Mobile Navigation fürs Rad und zu Fuß: Tipps für das elektronische Kartenlesen

Hannover, 17. März – Der Frühling naht, und damit ist bald wieder Zeit für die ersten Touren auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Die große unhandliche Wanderkarte ist inzwischen nicht mehr nötig, um ohne Umwege ans Ziel zu kommen. Dafür reicht ein Smartphone mit einer Navigations-App. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte bereit sein, hier etwas Geld zu investieren, schreibt das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 7/17 .

Auf fast jedem Smartphone ist ein kostenloser Kartendienst wie beispielsweise Google Maps installiert, mit dem sich auch Routen berechnen lassen. Wirklich optimal sind diese Angebote nach Ansicht von c’t-Redakteur Michael Link allerdings nicht, denn häufig muss der Nutzer unnötige Umwege in Kauf nehmen. Kostenpflichtige Karten-Apps sind oft wesentlich genauer und haben den Vorteil, dass man mit ihnen vor der Tour Wander- oder Fahrrad Karten direkt auf das Gerät herunterladen und sie auch bei schlechtem Mobilfunkempfang nutzen kann. Noch komfortabler ist laut Link ein zusätzliches GPS-Gerät: „Es ist einfach robuster, der Akku hält länger, und man kann esauch mal bei Regenwetter benutzen.“ Ein gutes GPS-Gerät ist ab 130 Euro erhältlich.

Beim Kartenmaterial wiederum kann man ruhig auf kostenlose Angebote wie OpenStreetMap zurückgreifen. Dieses Angebot funktioniert ähnlich wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia: „Freiwillige Kartierer haben sich weltweit für das Erstellen des Materials zusammengetan“, erklärt Link. Die Karten darf jeder unentgeltlichauf seinem Smartphone oder GPS-Gerät nutzen.

Auch für die Streckenplanung gibt es im Internet ein großes Angebot an fertigen Routen zum Herunterladen und die Qualität ist meist genauso gut oder besser als bei kostenpflichtigem Material. Über die Filterfunktion dieser Portale lässt sich beispielsweise einstellen, ob es eine Start-Ziel-Route oder lieber ein Rundweg sein soll und ob man zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist.

Wer sich für das Bike entscheidet, sollte allerdings eine Halterung fürs Smartphone oder GPS-Gerät dabei haben. „Das Handy darf man während der Fahrt zum Benutzen nicht in die Hand nehmen, egal für was“, warnt Link: „Und natürlich ist es am allerbesten, wenn man Ziele und Einstellungen nur dann vornimmt, wenn man steht.“

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen den gesamten Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.

Radio-O-Töne von c’t-Redakteur Michael Link stehen ab sofort für registrierte Hörfunkredakteure als MP3 unter www.radio.ct.de zum Download bereit.



Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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