Firmen, die unser Leben prägen werden

Technology Review kürt die 50 innovativsten Unternehmen

Hannover, 22. August 2017 – Zum vierten Mal kürt das MIT-Magazin Technology Review die weltweit 50 innovativsten Unternehmen für 2017. Die Preisverleihung findet am 8. September in Berlin im Rahmen der StartUpNight in der Hauptstadt-Repräsentanz der Deutschen Telekom statt. Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, eröffnet um 17 Uhr die Veranstaltung. Anschließend werden die „Most Innovative Companies 2017“ ausgezeichnet sowie die Awards in den Kategorien „Technology“, „Business Model“, „Newcomer“ und „Social Responsibility“ verliehen.

Jedes Jahr nominieren die Redakteure der deutschen Technology Review Unternehmen, die im vergangenen Jahr durch bahnbrechende Ideen und wegweisende Fortschritte aufgefallen sind. „Dabei sind nicht die Höhe der Forschungsausgaben, der Aktienkurs oder die Anzahl der Patente entscheidend. Wir suchen nach technologischen Wendepunkten, die zum Umdenken zwingen“, erklärt TR-Chefredakteur Robert Thielicke.

Große Player wie Google mit Alphabet, IBM, Microsoft oder Amazon gehören zu den innovativsten Firmen. Aber auch etliche deutsche Unternehmen überzeugen mit ihren Ideen und Erfindungen, wie die Beispiele Adidas (Fitness), Continental (Mobilität), Amsilk (Biotech), Holoplot (Entertainment), Cyberdyne (Medizin) oder Volocopter (Lufttfahrt) zeigen.

Rund drei Milliarden Dollar hat Nvidia für die Entwicklung seiner Pascal-Architektur ausgegeben. Gut investiert, denn die auf maschinelles Lernen spezialisierten Chips werden von immer mehr Kunden eingesetzt, etwa für autonomes Fahren oder in Drohnen.

Adidas erfindet die Produktion von Sportschuhen neu. Lange nach Asien ausgelagert, kommt sie nun dank Automation und 3D-Druck wieder zurück nach Deutschland. Das Unternehmen baut derzeit eine „Speedfactory“ in Ansbach auf, die individualisierte Schuhe aus dem 3D-Drucker erzeugt. Eine zweite Fabrik wurde für Atlanta angekündigt.

Per Vernetzung sollen Fahrzeugdaten mit anderen geteilt werden. Das ist das Ziel bei Continental . Das Unternehmen kooperiert mit dem Wetterdienst Météo-France. Dank eingebauter Sensoren werden Autos zu rollenden Wetterstationen. Derzeit läuft ein Test mit 200 Fahrzeugen in Frankreich.

Die Fäden von Spinnennetzen sind reißfester als Stahl, elastischer als Gummi, sauerstoffdurchlässig und wasserabweisend. Nun hat es das deutsche Biotech- Unternehmen Amsilk geschafft, daraus eine Textilfaser herzustellen. Aus diesem Seidenfaden soll bald Sportbekleidung entstehen.

Das Berliner Start-up Holoplot hat eine flache Box mit tausend Lautsprechern entwickelt. Diese kann den Klang im Raum mittels sogenannter Wellenfeldsynthese beliebig modellieren. Der Ton ist zum Beispiel noch in bis zu hundert Metern Entfernung verständlich. Andererseits lassen sich in Museen damit zum Beispiel Schallinseln vor bestimmten Exponaten installieren.

Wieder gehen lernen: Die Cyberdyne Care Robotics GmbH in Bochum setzt auf Spitzenleistung moderner Medizintechnik. Mit einer Art Roboteranzug, dem Exoskelett HAL, lassen sich Nervensignale steuern und die Bewegungsfähigkeit Querschnittsgelähmter verbessern.

Nichts weniger als die Demokratisierung des Luftraums hat sich das deutsche Start-up Volocopter auf die Fahne geschrieben. Eine zweisitzige Kabine, getragen von 18 Elektromotoren und Rotoren, soll ihre Passagiere mit bis zu hundert Stundenkilometern autonom, leise und emissionsfrei durch die Städte von morgen transportieren. In der letzten Finanzierungsrunde war auch Autobauer Daimler mit dabei.

Die komplette Liste der 50 innovativsten Unternehmen gibt es hier: https://www.heise.de/tr/artikel/TR-Wegbereiter-3800334.html

Pressevertreter können sich für die Teilnahme an der Preisverleihung per Mail akkreditieren. Auf Wunsch stehen Vertreter der anwesenden Unternehmen für Interviews bereit.

Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.