahrgeschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs.

 

Als wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die als Gierrate bezeichnete Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern wird von den Sensoren der ESC erfasst. Mit einer Reduzierung der Motorleistung und mit einem gezielten Bremsimpuls an einem oder mehreren Rädern wird die Stabilität des Fahrzeugs wieder hergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und somit ein Ausbrechen des Hecks verhindert.

 

 

 

Ausstattung

 

Erstklassiger Komfort und perfekte Funktionalität

 

  • Drei Ausstattungslinien und zahlreiche attraktive Optionspakete

  • Linje Svart mit hochwertigen Design-Details – Linje Classic für Familien

  • Infotainment-System Sensus Connect bringt das Internet ins Auto

 

Der Volvo V70 zeichnet sich durch einen besonders großzügigen Innenraum und erstklassigen Komfort aus. Außerdem verfügt er über eine Vielzahl intelligenter Lösungen wie die dreigeteilte Rücksitzbank. Der Volvo V70 wird so den Ansprüchen von Familien ebenso gerecht wie denen von gewerblichen Nutzern. Hochwertige Materialien in bester Verarbeitung sorgen für ein luxuriöses Ambiente, und bereits die Serienausstattung ist überaus umfangreich. Mit drei Ausstattungslinien, zwei attraktiven Editionsmodellen sowie einem anspruchsvollen Options- und Zubehörprogramm lässt sich der Volvo V70 den individuellen Bedürfnissen der Kunden anpassen.

 

Bereits die Einstiegsvariante Kinetic verfügt unter anderem über das preisgekrönte Sicherheitssystem Volvo City Safety, das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, die Fahrdynamikreglung ESC, ein Reifendruck-Kontrollsystem, sechs Airbags (vorn, Seite, Kopf/Brust), ISOFIX-Vorbereitungen für die Kindersitz-Befestigung, eine Klimaautomatik, das Audio-Paket Performance Sound mit Radio/CD-Kombination mit sechs Lautsprechern sowie die Aluminium-Einlagen „Shimmer Graphite“. Darüber hinaus gehören ein Multifunktions-Lederlenkrad im Drei-Speichen-Design, ein Lederschalthebel mit Klavierlack-Dekoreinlage, eine Geschwindigkeitsregelanlage, elektrische Fensterheber rundum mit Auto-Down- und Auto-Up-Funktion sowie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen zum Lieferumfang. Inbegriffen sind hier auch ein Luftqualitätssystem mit Aktivkohlefilter und automatischer Umluftschaltung sowie ein Beschlagsensor zur automatischen Aktivierung der Defrosterfunktion. Ein Berganfahrassistent gehört ebenso wie ein Start-Stopp-System ab dem Modelljahr 2016 in allen Versionen zur Serienausstattung.

 

Darüber rangiert die Linie Momentum. Sie verfügt zusätzlich unter anderem über eine digitale Instrumentenanzeige, einen Innenspiegel mit Abblendautomatik, einen Regensensor mit automatischer Lichtfunktion, elektrisch anklappbare Außenspiegel inklusive Bodenleuchten, das Audiopaket High Performance Sound mit Radio/CD-Kombination mit acht Lautsprechern, AUX- und USB-Schnittstelle sowie einer Bluetooth Freisprecheinrichtung inklusive Audio-Streaming, eine Einparkhilfe hinten, eine Lederpolsterung, eine Sitzheizung vorn, eine beheizbare Windschutzscheibe, Chromapplikationen an der Front und im Innenraum sowie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Den Sitzkomfort erhöht eine elektrisch einstellbare Lordosenstütze an den Vordersitzen. 

 

Als Top-Variante ist die Ausstattungslinie Summum verfügbar. Sie beinhaltet zusätzlich Dual-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und Scheinwerfer-Reinigungsanlage, einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion sowie die erweiterte Ambientebeleuchtung. Darüber hinaus umfasst das höchste Ausstattungsniveau das Infotainment-System Sensus Connect in Verbindung mit dem Audiosystem High Performance Sound sowie das Sensus 3D-Navigationssystem mit integriertem Festplattenspeicher, optimierter Sprachsteuerung, Send-to-Car-Funktion und Volvo Lifetime MapCare.

 

Volvo V70 Linje Svart: Dynamisches Design und exklusive Ausstattung

Mit der Linje Svart hat Volvo ein besonders attraktives Editionsmodell des Volvo V70 aufgelegt. Das Fahrzeug zeichnet sich durch mehrere Details in hochglänzendem Schwarz aus, darunter die Lamellen im Kühlergrill, die Außenspiegelkappen, die Rahmen der Seitenfenster, die Heckklappenleiste sowie die Dachreling. Zur Serienausrüstung zählen außerdem 17-Zoll-Räder mit silberfarbenem Hochglanzfinish, optional sind 17-Zoll- und 18-Zoll-Räder in hochglänzendem Schwarz verfügbar. Die sportliche Optik unterstreicht das Fahrwerk mit tiefergelegter Karosserie.

 

Im Interieur verfügt das Editionsmodel über Sportpedale sowie anthrazitfarbene Ledersitze mit kontrastierenden cremefarbenen Nähten, die sich auch an den Türverkleidungen, der Mittelarmlehne, den Fußmatten und am Sportlenkrad wiederfinden.

 

Der Volvo V70 Linje Svart basiert auf der Ausstattungslinie Kinetic und ist serienmäßig mit dem Internet-fähigen Infotainment-System Sensus Connect sowie dem Sensus 3D-Navigationssystem ausgerüstet. Zum Serienumfang gehört außerdem das Audiopaket High Performance Sound mit Radio/CD-Kombination und acht Lautsprechern, AUX- und USB-Schnittstelle sowie einer Bluetooth Freisprecheinrichtung inklusive Audio-Streaming. Ebenfalls an Bord sind eine Einparkhilfe hinten, Frontscheibenheizung und beheizte Scheibenwaschdüsen, eine Sitzheizung vorn und ein Regensensor.

 

Volvo V70 Linje Classic: Familienfreundlicher Klassiker

Praktische Extras für den Familienalltag bietet das im Modelljahr 2016 neu eingeführte Editionsmodell Linje Classic. Es verfügt auf Basis der Variante Kinetic über sinnvolle Zusatz-Features wie einen abschaltbaren Beifahrer-Airbag, einen umlegbaren Beifahrersitz, integrierte zweistufige Kindersitze in den äußeren Fondsitzen sowie eine elektrische Kindersicherung für die hinteren Türen. Der Gepäckraum ist mit einem Befestigungssystem für Tragetaschen, einem Trennnetz sowie einer 12-Volt-Steckdose ausgerüstet. Zusätzlichen Komfort beim Be- und Entladen des Gepäckraums bietet die Heckklappenautomatik.

 

Hochwertige Ausstattungspakete mit Preisvorteil

Für den Volvo V70 stehen attraktive Optionspakete zur Wahl, die einen Preisvorteil von bis zu 39 Prozent gegenüber den Einzeloptionen bieten.

 

Das Business-Paket umfasst das Infotainment-System Sensus Connect mit High Performance Sound inklusive Radio, CD/DVD-Player, AUX- und USB- Schnittstelle sowie Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Unterstützung von Audio Streaming, eine Einparkhilfe hinten sowie das Sensus 3D-Navigationssystem mit Sprachsteuerung, integriertem Festplattenspeicher und Volvo Lifetime MapCare.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 33 Prozent.

 

Das Business-Paket Pro umfasst zusätzlich Sensus Connect Pro mit Volvo on Call inklusive Modem, Außenantenne und WiFi-Hotspot für mobile Endgeräte.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 32 Prozent.

 

Das Inscription-Paket beinhaltet eine mit Leder (Anthrazit) bezogene Armaturentafel, die Inscription Echtholzeinlage „Dark Walnut“ für die Armaturentafel, Belüftungsdüsen, Mittelkonsole und Türen sowie belüftete Leder-Komfortsitze vorn.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 33 Prozent.

 

Das Fahrerassistenz-Paket umfasst das Driver Alert System mit Warnung bei Übermüdung und unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur sowie Verkehrszeichen-Erkennung und Fernlicht-Assistent. Ebenfalls enthalten ist das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro. Dazu zählen der Notbremsassistent mit automatischer Fußgänger-und Fahrradfahrer-Erkennung, ein Stau-Assistent, ein Distanzwarner und die Bremssystemvorspannung.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 39 Prozent.

 

Zum Familien-Paket gehören zweistufige, in die äußeren Fondsitze integrierte Kindersitze und eine elektrische Kindersicherung für die hinteren Türen. Zudem ist der Beifahrer-Airbag abschaltbar.

 

Das Licht-Paket umfasst Dual-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und die Ambientebeleuchtung.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 26 Prozent.

 

Zum Sicherheits-Komfortpaket zählen der Personal Car Communicator (PCC) inklusive elektronischem Zugangs- und Startsystem, Verbundglas-Seitenfenster, eine Alarmanlage mit Fernbedienung sowie eine separate Handschuhfach- und Kofferraumverriegelung.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 38 Prozent.

 

Das Laderaum-Paket beinhaltet eine automatische Betätigung der Heckklappe, ein Gepäcksicherungsnetz sowie ein Befestigungssystem für Tragetaschen und einen 12-Volt-Anschluss im Gepäckraum. Zudem kann die Rückenlehne des Beifahrersitzes nach vorn geklappt werden, um den Transport besonders langer Gegenstände zu vereinfachen.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 24 Prozent.

 

Zum Winter-Paket gehören beheizbare Sitze für Fahrer und Beifahrer, beheizbare Scheibenwaschdüsen sowie die neue beheizbare Windschutzscheibe.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 12 Prozent.

 

Das Xenium-Paket umfasst einen elektrisch einstellbaren Beifahrersitz, Einparkhilfe vorn und hinten und ein elektrisch bedienbares Glas-Schiebe-Hebedach.
Preisvorteil gegenüber den Einzeloptionen: 31 Prozent.

 

Für den Volvo V70 stehen verschiedene Polsterungen in Textil/T-Tech, Textil/Leder sowie Leder-Varianten in diversen Ausführungen zur Wahl. Des Weiteren sind unterschiedliche Innenraum-Designs mit Holz- oder Aluminium-Einlagen verfügbar. Besonders edle Polsterungen samt passender Mittelkonsole und Einstiegsleisten sowie exklusive 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bietet die auf maximale Individualität und Eleganz aufgelegte Inscription Linie. Sie umfasst etwa die Echtholzeinlage „Dark Walnut“ mit dazu passender Echtholz-Jalousie für den Mitteltunnel. Darauf abgestimmt ist auch das optional erhältliche Holz-/Lederlenkrad im Vierspeichen-Design, das ebenfalls über die Inscription „Dark Walnut“ Einlagen verfügt. Für ein individuelles Styling des Volvo V70 sind außerdem elf Uni- und Metallic-Lackierungen erhältlich, darunter die neuen Farben Magic-Blau Metallic und Onyx Schwarz-Metallic sowie drei besonders edle Inscription Farbtöne.

 

Belüftete Sitze

Die Sitze von Volvo zählen zu den besten auf dem Markt. Sie wurden so gestaltet, dass sie auch auf langen Strecken ein Optimum an Komfort bieten. Optional stehen auch elektrisch verstellbare Sitze zur Verfügung, die mit perforierten und belüfteten Lederpolstern ausgestattet werden können. Bei diesen Sitzen befinden sich Ventilatoren in Sitzfläche und Rückenlehne, so dass die Temperatur der Polster schnell abgesenkt werden kann. Dies kommt insbesondere an heißen Tagen sowie bei hoher Luftfeuchtigkeit einem erstklassigen Sitzkomfort zugute. Zugleich können die Sitze bei kühlen Temperaturen beheizt werden, wobei drei verschiedene Temperaturstufen zur Auswahl stehen. Auch die beiden äußeren Rücksitzplätze verfügen optional über eine dreistufige Heizung.

 

Individuelle Komfort-Einstellungen

Im Volvo V70 profitiert der Fahrer von einem breiten Spektrum individueller Komfort-Einstellungen, die im Infotainment-System gespeichert werden und bei Bedarf abrufbar sind. Dazu gehören die Positionen von Fahrersitz und Außenspiegeln, die Einstellungen von Klima-, Audio- und Navigationssystem und – in gewissem Rahmen – die Fahreigenschaften. Die vielfältigen Möglichkeiten und verschiedenen Einstellungen bieten ein echtes Plus an Komfort. Eine weitere Option zur Personalisierung stellt die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung dar, deren Charakteristik in drei Stufen variierbar ist. Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass die Einstellungen während der Fahrt nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Um den Fahrer vor einer Ablenkung vom Straßenverkehr zu schützen, werden daher bestimmte Funktionen während der Fahrt nach etwa 20 Sekunden automatisch blockiert. Zum Umfang nützlicher Funktionen zählt außerdem die Wahlmöglichkeit einer automatischen Heckscheiben-Defrostung, die bei Temperaturen ab neun Grad Celsius selbsttätig aktiv wird.

 

Intelligente, vielseitige Funktionalität und Laderaumsystem

Hohe Flexibilität war ein vorrangiges Ziel beim Volvo V70. Ein großzügiger Innenraum und eine Vielzahl intelligenter Funktionen machen das Beladen und die Reise zum Vergnügen. So kann die Rücksitzlehne im Verhältnis 40/20/40 geteilt werden. Außerdem lässt sich die mittlere Rückenlehne für den Transport langer Gegenstände separat umklappen. Alle hinteren Lehnen können vollständig umgelegt werden und ergeben dann einen vergrößerten Gepäckraum mit bis zu 1.600 Litern Fassungsvermögen und einer ebenen Ladefläche. Durch das Umklappen der Rückenlehne des Beifahrersitzes (optional) lässt sich die Ladefläche nochmals erweitern.

 

Der Boden des Gepäckabteils ist mit Aluminium-Schienen sowie verstellbaren Halteösen zur Sicherung des Gepäcks ausgestattet. Werden die Halteösen nicht benötigt, können sie flach in die Schienen eingesteckt werden. Die Seitenwände verfügen ebenfalls über integrierte Ösen zur Sicherung des Gepäcks. Sie lassen sich darüber hinaus mit multifunktionalen Halterungen für verschiedene Haken, Haltenetze und Laderaumteiler sowie anderen Accessoires für den Gepäckraum verbinden. Zum Schutz des Laderaumbodens steht eine große Auswahl an Matten zur Verfügung. Dazu zählt auch eine faltbare Variante, die sich bei umgeklappten Kopfstützen über den gesamten Laderaumboden ausbreiten lässt.

 

Automatisch betriebene Heckklappe

Das Beladen des Volvo V70 lässt sich darüber hinaus durch die optionale automatische Heckklappenbetätigung erleichtern. Sie wird zunächst elektrisch entriegelt (auch per Fernbedienung möglich), den kompletten Öffnungsvorgang übernimmt die Hydraulik des Fahrzeugs. Um Verletzungen zu vermeiden, erfolgt das Schließen über die entsprechende Taste an der Heckklappe. Darüber hinaus ist das ebenfalls automatische Schließsystem mit einer eingebauten zweistufigen Sicherheitsfunktion ausgestattet. Dazu zählen zwei Mulden als Einklemmschutz auf jeder Seite der Klappe sowie eine Notstopp-Funktion. So ist das Hydraulik-System mit Sensoren ausgestattet, die die Funktion bei einem Widerstand sofort stoppen.

 

Für den Volvo V70 steht eine Vielzahl an Trägersystemen zum Transport von Kajaks, Fahrrädern, Skiern und Snowboards zur Auswahl, die sich bei Modellen mit und ohne Dachreling nutzen lassen. Für den Transport von Fahrrädern im Laderaum gibt es eine spezielle Halterung, die an den Schienen auf dem Laderaumboden verankert wird.

 

Audiosysteme für höchste Ansprüche

Für den Volvo V70 steht eine Auswahl erstklassiger Audiosysteme zur Verfügung. Das Premium Sound System ist mit hochwertigen Alumaprene-Lautsprechern des Premium-Herstellers Harman Kardon ausgerüstet: fünf 25-mm-Hochtöner in Armaturentafel und Türen, ein 80-mm-Mitteltöner in der Armaturentafel, zwei 80-mm-Mitteltöner in den vorderen Türen, zwei 165-mm-Langhub-Tieftöner in den vorderen Türen sowie zwei 165-mm-Tieftöner in den hinteren Türen. Optional sind zwei 130 mm-Bandpass-Subwoofer für den Kofferraum erhältlich. Die Lautsprecher sind dank des hochmodernen Verstärkers mit Dirac Live Technik optimal aufeinander abgestimmt und perfekt auf die Innenraumdimensionen des Volvo V70 zugeschnitten. Die Verbindung aus Langhub-Tieftöner, Kalotten-Hochtöner und größeren Mitteltönern im Center-Lautsprecher und in den Türen sorgt für ein Audio-Erlebnis der absoluten Spitzenklasse. Der digitale Klasse-D-Verstärker mit 5x130 Watt erzeugt einen reichhaltigen Klang mit kristallklaren Höhen und kraftvollen verzerrungsfreien Bässen.

 

Die Audio-Anlagen im Überblick:

 

Performance Sound – mit 5-Zoll-Farbdisplay, Radio/CD-Kombination (MP3-/WMA-fähig), 4x20 Watt Verstärker und sechs Lautsprechern sowie AUX-Anschluss.

 

High Performance Sound – mit 5-Zoll-Farbdisplay, Radio/CD-Kombination (MP3-/WMA-fähig), 4x45 Watt Verstärker und acht Lautsprechern, AUX- und USB-Schnittstelle sowie Bluetooth Freisprecheinrichtung.

 

Sensus Connect mit High Performance Sound – mit 7-Zoll-Farbdisplay, 4x45 Watt-Verstärker, Radio/DVD-Player mit acht Lautsprechern, AUX-Anschluss, USB-Schnittstelle, Bluetooth Freisprecheinrichtung inkl. Audio Streaming, Internet-Zugang, Internet-Radio und Apps (über gekoppeltes Smartphone), Festplattenspeicher, Sprachsteuerung, digitale Fahrzeug-Bedienungsanleitung.

 

Sensus Connect mit Premium Sound Multimedia by Harman Kardon – mit 7-Zoll-Farbdisplay, 5x130 Watt-Verstärker, Radio/DVD-Player mit zwölf Lautsprechern und 7-Zoll-Monitor, Dolby Surround ProLogic II und Dolby Digital 5.0 Cinema Edition, AUX-Anschluss, USB-Schnittstelle, Bluetooth Freisprecheinrichtung inkl. Audio Streaming, Internet-Zugang, Internet-Radio und Apps (über gekoppeltes Smartphone), Festplattenspeicher, Sprachsteuerung, digitale Fahrzeug-Bedienungsanleitung.

 

Bei der Top-Variante Sensus Connect mit Premium Sound genießen die Insassen des Volvo V70 dank Dolby Digital einen unwiderstehlichen Surround-Sound mit exzellenter Audio-Qualität bei allen Dolby Digital Titeln. Dies sorgt bei live aufgenommenen Musikstücken für ein Hörerlebnis, das mit dem in einem Konzertsaal vergleichbar ist. Darüber hinaus bietet das System Dolby Pro Logic II Surround, wodurch normale Stereo-Musikstücke den vollen Surround-Sound erhalten. Für ein bestmögliches Hörerlebnis verfügt das System über eine spezielle Abstimmungsfunktion. Dabei kann das Audio-Erlebnis in drei speziellen Einstellungen für den jeweiligen Bedarf optimiert werden: für den Fahrer, die Frontpassagiere oder alle Insassen. Das System spielt DVD und CD mit den Musikformaten MP3, AAC oder WMA sowie AVI und Video DivX und unterstützt zudem das Bluetooth Audio Streaming (A2DR).

 

Integriertes DVD-System für die Rücksitze

Der Volvo V70 kann mit einem hochwertigen Entertainment-System für die Fond-Passagiere ausgestattet werden, dem sogenannten RSE (Rear Seat Entertainment). Das System beinhaltet einen integrierten DVD-Player, zwei 8-Zoll-Monitore auf der Rückseite der vorderen Kopfstützen, kabellose und klappbare Kopfhörer sowie eine Fernbedienung. Eine zusätzliche Steckerverbindung ermöglicht den Anschluss von Spielekonsolen, Videokameras und einem weiteren DVD-Player. Beide Monitore können unabhängig voneinander genutzt werden. Zudem sind aktuelle Fernsehsendungen im digitalen DVB-T-Format, abhängig von der lokalen Netzverfügbarkeit, empfangbar.

 

Vollintegriert und vernetzt: Das Infotainment-System Sensus Connect

Mit dem Infotainment-System Sensus Connect hebt Volvo die Bedienung und Konnektivität sowie die Informations- und Unterhaltungsangebote an Bord des Volvo V70 auf ein neues Niveau. Trotz des hohen Funktionsumfangs wurde das System auf eine möglichst einfache und intuitive Bedienung ausgelegt. Volvo bietet Sensus Connect wahlweise mit den Audiosystemen High Performance Sound und Premium Sound an.

 

Sensus Connect ist auf die Verbesserung jener Aspekte ausgerichtet, die dem modernen Autofahrer wirklich wichtig sind. Dies schließt neben einer Bedienung der wichtigsten Komfortausstattungen wie Audiosystem und Klimaregelung auch die Integration von Internet-Funktionen ein. Damit können Kunden ihren Volvo V70 mit der digitalen Welt verbinden und zahlreiche Vorzüge im Fahrzeug nutzen, die sie von ihrem heimischen Computer oder ihrem Smartphone kennen. Die erforderliche Internetverbindung wird über eine integrierte SIM-Karte oder das Mobiltelefon des Fahrers bereitgestellt; dabei kann die Kopplung zwischen Smartphone und Fahrzeugsystem zusätzlich zu Bluetooth über WiFi erfolgen, was eine schnellere Datenübertragung ermöglicht.

 

Mit Sensus Connect lassen sich beispielsweise über den Webbrowser alle beliebigen Internetseiten aufrufen und auf dem 7-Zoll-Farbbildschirm des Sensus Connect Systems darstellen. Nach speziellen Orten in der Umgebung – ob nach Tankstellen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder Apotheken – kann mit der App „Local Search“ gesucht werden. Die App „TuneIn“ bringt ein webbasiertes Radio mit mehr als 80.000 Sendern ins Auto. Diese Sender sind übrigens wie FM/AM und das Digitalradio DAB+ im Menü Radio integriert und nicht in einem Untermenü versteckt – ein Beispiel für den durchdachten und intuitiven Aufbau des Bediensystems. Dazu gibt es weitere Internet-Radio-Services wie Stitcher oder auch Hörbuch-Angebote.

 

Ein Höchstmaß an Komfort und Nutzwert bieten die Apps, die zum Funktionsumfang von Sensus Connect gehören. So offeriert Volvo mit der App „Park & Pay“ von Parkopedia die erste integrierte Lösung, mit der der Volvo Fahrer über das Infotainment-System des Fahrzeugs einen freien Parkplatz finden und bargeldlos bezahlen kann. Die Parkgebühr wird beim Verlassen des Parkplatzes oder Parkhauses automatisch über eine vorab registrierte Kreditkarte abgebucht. Voraussetzung ist, dass der Parkplatz oder das Parkhaus an dem Parkopedia-System teilnehmen.

 

Der Kartendienst Here von Nokia umfasst Funktionen wie eine Tankstellensuche und Wetterinformationen. Über die App Wikipedia können Volvo Fahrer auf die Online-Enzyklopädie zugreifen und sich beispielsweise Wissenswertes zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten anzeigen lassen. Mit der Standortübermittlung Glympse kann der Nutzer seinen aktuellen Standort und beispielsweise seine voraussichtliche Ankunftszeit am Zielort mit Freunden oder der Familie teilen.

 

Besonderen Komfort bietet die Connected Service Booking App: Dabei setzt sich das Fahrzeug auf Wunsch bei einer anstehenden Wartung oder Inspektion selbstständig mit dem Volvo Partner in Verbindung, um einen Servicetermin zu vereinbaren. Auch wenn ein Fehler entdeckt wird, informiert das System den Fahrer und erkundigt sich, ob ein Servicetermin gebucht werden soll. Die App erinnert den Fahrer auch an einen vereinbarten Termin und navigiert ihn auf Wunsch zum Volvo Partner. Das Angebot an Apps wird sukzessive ausgebaut. Zudem lassen sich die Apps für Sensus Connect unabhängig vom Kaufdatum fortlaufend aktualisieren, erweitern oder ersetzen.

 

Das Sensus Connect Infotainment-System ist vollständig in die Fahrzeugbedienung integriert und lässt sich darüber hinaus per Spracheingabe steuern. Die Sprachsteuerung wurde für die neue Generation des Bediensystems noch einmal erheblich weiterentwickelt und kann jetzt auch für Radio und CDs genutzt werden. Damit gestaltet sich die Nutzung während der Fahrt einfach und sicher, weil der Fahrer den Blick auf die Straße gerichtet und gleichzeitig die Hände am Lenkrad lassen kann. Dadurch kombiniert das neue System maximalen Komfort mit den hohen Volvo Sicherheitsansprüchen.

 

Das „My Car“ Menü liefert zahlreiche nützliche Informationen und Einstellmöglichkeiten zum Fahrzeug. Hier lassen sich etwa Fahrstatistiken, Informationen zum Antrieb, der aktuelle Reifendruck oder Wartungsinformationen abrufen. Hinterlegt ist auch eine digitale Bedienungsanleitung.

 

Sensus 3D-Navigationssystem

Das optional erhältliche Sensus 3D-Navigationssystem ist komplett in das Fahrzeug integriert und verbindet einen hochwertigen und hochauflösenden 7-Zoll-Farbbildschirm mit intuitiver Bedienung, 3D-Navigation, schneller Routenberechnung und der Einbeziehung aktueller Echtzeitdaten. Das festplattenbasierte Navigationssystem berücksichtigt bei der Routenplanung aktuelle TMC-Verkehrsnachrichten und bietet über den Internetzugang des Sensus Connect Systems eine lokale Suchfunktion.

 

Über die Send-to-Car Funktion können Nutzer zudem bereits zuhause am Computer oder auf dem Smartphone das Ziel ihrer Reise eingeben und die Daten der geplanten Fahrt vor dem Reiseantritt an das Fahrzeug senden. Das Sensus Navigationssystem lässt sich über die Bedientasten am Lenkrad oder an der Mittelkonsole steuern. Alternativ steht mit der weiterentwickelten Sprachsteuerung eine besonders komfortable und sichere Bedienmöglichkeit zur Verfügung. Hier lässt sich jetzt beispielsweise die komplette Zieladresse in einem Schritt per Sprache eingeben.

 

 

 

Elektronik

 

Neueste Multiplex-Generation mit drittem Datenbus

 

  • Individualisierung nach Kundenwunsch

  • Software-Update via Internet

  • Vorteile in Logistik und Service

 

Das Bordnetz des Volvo V70 verfügt über die jüngste Evolutionsstufe der Multiplex-Technik: Wie schon bei anderen Volvo Modellen sind hier drei statt zwei unterschiedlich schnelle Datenbusse installiert, die separate Funktionsgruppen steuern. Dabei ist der dritte Bus mit der Bezeichnung „MOST“ (Media Oriented Systems Transport) für die Steuerung von Media-Komponenten wie Audio, Navigation und Telefon zuständig. Im Unterschied zu den Medium- und High-Speed-Bussen erfolgt hier der Signaltransfer über ultraschnelle Lichtimpulse in einem Glasfaserkabel. Mit 25 mBit/s (Megabit pro Sekunde = 25.000 kBit/s) erreicht der MOST-Bus die fünfzigfache Transferrate des High-Speed-Busses und transportiert damit pro Sekunde die Datenmenge von zwanzig Audio-CDs.

 

MOST als Highspeed-Datenautobahn einzusetzen, ist jedoch weder erforderlich noch möglich. Einerseits ist die Transferrate der regulären Hochgeschwindigkeits-Datenleitung bei weitem schnell genug, um ohne Verzögerung in Echtzeit zu operieren. Andererseits lässt sich die Lichtwellentechnik nur nutzen, wenn die angesteuerten Module in Reihe geschaltet sind. Fiele eines von ihnen aus, wären auch die übrigen nicht mehr einsatzfähig – für sicherheitsrelevante Systeme ein zu hohes Risiko.

 

Vorteile in Logistik und Service

Die Multiplex-Technik wirkt sich bei Service, Logistik und der individuellen Kundenbetreuung überaus vorteilhaft aus. Durch die Fähigkeit des Systems, per Selbstdiagnose Fehlfunktionen detailliert zu dokumentieren und abzuspeichern, beschränkt sich eine eventuelle Fehlersuche lediglich auf das Auslesen von Daten per Diagnose-Steckverbindung zwischen Servicegerät und zentralem Steuermodul im Motorraum.

 

Weiterer Vorteil: Da die Steuermodule frei programmierbar sind, können sie exakt auf die differenzierten Anforderungen der verschiedenen Märkte eingestellt werden – die Herstellung und Lagerung länderspezifischer Ausführungen entfällt. Zudem lassen sich beim Händler nachträglich weitere Ausstattungsmerkmale, zum Beispiel die Tempomat-Funktion, durch den Download der entsprechenden Software nachrüsten. Auf dem gleichen Weg ist es möglich, vorhandene Funktionen durch ein Update mit der neuesten Programmversion zu optimieren.

 

Individualisierung nach Kundenwunsch

Das aktuelle Volvo Multiplex-System geht sogar noch einen Schritt weiter. Dank einer hoch entwickelten Software ist es möglich, zahlreiche Komfortfunktionen des Fahrzeugs den individuellen Vorlieben des Kunden anzupassen. Ist ihm zum Beispiel die erste Stufe der zweistufigen Sitzheizung nicht heiß genug oder die zweite Stufe zu heiß, so lässt sich dies ebenso problemlos programmieren wie die Dauer der Wegbeleuchtung oder der wahlweise helle oder dunkle Hintergrund des Farbbildschirms. In Zukunft ist es sogar denkbar, die vom Kunden gewünschten persönlichen Einstellungen wie bevorzugte Radiosender, Sitzmemorystellung, Spiegeleinstellungen oder Navigationsziele zu programmieren beziehungsweise speichern zu lassen. Damit kann ein Neuwagen dann bereits vor der Auslieferung mit den individuellen Einstellungen des Kunden versehen werden.

 

Software-Update via Internet

Die Programme sind von jedem Volvo Händler weltweit via Internet und damit jederzeit online abrufbar. Diese Service-Flexibilität steht zurzeit nur Kunden der schwedischen Premium-Marke Volvo zur Verfügung. Die gesamte Software sämtlicher Volvo Modelle ist auf drei Servern abgelegt. Von den beiden Exemplaren in der Unternehmenszentrale im schwedischen Göteborg erfüllt einer die Funktion der Stammdatenbank. Er ist von außen nicht zugänglich. Ein zweiter versorgt die europäischen Länder, ein Zwilling in den USA ist für den US-Markt zuständig. Selbst für den Fall, dass einer der Server störungsbedingt nicht kontaktiert werden kann, wird der Volvo Kunde kurzfristig bedient: In diesem Fall wird der Händleranschluss automatisch auf den Server des jeweils anderen Kontinents geschaltet.

 

 

 

Umwelt

 

Ressourcenschonung als Prinzip

 

  • Zertifizierter Fertigungsprozess

  • Hohe Recyclingfähigkeit

  • Allergiegetestete Materialien

 

Der Volvo V70 liefert – wie andere Modelle des schwedischen Herstellers auch – zahlreiche Beispiele dafür, wie technische Entwicklungen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt genutzt werden können. So sind alle im Innenraum eingesetzten Textilien und Leder frei von allergieauslösenden oder auf andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen. Außerdem sind auch die aus Metall bestehenden Funktionselemente auf mögliche Allergiegefahren hin getestet. Türgriffe, Zündschlüssel, Schalthebel und Lenkräder bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien ausgeschlossen werden kann.

 

Sorgsamer Einsatz von Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien bei der Entwicklung, aber auch bei der Produktion von Fahrzeugen. Dazu zählen wirtschaftliche und emissionsarme Motoren, ein hoher Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe sowie wartungsfreie und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten. Sämtliche verwendeten Kunststoffe sind zur Wiederverwertung geeignet und werden entsprechend gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das Recycling einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind mittlerweile – gemessen am Fahrzeuggewicht – mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine sinnvolle Wiederverwertung geeignet.

 

Auch die bei der Lackierung des Volvo V70 verursachten Umwelteinflüsse konnten mithilfe neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Volvo gehört zu den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm 14001 zertifiziert haben, und der hohe Anspruch in Sachen Umweltverträglichkeit erstreckt sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo den Nachweis zertifizierter Herstellungsverfahren verlangt.

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