Technology Review lädt zum Kongress rund um die Digitalisierung des Gesundheitswesens

„Innovators Summit – Digital Health“

Hannover, 21. November 2017 – Künstliche Intelligenz, Big Data mit medizinischen Daten und Chatbots: Technologien wie diese werden die Gesundheitsbranche verändern. Wie solche Neuerungen einzuordnen sind und welche Möglichkeiten sie für Krankenkassen, Ärzte und Patienten bieten, darauf gibt der „Innovators Summit – Digital Health“ morgen in Berlin Antworten.

Unter dem Schlagwort „Digital Health“ wird die nächste große Revolution in der Medizin eingeläutet. Künstliche Intelligenz und Verknüpfung von Daten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens schaffen neue Möglichkeiten für medizinische Forschung, Diagnose, Prävention und Therapie. Doch welche Chancen und Vorteile stecken konkret dahinter? Wie sind neue Technologien in dem sensiblen Bereich der medizinischen Daten einzuschätzen? Orientierung soll der „Innovators Summit – Digital Health“ am 22. November 2017 in Berlin bieten. Die Veranstalter, das Innovationsmagazin Technology Review und Medservation, haben dazu ein spannendes Programm aus Vorträgen und Workshops zusammengestellt.

Zu den hochkarätigen Referenten zählen unter anderem:

Oliver Schenk, Abteilungsleiter für Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik vom Bundesministerium für Gesundheit: Er setzt sich in seinem Vortrag mit der Formel aus der nötigen sicheren Infrastruktur und guten digitalen Anwendungen auseinander. Darin sieht er den Weg für die „Digitale Gesundheit Deutschlands“.

Martin Hirsch, Mitgründer und Chief Scientific Officer des Berliner Start-up Ada Health zeigt auf, welche Vorteile darin für Patienten und Ärzte liegen. Er stellt einen Chatbot vor, der mithilfe von künstlicher Intelligenz zur Anamnese von Krankheiten genutzt werden kann. Zunächst ohne einen Arzt hinzuzuziehen, können Patienten über eine App ihre Symptome einschätzen lassen. Der Chatbot verrät, was dahinterstecken könnte und ob ein Arzt aufzusuchen ist. Mediziner wiederum können ihn zur Unterstützung ihrer Diagnose nutzen.

Jochen Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen , berichtet über die tiefgreifenden Veränderungen für Kliniken. Auf dem „Innovators Summit – Digital Health“ bringt er sein Konzept vom „Smart Hospital“ näher und berichtet, wie künftig künstliche Intelligenz und Robotik das Krankenhaus prägen werden. Als konkrete Einsatzfelder sieht er die Radiologie. "Es zeichnet sich ab, dass zuerst ein Computer die radiologischen Aufnahmen beurteilt und erst dann ein Radiologe zur endgültigen Befunderstellung darauf schaut", sagt Werner. Ein anderes mögliches Anwendungsfeld sieht der Mediziner in der Pflege. Hier könnten intelligente Robotersysteme zum Einsatz kommen. In solchen Entwicklungen sieht Werner eine gezielte Entlastung der Ärzte und Pfleger. Sie könnten sich so von administrativen Aufgaben befreien und sich mehr dem Patienten zuwenden.

Der „Innovators Summit – Digital Health“ von Technology Review findet am 22. November im Quadriga Forum in Berlin statt.

Anmeldung für Medienvertreter: Robert Thielicke, rot@heise.de , Tel: 0511/ 5352877

Technology Review ist die monatlich erscheinende deutsche Ausgabe der berühmten „MIT Technology Review“. Das Innovationsmagazin berichtet seit mehr als zehn Jahren über neueste technologische Trends, die das Potenzial haben, unsere Gesellschaft und unser Leben zu verändern. Das Magazin identifiziert Marktchancen und den Nutzen von Innovationen vor allem aus Informations-, Bio- und Nanotechnologie, Energie, Verkehr, Raumfahrt, Medizintechnik und Materialforschung.

Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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