Volvo Cars lanciert bislang grösstes Over-the-Air-Update
Volvo hat jetzt sein bislang grösstes Over-the-Air-Update ausgerollt. Durch die drahtlose Software-Aktualisierung profitieren Millionen Kundinnen und Kunden, die in einem Volvo Modell mit integriertem Google Infotainmentsystem unterwegs sind, von einem verbesserten, intuitiveren Benutzererlebnis.

Rund 2,5 Millionen Volvo Fahrzeuge in 85 Ländern weltweit erhalten in den kommenden Wochen das sogenannte „Volvo Car UX“. Mit seinem neuen, benutzerfreundlicheren Layout für den zentralen Touchscreen ermöglicht es der Fahrerin oder dem Fahrer, schneller, einfacher und intuitiver mit dem Fahrzeug zu interagieren. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Funktionen fortan mit weniger Tasten betätigen.
„Dieses Update ist eines der grössten Over-the-Air-Updates in der Geschichte der Automobilindustrie und nutzt die jahrelangen Investitionen von Volvo Cars in seine Technik, um das Leben von Millionen von Volvo Fahrerinnen und Fahrern zu verbessern“, erklärt Anders Bell, Chief Engineering & Technology Officer bei Volvo Cars. „Das Update liefert bedeutende Verbesserungen in den Bereichen, die während dem Fahren am häufigsten genutzt werden. Damit gehen wir direkt auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kundinnen und Kunden ein.“
Wer in einem Volvo Modell ab dem Baujahr 2020 unterwegs** ist, das mit einem Infotainmentsystem auf Android Basis ausgestattet ist, erhält das Upgrade kostenlos. Damit unterstreicht der schwedische Premium-Automobilhersteller sein Bestreben, die Fahrzeuge auch nach Auslieferung durch regelmässige Software-Updates immer besser zu machen.
Die Änderungen im Detail
Basierend auf dem Betriebssystem Android Automotive, das standardmässig Zugang zu verschiedenen Google Diensten bietet, will Volvo Cars mit der neuen Benutzererfahrung das Leben hinter dem Steuer vereinfachen. Kundinnen und Kunden benötigen nun weniger Fingertipps oder Klicks, um zu den am häufigsten genutzten Funktionen zu gelangen.
Sie kommen nicht nur schneller ans Ziel, sondern profitieren auch von einer einfacheren und auffälligeren Navigation sowie einem aufgefrischten, moderneren Look. Viele dieser Verbesserungen basieren dabei auf realen Untersuchungen und Rückmeldungen der Kundschaft.
Die grösste Veränderung betrifft die Inhalte auf dem Bildschirm: Die gängigsten Apps und Bedienelemente wie Karten, Medien und Telefon werden nun direkt auf dem Startbildschirm angezeigt. Bei aktiver Navigation müssen Kundinnen und Kunden nicht mehr Google Maps verlassen, um auf „Medien“ zuzugreifen und so die Musik zu ändern. Hinzu kommt die Kontextleiste, die je nach Fahrsituation ihre Anzeige ändert und die zuletzt verwendeten Apps aufführt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten erscheint zudem das Symbol für Aussenkameras, damit die Fahrerin oder der Fahrer Hilfe beim Manövrieren auf engem Raum aktivieren kann.
Wer in einem Plug-in-Hybridfahrzeug unterwegs ist, kann nun noch einfacher das Beste aus dem Antrieb herausholen: Neben anderen Optionen können Kundinnen und Kunden über „Fahrmodi“ auf dem Startbildschirm ganz einfach auf den „Pure“-Modus zugreifen. Der Wechsel vom Hybrid- zum reinen Elektroantrieb ist damit nur einen Fingertipp entfernt.
Als eines der bislang umfassendsten Infotainment-Updates eines Automobilherstellers schafft die neue Benutzererfahrung zudem eine zeitgemässe und einheitliche Designphilosophie für alle Volvo Modelle – unabhängig davon, ob man einen drei Jahre alten Volvo XC40 fährt oder den neuen vollelektrischen Volvo EX90. Der Ansatz ist überall gleich.
Zeitgleich mit den Updates bietet Volvo Cars allen Fahrerinnen und Fahrern von Volvo Modellen mit Android Automotive Infotainmentsystem die Möglichkeit, den Pilot Assist zum teilautomatisierten Fahren als kostenpflichtige Funktion zu erwerben und herunterzuladen.
Das Update bereitet die Fahrzeuge ausserdem auf ein optimales dialogorientiertes KI-Erlebnis mit Google Gemini vor, das im Laufe dieses Jahres zunächst auf Englisch für die gleichen berechtigten Fahrzeuge verfügbar sein wird; weitere Sprachen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Hinweise an die Redaktion:
Die Verfügbarkeit von Over-the-Air-Updates variiert je nach Markt und Modelljahr.
** einschliesslich Volvo C40, Volvo XC40, Volvo EX40, Volvo EC40, Volvo S60, Volvo V60, Volvo V60 Cross Country, Volvo XC60, Volvo S90, Volvo V90, Volvo V90 Cross Country und Volvo XC90 mit Android Automotive Betriebssystem. Die drahtlose Installation regelmässiger Software-Updates ist kostenlos, sofern die neuesten Software-Updates regelmässig im Fahrzeug installiert wurden und die Kundinnen und Kunden über eine aktive Datenverbindung verfügen. Andernfalls muss möglicherweise ein autorisiertes Volvo Cars Servicecenter aufgesucht werden, um Software-Updates zu erhalten, für die möglicherweise Gebühren anfallen.
Weitere Informationen finden Sie im Volvo Cars Press & Media
Ramona Thommen
Volvo Cars im Geschäftsjahr 2024
Für das Gesamtjahr 2024 verzeichnete die Volvo Car Group einen rekordverdächtigen Kernbetriebsgewinn von 27 Milliarden SEK. Der Umsatz stieg 2024 auf ein Allzeithoch von 400,2 Milliarden SEK, der weltweite Absatz erreichte die Rekordzahl von 763 389 Fahrzeugen.
Über die Volvo Car Group
Volvo Cars wurde 1927 gegründet. Heute ist es eine der bekanntesten und renommiertesten Fahrzeugmarken der Welt und verkauft in mehr als 100 Ländern Fahrzeuge an Kunden. Volvo Cars ist an der Nasdaq Stockholm notiert und wird unter dem Börsenkürzel «VOLCAR B» gehandelt.
«Für das Leben. Wir möchten dir die Freiheit geben, individuell, nachhaltig und sicher unterwegs zu sein.» Dies zeigt sich am Ziel von Volvo Cars, ausschliesslich vollelektrische Fahrzeuge anzubieten, und in der Verpflichtung zur ständigen Reduzierung des CO2-Fussabdrucks, mit dem ambitionierten Ziel, bis 2040 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Per Dezember 2024 beschäftigte Volvo Cars rund 42 600 Mitarbeitende in Vollzeit. Die Zentrale, die Produktentwicklung, das Marketing und die Verwaltungsabteilungen von Volvo Cars sind grösstenteils im schwedischen Göteborg angesiedelt. Die Produktionswerke befinden sich in Göteborg, Gent (Belgien), South Carolina (USA), Chengdu, Daquing und Taizhou (China). Das Unternehmen betreibt zudem R&D- und Designzentren in Göteborg und Schanghai (China).
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