c’t-Fotografie-Test:

Auch Fremdobjektive haben ihren Reiz

Hannover, 21. August 2017 – Der Kauf neuer Objektive will gut überlegt sein, schließlich geht es dabei immer auch um viel Geld. Fremdhersteller bieten sich als kostengünstige Alternative zur Produktpalette der Kamerahersteller an. c’t Fotografie hat für die Ausgabe 5/2017 Objektive weniger bekannter Hersteller getestet und zeigt, was sie leisten und wo sie scheitern.

Firmeneigene Objektive bieten den Vorteil uneingeschränkter Kompatibilität mit der Kamera, sind aber oft teuer. Das gilt auch für bekanntere Fremdhersteller wie Zeiss, Sigma und Co., die für ihre Premium-Linsen Premium-Preise aufrufen. Doch tummeln sich auf dem Markt auch unbekanntere Anbieter. Diese wollen Qualität zum günstigen Preis liefern.

c’t-Fotografie-Redakteur Thomas Hoffmann hat acht Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten der Anbieter Irix, Laowa, Samyang und Walimex mit der Canon EOS-5D Mark IV als Basis getestet. „Dabei zeigte sich, dass das Fotografieren damit nicht so reibungslos wie bei den Originalen verläuft“, sagt Hoffmann. Der Fotograf muss unter anderem auf Funktionen wie Autofokus und Bildstabilisator verzichten. Auch die Blendeneinstellung muss beinahe bei allen Objektiven am Einstellring vorgenommen werden.

Fremdherstellerobjektive können sich laut Hoffmann trotzdem lohnen: „Wer sein fotografisches Metier im entschleunigten Komponieren von Landschafts- oder Architekturfotos, von Stillleben oder Porträts gefunden hat, sollte in jedem Fall einen Blick auf die weniger präsenten Fremdherstellerwerfen.“ So bietet das Laowa 105 mm f/2.0 zum Beispiel ein zweites Blendenelement, was den kreativen Spielraum erweitert.

Außerdem befasst sich die aktuelle c’t Fotografie mit den speziellen Herausforderungen bei Landschaftsaufnahmen. Ein Profi-Workshop zeigt, welche Möglichkeiten Witterung, Tages- und Jahreszeiten bieten und wie man sie für wilde atmosphärische Bilder nutzt. Ein weiterer Workshop zeigt, wie man in der Architekturfotografie stürzende Linien vermeidet und sterile Motive lebendig einfängt.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.

Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Telefon: +49 511 5352-344
isabel.gruenewald@heise.de

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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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