c't erklärt: Unterschätzte Gefahr Hacking Gadgets

Hannover, 18. August 2017 – Hacking-Gadgets nutzen mit fiesen Tricks die Schwächen von WLAN, Bluetooth, USB und NFC aus, um Rechner, Smartphones & Co. zu attackieren. Sie fahren komplexe IT-Angriffe auf Knopfdruck. Vorwissen ist oft nicht notwendig. Einige Gadgets lassen sich auch zur Spionage missbrauchen. Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c’t 18/17 erklärt, welche Gadgets es gibt und wie man sich davor schützen kann.

Penetration-Tester sind hauptberuflich auf der Suche nach Schwachstellen in Unternehmensnetzen. Ein wichtiges Arbeitsmittel: Hacking-Gadgets. Gelangen diese oft frei verkäuflichen Spezialgeräte jedoch in falsche Hände, können sie als Cyber-Waffe missbraucht werden und immensen Schaden anrichten.

Hacking-Gadgets wie der USB-Ducky sehen aus wie gewöhnliche USB-Sticks, haben es aber in sich: sie melden sich als USB-Tastatur am Rechner an und öffnen Hintertüren im Betriebssystem, über die sie vertrauliche Dokumente oder Passwörter abgreifen. Gefährlich ist auch der USB-Killer: „Steckt man den vermeintlichen USB-Stick in den USB-Port, stößt er einen Stromstoß aus, der zum sofortigen Hardware-Tod des Rechners führt“, warnt c’t-Redakteur Ronald Eikenberg. Um sich zu schützen rät Eikenberg, grundsätzlich nie einen gefundenen oder unbekannten USB-Speicher anzuschließen.

In der aktuellen c’t erklärt er darüber hinaus, wie ein WLAN-Störer, der für nur 25 Dollar im Internet zu haben ist, komplette WLAN-Netze binnen Sekunden lahmlegen kann oder wie ein optisch unauffälliger KeyLogger sämtliche Tastatureingaben mitliest. Um sich gegen die vielfältigen Möglichkeiten der Hacker-Angriffe schützen zu können, gilt für Eikenberg daher: „Nur wer die zum Teil unkonventionellen Tricks der Hacking-Gadgets versteht, kann sich effektiv davor schützen.“

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.
O-Töne von c’t-Redakteur Ronald Eikenberg stehen für registrierte Hörfunkredakteure als MP3 unter www.radio.ct.de zum Download bereit.


Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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30625 Hannover
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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Nur wer die zum Teil unkonventionellen Tricks der Hacking-Gadgets versteht, kann sich effektiv davor schützen.
Ronald Eikenberg, c't